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Thema: Türkei Fall für IWF

  1. #1

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    Türkei Fall für IWF

    Erste Anlaufstelle der Türkei für Hilfe in ihrer Währungskrise ist der Internationale Währungsfonds, sagte Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

    "Ich denke, der IWF muss helfen", sagte Hardt am Dienstag in einem Interview mit Bloomberg TV

    In der Debatte um mögliche Hilfe von außen dränge Deutschland auf politische Veränderungen durch den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan

    "Wir haben gemeinsame Interessen in der Flüchtlingspolitik, aber wir haben auch große Unterschiede"

    Die Türkei müsse Medienfreiheit respektieren, aus politischen Gründen inhaftierte Gefangene freilassen und dürfe den Krieg in Syrien nicht anfachen

  2. #2

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    Die Misere bleibt trotz Zinserhöhung

    Nachdem die Türkische Lira massiv an Boden verloren hat, wurde von der Zentralbank in Ankara der Leitzins angehoben.
    Das es sich mit dem eigentlichen Ziel von Staatschef Erdogan überschneidet, welcher die Zinsen senken wollte stellt sich als leicht Problematisch heraus.
    Der Leitzins wurde von 17,75% auf 24% angehoben, kurzfristig stärkt das die Währung, bekommt die Zentralbank deshalb ihre Unabhängigkeit dennoch zurück?

    Ganzen Bericht gibt es hier...
    https://www.tagesschau.de/ausland/zi...erkei-101.html

  3. #3

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    Lira ist immer weniger Wert

    Man könnte fast schon sagen die Türkische Wirtschaft schmiert ab.
    Massiver Preisanstieg und die Währung verliert immer mehr an Wert, praktisch ist die Lira schon im Sturzflug.
    Wenn man sich das ganze etwas genauer ansieht innerhalb eines Monats steigen die Preise für Nahrungsmittel und Getränke um 6,4% und die Lebenshaltungskosten steigen um 6,3%.

    Die türkische Industrie produziert immer weniger, die Konjunktur schwächelt im zweiten Quartal lag das Wirtschaftswachstum nur noch bei 5,2%. Anfang des Jahres waren es zwei Prozent mehr.
    Dazu noch das die Türkische Lira bereits 40% ihres Wertes verloren hat.

  4. #4

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    Moody´s sieht dunkle Wolken über den Bosporus aufziehen. Man geht davon aus, dass die türkische Wirtschaft um 1,5% in 2018 wächst um im folgenden Jahr um 2% wieder zu schrumpfen.

    Der Ratinganbieter schrieb, das die türkische Wirtschaft bis mitte nächsten Jahres schrumpfen wird, da die Wirtschaft belastet wird durch den Einbruch der Lira und die steigenden Kreditkosten.
    "Zweistellige Inflation, ein starker Anstieg der Kreditkosten und eingeschränkte Bankkredite dürften die Kaufkraft der Haushalte, den privaten Konsum und die Investitionen belasten" so Moody´s über die Situation der Türkei.
    Zudem wird erwartet das die Inflation in der Türkei bis 2020 zweistellig bleiben wird.

  5. #5

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    Im Notfall Alleinherrschaft über die Wirtschaft

    Präsident Recep Tayyip Erdogan baut seine Macht weiter aus, durch das Parlament erhielt Erdogan Befugnisse für den Fall eines wirtschaftlichen Ausnahmezustandes in der Türkei. Er könnte damit in wirtschaftliche Belange eingreifen sollte die finanzielle Stabilität des Landes gefährdet sein. Wusste Bloomberg zu berichten.

  6. #6
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    Auswärtiges Amt verschärft Reisehinweise für die Türkei

    Das Auswärtige Amt hat am Samstag die Reisehinweise für die Türkei verschärft und vor Verhaftungen gewarnt. "Es kann ... nicht ausgeschlossen werden, dass die türkische Regierung weitere Maßnahmen gegen Vertreter deutscher Medien sowie zivilgesellschaftlicher Einrichtungen ergreift", heißt es jetzt in den Reisehinweisen. "Äußerungen, die nach deutschem Rechtsverständnis von der Meinungsfreiheit gedeckt sind, können in der Türkei zu berufsbeschränkenden Maßnahmen und Strafverfahren führen", wird gewarnt.

    Eine Sprecherin des Außenministeriums bestätigte die Änderung. Die Reise- und Sicherheitshinweise würden fortlaufend an aktuelle Entwicklungen angepasst. "Die Hinweise für die Türkei wurden heute aktualisiert", sagte sie.

    In den Reise- und Sicherheitshinweisen wird jetzt darauf verwiesen, dass mehreren europäischen, darunter deutschen Journalisten, die Akkreditierung in der Türkei ohne Angabe von Gründen verweigert wurde. Zudem seien in den letzten beiden Jahren vermehrt auch deutsche Staatsangehörige willkürlich inhaftiert worden. Hintergrund sei teilweise der Verdacht auf Kontakte zu der in der Türkei als terroristisch eingestuften Gülen-Organisation. Das Auswärtige Amt verweist aber auch auf Aussagen des türkischen Innenministers, dass Urlauber festgenommen werden könnten, die im Ausland an Versammlungen von in der Türkei verbotenen Organisationen teilgenommen haben.

    Schon das "Liken" eines fremden Beitrags reiche für eine Festnahme

    In den Reisehinweisen wird weiterhin betont, dass die Türkei ein beliebtes Reiseziel sei, "das Touristen grundsätzlich herzlich und offen empfängt". Zudem warnt das Auswärtige Amt aber davor, dass deutsche Staatsangehörige schon wegen regierungskritischer Stellungnahmen in sozialen Medien festgenommen worden seien. Dabei reiche schon das Teilen oder "Liken" eines fremden Beitrags.

    "Es muss davon ausgegangen werden, dass auch nichtöffentliche Kommentare in sozialen Medien etwa durch anonyme Denunziation an die türkischen Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet werden." Betroffen sein könnten etwa deutsche Staatsangehörige mit engen privaten und persönlichen Bindungen in die Türkei sowie Personen, die neben der deutschen auch die türkische Staatsangehörigkeit besitzen, warnt das Auswärtige Amt.

    Zuvor hatte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) den Entzug der Arbeitserlaubnis für mehrere deutsche Journalisten in der Türkei kritisiert. "Wenn Journalisten an der Arbeit gehindert werden, ist das mit unserem Verständnis von Pressefreiheit nicht vereinbar", sagte Maas dem Tagesspiegel am Sonntag.

    Insgesamt warten zwei Monate nach Ablauf der alten Pressekarte zum Jahreswechsel noch etwa 80 ausländische Journalisten in der Türkei auf die neue Akkreditierung, wie aus informierten Kreisen verlautete. Unter ihnen sind viele Deutsche. Die Pressekarte ist in der Regel die Voraussetzung für die Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung.

    https://www.sueddeutsche.de/politik/...tung-1.4361253

  7. #7

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    Statt besser zu werden scheint es schlechter zu werden. Die Lira viel im vergleich zum Dollar teilweise um bis zu 5%. Grund hierfür scheint zu sein das die türkische Zentralbank ihre Währungsreserve drastisch reduziert. Die Information geht aus einem Bericht des US-Nachrichtensender "CNBC" hervor.
    https://www.cnbc.com/2019/03/28/turk...s-weekend.html

    Der Türkei Experte bei Bluebay Asset Timothy Ash erklärte:" Die Währungsreserven der Türkei erreichen ein kritisches Niveau. Der Internationale Währungsfonds könnte nach den Wahlen erforderlich sein."

    Persönlich dachte ich das es sich vielleicht beruhigt hat und besser werden könnte.

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