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Mittelstand und Corona ..

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  • Mittelstand und Corona ..

    Wir machen uns in unserem kleinen Unternehmen so langsam Sorgen, ob und wie lange wir in der aktuellen Situation noch durchhalten können. Wie ist der neueste Stand der Dinge? Mit wem könnten wir mal über rechtliche und steuerliche Belange reden? Gibt es Ansprechpartner auf diesem Gebiet?
    Gesundheit: Der einträgliche Weg ist das Ziel für ganze Berufsstände.

  • #2
    Das ist absolut nachvollziehbar und verschiedene Berater und Dienstleister haben sich der Sache längst angenommen. Du könntest beispielsweise die Fachleute von https://www.ott-partner.de/ diesbezüglich kontaktieren, um etwas Klarheit für deine Firma zu erlangen. Es gibt auch einen aufschlussreichen Artikel auf der Seite zum Thema bezüglich Überbrückungshilfen und dergleichen.
    Dass man seinerzeit hätte glücklich sein können, erkennt man unglücklicherweise oft nicht beizeiten.

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    • #3
      Ich kann das Gefühl sehr gut nachvollziehen - das ging mir beim ersten Lockdown genauso. Ich hab mich gefühlt als ob sich die Welt ohne mich weiterdrehen würde. Hilfe gabs da nicht viel. Ich hab diese Corona-Hilfe bekommen. Das ging auch relativ schnell. Allerdings hat die bei Weitem nicht gereicht für die Kosten die ich in den 3 Monaten hatte.

      Ansonsten hilft einem keiner. Meine Bank hat mir keinen Kredit gegeben. Das war alles nur Rederei von der Politik um Leute ruhigzustellen. Da wird in der Presse eh ein inszeniertes Bild skizziert. Grausam. Die kleinen und mittleren Unternehmen finden da kaum gehör. Eher ein Politiker der meint das dauert bis März. Die Politiker haben ja eh gut reden. Die kriegen ihre Bezüge jeden Monat. Sicher. Ich bin auch selbständig und wenn ich nicht arbeite bzw. wenn ich keine Arbeit habe, dann krieg ich kein Geld. Ich habe 2 Kinder. Verantwortung.

      Naja, ich denke man muss sich am Ende des Tages ruhig hinsetzen und einen Plan entwerfen. Wohin geht jeden Monat Geld (z.B. Vermieter, Bank / Kredit, etc.). Dann muss man mit den einzelnen Parteien reden. Proaktiv ist das sicherlich besser als den Kopf in den Sand zu stecken und die täglichen Briefe mit den Mahnungen einfach nicht mehr aufzumachen...

      In welcher Branche seid ihr denn tätig?

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      • #4
        Bundesregierung zahlt zehn Milliarden Euro zu viel an Corona-Hilfen
        Berlin (Dow Jones)-- Die November- und Dezemberhilfen des Bundes werden laut einer Berechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) um zehn Milliarden Euro höher ausfallen als notwendig. Wie Welt am Sonntag berichtet, verdienen die betroffenen Betriebe, vor allem aus der Gastronomie und dem Veranstaltungsgewerbe, dank der Entschädigung des Staates in vielen Fällen mehr Geld, als wenn sie geöffnet hätten.IW geht mit Verweis auf Zahlen der Bundesbank davon aus, dass bei den betroffenen Branchen im Durchschnitt die Hälfte der Kosten variabel sind, also gar nicht erst anfallen, wenn die Betriebe geschlossen sind, dennoch werden pauschal allen Betrieben 75 Prozent des Umsatzes des Vergleichsmonats 2019 ersetzt. Zwar gebe es Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen, über alle Betroffenen hinweg würde aber rund jeder dritte Euro der für November und Dezember von der Bundesregierung veranschlagten rund 30 Milliarden Euro zu viel gezahlt.

        Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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        • #5
          Habe jetzt schon viel darüber gehört und gelesen. Klar hat es den Mittelstand getroffen, aber dann
          doch nicht mehr so stark, wie eigentlich gedacht.
          Was ich bedinglich finde ist, dass die zugesicherten Kredite zu nur knapp 10 Prozent an die Unternehmen ausgezahlt
          worden sind. Und da frage ich mich warum, wenn doch diese Kredite zugesichert worden sind.
          Ich selbst bin ja Arbeitnehmer und ich war auch in Kurzarbeit, aber habe eine Weiterbildung gemacht, so konnte
          ich mich super weiterbilden https://www.wbstraining.de/kurzarbeit/

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          • #6
            Dringen Stimmen zur Pandemiebekämpfung, außerhalb des in Medien und Politik vertretenen Mainstreams nicht mehr durch?
            Eben nicht nur von Corona-Leugnern wird diese Frage immer häufiger aufgeworfen.
            Hier sind Medien aufgerufen sich selbstkritisch zu hinterfragen.
            Es hat den Anschein, dass es zur Verengung der Debatte kommt.
            Wer sich nicht der Blase zugehörig kennzeichnet, wird fast schon feindselig behandelt.
            Es gibt eine ungute Tendenz, nur Vertreter der richtigen Ansichten zu Debatten über wichtige Themen zuzulassen. Dies scheint unter dem Vorwand zu geschehen, wissenschaftlich und sachkundig zu handeln, und eben dem Wahnsinn keinen Raum geben zu wollen.
            Diejenigen, welche von dem wissenschaftlich unterlegtem Narrativ abweichen werden als irritierte Fanatiker bloßgestellt. Ein solcher Ansatz führt dazu, dass Diskussionen in Blasen stattfinden, der Meinungsaustausch verschwindet und die Befürworter einer anderen Sichtweise, rechtmäßige Ziele der Verspottung sein dürfen.

            Alternativen gibt es aber immer. In einer offenen Diskussion über die langfristige Pandemie-Bekämpfung sollten auch Alternativen zur dominanten Strategie des Lockdown nicht ausgeklammert werden.
            Möglicher Weise ist ein Lockdown, den man mal verschärft und mal lockert, tatsächlich der richtige Weg für die kommenden Monate.
            Man sollte akzeptieren, dass die Zahl der Neuansteckungen hoch bleibt, und sich vornehmlich darauf konzentrieren, die Zahl der schweren Krankheitsverläufe und Todesfälle zu reduzieren, indem man die Risikogruppen besser schützt.
            Vielleicht tun sich bald auch noch ganz andere Alternativen auf.
            In einer Demokratie ist es wesentlich, dass über solche Fragen in den Parlamenten diskutiert wird,
            bevor Maßnahmen beschlossen werden und nicht immer erst danach.

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