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UG gründen - Stammkapital bei mehreren Gründern

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  • UG gründen - Stammkapital bei mehreren Gründern

    Hallo zusammen,

    ich stehe mit zwei weiteren Gründern davor, eine UG zu gründen für ein Start Up. Wir haben bereits die Verteilung der Anteile geklärt, und müssen nun das Startkapital festlegen.
    Muss das Stammkapital identisch zu der Verteilung der Anteile eingezahlt werden, oder könnten auch z.B. zwei Gründer den Großteil des Kapitals einzahlen, und der dritte Gründer (fast) nichts?

    Bei uns geht es generell nicht um viel Kapital, und der dritte Gründer bringt für uns essentielle Skills mit.

    Vielen Dank vorab für die Hilfe!
    Zuletzt geändert von Justarandomname; 13.06.2021, 10:39. Grund: Tippfehler

  • #2
    Nich einmal 1 Minute Google bemüht:
    Bei der Gründung einer UG ist beispielsweise nur ein Stammkapital von 1 Euro nötig.

    Quelle:
    https://www.firma.de/firmengruendung...nie-einfacher/
    Sollte die Frage also schon beantworten.

    Auch wenn die UG eine hervorragende Rechtsform gerade für Neugründer ist, wissen viele nicht, dass ein einziger Euro ein gewisses Risiko mit sich bringt. Eine unzureichende Absicherung mit genügend Stammkapital kann nämlich immer auch eine Insolvenzgefahr in sich bergen. Bedenken Sie deshalb: Ein Geschäftsführer ist grundsätzlich dazu verpflichtet, rechtzeitig bei Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag zu stellen. Statten Sie Ihre UG deshalb mit genügend Stammkapital aus oder denken Sie rechtzeitig an eine Kapitalerhöhung.

    Quelle:
    https://www.firma.de/firmengruendung...nie-einfacher/
    [URL="https://www.existenzgruenderforum.de/threads/9240-mehrwertsteuer-im-erstattungsfall?p=21774&viewfull=1#post21774"]Link: Wer seine USt.-Voranmeldungen und somit seine Buchungen selbst machen kann, für den ist eine extra Software, schon allein wegen den Berichten, sehr nützlich![/URL]

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    • #3
      Hi,

      erstmal vielen Dank für Deine Antwort!
      Leider beantwortet es nicht ganz meine Frage: Muss das Kapital von allen drei Mitgründern eingezahlt werden, entsprechend ihrer Anteile? Oder können auch nur 2 Mitgründer für das Kapital aufkommen, obwohl der dritte ebenfalls Anteile erhält?

      Beispiel:
      Kann jeder der 3 Mitgründer je 1/3 der Anteile halten, obwohl das komplette Stammkapital (z.B. 3000 EUR) nur von zwei Mitgründern eingezahlt wurde?

      Kommentar


      • #4
        Ich wusste, dass du damit nichts anfangen kannst.

        Die Frage habe ich schon vertsanden.

        So wie ich das verstehe verhält es sich so, dass man, weil man ja auch nur 1€ einzahlen könnte, man das nicht anteilig einzahlen muss.
        Somit könnte auch nur ein Gesellschafter den Betrag einzahlen.

        Persönlich würde ich es aber anteilig machen, gibt irgendwie ein besseres Gefühl.
        Die Anteile können - wenn ich recht gelesen habe - nämlich auch wieder veräußert werden.
        Sprich, hat ein Gesellschafter keine Lust mehr so verkauft er seine Anteile und ist raus.

        Am besten kann euch da aber wohl ein Notar helfen (beraten) bei dem ihr den Vertrag aufsetzen lasst.

        Finden konnte ich noch folgendes:
        Der prozentuale Anteil am Stammkapital, der auf einen Gesellschafter entfällt, entspricht dessen Stammeinlage.

        Quelle: https://www.fuer-gruender.de/wissen/.../stammeinlage/
        Würde also meine Theorie - zumindest zum Teil - widerlegen.
        Wenn dem so ist, dann würde doch anteilig eingezahlt werden müssen.

        Die Stammeinlage ist der Anteil am Stammkapital, den jeder einzelne Gesellschafter der GmbH in die Gesellschaft einbringt. Es drückt gleichzeitig auch den Anteil aus, den ein einzelner Gesellschafter am Gesamtkapital der GmbH erwirbt. Das heißt, der einzelne Gesellschafter beteiligt sich in der Höhe seiner Stammeinlage am Stammkapital der Gesellschaft. Entsprechend seinem prozentualen Anteil an der Gesellschaft sind auch seine Stimmrechte in der Gesellschafterversammlung verteilt.

        Die Höhe der jeweiligen Stammanteile am Stammkapital wird im Gesellschaftsvertrag festgehalten. Ändert sich die Verteilung, muss der Gesellschaftervertrag entsprechend angepasst werden.

        Quelle: https://www.fuer-gruender.de/wissen/.../stammeinlage/
        [URL="https://www.existenzgruenderforum.de/threads/9240-mehrwertsteuer-im-erstattungsfall?p=21774&viewfull=1#post21774"]Link: Wer seine USt.-Voranmeldungen und somit seine Buchungen selbst machen kann, für den ist eine extra Software, schon allein wegen den Berichten, sehr nützlich![/URL]

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        • #5
          Alles klar, danke Dir für die Hilfe!

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          • #6
            Ich würde der Fairniss halber gleich viel zahlen, so das alle denselben Anteil einzahlen-, sonst kommt es zu Streitigkeiten.

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            • #7
              Lotti
              Das wollen sie aber ja nicht (alle gleichen Anteil einzahlen)!
              [URL="https://www.existenzgruenderforum.de/threads/9240-mehrwertsteuer-im-erstattungsfall?p=21774&viewfull=1#post21774"]Link: Wer seine USt.-Voranmeldungen und somit seine Buchungen selbst machen kann, für den ist eine extra Software, schon allein wegen den Berichten, sehr nützlich![/URL]

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