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Thema: Deutsche Bank

  1. #199

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    Deutsche Bank -BAD Bank-

    Welche Folgen könnte die Abspaltung von zynischen Papierchen der Deutschen Bank in
    eine Bad-Bank haben. International könnten sich auch andere systemische Banken ge-
    zwungen sehen, den Vorgaben der EZB in Europa und weltweit den Vorgaben der jeweiligen
    Notenbanken folgen zu müssen. Dies könnte direkt in vielen Fällen eine Eigenkapitaler-
    höhung zwingend notwendig machen.

    Wahrscheinlich müsste international das Thema so angegangen werden, dass die stark
    ausfallgefährdeten Papiere gesondert ausgewiesen würden und durch Verordnungen
    jährlich linear abgeschrieben werden. Eine Summe von 50 Mrd. wie bei der Deutschen
    Bank aus dem normalen Geschäft herauszunehmen scheint sehr problematisch zu sein.
    Die EZB hat hier eine große Mitschuld; durch das billige Geld wurden die zynischen
    Papierchen stillschweigend weiter prolongiert ohne die Chance jemals Geld zu sehen.
    Hier scheint auch eine neue Chance der Bewährung für die EZB zu liegen, die euro-
    päischen Bank jetzt anzuhalten, die zynischen Papierchen aus den Bilanzen langfirstig
    herauszunehmen und abzuschreiben. Von diesem Thema abzulenken scheint wirklich
    keine gute Lösung. In der heutigen Zeit scheinen die damaligen Lösungen von Vor-
    standschef J. Ackermann nicht mehr gefragt zu sein. Andere Köpfe; andere Problem-
    lösungen.

    Die verkehrte Welt der Banken; die EZB macht bei vielen Banken ein System möglich,
    welches mit normalem Wirtschaften wenig zu tun hat. Was hat hier wohl die starke
    Kontrolle der EZB in den vergangenen Jahren seit der Krise gebracht. Einzig und alleine
    die Schulden sind noch mehr ausgeupfert und scheinen nur die Zielsetzung des Chaoses
    zu verfolgen. So darf es im Sinne der jüngeren Generationen nicht weitergehen.

  2. #200
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    Geldwäsche : FBI knöpft sich die Deutsche Bank vor

    Hat die Deutsche Bank in den Vereinigten Staaten gegen Anti-Geldwäschegesetze verstoßen? Jetzt untersuchen die amerikanischen Justizbehörden diesen Vorwurf – und die amerikanische Bundespolizei.

    Aktualisiert am 20.06.2019-13:27

    Wegen womöglich zu laxer Geldwäsche-Vorkehrungen muss sich die Deutsche Bank einem Insider zufolge nun auch mit dem FBI auseinandersetzen. Die amerikanische Bundespolizei prüfe, ob sich Deutschlands größtes Geldhaus an entsprechende Gesetze halte, sagte eine mit der Sache vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Zuerst hatte die „New York Times“ darüber berichtet.

    Demnach wird untersucht, wie die Bank mit Berichten von Mitarbeitern über eventuell problematische Transaktionen umgegangen ist. Einige dieser Transaktionsprotokolle stünden im Zusammenhang mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump und dessen Schwiegersohn und Berater Jared Kushner. Auch andere Banken würden untersucht.

    Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte sich zu den Informationen nicht näher äußern, bekräftigte aber, das Geldhaus kooperiere mit den Behörden.

    Die „New York Times“ war es auch, die im Mai berichtet hatte, Mitarbeiter der Deutschen Bank hätten einige auffällige Transaktionen der Finanzaufsicht melden wollen. Führungskräfte hätten dies aber verhindert. Die Bank und Trump wiesen den Bericht damals zurück. Die Finanzen von Trump werden bereits vom amerikanischen Kongress und den Behörden des Bundesstaates New York durchleuchtet. Die Deutsche Bank hatte dem Geschäftsmann Trump vor seiner Präsidentschaft hohe Kredite gewährt und steht deshalb im Zentrum des Interesses.

    Kushner Companies erklärte nun, die Vorwürfe seien erfunden und falsch. Vom FBI, dem Weißen Haus und der Trump Organization gab es zunächst keine Stellungnahmen.

    Die Aktien der Deutschen Bank notierten in Frankfurt gegen den Trend ein Prozent schwächer und waren damit größter Verlierer im Dax.

    Wegen mangelhafter Geldwäsche-Kontrollen ist die Deutsche Bank schon länger im Visier der Behörden in mehreren Ländern. In den Vereinigten Staaten stehen dabei die Russland-Geschäfte im Vordergrund. In einem Teilvergleich musste das Institut 2017 fast 700 Millionen Dollar zahlen. Das amerikanische-Justizministerium ermittelt nach wie vor.

    Quelle: Reuters

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-16245353.html

  3. #201

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    Zitat Zitat von Luis Beitrag anzeigen
    Hat die Deutsche Bank in den Vereinigten Staaten gegen Anti-Geldwäschegesetze verstoßen? Jetzt untersuchen die amerikanischen Justizbehörden diesen Vorwurf – und die amerikanische Bundespolizei.
    Sorry das ich das jetzt so sagen muss aber gerade die welche am lautesten schreien, Geldwäsche Gesetz und Aufträge aus Geschäftspolitischen Gründen ablehnen? Welch ein Karma ;)

    Als ob das nicht genug ist, zählen die Deutsche Bank Papiere im bisherigen Jahresverlauf zu den schwächsten Dax werten. Seit Jahren ist der Kurs schon auf den Weg nach unten, Rechtstreitigkeiten, teure Beteiligungen und der doch schleppende Konzernumbau machen der Bank sehr zu schaffen.

  4. #202
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Ach ja, kommt ja alles von den Demokratten um Trump zu schädigen...

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Sorry das ich das jetzt so sagen muss aber gerade die welche am lautesten schreien, Geldwäsche Gesetz und Aufträge aus Geschäftspolitischen Gründen ablehnen? Welch ein Karma ;)

    Als ob das nicht genug ist, zählen die Deutsche Bank Papiere im bisherigen Jahresverlauf zu den schwächsten Dax werten. Seit Jahren ist der Kurs schon auf den Weg nach unten, Rechtstreitigkeiten, teure Beteiligungen und der doch schleppende Konzernumbau machen der Bank sehr zu schaffen.

    Die Demokratten können ihre Niederlage gegen Trump geistig nicht verarbeiten - die machen immer so weiter - das hat im eigentlichen Grund mit der Deutsche Bank AG nichts zu tun - die Bank wird nur benutzt um Trump zu schaden.

    Die Demokratten treiben die Deutsche Bank als die Trump Sau durchs US-Dorf, die lassen ihre Verlierer Wut voll raus. Nach der nächst verlorenen Wahl läuft alles weiter wie gehabt...dann wird die nächste Demokratten Sau durchs US-Dorf getrieben.

  5. #203
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    US-Stresstest: Die Deutsche Bank hat noch keinen Grund zum Aufatmen

    Drei Mal schon ist die amerikanische Tochtergesellschaft der Deutschen Bank durch den US-Stresstest gefallen. Schafft sie es diesmal? Den ersten Teil hat sie zumindest bestanden. Die Notenbank Federal Reserve (Fed) bescheinigte dem Institut, die Kapitalvorschriften zu erfüllen. Auch die US-Töchter der beiden Schweizer Großbanken Credit Suisse und UBS bestanden die Belastungsprobe.

    Grund zum Aufatmen hat die Deutsche Bank allerdings nicht. Die Feuerprobe kommt nächste Woche Donnerstag. Dann veröffentlicht die Fed den zweiten Teil des Tests. Ihm mussten sich nur ausländische Banken unterziehen. Im vergangenen Jahr war die US-Tochter der Frankfurter als einziges Institut durchgefallen, weil sie „erhebliche Schwächen” gezeigt hatte – und waren damit Wiederholungstäter. Die Aufseher hatten sie bereits 2015 und 2016 durchfallen lassen.


    Handfeste Auswirkungen für die betroffenen Institute

    Gründe dafür waren laut Fed „weitreichende und kritische Defizite“ bei der Kapitalplanung des Instituts. Sie kritisierten die Datenverfügbarkeit und die internen Kontrollen, bemängelten das Risikomanagement und internen Prüfungen, bezweifelten dass die Deutsche Bank ihren Kapitalbedarf korrekt einschätzen und planen konnte.

    Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) war es auch die der US-Tochter zwischenzeitlich den Status „in troubled condition“ verpasst hatte. Dieser Stempel, den die Fed nur sehr selten an große Häuser vergibt, hat handfeste Auswirkungen für die betroffenen Institute. Sie müssen ihre Risiken im Handel und im Kreditgeschäft reduzieren. Auch das Einstellen und Feuern hochrangiger Manager geht dann nur nach vorheriger Absprache mit der Fed.

    Die Deutsche Bank selbst attestiert sich „erhebliche Fortschritte“. Dem Vernehmen nach hofft die Bankführung, dass die US-Tochter durch die bisherigen Verbesserungen im Risiko-Management und bei der Kapitalplanung dieses Jahr den Stresstest besteht. Sie plant, dass US-Geschäft stark runterzufahren. Der dortige Aktienhandel soll wahrscheinlich auf das Allernotwendigste schrumpfen. Es sollten dort nur noch Geschäfts- und hochvermögende Kunden bedient werden.


    Einige Banken werden weniger hart angepackt als die Konkurrenz

    Die US-Zentralbank prüft die wichtigsten in den Vereinigten Staaten aktiven Banken seit der Finanzkrise 2008 jährlich in Stresstests. Dabei geht es darum festzustellen, ob die Geldhäuser einen wirtschaftlichen Rückschlag – etwa eine schwere Rezession oder einen Einbruch des Aktien- oder Immobilienmarktes - durchstehen können.

    In diesem Jahr prüfen die Aufseher in den USA neben der Deutschen Bank noch vier weitere ausländische Geldhäuser: die beiden Schweizer Großbanken UBS und Credit Suisse, die britische Barclays und die kanadische Toronto-Dominion-Bank.

    Während ihre Systeme und Kontrollen auf Herz und Nieren getestet werden, hat die Fed die heimischen Häuser vom zweiten Teil des Tests befreit: Citigroup, Goldman Sachs, Morgan Stanley, JP Morgan und die Bank of America wurden damit in diesem Jahr weniger hart angepackt als die Konkurrenz aus dem Ausland.

    Und auch bei anderer Gelegenheit ist die Deutsche Bank in den USA negativ aufgefallen. Ihr droht mittlerweile eine strafrechtliche Verfolgung wegen möglicher Geldwäsche-Versäumnisse. Die Ermittler untersuchen, warum die Bank Warnungen wegen Geldwäsche möglicherweise nicht nach ging.

    Den Fall hatten Tammy McFadden und die „New York Times“ ins Rollen gebracht. McFadden hatte in einem Times-Interview über die Praktiken der Deutschen Bank ausgepackt.


    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...-Aufatmen.html

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