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OPEC + & Erdöl.....

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  • #31
    Jetzt kommt auch noch weniger LNG nach Europa Juni 21, 2022
    Die Probleme bei der Gasversorgung häufen sich. Durch die Drosselung der russischen Gaslieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 um 60 Prozent, ist die Versorgung für den nächsten Winter bereits kritisch. Jetzt kommt aber auch noch weniger LNG aus den USA, da dort ein LNG-Terminal gebrannt hat.

    LNG-Terminal am Golf von Mexiko explodiert
    In Texas fällt eine Großanlage zur Produktion von Flüssigerdgas (LNG) nach einer Explosion und einem daraus resultierendem Großbrand für mehrere Wochen, wenn nicht gar Monate aus. Laut dem Betreiber der Anlage am Golf von Mexiko, Freeport, gab es bei der Explosion und dem Brand zumindest keine Verletzten. Das Feuer konnte mittlerweile unter Kontrolle gebracht werden, aber die Schäden haben dennoch weitreichend Folgen. Durch den Ausfall des Terminals verschärft sich die ohnehin knappe Gasversorgung weltweit, weiter. Auch der Gaspreis wird aufgrund des Ausfalls weiter steigen.

    Jetzt kommt auch noch weniger LNG nach Europa. LNG-Terminal am Golf von Mexiko explodiert. Versorgungslage wird immer kritischer.

    Nach bisherigen Meldungen wurde die Explosion durch einen Riss in einer Pipeline ausgelöst. Ein vor Anker liegender LNG–Tanker konnte gerade noch rechtzeitig in eine sichere Entfernung gebracht werden. Der Betreiber der LNG Anlage, Freeport , hat eine Jahreskapazität von 15 Millionen Tonnen. Die betroffene Anlage liefert Flüssiggas an BP, Jera, Kansai Electric, Osaka Gas, SK E&S und Total. Durch den Ausfall fallen nach Aussage von Freeport mindestens 40 geplante Transporte mit rund drei Millionen Tonnen LNG vollständig aus. Experten gehen allerdings davon aus, dass die Anlage erst
    zum Jahresende wieder unter Volllast produzieren kann.

    Betroffene Unternehmen müssen LNG am Spotmarkt kaufen – Gaspreis steigt weiter
    Die betroffenen Unternehmen müssen jetzt nach Ersatz auf dem Spotmarkt suchen. Das Angebot ist dort allerdings aufgrund der weltweit angespannten Lage gering und deshalb auch extrem teuer. Durch den Ausfall des Terminals erwarten Experten, dass auf dem Gasmarkt jetzt auch die Konkurrenz zwischen Europa und Asien härter wird. Dies wird in absehbarer Zeit die Gaspreise noch weiter nach oben treiben.

    Versorgungslage für kommenden Winter wird immer kritischer

    Nach der Drosselung der russischen Liefermengen dürfte der Ausfall des texanischen LNG-Terminals die Versorgungssituation noch weiter verschärfen. Schon jetzt ist absehbar, dass die Füllständer der Gasspeicher die gesetzlichen Vorgaben für den Herbst nicht erreichen werden. Auch deshalb ruft Habeck die Bevölkerung zum Energiesparen auf und will dies notfalls per Gesetz durchsetzen.

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    • #32
      Mit Nordstream I hat sich Deutschland unter Schröder beliebig erpressbar gemacht. Mit Nordstream II wollte Merkel den Selbstmord.. Dann kam Trump "Angela you have a dam'n big problem" die Gelddruckmaschie Oligarch Versorgungswerk wurde nichts. Energiepoltik geht so: maximale Diversifikation der Lieferanten Erreichen der Autarkie als erklärtes Ziel

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      • #33
        Das war günstiges Erdgas
        Teuer ist das Erdgas... das durch die Ukraine fließt, da die Ukrainische Mafia kassiert... vom Deutschen Verbraucher ca. 3,5 Milliarden USD im Jahr.
        Deshalb war Nord Stream 2 Pflicht, um den Ukrainischen Erpresser das Handerwerk.......

        Es lebe der Schauspieler Selenskyj, und seine Offshorekonten/Panama-Paper....




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        • #34
          Der asiatische Appetit auf russisches Öl traf den zweiten Produzenten in der OPEC

          Der Irak könnte einer der größten Verlierer sein, wenn billige russische Barrel nach Asien fließen, wo die Nachfrage nach den wichtigsten Ölqualitäten im Allgemeinen eher schleppend bleibt, berichtete Bloomberg heute, am 23. Juni.
          Bisher habe es im aktuellen Handelszyklus in Asien keine Kassakäufe von irakischem Öl aus Basrah Medium oder Basrah Heavy gegeben, sagten Händler. In der Regel sind Indien und China die Hauptabnehmer dieser Qualitäten, aber vor dem Hintergrund der geopolitischen Krise um die Ukraine haben die beiden asiatischen Giganten den Kauf von russischem Öl mit einem erheblichen Abschlag erhöht.

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          • #35
            beim billigen Jakob kauft man gern

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            • #36
              Zitat von Dagobert Duck Beitrag anzeigen
              Das war günstiges Erdgas



              günstig billig muss relativ zum fairen Marktpreis sein. Nimmt man den benchmark Henry hub als solchen war Gazprom gar nicht billig. Nur Beamte und andere sorglos in den Tag dämmernde Typen würden sich auf genau einen Lieferanten einer kritischen Ressource verlassen. Schröder und Merkel Altmaier weit unter lehrlings level

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              • #37
                Henry Hub ist nicht das Preis-Maß.
                (US Lokalhandel)
                LPGas Lieferung Freihaus LNG-Terminal Deutschland.... gegen Russisches Pipeline Ersgas Freihaus Greifswald.

                Alles andere ist Wettbewerb Verzerung!
                Auch wenn Gazprom gezwungen....,
                Erdgas teuer durch die Ukraine....

                Deshalb Ostsee..... keine Transit-Preis Haie.


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                • #38
                  Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen

                  günstig billig muss relativ zum fairen Marktpreis sein. Nimmt man den benchmark Henry hub als solchen war Gazprom gar nicht billig. Nur Beamte und andere sorglos in den Tag dämmernde Typen würden sich auf genau einen Lieferanten einer kritischen Ressource verlassen. Schröder und Merkel Altmaier weit unter lehrlings level
                  Benchmark ist der russische Gaspreis in Petersburg, und der liegt deutlich, sehr deutlich unter dem Preis von Henry Hub.
                  Die Amis verkaufen das Erdgas zu Mond- (Markt)preisen nach Europa und verdienen sich dumm und dämlich, deswegen mögen sie den Ukrainekrieg und der Russe freut sich ebenso über die höheren Verkaufspreise durch die Behinderung der Lieferungen über die Ukraine (die Ukraine läßt kein Gas über eine Übernahmestelle nach Europa) und die Kanadier lassen die Rücklieferung von reparierten Gasturbinen für die NS1 nicht zu, so guckt Europa in die fast leere Röhre und bezahlt Mondpreise.
                  Alle gewinnen, außer Europa (Deutschland), das ist der große Verlierer des Krieges!

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                  • #39
                    Stimmt.
                    Russland hat angeblich angeboten NS 2 zu benutzen. Abgelehnt.

                    Weltweit gibt es schon die ersten Aufstände wegen Sprit/Weizen.
                    Mal sehen wann die Schlafmichel ihren Arsch hoch kriegen.
                    Na ja, von den Qualitätsmedien bestens informiert....

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                    • #40
                      Gazprom muss hemmungslos Gas verschwendende russische "Unternehmen" und private Haushalte unter Selbstkosten beliefern Nordstream II sollte die Verluste überkompensieren so der Plan Merkel Putin. Trump in einem raren klaren Moment durchschaute den Wahnsinn: Sanktionen. Putin liess tausende bots los mit der message billiges Röhrengas teures Fracking Gas. Hier helfen Charts weiter. Vorher wurde nie behauptet Gazprom Gas ist billig . Im Beamtenseeligen Deutschland wurde nie geprüft ob faktisch richtig was Putin bots behaupten. Es war rotzfrech falsch. Tatsächlich gab es in USA massive Überproduktion von shale gas die Preise waren am Boden. Das billige Röhrengas war dreimal teurer als Henry hub. Trump wurde von Gas Oligarchie bedrängt wie man an dem deutschen Gaspreis Wahn mitverdienen kann. Aber es gab keine Export Möglichkeiten. So kamen die Putin bots zu der message Trump will teures fracking Gas verkaufen. Statt billigem Röhrengas. Das konnte Trump zu der Zeit gar nicht die Infrastruktur gab es nicht.

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                      • #41

                        Man sollte Lokale Russische Preise nicht mit Export Erlöse vergleichen.
                        ​​
                        (Das ist wie EU-Produktion A-Z ... die Preise sind Quer-subventioniert (mit Fördergelder) )

                        Aber auf meine letzte Gasrechung inklusive DeutschervSteuerwahn habe ich 0,06 Euro/kWh (m3-11,25) bezahlt, die kommend wohl möglich 0,18 Euro.... also x 3.fach

                        Die Frage ist doch (ohne russisch) , und nur LNG Import, was kostet dann eine kWh..... bei selben Deutsche Steuer Wasserkopf?

                        Also wenn die Wogen 2030 an den Märkte geglättet sind, was kosten dann die kWh?.......,
                        mit Gazprom 2021, 0,055 bis 0,06 Euro kWh
                        (Umweltfreundliches Pipeline Gas)

                        Also billiger ....müsste Erdgas LNG unter 0,055 Euro kWh kosten!
                        Kosten für Umwelt Aufbereitung, exklusiv... und kosten für die LNG Import Terminal auch nicht einkalkuliert... da der Bund für den Wettbewerb zuständig ist.


                        Also würde ich eine Fabrik haben, würde ich jetzt einen. neuen Stardort (außerhalb EU) suchen... und anfangen die Fabrik zu demontieren....

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                        • #42
                          Dieser Chart ist der erste, den ich entdeckt habe, der den Preis von Russenöl zeigt.
                          Trotz Sanktionen hat Rußland noch höhere Einnahmen als letztes Jahr.

                          Uraler Öl - 2022 Daten - 2012-2021 Historisch - 2023 Prognose - Preis - Angebot - Chart (tradingeconomics.com)

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                          • #43
                            Genau das ist der Irsinn
                            Sie Sanktionen sind schlecht für die EU,
                            und vor allem Deutschland.
                            Deutschland wird in 10 Jahren eine Wirtschaftskraft haben wie Spanien.

                            Russland verdient noch mehr..... aber das Geld muss schnell investiert werden, Neftegaz Pipeline nach Südasien und LPG / Terminal / Schiffe

                            Natürlich hat Russland jetzt Streß, aber danach ist Russland frei... vom Wilden Westen.

                            Die hohen Energiekosten werden noch weiter in Europa steigen.... damit ist das Ende der EU eingeläutet.

                            Game over Brüssel Diktatur

                            Selbst wenn die EU neue Lieferanten findet, hat sie noch keine Spediteure.
                            EU/Deutschland werden von Leuten regiert, desen Lehrgeld die Bürger bezahlen muss....
                            Der Preis bleibt heiß trotz Rezzesion.

                            ​​​​​​? ++

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                            • #44
                              Zitat von LabasRytas Beitrag anzeigen
                              Dieser Chart ist der erste, den ich entdeckt habe, der den Preis von Russenöl zeigt.
                              Trotz Sanktionen hat Rußland noch höhere Einnahmen als letztes Jahr.


                              Chevron Exxon Shell...haben viel höhere Einnahmen. Aber weniger aus upstream richtig Kasse machen die mit downstream. Ein letztes Abzocken denn das Zeitalter fossile Energie ist zuende

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                              • #45
                                OPEC Reserveförderkapazitäten ausgeschöpft

                                28.06.22 • 10:12 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant
                                Auch heute fielen die Heizölpreise im Vergleich zum Schluss des Vortages in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Am meisten profitiert wieder die Schweiz mit einem Rückgang von durchschnittlich 0,7 Rappen pro Liter Heizöl, gefolgt von Deutschland mit im Schnitt einem Minus von 0,5 Cent pro Liter. Aufgrund von Unruhen sind in Libyen bereits wieder Angebotsausfälle in Sicht und auch in Ecuador verschlimmert sich die Lage der Ölproduktion. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate befinden sich an ihren Grenzen, was die kurzfristigen Möglichkeiten zur Steigerung der Förderquoten anbelangt.

                                Die beiden Rohölsorten WTI und Brent konnten im Vergleich zu gestern Vormittag deutliche Gewinne generieren. Die US-amerikanische Sorte WTI hat es dabei geschafft und startet heute oberhalb der psychologisch wichtigen 110 Dollar pro Fass Marke in den Tag. Aktuell wird ein Fass WTI mit 111,13 Dollar, einem Plus von 1,19 Prozent, gehandelt. Ein Fass der Nordseesorte Brent wird aktuell mit 116,89 Dollar, einem Plus von 1,16 Prozent, gehandelt. Der Euro muss derweil einen minimalen Verlust im Vergleich zum Schluss des Vortageshinnehmen und bewegt sich weiterhin zwischen der 1,05 und 1,06 Dollar Marke. Aktuell wird ein Euro mit 1,0580 Dollar gehandelt, einem Minus von 0,05 Prozent.

                                Schlechte Nachrichten für den Heizölpreis kommen aus Libyen. Das von Unruhen gebeutelte Land ließ erst letzte Woche verkünden, dass sich die Ölproduktion des Landes wieder erhole. Nun kündigt der Staatskonzern National Oil Corporation (NOC) an, dass es ab Mitte der Woche wieder zu einem Force Majeure, der den Konzern von der Erfüllung betroffener vertraglicher Verpflichtungen entbindet, kommen könnte. Zusätzlich dazu gibt es nun ergänzende Meldungen zu den Unruhen in Ecuador. Hier war gestern noch davon die Rede, dass die Ölproduktion deutlich mehr als zur Hälfte eingebrochen sei. Nun wird bereits davon ausgegangen, dass die Unruhen die gesamte Ölproduktion des Landes lahmlegen könnten. Libyen und Ecuador fördern zusammen rund 2
                                Mio. B/T. Zur aktuellen Zeit sorgt ein Ausfall signifikanter Mengen der beiden Länder für ein Ungleichgewicht zwischen globaler Nachfrage und Produktion zu Ungunsten der Verbraucher.

                                Ebenfalls schlechte Neuigkeiten kommen aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), den Zugpferden der OPEC. Bisher wurden die beiden Nationen als einzige Länder gesehen, welche den Wegfall russischen Öls auf dem Weltmarkt kompensieren könnten. Die VAE gaben nun an, sehr nah an der maximalen durch die OPEC erlaubten Quote von 3,168 Mio. B/T angekommen zu sein und keine kurzfristigen Reservekapazitäten mehr zu haben, um noch den letzten Rest aus der Quote herauskitzeln zu können. Ähnlich verhält es sich mit Saudi-Arabien. Hier ging die internationale Gemeinschaft davon aus, dass das Land kurzfristig noch bis zu 2 Mio. B/T zusätzliches Rohöl produzieren könnte. Real scheint allerdings ein Wert von ca. 150.000 B/T zu sein. Das die OPEC+ ihre Förderquoten zuletzt stärker als erwartet angehoben haben und die Tatsache, dass da Bündnis bereits vor der neuen Runde an Anpassungen den eigenen Quoten um 2,6 Mio. B/T hinterherhinkt, sorgt für steigende Rohölpreise und Unruhe im Markt.

                                In der D-A-CH-Region sinken die Preise derweil noch, da uns die Veränderungen bei den Rohölpreisen immer erst mit zeitlicher Verzögerung erreichen. Allerdings werden Aufwärtsbewegungen deutlich schneller an die Zwischenhändler und Verbraucher weitergeleitet als Abwärtsbewegungen der Preise. Den höchsten Rückgang spüren aktuell Schweizer Heizölinteressenten. Im Vergleich zum Schluss des Vortages sparen sie durchschnittlich 0,7 Rappen pro Liter Heizöl. In Deutschland können sich Heizölkunden über einen Rückgang von durchschnittlich 0,5 Cent pro Liter freuen. Weiterhin gering fallen die Bewegungen in Österreich aus. Allerdings gibt es auch hier einen minimalen Rückgang von im Schnitt 0,05 Cent pro Liter Heizöl.

                                Das Bestellvolumen lag gestern ca. bei dem doppelten des Vortages und damit höher als am gesamten Wochenende. Das aktuelle Bestellvolumen befindet sich leicht unter dem gestrigen, während sich deutlich mehr Heizöl Interessenten nach einem passenden Angebot umschauen. Dank der leichten Abschläge der letzten Tage, stellt sich nun die Hoffnung ein, dass sich die minimalen Preisrutsche noch ein Weilchen Fortsetzen. Heizölinteressenten sollten dabei nicht aus den Augen verlieren, dass die Nordstream-1-Pipeline Mitte kommenden Monats für Wartungsarbeiten komplett außer Betrieb genommen wird, womit die Ölpreise von den dann sehr wahrscheinlich anziehenden Gaspreisen mit nach oben gezogen werden. -fr-

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