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Angebotsbeschreibung bei Gewerbe - Was muss ich beachten, damit sie rechtlich konform ist?

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  • kuchenaxt
    antwortet
    Ich sag den Leuten immer, sie sollen nur Scheine schicken - und ich leg dann das Wechselgeld rein.

    Allerdings: auch nur auf Anfrage. Mit dieser Methode gibt es 0,00% Probleme und alle sind zufrieden. Mit dieser Abwicklung macht man es vor allem Leuten recht, die kein Konto haben (können), aber I-net.

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  • konny
    antwortet
    Original von walker
    Wer wird sich denn gegen Bargeld wehren? Vor allem ungefähr die Hälfte meiner Schweizer Käufer schicken Bargeld. Bei ebay-Käufern noch nie was verschwunden!
    Ich möchte es nicht und bei der Deutschen Post ist es nicht gestattet, das sollte eigentlich für die Käufer ausreichend Begründung sein. Das größte Problem sind ohnehin die Versendung von Münzen. Bei meinen Preisen kommt immer ein krummer Betrag raus (irgendwas,45 EUR oder irgendwas,95 EUR). Dabei kann keine saubere Abwicklung entstehen ohne Münzen hin und her zu schicken.

    Zahlung & Versand sind bei mir auch keine Verhandlungssache sondern vorher festgelegte und in der Artikelbeschreibung deutlich genannte Bedingungen. Anders sehe ich mich nicht in der Lage, einen professionellen Versandhandel zu betreiben.

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  • walker
    antwortet
    Verständlich, freundlich und kurz formulierte Regeln unterstreichen die eigene Seriosität.

    @ konny:

    Wer wird sich denn gegen Bargeld wehren? Vor allem ungefähr die Hälfte meiner Schweizer Käufer schicken Bargeld. Bei ebay-Käufern noch nie was verschwunden!

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  • konny
    antwortet
    Original von Susanne
    Wobei ich jetzt behaupten würde, dass die AGBs mitten in der Auktionsbeschreibung den Käufer auch nicht zum lesen zwingen.
    Bei einer Auktionsbeschreibung wo auch noch die AGB's mitreingepackt sind würde ich drauf wetten, dass die genauso wenig gelesen werden wie wenn sie extra in einer Scrollbox stehen.
    Ich kann Dir sogar garantieren, daß mindestens 25% aller eBayer die Artikelbeschreibung vor ihrem Gebot überhaupt nicht lesen und wohl insgesamt 30% bis 40% die Informationen, die über die reine Beschreibung des Artikels hinausgehen nicht wahrnehmen (bewußt?).

    Ich habe z.B. in allen meinen ABs drin stehen (sogar in Rot), daß ich keine Barzahlung im Brief akzeptiere. Alleine gestern waren es wieder zwei die nach der Auktion mir gesagt haben, sie möchten bar im Brief zahlen.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Noch ein Nachtrag zu den AGB... ich kenne große Firmen, die haben keine und zwar mit der Begründung, besser keine, als falsche. Bei jedem, der keine hat, greift automatisch das BGB. Von daher denke ich, dass wir kleine Internethändler ohnhin nicht ein Riesenpaket draus machen sollten.
    Ich habe nur die Informationen, die mir vorgeschrieben sind, drin stehen, dann noch ein paar Sätze zu den Versandbedingungen und damit hat sich's. Und das Widerrufsrecht kann man durchaus auf die Artikelseite mit drauf packen, dazu braucht man eigentlich keine Scrollbox.

    Insofern hat Susanne natürlich Recht - wenn ich Artikelbeschreibungen sehe, wo 3 km lange AGB stehen, dann springe ich sofort weiter, da kaufe ich nie, weiß man ja nicht, was da einem noch fürn Strick gedreht wird. Steht der Text aber übersichtlich in einem überschaubaren Kästchen, dann lese ich mir den immer durch. Die Scrollerei mag ich allerdings auch nicht...

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  • Susanne
    antwortet
    Original von sidec
    Leider weiß ich nicht mehr, wo ich das gelesen habe, aber an irgendeiner Stelle stand, dass diese Scrollboxen rechtlich gesehen nicht unbedenklich sind, da sie die Käufer nicht zum Lesen zwingen. Er könnte sich darauf berufen, dass er die Box übersehen hat.
    Wobei ich jetzt behaupten würde, dass die AGBs mitten in der Auktionsbeschreibung den Käufer auch nicht zum lesen zwingen.
    Bei einer Auktionsbeschreibung wo auch noch die AGB's mitreingepackt sind würde ich drauf wetten, dass die genauso wenig gelesen werden wie wenn sie extra in einer Scrollbox stehen.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Leider weiß ich nicht mehr, wo ich das gelesen habe, aber an irgendeiner Stelle stand, dass diese Scrollboxen rechtlich gesehen nicht unbedenklich sind, da sie die Käufer nicht zum Lesen zwingen. Er könnte sich darauf berufen, dass er die Box übersehen hat. Daher ist es in jedem Fall besser die Widerrufserklärung bei der Artikelbeschreibung in der ganzen Pracht stehen zu haben.
    Ist natürlich blöd, diesen ganzen Sermon dort zu haben, aber so kann sich hinterher auch niemand rausreden, dass sei ihm nicht aufgefallen.
    Ich habe mir die Artikelbeschreibungen in Felder eingeteilt und in einem unteren davon sind die rechtlichen Texte.

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  • walker
    antwortet
    Ich mag keine Scroll-Boxen.

    Die erwecken irgendwie den Anschein, daß da jemand was verbergen möchte und hier - schlecht lesbar - 'ne Menge komischer Klauseln unterbringen möchte.

    Ich z.B. brauche keine AGB, und die Widerrufsbelehrung läßt sich auch relativ freundlich und kurz rüberbringen.

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  • Claudia L.
    antwortet
    Original von MitchSurfer
    Danke für deine schnelle Antwort konny! Einfach super!

    Ich habe meine AGB auch auf meiner mich seite untergebracht, aber dann meinte Claudia in diesem Thread das das wohl nicht zulässig ist, oder habe ich sie da falsch verstanden?

    Naja, vielen Dank nochmal für deine Hilfe .
    Ja, da hast Du mich etwas falsch verstanden ...

    Es ging mir nicht vorrangig um die AGB auf der mich-Seite, sondern darum, dass Du keine reichtige Widerrufsbelehrung in der Artikelbeschreibung hast und lediglich den Hinweis gibst, dass in Deinen AGB etwas zur Widerruf steht.

    Edit:

    Damit die Artikelbeschreibung durch die ganzen rechtlichen Hinweise nicht zu lang wird, empfiehlt eBay die Verwendung einer Textbox mit Scrollfunktion

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  • 2sound.de
    antwortet
    Original von Stephan Illmer
    Da es umstritten ist und keine eindeutige Rechtslage besteht, würde ich die AGB immer mit in die Artikelbeschreibung setzen, um im Zweifel auf der sicheren Seite zu sein.
    Hehe... Wer opfert sich um einen Präzendezfall zu schaffen?

    ...D.VE

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  • Stephan Illmer
    antwortet
    Da es umstritten ist und keine eindeutige Rechtslage besteht, würde ich die AGB immer mit in die Artikelbeschreibung setzen, um im Zweifel auf der sicheren Seite zu sein.

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  • 2sound.de
    antwortet
    Hmmmm... Interessante Sache. Wenn man die AB als Kaufvertrag ansieht und in dem "Kaufvertrag" steht: "Mit Abgabge eines Gebots bestätigt der Käufer die "AGB [Link auf die Michseite mit gültigen AGB] gelesen und akzeptiert zu haben", könnte ich mir vorstellen, dass sowas grundsätzlich rechtsgültig ist sein könnte. Wieso auch nicht? Es ist nicht unübliches Verträge abzukürzen in dem man die AGB auslagert und wenn man sie auf der Mich-Seite unterbringt ist auch gewährleistet, dass sie immer verfügbar sind.

    Gruß, Dave

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  • konny
    antwortet
    Original von pleskau11
    Bei den AGB geht es weniger um die Zulässigkeit, sondern eher um die Wirksamkeit. Im Gegensatz zu Online-Shops bestätigt der Bieter nirgendwo, dass er die AGB gelesen und akzeptiert hat. Daher werden Bedingungen außerhalb der Artikelbeschreibungsseite nicht Vertragsbestandteil und sind damit komplett unwirksam.
    Das war bislang auch meine Auffassung in der Sache, allerdings haben wohl jetzt wieder Gerichte entschieden, daß auch eine einfache Verlinkung der AGB im Shop zulässig ist. Das ganze Internet"recht" beruht, wie schon gesagt, in erster Linie auf Gerichtsurteilen, einstweiligen Verfügungen, Revisionen undhastdunichtgesehen. Was wirklich rechtlich ok und was nicht, kann niemand mit Bestimmtheit sagen.

    @ mash

    Das ist in der Tat richtig. Die allermeisten AGB bei eBay sind wegen krassem Verstoß gegen das BGB ohnehin unwirksam.

    Das mit dem Frame würde ich aber lassen. Solche Sachen sind abmahngefährdet. Besser, die AGB stehen auf einer einfachen Text/html Seite.

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  • mash
    antwortet
    deswegen kann man die auch gleich weg lassen ;-)
    80% der agbs bei ebay sind eh selber gebastelt und nicht vom anwalt gegen geprüft und somit oft eh rechtlich nicht einwandfrei.
    du könntest deine agbs aber über eine iframe bzw text feld einbinden da sieht man nur den anfang und zum rest muss man scrollen, so haste nicht so ein irre langen text in der artikelbeschreibung.

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  • pleskau11
    antwortet
    Bei den AGB geht es weniger um die Zulässigkeit, sondern eher um die Wirksamkeit. Im Gegensatz zu Online-Shops bestätigt der Bieter nirgendwo, dass er die AGB gelesen und akzeptiert hat. Daher werden Bedingungen außerhalb der Artikelbeschreibungsseite nicht Vertragsbestandteil und sind damit komplett unwirksam.

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