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Thema: EU will künftig im Öl-Handel mit Iran auf Zahlung in US-Dollar verzichten

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    EU will künftig im Öl-Handel mit Iran auf Zahlung in US-Dollar verzichten


  2. #2
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    EU - Reformen: In der Eurogruppe bewacht immer noch der Hund den Wurstvorrat.

    Unter deutschen Ökonomen gibt es viel Skepsis bezüglich der Reformen und Neuerungen in der Währungsunion, welche die EU-Staats- und -Regierungschefs jüngst beschlossen haben. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Ifo-Instituts und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unter Wirtschaftsprofessoren. Im neuen Ökonomenpanel äußern 56 Prozent, sie seien insgesamt nicht zufrieden mit den Reformen. Nur 29 Prozent der teilnehmenden Ökonomen zeigten sich zufrieden, der Rest war unentschlossen. Teilgenommen haben an der Befragung diesmal 124 Professoren.

    Die Anfang Dezember von den Finanzministern und nun von den Staats- und Regierungschefs beschlossenen Änderungen betreffen zum einen den als Krisenfonds gegründeten Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Er erhält einige weitere Kompetenzen, wird weiter ausgebaut und kann künftig dem Bankenabwicklungsfonds Kredite geben. Zudem gibt es Ansätze für eine Insolvenzordnung für überschuldete Staaten.

    Bezüglich der Frage eines Extrabudgets für die Eurozone gibt es noch keine Klarheit über die Höhe, es soll aber kommen. Deutsche Ökonomen sind überwiegend kritisch gegenüber einem eigenen Budget für die Eurozone. In der Ifo-Umfrage im Frühjahr lehnten 60 Prozent dies ab.

    Der Hund bewacht die Wurst

    Eine Mehrheit ist nicht überzeugt davon, dass die jüngsten Beschlüsse die Währungsunion krisenfester gemacht haben. Nur 20 Prozent der Befragten glauben das. Etwas mehr glauben dies nicht, die verbleibende Mehrheit ist gespalten. Eine relative Mehrheit befürwortet den Ansatz, den 14 deutsche und französische Ökonomen im Frühjahr in dieser Zeitung vorgestellt haben, in der Währungsunion mehr Risikoteilung und mehr Marktdisziplin in Einklang zu bringen. Viele Ökonomen vermissen laut der aktuellen Umfrage eine wirksame Durchsetzung der Maastricht-Haushaltsregeln.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-15944858.html

    Stabilitätsmechanismus (ESM)

    Ergo: das läuft in etwa so ab:
    die EU spart im ESM - Topf für den neuen Bankencrash an.
    Für die Banken ein Sicherheitsnetz und kalkulieren mit dem ESM Topf, dass extra für sie, für einen erneuten Bankencrash, Geld angesammelt wird.
    So zocken unsere Banken munter weiter, bis sie wieder krachen.
    Was soll´s, das neue Banken Crash Geld wird aus Steuermittel extra dafür angespart.
    Darum diese ominöse schwarze Null.
    Alle Steuermittel die über der schwarzen Null eingenommen, fließen vollautomatisch, in den ESM. Aus dem Grund, haben wir Steuerzahler keinerlei Aussicht, auf eine richtige Steuer und Abgabensenkung.
    Wir werden vom Staat, auch weiterhin, für die vereinigte Bankenmafia, kräftig abgeledert, möchte behaupten, fast, erwürgt.

    Dafür verantwortlich: CDU/CSU & SPD = unsere alten Abzocker-Parteien.


    Scheitert Deutschland?: die "Finanzielle Zeitbombe".

    Vor 21 Jahren: Hellsichtig sagt Arnulf Baring die heutige Euro-Probleme voraus.

    Vor 21 Jahren und damit fünf Jahre vor Einführung des Euro veröffentlichte der Historiker und Politikwissenschaftler Arnulf Baring ein Buch mit dem Titel "Scheitert Deutschland?" Obwohl längst vergriffen lohnt sich ein Griff in den Bücherschrank. Denn darin habe Baring, so schreib kürzlich die SdZ, " mit unheimlicher Hellsicht verhergesagt, was wir heute erleben". Nachfolgend einige Passagen aus dem 1997 erschienen Buch.

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post129278

    https://peutinger-collegium.de/wp-co...er-03-2012.pdf


    EZB plant Albtraum deutscher Sparer....

    Jetzt geht es ans Eingemachte - die Vergemeinschaftung der Einlagensicherung in Europa. Die Eurozone verwandelt sich immer mehr zur Transferunion. Die Umverteilung innerhalb Europas nimmt tagtäglich zu und - sollte EDIS (European Deposit Insurance System) Realität werden, wovon wir stark ausgehen - wird sie massiv zunehmen.

    Einlagensicherungssysteme werden mit den Beiträgen von Banken finanziert. Sie garantieren im Fall einer Insolvenz einer Bank die Einlagen der Kunden und sollen einen Bankrun (Schaltersturm) verhindern. Draghi plant also ein System einzurichten, das EU-weit bei einer Bankenkrise - welche in Anbetracht der maroden Banken Südeuropas mit Sicherheit kommen wird - das Geld der Sparer zu schützen. Was geschieht jedoch, wenn die Mittel erschöpft sind?

    https://www.heise.de/tp/features/EDI...r-4085017.html
    Geändert von Luis (Heute um 12:28 Uhr)

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