Bezüglich der neugegründeten Interessengemainschaft vertrete ich folgende
Auffassung :

Dem verlorenen Geld soll man sein gutes Geld nicht
nachwerfen. Was können die machen was wir nicht selber
können. Schon wenn ich diese Homepage betrachte denke
ich, das das ein hochintelektueller Debattierclub wird.

Es ist nach wie vor so : Eurobondbesitzer in Ihrer
Gesamtheit müssen einer Streckung, Haircut und was auch
immer zu 100% zustimmen, Dollarbonds zu 75%.

Argentinien kann mit jeden Bondbesitzer einen
privatrechtlichen Vertrag abschliessen, zu dem ich
niemanden raten kann.

Insbesondere sollten Bondbesitzer Verjährungsfristen
beachten, die nach noch ungesicherten Erkenntnissen
- auf Zinsen 4 Jahre
- auf Rückzahlung 30 Jahre

Das heisst, das jeder Bondbesitzer vor Ablauf der
Verjährungsfrist eine Hemmung oder Unterbrechung herbeiführen muss. Hemmungsgründe sind z. B. Stundung der
Ansprüche auf Antrag. Unterbrechunggründe sind Anerkenntnis der Ansprüche z.B. Stundungsgesuch oder Mahnbescheid mit
Gerichtsverfahren.

Auch wenn wir vorläufig kein Geld sehen ist es wichtig
seine Ansprüche aufrechtzuerhalten. Ich erinnere nur an
Kostolany, der alte nichtbedienten Anleihen billig gekauft
hat und dann von Deutschland das Geld nach Jahren kassierte.

Gruss

cherry