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  • #16
    Die europäischen Aktienmärkte werden weiterhin Finanzberichte sowie Nachrichten über das Budget Italiens und den Brexit verfolgen.

    Die Teilnehmer des europäischen Marktes erwarten von der Europäischen Kommission, dass sie Italien wahrscheinlich auffordern wird, den Entwurf des Haushaltsplans für das Jahr 2019 anzupassen und das aktuelle Projekt mit dem geplanten Defizit von 2,4 Prozent gemessen am BIP abzulehnen. Die Händler verfolgen weiterhin die Nachrichten über den Brexit.
    Großbritannien wird am 29. März 2019 aus der EU ausscheiden. Es muss zu einem endgültigen Übereinkommen über die Bedingungen für den Austritt aus der EU bis spätestens November gelangen, damit die Vereinbarung über den Austritt des Landes aus der Union rechtzeitig alle notwendigen Ratifizierungen durchlaufen könnte, um zum Zeitpunkt des Austritts in Kraft zu treten. Das Fehlen solch eines Übereinkommens droht mit "harter" Trennung Großbritanniens von der EU, und die Marktteilnehmer haben Angst vor diesem Szenario.
    Gleichzeitig sehen die jüngsten Finanzberichte der größten europäischen Unternehmen recht gut aus und werden in naher Zukunft im Stande sein, europäische Aktienmärkte zu unterstützen.
    Die europäischen Anleger befürchten auch die nächste Zinserhöhung durch die US-Notenbank. Laut den veröffentlichten Protokollen der letzten Sitzung der Kommission ist die Regulierungsbehörde der Ansicht, dass es angesichts der starken Wirtschaftsleistung der Vereinigten Staaten zweckmäßig ist, den Zinssatz weiter zu erhöhen.
    Darüber hinaus bestehen weiterhin Spannungen im Zusammenhang mit dem Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China. Nach den Aussagen des amerikanischen Finanzministeriums verzichten die USA vorläufig darauf, China Manipulationen mit dem Wechselkurs zu vorzuwerfen, aber China bleibt zusammen mit anderen Ländern auf der Liste der Länder, deren Geldpolitik von den Vereinigten Staaten mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt wird.
    Vor dem Hintergrund der ungelösten "Handelsfrage" zwischen den USA und China befürchtet Europa die mögliche Einführung höherer Einfuhrzölle für den Import europäischer Autos in die USA. Mit Verringerung dieser Gefahr in Europa wächst der Absatz von Neuwagen in der Europäischen Union - von Januar bis September um 2,5 Prozent bis auf 11,95 Millionen Stück.
    Ivan Marchena, Analyst bei Libertex

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    • #17
      Europäische Märkte können vor dem Hintergrund der globalen Verbesserung des
      Investitionsklimas wachsen
      In naher Zukunft können die europäischen Aktienindizes vor dem Hintergrund einer weltweiten
      Verbesserung des Investitionsklimas weiter steigen.
      Die auf die Analyse der europäischen Finanzmärkte orientierten Finanzscouts weisen unter
      anderem darauf hin, dass die positive Reaktion der Anleger auf die Aussichten für eine mögliche
      erfolgreiche Beilegung des Handelskonflikts zwischen den USA und China zurückzuführen ist.
      Jetzt sehen die Investoren dem für den 29. November geplanten Treffen des US-Präsidenten
      Donald Trump und des chinesischen Staatschefs entgegen. Die Reaktion der chinesischen
      Börsen wird durch die Erklärungen des Vorsitzenden der Chinesischen Volksbank Xi Jinping,
      verursacht. Wenn das Treffen doch stattfinden wird, wird es das erste persönliche Treffen der
      Chefs beider Länder nach dem Beginn des Handelskrieges sein.
      Darüber hinaus rechnen die Teilnehmer der europäischen Märkte damit, dass die chinesischen
      Behörden die Unternehmerschaft des Landes, die unter Handelsstreitigkeiten mit den
      Vereinigten Staaten leidet, unterstützen werden. Früher hat schon der Chef der Nationalbank
      Chinas Investoren aufgefordert, sich keine Sorgen zu machen, weil die Regulierungsbehörde die
      chinesische Wirtschaft in dieser Situation unterstützen wird.
      Die Finanzscouts sind über die Aussichten für die italienische Wirtschaft immer noch besorgt.
      Im Moment ist das Problem mit dem Defizitbudget Italiens noch nicht gelöst. Die Europäische
      Kommission hat drei Fragen in Bezug auf den Staatshaushalt: Staatsverschuldung, Defizit und
      darüber hinaus Wirtschaftswachstum.
      Die EU-Gesetzgebung verpflichtet die Mitgliedsländer der Union zu einem Haushaltsdefizit von
      nicht mehr als 3 Prozent des BIP. Gleichzeitig hat Italien nach Griechenland die zweitgrößte
      Staatsverschuldung (131,8%) gemessen am BIP.
      Ein weiteres brennendes Problem in der Region ist der Brexit. Die Anleger hoffen, dass
      Großbritannien zu einem Übereinkommen über die Bedingungen für den Austritt aus der EU
      doch gelangen wird. Großbritannien und die EU müssen sich spätestens im November über die
      Bedingungen des Brexit einigen, damit die Vereinbarung über den Austritt des Landes aus der
      Union rechtzeitig alle notwendigen Ratifizierungen durchlaufen könnte, um zum Zeitpunkt des
      Austritts in Kraft zu treten. Das Fehlen solch eines Übereinkommens droht mit "harter"
      Trennung Großbritanniens von der EU. Die Investoren befürchten genau eine solche
      Entwicklung der Situation.
      Ivan Marchena, Analyst bei Libertex

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      • #18
        Die europäischen Märkte werden sich weiterhin auf der Welle der Negativität bewegen, die die globalen Börsen erfasst hat

        Die europäischen Märkte werden in den nächsten Tagen weiterhin von einer Welle der Negativität beeinflusst, die die größten Börsen der Welt erfasst hat, so die Finanz-Scouts. Der Absturz der Ölpreise bewirkt auch noch den Abstoß auf den europäischen Märkten.
        In letzter Zeit bleiben die USA der Hauptlieferant der unerfreulichen Nachrichten auf dem Markt. Insbesondere die schwachen Angaben der US-Statistik und die Erwartung einer weiteren Zinserhöhung bewirken die pessimistische Stimmung der Anleger. Darüber hinaus hat die Fed bereits festgestellt, dass die US-Unternehmen die Folgen der Einführung neuer Einfuhrzölle gegen China für sie befürchten. Die Unternehmen merken schon Ölpreiserhöhung infolge der Zölle für chinesische Importe und planen, Preise für ihre Verbraucher auch zu erhöhen.
        Die Finanz-Scouts stellen fest, dass die Teilnehmer der europäischen Märkte auf die Entwicklung der Situation mit dem Defizitbudget Italiens warten. Die Europäische Kommission hat den Entwurf dieses Haushalts bereits abgelehnt, jetzt hat Italien noch ein paar Wochen Zeit, um ein neues Dokument vorzubereiten. Die Anleger befürchten auch ein negatives Szenario der Vorgänge beim Brexit. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Übergangsperiode nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union um mehrere Jahre verlängert wird.
        Der Druck auf die europäischen Märkte wird auch durch die Verwirrung auf dem globalen Ölmarkt ausgeübt. Starke Schwankungen der Ölpreise bringen die Anleger oft aus dem Gleichgewicht.

        Ivan Marchena, Analyst bei Libertex

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        • #19
          Der Handel auf den europäischen Märkten wird aufgrund einiger beunruhigenden Faktoren volatil sein


          Die europäischen Märkte sind weiterhin von der Volatilität beherrscht, die die Weltbörsen wie eine Welle überschlägt. Gleichzeitig weisen die europäischen Märkte in letzter Zeit einen deutlich moderateren negativen Trend als andere Handelsplätze auf.
          Einer der wichtigsten beunruhigenden Faktoren für die europäischen Märkte sind nach wie vor Bedenken über die Aussichten für Handelsbeziehungen zwischen den USA und China und die für die chinesische Wirtschaft. Vor dem Hintergrund des Gewinnrückgangs chinesischer Industrieunternehmen in den ersten neun Monaten dieses Jahres rechnen die Marktteilnehmer mit weiteren Probleme in der Wirtschaft des Landes, die als Folge des ungelösten Konflikts mit den USA zustande kommen können. Die Chinesische Nationalbank hat versprochen, die chinesische Wirtschaft zu unterstützen, falls sie unter diesen Problemen leiden wird, aber die Marktteilnehmer sehen ein, dass es in diesem Fall nur um die Unterhaltung der wirtschaftlichen Indikatoren des Landes auf dem aktuellen Niveau gehen wird.
          Die Finanz-Scouts weisen darauf hin, dass die Investoren auf die Entscheidung der Rating-Agentur S & P zum Rating Italiens angesichts eines unsicheren Staatshaushalts des Landes warten. Das langfristige Rating des Landes wird derzeit mit BBB bewertet. Nun erwarten die Marktteilnehmer eine Verschlechterung des Ratingausblicks auf negativ.
          Unsicherheit kommt auch vom Weltölmarkt, wo die Kurse eine instabile gemischte Dynamik aufweisen.
          Die Bieter wiesen auf die Äußerungen der iranischen Behörden hin, dass der Ölexport aus dem Iran trotz der bevorstehenden US-Sanktionen nicht unter eine Million Barrel pro Tag fallen werde.
          Ivan Marchena, Analyst bei Libertex

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          • #20
            Vor dem Hintergrund der internen Vorgänge werden die europäischen Aktienmärkte schlechter als die anderen Märkte aussehen

            Auf den europäischen Märkten wird es in naher Zukunft etwas schlechter als auf den wichtigsten Weltbörsen laufen. Es kann sich eine negative Dynamik der europäischen Indizes nach deren früheren Anstieg trotz des meist ungünstigen externen Hintergrunds abzeichnen.
            Mittlerweile herrscht auf amerikanischen und asiatischen Märkten überwiegend eine positive Stimmung, die meist auf gute Unternehmensberichte der größten US-Unternehmen zurückzuführen ist. Darüber hinaus sind Erwartungen hinsichtlich einer möglichen Beilegung des Handelskonflikts zwischen den USA und China auf die Märkte getreten. Der Grund für solche Spekulationen waren die Aussagen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump darüber, dass die Parteien bald ein "gutes Geschäft" abschließen könnten.
            Die europäischen Märkte konzentrieren sich jetzt mehr auf die interne Situation in der Region. Sie verfolgen also die Nachrichten über den Brexit. Die Finanz-Scouts stellen fest, dass bisher noch keine wesentlichen Vereinbarungen getroffen wurden, es sind jedoch einige Fortschritte in diesem Bereich zu verzeichnen. Die Aktien der britischen Banken können unter anderem dadurch unterstützt werden, dass die Banken nach dem Austritt Großbritanniens in der Europäischen Union weiter normal funktionieren können.
            Gleichzeitig werden die europäischen Erdölmärkte sowie andere Weltmärkte durch den sich abzeichnenden Rückgang der Ölpreise unter Druck gesetzt. Nachdem sich die Besorgnis über einen möglichen Mangel an "schwarzem Gold" auf dem Markt wegen der Reduzierung der Lieferungen aus dem Iran (aufgrund der US-Sanktionen gegen ihn) in der Luft aufgelöst hatte, gingen die Ölnotierungen stark zurück. Nun sind die Marktteilnehmer der Meinung, dass Libyen und Saudi-Arabien den Markt mit Öl sättigen können, und haben keine Angst mehr vor dem Kraftstoffmangel auf dem Markt.
            Ivan Marchena, Analyst bei Libertex

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            • #21
              Finanz-Scouts: Die europäischen Märkte verfolgen weiterhin Nachrichten über den Handelskonflikt zwischen den USA und China und über den Brexit

              Die europäischen Aktienmärkte werden weiterhin unter einem gewissen Druck der Unsicherheit in Bezug auf die Beilegung des Handelskonflikts zwischen den Vereinigten Staaten und China stehen. Sie werden auch Nachrichten über den Brexit und die Entwicklungen auf dem globalen Ölmarkt verfolgen.
              Der Handelsstreit zwischen China und den USA wird auch weiterhin im Zentrum der Aufmerksamkeit europäischer Anleger stehen. Die Informationen zu diesem Thema sind sehr widerspruchsvoll, sodass die europäischen Märkte auf beliebige Meldungen zu diesem Thema bald mit Wachstum bald mit Rückgang reagieren. Es gibt jedoch einige Fortschritte in dieser Frage, deshalb rechnen die Händler mit guten Nachrichten über die Lösung dieses Problems.
              Die Nachrichten zum Brexit werden auch nicht eindeutig geschätzt. Es bleibt nicht mehr viel Zeit für die Parteien, um einen Konsens zu erzielen. Daher ist dieses Problem auch für die Marktteilnehmer von großer Bedeutung. Sie befürchten, dass sich die Situation nach einem schwierigen Szenario entwickeln kann. In dieser Situation gibt es jedoch einige Fortschritte. Es scheint insbesondere, dass eine Einigung darüber erzielt worden ist, dass das Vereinigte Königreich nach dem Austritt aus der Europäischen Union in der Zollunion bleiben wird.
              Nachdem die USA neue Sanktionen gegen den Iran eingeführt haben, bleibt auch der Ölmarkt recht volatil. Die Anleger erwarteten zunächst, dass die neuen Sanktionen Kraftstoffmangel auf dem Weltmarkt bewirken könnten, weil der Iran die Ölexporte reduzieren könnte. Einige Länder wurden jedoch von diesen Sanktionen ausgenommen, so dass wahrscheinlich kein Kraftstoffmangel zu erwarten ist.
              Ivan Marchena, Analyst bei Libertex

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              • #22
                Die europäischen Märkte machen sich Sorgen wegen Erdöl und warten auf Entscheidungen der Fed in Bezug auf Zinsen.

                Die europäischen Aktienmärkte haben auf die Ergebnisse der Zwischenwahlen zum US-Kongress optimistisch reagiert. Sie sind jedoch angesichts der Besorgnis über die Bedingungen des Brexit sowie der vagen Dynamik der Weltölpreise weiterhin unsicher.
                Nach den Ergebnissen der Zwischenwahlen zum US-Kongress haben die Demokraten die Kontrolle über das US-Repräsentantenhaus bekommen, während die Republikaner den Senat weiter kontrollieren werden. Wie der Markt erwartet, wird es dem US-Präsidenten Donald Trump jetzt schwerfallen, seine Initiativen unter anderem auch im Handel umzusetzen. Dies lässt hoffen, dass er die Einführung neuer restriktiver Maßnahmen insbesondere gegen den Import europäischer Waren nicht durchsetzen wird.
                Die Finanz-Scouts sind sicher, dass nun die Aufmerksamkeit der Anleger weltweit auf die Dezember-Sitzung der US-Notenbank gerichtet wird, bei der eine Entscheidung über die Zinssatzerhöhung getroffen werden kann. Man rechnet mit dem Anstieg auf 2,25 bis 2,5 Prozent. Die Investoren warten auch auf neue Nachrichten bezüglich der Bedingungen des Brexit.
                Ein zusätzlicher Grund für Besorgnis auf den europäischen Märkten schafft die unbestimmte Situation auf dem globalen Ölmarkt. Die neuen US-Sanktionen gegen den Iran, die am 5. November eingeführt wurden, sehen vor, dass einige Länder davon ausgeschlossen werden. Aus europäischen Ländern sind Italien und Griechenland in dieser Liste aufgeführt.
                Gleichzeitig ist diese Liste für europäische Anleger recht fraglich. So kaufte zum Beispiel Spanien auch Öl aus dem Iran, es ist jedoch im Gegensatz zu Italien in die Liste nicht aufgenommen worden.
                Ivan Marchena, Analyst bei Libertex

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                • #23
                  Die europäischen M ärkte freuen sich über den Erfolg der Brexit-Verhandlungen, fürchten jedoch Probleme in der italienischen Wirtschaft
                  Die europäischen Märkte dürften aufgrund der anhaltenden Unsicherheit in den US-chinesischen Handelsbeziehungen, Problemen mit der italienischen Wirtschaft und vor dem Hintergrund einer überwiegend pessimistischen Stimmung der Anleger auf dem globalen Ölmarkt zurückgehen. Gleichzeitig werden sie durch die nun endlich erreichte Übereinstimmung über den Brexit unterstützt. Trotz der vielen pessimistischen Prognosen konnten Großbritannien und die EU über alle Punkte des Entwurfs eines Abkommens über den Austritt des Landes aus der Union, einschließlich der schwierigsten, einigen.
                  Dabei herrscht im Handelskonflikt zwischen den USA und China noch immer völlige Unsicherheit über die Lösung dieses Problems. Die Anleger hoffen weiterhin, dass die Parteien die Verhandlungen zu diesem Thema bald wiederaufnehmen werden. In Europa selbst bleibt die Situation mit dem Defizit des Haushalts Italiens ein akutes Problem. Vorläufig will man nicht die wichtigsten Parameter des Entwurfs für 2019 einschließlich der Wachstumsrate des BIP und der Höhe des Haushaltsdefizits nicht ändern. Vor dem Hintergrund der unsicheren Situation mit dem Haushalt wächst die Rentabilität italienischer Staatsanleihen schneller, was zu einer schweren Schuldenkrise führen kann. In Bezug auf die Staatsverschuldung liegt Italien in der EU schon jetzt an zweiter Stelle nach Griechenland.
                  In Frankreich waren die Marktteilnehmer von der Kritik des US-Präsidenten Donald Trump enttäuscht, der sich negativ über die hohen Einfuhrzölle für Wein äußerte, die den Verkauf von amerikanischem Wein auf dem französischen Markt hindern.
                  Nach der Meinung der Finanz-Scouts herrscht die Nervosität auch auf dem globalen Ölmarkt. Die Dynamik der Ölpreise ändert sich ständig in Abhängigkeit von den eingehenden Nachrichten, aber mittelfristig befürchten die Anleger jedoch ein Überangebot an Öl auf dem Markt.
                  Ivan Marchena, Analyst bei Libertex

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                  • #24
                    Die europäischen Märkte werden weiterhin auf Nachrichten über den Brexit und den Haushalt Italiens warten

                    Die europäischen Märkte warten auf Fortschritte bei der Regelung der Handelsfragen zwischen den USA und China, da in diesem Bereich einige Fortschritte bereits erzielt wurden. Gleichzeitig werden sie weiterhin unter Druck der noch nicht endgültig gelösten Probleme in Bezug auf den Brexit und den Defizithaushalt Italiens für das kommende Jahr stehen, so die Finanz-Scouts.
                    Im Moment hoffen die Marktteilnehmer, dass die Vereinigten Staaten keine neuen Zölle für Warenimporte aus China einführen werden. Die chinesische Seite erklärte auch, dass sie Handelsstreitigkeiten mit den USA beilegen möchte. Gleichzeitig heben die US-amerikanischen Behörden ständig hervor, dass das Land seinen Kurs in Bezug auf China nicht ändern wird, solange es seine Stellung in Bezug auf Handel nicht revidiert.
                    Europäische Händler warten auch auf weitere Einzelheiten zum Brexit. Früher hatten sich die EU und Großbritannien, das die Union am 29. März 2019 verlassen sollte, auf den Entwurf eines Vertrags über die Bedingungen des Brexit geeinigt. Dieser Vertrag sollte jetzt sowohl in der EU als auch im Vereinigten Königreich ausgehandelt werden. Wenn der Vertrag nicht vor dem Brexit angenommen wird, steht das Land vor einem „harten“ Austritt aus der EU, was sowohl für Großbritannien als auch für die Europäische Union nachteilige Folgen haben könnte.
                    Ein weiterer beunruhigender Faktor für die Anleger ist die Situation um den italienischen Haushalt für das Jahr 2019. Die Europäische Kommission muss am 21. November ihre Stellungnahme zum Haushalt des Landes vorlegen. Die Marktteilnehmer befürchten, dass Sanktionen gegen Italien verhängt werden könnten, wenn das Dokument im Widerspruch zur EU-Steuer- und Budgetpolitik stehen wird.
                    In Frankreich eskaliert der Sprit-Skandal. Die Landesregierung wird trotz der Unzufriedenheit der Bürger die Kraftstoffsteuer behalten.

                    Ivan Marchena, Analyst bei Libertex

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                    • #25
                      Die europäischen Märkte bleiben volatil in Erwartung einer Lösung des Problems mit dem Staatshaushalt Italiens

                      Die europäischen Aktienmärkte warten auf eine Lösung des Problems mit dem Defizitbudget Italiens. Wahrscheinlich wird es Anfang Dezember etwas Klarheit in dieser Situation geben. Die Anleger haben bisher einige Bedenken zu diesem Thema, und in den kommenden Tagen wird die Volatilität an den Märkten zu beobachten sein.
                      Die nächste Sitzung der Euro-Gruppe ist für den 3. Dezember geplant. Wahrscheinlich werden all diese Punkte besprochen. Die italienischen Behörden hoffen auf einen konstruktiven Dialog über den Haushalt mit Jean-Claude Juncker, dem Leiter der Europäischen Kommission. Die Marktteilnehmer befürchten jedoch, dass im Hinblick auf die Staatsverschuldung eines Landes das sogenannte Verfahren beim übermäßigen Haushaltsdefizit (EDP) eingeführt werden könnte.
                      Im Fokus der Märkte stehen weiterhin die Nachrichten über die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China. Nach Aussagen der amerikanischen Behörden hat China immer wieder versucht, amerikanische Technologien und das geistige Eigentum mittels Computernetzwerke zu verschaffen.
                      Die Investoren warten auf das Ergebnis des Treffens der Staatschefs Chinas und der USA Xi Jinping und Donald Trump während des G20-Gipfels im Dezember in Argentinien. Wenn die Marktteilnehmer nach dem Gipfel keine Abschwächung der Handelsrisiken verspüren werden, könnten sie die Aussicht auf eine Zinsanhebung während der nächsten Sitzung der Aufsichtsbehörde in Zweifel ziehen. Bisher plant die Fed im laufenden Jahr noch eine weitere Zinserhöhung.
                      Auch die Situation auf dem Weltölmarkt bleibt unsicher, wo ein starker Kursrückgang vom einem wesentlichen Aufschwung abgelöst wird. Die Investoren warten auf das Treffen der OPEC + Anfang Dezember, bei dem die Reduzierung der Produktionsmengen beschlossen werden kann. Mittelfristig befürchten die Marktteilnehmer ein Überangebot an dem Kraftstoffmarkt.
                      Ivan Marchena, Analyst bei Libertex

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                      • #26
                        Die europäischen Märkte werden vor dem G20-Gipfel und dem „OPEC +“ -Meeting unter Druck bleiben
                        Europäische Investoren warten auf den G20-Gipfel, der vom 30. November bis zum 1. Dezember in Argentinien stattfindet soll. Sie hoffen, dass während des Gipfeltreffens einige neue Abkommen zwischen den USA und China geschlossen werden, die dazu beitragen werden, die Lösung des Handelskonflikts zwischen diesen beiden Ländern in Gang zu setzen. Zu positiven Erwartungen in dieser Hinsicht bringen die Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump, der früher von seiner Absicht sprach, dieses Thema mit der chinesischen Seite am Rande des Gipfels zu diskutieren.
                        Die Bedingungen des Brexit sind ein weiteres wichtiges Thema für die europäischen Märkte. Obwohl die grundlegenden Vereinbarungen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien abgeschlossen zu sein scheinen, ist das Risiko neuer Schwierigkeiten nicht auszuschließen. So hat zum Beispiel Spanien vormals erklärt, dass es mit Bedingungen des Austritts Großbritanniens aus der EU nicht einverstanden sei, später hat es sein wegen Uneinigkeit über Gibraltar verhängtes Veto doch aufgehoben.
                        Gleichzeitig können die europäischen Indizes durch die Abschwächung des Euro gegenüber dem Dollar unterstützt werden, die vor dem Hintergrund einer nachlassenden Lust der Anleger nach riskanten Vermögenswerten, einschließlich Währungen, und einer Präferenz für stabile Währungen wie den Dollar zu beobachten ist.
                        Auch die weltweiten Ölpreise stehen weiterhin unter Druck, trotz der Signale einiger OPEC-Länder, vor allem Saudi-Arabiens, hinsichtlich einer möglichen Vereinbarung über die Reduzierung der Ölförderung auf dem „OPEC +“ -Meeting. Es wird am 5. und 7. Dezember in Wien stattfinden.
                        Ivan Marchena, Analyst bei Libertex

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                        • #27
                          Europäische Märkte warten auf Nachrichten vom G20-Gipfel
                          Europäische Investoren werden den G-20-Gipfel verfolgen, bei dem einige Erklärungen zur weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft und konkrete Vereinbarungen getroffen werden können, die zur Lösung des Handelskonflikts zwischen den USA und China beitragen sollen.
                          Gleichzeitig befürchten die Marktteilnehmer nun die mögliche Einführung von Importzöllen auf europäische Autos durch die USA. Diese Bedenken wirken sich negativ auf die Aktien der Autohersteller dieser Region aus.
                          Dabei beruhigten sich die Anleger etwas hinsichtlich einer weiteren Zinserhöhung der US-Notenbank, die wie erwartet bereits vor Jahresende noch hätte erhöht werden können. Die Marktteilnehmer wurden von den Äußerungen des US-Notenbankchefs Jerome Powell ermutigt, wonach die wirtschaftlichen Aussichten des Landes "solide" bleiben, aber man braucht Zeit, um die Auswirkungen der Zinserhöhungen auszuwerten. Seiner Meinung nach liegt die Rate nun nahe an dem Wert, den die Aufsichtsbehörde für neutral hält. Dies hat die Anleger auf den Gedanken gebracht, dass die Fed bei der Durchführung der strafferen Geldpolitik eine Pause machen kann.
                          Laut Finanzscouts sorgt sich die europäische Region weiterhin um zwei interne Probleme: die Bedingungen des Brexit und das Defizitbudget Italiens. Nach Berechnungen der britischen Regierung wird das BIP des Landes in 15 Jahren nach dem Brexit um 3,9% niedriger sein als wenn das Land in der EU weiterbleiben würde. Gleichzeitig wird die britische Wirtschaft ohne einen Deal zum Brexit um 9,3% zurückgehen.
                          Die europäischen Investoren werden auch den Ölmarkt überwachen. Sie warten darauf, dass die Erdölnotierungen steigen können, falls die OPEC+ auf ihrem Meeting vom 5. bis 7. Dezember einen Beschluss über die Reduzierung der Erdölförderung fassen wird, der das Überangebot auf diesem Markt zu vermeiden hilft.
                          Ivan Marchena, Analyst bei Libertex

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                          • #28
                            Europäische Investoren warten auf Klarheit über den Brexit und die Ergebnisse des „OPEC +“ –Treffens

                            Die europäischen Märkte werden auf Klarheit über den Brexit und das Ergebnis des Treffens der „OPEC +“ -Mitglieder warten, die sich auf eine Reduzierung der Ölproduktion einigen können.
                            Der neulich stattgefundene G20-Gipfel brachte gute Nachrichten auf den Markt. Bei der Lösung des Handelskonflikts zwischen China und den USA wurden einige Fortschritte erzielt. Es wurde bereits vereinbart, dass die chinesische Seite keine Einfuhrzölle für amerikanische Autos einführen wird. Diese Nachricht wird in naher Zukunft die Aktiennotierungen der europäischen Automobilhersteller unterstützen.
                            Darüber hinaus warten die europäischen Investoren auf die endgültige Klarheit über den Brexit. In dieser Hinsicht gibt es einige Zweifel, weil die Möglichkeit, dass Großbritannien die Europäische Union ohne irgendwelche Vereinbarungen verlassen wird, noch nicht ausgeschlossen ist.
                            Nach dem G20-Gipfel warten die Marktteilnehmer gespannt auf das Treffen der „OPEC+“-Mitglieder, das vom 5. bis 7. Dezember stattfinden wird. Sie hoffen, dass während des Treffens die Reduzierung der Ölförderung beschlossen wird. Das wird ermöglichen, das im Markt befürchtete Angebotsdefizit im nächsten Jahr zu vermeiden.
                            Eine schlechte Nachricht für den Ölmarkt war jedoch die Erklärung Katars, dass es die OPEC verlassen wird. Dies liegt an dem Wunsch dieses Landes, sich auf die Gasproduktion zu konzentrieren. Im Gegenzug haben Russland und Saudi-Arabien vereinbart, die „OPEC +“ -Vereinbarung zu verlängern. Jetzt warten die Marktteilnehmer auf eine gewisse Bestimmtheit hinsichtlich des Umfangs.
                            Ivan Marchena, Analyst bei Libertex

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                            • #29
                              Die Aktien der Marihuana-Hersteller sinken im Vergleich zu Höchstständen

                              Die Aktien der bedeutendsten Unternehmen im Sektor kanadischer Marihuana-Hersteller fallen hauptsächlich zurück, und der Kursrückgang bei einigen Wertpapieren liegt derzeit bei 5 bis 6 Prozent. Nach dem Boom, den die Legalisierung der Cannabis zu Rekreationszwecken in Kanada im Oktober ausgelöst hat, erlebt nun der Markt einen Rückgang.

                              Der aktuelle Aktienkurs ist viel niedriger als derjenige, der auf dem Höhepunkt zu beobachten war. Zum Beispiel sanken die Aktien der Marktführer wie Canopy Growth Corp und Tilray Inc. um fast 50 Prozent von ihrem 12-Monats-Hoch. Und einige von ihnen, zum Beispiel Aurora Cannabis Inc., zeigten einen noch stärkeren Rückgang.

                              In letzter Zeit ist jedoch eine Reihe positiver Nachrichten in den Markt eingetreten, die, wie die Finanz-Scouts meinen, ein Ausgangspunkt für den Kauf von Wertpapieren dieser Unternehmen sein können. Eine gute Nachricht für Marihuana-Hersteller war die Nachricht, dass die griechischen Behörden privaten Unternehmen die ersten Lizenzen für den Anbau von Cannabis für medizinische Zwecke erteilt haben. Darüber hinaus schließen auch einige andere Länder, darunter Großbritannien und Deutschland, die Legalisierung dieser Art von Tätigkeit nicht aus.

                              Positiv für einige Unternehmen der Branche war die Veröffentlichung durch Bloomberg einer Liste von 50 vielversprechenden Unternehmen, auf die sich die Anleger im Jahr 2019 verlassen können. Dazu gehört unter anderen Marihuana-Herstellern die Canopy Growth.

                              Es ist zu erwarten, dass vor dem Hintergrund einer dauernden Marktkorrektur im Vergleich zur Preisexplosion im Oktober die Aktien von Canopy Growth (СGС) in den Aussichten der Woche auf 29 bis 30 Dollar fallen können, die Tilray-Papiere können auf 100 bis 105 Dollar, die Aktien der Aurora Cannabis Inc auf 4,5 bis 5 Dollar, der Aphria Inc. auf 6,5 bis 7 Dollar und der Cronos-Gruppe - auf 8,2 bis 8,5 Dollar zurückgehen.

                              Ivan Marchena, Analyst bei Libertex

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                              • #30
                                Europäische Märkte werden durch Erwartungen in Bezug auf Entscheidungen über den Brexit und Änderungen des Staatshaushaltsentwurfs Italiens weiterhin gedrückt.

                                Im Moment warten europäische Märkte auf eine Entscheidung des britischen Parlaments über den Brexit-Entwurf. Die Abstimmung findet nach einigen Diskussionstagen am 11. Dezember statt. Wird das Abkommen abgelehnt, so besteht die Möglichkeit, dass Großbritannien die EU ohne Vereinbarung verlassen wird, was sich sehr negativ auf die wirtschaftliche Situation des Landes auswirken wird. Vorläufig wird der Entwurf sowohl durch die Opposition als auch durch die Regierungspartei kritisiert.
                                Die Märkte warten gespannt auf weitere Schritte der Europäischen Kommission zu einer verstärkten Verwendung des Euro in einigen Branchen, um die Leitrolle des Dollars als Weltreservewährung zu begrenzen. Nach Ansicht der Europäischen Kommission wird ein stärkerer Euro zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit des internationalen Finanzsystems beitragen. Über das von Brüssel vorgeschlagene Maßnahmenpaket wird später im Dezember auf einem Gipfel-Treffen der Staatsoberhäupter der Europäischen Union diskutiert.
                                Außerdem warten die Investoren auf Nachrichten über den Haushalt Italiens. Bald sollte Italien den institutionellen Organen der Europäischen Union anstatt des von der Europäischen Kommission zuvor abgelehnten Staatshaushaltsentwurfs ein neues Projekt vorlegen. Derzeit prüfen die italienischen Behörden die Möglichkeit, das ursprünglich geplante Defizit von 2,4 Prozent des BIP zu reduzieren.
                                Vor dem Hintergrund der Proteste "Gelber Westen" erwarten die Marktteilnehmer, dass in Frankreich ein Moratorium für Erhöhung der Spritsteuern verhängt wird. Die Proteste haben sich auf das Rating des Präsidenten Emmanuel Macron bereits sehr negativ ausgewirkt.
                                Nach Meinung der Finanz-Scouts wird die Veränderung der Ölpreise, die eintreten wird, wenn sich die „OPEC +“-Mitglieder auf eine Reduzierung der Ölförderung einigen oder diese nicht erreichen werden, auch die Stimmung der europäischen Investoren im bedeutenden Maße beeinflussen.
                                Ivan Marchena, Analyst bei Libertex

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