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Thema: Bayer-Aktie auf 5 Jahrestief

  1. #1

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    Bayer-Aktie auf 5 Jahrestief

    Bayer-Aktie sackt um bis zu 5,9% ab; notiert um 10.17 Uhr (MESZ) 4,8% im Minus; schwächster DAX-Wert

    Farmer aus Arkansas und South Dakota haben am Bezirksgericht St. Louis Sammelklagen, meldet Wiwo ohne Angabe von Quellen

    Bayer/Monsanto auch in Bezug auf Glyphosat in Brasilien vor neuen Vorwürfen: Wiwo

    Britische Tageszeitung 'The Guardian' berichtet, Glyphosat-Rückstände seien in 45 Cerealien gefunden worden und beruft sich auf Studie von NGO Environmental Working Group.

    HINWEIS: 15. August: Bayer-Prozessrisiko bleibt Belastung; Rating gesenkt: Jefferies

  2. #2

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    Also meiner Meinung nach ist das jetzt doch ein guter Einstiegspunkt. Bayer fehlt noch als Einzeltitel in meinem Portfolio.
    Bei den nächsten Quartalszahlen werde ich wohl auch einmal einen gehebelten Long bei XM positionieren. Fundamental sieht es nämlich gar nicht so schlecht aus...aber der Kauf von Monsanto war vielleicht nicht die beste Idee.

  3. #3

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    Dabei hatte man sich im Hinblick, darauf das Monsato nun auch den Samenmarkt kontrolliert und mehr Gentechnik eingeführt wird doch laut den Berichten mehr versprochen gehabt?
    Wartest du noch ab oder nimmst du Bayer in dein Portfolio jetzt auf?

  4. #4

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    Ok war doch was dran aber leider in die falsche Richtung...

    "Die Bayer-Aktie hat seit Mitte August wegen eines Schadensersatzurteils in den USA im Zusammenhang mit dem Pestizid Glyphosat, das der deutsche Konzern mit Monsanto übernommen hatte, deutlich an Wert verloren. Der Börsenwert des Unternehmens sank seitdem um rund 17 Prozent auf 72 Milliarden Euro."

    Grade wegen der Übernahme wurde an Boden verloren. Also wenn man sich dann den Jahresverlauf ansieht würde ich Bayer fast schon zu einem der größten Verlierer im Dax sehen.

  5. #5

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    das kann sich zum Glück aber ja noch alles wieder ändern

  6. #6

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    Klar kann sich alles wieder ändern und das sogar recht schnell gibt ja genügend Beispiele dafür ...aber Momentan? Ein Ding nachdem anderen...

    Aktien von Bayer haben am Montag nach dem enttäuschenden Ausblick der Leverkusener vom vergangenen Mittwoch erneut zur Schwäche geneigt. Der Kurs verlor 1,7 Prozent auf 72,26 Euro, lag damit aber noch knapp über dem Tief vom Freitag. Dieses war mit 71,66 Euro zugleich der niedrigste Stand der Aktie seit Februar 2013. Die Ergebnisprognosen von Bayer lägen unter den Analystenschätzungen, die nun gesenkt werden dürften. Dies werde am Markt gegenwärtig eingepreist, sagte ein Händler. Belastend hinzu kämen die mit dem Herbizid Glyphosat verbundenen rechtlichen und bilanziellen Risiken, die nur schwer abzuschätzen seien. Investoren hielten sich folglich zurück.

    Ob das mit Monsato doch so gut gewesen ist bleibt abzuwarten...

  7. #7

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    Wird die Bayer-Aktie wieder zu alten Höhen finden? Schließlich ist sie derzeit mehr als fair bewertet: Das geschätzte Kurs-Gewinnverhältnis für 2019 liegt bei etwa 10, die Dividendenrendite bei 3,85 Prozent. Zudem hat der Pharmakonzern Berufung eingelegt womöglich entgeht er der Strafe von 250 Millionen Euro.

  8. #8

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    heute geht es weiter bergab... was ist denn da los?

  9. #9

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    Denke das das ungünstige Urteil für Bayer im Prozess wegen dem Herbizid Glyphosat ziemlich auf dem Kurs drückt ... wenn man sich das ganze seit Juni anschaut sind das jetzt schon mehr als 40% nach unten.

  10. #10

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    Neue Hoffnung im Glyphosatprozess

    Die Aktie stieg am Vormittag um 4,75%, auch wenn der am Vortag begonnene Ausverkauf mit Verlusten beim Dax weiterging.
    Durch das steigen der Aktie auf 79€ schaffte sie es zurück auf das Niveau von September.

    Grund dafür ist der Verlauf des ersten US-Prozesses der Tochter Monsato, da dass erwartende Urteil möglicherweise noch gekippt werden oder die Strafe geringer ausfallen könnte. Die zuständige Richterin Suzanne Ramos Bolanos gab einen Antrag statt Teile in dem Fall neu aufzurollen. In der Begründung heißt es, das keine klaren und überzeugende Beweise für ein vorsätzliches Fehlverhalten seitens Monsato vorgelegt wurden.

  11. #11

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    Geht es Aufwärts?

    Die Aktie des Pharmakonzern setzt sich mit plus 2,4% auf 77,91€ an die Dax-Spitze. Damit setzt sich die positive Entwicklung der vergangenen Wochen fort.
    Ein positiver Bericht des US-Anlegermagazins "Barron´s" half den Börsianern, in dem Bericht wurden beruhigende Analystenstimmen zusammengefasst und die hohe Dividendenrendite gelobt. Somit konnten die Anleger die Unsicherheiten aus dem Glyphosat-Rechtsstreit aussitzen.

  12. #12

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    Die Abschreibung im Milliardenbereich bei DowDupont belastet

    Mit gut 1% minus zählt die Aktie von Bayer zu den größten Verlierern im Dax.
    Ein Grund für die Kursverluste soll die Milliardenabschreibung von DowDupont sein, denn die Aktien vielen um 2% im nachbörslichen US-Handel.

    Der weltweite Handelsstreit macht dem Konzern zusätzlich zu schaffen, Bauern setzen in Brasilien mehr auf Sojabohnen als auf Mais. Grund hierfür ist die steigende Nachfrage, nachdem China in Reaktion auf diverse US-Zölle Einfuhrabgaben für Sojabohnen aus USA beschlossen hat.

    Analyst Jonas Oxgaard von Bernstein Research wies darauf hin, das was bei den Abschreibungen von DowDupont geführt habe bekannt sei.

  13. #13

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    11% Minus gestern...das tat weh. Aber wir werden wieder zurück kommen. Ruhig bleiben und Dividende kassieren

  14. #14

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    Zitat Zitat von Martin1 Beitrag anzeigen
    11% Minus gestern...das tat weh. Aber wir werden wieder zurück kommen. Ruhig bleiben und Dividende kassieren

    Stimmt du hast ja die Aktie gerade frisch erworben gehabt oder?
    Wir werden zurück kommen ...
    Hängt halt doch auch noch viel von diesem Urteil in den USA ab was da noch rauskommt.

  15. #15

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    Das stimmt...ich will die sowieso über mindestens 3 bis 5 Jahre halten.
    Wenn ich ganz abgebrüht wäre, hätte ich noch einmal nachgekauft. ;)

  16. #16
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    Zitat Zitat von Martin1 Beitrag anzeigen
    Das stimmt...ich will die sowieso über mindestens 3 bis 5 Jahre halten.
    Wenn ich ganz abgebrüht wäre, hätte ich noch einmal nachgekauft. ;)
    Wenn das mit dem Glyphosatprozessen so weiter geht, wird Bayer hohe Rückstellungen tätigen müssen und die Dividende wird sich dem Kurs nach unten anpassen.
    Wieder wird von den Amis eine Deutsche Firma gemolken. Durch Übernahme einer Amifirma zum Desaster. Wenn ich höre, daß ein deutscher Manager gezwungen wird, eine USA-Firma zu übernehmen und mit ihr zu verschmelzen, dann gibt es nur einen Weg für den Kurs.
    Ganz tief tauchen.

  17. #17

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    Stück für Stück denke da nicht wirklich optimistisch das sich Bayer davon so schnell erholt. Mit dem Zusammenschluss könnte man fast meinen das sei Absicht gewesen

  18. #18

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    Wirklich gut sieht es auch weiterhin für Bayer nicht aus. Die Zahl der Klagen wegen dem Unkrautvernichter steigen weiter an.
    In den Klagen geht es darum dass der Unkrautvernichter Roundup, welcher mit der Übernahme von Monsanto erworben wurde, krank macht und sogar Krebs verursachen könnte.
    Monsanto habe von den Risiken gewusst oder hätte wissen müssen, aber nicht ausreichend gewarnt.

    (Quelle:WSJ)

  19. #19

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    Aktien kurzzeitig positiv

    Die Papiere von Bayer reagierten nur kurzzeitig positiv auf eine Zulassung eines neuen Medikaments. Die Aktien stiegen um 0,75% aber gaben diesen Aufstieg rasch wieder ab.
    Ein Grund dafür sei wohl, dass das Medikament sich nicht als sonderlich umsatzstark erweisen wird, da es Aufgrund des hohen Preises gegen eine breite Ausbreitung spreche. Was die verhaltene Kursreaktion auf die Nachricht erklären würde.
    Analyst Markus Mayer von der Baader Bank bewertete die Zulassung dennoch positiv, weil das Mittel bei mehreren Krebsvarianten zum Einsatz kommen könnte. Das Marktpotential belaufe sich somit auf 0,3 bis 1,2 Milliarden Euro.

  20. #20

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    Patentstreit Erfolg

    Endlich geht es für Bayer wieder aufwärts, den ersten Auftrieb gab es für die Papiere des Pharmaunternehmen am Dienstag. 1,78% ging es nach oben und gehören damit zu den Spitzenwerten im Dax.
    Grund für das erste Aufatmen ist der Erfolg bei einem Patentstreit in Indien um Baumwollsaatgut. Der Oberste Gerichtshof Indiens urteilte dass die Patente zu genveränderter Baumwolle des US-Saatgutkonzerns Monsanto weiterhin gültig sind.
    Analyst Daniel von Wendorff bestätigte den Grund:" Die Nachricht zu Monsanto war wohl der Aufhänger für die Kursgewinne von Bayer."

  21. #21

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    Nachdem es Anfang des Jahres noch ein Aufatmen, wegen der Rechtsstreitigkeiten, gegeben hatte. Verloren die Papiere von Bayer fast 2%, Grund sei hierfür laut den Börsianern ein überraschender Rückschlag im Glyphosat-Rechtsstreit. Ein Richter aus San Francisco habe Beweismittel zugelassen welche Bayer gerne nicht aufgeführt hätte.

  22. #22

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    Gestern begann der "Musterprozess" in San Francisco über die mögliche Krebsgefahr glyphosathaltiger Produkte der Bayer Tochter Monsato. Wenn man die Medienberichte von Bayer liest stehen ca. 9.300 US-Kläger dem Unternehmen gegenüber. Bayer beruft sich auf über 800 Studien welche Belegen das der Unkrautvernichter sicher sei.
    Für Bayer keine leichte Aufgabe denn immerhin hat die Übernahme 63 Milliarden US Dollar zu buche geschlagen.
    https://www.zeit.de/wirtschaft/unter...bs-usa-roundup

  23. #23

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    Kann einer hinter der Moral von teuren Übernahmen schauen?

    In meiner Kindheit wurde meine Person von den Eltern auf eine Zündholzanleihe aufmerksam
    gemacht. Diese Anleihe muss damals in keinem gesunden Verhältnis zum damaligen Markt für
    Zündhölzer gestanden haben. Im Fall Bayer sehe ich mich persönlich wieder daran erinnert,
    dass Preiszahlungen für Unternehmungen besser in einen Bereich gedeckelt würden. Wenn von
    einem Umsatz von X Euro ausgegangen wird und einem X Gewinn, könnte sich die Investition
    in Jahrzehnten rechnen. Allerdings wurde die Unternehmung ja nicht nur wegen Glyphosat
    -Round up gekauft. Hier hat die herausragende Stellung in der Saatgutvermehrung und die
    hierbei entwickelte Unverträglichkeit gegenüber dem hauseigenen Saatgut eine Rolle gespielt.
    Viele Beobachter scheinen der Meinung, dass die Bayer AG hier auch etwas gelinkt worden ist?
    Den Unkrautvernichter Glyphosat hat es bekanntlich nicht erst seit der Übernahme durch Bayer
    gegeben? Jahrzehnte vorher war es bereits auf dem US-Markt und keiner hat so recht Anstoß
    an diesem Herbizid genommen. Wenn ein ausländischer Investor ins Boot gesprungen ist, wird
    plötzlich die hohe Gefahr von Herbiziden erkannt. Persönlich habe ich mir schon oft die Warn-
    hinweise beim Umgang mit bestimmten Herbiziden durchgelesen. Hier wird ausdrücklich darauf
    hingewiesen, dass es bei unsachgemäßer Anwendung zu einer Schädigung der Gesundheit
    kommen kann. Also Atemmaske bei Ausbringung. Schutzhandschuhe, Schutzbrille sind zwingend
    vorgeschrieben. Diese Formblätter wird es sicherlich auch bei Monsanto geben und gegeben
    haben. Falls dies nicht der Fall wäre, kann Bayer nicht für Versäumnisse von Monsanto aus der
    Vergangenheit verantwortlich gemacht werden. In den nächsten Jahren könnte es aufgrund
    der jetzigen Prozesse doch noch zu einer Aufspaltung von Pharma und Pflanzenschutz kommen.
    Viel Tafelsilber hat Bayer an die Börse gebracht und leider nicht unbedingt 1 Cent gewonnen.
    Hier nützt auch eine Dividendenzahlung wenig.

  24. #24

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    Bayer muss im Glyphosat Prozess eine schwere Niederlage mit einem Richtungsweisenden Urteil einstecken. Der Handel reagierte darauf mit einem Einbruch von 10%, für Bayer geht ab jetzt eigentlich nur noch darum Schadensbegrenzung zu betreiben. Im Hinblick auf die zweite Prozessphase kann man von dem Schlimmsten ausgehen.
    Der Kauf von Monsanto könnte sich als der größte Wertvernichter der Dax Geschichte entpuppen.

  25. #25
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    Warum wundert mich das jetzt nicht?
    Bisher kostete es fast immer Unsummen, wenn deutsche Großkonzerne amerikanische Firmen kauften.
    Die Aktienbesitzer der deutschen Aktien sitzen zu einem erheblichen Anteil in den USA.
    Wer 1 und 1 zusammenrechnen kann, der wird bei einer Ankündigung, daß solche Übernahmen/Fusionen mit Amifirmen geplant sind, SOFORT verkaufen und diese Aktie nicht mehr anfassen.

  26. #26

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    Wenn das mal nicht so ein Todesstoß für Bayer ist. Kaum wurde die Firma gekauft ging es schon los mit den ersten Klagen, denke mal das war erst der Anfang. Angeblich stehen noch einige tsd. andere Klagen bereit mit dem gleichen Hintergrund, denke mir das gerade dieser Ausgang richtungsweisend sein wird.

  27. #27

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    Bayer und der mögliche Todesstoß aus den USA

    Hier sollte in den Beiträgen zurückgeblättert werden und der Beitrag vom 26.2.2019
    noch einmal gut durchgelesen werden. Zum Glück hat Bayer die Großbereiche Pharma
    und Agrar. Eine Aufspaltung wäre im Extrem immer möglich. Auch wäre es möglich
    den Bereich Agrar in Pflanzenschutz und Saatgut aufzuspalten. Die Kritik bleibt hier
    bestehen, die Vorbereitung beim Kauf von Monsanto war miserabel und die Aktionäre
    müssen langfristig die Zeche zahlen. Aus meiner Sicht hat eine Lobby in den USA nur
    darauf gewartet, dass die Firma Bayer ans Ruder kommt. Dies ist auch ein schlechtes
    Beispiel für Industriepolitik. Der Vorstandschef Bauman war eigentlich gewarnt, viele
    gute Firmen haben den Ausflug in die USA teuer bezahlt. Hier waren es nicht immer
    die unterschiedlichen Sozialsysteme zwischen USA und BRD die zum Chaos führten.
    Auch die Gewerkschaft hat hier eine andere Macht als in BRD. Bei den Produktions-
    stätten ist vieles veraltet; hier wird bei den Investitionen auf Kosten der Profitabilität
    gespart. Es gibt hier natürlich noch viele andere Gründe, die nicht unbedingt öffentlich
    gemacht werden.

  28. #28

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    Habe das Thema hier jetzt auch etwas verfolgt und mitgelesen. Gibt ja schon einen Bericht das Bayer der nächste Schock droht, das Roundup Mittel soll verboten werden.
    Bis das Thema geklärt ist gibt es einen Anwendungs Stopp von dem Mittel. Wenn ich mir das so ansehe vor einem Jahr stand die Aktie noch bei 100€ und jetzt ist sie für 61,41€ zu haben. Zusätzlich kommen ja noch die Rechtskosten welche Bayer bestimmt an die Milliarden kosten wird.

  29. #29

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    Glyphosat und Round up sind verschiedene Schuhe

    Habe leider noch nicht davon gehört, dass es bei Glyphosat zu einem
    Anwendungsverbot kommen könnte. Der Grundstoff ist in sehr vielen
    Herbiziden ein Grundwirkstoff und kann nicht von heut auf morgen aus
    den Anwendungsprodukten weggezaubert werden. Bei Round up ist die
    Sachlage wahrscheinlich anders. In der BRD gilt ja sowieso, dass die
    Unkrautbekämpfung auf Bürgersteigen, Wegen usw. mit Herbiziden ver-
    boten ist. Bei Bedarf sollte jeder Bürger einen Gärtner oder Bevollmächtigen
    fragen. Höre gern mehr zu diesem Thema?

  30. #30

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    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Habe leider noch nicht davon gehört, dass es bei Glyphosat zu einem
    Anwendungsverbot kommen könnte. Der Grundstoff ist in sehr vielen
    Herbiziden ein Grundwirkstoff und kann nicht von heut auf morgen aus
    den Anwendungsprodukten weggezaubert werden. Bei Round up ist die
    Sachlage wahrscheinlich anders. In der BRD gilt ja sowieso, dass die
    Unkrautbekämpfung auf Bürgersteigen, Wegen usw. mit Herbiziden ver-
    boten ist. Bei Bedarf sollte jeder Bürger einen Gärtner oder Bevollmächtigen
    fragen. Höre gern mehr zu diesem Thema?

    Ist zwar jetzt nicht die Beste Quelle sich Infos zu ziehen aber dennoch hier: https://www.bild.de/geld/wirtschaft/...3918.bild.html

    In einer aktuellen Studie warnen die Experten der Investmentbank BofA die Anleger vor möglichen Schadenersatz zwischen einer und fünf Milliarden US-Dollar und strichen die Kaufempfehlung von Bayer. Bereits in der Vorwoche hatten fünf weitere Analysten ihre Daumen gesenkt. Bayer Chef Werner Baumann verteidigte indes den Kauf von Monsanto, gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erklärte Baumann. "Der Monsanto Kauf war und ist eine gute Idee."

    Bin eher nicht der der schlecht schreibt oder sonstiges aber die Vorhersagen was da noch kommt sind nicht sonderlich gute Zeichen.

  31. #31

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    Rutscht Bayer nach einer weiteren Schlappe auf einen Tiefstand seit 2012? Es könnte aber auch der Beginn einer Klagewelle werden, denn in San Francisco wurde dem 70 jährigen Kläger gegen Monsanto im Glyphosat Prozess recht gegeben. Nun muss das Unternehmen einen Schadensersatz in Höhe von 80 Millionen US-Dollar zahlen.
    Seit dem ersten Prozess haben die Papiere bereits 40% an Wert verloren.

  32. #32
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    Glyphosat vernichtet Bayer

    Das US-Gericht hätte auch den gesamten Bayer Betrieb an den Kläger überschreiben lassen können?

    Wäre wirklich mal etwas neues gewesen - ist aber nicht passiert.

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Rutscht Bayer nach einer weiteren Schlappe auf einen Tiefstand seit 2012? Es könnte aber auch der Beginn einer Klagewelle werden, denn in San Francisco wurde dem 70 jährigen Kläger gegen Monsanto im Glyphosat Prozess recht gegeben. Nun muss das Unternehmen einen Schadensersatz in Höhe von 80 Millionen US-Dollar zahlen.
    Seit dem ersten Prozess haben die Papiere bereits 40% an Wert verloren.
    Der Bayer-Aktionär Union Investment fürchtet, dass Bayer bei anhaltend niedrigen Kursen zum Übernahme-Kandidaten wird.

    "Sollte der Kurs auf Dauer bis ins Jahr 2020 hinein so niedrig bleiben, wächst die Gefahr einer Übernahme. Dauerhaft niedrige Kurse locken aktivistische Investoren an, die gerne die Auswechslung des Vorstands und eine Zerschlagung verlangen, wie sich in anderen Branchen zeigt", sagte Markus Manns, Portfolio-Manager bei Union Investment, der "Rheinischen Post".

    Ob der Kauf von Monsanto ein Fehler gewesen sei, könne man erst nach Ausgang der Glyphosat-Verfahren sagen, so Manns. "Kommt Bayer mit Schadenzahlungen bis zu fünf Milliarden Dollar davon, hat der Bayer-Vorstand alles richtig gemacht. Muss Bayer am Ende aber mehr als zehn Milliarden Dollar zahlen, hat der Vorstand die Risiken von Monsanto klar unterschätzt", sagte der Portfolio-Manager.

    Das ergebe sich aus vergleichbaren Fällen. "Die Perspektive für Vorstandschef Werner Baumann hängt auch davon ab, ob er die operativen Baustellen in den Griff bekommt."

    Der Kapitalmarkt erwartet laut Manns hohe Zahlungen: "Aktuell fürchtet der Markt, dass der Schadenersatz hoch ausfällt: In Bayer-Kursen um die 60 Euro sind nach Markteinschätzung Schadenersatzzahlungen von 20 bis 25 Milliarden Euro eingepreist." Die Fondsgesellschaft Union Investment hält ein Prozent der Bayer-Aktien.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/120...er-glyphosat22

    https://www.google.com/search?client...ist+aber+nicht

  33. #33

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    In einem Interview sagte der Aufsichtratschef von Bayer, Werner Wenning, "Wir haben der Strategie noch einmal ausdrücklich zugestimmt und einstimmig festgehalten, dass der Aufsichtsrat hinter dem gesamten Vorstand steht" und weist damit die Vorwürfe über eine mangelnde Prüfung der Übernahme von Monsanto damit zurück.
    Weiter erklärte er,"Ich bin davon überzeugt, dass wir bei Bayer das Richtige tun".

    Ob es nicht doch irgendwann ans zurückrudern geht ist fraglich. Ich denke da heißt es einfach abwarten und schauen was passiert und wie sich die Sache weiterhin entwickelt.

    (Quelle: Handelsblatt)

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