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Thema: Bayer-Aktie auf 5 Jahrestief

  1. #34

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    die Nachrichten überschlagen sich Bayer möchte 4500 Stellen abbauen auch in Deutschland. Aber man hält immer noch am Kauf von Monsanto fest, seit dem Kauf steht Bayer in der Kritik. Wo kann man da noch etwas gutes daran finden?

  2. #35

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    Vorbörslich konnten die Papiere von Bayer auf Tradegate 2,5% zulegen. Ein Grund dafür könnte sein das die US Umweltbehörde EPA das Glyphosat von Monsanto weiterhin als NICHT krebserregend einstuft. Ein Händler äußerte sich "An der Einstufung der Behörde hat sich zwar nichts geändert, aber das dürfte trotzdem die Stimmung für die Aktie etwas aufhellen"

    Wegen der Glyphosat Klagen rutschten die Aktien auf den tiefsten Stand seit fast sieben Jahren ab. Seitdem haben sich die Papiere etwas über 55 € stabilisiert.

  3. #36

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    Bayer bleibt ein schwieriges Thema

    Es ist sicherlich bei Bayer ein Glück, dass trotz aller Schwierigkeiten eine gute
    Diversifikation bei den Geschäftseinheiten vorliegt. Das Agrargeschäft beinhaltet
    letztendlich auch das Saatgutgeschäft und die ehemalige Pflanzenbehandlungs-
    sparte von Bayer vor der Übernahme von Monsanto. Der Rechtsstreit
    über Glyphosat wird sicherlich noch lange ein Streitthema bleiben und ein Ein-
    lenken von Bayer mit den Klägern wird es aus heutiger Sicht nicht geben. Die
    Fronten sind hier sehr verhärtet. Es kann nicht mit 100 % iger Sicherheit gesagt
    werden, ob Glyphosat bei den Klägern der Auslöser für bestimmte schlimme Krank-
    heiten ist. Von daher gilt wahrscheinlich bis zum Schluss die Unschuldsvermutung
    auch bei diesem Sachgrund. Die weitaus schwierige Frage ist, ob die Verpackungen
    richtig auf Gefahren bei unsachgemäßer Verwendung und hier Ausbringung hinge-
    wiesen haben. Dies schien in der Vergangenheit ein Problem von Monsanto gewesen
    zu sein, welches Bayer sich jetzt eingekauft hat.
    Der nächste Grund ist wahrscheinlich der Einkaufspreis für Monsanto, der von vielen
    Menschen als zu hoch angesetzt ist. Auch in guten Zeiten hat Monsanto selten
    einen Gewinn in Milliardenhöhe eingefahren? Wenn vom Nettogewinn ausgegangen
    wird bei Monsanto, bräuchte der Investor fast ein Menschenleben, um den hohen
    Kaufpreis zu erwirtschaften. Die Aktionäre sehen hier vor allen Dingen, dass die
    Bayer AG fast ihr gesamtes Tafelsilber veräußern muss, um einigermaßen die hohe
    Schuldenlast nach dem Kauf in den Griff zu bekommen. Die nächste Frage bei Bayer
    wird sein, ob das Produkt Glyphosat nicht langfristig eine Gefahr für die Gewässer
    international darstellt. Hier gibt es bereits viele negative Meldungen?
    Insgesamt kann über den Kauf gesagt werden, dass sich ein Vorstand und Aufsichts-
    rat -der den Kauf genehmigt hat-, verzockt hat auf Kosten der Aktionäre. Ein fairer
    Kurs ist aufgrund heutiger Tatsachen und Gegebenheiten nur noch schwer zu ermitteln.
    Diese ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung für Bayer.

  4. #37

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    Die "FAZ" berichtete, dass Deka Investment, welches 1,1% der Bayer Aktien hält, personelle Veränderungen im Kontrollgremium fordert.
    Angeblich hätten wohl bereits mehrere Anleger hinter vorgehaltener Hand auf neue Experten im Aufsichtsrat gedrängt, welche sowohl über Fachwissen zu den juristischen Belangen in Amerika als auch sich mit dem Agrar Business auskennen.

    Der Druck dürfte sich weiter auf die Aktie erhöhen wenn es weiter nach unten geht. In den letzten 12 Monaten hatte sich der Wert halbiert. Die Baader Bank stufte das Papier am 02.Mai 2019 auf "Buy" ein und gab ein Kursziel von 123€.

    (Quelle: FAZ)

  5. #38
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    Monsanto wollte Kritiker „erziehen“ ...

    Die Negativschlagzeilen um den vom deutschen Chemiekonzern Bayer übernommenen US-Agrarkonzern Monsanto reißen nicht ab: Wie französische Medien am Donnerstag berichteten, habe Monsanto in Frankreich „geheime Listen“ von Kritikern geführt. Erklärtes Ziel sei es gewesen, diese zu „überwachen“ und besonders hartnäckige Gegner zu „erziehen“.

    Online seit heute, 15.45 Uhr

    In der von einer Lobbyfirma im Auftrag von Monsanto geführten Liste waren nach Angaben des TV-Senders France 2 zuletzt 200 Namen aufgeführt, darunter Politiker, Wissenschaftler und Journalisten mit Privatadresse und Telefonnummer. Mit einer „Benotung“ von null bis fünf sollte den Angaben zufolge auch der den jeweiligen Personen zugesprochene Einfluss bewertet werden.

    https://orf.at/stories/3121697/

    Ergo: Hab schon immer schon den leisen Verdacht gehegt, Bayer wird mit der Monsanto Übernahme, mit voller Absicht, gegen die Wand gefahren, alles in Absprache mit einer unbekannten dunklen Macht.

  6. #39

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    Der NRW Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart steht Bayer in Zeiten der Glyphosat Klagen zur Seite und ist recht zuversichtlich gestimmt.
    Gegenüber der Rheinischen Post sagte Pinkwart:"Natürlich bergen die Klageverfahren Risiken. Aber ich möchte unterstreichen, dass das Unternehmen seinen Standpunkt mit Hunderten Gutachten untermauern kann."
    Pinkwart weiter "Auf der anderen Seite eröffnet die Zusammenarbeit mit Monsanto völlig neue Chancen bei der Digitalisierung in der Landwirtschaft und beim großen Thema der Biiotechnologie: Hier geht es um die Frage der Welternährung von morgen, bei der Bayer eine ganz wichtige Rolle spielen kann"

  7. #40

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    Bayer bleibt ein schwieriges Thema

    Es ist sicherlich lobenswert, wenn der Aufsichtsrat voll hinter der Kaufentscheidung steht
    und stand. Dies ist bekanntlich in der Rauhen harten Zeit nicht immer selbstverständlich,
    dass ein Aufsichtsrat seinem Vorstand den Rücken stärkt. Das große Problem sind hier die
    bereits verlorenen verhandelten Rechtstreite in den USA; hier haben die Richter bereits
    Milliardensummen als mögliche Entschädigung festgesetzt. Wenn alle Klagen eine Ent-
    schädigung in dieser Höhe ergeben, wird wahrscheinlich das Eigenkapital der jetzigen Bayer
    nicht ausreichen. Besonders stört in diesem Zusammenhang, dass die jetzige Bayer nicht
    bekanntgibt, wie sich gegen mögliche Entschädigungszahlungen bei Bedarf abgesichert
    wurde. Falls hier Versicherungen einspringen müssen, könnte unter Umständen so manche
    großen Versicherung pleite sein. Ob das große Schweigen hier wirklich sinnvoll ist.
    Meine persönliche Meinung bleibt eine Aufteilung zwischen Agrar und Pharma. Selbst eine
    weitere Aufteilung im Agrar-Bereich in Saatgut und Pflanzgutbehandlung könnte eine
    Antwort auf die zur Zeit schwierige Lage sein.
    Bei einer möglichen Insolvenz würde nicht der gesamte Konzern in den Abgrund gerissen.

    Entscheidungen von Aufsichtsräten und Vorständen können in einer Zeit der Vergangen-
    heit richtig gewesen sein. Jedoch, ändert sich heute oft die Situation im Sekundentakt
    und der verstorbene Bundenkanzler Kohl hatte hier die Antwort:" die Karawane zieht
    immer weiter bis zum Ziel". "Innerhalb der Strecke kann es durchaus Änderungen geben".

    Der Kauf war unter damaligen und vielleicht auch Zukunftsaspekten eine gute Sache.
    Es gibt in der großen Gesellschaft der Nutzer und Verbraucher auch viele Gegner für das
    Produkt Glyphosat. Es könnte im Extrem sogar zu einem Verbot kommen? So würde dann
    aus einem konkurrenzlosen Produkt ein verbotenes Produkt werden.

    Die Menschen, die bei Bayer beschäftigt sind, haben doch auch ein Recht auf Sicherung
    der Arbeitsplätze in den verschiedenen Bereichen. Bayer ist zur Zeit noch immer dabei
    Tafelsilber zu heben und zu versilbern um den Schuldenberg von 62 Mrd. US-Dollar in
    den Griff zu bekommen. Bei den jetzigen hohen Schadenssummen, könnte es lange
    dauern, die Investition in den Griff zu bekommen. Der Vorstand war ja beim Kauf davon
    ausgegangen, dass die Sparte Agrar progressiv im Umsatz und Ertrag wächst. Also
    hier sollten niemanden Illusionen in den Kopf gesetzt werden; dies wird in absehbarer
    Zeit nicht passieren.

    Die Mitarbeiter und Anteilseigner könnten aus jetziger Sicht die Leidtragenden werden.
    Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung für die Aktie.

  8. #41
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    Monsanto vernichtet Bayer 15. Mai 2019 11.000 Klagen wegen Glyphosat

    11.000 Klagen wegen Glyphosat drohen Bayer in den USA. Der letzte Prozess endete mit 2 Mrd. Schadenersatz. Nun kommt ein neuer Skandal hinzu: Monsanto soll Listen von missliebigen Journalisten erstellt haben.

    Stakeholder-Mapping ist für PR-Fachleute kein Fremdwort. Das, was Monsanto in dieser Hinsicht in Europa unternommen hat, wohl schon. Der US-Saatguthersteller, der im vorigen Sommer von Bayer übernommen wurde, hat PR-Agenturen beauftragt, Listen von Journalisten, Politikern und Umweltaktivisten anzufertigen und diese in bestimmte Kategorien einzuteilen. Gespeichert wurden dabei allem Anschein nach auch persönliche Daten, der Vorwurf der Verletzung von Persönlichkeitsrechten steht im Raum.

    Als hätte Bayer nicht schon genug mit den von Monsanto geerbten Glyphosatklagen am Hals, kommt nun ein weiteres reputationsschädigendes Thema ans Tageslicht. In Frankreich hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen, nach Einschätzung von Bayer dürfte sich das Thema jedoch auf weitere Länder der EU erstrecken.

    Monsanto eilte nicht zu Unrecht ein einschlägiger Ruf voraus. Ein Faktum, das Bayer lange nicht wahrhaben wollte. Zu sehr wurde der Blick auf Finanzdaten und wirtschaftliche Potenziale eingeengt.

    Das größte Risiko, das Bayer 2016 ausmachte, war die Frage, ob Glyphosat in der EU wieder zugelassen werde. "Wir haben ein Unternehmen übernommen, bei dem wir keinen Zweifel haben, dass es auch unter ethischen Gesichtspunkten gut geführt wurde", hatte Bayer-CEO Werner Baumann Ende 2018 noch im Brustton der Überzeugung im Interview dieser Zeitung gesagt. Nun geht es um den Verstoß gegen ethische Grundsätze.

    Zumindest aber hat Bayer mit dem neuen Cheflobbyisten Matthias Berninger einen guten Fang gemacht. Zum ersten Mal seit der Übernahme von Monsanto, die viele Stakeholder des einst so tadellos beleumundeten Dax-Werts zutiefst erschüttert und enttäuscht hat, hat sich Bayer öffentlich entschuldigt. Unangemessen und inakzeptabel seien die jetzt ans Tageslicht gekommenen Geschäftspraktiken von Monsanto gewesen - unabhängig davon, ob beim Ausspähen gegen Gesetze verstoßen wurde.

    Das Geschehene kann dadurch natürlich nicht ungeschehen gemacht werden. Doch steigt Bayer endlich vom hohen Ross und räumt Fehler ein, auch wenn es die von Monsanto sind. Der Auftrag zum Stakeholder-Mapping wurde 2015 erteilt und somit vor den ersten Übernahmegesprächen. Die Verantwortung aber trägt seit vorigem Sommer Bayer, auch daran lässt Berninger keine Zweifel.

    Die traurige Wahrheit ist: Bayer hat sich mit Monsanto nicht nur ein milliardenschweres Rechtsrisiko, sondern auch ein gehöriges Reputationsrisiko eingekauft.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/124...rnichtet-bayer


    Ergo: Hallo HuppertzR, ich kann mit Bayer gut schlafen, so habe ich dieses Papier nie angefasst. Bayer hat sich mit Monsanto den Tod ins Haus geholt.

    https://www.google.com/search?client...ns+Haus+geholt.

  9. #42

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    Bayer und die Zukunft?

    Der nicht richtige Umgang mit Menschen, die über die Fa. Bayer fair berichten ist natürlich
    nicht richtig. Jede größere Firma ist doch bemüht mit der Public Relations Abteilung fair mit
    Journalisten umzugehen.

    Da ich heute Ruheständler bin, stehe ich auch nicht mehr in direkter Verbindung mit der
    Firma Bayer. Es gab jedoch eine Zeit, da stand ich beruflich mit einigen Bayer-Abteilungen
    in einem sehr engen Kontakt. Die Mitarbeiter waren sehr höflich und es gab nie Grund etwas
    zu beanstanden. Gut, Farbpigmente, Wasserbehandlungsprodukte waren damals noch nicht
    so gefährlich einzuordnen. Aus der Vergangenheit weiß ich, dass der Pigment-Bereich ver-
    kauft wurde. In der Vergangenheit hatte ich ein paar Anteilscheine der Firma Bayer. Als
    Rentner hat man bekanntlich nicht mehr so viel Geld, um an allen guten Firmen Anteile zu
    besitzen.

    Die Landwirtschaft ist ein kleines Steckenpferd meiner Person und ich freue mich persönlich,
    wenn es den Bayer-Leuten und ihren Produkten gut im Markt geht.

    Auch hier konnte ich in der Vergangenheit viele gute Produkte aus dem landwirtschaft-
    lichen Sortiment kennenlernen. Auf den Packungen in BRD wird immer darauf hingewiesen,
    dass es bei unsachgemäßer Anwendung zu gesundheitlichen Schäden kommen kann.
    Auch wird darauf hingewiesen, dass je nach Gefahrenklasse die richtige Schutzmaske
    zum Gebrauch genutzt werden muss. Der Hinweis auf Schutzbrille und Schutzhandschuhe
    fehlt bei keinem Produkt der Fa. Bayer in der BRD. Insgesamt tue ich mich persönlich
    schwer mit dem Prozess in den USA. Die vielen erkrankten Menschen kommen, wenn sie
    in der Landwirtschaft und in Gärtnereien arbeiten leider auch mit Produkten anderer Her-
    steller und deren Produkten in Berührung. Selbst nehmen viele ältere Menschen tagtäglich
    Medikament ein und hier wird darauf hingewiesen, dass diese bei nicht richtiger An-
    wendung für den jeweiligen Körper große Gefahren bergen. Selbst die großen Umwelt-
    belastungen durch die Atomkatatrophen weltweit wirken auf unsere Körper ein. Es ist
    leider auch bewiesen, dass die jetzt behandelten Erkrankungen der jeweiligen Menschen
    auch durch natürliche Gen-Vorbelastungen entstehen können. Persönlich bin ich natürlich
    nicht Anwalt der Bayer sondern nur Zuschauer am Rande. Ich hege hier die Hoffnung,
    dass die jetzigen Urteile aufgehoben werden. Eine eindeutige Zuordnung -100-% für
    die jeweiligen Erkrankungen kann ich leider nicht erkennen. Auch eine negative Lobby
    sollte wissen, wie weit gegangen werden darf.

    Die meisten chemischen Stoffe lösen bei Missachtung der jeweiligen Gefahrhinweise
    gesundheitliche Schäden bei Menschen und Tieren aus?

    Für das Produkt selber sollte gelten, dass die Bayer AG doch froh sein kann, dass sich
    die journalistische Welt fair bemüht mit dem Produkt u. Bayer umzugehen. Die
    Journalisten und die Presse führen bekanntlich keine Prozesse und sprechen auch keine
    Urteile aus.

    PS: Vielleicht sollte Bayer bei jeder Packung noch Schutzmaske, Schutzbrille und die
    jeweiligen Handschuhe beifügen. In BRD dürfen Menschen sowieso nur mit diesen Mitteln
    umgehen, wenn sie vorab eine spezielle Spritzprüfung abgelegt haben. Auf der Welt
    gibt es hier überall noch unterschiedliche Gesetze und Handhabungen.

  10. #43
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    Österreich beschließt Glyphosat-Verbot - 02.07.2019

    Das Parlament in Österreich hat dafür gestimmt, den Einsatz des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat zu untersagen. Noch ist allerdings unklar, ob sich das mit EU-Recht vereinbaren lässt.

    Österreich hat als erstes Land in der EU den Einsatz des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat verboten. Der Nationalrat hat mehrheitlich einem Antrag der SPÖ zugestimmt. Der nationale Alleingang ist rechtlich umstritten. Das Verbot könnte EU-Recht widersprechen, da die EU-Pflanzenschutzverordnung Glyphosat noch bis Ende 2022 erlaubt. Die einzelnen Mitgliedsländer können nur in absoluten Ausnahmefällen ein Verbot von zugelassenen Wirkstoffen verhängen.

    Dass die Entscheidung für das Verbot fallen würde, hatte sich bereits am Nachmittag abgezeichnet. Die FPÖ hatte vorab während einer Parlamentsdebatte ihre Zustimmung zu dem SPÖ-Antrag signalisiert und damit eine Mehrheit für das Verbot in Aussicht gestellt. Als Alternative wurde ein Antrag der konservativen ÖVP diskutiert, die ein Teilverbot des Mittels vorsah. Danach wäre der Einsatz für private Zwecke und in sensiblen Bereichen wie Schulen, Kindergärten und Sportplätzen verboten.

    Um Glyphosat gibt es spätestens seit 2015 heftige Diskussionen. Damals hatte die IARC, ein Gremium der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Die IARC untersucht allerdings nicht, ob ein Mittel bei der Anwendung im Alltag Krebs erzeugt, sondern ob es grundsätzlich dazu in der Lage ist. So stuft die IARC auch den Friseurberuf und den Konsum heißer Getränke als "wahrscheinlich krebserregend" ein.

    Behörden, die die Risiken der alltäglichen Anwendung beurteilen, sehen kein Krebsrisiko - darunter die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) und das Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR), wie die IARC ein Gremium der WHO.


    Glyphosat - Das Wichtigste im Überblick
    Krebserregend oder nicht krebserregend?
    Behörden weltweit haben die Risiken von Glyphosat für die Bevölkerung bei sachgemäßer Anwendung geprüft. Zu einem Ergebnis, dass der Stoff nicht krebserregend sei, kommen unter anderem:

    das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
    die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa)
    die US-amerikanische Umweltbehörde EPA
    die kanadische Bewertungsbehörde Pest Management Regulatory Agency (PMRA)
    die australische Bewertungsbehörde Australian Pesticides and Veterinary Medicines Authority (APVMA)
    die japanische Food Safety Commission
    die neuseeländische Umweltbehörde EPA
    das Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und
    die Europäische Chemikalienagentur (ECHA)

    Die Krebsagentur IARC der WHO kam 2015 dagegen zu dem Schluss, dass Glyphosat "wahrscheinlich krebserregend" sei. Die Institution untersucht allerdings nur, ob ein Stoff grundsätzlich in der Lage ist, Krebs auszulösen. Sie bewertet nicht, wie groß diese Gefahr ist und ob ein konkretes Risiko für die Bevölkerung besteht. So stuft die IARC auch den Friseurberuf und den Konsum heißer Getränke als "wahrscheinlich krebserregend" ein, Sonnenstrahlen und Alkohol als "sicher krebserregend".

    Manipulationsvorwürfe auf allen Seiten

    Glyphosat und Insekten

    Glyphosat = Monsanto?

    Anwendung in Deutschland

    Bisherige Verbotsvorhaben scheiterten

    Glyphosat wurde von der heutigen Bayer-Tochter Monsanto als Herbizid auf den Markt gebracht. In Nordamerika wurde das Mittel seit den 1970er Jahren unter dem Markennamen Roundup vertrieben. Der Bayer-Konzern sieht sich in den USA mit einer Klagewelle wegen möglicher Gesundheitsschäden durch Glyphosat konfrontiert. Seit Auslaufen des Patentschutzes wird Glyphosat auch in den Mitteln zahlreicher anderer Anbieter eingesetzt.

    Frühere Versuche, den Stoff zu verbieten, scheiterten. So musste das Bundesland Kärnten ein generelles Verbot zurücknehmen. Skepsis in Sachen Verbot weckt auch die "nationale Machbarkeitsstudie Glyphosat", bei der unter anderem Wissenschaftler der Wiener Universität für Bodenkultur (BOKU) 400 Studien ausgewertet haben.

    Ihrer Einschätzung nach würde ein generelles Verbot von Glyphosat gegen EU-Recht verstoßen. Der Einsatz könne aber deutlich eingeschränkt werden. Zudem bescheinigten sie, dass Glyphosat kein erhöhtes Risiko zu vergleichbaren anderen Pestiziden habe.

    Auch das deutsche Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft betrachtet ein generelles Glyphosat-Verbot mit Skepsis. "An unserer rechtlichen Einschätzung, dass ein Totalverbot (EU-)rechtswidrig wäre, hat sich nichts geändert", hieß es aus dem Ministerium.

    Deutschland will im September über Glyphosat-Verzicht entscheiden

    Der Wirkstoff spielt vor allem in Nord- und Südamerika eine große Rolle, wo Landwirte gentechnisch veränderte Pflanzen einsetzen. Solche Pflanzen ermöglichen den Einsatz von Glyphosat auch nach der Aussaat - Pflanzen ohne gentechnische Veränderungen würden nach dem Spritzen daran kaputtgehen. In der EU werden gentechnisch veränderte Pflanzen noch nicht im großen Stil angebaut, daher schränken sich die Einsatzmöglichkeiten von Glyphosat stark ein - bestimmte Felder werden vor der Aussaat damit bespritzt, um Unkraut den Garaus zu machen.

    Bisher ist der Einsatz von Glyphosat in keinem Land der Welt verboten. Vietnam hat dies unlängst zwar beschlossen, die Rechtslage ist dort aber auch nicht abschließend geklärt. Zwischenzeitlich gab es ein Verbot in Sri Lanka, die Regierung steuerte aber um.

    Die deutsche Bundesregierung will voraussichtlich im September ein Konzept zum Umgang mit Glyphosat präsentieren. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bekannte sich jüngst ausdrücklich zu dem im Koalitionsvertrag vereinbarten Ausstieg: "Wir werden dahin kommen, dass es eines Tages keinen Glyphosat-Einsatz mehr gibt."

    In Deutschland hat Kanzlerin Angela Merkel in der vergangenen Woche angekündigt, dass die Bundesregierung bis spätestens September über einen Glyphosat-Verzicht entscheiden wird. Es sei bereits im Koalitionsvertrag festgelegt, dass man eine Strategie zum schnellen Ausstieg wolle, sagte Merkel.

    jme/dpa/Reuters

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...a-1275461.html

  11. #44

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    Nicht nur das sondern das Mittel ist inzwischen auch Patentfrei das heißt Dutzende andere Chemiekonzerne vertreiben das Mittel.

    Bayer möchte nach der Klage Welle auch 4500 Mitarbeiter entlassen. Auch in Deutschland soll das Verbot nun kommen, Frau Merkel hat angekündigt bis September über ein Glyphosat Verzicht entscheiden zu wollen. Angeblich sei es bereits im Koalitionsvertrag schon festgelegt, dass man eine Strategie zum schnellen Ausstieg möchte.

  12. #45

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    Bayer

    Das Risiko aus den noch laufenden Verfahren und bereits gesprochenen Urteilen ist ein-
    fach zu groß für eine positive Kursentwicklung. Im Extrem könnte das gesamte Eigen-
    kapital für Schadenersatz verbraucht werden. Richtig wird sicherlich sein, dass der
    Aufsichtsrat von Bayer bei der damaligen Kaufentscheidung von anderen günstigen
    Fakten ausgegangen ist. Diejenigen die die Aktie noch heute halten und kaufen haben
    sicherlich eine Aufspaltung im Sinn. Der Pharmabereich scheint langfristig ein Juwel zu
    bleiben. Bei der Pflanzenbehandlungssparte muss die Voreingenommenheit der US-Justiz
    im Vordergrund gesehen werden. Hier werden Summen geurteilt, die an Vernunft und
    Wahrheit vorbeigehen. Die Gründe von so mancher schwerer Erkrankung könnten auch
    mit den weltweiten Nuklearunfällen in Verbindung gebracht werden? Für die jeweligen
    geurteilten Verfahren gibt es noch viele andere Gründe. Die Justiz in den USA hat nur
    noch wenig mit Liberalität zu tun. Der Kurs könnte noch weiter in die Tiefe gehen.
    Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung für die Aktie. Die Hoffnung stirbt bekannt-
    lich zuletzt.

  13. #46

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    Bayer zählt heute zu den schwächeren Werten im deutschen Leitindex DAX, denn neben Covestro hat auch Bayer an der Gewinnwarnung von BASF zu knabbern.
    Nicht nur die reduzierte Gewinnerwartung ist für den Kursverlust von -1,65% verantwortlich, sondern wohl auch die Nachricht in der bekannt wurde das die Ratingagentur Fitch das Pharmaunternehmen von A- auf BBB+ herunter stuft.

  14. #47
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    Bayer Monsanto - Eine Fusion mit Folgen | WDR Doku

    WDR Doku - Am 02.07.2019 veröffentlicht

    https://youtu.be/NJkssA2DzWg

    Das Negativimage von Monsanto hat massiv auf Bayer abgefärbt: Vor allem durch das glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel Roundup, das im Verdacht steht, Krebs zu verursachen. Inzwischen sind in Amerika tausende Klagen anhängig. Gerade erst hat ein Gericht in Kalifornien einem Ehepaar mehr als zwei Milliarden Dollar Schadensersatz zugesprochen. Jetzt kommen auch aus Sri Lanka Vorwürfe hoch: Dort wurde "Roundup" in Teeplantagen eingesetzt, und tausende Menschen hätten Nierenschäden davon getragen.

    Der Kurs der Bayer-Aktie hat sich im letzten Jahr halbiert, und auch im Unternehmen selbst machen sich die Folgen bemerkbar: Rund 12.000 Arbeitsplätze sollen in den nächsten Jahren weltweit gestrichen werden, ein erheblicher Teil davon in Deutschland.

    Mehr Infos zur Sendung:

    https://www.youtube.com/redirect?v=N...eo_description


    https://www.youtube.com/watch?v=NJkssA2DzWg


    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post306147

  15. #48

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    Bayer

    Das ganze Szenario erinnert ein wenig an Frühzeitkapitalismus. Wem soll die Bayer AG
    wohl in die Hände gespielt werden?

    Wieviel kann ein Menschenleben in der heutigen Zeit wohl wert sein? Ich möchte nicht
    respektlos gegen die Menschen erscheinen, die unter schweren Erkrankungen leiden. Es
    wird jedoch niemals möglich sein in all den behandelten und noch zu behandelten Fällen
    eine 100 % Zuordnung auf Glyphosat oder Roundup nachzuweisen. Im Gegenteil die
    vielen Nuklear-Unfälle weltweit haben zu einem starken Anstieg von radioaktiven Stoffen
    in der Atmosphäre geführt, die eben auch die verhandelten Krankheiten auslösen können.
    Selbst die vielen chemischen Unfälle weltweit können diese schlimmen Krankheiten ver-
    ursachen.

    Das nächste Kapitel ist die unsachgemäße Anwendung oder der Umgang mit den Produkten.
    Auf den Packungen steht bei Notwendigkeit, dass Atemmaske, Schutzhandschuhe und
    sonstige Schutzmaßnahmen bei Ausbringung und Mischung bestimmter Bayer und Monsanto
    Produkte erforderlich sind. Selbst vor den Gefahren von Spritznebel wird bei Notwendig-
    keit hingewiesen. Im Fall von Teeplantagen kann der Hersteller des Produktes nicht da-
    für verantwortlich gemacht werden, wenn eventuell durch unsachgemäße Ausbringung
    Mitarbeiter direkt mit Spritznebel in unmittelbarer besprüht wurden.

    Die Voreingenommenheit von US-Gerichten gegen das Unternehmen Bayer ist doch be-
    wiesen. Die Firma Monsanto hat doch bereit über 1 Jahrzehnt vor der Übernahme durch
    Bayer in Amerika das Produkt vertrieben ohne das es zu diesen gewaltigen Prozessen
    gekommen ist. Eigenartig, in dem Moment, wo Bayer die Firma Monsanto übernimmt, kommt
    es zu der Prozessflut. Glaubwürdig scheint das ganze leider nicht zu sein.

    Zur Schadenshöhe muss nochmals gesagt werden, dass die geschädigten Menschen
    oft nicht mal eine Million US-Dollar in der Lage gewesen wären im Jahr zu verdienen.
    Hier kann
    natürlich noch viel debattiert werden, was ein Menschenleben wohl wert ist?

    Wenn in Kriegen die Menschen durch Nervengas und Sonstiges ums leben kommen,
    urteilt bekanntlich kein US-Gericht?

    Hier sollte der Internationale Gerichtshof aufgerufen werden ein Urteil zu sprechen.

    Im demokratischen Amerika scheint es hier keine faire Lösung zu geben. Eine Vorver-
    urteilung sollte es in keinem Rechtsstaat geben. So lange keine 100 % Zuordnung zu
    Glyphosat möglich ist, sollte die Unschuldsvermutung gelten.


  16. #49
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    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Im demokratischen Amerika scheint es hier keine faire Lösung zu geben. Eine Vorver-
    urteilung sollte es in keinem Rechtsstaat geben. So lange keine 100 % Zuordnung zu
    Glyphosat möglich ist, sollte die Unschuldsvermutung gelten.

    Und die Moral von der Geschicht, mit Amis macht man keine Geschäfte nicht.

    Kenne und kannt viele deutsche Unternehmen die im Amis Land eine blutige Nase abgeholt haben und pleite gingen.

    Halte deshalb keine Dollars und keine US-Aktien - da läuft sowieso alles auf Betrug.


    Sowieso : https://youtu.be/dnp-0yk33ng


    Und hier läuft der größte EU-Betrug aller Zeiten:

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post306154

    Der Große Plan der EU und der Deutschen Regierung ist:

    Die EU-Bürger sollen um Ihr Vermögen betrogen werden - wir werden von Verbrechern regiert - das ist mehr wie klar!

    Die Steuer Ausbeutung läuft auf Hochtouren und sollten die Steuereinnahmen Rückläufig sein werden uns die Steuern einfach um zig%te erhöht.

    Unser Schlawiner Staat und Verbrecher EU wird uns ausbeuten und das wird keine Grenzen haben...darum wollen die Engländer raus.


    In welchem Staat leben wir eigentlich?: https://youtu.be/YtYg8cngmKU

  17. #50
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    Bayers Monsanto-Desaster - 12. Juni 2019, 17:00 Uhr SZ-Podcast "Das Thema"

    https://www.sueddeutsche.de/wirtscha...ster-1.4483806

    Mit der Übernahme von Monsanto ist Bayer in eine tiefe Krise gerutscht. Der Wert der Bayer-Aktie hat sich im vergangenen Jahr fast halbiert. Hätte man dieses Desaster nicht kommen sehen müssen? Und wie könnte sich der Konzern wieder erholen?

    Die Bayer-Aktie ist im vergangenen Jahr von ungefähr 100 Euro auf ca. 53 Euro gefallen. Der Grund ist die Übernahme von Monsanto: Bayer ist jetzt für diverse Klagen gegen Monsanto verantwortlich, die mit dem umstrittenen glyphosathaltigen Mittel "Roundup" zu tun haben. Momentan ist die gesamte Bayer AG an der Börse weniger wert als die Rekordsumme von 63 Milliarden Dollar, die Bayer für Monsanto gezahlt hat.

    Wie schlimm ist die Lage also bei Bayer - einem der größten deutschen Konzerne? Und was passiert, wenn ein solcher Konzern so große Einbußen hat? Das erklären in dieser Folge die SZ-Wirtschaftsredakteure Caspar Busse und Thomas Fromm. Sie sprechen im dritten Teil des Podcasts auch über andere deutsche Firmen - denn nicht nur Bayer hat gerade mit Problemen zu kämpfen.

    Zum Weiterlesen:

    Der Anwalt Brent Wisner kämpft gegen Monsanto - Kathrin Werner hat ihn für die SZ porträtiert.

    Wie gefährlich Glyphosat ist, erklärt dieses Video.

    Dieser Text unserer Wissensredakteurin Kathrin Zinkant beschäftigt sich mit dem Vertrauensverlust, mit dem Bayer jetzt zu kämpfen hat.

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    "Das Thema" erscheint immer mittwochs um 17 Uhr. In der halbstündigen Audiosendung sprechen Redakteure der Süddeutschen Zeitung über ihre Themen und Recherchen.

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    https://www.sueddeutsche.de/wirtscha...ster-1.4483806

  18. #51

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    Bayer -Die tiefe Ohnmacht zu Handeln?

    Nicht nur Edwin Hardemann scheint die Bayer AG im Griff zu haben. Die vom Richter
    reduzierte Strafe wird wohl keinen Bayer Manager wirklich beruhigen. Der Hinweis auf
    ein Berufungsverfahren könnte auf eine Einigung mit allen anderen Klägern hindeuten.
    Wie hoch könnte wohl eine humanitäre Entschädigung aus Kulanzgründen in den
    vielen Fällen aussehen? Die Untätigkeit des Handelns könnte auf Dauer sehr teuer
    werden. Die wenigsten sehen Bayer schon im Aufwind.
    Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.

  19. #52

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    Der Prozess mit Bayer um den glyphosathaltigen Unkrautvernichter geht in die nächste Runde, Bayer kann mit einer Senkung der Strafe rechnen. Ein Gericht in Oakland teilte am Donnerstag mit, dass die 2 Milliarden US Dollar über den verfassungsrechtlich angemessenen Rahmen hinaus geht.

    Nach Einschätzung des Gerichts wäre es dann maximal 250 Millionen Dollar. Für heute ist eine Anhörung angesetzt in der sich beide Parteien zu dem Urteil äußern können. Ein Bayer Sprecher schrieb in einer E-Mail das es ein Schritt in die richtige Richtung wäre.

    Erst Anfang der Woche hatte ein Richter in einem anderen Prozess die geforderte Strafe deutlich reduziert.

    Bayer kündigte in dem Verfahren bereits an, in die Berufung zu gehen.

  20. #53

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    Na sieh an das Strafe wegen des Glyphosat Urteils wird abgemildert. Wenn man sich die Bayer Aktie also wieder ganz fundamental anschaut sieht man eigentlich, dass es erst recht jetzt ein buy ist. Ich habe in der Zwischenzeit ohnehin noch einmal wieder nachgekauft.

    Auch wenn man mal bedenkt, dass Pharma Aktien ohnehin eine große Zukunft haben!

  21. #54

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    Bayer Kauf oder Verkauf? Dies ist eine gute Frage.

    Jeder Aktionär stellt sich zur Zeit die Frage, wie es mit der Fa. Bayer wohl weitergehen
    wird. Der Pharmabereich ist zur Zeit noch das Aushängeschild in dem die Baustellen nicht
    so groß erscheinen. Auch hier ist bekanntlich nicht alles Gold was glänzt. Aus der Ver-
    gangenheit sind auch hier Schadensfälle bekannt die in die Milliarden gingen.

    Das eigentliche Thema für einen Kauf oder Verkauf der Aktie scheint der Grundstoff
    Glyphosat zu bleiben. Hier muss leider auch schon beunruhigen, dass einige Länder auf
    der Erde sich für ein Verbot des Grundstoffes entschieden haben. Hier hängt natürlich
    viel für Bayer von weltweiten Entscheidungen ab. Da die Entwicklungen im großen
    Saatgutbereich von Bayer darauf basieren, dass die glyphosathaltigen Mittel bei
    Bayer -Monsanto- Saatgut problemlos eingesetzt werden können. Hier hätte also ein
    Verbot von Glyphosat erhebliche Folgen für den Saatgutbereich. Aus der möglichen
    Ertragsperle Monsanto scheint mittelfristig nur ein Verlustbringer zu werden. Wie
    bereits von anderen Teilnehmern geschrieben erreicht der heutige Börsenwert noch
    nicht mal den Kaufpreis für die Monsanto.

    Alles dies sind wahrscheinlich keine direkten Kaufargumente für die Aktie.

    Es gibt zur Zeit nur in den USA fast schon 20000 eingereichte Klagen. Entscheidend
    wird hier sein, wie hoch letztendlich die Schadenssumme pro Fall sein wird. Auch wenn
    das Strafmaß schon nach unten gesetzt wurde, sind die Schadenssummen, die zur
    Zeit noch im Raume stehen, für die Fa. Bayer ruinös. Bei einer Schadenssumme von
    20 Mio. Euro pro Fall und 20000 Klagen reicht das Eigenkapital schon nicht mehr aus.

    Wohlgemerkt hier handelt es sich nur um die Klagen in den USA.

    Dies ist keine Kauf oder Verkaufsempfehlung für die Aktie.

  22. #55

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    Niemand kann die Folgen für Bayer durch die vielen Prozesse richtig einschätz

    Wenn die eingereichten Klagen in den USA bereits bis zum 11. Juli 2019 18400 erreicht
    haben, kommen sicherlich weltweit noch mehr dazu. Für die Kursentwicklung der Bayer-
    Aktie scheint dies nicht gut zu sein. Mit einem Kurs unter Euro 57 ist ein Tief erreicht,
    welches sich kein Manager von Bayer wirklich wünscht.

    Die Aufsplittung von Pharma und Agrar war in der Vergangenheit kein Thema. Das liebe
    Geld für die verlorenen Prozesse durch Glyphosat muss irgendwo herkommen. Die Kredit-
    mühle leiht das liebe Geld, in der Hoffnung, dass irgendwann zurückgezahlt wird. Für den
    Fortbestand der Bayer AG scheint eine gute Aufspaltung nicht die schlechteste Lösung
    zu sein.
    Dies ist keine Kauf- oder Verkaufempfehlung für die Aktie.

    PS: Die Bauern in den USA haben durch Überschwemmungsschäden viele andere Sorgen.
    Dies bekommt die ehemalige Monsanto durch Abstinenz der Produkte zu spüren. Viel
    Gegenwind also für Bayer in den USA.

  23. #56

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    Bayer -Ist die Zeit bereits reif für einen Vergleich?-

    Sicherlich liegen die Nerven bei allen Beteiligten im Bayer-Prozess bezüglich Glyphosat
    und dem vermeindlichen Bösewicht Monsanto blank. Bei Bösewicht ist dies wahrschein-
    lich aus Sicht der vielen Geschädigten zu verstehen? Nun, heute war in einem Artikel
    zu lesen, dass ein neuer Anwalt für Bayer einen möglichen Vergleich mit den Klägern aus-
    loten solle. Die Frage zur Schadenssumme wird wohl hier das schwierigste Thema bleiben.
    Das ein Beklagter bei einer Unschuldsvermutung zahlt, ist wahrscheinlich nur in den USA
    eine Möglichkeit.

    Es sind hier die vielen Gründe, die gegen eine Schuld von Bayer sprechen. Es sind hier
    die vielen Hinweise, wie mit dem Produkt bei Anwendung zu verfahren ist. Einfach die
    Sicherheitsanweisungen auf den Kanistern überlesen, wäre eine Möglichkeit direkt einer
    möglichen Belastung ausgesetzt zu werden. Selbst bei der Ausbringung können sich be-
    troffene Erkrankte, durch direktes Aussetzen von Spritznebel wahrscheinlich mögliche
    Krankheiten holen. Hier wird also von der möglichen zweckentfremdeten Verwendung
    und Handhabung des Mittels gesprochen.

    Auch kann in vielen Einzelfällen der Kläger davon ausgegangen werden, dass sie im
    industrieellen Alltag mit anderen gefährlichen Stoffen in Berührung gekommen sind, die
    die jeweiligen Krankheiten auslösen. Hier muss also auch der berufliche Alltag der
    Kläger genau unter die Lupe genommen werden. Selbst das jeweilige Alter eines
    Klägers spielt eine sehr große Rolle. Viele Menschen sind erblich belastet für bestimmte
    Erkrankungen.


    Nun kommen in der heutigen Zeit auch viele Belastungen auf die Körper der Menschen
    durch die vielen Nuklearkatatrophen; wieviel Plutonium wurde bereits in die Atmosphäre
    gesetzt? Durch das Umwälzen der Atmosphäre kommt dieser radioaktive Staub über-
    all auf der Erde an. Menschen, die sich viel im freien bewegen, sind natürlich hier
    größeren Belastungen ausgesetzt. Gerade die USA haben bei den vielen Tests von
    Atombomben sehr viel radioaktiven Müll in die Atmosphare gesetzt. Im Extrem müsste
    Bayer die USA hier verklagen?

    Selbst eine Überdosierung des Mittels Glyphosat wird wahrscheinlich Schäden auslösen.
    Gibt es in den USA, die vom Gesetzgeber in BRD in Kraft gesetzte Richtlinie, dass das
    Produkt nur von Fachleuten Landwirten und Gärtnern ausgebracht werden darf, die
    einen entsprechenden Befähigungsnachweis erbringen können? Also hier scheint der
    Staat USA auch in einer Verantwortung zu stehen, diese Richtlinie umzusetzen?

    Die mögliche Schädigung von menschlichen Körpern hört natürlich nicht bei der Auf-
    nahme von radioaktiven Stoffen, die in der Atmosphäre sind, auf.

    Auch die vielen Chemieunfälle in den USA mit den verschiedensten Stoffen lösen be-
    stimmte Krankheiten aus.

    Selbst die nicht sachgerechte Einnahme von Medikamenten bei Patienten können
    Krankheiten auslösen.

    Wie soll bitte hier ein Vergleich aussehen?


  24. #57

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    Bayer

    Die Bayer AG nimmt einen Verkauf von Tafelsilber vor und erzielt einen Verkaufserlös von
    über 2,1 Mrd. Euro. Dies verleiht der Aktie teilweise einen Börsenkursanstieg von über 5 %.
    Wenn die vielen Klagen und Kosten nicht wären, hätte durch den Teilverkauf von nicht
    mehr benötigten Randaktivitäten viel Geld für den Schuldenabbau verwandt werden können.
    Aufgrund der sehr niedrigen Schuldzinsen sind Schulden heute nicht das Problem bei den
    meisten Unternehmungen; also auch bei Bayer nicht. Hoffentlich ist dies ein Anschub in
    die richtige Richtung. Heute in der Euphoriestimmung machen viele Aktien einen Satz im
    Kurs nach oben.

  25. #58

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    Ein kleines Plus brachte der Verkauf des Tiermedizin Geschäfts aber es hielt sich nicht lange denn der gut gemachte Boden schmolz schon in den frühen Stunden wieder dahin. Damit lagen die Papiere leicht unter dem Vortagsniveau.

    Wie es schon vermutet wurde geht der Bereich für 7,6 Milliarden US Dollar (ca. 6,85 Mrd Euro) an Elanco Animal Health. Dabei sind 5,3 Milliarden Dollar in bar und 2,3 Milliarden Dollar in eigenen Aktien.

    Aber gerade letzteres sorgte etwas für Verwunderung am Markt. Ein Experte äußerte sich "Wir hätten gedacht, dass Bayer gegen Cash einen klaren Schlussstrich unter das Kapitel zieht."

  26. #59

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    Bayer und das gute Tafelsilber der Unternehmung?

    Es darf hier nicht vergessen werden, dass mit jedem Verkauf von Randaktivitäten auch
    direkt Eigenkapital veräußert wird. Die fast 9 Mrd. Euro Einnahmen gehen zu Lasten des
    Eigenkapitals. Im günstigsten Fall werden sie direkt zum Schuldenabbau des Monsanto-
    Kaufs eingesetzt. Im schlechtesten Fall als Rückstellung für den laufenden Prozeß um
    Monsanto. Das teure Zurückrudern wieder auf dem Boden der Tatsachen zu kommen
    scheint hier von Seiten der Management Führung ein Anfang zu sein. Der Aufsichtsrat
    mit seiner großen Erfahrung in der Unternehmensführung trägt eine große Mitschuld für
    die zur Zeit immer noch sehr desolate Darstellung der Unternehmung. Hier gibt es noch
    keine Entwarnung.
    Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.

  27. #60
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    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Es darf hier nicht vergessen werden, dass mit jedem Verkauf von Randaktivitäten auch
    direkt Eigenkapital veräußert wird. Die fast 9 Mrd. Euro Einnahmen gehen zu Lasten des
    Eigenkapitals. Im günstigsten Fall werden sie direkt zum Schuldenabbau des Monsanto-
    Kaufs eingesetzt. Im schlechtesten Fall als Rückstellung für den laufenden Prozeß um
    Monsanto. Das teure Zurückrudern wieder auf dem Boden der Tatsachen zu kommen
    scheint hier von Seiten der Management Führung ein Anfang zu sein. Der Aufsichtsrat
    mit seiner großen Erfahrung in der Unternehmensführung trägt eine große Mitschuld für
    die zur Zeit immer noch sehr desolate Darstellung der Unternehmung. Hier gibt es noch
    keine Entwarnung.
    Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
    Hallo unglücklicher HuppertzR,

    das kommt davon wenn man nicht schwer tragen will - mit dem richtigen Tragesystem trägt sich Gold viel leichter wie Aktien. Deutsche Aktien sind durchwegs zu schwer und fallen im einem ungünstigen Augenblick aus den Händen, wie rohe Eier, knallen sie zu Boden. Da wird so manchen Aktionär der Totalverlust ins Haus stehen - Aktien wertlos und die Kohle haben andere in der Tasche und freuen sich herzlichst.

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post307271

    Das ist keine Kaufempfehlung auf Metalle aller Art...nicht mal auf Sargnägel!

  28. #61

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    Gute Unternehmer wissen leider wie eng Gewinn und Verlust zusammenliegen

    Als guter Rheinschiffer weiß Du sicher aus der Vergangenheit, wie schnell ein Verlust mög-
    lich war. Deshalb hast Du aber nie Deinen Kahn stehenlassen. Auch Niedrigwasser konnte
    Dich nicht in den Wahnsinn treiben.

    Also jede Investition ist Risiken ausgesetzt. Gerade in den vielen Berichten ist zu lesen,
    welchen bösartigen Kräften heute teilweise die Anleger ausgesetzt sind. Im Straßenver-
    kehr können wir auch tagtäglich ums Leben kommen und wagen uns doch täglich wieder
    auf die Straße?

    Es ist leider so, es gibt kein Geschäft ohne Risiko. Der erste gute Satz von meinem Aus-
    bilder war, der erste Verlust ist in den meisten Fällen der beste; noch besser ist es erst
    gar keine Verluste zu machen.

    In der heutigen modernen Geschäftswelt spielen die Verbraucher oft nicht die Rolle,
    in der sie sich gerne sehen. Die vielen Vermögensverwalter und Fonds denken heute
    in Milliarden und die Börsengeschäfte gibt es hier schon nicht mehr. Im günstigsten
    Fall dienen diese als Anhaltswert für den Kauf oder Verkauf von Werten. Sicherlich
    die Vermögensverwalter und systemischen Banken machen schon mal Geschäfte im
    kleineren Umfang an den verschiedenen Börsen. Das Tagesgeschäft der Großen läuft
    über Telefon und Video usw. Abseits von den Kleinen.

    Ob die Händler Gold, Aktien, Anleihen, Seltene Erden oder Sonstiges handeln, die Be-
    teiligten kennen sich oft sehr gut und machen Geschäfte untereinander. Im Ring der
    Geschäfte können sich nur vertrauenswürdige Personen halten. Im Club der Einge-
    weihten ist also vieles möglich.

    Die Verbraucher entscheiden nicht darüber ob Euro, US-Dollar, Pfund, Rubel, Yen
    morgen noch Gültigkeit haben.

    Ein kleiner Rentner wie meine Person freut sich bekanntlich, wenn es allen Menschen
    auf der Erde gut geht. Nur wenn meine Philosophie zum Tragen käme, wäre ich Über-
    morgen tot.

  29. #62

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    Oha... jetzt weiß man nicht ob das gut oder schlecht ist... Es dürfen weiterhin die Produkte mit einer genveränderten Sojabohne der Bayer Tochter Monsanto verkauft werden. Somit wurde die Klage von drei Nichtregierungsorganisationen zurückgewiesen, sie argumentierten, dass gesundheitliche Risiken vor der Zulassung nicht ausreichend geprüft worden seien.

    Triumph für Bayer?

  30. #63

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    Bayer -Präsident Putin scheint indirekt Bayer zu helfen?-

    Durch die Explosion eines neuartigen Raketenmotors wurde ein Gebiet von Moskau bis zum
    Eismeer einer erhöhten Strahlenbelastung ausgesetzt. Durch Umwälzung der Erdatmosphäre
    wird es nicht lange dauern, bis die ganze Welt etwas abbekommen hat. Die vielen Atomver-
    suche durch die Weltmächte und auch durch kleinere Nationen haben auch hier für eine
    größere Strahlenbelastung auf der Erde gesorgt. Gerade das hier freigesetzte Plutonium
    richtet nicht nur an der Haut sondern auch am Lungengewebe verstärkt Schäden an. Die
    Atombomben, die die USA auf Japan im Zweiten Weltkrieg geworfen haben, bereiten auch
    heute noch große Sorgen. Die große Umweltkatatrophe in Japan reichert hier die Atmosphäre
    noch zusätzlich mit radioaktiven Partikeln an, die nicht gut für die Menschheit in der Gesamtheit sind. Hier müssen die vielen Reaktorunglücke in der Welt nicht auch noch
    genannt werden.

    Die Chemieunfälle in der Welt haben auch nichts Gutes in die Umwelt gebracht. Die Pharma-
    industrie war leider auch bis heute nicht nur Retter einer kranken Gesellschaft. Bis zur
    Freigabe von Produkten und im Nachhinein kann vieles durch die Produkte passieren. Die
    nicht sachgerechte Anwendung von bestimmten Medikameten kann leider auch Krebs der
    verschiedensten Arten auslösen. Und leider gelangen diese giftigen Stoffe durch Aus-
    scheidung wieder in die Umwelt.

    Die vielen Krankheiten die durch das Spitzmittel Herbizid Glyphosat hervorgerufen werden,
    könnten auch durch radioaktive Partikel die vermehrt in der Umwelt vorhanden sind, ausge-
    löst werden. Vielleicht ist hier sogar die Doppelwirkung verseuchte Luft und Glyphosat, die
    den geschwächten Körpern direkt zusetzt. Leider ist es ja so, dass die Älteren unter uns im
    Alter einem normalen gentechnischen Verfall von Körperteilen unterliegen. Eine Veran-
    lagung für Krebs durch Vererbung ist leider heute schon bewiesen.

    Bayer ist in gewisser Weise heute auch Opfer einer Gesellschaft, die sich langsam, nicht
    nur durch Umwelteinflüsse, umbringt

    Der Internationale Gerichtshof wird hier sicherlich bald ein Grundsatzurteil sprechen.
    Die vielen Vorverurteilungen in den USA sind in der Sache falsch.

    Alles Neue ist bekanntlich auch mit großen Gefahren verbunden.

  31. #64
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Warum ich keine deutschen Aktien kaufe!


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