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Widerrufsbelehrung auch in gedruckten Prospekten Pflicht?

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  • Widerrufsbelehrung auch in gedruckten Prospekten Pflicht?

    Soweit ich das überblicke, ist die Widerrufsbelehrung nur für Online Angebote unbedingte Pflicht.

    Bei gedruckten Prospekten fehlt diese oft, auch bei mir. ;) (Paßt da platzmäßig schon nicht richtig)

    Ich meine, das sei nicht abmahngefährdet. Nur ohne korrekte Belehrung fängt halt die Widerrufsfrist nicht an zu laufen, also dann unbegrenzte Widerrufsfrist.

    Weiß zu dieser Thematik jemand mehr? ?(

  • #2
    Hier kann man deine Frage bestimmt besser beantworten , hat ja auch nicht wirklich was mit Ebay zu tun also ich hoffe ich verstosse nicht gegen die Forenregeln .

    http://forum.jurathek.de/

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    • #3
      Prospekte benötigen keine Widerrufsbelehrung, da sie kein verbindliches Angebot darstellen. Sie gelten als "Angebot zur Abgabe eines Angebots" ("invitatio ad offerendum").

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      • #4
        Original von Advokat
        Prospekte benötigen keine Widerrufsbelehrung, da sie kein verbindliches Angebot darstellen. Sie gelten als "Angebot zur Abgabe eines Angebots" ("invitatio ad offerendum").
        Vielen Dank, das war genau die Antwort, die ich suchte. Du bist hier wohl einer der wichtigsten Forenteilnehmer, denn eBay kann ja jeder - im Gegensatz zum schwierigen Juristenkram ... ;) :wink:

        Einem anderen Forum entnehme ich:
        Soweit ich weiß, beginnt die Frist mit der Zustellung der Widerrufsbelehrung UND der Ware. Du kannst sie also in Papierform mit ins Paket legen. Für die Frist ist das ausreichend.
        Hier gilt dann also mein Satz, daß die Widerrufsfrist unendlich läuft, wenn man bei Lieferung eine Widerrufsbelehrung unterläßt. Und das dürfte dann aber rechtlich okay sein?! ?(

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        • #5
          Original von Advokat
          Sie gelten als "Angebot zur Abgabe eines Angebots" ("invitatio ad offerendum").
          Das trifft doch aber auf Online-Shops (nicht aber ebay) auch zu.

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          • #6
            Original von pleskau11
            Original von Advokat
            Sie gelten als "Angebot zur Abgabe eines Angebots" ("invitatio ad offerendum").
            Das trifft doch aber auf Online-Shops (nicht aber ebay) auch zu.
            Ja...Und?

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            • #7
              Original von Advokat
              Original von pleskau11
              Original von Advokat
              Sie gelten als "Angebot zur Abgabe eines Angebots" ("invitatio ad offerendum").
              Das trifft doch aber auf Online-Shops (nicht aber ebay) auch zu.
              Ja...Und?
              Wo liegt dann der Unterschied zu einem Prospekt?

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              • #8
                Der Unterschied könnte darin liegen, dass das Werbeprospekt kein Fernkommunikationsmittel sein könnte, bei dem der Verbraucher unmittelbar einen Vertragserklärung abgeben kann. Dementsprechend wäre darauf §312c, der eine Belehrung vor der Erklärung des Kunden verlangt, nicht anzuwenden.

                Die Tatsache einer invitatio ad offerendum allein reicht als Begründung jedenfalls nicht aus. Das hat pleskau schon richtig erkannt.

                Auf der anderen Seite heißt es wiederum in §312:

                Fernkommunikationsmittel sind Kommunikationsmittel, die zur Anbahnung oder zum Abschluss eines Vertrags zwischen einem Verbraucher und einem Unternehmer ohne gleichzeitige körperliche Anwesenheit der Vertragsparteien eingesetzt werden können, insbesondere Briefe, Kataloge, Telefonanrufe, Telekopien, E-Mails sowie Rundfunk, Tele- und Mediendienste.

                Hier wäre also doch noch Klärungsbedarf, ob oder warum eine Werbeprospekt nicht unter die Definition eines Fernkommunikationsmittels fällt.

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                • #9
                  Original von pleskau11

                  Wo liegt dann der Unterschied zu einem Prospekt?
                  Wo soll konkret das Problem liegen?

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                  • #10
                    Original von crux

                    Die Tatsache einer invitatio ad offerendum allein reicht als Begründung jedenfalls nicht aus. Das hat pleskau schon richtig erkannt.
                    Alles klar. Ich empfehle die Annahme einer Professur für Bürgerliches Recht (aber nur in Österreich ;))

                    Kommentar


                    • #11
                      Original von Advokat
                      Original von crux

                      Die Tatsache einer invitatio ad offerendum allein reicht als Begründung jedenfalls nicht aus. Das hat pleskau schon richtig erkannt.
                      Alles klar. Ich empfehle die Annahme einer Professur für Bürgerliches Recht (aber nur in Österreich ;))
                      Wie wärs, wenn du einfach zum Thema antwortest, anstatt pampig zu werden? Ich empfehle eine Tüte " Benimm-Dich".

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                      • #12
                        Wie wärs, wenn du einfach zum Thema antwortest, anstatt pampig zu werden? Ich empfehle eine Tüte " Benimm-Dich".
                        @crux

                        Anders kann man solchem Unsinn leider nicht mehr begenen.
                        -----------------
                        Zum Thema "Benimm-Dich" : Du wirst vorne rausgeworfen und kommst durch die Hintertür wieder rein. Und das ziemlich penetrant 8)
                        ----------------

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                        • #13
                          Original von Advokat
                          Wie wärs, wenn du einfach zum Thema antwortest, anstatt pampig zu werden? Ich empfehle eine Tüte " Benimm-Dich".
                          @crux

                          Anders als mit Ironie kann man solchem Unsinn leider nicht mehr begenen. Pampig ist was anderes.
                          -----------------
                          Zum Thema "Benimm-Dich" : Du wirst vorne rausgeworfen und kommst durch die Hintertür wieder rein. Und das ziemlich penetrant 8)
                          ----------------

                          Kommentar


                          • #14
                            Original von Advokat
                            Original von pleskau11

                            Wo liegt dann der Unterschied zu einem Prospekt?
                            Wo soll konkret das Problem liegen?
                            Das konkrete Problem ist ein Nutzer dieses Forums, der ständig unpassende und sinnlose Antworten gibt. Kleiner Tip: Sein Name fängt mit "A" an und hört mit "dvokat" auf. Es ist ein Nutzer, den man weder vorne noch in der Hintertür sehen will - oder allenfalls von hinten. Es reicht langsam.

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                            • #15
                              Original von pleskau11
                              [ Es reicht langsam.
                              Für Dich bestimmt. Hast Du aber recht spät erkannt.

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