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  • #46
    Datensicherheit hat wenig mit Verschwörungstheorien zu tun

    Wirecard zeigt leider auch, wie viel kriminelles Potential in Unternehmensführungen
    möglich ist. Frech zu behaupten, dass hier Wirecard kein Einzelfall ist, könnte schon
    missverstanden werden. Niemand will wirklich seriöse Unternehmungen beschweren.
    Ein gesundes Misstrauen sollte heute alle Bürger der Welt leiten.

    Leider stimmt der Vorwurf in vielen Fällen, dass, wo eine Hintertür zum Betrug genutzt
    werden kann, dass diese oft über viele Jahre, von nicht lieben Zeitgenossen genutzt
    wird. Nach der Entdeckung wird ein neues Tor konstruiert. Die bittere Wahrheit hat
    nichts mit Verschwörungstheorien zu tun. Dass Konstrukt BaFin scheint mehr eine
    Beruhigungspille zu sein. Es bleibt hier dahingestellt, für wenn oder was. All zu oft
    müssen die Verbraucher hier erkennen, dass viele genehmigte Papiere nur der Finanz-
    industrie nutzen. Mit dieser Wahrheit müssen die Verbraucher leben. Die Abhängigkeit
    des Staates von der Finanzindustrie wird wahrscheinlich niemand auf der Erde leugnen.

    Wurde das System Wirecard aus fiskalischen Gründen oder personellen Gründen -hier
    Arbeitsplatzbeschaffung - hochgehalten. Wahrscheinlich scheiden fiskalische Gründe
    nach jetzigem Wissensstand aus. Sollte jetzt etwas gutgeredet werden, was vielen
    Menschen Arbeit und Brot über Jahre gegeben hat. Die Kontrollbehörden leider auch
    BaFin möchten nicht als Arbeitsplatzvernichter dastehen. Leider nur so ist Wirecard
    in der vollen Bösartigkeit zu verstehen. Die Analyse wird die Verantwortlichen noch
    lange beschäftigen.

    Im Rückblick soll noch einmal an die nicht wenigen Insolvenzen erinnert werden.
    Heißt es nicht in den Abführungskriterien des Finanzministeriums in BRD, dass jede
    unternehmerische Tätigkeit letztendlich Gewinn abwerfen muss. Bei den jeweiligen
    Pleitefirmen hat das Kontrollsystem, -Rechnungswesen und Kalkulation- nicht ordent-
    lich funktioniert. Der Ruin einer Firma kommt in den seltesten Fällen von heute auf
    morgen. So gesehen, müsste in den meisten Fällen wegen betrügerischen Konkurs
    ermittelt werden. Die Sicherheitsbeauftragten sehen hier diese Vorgänge meistens
    zuerst. Ob hier zukünftig Sonderermittler eine bessere Arbeit leisten können? Die
    Bezahlung der Leute -hier von wem- wird eine Rolle spielen. Weisungsgebundene
    Arbeitnehmer sind leider der leitenden Ebene verpflichtet. Für heute genug. Dies
    soll keine Hetze sein. Nachdenken und Verbessern könnte die Zukunft wahrscheinlich
    besser schützen.

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    • #47
      Den falschen Baum anbellen

      SIM card hacking schon gehört?
      Eher nicht

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      • #48
        Die Wahrheit über Cookies kann wahrscheinlich keiner so genau sagen?

        In den heutigen Überlegungen wird klar einbezogen, dass die Sicherheitsbeauftragten in
        den vielen Firmen restlos überfordert sind. Der Hebel, wenn es Ihnen nicht schmeckt, können
        Sie sich ja eine andere Firma suchen, wird wahrscheinlich bei den meisten Angestellten hier
        ziehen. Ein böses Beispiel ist mir heute passiert: "beim Herunterladen eines Textes ging das
        Gegenüber direkt weiter in meine persönlichen Adressen". Die Cookies sind leider in den
        meisten Fällen bösartige Unterprogramme, die nicht unbedingt die Bedienerfreundlichkeit
        verbessern. Auf allen Ebenen werden die Nutzer ausgeforscht. Wie schon oft angemerkt,
        nicht alle Firmen und Verbraucher haben IT-Fachleute wie Microsoft, die die Quellprogramme
        entschlüsseln und auf Schwachstellen untersuchen. Der amerikanische Präsident hat hier
        bereits Böses gehört, welches bekanntlich bewiesen ist und versucht, gegenzusteuern.

        Für das Finanzsystem ist dies alles nicht gut.

        Beim Aktienhandel hatte doch die Bundeskanzlerin der BRD, Dr. A. Merkel den Wunsch
        geäußert, dass der Eigenhandel einer Bank vom normalen Kundengeschäft scharf getrennt
        werden müsste. Leider hat sich seit der Finanzkrise hier wenig getan. Hier wäre es sehr
        wichtig, dass die europäische Politik einen Nenner finden würde. Das Wissen der Banken
        und Großkonzerne was Kunden in den Depots halten, wird nicht nur durch Cookies intensiv
        ausgeforscht und intensiv für Geschäfte genutzt. Alles dies hängt hier mit der Marktmacht
        von Finanzkonzernen zusammen. Die Politik schaut dem Treiben hier nicht nur von Hedge-
        Fonds tatenlos zu. Der Bundeskanzlerin ist hier nicht nur der gefährliche Sekundenhandel,
        der nur zu Lasten der Kunden geht, bekannt. Die Computerprogramme arbeiten im Nano-
        sekundenbereich hier und die Kunden müssen alles schlucken.

        Der Fall Apple hat hier gezeigt, dass sich seit der Finanzkrise wenig im Verbraucher-
        schutz geändert hat. Das Einräumen von Insiderwissen in Aufsichtsratssitzungen
        unter den Anwesenden für große Konzerne und Ankeraktionäre wird nicht geleugnet,
        sondern zur nächsten Tagesordnung übergegangen. Eine BaFin in der BRD oder die
        entsprechende Behörde käme niemals von selber darauf tiefer nachzuforschen. Heute
        sind 17 Tage nach dem Aktiensplitt und der Kurs hat wahrscheinlich noch immer nicht
        den tiefsten Punkt gefunden. Dies ist natürlich reine Spekulation. Enttäuschend ist
        hier auch, was den Verbrauchern hier verkauft wird, nämlich das Eigenkapital nach dem
        Splitt noch leicht gestiegen sei. Auch beim Überschuss wird dies versucht. Und wie
        sieht die Wahrheit hier aus, wenn vor dem Splitt geschaut wird. Ein falscher Zauber.
        Hier sind aber nicht die Finanzportale schuld.

        Wenn es hier auch ein Wunschdenken ist, dass die Marktmacht von großen Vermögens-
        gesellschaften und bestimmten Konzernen eingegrenzt werden muss, zeigt gerade der
        Apple-Splitt, welches Schindluder hier getrieben wurde. Es geht nicht immer nur die
        Augen schließen. Ein Universalmittel, wie hier zukünftig vorgegangen wird, wird es wahr-
        scheinlich nicht geben. Mit einem kleinen Hieb wurde darauf hingewiesen, dass be-
        stimmte Vermögensgesellschaften, Hedge-Fonds u. Sonstige nicht nur mit normalen
        Kursbewegungen und Dividenden auskommen wollen. Nein, diese Gesellschaften wollen
        auch noch an der Verleihung der Wertpapiere doppelt verdienen. Der Politik geht dies
        alles hart ausgedrückt am Arsch vorbei. "Wenn in der BRD das Aktiensparen propagiert
        wird, muss hier gefragt werden, vor welchem Hintergrund passiert dies. Kaltschnäuzig
        auf allen Ebenen die Kunden abzuzocken,ist nicht richtig. Der Staat BRD akzeptiert
        viele Lügen bei Banken ohne weiter hier nachzuforschen. Viele Banken haben im Konzern
        oder Konsortium Unterunternehmungen; teilweise mit eigener Rechtspersönlichkeit, nach
        außen treten diese Banken solange es von Vorteil ist, gemeinsam auf. Selbst die Tochter-
        gesellschaften kommen hier ohne Probleme an die Daten der Kunden. Offiziell natürlich
        nicht. "Der böse Spruch: "dass die Banken lieber unter sich sind" hat eine bedauerns
        werte Wahrheit, die die staatliche Ordnung ohne Widerspruch zulässt. Die Kunden
        sind zunehmend nur noch Opfer von Finanzgesellschaften, die sich leider alles heraus-
        nehmen können, weil die Gesetze fehlen und die Ordnungshüter nicht eingreifen können.

        Es wurde im Fall Apple auch darauf hingewiesen, dass durch den Aktiensplitt selbst
        Emittenden in eine Schieflage kommen könnten? Zum Glück sind die vielen Optionen
        nach oben gedeckelt?

        Wenn Unternehmungen 5 bis 10 % von anderen Unternehmungen halten, können sie
        die Kurse dieser Unternehmungen in Richtungen bewegen. Hier die Forderung, dass diese
        Unternehmungen die Aktien nicht mehr für bösartige Aktionen im Leerhandel, Options-
        geschäft und CFD-Geschäft einsetzen dürfen. Die Verbraucher sind hier den Konzernen
        aufgrund der Marktmacht schutzlos ausgeliefert. Der Einwand, dass die Kunden auch
        diese Geschäfte machen könnten ist im Zusammenhang falsch. Es ist hier wie bei be-
        stimmten Pokerspielen, der, der das meiste Geld hat, gewinnt das Spiel und wer hier das
        meiste Geld hat, muss wohl nicht hinterfragt werden.

        Wahrscheinlich werden die Eingeweihten bei Apple auch bald in die Größenordnung von
        200 Mrd. US-Dollar im Hedging stoßen, ohne dass intensiv über den Aktiensplitt nachge-
        dacht wird. "Der Staatsanwalt kann wie immer hier den Verbrauchern nur antworten:
        sie konnten ja verkaufen?" Bis bald! Es ist kaum anzunehmen, dass Apple hier aufgrund
        der Vorkommnisse den Aktiensplitt zurücknimmt oder die lieben Aktionäre, die hier Kurs-
        verlust haben, entschädigt.

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        • #49
          Es gibt bewiesene Marktmanipulation

          Ein Richter in den USA hat in einem Urteil aus 2019 einen Devisenhändler als Teil eines
          bösartigen Kartells zu 8 Monaten Haft und 150000 $ bestraft. Der Richter sah es als er-
          wiesen an, dass der Mitarbeiter der Großbank J. P. Morgan illegale Absprachen zur Fest-
          setzung der Währungskurse mit anderen Mitarbeitern von Banken getätigt hat. Eigentlich
          wäre vielmehr die mögliche Höhe des Schadens der hier angerichtet wurde, von Bedeutung.

          Die Nutznießer sind hier bekanntlich direkt die jeweiligen Banken gewesen.

          Die Strafe, die hier verhängt wird, scheint mehr als mild für die Straftat zu sein.

          Wo fängt eine Straftat bei Aktiengeschäften an?

          Jede Firma darf so viele Aktien in Umlauf bringen, wie sie zur möglichen Deckung in
          Form von Unternehmenswerten, Geld usw. beibringen kann. Dies ist alles zur Zeit
          auch ein Witz. Bei Nennwert 1 Euro oder der Stückaktie braucht nicht mehr sehr
          viel Geld vorhanden zu sein. Prekär wird es wie im Fall Apple, wenn nicht wirklich
          mehr Unternehmenswert geschaffen wird. Der Aktiensplitt bleibt in der jetzt bekannten
          Form nicht nur wegen der genannten Gründe unmoralisch und respektlos gegen-
          über den kleinen Verbrauchern. Wie gesagt, es wurde darauf hingewiesen, dass
          das Eigenkapital und auch der Überschuss sich pro Stück stark vermindern. Hier ist
          es kalter Kaffee, wenn nur das jeweils aktuelle Gesamteigenkapital als Grundlage dienen
          soll. Bei einem Aktiensplitt dieser Art wie bei Apple wird sich das Gesamteigenkapital
          auf Grund der beschriebenen Gegebenheiten nur gering verändern. Der Haken
          liegt in der zukünftigen Unterlegung der Aktie pro Stück. Ob eine Aktie mit 5 $
          Eigenkapital oder 20 $ unterlegt wird, hat schon eine Bedeutung. Hier wird auch
          durch das Aktienrückkaufprogramm eine zusätzliche Verwässerung der Gegeben-
          heiten verursacht. Viele amerikanische Unternehmungen werden hier versuchen
          auf diesen Zug aufzspringen und wie schon passiert, die Aktien bald gar nicht
          mehr mit Eigenkapital unterlegen.

          Also der Betrüger Maddoff hatte ja nur vergessen die ständig erhöhte Wert-
          papieranzahl bei der Behörde in den USA genehmigen zu lassen. Also, dass
          ganze Treiben bei Maddoff hätte eigentlich noch so weiterlaufen können,
          wenn ihm nicht dieser fatale Fehler unterlaufen wäre. Das ganze Geflecht
          von Lügen in den Bilanzen -angefangen von immaginären Vermögenswerten
          in den Bilanzen- hier ist es leider nicht nur die entwickelte Software oder der
          Unternehmenswert selber- bleibt sehr vakant und umstritten. Gerade Produkt-
          werte und Firmenwerte können in der Pleite direkt wertlos werden. Dieser
          ganze Spuck hätte schon längst eingegrenzt werden müssen. Ein wenig
          Glaubwürdigkeit sollte noch erhalten bleiben. Die Sachlagen in der heute schnell-
          lebigen Zeit verändern sich stetig und müssen angepasst werden.


          PS: Unsere Kinder haben ein Recht mehr zu erfahren

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          • #50
            Haben Cookies auch etwas mit Moral und Anstand zu tun?

            In den letzten Tagen konnte es vermehrt passieren, dass so mancher Dienstanbieter den
            Zugang der jeweiligen Nutzer mit der Begründung verweigert hat, dass die Nutzer zuerst
            die Genehmigung für die Cookies der jeweiligen Firma akzeptieren müssen.

            In manchen Fällen konnte es passieren, dass der Nutzer zwar in sein Konto mit gespeicherten
            Daten kam, sich jedoch nicht mehr abmelden konnte. Stelle sich weiter einer vor, dass die
            vielen Banken erst nach Genehmigung der Cookies den Zugang zum Konto oder Depot er-
            lauben. Im Klartext: "Lieber Kunde wenn sie die Cookies nicht akzeptieren, kommen sie
            nicht mehr in ihr Konto?" Spätestens hier müssen die Sicherheitsbeauftragen der jeweiligen
            Firmen sagen, dass es so nicht geht. Das Problem, in der Praxis hat ein Sicherheitsbeauftragter gar nicht die Zeit, alle Quellprogramme zu überprüfen.

            Wenn die Cookies wirklich so harmlos sind, braucht doch keinem Kunden -bei Nichtge-
            nehmigung- der Zugang zu gespeicherten Daten verwehrt werden. Was schon keine
            harmlose Straftat ist, wenn der Kunde nachdem er sich eingeloggt, aus dem Konto fliegt
            und sich nicht mehr abmelden kann. Also, der oder die Anbieter genehmigen hier Wild-
            fremden den Zugang zu gespeicherten Daten. Cookies können oft zur Erleichterung für
            die jeweiligen Anbieter und im Extrem auch zu mehr Werbeeinnahmen eingeführt werden.
            Wobei hier das Thema Werbeeinnahmen nicht das Anrecht sein soll, auf das Eigentum der
            Kunden zugreifen zu können.
            Die Gefahr, dass die Vorratsdatenhaltung für Kunden, hier gezielt verkauft wird, ist
            leider in der heutigen Zeit nicht mehr harmlos.

            Erpressung in diesem Zusammenhang ohne das Recht auf eine gesetzliche Kündigung
            und hier Frist, ist Erpressung und muss strafrechtlich verfolgt werden.

            Der Gesetzgeber setzt die Sicherheitsbeauftragten aus gutem Grund in jeder Firma ein.-



            PS: Der Satz hier, mit den zusätzlichen Werbeeinnahmen finanzieren wir nicht nur die
            jeweilige Firma sondern mehr die gezielte Verbesserung der EDV, scheint schon vakant.
            Also die Sicherheitsbeauftragten scheinen mittlerweile herausgefunden haben, dass die
            Cookies in manchen Fällen kriminell sind und eine nachträgliche Genehmigung erforderlich
            ist. Gesetzlosigkeit in Europa wird nicht unterbunden.

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            • #51
              EU-Europa liefert zur Zeit keine Antwort auf Cookies

              Es ist bedauerlich, dass die Gesetzgebung in EU-Europa dem Treiben mit den Cookies
              ohne entsprechende Handlungen weiter tatenlos zuschaut. In der Praxis kann nicht ge-
              leugnet werden, dass die meisten Cookies auch ein wenig die Bedienerfreundlichkeit ver-
              bessern.

              Das Ausspähen des Kundenverhaltens lassen sich jetzt die vielen Dienstanbieter genehmigen.
              Hier kommt es zu der gefährlichen Vorratsdatensammlung und Auswertung.

              Besorgniserregend ist hier, dass Kunden der Zugang zu eigenen Daten verwehrt bleibt, mit
              der Begründung, dass die vielen Dienstleistungen manchmal unentgeltlich angeboten würden.

              Dass es den Nachrichtendiensten in der Welt ermöglicht wird, in die geheimsten Ecken der
              Verbraucher zu schauen, ist teilweise notwendig, um Kriminalität zu verhindern. Dieses
              Recht ist bei vielen Staaten in der Verfassung verankert; wenn auch meistens verklausoliert.
              Was jetzt passiert, kann nicht wirklich gewollt sein.

              Leider greifen die Geschehnisse in der Finanzwirtschaft gerade in diesen dunklen Zonen.
              Es sind hier die bekannten Grauzonen, in denen doch wirklich nicht alles erlaubt sein sollte.
              Die Gesetzgebung schaut hier schon viel zu lange in die falsche Richtung und handhabt
              den Verbraucherschutz aus vieler Sicht, nicht mehr gut.



              PS: Liberalismus hat immer mehr Schattenseiten. In GB wird sogar die eigene Gesetz-
              gebung in Frage gestellt. Die Freibeuter und Piraten der Neuzeit haben leider einen
              anderen gesetzkonformen Namen erhalten.

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              • #52
                EuGH urteilt zur Vorratsdatenspeicherung ca. 9 Uhr heute

                Der Europäische Gerichtshof fällt am Dienstag eine wichtige Entscheidung zur Speicherung
                von Verbindungsdaten bei Telekommunikationsanbietern. Nationale Gerichte aus Frankreich,
                Belgien und Großbritannien hatten das höchste europäische Gericht in Luxemburg um eine
                Einschätzung zu der Frage gebeten, ob einzelne EU-Staaten den Betreibern elektronischer
                Kommunikationsdienste hierzu allgemeine Pflichten auferlegen dürfen. Ein Urteil zur deutschen
                Regelung fällt noch nicht? Hierzu läuft ein eigenes Verfahren.

                Hier scheint vieles in Unordnung zu sein. Wie weit dürfen die Kommunikationsdienste gehen?
                Die Regierungen in EU-Europa scheinen hier den Verbraucherschutz nicht wirklich ernst zu
                nehmen. Die Sicherheitsbeauftragten in diesen Firmen, müssen wohl täglich ein ungutes Ge-
                fühl bei der täglichen Arbeit in diesen Firmen haben. Es klingt zuerst einmal harmlos, wenn
                die Daten und Adressen von Kunden an andere Werbedienstleister weitergegeben werden.
                Selbst hier scheinen viele Regeln bereits außer Kraft gesetzt worden sein. Geheime Daten
                von Kunden geraten in unbefugte Hände. Brisant ist es, wenn die Werbeanbieter mit ihren
                Diensten und Werbeangeboten direkt in Bankkonten auftreten. Also, der Kunde wählt sich
                ein und 3 oder 5 Sekunden später taucht eine Werbung im Depot auf, die der Kunden
                erst mal wegdrücken muss. Das Schlagwort heißt hier Cookies. Der EuGH soll also hier
                indirekt grünes Licht für Cookies geben, deren Wirkung und Auswertungssysteme dem
                EuGH in der Kompliziertheit gar nicht vorliegen. Viel Schlimmer ist zur Zeit, dass die Kunden
                bei Nichtzustimmung bei ihren nicht immer kostenfreien Diensten, nicht mehr in den per-
                sönlichen Bereichen, also die jeweiligen Daten gelangen. Hier wird das Eigentumsrecht
                direkt berührt. Dafür bedarf es eigentlich keines EuGH Urteils. Die nationalen Staaten
                nehmen hier das Eigentumsrecht der Kunden zur Zeit im Verbraucherschutz nicht wirklich
                ernst.

                PS: Ausgenommen bleiben hier sowieso die Einsicht von Geheimdienst und Polizei in
                den verschiedenen Konten, die je nachdem aufgrund von Vorgaben der Staatsanwalt-
                schaft in verschiedenen Ländern tätig werden. Hier liegt dann aber auch ein ernstzu-
                nehmender Verdacht auf kriminelle Handlungen vor.

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                • #53
                  EuGH: Urteil von heute, Pauschale Vorratsdatenspeicherung nicht zulässig

                  Das Urteil aus Luxemburg besagt, dass eine flächendeckende und pauschale Speicherung
                  von Internet- und Telefon-Verbindungsdaten nicht zulässig ist. Ausnahmen seien aber mög-
                  lich zur Bekämpfung schwerer Kriminalität oder im Fall einer Bedrohung der nationalen
                  Sicherheit, teilte der EuGH in einem am Dienstag veröffentlichen Urteil mit.

                  Wichtiger scheint die nationale Umsetzung in den EU-Staaten hier zu sein. Bisher hat sich
                  hier wenig zum Schutz der Verbraucher getan.

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                  • #54
                    Im US-Kongress Anhörung zum Thema Marktmacht bestimmter Tech-Konzerne

                    International haben wahrscheinlich nur wenige damit gerechnet, dass der US-Kongress
                    dieses schwierige Theme in die Hand nimmt. Noch mehr überrascht hat hier, dass in be-
                    stimmten Fällen sogar eine Zerschlagung der Konzerne empfohlen wird.

                    In der Plattform Börsenforum wurde ja auf die Gefahren bestimmter Großkonzerne hinge-
                    wiesen. Es bringt nichts, wenn hier bestimmte Konzerne namentlich genannt werden. Durch
                    die Marktmacht bestimmter Konzerne -also bei Werten, wo 5 bis 10 % der Aktien einer
                    Firma kontrolliert werden- können Kurse in Richtungen gezwungen werden. Die Eingriffe in die
                    internationalen Märkte und auch im heimischen Markt USA könnten im Extrem so stark
                    sein, dass es zu volkswirtschaftlichen starken Schäden käme.

                    Der EuGH in EU-Europa hat ja ausdrücklich eine Vorratsdatenspeicherung verboten und
                    diese nur teilweise durchgewinkt, wenn kriminelle Aktionen von Gruppen gefahren werden.
                    Auch hier hätte keiner damit gerechnet, dass der EuGH sich so schnell diesem schwierigen
                    Thema annimmt.

                    Das Stichwort sind hier auch die Auswertungsprogramme dieser Firmen. Es fängt harmlos
                    mit den Cookies an, die im Ursprung nur eine Verbesserung der Datenverarbeitung im je-
                    weiligen System erreichen sollten. Im Sinne des Verbraucherschutzes müssen hier noch
                    sehr viele Verbote für Cookies und den jeweiligen Unterprogrammen eingeleitet werden.
                    Wahr ist sicherlich auch, dass die Sicherheitsbeauftragten in Firmen mit der Kontrolle
                    aller Quellprogramme hier überfordert wären.

                    Selbst die Polizeiarbeit wird hier erschwert, weil derzeit noch die greifenden Gesetze
                    fehlen.

                    Allerdings sollte hier fair gesagt werden, dass eine Zerschlagung von Firmen nicht immer
                    etwas bringen würde. Im Gegenteil, dies könnte sogar kontraproduktive Auswirkungen be -
                    inhalten. Der Kern, dass diese Großfirmen sich ständig Vorteile mit bestimmten Handlungen
                    verschaffen (erschleichen) und dies noch Gesetzeskonform, müsste wirklich bald auf der
                    ganzen Welt diskutiert werden. Der kleine Satz:" Bestimmte Konzerne müssten, wie die
                    kleinen Verbraucher mit den Dividenden zufrieden sein und nicht noch die Werte ver-
                    leihen dürfen und so indirekt Markteingriffe auf die jeweiligen Werte durch andere Be-
                    teiligte erreichen, sollte nur zum Nachdenken zwingen." Die Computerprogramme dieser
                    Großfirmen reagieren mit den Auswertungsprogrammen im Nano-Sekundentakt ohne, dass
                    ein kleiner Verbraucher reagieren kann. Der Kern muss hier angepackt werden. Zumal
                    ganz große Aktienpakete gar nicht mehr direkt über die Handelsplattformen verkauft
                    werden. Hier können die Börsenplätze nur noch Grundlage für eine gerechte Kursfindung
                    sein.

                    Die 450 Seiten, die der US-Kongress über die Problematik erarbeitet hat, könnten schon
                    für die ganze Welt interessant sein.

                    Kommentar


                    • #55
                      das Problem

                      ist die "Netzwerkarchitektur" damit die Transportprotokolle
                      Man kann leicht beweisen, dass "Datensicherheit" nur mit bestimmten Architekturen ( IBM SNA DEC DEcnet) annähernd machbar ist oder mit geschlossenen Netzwerken.
                      Wenn man aber web browsing will und mail mit Anhang muss auf Datensicherheit verzichten.
                      "Offen" ist eben offen.
                      In alten Kriminalfilmen liessen wichtigtuerische Kriminalbeamte eine Telefon-Fangschaltung herstellen. Über die Vermittlungsstelle wurde ein eigentlich geschlossenes Netzwerk "geöffnet".
                      Mit voice over IP ist der Aufwand viel geringer. Da geht es mit "software" physikalisches ist nicht erforderlich. Bei mobilfunk ist es ganz einfach.Der alte Rundfunk ist wie der name schon sagt ein maximal offenes Netzwerk.
                      Um dieses zu knacken muss der Host, also das Aufnahmestudio, "geknackt" werden und dazu muss man echte Menschen kaufen damit diese fake news verbreiten.
                      "Datensicherheit" ist nicht machbar.

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