Hallo Community,
Im folgenden gehts mir im allgemeinen darum, ob Anlagen ihn Rohstoffe und Immobilien tatsächlich der sichere Hafen und so infaltionsgeschützt sind, wie des öfteren angepriesen.
Gestern war ich wieder einmal auf solch einer Veranstaltung:
"Dieses Jahr wird das Ausmaß der Wirtschaftskrise erst bekannt"
"Abschreibungen über Abschreibungen"
"Bankenpleiten"
"Staaten gehen pleite"
"Kauft Gold" !!!
Ich verstehe nicht, rein gar nicht, was, auch in Krisenzeiten, an einem Investment in "reale Werte" (Gold, Immobilien, andere Rohstoffe etc.) so krisensicher und inflationsgeschützt sein soll.
Natürlich steigen in der Regel die Preise in Krisenzeiten, um aber nachher wieder zu fallen.
Ich bin mir natürlich im klaren, dass an meinem Goldbarren und an meiner Immobilie die Inflation nicht "nagt" wie an meinem 100 € Schein (bildhaft ausgedrückt), der Wert meines Barrens oder meiner Immobilie steigt um die Inflationsrate mit. Aber diese Inflationsrate wird doch durch meine Zinsen, die ich auf Anlagen bei meiner Bank bekomme (die in aller Regel über der Inlationsrate von ~ 2% liegen) doch komplett ausgeglichen.
Ich sehe also generell, und auch in Krisenzeiten, keinen Unterschied bzw entscheidenden Vorteil zwischen "realen Investments" a la Gold, Wald, Rohstoffe, Immobilien und einer simplen Spareinlage bei einer Bank, sofern die Infaltion durch die Zinsen ausgeglichen werden. Schließlich liefert Gold usw. ja auch keinen Ertrag.
Das einzige was bleibt ist also das Kursrisiko. Das habe ich aber bei BEIDEN Investments.
Noch dazu kann mir ein abwertender Euro innerhalb des Euro Raumes doch schnurz piepe sein. (Natürlich ist es nicht toll, aber besser als wenn ich in Gold investiert bin und der Goldwert fällt).