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Gefahrenübergang von gewerblichen Verkäufern auf private Käufer

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  • Gefahrenübergang von gewerblichen Verkäufern auf private Käufer

    Hallo an Alle,

    ich habe mal eine Frage wo ich für jede Antwort sehr dankbar bin.

    Wenn ich als privater Käufer bei einem gewerblichen Händler etwas kaufe, dann trägt doch der Händler das Verlustrisiko bzw. das Beschädigungsrisiko auf dem Versandwege.

    Was ist jetzt allerdings, wenn ein gewerblicher Verkäufer wahlweise entweder einen versicherten oder unversicherten Versand anbietet?

    Haftet ein gewerblicher Verkäufer nicht grundsätzlich immer für einen möglichen Verlust oder kann der Verkäufer sich davon frei kaufen, indem er seinen Kunden alternativ auch einen unversicherten Versand anbietet? Sollte sich der Verkäufer vom Verlustrisiko sich nicht frei kaufen können, was könnte es sonst einen Sinn machen, wenn ein gewerblicher Verkäufer einen unversicherten Versand anbietet? Was passiert bzw. welche Rechte habe ich evtl. als privater Käufer, wenn ich bei einem gewerblichen Händler mir unversichert habe etwas liefern lassen?

    Über Antworten würde ich mcih sehr freuen.

  • #2
    Hallo Bahnfan,

    das Versandrisiko liegt bei Kauf von Privat immer beim gewerblichen Verkäufer, davon kann sich niemand "freikaufen", das kann auch vertraglich nicht anders geregelt werden, entsprechende Vereinbarungen wären unwirksam.

    Das heißt aber nicht, daß der Verkäufer versichert versenden muß, denn ob er sein Versandrisiko über die extrem miesen Versicherungen der Versanddienstleister absichert oder nicht, ist sein eigenes Problem.

    Allerdings darf ein Verkäufer nicht beim Käufer den Eindruck erwecken, daß bei "unversichertem" Versand das Risiko beim Käufer liegt. Das dürfte wohl eine abmahngefährdete Täuschung der Kunden sein.

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