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Ware bei Einfuhr beschlagnahmt - Wie weiter vorgehen?

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  • Ware bei Einfuhr beschlagnahmt - Wie weiter vorgehen?

    Hallo liebe Forumsmitglieder,

    ich habe leider in bisherigen Einträgen keine passende Antwort gefunden.
    Ich habe das erste Mal mit dem Zoll bzw Marktüberwachungsbehörde zu tun und hier scheinen die Leute zu sein die mir jetzt noch helfen können.

    Folgender Fall:
    Ich habe (gewerblich) LED Scheinwerfer für den 12-24V Einsatz von meinem Produzenten aus China bestellt. Dummerweise war kein CE-Label auf diesen Lampen und das hat der Zoll in einer Stichprobenuntersuchung festgestellt und die Maktüberwachungsbehörde hat die Ware in Verwahrung genommen. Diese Info hab ich telefonisch von einem DHL-Mitarbeiter erhalten.
    Ich habe heute (06.02.) direkt beim Zoll angerufen um das Problem zu klären, allerdings waren die Sachbearbeiter nicht mehr im Haus. Ich habe aber von der Dame vom Zoll noch die Info erhalten, dass die Ware als "gefährlich" eingestuft wurde und der Import verboten ist.
    Ich vermute mal, dass ich die nächsten Tage Post bekomme, in der mir das schriftlich mitgeteilt wird und ich zwischen Vernichtung und Rücksendung entscheiden kann.

    Jetzt kommt der Unterschied zu den anderen Posts:
    Ich habe vom Hersteller die Prüfzertifikate sowie ausführliche bis zu 60seitige Prüfberichte in denen genau die Modelle geprüft worden sind, die ich auch bestellt habe.

    Ich habe sämtliche Zertifikate und Prüfberichte (auf englisch) zu:
    - CE Niederspannungsrichtlinie (allerdings für Geräte bis 50V nicht mal erforderlich)
    - CE Elektromagnetische Verträglichkeit
    - RoHS

    Das Prüflabor in China in dem diese Tests durchgeführt worden sind nennt sich: ShenZhen BST Technology Co.,LTD.
    http://www.bst-test.com/

    Nach meinen Recherchen eines der seriösen Prüflabore in China. Anhand der überaus ausführlichen Testberichte verwenden die fast nur Testgeräte deutscher Hersteller. Sind akkreditiert und zertifiziert (Hompage --> About BST --> Certificate)
    Bieten unter Anderem die Prüfung des deutschen VDE oder GS-Zeichens an. Sind aber weder beim TÜV noch bei anderen Seiten auf einer schwarzen Liste. Ich konnte auch sonst nirgends negative Einträge, Warnungen oder ähnliches finden.


    Fakt ist, es fehlt die CE Kennzeichnung auf den Produkten, ich könnte aber mit den oben beschriebenen Zertifikaten und Berichten die CE Konformität konsistent nachweisen. Reicht das?
    So wie ich die deutschen Behörden und die Bürokratie kenne, gibt es mit Sicherheit noch zahlreiche andere (fragwürdige) Faktoren an denen der Import letztlich dann doch scheitert...

    Am kommenden Montag möchte ich mich dem Zoll telefonieren und versuchen die Sache zu klären.

    Wie ist eure Meinung dazu? Vielleicht hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir den einen oder anderen Tipp geben bezüglich der Verhandlung bzw dem Umgang mit Behörden. Vielleicht weiß jemand wie ich vielleicht doch noch an meine Ware kommen kann.

    Ich meine es handelt sich schließlich um LED Lampen und nicht um chinesische Atomreaktoren

    Ich bin sehr dankbar über jeden Tipp.

    Viele Grüße

  • #2
    Beim IMport von Elektroartikel muss die CE Zertifikate dabei liegen und die Ware auch mit dem CE gekenneichnet sein.

    Das war wohl nicht der Fall.

    Versuch die Berichte nach zu reichen, welche natürlich passen müssen auf das Produkt, und dann dürfte der Import kein Problem sein. Da musst du mit dem Sachbearbeiter reden. Der entscheidet dann ob die Ware durchgeht.
    Da hat aber auch die chinesische Firma scheisse gebaut, die hätten das wissen müssen. Aber denen ist da egal, hauptsache verkauft. Leider sind die so.
    Die Ware war also nicht READY TO GO, somit haftet eigentlich der Versender, aber China ist weit weg.

    Knackpunkt ist natürlich, das du das wohl gewerblich importiert hast, deswegen machen die wohl so einen Aufstand.

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