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    Helios-Klinikum München West

    "Wir haben die Türen dicht gemacht"

    Ein Krankenhaus in München muss seinen Betrieb einstellen, weil dort gehäuft Corona-Fälle außerhalb der Isolierstationen aufgetreten sind.

    Das Schicksal könnte bald weiteren Kliniken drohen.

    Von Jan Friedmann, München - 02.04.2020, 18:06 Uhr

    Auf dem gepflasterten Vorplatz der Helios-Klinik München West sind Kameras und Mikrofonständer aufgebaut, den Zugang zur Eingangshalle untersagt ein Banner mit weißer Hand auf rotem Grund: "Stopp! Betretungsverbot". Zwei Ärzte in weißem Kittel und Mundschutz stehen in der Nachmittagssonne. Die Pressekonferenz findet an diesem Donnerstag unter freiem Himmel statt.

    In nüchternen Worten erläutern die beiden Mediziner einen unerfreulichen Sachverhalt: Das Krankenhaus mit normalerweise 420 Betten muss seinen Regelbetrieb einstellen, weil außerhalb der Isolierstationen Corona-Infektionen bei Patienten und Personal auftraten. Nun wird niemand mehr aufgenommen und niemand entlassen. Der Betrieb ist eingefroren, die Notaufnahme verwaist.

    Vom Netz genommen

    "Das könnte jedes andere Krankenhaus erwischen", sagt der Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, Reza Ghotbi. Man setze daher auf Transparenz. Sein Kollege Wolfgang Gesierich, Chefarzt im Lungenzentrum, sagt: "Wir haben die Türen dicht gemacht, um die Patienten nicht weiter zu gefährden. Uns vom Netz zu nehmen, macht die Versorgung im Münchner Westen schwieriger".

    Potsdam, Wolfsburg, München: Bisher kam es nur in Einzelfällen vor, dass Corona-Ausbrüche ganze Kliniken außer Betrieb setzten. Doch solche Probleme könnten sich mit Ausbreiten des Virus häufen.

    Die Lage an der Münchner Klinik stellt sich wie folgt dar: Acht Covid-19-Patienten liegen auf der Intensivstation, sie werden beatmet, sieben auf der Isolierstation, nach dem Corona-Ausbruch werden nun 21 Patienten zusätzlich auf diese Stationen verlegt. 21 Mitarbeiter wurden in den vergangenen Wochen positiv getestet. Die Ergebnisse fortlaufender Abstriche bei Patienten und Personal stehen noch aus.

    Gute Ergebnisse bei der Behandlung

    Wie die Infektionsketten verliefen, ist unklar. Womöglich haben die Patienten das Virus mit ins Krankenhaus gebracht. Gehäuft traten Symptome auf der geriatrischen Station auf, wo vor allem ältere Menschen untergebracht sind. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt machte die Klinik am Mittwochabend dicht.

    Die Chefärzte berichten von guten Ergebnissen bei den bislang behandelten Covid-19-Patienten. Viele mit milden Symptomen habe man schon in die häusliche Quarantäne entlassen, eine Frau von der Beatmung entwöhnen können. Die Behandlung binde aber viele Ressourcen. Und: "Wann die Maßnahmen zurückgefahren werden, ist offen."

    Alle Artikel zum neuartigen Coronavirus

    Am 31. Dezember wandte sich China erstmals an die Weltgesundheitsorganisation (WHO). In der Millionenstadt Wuhan häuften sich Fälle einer rätselhaften Lungenentzündung. Mittlerweile sind mehrere 100.000 Menschen nachweislich erkrankt, die Situation ändert sich von Tag zu Tag. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über alle SPIEGEL-Artikel zum Thema.

    Für die Patientinnen und Patienten, die derzeit noch im Krankenhaus sind, heißt das: Sie müssen erst einmal bleiben, egal ob sie Covid-19 haben oder nicht. Pfleger und Ärzte müssen auch außerhalb des Krankenhauses Mundschutz tragen und sich von ihren Familien fern halten. Das ohnehin strapazierte Personal ist damit doppelt belastet.

    Solche restriktiven Maßnahmen sind bisher in Deutschland die Ausnahme. Doch das Münchner Beispiel zeigt, wie verwundbar die Krankenhäuser trotz Trennung der Klinik-Bereiche sind, auch der Normalbetrieb droht bei einem Ausbruch in Mitleidenschaft gezogen zu werden.

    Für die akut Erkrankten hat Lungenarzt Gesierich noch eine einstweilen beruhigende Botschaft: "Wir sind in der Deutschland noch nicht in einer kritischen Situation, wo die Ressourcen für die Covid-Patienten nicht ausreichen würden." Bislang könne man auch in seinem Klinikum alle Corona-Patienten ausreichend versorgen.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/he...f-b16f08e5e1df
    Angehängte Dateien

  • #2
    Viele Krankenhäuser wurden wegen des Virus geschlossen. Aber was sollen gewöhnliche Menschen tun? Wir müssen irgendwie weiterleben und behandelt werden. Und nur dank Online-Apotheken können wir noch gesund sein. Ich brauchte ein gutes Antibiotikum und konnte metronidazol online kaufen | Deutsche Medz - everyday free shipping und nur dank dieser Entbindung ging meine Krankheit schnell zurück.

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    • #3
      Ja, die lage wird sicher noch länger angespannt bleiben, was man so liest. Nur ist eben Corona nicht die einzige Krankheit und der einzige Virus der auf der Welt exisitiert. Und viele kommen eben nicht wegen, sondern Aufgrund von Corona zu kurz - jetzt im Bezug auf Behandlungen

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