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  • #46
    Dramatische Veränderungen am Immobilienmarkt und Wohnungsmarkt

    Der Immobilien- & Wohnungsmarkt wird stark einbrechen.

    Coronakrise verändert die Lage auf dem Wohnungsmarkt dramatisch

    Die Corona-Pandemie lähmt die Wirtschaft: Viele Menschen fürchten um ihre Jobs.

    Kaum jemand kauft oder mietet jetzt noch Haus oder Wohnung.

    Ende für Betongold?

    -Trifft Corona bald den Immobilienmarkt?

    von Brigitte Scholtes - Datum: 21.03.2020 19:17 Uhr

    Die Preise am Immobilienmarkt könnten durch die Corona-Krise unter Druck geraten.

    Wie stark, da sind sich Experten nicht sicher. Es hängt von der Konjunkturentwicklung ab.

    Immobilien waren in den vergangenen Jahren bei den Deutschen sehr beliebt: Wegen der niedrigen Zinsen lohnte sich die Geldanlage in festverzinslichen Produkten nicht, Aktien sind vielen wegen der hohen Schwankungsanfälligkeit suspekt. Mit der Coronavirus-Krise könnte sich die Lage ändern.

    "Diese Krise wird einige Zeit dauern", meint Max Herbst, Gründer der FMH-Finanzberatung. "Da wäre es möglich, dass die Bereitschaft der Menschen sinkt, in solch unsicheren wirtschaftlichen Zeiten einen langfristigen Kredit aufzunehmen." Doch da muss man differenzieren.

    Kaufabschlüsse bei Immobilien könnten sich verzögern

    Typische Käufer am Wohnimmobilienmarkt seien junge Familien, denen die Mietwohnung zu eng wird, oder Selbständige, die zur Altersvorsorge Eigentumswohnungen kauften und diese vermieteten, sagt Reiner Braun, Vorstandschef des Immobilien-Forschungsinstituts Empirica. "Verfügen die jungen Familien über ein sicheres Einkommen, könnten sie eine Kaufentscheidung kurzfristig nur zurückstellen.

    Doch ein Selbständiger mit wegbrechendem Einkommen dürfte zum Verkauf gezwungen sein." Auch Familienunternehmen gehörten zu den Investoren am Wohnimmobilienmarkt. "Die benötigen je nach Verlauf der Krise womöglich Liquidität und müssen deshalb ihre Immobilien verkaufen."

    Auch Kaufabschlüsse könnten sich verzögern, glaubt FMH-Gründer Herbst. Denn zwischen dem Vorvertrag und dem eigentlichen Vertragsabschluss beim Immobilienkauf liegen mindestens zwei Wochen. Da könnten nun wegen der Krise einige Kaufwillige auch zurücktreten. Und je mehr Objekte auf den Markt kämen, desto größer werde dann die Deflationsspirale. Denn die Käufer warteten dann auf weiter sinkende Preise.

    Experten sehen noch keine Preisveränderungen am Markt

    Je mehr Immobilien auf den Markt kommen, desto stärker werden dann auch die Preise sinken, erklärt Immobilienforscher Braun. Bricht die Konjunktur stark ein, könnte das einen Absturz der Immobilienpreise um bis zu 30 Prozent zur Folge haben. Bei schneller Erholung und sinkenden Zinsen sei auch ein Plus von zehn Prozent möglich. Der Immobilienexperte hält derzeit aber stabile bis leicht sinkende Preise für wahrscheinlich.

    "Im Moment sehen wir noch keine Preisveränderungen am Markt", sagt aber Thomas Beyerle, der das Research im Immobilienkonzern Catella verantwortet. Allerdings seien die Investoren derzeit eher zurückhaltend. Die Häuslebauer dürften aber eher größere Anschaffungen aussetzen, als von einem Immobilienkauf zurückzutreten, vermutet er. Immobilien gelten schließlich als "sicherer Hafen". "Solche Veränderungen sieht man vermutlich aber erst im zweiten Quartal", meint Beyerle.

    Wie entwickeln sich die Bauzinsen?

    Baufinanzierungen seien weiter nachgefragt, beobachtet Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender des Baufinanzierungsvermittlers Interhyp anhand der Kundenanfragen. Die Bauzinsen aber schwanken in den letzten Wochen. Denn nach den Kursstürzen am Aktienmarkt waren viele Investoren in sichere Staatsanleihen geflüchtet, deshalb sanken die Renditen auf neue Rekordtiefs.

    Daran orientieren sich aber auch die Banken bei der Festsetzung ihrer Bauzinsen. Doch in den letzten Tagen sind diese wieder gestiegen: "Das wird in der Folge auch zu einem gewissen Anstieg des Niveaus der Bauzinsen insgesamt führen. Derzeit liegen die Zinsen für zehnjährige Darlehen noch vielfach bei unter 0,7 Prozent, das wird voraussichtlich etwas ansteigen", vermutet Utecht. Diese Schwankungen könnten in diesen Tagen noch anhalten. Deshalb rät er: "Wer eine Finanzierung plant, sollte die Entwicklung daher genau beobachten." Interhyp rechnet aber insgesamt mit weiter günstigen Zinsen auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.

    Aktuelle Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie hier in unserem Liveblog: https://www.zdf.de/nachrichten/polit...virus-102.html

    https://www.zdf.de/nachrichten/wirts...markt-100.html


    Ergo: was nützt ein billiger negativ Zins wenn kein Geld verdient wird?

    Das Geldsystem wird zusammenbrechen - eine Stunde NULL wird kommen müssen!

    https://www.google.de/search?q=Das+G...hrome&ie=UTF-8


    IMMOBILIENMÄRKTE

    „Der Markt ist überhitzt“

    Mietpreise um 61 Prozent gestiegen! Jetzt warnt neue Studie vor Immobilien-Kollaps in München

    Aktualisiert: 20.12.19 12:51

    Der Immobilienmarkt scheint in München immer härter umkämpft. Experten erklären nun alles Wissenswerte und finden: „der Markt ist überhitzt“.

    München - Es ist ein Wort, das uns Angst macht: Immobilienblase! Spätestens seit dem Platzen der Blase 2008 mit der folgenden Wirtschaftskrise löst dieses Wort Unbehagen aus. Droht uns das auch in München? Eine Studie der Schweizer Großbank UBS zeichnet nun ein düsteres Bild von der Lage auf dem Münchner Immo-Markt. Demnach ist München nach Hongkong der am stärksten überbewertete Markt weltweit.

    „München ist klar dem Risiko einer Immobilienblase ausgesetzt“, sagt UBS-Chefanlagestratege Maximilian Kunkel. Wer eine Wohnung kaufen will, muss im Schnitt 35 Jahresmieten dafür aufbringen! Wahnsinn! Oder einfach nur der Markt in einer wohlhabenden Stadt? Droht uns wirklich ein Immo-Kollaps? Wir beleuchten mit Experten die verschiedenen Szenarien.

    Immobilienexperte: „Die Preise sind immens, der Markt ist überhitzt“

    Herr Dorffmeister, Sie arbeiten als Immobilienexperte beim ifo Institut - sagen Sie uns: Gibt es eine Spekulationsblase in München?

    Dorffmeister: Um das zu beantworten, ist erst einmal wichtig zu definieren, wovon wir dabei reden. Allein die - zweifelsohne überhitzten - Immobilienpreise heranzuziehen, greift aus meiner Sicht zu kurz. Ja, es gibt sicherlich Probleme, aber für uns ist eine Blase etwas Spekulatives. Das ist die erste Säule bei der Betrachtung. Das heißt, Immobilien werden zu dem Zweck gekauft, sie nach einer gewissen Zeit mit Gewinn wieder zu veräußern. Auf Refinanzierung durch Mieteinnahmen wird dabei gar nicht gesetzt. Das geht dann so weit, dass Immobilien in größerer Anzahl sogar leer stehen.

    Zudem geht das einher mit einer extremen Neubautätigkeit - die zweite Säule. Dann haben wir noch die Kreditvergabe: Im Zuge einer „klassischen“ Preisblase schauen die Banken in Ländern mit einer echten Blase typischerweise nicht so genau hin und vergeben Kredite, wo sie es seriöserweise nicht tun sollten. Das aber haben wir in München nicht. Die Kreditvergabe ist in Deutschland traditionell konservativ. Leerstände in größerem Maße sehen wir nicht, die Verschuldungsquote ist auch relativ vernünftig, die Banken orientieren sich am langfristigen Immobilienwert und nicht am aktuellen Verkehrswert - und wir haben auch nicht gerade einen explodierenden Neubau…

    Die Menschen gehen dennoch auf die Straße, weil sie denken, es läuft etwas falsch.

    Dorffmeister: Ja, das stimmt. Aber es wird demonstriert, weil der Markt angeblich von Miethaien dominiert wird, die die Preise in die Höhe treiben. Speziell die stark gestiegenen Neuvertragsmieten sind für Menschen mit niedrigem oder mittleren Haushaltsbudget in der Tat ein großes Problem. Aber es ist kein Symptom einer Immobilienblase, denn die Marktpreise ergeben sich nun mal einerseits aus der Nachfrage. Und die ist immens gewachsen, auch weil München viele hochqualifizierte bzw. gutbezahlte Menschen anzieht.

    Zudem leben hier viele reiche Leute, die das Geld - aus Mangel an anderen Anlagealternativen - bar rumliegen haben. Und selbst wenn solche Leute ein Darlehen aufnehmen, hält sich das Ausfallrisiko in Grenzen. Grundsätzlich gilt jedoch: Der Markt ist sicherlich überhitzt! Die Preise in München sind immens, es ist aber auch viel Geld im Umlauf, das zumindest irgendwo „geparkt“ werden will, und das dann etwa in den Großraum München fließt.

    Und wenn der Zins steigt?

    Dorffmeister: Keiner geht davon aus, dass wir in absehbarer Zeit Hypothekenzinsen von acht Prozent haben werden - oder auch nur fünf. Vermutlich wird aber bereits ein Anstieg um mehr als einen Prozentpunkt negative Folgen haben. So hat nämlich in den Jahren 2014/15 die weitere Reduzierung des Zinsniveaus um rund 1,5 Prozentpunkte zu einer deutlichen Ausweitung der Kreditvergabe geführt. Diese Reaktion dürfte auch in umgekehrter Richtung erfolgen. Dann dürfte kurzfristig aber erst mal eine Torschlusspanik einsetzen, weil sich viele noch die niedrigen Zinsen „sichern“ möchten. Trotzdem: Bereits überschaubare Zinsanstiege auf immer noch niedrigem Niveau können ernstzunehmende Auswirkungen haben.

    Wenn wir den Blick der kleinen Leute einnehmen: Wird’s gut, wenn mehr gebaut wird?

    Dorffmeister: Das kommt darauf an. Eine Forderung ist ja, auch auf den Demos in München, dass das Mietpreisproblem gelöst wird, wenn mehr Sozialwohnungen gebaut werden. Nur Sozialwohnungen sind aber keineswegs die Lösung. Natürlich sind Luxussanierungen ein plakatives Beispiel, aber dabei darf man nicht vergessen: Wenn im höherpreisigen Segment nicht genug Angebot vorhanden ist, dann geht die Nachfrage auf die darunterliegenden Immobilien über. Und dann kommen eben auch dort Interessenten zum Zug, die gar nicht die Zielgruppe waren - eben, weil sie mehr bieten können. Und diejenigen, die dringend günstigen Wohnraum suchen, stehen wieder im Abseits. Es muss in allen Bereichen gebaut werden.

    Damit sind wir vermutlich am Nadelöhr bei der Problemlösung angekommen?

    Dorffmeister: Ja. Wir schaffen zurzeit in Deutschland nur, 300 000 Wohnungen zu bauen. Natürlich werden mehr Genehmigungen erteilt, aber die konkrete Bautätigkeit kommt nicht hinterher. Dabei wäre das für beide Seiten sinnvoll, der Markt verträgt noch einiges, auch aus Investorensicht. Und dann hätten wir die Situation, dass sich das Preiswachstum etwas beruhigt. Unsere Prognose geht bis weit ins nächste Jahrzehnt von umfangreichen Wohnungsbauaktivitäten aus. Dies hat damit zu tun, dass wir derzeit einen immensen Nachholbedarf haben, aufgrund der verschiedenen Engpässe bzw. Störfaktoren aber nur deutlich unter Bedarf bauen können. Somit dauert die Erreichung der gesteckten Ziele einfach länger. Die Bauwirtschaft wird also auch nach dem Jahr 2020 noch gut zu tun haben.

    Wer eine Immobilie erbt, tappt in München schnell in die Steuerfalle. Denn der Wert eines Hauses in der Stadt hat sich in den vergangenen zehn Jahren verfünffacht – zumindest auf dem Papier.

    Schuldnerberater Tino Richter: Nicht verleiten lassen!

    Die Folgen des Finanzdebakels von 2008 spürt Schuldnerberater Tino Richter in seinem Münchner Büro bis heute. Die Anlagebereitschaft, beispielsweise in Lebensversicherungen, habe in der Bevölkerung stark nachgelassen. Stattdessen werde in Immobilien investiert. „Die Renditesicherheit ist gegeben, weil wir Wohnungsknappheit haben - für Investoren ein hoher Anreiz.“

    Privathaushalte lassen sich aufgrund der niedrigen Zinsen zum Kauf verleiten. Spätestens bei der Anschlussfinanzierung wird es dann schon eng. Der Knall sei vorprogrammiert, glaubt Tino Richter. „Ich vermute, dass es in spätestens zehn Jahren große Probleme auf dem Markt geben wird.“ Im Arbeitsalltag trifft der Schuldnerberater nicht nur auf Menschen, die sich mit dem Kauf des Eigenheims verhoben haben. Auch Mieter sitzen in der Schuldenfalle. „Lebenshaltungskosten und Mieten explodieren“, so Richter.

    Dazu kommen gerade zu Beginn eines Mietverhältnisses Investitionen wie eine Einbauküche oder neue Möbel. Oft sitzen junge Familien vor Tino Richter. „Akademiker, die zusammen 6000 Euro netto verdienen. Dann wird die Frau schwanger, das zweite Einkommen bricht weg, aber die Kredite für Auto oder Einrichtung laufen weiter, und die Kaltmiete von 1500 Euro ist monatlich fällig.“ Die Finanzplanung geht nicht mehr auf! Ein Phänomen, das der Schuldnerberater beobachtet: „Viele schauen bei der Kreditaufnahme nur auf die Nettokreditsumme. Zinsen werden gerne übersehen.“

    Die extreme Wohnraumknappheit in München führt laut Richter dazu, dass die Furcht vor dem Verlust einer Immobilie immens ist. „Viele essen dann lieber weniger und machen im persönlichen Bereich große Abstriche, um ihr Zuhause zu halten.“ Die Verschuldung liege nicht mehr in den kleinen Einkommen - sie sei längst in der Mittelschicht angekommen. Geschuldet auch dem schönen Schein, der in München stets gewahrt werden müsse: „Man ist erfolgreich, fährt ein dickes Auto, wohnt schick - und lebt chronisch über die Verhältnisse.“

    Lesen Sie auch: Die Absage kam über WhatsApp: „Wir stehen zum 1. November auf der Straße“

    Immobilienmakler erklären die goldenen Regeln für Käufer

    Egal, ob mieten oder kaufen: München ist ein teures Pflaster zum Wohnen. Laut Immowelt liegt die Durchschnittsmiete bei 17,90 Euro pro Quadratmeter, die Mietpreise sind in den vergangenen zehn Jahren um 61 Prozent gestiegen. Wer auf Eigentum setzt, ist nicht besser dran. Bieterverfahren treiben die Grundstückspreise nach oben.

    Werner Schandow arbeitet seit 41 Jahren als Immobilienmakler in München. In einem Interview mit dertz stellte er fest: „Ich sehe hier tatsächlich eine Blase, und wenn diese platzt und es einen konjunkturellen Einbruch gibt, dann werden einige Käufer große Probleme bekommen - diejenigen, die weniger als zehn Prozent Eigenkapital hatten. Käufe unter 30 Prozent Eigenkapital sind unsolide.“

    „Ich habe festgestellt, dass die Kunden nicht bereit sind, jeden Preis zu zahlen“, berichtet Maklerin Sabine Reske von Premium Immobilien Oberbayern. Dass die Situation auf dem Mietmarkt derart eskaliert, sieht die Immobilienexpertin eindeutig als Versäumnis der Stadt beziehungsweise der Politik. Über einen langen Zeitraum sei verpasst worden, den Bedarf an rentablen Wohnungen an die steigende Nachfrage anzupassen. „Das Thema treibt uns schon seit mehr als zehn Jahren um“, so Reske. „Allerdings frage ich mich manchmal schon, ob wirklich so eine Not herrscht, wenn Interessenten eine attraktive Mietwohnung angeboten bekommen und dann unentschuldigt einen Einzeltermin sausen lassen.“

    Kein Einzelfall, wie Reske betont - und durchaus in allen Preiskategorien zu finden. Auf der anderen Seite bewerben sich Interessenten aus Verzweiflung für Wohnungen, die sie sich eigentlich gar nicht leisten können. Die goldene Regel laut Reske: die Kaltmiete mal drei sollte man monatlich netto zur Verfügung haben. „Ich kann niemandem, der 1800 Euro netto verdient, guten Gewissens eine Wohnung für 900 Euro Kaltmiete vermieten.“ Eine Rechenaufgabe, bei der sich Sabine Reske sowohl für den Vermieter als auch den Mieter zuständig fühle. Den Wohnungssuchenden hilft oft nur Vernunft und ein langer Atem.

    Bei der Finanzierung von Immobilienkäufen seien die Banken nach dem Finanzcrash von 2008 vorsichtiger geworden, so Reske. „Es wird in der Regel genau geprüft, ob die Finanzierung passt oder nicht“, erläutert sie.

    Mit Spannung erwarte die Maklerbranche, was sich in zehn bis 15 Jahren tut. „Im Moment befinden wir uns in einer Niedrigzinsphase, viele können ihre Raten gut bedienen.“ Aber was passiert, wenn die Kreditverträge auslaufen? „Wer klug war, hat ein halbes Prozent mehr in Kauf genommen und sich den Zins für 15 bis 20 Jahre gesichert.“ Wer sich allerdings angesichts steigender Zinsen vor Ablauf eines Jahres des Vertrages eine Anschlussfinanzierung zu günstigen Konditionen sichern will, muss in der Regel eine Vorfälligkeitsentschädigung berappen. Somit sieht Reske auch die Banken in der Pflicht, ihr Geschäftsgebaren zu überdenken, damit ihre Kunden ihre Immobilien halten können.

    Lesen Sie auch: Immobilien-Irrsinn in München! 28 Prozent Wertsteigerung bis 2020.

    Sparkassen-Berater: Kaum noch Gewinne möglich

    Den Warnungen der Kollegen von der UBS-Bank möchte sich Marcus Widrich nicht anschließen. Widrich ist bei der Stadtsparkasse für den Vertrieb von Wohnimmobilien verantwortlich. „Wir sehen in München einen recht stabilen Markt“, sagt Widrich. Recht stabil bedeutet aber auch: „Eine Wertsteigerung, wie wir sie in den vergangenen drei Jahren erleben durften, wird es wohl nicht mehr geben.“

    Fallende Preise, das Platzen einer Immobilienblase - damit rechnet Widrich nicht. „Der Wirtschaft geht es gut. Die Flächen sind begrenzt, das Angebot zu gering. Gleichzeitig reißt der Zuzug nicht ab. Eigentlich müsste das zu steigenden Preisen führen“, meint Widrich. „Und weil die Baukosten perspektivisch auch eher noch weiter steigen werden, können die Preise gar nicht fallen.“

    Das gelte auch für das Umland. „Auch hier sind die Preise hoch“, weiß Widrich. Gleichzeitig ist das Umland größer geworden. Galt früher der S-Bahn-Bereich als natürliche Grenze für die exorbitanten Münchner Immobilienpreise, gilt dies mittlerweile für die gesamte Metropolregion. „Alles, was innerhalb von einer Stunde mit dem ICE zu erreichen ist, gehört im Prinzip dazu“, sagt Widrich.

    Die Autoren der UBS-Studie bemängeln vor allem, dass selbst Gutverdiener sich den Kauf einer Wohnung nicht mehr leisten können. „Man darf aber nicht alleine das Einkommen betrachten, schließlich ist enorm viel Eigenkapital vorhanden“, sagt Widrich Oft handele es sich um Schenkungen oder Erbschaften der Eltern oder Schwiegereltern. Solche familiäre Unterstützung sei bei fast jedem privaten Hauskauf im Spiel.

    Für die Kreditvergabe sei das Eigenkapital ein wichtiges Kriterium. „In der Regel sollten es schon 20 Prozent sein. Außerdem achten wir auf einen hohen Tilgungssatz von 2,5 bis 3 Prozent“, erklärt Widrich. Die niedrigen Zinsen sollen zur Tilgung genutzt werden - auch als Schutz davor, beim Anschlusskredit von steigenden Zinsen überrascht zu werden. Widrich, dessen Team jährlich gut 400 Einzelobjekte vermittelt und gut 4000 finanziert, legt besonderen Wert auf eine realistische Bewertung der angebotenen Immobilien, die sich nicht an Spitzenpreisen orientieren muss. „Wir sehen in der jetzigen Zeit eine Investition in Immobilien nach wie vor werthaltig.“

    Lesen Sie auch: Irre Preisspanne: So viel teurer sind Häuser in München seit 2006 geworden.

    Am Starnberger See steht jetzt eine ganz besondere Immobilie zum Verkauf. Eine Wohnung im kaiserlichen Schloss von „Sissi“. Allerdings hat die einen fürstlichen Preis.

    mk, kh, vp, sas

    https://www.tz.de/muenchen/stadt/mue...-10324904.html

    Ergo: Das Geld und Schuldensystem wird brechen : https://youtu.be/qYW154hZnEU?t=3189

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    • #47
      Ich glaube nicht daran, daß Betongold fallen wird.
      Es ist doch EIN Anker, um alle Geldschleusenöffnungen auszuschwimmen.
      Ich fürchte eher, daß die Anleger sogar Notkäufe dort versuchen, weil Edelmetall physisch nicht mehr lieferbar ist, Aktien zu riskant sind, denn niemand weiß, welche Firma morgen noch die Tore für Produktion und Aktionäre geöffnet hat, und außerdem sind die Aktien sowieso viel zu riskant und schwanken dazu noch. (Sarkasmus wieder aus)

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      • #48
        Zitat von LabasRytas Beitrag anzeigen
        Ich glaube nicht daran, daß Betongold fallen wird.
        Es ist doch EIN Anker, um alle Geldschleusenöffnungen auszuschwimmen.
        Ich fürchte eher, daß die Anleger sogar Notkäufe dort versuchen, weil Edelmetall physisch nicht mehr lieferbar ist, Aktien zu riskant sind, denn niemand weiß, welche Firma morgen noch die Tore für Produktion und Aktionäre geöffnet hat, und außerdem sind die Aktien sowieso viel zu riskant und schwanken dazu noch. (Sarkasmus wieder aus)
        Betongold besteht aus Immobilien - und die Immobiliengesellschaften haben hohe Schuldenbestände - der Anleger kauft kein Betongold sondern Schulden. Die Schulden können momentan nicht bedient werden, die Leute verdienen kein Geld und somit ist der Geldfluss unterbrochen. Solange der Geldfluss unterbrochen, werden Schuldenberge eher mehr größer als weniger, und zwar bei allen Bürgern sowie beim Staat. Schuldner leihen sich das Geld aus der Zukunft und sollte in der Zukunft kein Geld verdient werden, stürzt das weltweite Schuldensystem komplett ein. Aus dem Grund kaufe ich keine Aktien – weil alle Aktiengesellschaften hohe Schuldenberge vor sich herschieben. Im Grund genommen, kauft der Aktienkäufer Schulden und keine Werte. Die Schulden wachsen bei den Aktiengesellschaften immer schneller an - weil wiederum der Geldfluss unterbrochen wurde. Momentan wird in der Industrie kein Geld verdient, sie zehren alle aus der Substanz, die Fetten Jahre sind vorbei. Dadurch wird der Immobilienmarkt zusammenbrechen und die Banken in den Untergang ziehen. Das Schuldensystem hat dann fertig.

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        • #49
          Ich glaube, Du siehst vieles zu pessimistisch.
          "Man" wird alles retten, was sich retten lassen will.
          "Man" wird Geld "drucken", wenn Geld benötigt wird.

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          • #50
            Zitat von LabasRytas Beitrag anzeigen
            Ich glaube, Du siehst vieles zu pessimistisch.
            "Man" wird alles retten, was sich retten lassen will.
            "Man" wird Geld "drucken", wenn Geld benötigt wird.

            Lass doch drucken, um´s Eck wird Altpapier angenommen, hab großes Glück, muss nicht weit tragen.

            Ob die Banker die Hinterteile retten, können wir, hier, 2023 erfahren.

            Eines ist gewiss, der Lebensbedarf des täglichen Leben wird sauteuer werden, ab da müssen Leute alles verkaufen, was sie besitzen, um ja nicht zu verhungern.

            Das Leben wird teuer : https://www.fr.de/wirtschaft/leben-w...-11032501.html

            Alles geht schneller als erwartet! : https://youtu.be/-B4m1gfwz1k?t=285

            Furchtbare Zahlen - Die Zahl sendet Schockwellen : https://www.fr.de/meinung/furchtbare...-13629428.html

            Meine Feststellung:

            Sie haben alle gelebt wie am einen Schlachttag, und der plötzliche Verderb wird über sie kommen.

            https://www.boersenforum.de/showthre...ll=1#post54515

            Finanzkrise einfach erklärt: Börsencrash 1929, DotCom Blase, Weltwirtschaftskrise 2008 & Tulpenkrise: https://youtu.be/kbrCB7Fvfrg



            https://www.google.de/search?q=der+B...hrome&ie=UTF-8



            Lebenslagen - Geschäfte (täglicher Lebensbedarf)

            Geschäfte zur Deckung des täglichen Bedarfs der Familie kann jeder Lebenspartner oder jede Lebenspartnerin –mit Wirkung für beide – alleine vornehmen. Zum Beispiel haften Sie für die Bezahlung von Waren, die Ihr Lebenspartner oder Ihre Lebenspartnerin bestellt hat.

            Diese Verpflichtung bezieht sich ausschließlich auf den Lebensbedarf der Familie. Für die Reparatur der Heizung in der Firma Ihres Lebenspartners oder Ihrer Lebenspartnerin haften Sie beispielsweise nicht.

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            • #51
              Immobilien sind ein wirklich heikles Thema, da sollte man sich zuerst erst einmal ausführlicher in die Thematik einarbeiten, bevor man hier sein eigenes Geld investiert und einsetzt.

              Für den Anfang macht es sicherlich Sinn auch schon mal auf verschiedenen Seiten wie https://wirtschaft.com/immobilien/ aufmerksam zu informieren und dort entsprechend Informationen einholen, in welchen Lagen und Gebieten eine Investition gerade günstig verlaufen könnte.

              LG

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              • #52
                Hallo alle,


                Immobilien sind immer eine gute Möglichkeit, Ihr Geld anzulegen, aber man sollte auf jeden Fall darauf achten, gute Immobilien zu finden.


                Wenn du Immobilien kaufen oder verkaufen möchtest, würde ich dir empfehlen, einen Blick auf https://firmen.stern.de/birger-dehne.html zu werfen, dort findest du einen Artikel über Birger Dehne. Zusammen mit Capiterra kauft er Mehrfamilienhäuser, Wohnsiedlungen, Grundstücke, die in Wohngebiete umgewandelt werden können!
                Deshalb wäre es nicht schlecht, sich auch mit ihm in Verbindung zu setzen!


                Liebe Grüße

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