Nach dem Putin-Trump-Gipfel beruhigte sich die Lage in der europäischen und amerikanischen Außenpolitik. Die EU und die USA befassen sich aktuell mit sich selbst, in Fragen der Flüchtlingskrise und Notsituation durch die andauernde Hitzewelle.

Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1635 und damit unter dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Der EUR rutschte bis Mittwochnachmittag bis an die 1,1575 ab. Hier gelangen die Stabilisierung und die Erholung bis in den Bereich der 1,1640/55. Erst am Freitagnachmittag kam es dann zu einem weiteren Aufwärtsimpuls an und über die 1,1700.Now 100 usd to eur at 1.1645. Über diesem Level wurde dann auch der Wochenschluss formatiert. Zu Wochenbeginn ging es dann wieder an die 1,1700 und am Dienstag dann erneut unter dieses Niveau. Der EUR versuchte zwar am Dienstagnachmittag wieder über die 1,1700 zu kommen, scheiterte aber.

Übergeordnet ist der EUR in den letzten fünf Handelstagen seitwärts gelaufen. Er schaffte es nicht, das Hoch in der Vorperiode zu erreichen und zu überwinden. Es haben dazu nur einige wenige Pips gefehlt, es konnte aber nicht erreicht bzw. überwunden werden. Das Tief hingegen wurde deutlicher unterschritten. Der EUR konnte sich aber knapp unter der 1,1600 fangen und dieses Level zeitnah zurückerobern. Der Wochenschluss lag über dem Level der Vorwoche und über der Marke von 1,17000. Die Range war mit 175 Pips etwas größer wie in der Vorperiode.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,1731/33 weiter bis an die 1,1745/47 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde leicht überschritten. Unsere Einschätzung war aber richtig, dass es über der 1,1745/47 schwer sein würde weiter zu kommen und dass hier Rücksetzer denkbar sind. Diese Vermutung war richtig. Das Setup auf der Oberseite hat damit gepasst. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 1,1583/81 nicht ganz an unsere nächste Anlaufmarke bei 1,1569/67. Hier hat das Setup nicht optimal gegriffen.

Wochenhoch*: 1,1750 Vorwoche 1,1758
Wochentief*: 1,1575 Vorwoche 1,1612
Wochenschluss: 1,1720 Vorwoche 1,1685
Wochen-Range*: 175 Pips Vorwoche 146 Pips

Der EUR hat in den letzten fünf Handelstagen seine Seitwärtsbewegung weiter fortgesetzt. Er ist auf der einen Seite nicht über die 1,1750 gekommen, aber auch auf der anderen Seite nicht wesentlich unter die 1,1600 gefallen, bzw. er konnte dieses Level rasch zurückerobern. Das 4h Chart hat sich etwas aufgehellt, da das Währungspaar noch über der EMA 50/200 notiert. Der EUR ist aber wieder unter die EAM20 gefallen. Somit kommt es darauf an, dass er sich (im 4h Chart) über der 1,1675 hält. Sollte er es auch schaffen, über die 1,1705/10 auf Tagesschlussbasis zu kommen und diesen am Folgetag bestätigen, könnte sich die Aufwärtsbewegung weiter fortsetzen. Anlaufmarken wären die 1,1750/70 und dann die 1,1840/50, bzw. übergeordnet die 1,1990/1,2000. Sollte der EUR es aber nicht schaffen, sich über der 1,1675 zu etablieren, so könnten übergeordnet die 1,1550/30/00 angelaufen werden. Dieser Bereich war in den vergangenen Handelswochen immer ein Level, an denen sich der EUR erholen könnte. Ein Tagesschluss unter der 1,15000 bei einer Bestätigung am Folgetag wäre bärisch zu interpretieren.

Fazit: Sollte der EUR einen Tagesschluss über der 1,1705/10 formatieren können und diesen am Folgetag bestätigen, so könnte er die nächsten Ziele auf der Oberseite angreifen. Schafft er das nicht und formatiert er zwei volle rote Kerzen unter der 1,1675, so wäre der Bereich bei 1,1550/30/00 ein denkbarer übergeordneter Anlaufbereich.