Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Muss man als geweblicher Verkäufer Steuern zahlen auch wenn kein Kauf zustande kam?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Muss man als geweblicher Verkäufer Steuern zahlen auch wenn kein Kauf zustande kam?

    Mich beschäftigt eine Frage: Wenn mann als Gewerblicher Verkäufer einen Gegenstand verkauft der dann von Käufer durch irgendwelche Gründe abgelehnt oder nicht bezahlt wurde z.b.: Spassbieter
    muß mann dann trotzdem die Steuern auf den Artikel bezahlen obwohl der Kauf nicht zu stande gekommen ist ? Mir geht es darum wenn das Finanzamt aus irgend welchen Gründen einmal Einblick in eBay nimmt und feststellt das von 1000 Artikeln nur 990 Artikel bei der Steuer aufgeführt worden sind, muss ich dann nachweisen das es Spaßbieter waren etc.?

  • #2
    RE: Rechtliche Frage über Gewerblichen Verkauf

    zuerst wird sich das Finanzamt für deine Buchführung interessieren, dann mit deinen Kontobewegungen und irgendwann mit deinen Umsätzen bei Ebay. Wenn du dort nachweisen kannst, dass kein Geld geflossen ist, dann brauchst du natürlich auch keine Steuern zahlen.

    Kommentar


    • #3
      Wenn der Artikel zurückgeschickt wurde, gab es sicher eine Rechnung und zu dieser Rechnung muss dann eine Gutschrift erstellt werden, somit wurden die Einnahmen auf Null gestellt.

      Im Übrigen ist es so, wie scharfmacher es schon gesagt hat, die Buchhaltung ist maßgeblich für die Besteuerung und nicht die Anzahl der Bewertungen oder die der eingestellten Artikel. Und jeder - auch der Kleingewerbetreibende - muss eine Buchführung machen. Das ist gesetzlich vorgeschrieben.

      Kommentar


      • #4
        Ja mit der Buchführung das ist mir alles schon klar,
        aber wenn mann z.b.: große Möbel verkauft die persönlich abgeholt werden und der Käufer Sie dann aus irgendwelchen Gründen ablehnt erscheint es ja nicht in der Buchführung das der Artikel ja nicht genommen wurde. Oder sehe ich das falsch ?

        Kommentar


        • #5
          Dann hat doch kein Verkauf stattgefunden, also was soll da zu besteuern sein?
          Im Laden stehen ja auch jede Menge Artikel herum, da kommen Leute herein und einer kauft, der andere nicht. Beim Verkauf gibt es eine Rechnung oder eine Quittung und wer nix kauft, kriegt auch nix, also keine Rechnung, kein Posten in der Buchhaltung. Und für die Buchhaltung brauchst du ja einen Beleg, also eine Rechnung.

          Bei eBay hast du Ausgaben in Form von Gebühren und Provisionen an eBay. Immer fällig werden z.B. die Gebühren fürs Einstellen, das sind dann Ausgaben in der Buchhaltung.

          Es werden z.B. einige Artikel gekauft, egal ob verschickt oder abgeholt, dann musst du eine Rechnung/Quittung ausstellen und das sind dann die Einnahmen in der Buchhaltung. Am Monatsende sollte man dann möglichst mehr Einnahmen als Ausgaben haben ;)
          Wenn jemand bei Abholung erklärt, er wolle das Teil nicht, dann hattest du nur Ausgaben, aber keine Einnahmen, es gibt keine Rechung, die man buchen könnte. Und wenn du eine Rechnung vorbereitet haben solltest, dann musst du sie in eine Gutschrift wandeln. DANN taucht sie natürlich in der BU auf, aber die Gutschrift ja auch und damit ist der Posten wieder annulliert und es gibt nix abzuführen oder zu besteuern.

          Ein Problem wäre nur, wenn du DAUERND über einen langen Zeitraum Verluste machst, dann wird sich das FA damit gezielt auseinandersetzen, aber vermutlich auch nur, wenn du umsatzsteuerpflichtig bist, da dann das FA dir laufend Vorsteuern erstatten müsste und keine Einnahmen zu verzeichnen hätte.

          Kommentar

          Lädt...
          X