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Thema: Deutsche Bank

  1. #199

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    Deutsche Bank -BAD Bank-

    Welche Folgen könnte die Abspaltung von zynischen Papierchen der Deutschen Bank in
    eine Bad-Bank haben. International könnten sich auch andere systemische Banken ge-
    zwungen sehen, den Vorgaben der EZB in Europa und weltweit den Vorgaben der jeweiligen
    Notenbanken folgen zu müssen. Dies könnte direkt in vielen Fällen eine Eigenkapitaler-
    höhung zwingend notwendig machen.

    Wahrscheinlich müsste international das Thema so angegangen werden, dass die stark
    ausfallgefährdeten Papiere gesondert ausgewiesen würden und durch Verordnungen
    jährlich linear abgeschrieben werden. Eine Summe von 50 Mrd. wie bei der Deutschen
    Bank aus dem normalen Geschäft herauszunehmen scheint sehr problematisch zu sein.
    Die EZB hat hier eine große Mitschuld; durch das billige Geld wurden die zynischen
    Papierchen stillschweigend weiter prolongiert ohne die Chance jemals Geld zu sehen.
    Hier scheint auch eine neue Chance der Bewährung für die EZB zu liegen, die euro-
    päischen Bank jetzt anzuhalten, die zynischen Papierchen aus den Bilanzen langfirstig
    herauszunehmen und abzuschreiben. Von diesem Thema abzulenken scheint wirklich
    keine gute Lösung. In der heutigen Zeit scheinen die damaligen Lösungen von Vor-
    standschef J. Ackermann nicht mehr gefragt zu sein. Andere Köpfe; andere Problem-
    lösungen.

    Die verkehrte Welt der Banken; die EZB macht bei vielen Banken ein System möglich,
    welches mit normalem Wirtschaften wenig zu tun hat. Was hat hier wohl die starke
    Kontrolle der EZB in den vergangenen Jahren seit der Krise gebracht. Einzig und alleine
    die Schulden sind noch mehr ausgeupfert und scheinen nur die Zielsetzung des Chaoses
    zu verfolgen. So darf es im Sinne der jüngeren Generationen nicht weitergehen.

  2. #200
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    Geldwäsche : FBI knöpft sich die Deutsche Bank vor

    Hat die Deutsche Bank in den Vereinigten Staaten gegen Anti-Geldwäschegesetze verstoßen? Jetzt untersuchen die amerikanischen Justizbehörden diesen Vorwurf – und die amerikanische Bundespolizei.

    Aktualisiert am 20.06.2019-13:27

    Wegen womöglich zu laxer Geldwäsche-Vorkehrungen muss sich die Deutsche Bank einem Insider zufolge nun auch mit dem FBI auseinandersetzen. Die amerikanische Bundespolizei prüfe, ob sich Deutschlands größtes Geldhaus an entsprechende Gesetze halte, sagte eine mit der Sache vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Zuerst hatte die „New York Times“ darüber berichtet.

    Demnach wird untersucht, wie die Bank mit Berichten von Mitarbeitern über eventuell problematische Transaktionen umgegangen ist. Einige dieser Transaktionsprotokolle stünden im Zusammenhang mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump und dessen Schwiegersohn und Berater Jared Kushner. Auch andere Banken würden untersucht.

    Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte sich zu den Informationen nicht näher äußern, bekräftigte aber, das Geldhaus kooperiere mit den Behörden.

    Die „New York Times“ war es auch, die im Mai berichtet hatte, Mitarbeiter der Deutschen Bank hätten einige auffällige Transaktionen der Finanzaufsicht melden wollen. Führungskräfte hätten dies aber verhindert. Die Bank und Trump wiesen den Bericht damals zurück. Die Finanzen von Trump werden bereits vom amerikanischen Kongress und den Behörden des Bundesstaates New York durchleuchtet. Die Deutsche Bank hatte dem Geschäftsmann Trump vor seiner Präsidentschaft hohe Kredite gewährt und steht deshalb im Zentrum des Interesses.

    Kushner Companies erklärte nun, die Vorwürfe seien erfunden und falsch. Vom FBI, dem Weißen Haus und der Trump Organization gab es zunächst keine Stellungnahmen.

    Die Aktien der Deutschen Bank notierten in Frankfurt gegen den Trend ein Prozent schwächer und waren damit größter Verlierer im Dax.

    Wegen mangelhafter Geldwäsche-Kontrollen ist die Deutsche Bank schon länger im Visier der Behörden in mehreren Ländern. In den Vereinigten Staaten stehen dabei die Russland-Geschäfte im Vordergrund. In einem Teilvergleich musste das Institut 2017 fast 700 Millionen Dollar zahlen. Das amerikanische-Justizministerium ermittelt nach wie vor.

    Quelle: Reuters

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-16245353.html

  3. #201

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    Zitat Zitat von Luis Beitrag anzeigen
    Hat die Deutsche Bank in den Vereinigten Staaten gegen Anti-Geldwäschegesetze verstoßen? Jetzt untersuchen die amerikanischen Justizbehörden diesen Vorwurf – und die amerikanische Bundespolizei.
    Sorry das ich das jetzt so sagen muss aber gerade die welche am lautesten schreien, Geldwäsche Gesetz und Aufträge aus Geschäftspolitischen Gründen ablehnen? Welch ein Karma ;)

    Als ob das nicht genug ist, zählen die Deutsche Bank Papiere im bisherigen Jahresverlauf zu den schwächsten Dax werten. Seit Jahren ist der Kurs schon auf den Weg nach unten, Rechtstreitigkeiten, teure Beteiligungen und der doch schleppende Konzernumbau machen der Bank sehr zu schaffen.

  4. #202
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    Ach ja, kommt ja alles von den Demokratten um Trump zu schädigen...

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Sorry das ich das jetzt so sagen muss aber gerade die welche am lautesten schreien, Geldwäsche Gesetz und Aufträge aus Geschäftspolitischen Gründen ablehnen? Welch ein Karma ;)

    Als ob das nicht genug ist, zählen die Deutsche Bank Papiere im bisherigen Jahresverlauf zu den schwächsten Dax werten. Seit Jahren ist der Kurs schon auf den Weg nach unten, Rechtstreitigkeiten, teure Beteiligungen und der doch schleppende Konzernumbau machen der Bank sehr zu schaffen.

    Die Demokratten können ihre Niederlage gegen Trump geistig nicht verarbeiten - die machen immer so weiter - das hat im eigentlichen Grund mit der Deutsche Bank AG nichts zu tun - die Bank wird nur benutzt um Trump zu schaden.

    Die Demokratten treiben die Deutsche Bank als die Trump Sau durchs US-Dorf, die lassen ihre Verlierer Wut voll raus. Nach der nächst verlorenen Wahl läuft alles weiter wie gehabt...dann wird die nächste Demokratten Sau durchs US-Dorf getrieben.

  5. #203
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    US-Stresstest: Die Deutsche Bank hat noch keinen Grund zum Aufatmen

    Drei Mal schon ist die amerikanische Tochtergesellschaft der Deutschen Bank durch den US-Stresstest gefallen. Schafft sie es diesmal? Den ersten Teil hat sie zumindest bestanden. Die Notenbank Federal Reserve (Fed) bescheinigte dem Institut, die Kapitalvorschriften zu erfüllen. Auch die US-Töchter der beiden Schweizer Großbanken Credit Suisse und UBS bestanden die Belastungsprobe.

    Grund zum Aufatmen hat die Deutsche Bank allerdings nicht. Die Feuerprobe kommt nächste Woche Donnerstag. Dann veröffentlicht die Fed den zweiten Teil des Tests. Ihm mussten sich nur ausländische Banken unterziehen. Im vergangenen Jahr war die US-Tochter der Frankfurter als einziges Institut durchgefallen, weil sie „erhebliche Schwächen” gezeigt hatte – und waren damit Wiederholungstäter. Die Aufseher hatten sie bereits 2015 und 2016 durchfallen lassen.


    Handfeste Auswirkungen für die betroffenen Institute

    Gründe dafür waren laut Fed „weitreichende und kritische Defizite“ bei der Kapitalplanung des Instituts. Sie kritisierten die Datenverfügbarkeit und die internen Kontrollen, bemängelten das Risikomanagement und internen Prüfungen, bezweifelten dass die Deutsche Bank ihren Kapitalbedarf korrekt einschätzen und planen konnte.

    Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) war es auch die der US-Tochter zwischenzeitlich den Status „in troubled condition“ verpasst hatte. Dieser Stempel, den die Fed nur sehr selten an große Häuser vergibt, hat handfeste Auswirkungen für die betroffenen Institute. Sie müssen ihre Risiken im Handel und im Kreditgeschäft reduzieren. Auch das Einstellen und Feuern hochrangiger Manager geht dann nur nach vorheriger Absprache mit der Fed.

    Die Deutsche Bank selbst attestiert sich „erhebliche Fortschritte“. Dem Vernehmen nach hofft die Bankführung, dass die US-Tochter durch die bisherigen Verbesserungen im Risiko-Management und bei der Kapitalplanung dieses Jahr den Stresstest besteht. Sie plant, dass US-Geschäft stark runterzufahren. Der dortige Aktienhandel soll wahrscheinlich auf das Allernotwendigste schrumpfen. Es sollten dort nur noch Geschäfts- und hochvermögende Kunden bedient werden.


    Einige Banken werden weniger hart angepackt als die Konkurrenz

    Die US-Zentralbank prüft die wichtigsten in den Vereinigten Staaten aktiven Banken seit der Finanzkrise 2008 jährlich in Stresstests. Dabei geht es darum festzustellen, ob die Geldhäuser einen wirtschaftlichen Rückschlag – etwa eine schwere Rezession oder einen Einbruch des Aktien- oder Immobilienmarktes - durchstehen können.

    In diesem Jahr prüfen die Aufseher in den USA neben der Deutschen Bank noch vier weitere ausländische Geldhäuser: die beiden Schweizer Großbanken UBS und Credit Suisse, die britische Barclays und die kanadische Toronto-Dominion-Bank.

    Während ihre Systeme und Kontrollen auf Herz und Nieren getestet werden, hat die Fed die heimischen Häuser vom zweiten Teil des Tests befreit: Citigroup, Goldman Sachs, Morgan Stanley, JP Morgan und die Bank of America wurden damit in diesem Jahr weniger hart angepackt als die Konkurrenz aus dem Ausland.

    Und auch bei anderer Gelegenheit ist die Deutsche Bank in den USA negativ aufgefallen. Ihr droht mittlerweile eine strafrechtliche Verfolgung wegen möglicher Geldwäsche-Versäumnisse. Die Ermittler untersuchen, warum die Bank Warnungen wegen Geldwäsche möglicherweise nicht nach ging.

    Den Fall hatten Tammy McFadden und die „New York Times“ ins Rollen gebracht. McFadden hatte in einem Times-Interview über die Praktiken der Deutschen Bank ausgepackt.


    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...-Aufatmen.html

  6. #204
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    Belastungsprobe in Amerika : Deutsche Bank meistert Stresstest der Fed

    Aktualisiert am 28.06.2019-07:47

    Die Deutsche Bank kann aufatmen. Den jährlichen Stresstest der amerikanischen Notenbank hat sie bestanden.

    Für Banken ist das Urteil ziemlich wichtig.

    Die Deutsche Bank hat den zweiten Teil des jährlichen Stresstests in den Vereinigten Staaten für große Finanzkonzerne mit ihrer Tochter DB USA bestanden. Die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) habe keine Einwände gegen die Kapitalpläne des Unternehmens, teilte sie am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Für die Deutsche Bank ist dies ein großer Erfolg – in den vergangenen Jahren war sie mit ihrem Geschäft in Amerika dreimal bei der Prüfung durchgefallen.

    Den ersten Teil der jährlichen Belastungsprobe, bei der die Fed die Kapitalausstattung anhand simulierter Krisenszenarien testet, hatte die Deutsche Bank in der Vorwoche bereits ohne Probleme bewältigt. Beim zweiten Teil, bei dem es vor allem um interne Kontrollen und das Risikomanagement geht, galt dies jedoch als ungewiss. In diesen Bereichen hatte die Deutsche Bank lange Zeit Schwächen, so dass es keine Überraschung gewesen wäre, wenn die Fed etwas bemängelt hätte.

    Im vergangenen Jahr hatten die Finanzaufseher der Deutschen Bank „erhebliche Schwächen“ attestiert. In der Fed-Bewertung war damals die Rede von „weit verbreiteten und wesentlichen Unzulänglichkeiten“ bei der Kapitalplanung.

    Für die Banken ist das Urteil der Aufseher vor allem wichtig, weil davon für amerikanische Institute geplante Dividenden und Aktienrückkäufe abhängen und für Töchter ausländischer Geldhäuser – wie der Deutschen Bank – Gewinnausschüttungen an ihre Konzernmütter.

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-16258141.html

  7. #205
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    Deutsche Bank plant einem Abbau von bis zu 20 000 Stellen

    Deutsche Bank plant offenbar Befreiungsschlag mit einem Abbau von bis zu 20 000 Stellen

    Die Deutsche Bank steckt seit Jahren im Sumpf.

    Die Erträge sinken, die Kosten sind viel zu hoch und die Profitabilität ist beschämend schwach.

    Ein Krisenherd ist die Investment Bank in den USA.

    Zudem hat das Institut etwa doppelt so viele Mitarbeiter wie die Credit Suisse.

    Doch nun kommt wohl bald ein grosser Befreiungsschlag.

    Michael Rasch, Frankfurt - 29.6.2019, 12:14 Uhr

    https://www.nzz.ch/wirtschaft/deutsc...5?reduced=true


    Ergo: Viele ehrliche Mitarbeiter müssen jetzt für ein paar Gauner & Gesetzesbrecher Kollegen, viel büßen und endlos leiden.

    https://www.google.com/search?client...Fwirtschaft%2F

  8. #206
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    Deutsche Bank-Chef an Einreise nach China gehindert - am 29.06.2019-10:24

    Chinesische Grenzbehörden hielten Christian Sewing auf, weil ihm die nötigen Einreisepapiere fehlten. Das hatte auch Folgen für die Gespräche mit den Geschäftspartnern.

    Der Chef der Deutschen Bank ist an der Einreise nach China gehindert worden. Christian Sewing wurde am Flughafen von den Grenzbehörden aufgehalten, weil ihm die nötigen Einreisepapiere fehlten, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“.

    Ein Konzernsprecher bestätigte den Zwischenfall. Wie die F.A.S. weiter berichtet, ließen die chinesischen Grenzposten Sewing nach der Landung nicht passieren, da er keine gültigen Papiere dabei hatte. Offenbar hatte sein Stab die Notwendigkeit eines Visums übersehen.

    Der Bank-Chef musste daher am Flughafen der Dinge harren, bis lokale Angestellte der Bank zur Passkontrolle eilten – und er schließlich behelfsmäßig mit einem 24-Stunden-Visum ausgestattet wurde. Erst dann durfte er einreisen.

    Für eine Fahrt zum Hotel, um sich nach dem langen Flug in den Business-Anzug zu werfen, fehlte anschließend die Zeit. Deshalb absolvierte Sewing die Verhandlungen mit chinesischen Geschäftspartnern im Freizeitdress.

    Nach den Gesprächen musste er schleunigst wieder außer Landes, berichtet die F.A.S. weiter, und zwar über einen Zwischenstopp in Hongkong. Bis zum Start seines Direktflugs nach Frankfurt hätte das 24-Stunden-Visum nicht mehr ausgereicht. Die Verhandlungen in China seien trotz der Widrigkeiten erfolgreich verlaufen, heißt es aus der Deutschen Bank.

    Mehr zum Thema......

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16260223.html


    https://youtu.be/aMF61fFaVEU

  9. #207
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    Ojemine: Europas Banken fehlen 135 Milliarden Euro Eigenkapital - 02.07.2019

    Neue Vorgaben der Bankenaufseher belasten europäische Geldhäuser merklich. In Deutschland erwartet der Bankenverband noch größere Auswirkungen.

    Die europäischen Banken benötigen zusätzliches Eigenkapital in Höhe von 135 Milliarden Euro, um die neuen Eigenkapitalregeln (Basel IV) zu erfüllen. Das geht aus einer Studie der EU-Bankenaufsicht Eba hervor, die an diesem Dienstag veröffentlicht wurde.

    Die Mindeskapitalanforderungen erhöhen sich durch die vollständige Umsetzung der neuen Vorgaben um 24,4 Prozent. Dafür haben die Banken bis zum Jahr 2027 Zeit. Die neuen Regeln werden ab dem Jahr 2022 schrittweise eingeführt.

    „Die Auswirkungen für die deutsche Banken fallen im europäischen Vergleich deutlich höher aus“, sagte Christian Ossig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB). Der private Bankenverband, dem Deutsche Bank und Commerzbank angehören, warnt vor den beträchtlichen Kapitalanforderungen der Regeln insbesondere für die Mittelstands- und Immobilienfinanzierung.

    Umsetzung in EU-Recht steht an

    „Bei der Umsetzung des Regelwerks in europäisches Recht muss eine Überforderung der Banken verhindert werden“, fordert Ossig. Darüber wird derzeit auf EU-Ebene noch diskutiert. Die EU-Regeln dürften erst im kommenden Jahr verabschiedet werden.

    „Basel IV wird nach den Ergebnissen der Eba-Untersuchung wesentliche Änderungen der Kapitalanforderungen für Europa bringen, obwohl vom Basler Ausschuss keine Erhöhung des Kapitalbedarfs der Banken beabsichtigt war“, sagte Gerhard Hofmann, Vorstandsmitglied im Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR).

    In der Europäischen Union wird nach Hofmanns Ansicht die politische Frage aufgeworfen, wie
    Spielräume genutzt werden könnten, um Wettbewerbsnachteile zu verhindern,
    ohne dabei jedoch die Glaubwürdigkeit der EU in Frage zu stellen.

    Nach Angaben der Eba entfällt der Kapitalbedarf fast ausschließlich auf die rund um den Erdball tätigen Großbanken. Dazu zählt eine Deutsche Bank ebenso wie die führenden französischen Institute BNP Paribas oder Socíété Générale. Schließlich fließen in die Eba-Studie auch noch britische Banken wie die stark in Asien vertretene HSBC ein.

    Die Eba verweist darauf, dass die Studie keine Gegenmaßnahmen der Banken wie die Verkleinerung der Bilanzen vorsieht. Zudem sinkt die Kapitallücke durch die Einbehaltung von Gewinnen auf 58,7 Milliarden Euro. Für mittelgroße Institute fällt der Kapitalbedarf mit 0,9 Milliarden Euro deutlich geringer aus. Kleine Instituten fehlen nur 0,1 Milliarden Euro.

    Die Bankenregulierer hatten sich im Dezember 2017 nach langen Verhandlungen auf neue weltweite Kapitalvorschriften für Banken geeinigt. Europäische Institute befürchten durch die strengeren Vorschriften Nachteile gegenüber amerikanischen Banken. So konzentriert sich in den Vereinigten Staaten das Geschäft mit der Immobilienfinanzierung vor allem auf die beiden staatlich kontrollierten Förderbanken Fannie Mae und Freddie Mac.

    Diese entlasten die amerikanischen Banken von den Immobilienkrediten, so dass sie dafür kein Eigenkapital vorhalten müssen. Je mehr Risiken die Banken in ihren Bilanzen haben, um so mehr Eigenkapital müssen sie vorhalten.

    Für die Basler Regeln ist der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht zuständig, dem die Vertreter von Notenbanken und Aufsichtsbehörden aus den führenden Wirtschaftsländern angehören. Er ist der in Basel ansässigen Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), der Bank der Notenbanken, angegliedert. Die strengeren Kapital- und Liquiditätsregeln sind eine Reaktion auf die Finanzkrise und sollen die Institute krisensicherer machen.

    Quelle: FAZ.NET

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-16265130.html


    Ergo: Mir fehlt keinen Penny zum Glück, aber den Banken fehlen Milliarden.

    https://www.google.com/search?client...len+Milliarden.

  10. #208
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    Das schmutzige Geschäft mit Schrottimmobilien - Deutsche Bank AG

    mündige Bürger - Am 20.09.2012 veröffentlicht

    https://youtu.be/KImgmVfsVB8

    Abgezockt statt abgesichert: Das schmutzige Geschäft mit Schrottimmobilien

    Eine Reportage von Oliver Heinsch, Thomas Schneider und Ulrich Neumann aus der ARD-Serie "Exclusiv im Ersten" Sendedatum 17.09.2012

    https://www.youtube.com/watch?v=KImgmVfsVB8


    justizfreund - vor 1 Monat

    Herr Fahsel war Richter am LG Stuttgart seit 1974. Er war überwiegend mit Bankrechtsfällen beschäftigt. Er hat seit Mitte der 80iger Jahre die nicht vorhandene Richterliche Unabhängigkeit angeprangert.

    Seine Aufsätze in der NJW über die EU Rechtsprechung, in Bezug der damaligen (willkürlichen) Rechtsprechung seitens des IX Senats des BGH sorgten Anfang der Jahrtausendwende für „Furore“ in der deutschen Justiz!

    Als er sich weigerte, in einem Zivilverfahren für Ehemann der Ba Wü Justizministerin zu verhandeln, in dem dieser als Mitarbeiter der LBBW klagte, hat er aus Kenntnis eines versuchten Prozessbetruges seiner Frau und Ex-Ministerin in einem anderen Zivil-Verfahren, sich selber als Vorsitzender Richter für befangen erklärt… Er ist subjektiv davon ausgegangen, dass der Ehemann genau so betrügt vor Gericht wie seine Frau…

    „Ich war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart und habe in dieser Zeit ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind. Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht „kriminell“ nennen kann. Sie waren/sind aber sakrosankt, weil sie per Ordre de Mufti gehandelt haben oder vom System gedeckt wurden, um der Reputation willen…..In der Justiz gegen solche Kollegen vorzugehen, ist nicht möglich, denn das System schützt sich vor einem Outing selbst – durch konsequente Manipulation. Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke (ich bin im Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor ‚meinesgleichen‘.“

    Frank Fahsel, Fellbach, in der „Süddeutschen Zeitung“, 9.4.2008

    ZB. in Bayern sind richterliche Nebentätigkeiten geheim.

    Berlin: Kritik an Nebentätigkeiten von Richtern Nicht genug zu tun?

    https://www.lto.de/recht/justiz/j/pe...lte-ausbildung

    Veröffentlicht in ‚Betrifft JUSTIZ‘ Nr. 88, Dezember 2006

    von Horst Trieflinger, Vorsitzender des ‚Verein gegen Rechtsmißbrauch e.V.‘

    https://www.justizgeschaedigte.de/?page_id=193

    Wenn der Richter ein Jahresgehalt nebenher verdient

    https://www.welt.de/wirtschaft/plus1...-verdient.html

    Die fragwürdigen Gehaltsexzesse der Bundesrichter

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...esrichter.html

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post305958


    „Die lachen die Justiz aus!“ - Berliner Oberstaatsanwalt schlägt Alarm bei „Markus Lanz“

    04.07.19

    Diese „Markus Lanz“-Folge hatte es wahrlich in sich: Fassungslosigkeit beim Studiopublikum, aber auch beim Moderator lösten zwei Talk-Gäste in der Ausgabe vom Mittwochabend aus.

    Der Berliner Oberstaatsanwalt Ralph Knispel und die Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen zeichneten ein schockierendes Bild von der Arbeit der Strafverfolgungsbehörden in Deutschland. Knispels Kernthese: „Der strafrechtliche Rechtsstaat ist in weiten Teilen nicht mehr funktionstüchtig.“

    Schon die erste Frage von Lanz ließ darauf schließen, in welche Richtung dieses Gespräch gehen würde. Er wollte wissen, wie überrascht Knispel war, als das BKA mitgeteilt hat, dass es bundesweit mehr als 600 nicht vollstreckte Haftbefehle gegen Neo-Nazis gibt. Knispel antwortete mit einem resignierten Lächeln: „Da muss ich Sie enttäuschen, Herr Lanz, ich war überhaupt nicht überrascht. Das Thema nicht vollstreckte Haftbefehle spielt bundesweit eine Rolle.“ Manche Häftlinge unter dringendem Tatverdacht müssten ohne Prozess entlassen werden. „Dass mutmaßliche Totschläger frei herumlaufen können, ist auch ein Symptom der Überlastung der Justiz“, erklärte er. So sei es kaum verwunderlich, dass das Vertrauen der Gesellschaft in den Rechtsstaat und in die Justiz massiv schwindet.

    Die Zustände, die der Berliner Oberstaatsanwalt schilderte, führten immer wieder zu fassungslosem Kopfschütteln bei den Zuschauern im ZDF-Studio. Der Personalmangel bei der Polizei führe dazu, dass keine regelmäßigen und flächendeckenden Kontrollen möglich seien und dass Delikte häufig mit langer Verzögerung erst bearbeitet werden können. Neues Personal werde zwar eingestellt, doch lange nicht so viel, dass es gegen die Pensionierungswelle ankomme. Knispel: „Es gibt jetzt interessante Erwägungen, ob man vielleicht den Gebrauch und Konsum von Kokain legalisieren sollte, letztlich aus Kapitulation vor der Übermacht der Kriminalität, der man nicht mehr Herr wird“, erörterte Knispel, gefolgt von betretener Stille.

    Unzumutbare Arbeitsbedingungen

    Doch der Beamte hatte noch mehr zu sagen. Auch über seinen eigenen Berufsalltag. Akten müssten selbst transportiert werden, Schreibkräfte gebe es schon lange keine mehr, die Zeit fehle hinten und vorne. „Die Bedingungen, unter denen wir arbeiten, sind teilweise unzumutbar“, gab er zu Protokoll. Es gebe keine ausreichenden Räumlichkeiten, vieles könne aus Zeitmangel nicht bearbeitet werden. Und auch wenn es so wirke, als würden Kleinkriminalität und Ordnungswidrigkeiten wie Falschparken schneller bearbeitet, da es maschinell geschieht, musste Knispel Lanz und das Publikum enttäuschen: „Selbst das funktioniert nicht. Selbst in den Bereichen wird nicht ordentlich geahndet.“

    Bei Tötungsdelikten müsse oft Monate auf die Untersuchungsergebnisse gewartet werden, eine Auswertung von DNA-Proben dauere zwei bis drei Jahre. „Warum?“, fragte Markus Lanz. „Weil bei der Berliner Polizei und im Landeskriminalamt, in der Kriminaltechnik, nicht genügend Personal vorhanden ist“, antwortete Knispel. Am Ende stellte Lanz die entscheidende Frage: „Nehmen die Leute, die diese Straftaten begehen, den Rechtsstaat überhaupt noch ernst?“ Sowohl von Knispel als auch von Gisela Friedrichsen kam sofort ein verbittertes „Nein“. „Die lachen nur noch“, meinte Gerichtsreporterin Friedrichsen. Knispel bestätigte: „Die lachen uns aus. Die lachen die Justiz aus, bis hin mittlerweile selbst in Gerichtssälen, und noch viel mehr betrifft das Polizeibeamte.“

    teleschau

    https://www.nordbuzz.de/kino-tv/lach...-12763925.html

    Ergo: Der dt. Staat hat total fertig....„Es gibt jetzt interessante Erwägungen, ob man vielleicht den Gebrauch und Konsum von Kokain legalisieren sollte, letztlich aus Kapitulation vor der Übermacht der Kriminalität, der man nicht mehr Herr wird“, erörterte Knispel, gefolgt von betretener Stille.

  11. #209

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    Der Deutsche Bank Chef Christian Sewing verteidigte den Stellenabbau des Unternehmens gegenüber dem Fernsehsender N-TV:"Wir haben keine andere Möglichkeit. Diese Bank muss sich dringend auf ihre Stärken konzentrieren. Das machen wir jetzt und das bedeutet, dass wir einige Dinge schließen und das heißt auch Jobs abbauen."

    Das Geldhaus möchte bis 2022 weltweit 18.000 Jobs abbauen, der Umbau soll ohne eine Kapitalerhöhung durch die Aktionäre bewältigt werden.
    Insgesamt soll der Umbau rund 7,4 Milliarden Euro kosten, gleichzeitig möchte sich die Deutsche Bank auch aus dem Aktiengeschäft zurück ziehen.
    "Die Stärken der Bank sind insbesondere das globale Firmenkundengeschäft. Aber natürlich haben wir daneben eine jetzt verkleinerte, sehr stark fokussierte Investmentbank" so Sewing.

  12. #210
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    Nach der Ankündigung hat die Bank bereits mit Massenentlassungen begonnen

    So radikal wie spät - Schmerzhaftes Ende für großen Traum

    Der große Traum vom Aufstieg zur weltgrößten Bank ist ausgeträumt: Die Deutsche Bank hat sich – mit jahrelanger Verspätung – einen radikalen Sparkurs verordnet und verabschiedet sich von einer ihrer jahrelang wichtigsten Einnahmequellen. Nur Stunden nach der Ankündigung hat die Bank bereits mit Massenentlassungen begonnen.

    Rückzug von Investmentbanking

    Nun soll es offenbar ganz schnell gehen: Bereits wenige Stunden nach der Ankündigung Sonntagnachmittag wurden in Asien die ersten Kündigungen ausgesprochen. „In den Geschäftsbereichen, in denen wir uns zurückziehen werden, haben wir mit dem Prozess bereits begonnen“, sagte Sewing am Montag in einer Telefonkonferenz. „Das betrifft natürlich nicht nur Asien, das betrifft auch andere Regionen.“ Wie stark einzelne Länder und Standorte betroffen sind, sagte Sewing auch auf Nachfrage nicht.

    Deutschlands größtes Geldhaus hatte am Sonntag den Abbau von weltweit rund 18.000 Vollzeitstellen angekündigt. Bis zum Ende des Jahres 2022 soll die Zahl der Vollzeitstellen von zuletzt knapp 91.500 auf etwa 74.000 sinken. Geschrumpft wird vor allem das Investmentbanking.

    https://orf.at/stories/3129492/


    Ergo: Díe Deutsche Bank so radikal wie Adolf?

  13. #211

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    Letzte Woche berichteten Medien bereits schon von leeren Büros bei der Deutschen Bank an der Wall Street.

    Den Mitarbeitern die im Aktienhandel in London, New York und Tokio tätig sind wurde gesagt, dass Sie ihre Jobs verlieren werden. Fraglich ob die Maßnahme mit der Stellenstreichung ausreichen wird.
    Unter den Bankern herrscht eine verägerte Stimmung, immerhin ist die Deutsche Bank mit fast 8.000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in der City of London. Einige Bnaker blieben der Arbeit fern während andere noch darauf warten ob ihre Jobs gefährdet sind.

    Die Ratingagentur Moodys sagte, es gebe erhebliche Herausforderungen bei der schnellen Umsetzung des Plans und fügte hinzu, dass sie ihren negativen Ausblick beibehalten würde.

  14. #212
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    Klimawandel in der Wirtschaft: Es wird kalt - 09. Juli 2019

    Schlimmer geht´s nimmer? Oh doch, von der Rinne in die Traufe....

    http://www.deutscheredensarten.de/vom-regen-in-traufe/

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Letzte Woche berichteten Medien bereits schon von leeren Büros bei der Deutschen Bank an der Wall Street.

    Den Mitarbeitern die im Aktienhandel in London, New York und Tokio tätig sind wurde gesagt, dass Sie ihre Jobs verlieren werden. Fraglich ob die Maßnahme mit der Stellenstreichung ausreichen wird.
    Unter den Bankern herrscht eine verägerte Stimmung, immerhin ist die Deutsche Bank mit fast 8.000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in der City of London. Einige Bnaker blieben der Arbeit fern während andere noch darauf warten ob ihre Jobs gefährdet sind.

    Die Ratingagentur Moodys sagte, es gebe erhebliche Herausforderungen bei der schnellen Umsetzung des Plans und fügte hinzu, dass sie ihren negativen Ausblick beibehalten würde.

    Klimawandel in der Wirtschaft: Es wird kalt

    09. Juli 2019

    Die Republikzerstörung ist in vollem Gang. Bei vielen deutschen Unternehmen drohen Massenentlassungen. Zuletzt bei Deutsche Bank. Automobilindustrie stürzt ab. - Warum demonstriert niemand dagegen, dass wir mit die höchste Steuer- und Abgabenlast weltweit haben?

    von Matthias Weik und Marc Friedrich

    Alle reden über das Klima und die Jugend geht auf die Straße. Keiner spricht jedoch über das Wirtschaftsklima. Niemand geht gegen die vollkommen irrsinnige Notenbankpolitik der Europäischen Zentralbank, welche Zombieländer und Zombieunternehmen um jeden Preis am Leben hält, auf die Straße.

    Warum demonstriert niemand dagegen, dass dem deutschen Sparer nachweislich 648 Milliarden Euro an Zinsen entgangen sind?

    Warum demonstriert niemand dagegen, dass mittlerweile 25 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland im Niedriglohnsektor tätig sind und folglich gegen die kommende Altersarmut?

    Warum demonstriert niemand dagegen, dass wir mit die höchste Steuer- und Abgabenlast weltweit haben?

    Stattdessen werden nun einerseits weitere Erhöhungen der Abgaben für uns Bürger gefordert, aber anderseits spricht keiner von Steuersenkungen.

    Rezession kommt – und zwar knallhart

    Unser Land steht vor einer wesentlich gewaltigeren Krise, die offenkundig niemand erkennt beziehungsweise wahrhaben möchte: Rezession. Die fetten Jahre des Exportweltmeisters Deutschland sind endgültig vorbei. Der saisonbereinigte und reale Auftragseingang der deutschen Industrie sank im Mai 2019 um 8,6 Prozent zum Vorjahresmonat! Es geht im Vergleich zum Vorjahresmonat den zehnten Monat in Folge abwärts! Erste Unternehmen kündigen Entlassungen an und viele werden folgen.

    https://lh6.googleusercontent.com/ZU...PA51NO-GvwcmHg

    Die Deutsche Bank wird 18.000 Stellen abbauen, BASF 6.000. Auch Bayer, Siemens, Thyssen, Ford allein in Köln 3.800 Jobs… haben bereits mit massiven Stellenstreichungen begonnen beziehungsweise entsprechende Pläne angekündigt.

    Kurzarbeit, Abfindungen, Entlassungen, Arbeitslosigkeit, explodierende Sozialkosten… werden bald die Schlagworte in den Medien sein und keiner wird mehr über Fachkräftemangel geschweige von Klimawandel sprechen.

    Automobilindustrie stürzt ab

    Mittlerweile sieht es in Deutschlands Schlüsselindustrie rabenschwarz aus. Die PKW-Produktion sank im Juni 2019 um sage und schreibe 24,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In den ersten 6 Monaten 2019 ist ein Minus von 12,5 Prozent zu verzeichnen. Bereits 2018 war die Produktion um 9,4 Prozent zum Vorjahr eingebrochen! Alle sprechen nur noch von Elektromobilität und keiner hat einen Plan wie diese in großem Stil umgesetzt werden soll.

    Zweifellos kann man sich in den Großstädten unseres Landes dank öffentlichen Nahverkehrs zumeist adäquat auch ohne Auto fortbewegen. Jedoch leben nicht alle Bürger in Berlin Prenzlauer Berg, sondern auch auf dem Land und dort sind die Distanzen etwas größer und es gibt zumeist keine Alternative zum Auto.

    Diese Erkenntnis scheint sich jedoch in der politischen Filterblase in den städtischen Ballungsräumen nicht durchzusetzen. Sollte das Thema Elektromobilität genauso dilettantisch wie die so genannte Energiewende – Deutschland hat nach Dänemark die zweithöchsten Strompreise in Europa – umgesetzt werden, dann gute Nacht Deutschland.

    Kampf gegen das Auto geht weiter

    Dennoch geht der Kampf gegen das Automobil und insbesondere gegen große und hochpreisige Automobile, in welchem Bereich Deutschland global führend ist, unvermindert weiter. Exakt mit diesen Fahrzeugen verdienen jedoch Audi, BMW und Daimler ihr Geld und eben nicht mit Klein- und Mittelklassewagen. Wenn wir tatsächlich unsere Fahrzeugindustrie – welche 21 Prozent unseres BIP ausmacht - weiter zerstören, dann müssen einem jeden die Konsequenzen bewusst sein.

    Ein kleiner Blick auf den Länderfinanzausgleich ist hierbei durchaus hilfreich. Im Länderfinanzausgleich sind im vergangenen Jahr Rekordsummen geflossen. Bayern zahlte mit 6,67 Milliarden Euro den bislang höchsten Betrag gefolgt von Baden-Württemberg mit knapp 3,1 Milliarden Euro. Berlin bekam mit gut 4,4 Milliarden Euro – unter den Empfängerländern die höchste Summe. Wie würde denn beispielsweise Berlin dastehen und wie wäre die Stimmung im Epizentrum der realitätsfernen Politik, wenn der Geldfluss aus Baden-Württemberg und Bayern nicht mehr fließt?

    Fakt ist: Der Klimawandel kommt und zwar zu allererst in der Wirtschaft.

    Deutschland hat in punkto Digitalisierung den Anschluss an das 21. Jahrhundert bereits verpasst und dies wird sich in Kürze bitter rächen. Dennoch ruht man sich auf den Lorbeeren und dem Geld aus Wirtschaftsbereichen, welche momentan in die Knie gehen aus und verteilt weiterhin großzügig Steuergelder an die EU und den Rest der Welt. Beispielsweise hat Deutschland allein China, ein Land das selbst beispielsweise massiv in Afrika investiert, im Jahr 2017 mit 630 Millionen Euro „gefördert“.

    Einem jeden muss klar sein: Wir haben den Wohlstand nicht auf Ewigkeit gepachtet. Dennoch verspielt die Politik unseres Landes fahrlässig unseren Wohlstand auf Kosten einer vollkommen pervertierten Wohlstandsdiskussion. Der kommende Klimawandel in der Konjunktur wird alle irrelevanten Scheindebatten im Keim ersticken.

    Die hitzigen Diskussionen und Hysterie sind ein Anzeichen für die berühmte spätrömische Dekadenz und ein warnendes Vorzeichen für den Absturz. Für viele, die heute demonstrieren wird es morgen in Deutschland keine Arbeitsplätze geben.

    Sobald sich das wirtschaftliche Klima gravierend ändert und immer mehr Menschen ohne Arbeit und Zukunftsperspektive auf der Straße stehen, werden wir freitags ganz andere Demonstrationen erleben. Doch dann ist es zu spät.

    www.friedrich-weik.de

    Die Rezession kommt

    Die Rezession kommt! Was Sie jetzt mit Ihrem Geld machen sollten und warum Notenbanken Gold kaufen!

    https://youtu.be/4nAFebsAijs

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/127...t-es-wird-kalt


    https://youtu.be/OL8Eh2XLp80

  15. #213

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    Besser kann man einen Zeitpunkt nicht setzen...

    Kaum hat der Radikalschlag bei der Deutschen Bank begonnen, Anfang der Woche sind die ersten Mitarbeiter aus ihren Büros in New York, Singapur und London entlassen worden, kommt der nächste Streich der Bank Chefs.

    Die Entlassenen Mitarbeiter geben Nobelschneidern für Anzüge die Klinke in die Hand. Ausgerechnet an dem Tag an dem 18.000 Mitarbeiter gefeuert werden.

  16. #214

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    Deutsche Bank

    Wenn viele Mitarbeiter den Arbeitsplatz verlieren wird dies sicherlich der Allgemeinheit
    nicht gleichgültig sein. In der jetzigen prekären Situation, wo vom Vorstand nicht nur
    ein massiver Arbeitsplatzabbau beschlossen wird, sondern auch eine Auslagerung von
    toxischen Papieren in einem Gesamtwert von fast 70 Mrd. Euro. Hier sollte schon auch
    die Meinung der EZB und BaFin ins Rampenlicht rücken. Letztendlich werden doch auch
    wiederum wacklige Papiere der Deutschen Bank an die EZB gegeben für neue Kredite.
    Das Totschweigen der Politik, EZB und BaFin ist hier nicht wirklich im Sinne der Ver-
    braucher. Die Überwachung der Banken durch die EZB. Hier scheint die Kontroll-
    behörde die Sachlage nicht ernst zu nehmen.

  17. #215
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    Die Deutsche Bank stellt Zertifikategeschäft zur Disposition

    Von Daniel Mohr und Hanno Mußler -Aktualisiert am 11.07.2019-12:59

    Die Zukunft des Zeritifikategeschäfts der Deutschen Bank ist ungewiss. Privatinvestoren mit einer Anlagesumme von gut fünf Milliarden Euro sind betroffen.

    Die Zukunft des Zeritifikategeschäfts der Deutschen Bank ist ungewiss. Derzeit hat die Bank Zehntausende Zertifikate und Optionsscheine unter der Marke X-Markets am Markt. Deutsche Privatanleger haben in den Produkten mehr als fünf Milliarden Euro angelegt. Die Hälfte des investierten Geldes steckt in Produkten, die auf der Entwicklung von Aktienkursen basieren.

    Von der am Sonntag getroffenen Entscheidung der Deutschen Bank, sich aus dem globalen Aktienhandel zurückzuziehen, sind sie daher unmittelbar betroffen. „Wir erfüllen alle unsere Verpflichtungen“, heißt es dazu von einem Sprecher der Bank. Die Bank stellt also weiterhin Kurse für ihre Produkte. Sie können weiterhin verkauft und auch gekauft werden. Es werden auch weiterhin neue Produkte emittiert.

    Wie es jedoch weitergeht, ist unklar. Eine Option wäre der Verkauf des Geschäfts. Ganz unwahrscheinlich ist das nicht. Seit Jahren legt die Deutsche Bank schon keinen großen Wert mehr auf diesen Geschäftsbereich. Früher war sie Marktführer, vor der Finanzkrise sogar mit 24 Prozent Marktanteil und mehr als 30 Milliarden Euro Anlegergeld. Heute kommt die Deutsche Bank nach Angaben des Deutschen Derivate Verbandes (DDV) noch auf 7,9 Prozent und Rang fünf in Deutschland als beste private Bank, aber weit hinter Deka, DZ Bank, LBBW und der Helaba, die das Geschäft spät, aber teilweise stark forciert haben.

    .........

    Die Deutsche Bank könnte es jedoch auch fortführen. Denn die zweite Hälfte des Geschäfts basiert nicht auf Aktien, sondern auf Zinsprodukten. Die Zertifikate der Deutschen Bank könnten daher auch im Bereich „Anleihen“ eine neue Heimat finden.

    Quelle: F.A.Z.

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-16278469.html

  18. #216
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    Anzug-Anprobe während Massenentlassung: Deutsche-Bank-Chef Sewing sagt:

    "fehlt jegliches Verständnis"

    Für edle Anzüge Maß nehmen lassen, während viele Kollegen entlassen werden - dieses Verhalten Londoner Führungskräfte sei respektlos, sagte Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing dem "Handelsblatt".

    Donnerstag, 11.07.2019 20:09 Uhr

    Der vergangene Montag war für viele Deutsch-Banker in London ein bitterer Tag, etwa für die Mitarbeiter im Aktienhandel: Sie erfuhren von ihrer Entlassung, von der Schließung ihrer ganzen Abteilung. Zur gleichen Zeit jedoch hatten Führungskräfte der Bank Besuch - von Gesandten eines Londoner Nobelschneiders. Ein Verhalten, das nun auch der Vorstandschef der Deutschen Bank Chart zeigen mit deutlichen Worten kritisiert.

    "Mir fehlt jegliches Verständnis dafür, dass in unserer Niederlassung in London am Montag jemand Schneider bestellt hat, um Maßanzüge auszumessen", sagte Christian Sewing dem "Handelsblatt". Das sei ein respektloses Verhalten und stehe "in keiner Weise im Einklang mit unseren Werten", ergänzte der Deutsche-Bank-Chef. Er habe persönlich mit den Führungskräften angerufen. "Ich gehe jedenfalls davon aus, dass die beiden Kollegen meinen Anruf nicht vergessen werden."

    Am Sonntag hatte Sewing einen Großumbau der Deutschen Bank angekündigt, der unter anderem tiefe Einschnitte in das Investmentbanking vorsieht. Insgesamt will die Bank bis Ende 2022 weltweit 18.000 Stellen abbauen. Wie viele Arbeitsplätze in Deutschland gestrichen werden, teilte die Bank bislang nicht mit.

    Sewing sagte allerdings nun im "Handelsblatt", auch in Deutschland werde "eine substanzielle Zahl an Stellen wegfallen". Der Bankchef betonte, dass auch der schon seit längerer Zeit angekündigte Stellenabbau im Zusammenhang mit der Integration der Postbank in der Gesamtzahl von 18.000 wegfallenden Arbeitsplätzen enthalten sei.

    Nach der im April geplatzten Fusion mit der Commerzbank sind Zusammenschlüsse oder größere Übernahmen für Sewing vorerst kein Thema mehr. "Jetzt lassen Sie uns bitte erst mal machen", sagte er der Zeitung. Wenn es denn dann dazu käme, seien für ihn Zusammenschlüsse auf europäischer Ebene logischer als auf nationaler - aber das sei Zukunftsmusik.

    fdi

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/un...a-1276961.html


    Ergo: Da fällt mir immer wieder das Büchlein von Günter Ogger ein: Nieten in Nadelstreifen

    http://www2.hu-berlin.de/sachbuchfor...eten-Cover.jpg

    https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Ogger!


    Auszüge aus Günter Ogger's - "Nieten in Nadelstreifen" - Deutschlands Manager im Zwielicht

    Sie sind tüchtig, alle Welt weiß es. Sie kommandieren die drittgrößte Volkswirtschaft der Erde und beherrschen die internationalen Märkte. Sie bescherten uns einen Wohlstand, wie wir ihn nie zuvor in unserer Geschichte kannten. Sie besiegten den Kommunismus und arbeiten im deutschen Osten hart am Wirtschaftswunder, zweiter Teil. So sehen sie sich am liebsten, die deutschen Manager. Selbstzweifel sind in ihrer Ausbildung nicht vorgesehen, und öffentliche Kritik ist selten. Warum auch, steht doch alles zum Besten mit unserer Wirtschaft, oder? Verglichen mit den Zuständen in der Politik oder in der öffentlichen Verwaltung, ist die deutsche Privatwirtschaft zweifellos in recht guter Verfassung. Ob das aber ein Verdienst der Manager ist, darf bezweifelt werden. Denn gerade da, wo die angestellten Bosse das Sagen haben, zeigen sich seit ein paar Jahren erschreckende Schwächen: in der Großindustrie und in der Finanzwirtschaft. Die totale Herrschaft, die eine zahlenmäßig kleine Gruppe von Topmanagern seit dem Rückzug der großen Unternehmerfamilien über den wichtigsten Bereich der deutschen Wirtschaft angetreten hat, führte zu einer Reihe gravierender Fehlentwicklungen, deren Folgen erst jetzt allmählich sichtbar werden:

    zurück zur Seite über Marktwirtschaft

    Die Wettbewerbsfähigkeit läßt nach.....

    http://www.irwish.de/Site/Biblio/Markt/Ogger1.htm



    Nach "Nieten in Nadelstreifen": Günter Ogger geht mit Deutschlands Managern hart ins Gericht

    Sind die Globalisierungsfalle und der Turbokapitalismus verantwortlich für die zahlreichen Probleme Deutschlands? Oder liegt die Schuld bei den wirtschaftlichen Führungseliten und ihrem Machtrausch? Diesen Fragen geht der durch "Nieten in Nadelstreifen" bekannt gewordene Wirtschaftsjournalist Günter Ogger nach. War sein Bestseller eine locker geschriebene Darstellung der grassierenden unternehmerischen Inkompetenz in den deutschen Chefetagen, so thematisiert er in seinem neuen Buch den hemmungslosen Machtrausch von Bossen wie DaimlerChrysler-Lenker Jürgen Schrempp oder Hoechst-Konzernchef Jürgen Dormann und die Konsequenzen.

    Ausgangspunkt für Oggers Betrachtungen ist die aktuelle Fusionsmanie, die außer dem Drang nach schierer Größe keine klaren Konzepte oder Strategien erkennen lässt. Als Motive für den ungebremsten Trieb der Topmanager, durch Übernahmen und Konzern-verschmelzungen ihre Unternehmen auf die Spitzenplätze aller möglichen Industrie-Rankings zu katapultieren, macht er allein Großmannssucht und Habgier aus. Fressen oder gefressen werden, so laute die Devise.

    Die Macher folgen in ihrem Handeln einem Herdentrieb, glaubt Ogger. War es in den achtziger Jahren en vogue, durch Zukäufe eine größtmögliche Diversifikation zu erreichen und Megaunternehmen zusammenzuschmieden, die auf den unterschiedlichsten Geschäftsfeldern aktiv werden sollten, so lautet die aktuelle Modeströmung der "Fusionsartisten", die Umsatzzahlen im Kerngeschäft aufzublähen und allein den "Shareholder Value" im Auge zu behalten. Das Betriebsklima, das maßgeblich zum Erfolg eines Unternehmens beiträgt, und gewachsene Konzernstrukturen bleiben laut Ogger angesichts des "kollektiven Größenwahns" auf der Strecke, die Mitarbeiterkriminalität aus Frust am Job steigt explosionsartig. Ogger prangert die Unkontrollierbarkeit der Top-Manager an, die selbst dann munter weiter machen können, wenn der Karren in den Dreck gefahren wurde. Für ihn ist Hoechst-Chef Jürgen Dormann dafür ein Musterexemplar. Dormann habe es geschafft, innerhalb weniger Jahre einen kerngesunden Pharmakonzern durch den Kauf des amerikanischen Kunststoffherstellers Celanese und anderer Unternehmen einen riesigen Schuldenberg zu produzieren. Am Ende des Totalumbaus stand die Fusion mit dem französischen Konzern Rhone-Poulenc und ein deutsch-französischer Zwitter namens Aventis. Der zugkräftige Name Hoechst, einst Symbol qualitativ hochstehender Pharmaprodukte, soll nach dem Willen des "großen Zerstörers" verschwinden.

    Ogger versteht es, das Unbehagen über Deutschlands allmächtige Macher auf den Punkt zu bringen, leider sind seine Betrachtungen allzu oberflächlich und wiederholen sich. Zu sehr übt er sich in der Pose des Scharfrichters. Vieles hat man schon woanders besser formuliert gelesen. Außerdem gerät der Vergleich des Verhaltens von Top-Managern, die ohne Rücksicht auf Verluste ihre gescheiterten Konzepte bis zum bitteren Ende durchziehen, mit dem des "größten Feldherrn aller Zeiten" (gemeint ist Hitler) gründlich daneben.

    Günter Ogger: Macher im Machtrausch - Deutschlands Manager auf gefährlichem Kurs. Droemer, München 1999. 352 S. 39,90 DM.

    https://www.tagesspiegel.de/kultur/n...cht/96012.html

  19. #217
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  20. #218

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    Bei der Deutsche Bank brodelt es weiterhin mächtig nicht nur das die Papiere eine Talfahrt erleben auch das Vertrauen ist weg.

    Wie im letzten Post schon geschrieben kann man sich für einen Luxusschneider keinen schlechteren Zeitpunkt aussuchen, während tausende andere ihre Jobs verloren haben. Der Deutsche Bank Chef Christian Sewing sieht das wohl genauso, gegenüber dem Handelsblatt erklärte er:" Mir fehlt jegliches Verständnis dafür, dass in unserer Niederlassung in London am Montag jemand Schneider bestellt hat, um Maßanzüge auszumessen. Am gleichen Tag mussten wir vielen Mitarbeitern im Aktienhandel sagen, dass sie gehen müssen, weil wir ihre Abteilung schließen." Solch ein Verhalten sei respektlos und "steht in keiner Weise im Einklang mit unseren Werten."

    Sewing hatte mit den Führungskräften telefoniert, "Ich gehe jedenfalls davon aus, dass die beiden Kollegen meinen Anruf nicht vergessen werden."

  21. #219

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    Deutsche Bank -Online Banking-

    Es scheint zur Zeit nicht möglich sich im Online Banking bei der Deutsche Bank einzu-
    loggen. Laut Auskunft einer Mitarbeiterin scheint es sich um ein technisches Problem
    zu handeln. Das Bezahlen der Rechnungen muss noch warten.

  22. #220

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    Deutsche Bank -Online Banking- 12.7.2019 22 19

    Es war zwar bedingt zweimal möglich wieder einzuloggen. Doch beim Versuch zu überweisen
    gab es leider wieder ein Problem. Die automatische Bilderkennung wurde erst gar nicht aufge-
    rufen; selbst das alte Tan-Verfahren konnte das Gerät nicht erkennen. Wo führt der Weg
    der Deutsche Bank wohl hin? Ich glaube es ist unzumutbar, wenn ein Kunde die ganze Nacht
    versuchen muss, um Überweisungen zu tätigen. Höre gern die Meinung anderer Forums-
    Teilnehmer. So geht es wirklich nicht.

  23. #221
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    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Es war zwar bedingt zweimal möglich wieder einzuloggen. Doch beim Versuch zu überweisen
    gab es leider wieder ein Problem. Die automatische Bilderkennung wurde erst gar nicht aufge-
    rufen; selbst das alte Tan-Verfahren konnte das Gerät nicht erkennen. Wo führt der Weg
    der Deutsche Bank wohl hin? Ich glaube es ist unzumutbar, wenn ein Kunde die ganze Nacht
    versuchen muss, um Überweisungen zu tätigen. Höre gern die Meinung anderer Forums-
    Teilnehmer. So geht es wirklich nicht.

    Mein Gutster Huppertz;

    die Deutsche Bank hat total fertig - ab zum Abdecker mit dieser Bank - da hilft kein Tierarzt mehr - höchstens mit einer kleinen Spritze? Das wäre aber die letzte gewesen......


    Mein Gutster,was sagste denn nu ! Komik

    https://youtu.be/sS5Z8UGq80Y

  24. #222

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    Deutsche Bank -Online-Banking-

    Liebe Luis, danke für Deinen tröstenden Beitrag.

    Zum Thema: Das Einloggen war nach mehrmaligen Versuch am 13.7.2019 9 00 Uhr
    wieder bedingt möglich. Bedingt heißt in diesem Fall, dass nach dem zweiten Versuch
    die Bilderkennung den Auftrag angenommen hat. Hoffentlich haben die anderen Nutzer
    von Deutscher Bank Bankkonten auch wieder Glück. Natürlich technische Pannen
    können bei jeder Bank passieren. Bin mal gespannt, was mich beim neuen esafe der
    DB erwartet. Würde mich nicht wundern, wenn bald unserer persönlichen Daten in
    der Bildzeitung erscheinen; was soll s Bankgeheimnis ad?

  25. #223

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    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Die meisten Rentner müssen nach 45 Berufsjahren an die Tafel und um ein Mittagessen
    betteln.
    Dort müssen sie auch noch die ausgemergelten frühpensionierten Beamten wegdrängeln die natürlich ganz vorn - in der ersten Reihe- an den Tafeln stehen
    nicht wahr AfD bot?

  26. #224

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    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Welche Folgen könnte die Abspaltung von zynischen Papierchen der Deutschen Bank in
    eine Bad-Bank haben. I
    Es geht mir derivaten um 283 Mrd. Bad Bank ist Abwicklungsbank. Das funktioniert nur mit Haftung und das wird ein "Rettungsschirm" sein. Der Trick auf den verbeamtete deutsche Landesbanken mit Lehman "Abwicklung" hereingefallen sind- die Beamten sind unkündbar und alle noch da- nämlich in Paketchen umpacken wird vielleicht nochmal funktionieren weil ja die Landesbank Beamten alle noch da sind aber das ist für den letztlich haftenden Steuerzahler Jacke wie Hose

  27. #225
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Ich halte von Parteien nicht viel...Firmen halten Deutsche Bank für unwichtig

    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    Dort müssen sie auch noch die ausgemergelten frühpensionierten Beamten wegdrängeln die natürlich ganz vorn - in der ersten Reihe- an den Tafeln stehen
    nicht wahr AfD bot?
    Parteien sind in Wahrheit nur staatlich regulierte Mafia Gruppen, die alle samt an der gleichen Krankheit leiden, sie brauchen und wollen nur das Geld seiner Wählerschaft und der der Konkurrenzen absacken und reichlich davon abgreifen.

    Die Wählerschaft sind die Kälber denen man das Fell über die Ohren abzieht.

    https://www.google.com/search?client...iz.wMDK9dEdaHk


    Trotz Umbau - „Gibt genug andere Banken“ – Firmen halten Deutsche Bank für unwichtig

    Stand: 00:07 Uhr | Lesedauer: 3 Minuten - Von Carsten Dierig, Karsten Seibel

    Die Deutsche Bank baut radikal um und will sich künftig vor allem auch auf Firmenkunden konzentrieren. Aber was halten eigentlich die Unternehmen von diesem Plan? Einige Firmen sagen längst, dass man das Institut nicht mehr braucht.

    Die deutsche Wirtschaft unterstützt die Umbaupläne der Deutschen Bank. „Wir hoffen, dass mit der Umstrukturierung der Deutschen Bank das Vertrauen der Kunden wiedergewonnen werden kann“, sagte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) Holger Bingmann WELT AM SONNTAG. Für die Groß- und Außenhändler sei es von Vorteil, auf heimische Geschäftsbanken zurückgreifen zu können, die sie in ihren nationalen und weltweiten Geschäften begleiten und beraten. Heimische Institute würden die Besonderheiten des eigenen Marktes besser kennen.

    Auch Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer des Industrieverbandes BDI, begrüßte die „stärkere Ausrichtung an den Belangen der Firmenkunden“. Die deutschen Industrieunternehmen bräuchten leistungsfähige deutsche Banken, die das internationale Geschäft vieler Unternehmen durch Finanz-, Anlage- und Risikoabsicherungslösungen unterstützen könnten.

    Geht es um die Bedeutung der Deutschen Bank für den Standort Deutschland, zeigt sich die deutsche Wirtschaft allerdings gespalten. WELT AM SONNTAG verweist auf eine exklusive Umfrage von Roland Berger im Rahmen der Initiative „Leaders Parliament“, an der 96 Entscheider aus der Wirtschaft teilnahmen. Demnach beurteilte jeder zweite Befragte (51 Prozent) die Bedeutung der Deutschen Bank für den Standort Deutschland nach wie vor als „groß“. Auch wenn der Ruf gelitten habe, sei der Standort auf seinen Branchenprimus angewiesen. Vier Prozent entschieden sich sogar für „sehr groß“. Die Marke Deutsche Bank sei nach wie vor weltweit bekannt und schmücke jeden Geschäftspartner.

    Drittel der Entscheider hält Deutsche Bank für unbedeutend

    Auf der anderen Seite schätzte aber fast jeder dritte (32 Prozent) die Bedeutung der Deutschen Bank für den Wirtschaftsstandort Deutschland als „gering“ ein. Die Deutsche Bank sei selbst hierzulande nur noch ein Institut unter vielen. 13 Prozent stuften die Bedeutung der Bank sogar als „sehr gering“ ein. Das Geldhaus sei inzwischen eher zum Imageproblem für den Standort Deutschland geworden.

    Einzelne Mittelständler verwiesen gegenüber WELT AM SONNTAG darauf, dass sie nicht mehr auf die Deutsche Bank angewiesen seien. „Die Deutsche Bank hat in den letzten Jahren stark an Reputation eingebüßt“, sagte Stefan Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung von ebm-papst, einem Hersteller von Elektromotoren und Ventilatoren mit 15.000 Mitarbeitern und 2,2 Milliarden Euro Umsatz WELT AM SONNTAG. Auch heute mache er noch Geschäfte mit der Deutschen Bank, aber es gebe längst genug andere Banken auf dem Markt. „Als Unternehmen haben wir mittlerweile viele Optionen“, so Brandl.

    Auch Heinz Leibundgut, Finanzvorstand des Bauchemie-Unternehmens Uzin Utz, verwies auf den starken Wettbewerb im Kampf um Mittelstandskunden. „Es gibt genug andere Banken, die sich schon als Unternehmerbank postiert haben und auch so handeln“, sagte Leibundgut WELT AM SONNTAG. Das Unternehmen erwirtschaftete mit 1300 Mitarbeitern zuletzt einen Jahresumsatz von rund 350 Millionen Euro. Die Deutsche Bank gehöre zu den Hausbanken des Unternehmens, so Leibundgut weiter. Das Engagement sei in den vergangenen Jahren aber nicht ausgeweitet worden. „Es hat einfach nicht mehr gepasst“, sagte er.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...unwichtig.html

  28. #226

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    Deutsche Bank und die Erwartungshaltung der Bürger an das Institut?

    Beim Wort Deutsche Bank denken viele Bürger heute nur noch an Skandale. Dies ist doch
    wahrhaftig nicht die Schuld der Verbraucher. Das Image einer Bank baut diese letztend-
    lich selber auf. Liebe Leute wir versprechen alles besser zu machen; diesen Spruch kennen
    die Kunden und Aktionäre nun schon seit 10 Jahren. Nur, dieses Wort scheint ein Versprecher
    auf höchster Ebene zu bleiben. Es bringt hier auch nichts, wenn die vielen Verfehlungen
    wieder geschrieben und beschrieben werden. Auch hier wurde die Bank nicht von den
    Bürgern verurteilt sondern von weltlichen Gerichten.

    Zur Zeit greift leider die Entlassungswelle bei der Deutschen Bank durch. Hier freut sich
    bestimmt auch kein Verbraucher oder Aktionär wenn tausende Mitarbeiter den Arbeitsplatz
    verlieren. Auch hier sollte ruhig über die Gier einzelner Menschen gesprochen werden, die
    sich aus dem großen Brunnen auf Kosten anderer zu viel herausgenommen haben. Beim
    Vergleich von Gehältern und Boni und sonstigen Vergütungen bleibt die Bank bis heute
    Spitzenreiter. Nun ist dieses Thema nicht nur ein Problem der Deutschen Bank. Die gerechte
    Verteilung des Geldes bleibt für die Zukunft ein schwieriges Thema. Unsere Gesellschaft
    ist zur Zeit eine sozial liberale Gemeinschaft, in der das Wort Kommunismus nicht an erster
    Stelle steht.

    Viel wichtiger in der kurzfristigen Gegenwart scheint zu sein, wie die Bank mit den 70
    Mrd. Euro an zynischen Papierchen umgeht. Die EZB wird sicherlich abgeneigt sein, diese
    Derivate als Sicherheit zu akzeptieren. Von daher wird es sicherlich auch schwierig
    bleiben diese Derivate in eine Bad Bank auszulagern. Der Sinn einer Bad Bank sollte es
    bekanntlich sein, Papiere für die vorübergehend kein wirklicher Wert festgestellt wird,
    in eine Art Sicherheitsverwahrung zu nehmen und bei guter Marktlage zu einem fairen
    Preis zu verkaufen. Es gibt leider auch Papiere, die die Bank selber geschaffen hat und
    die für andere Beteiligte nie einen Wert haben werden. Dies ist ein großes Problem.
    Die EZB und BaFin halten sich zur Zeit vornehm zurück und wollen den Hilferuf von
    Bankchef Sewing gar nicht gehört haben. Dies scheint irgendwie verständlich, da die
    Bank vor nicht allzu langer Zeit kontrolliert wurde und alles für Rechtens erklärt wurde.
    Das leider nicht alles in Ordnung ist, zeigt das Verhältnis von Eigenkapital zum jetzt
    angesetzten Kapital für das eine eventuelle Bad Bank Lösung gefunden werden muss.
    Im Extrem könnten die Verbraucher die Leidtragenden von jeder Lösung sein. Der Gedanke
    der Bundesregierung, dass die Bürger, Kunden, Aktionäre usw. direkt bei einer Notlage
    eingreifen sollen, belastet bekanntlich die Bank zuletzt. Auch hier gilt ja, dass die Bank-
    guthaben nur noch bis zu einem Betrag von Euro 100000 über die Eigenlagensicherung
    wirklich hart abgesichert sind. Alles was dahinter kommt, sind leider wieder diese Ver-
    sprechen. Für manche große Firma, die höhere Guthaben bei der Bank hält, könnte dies
    das "Aus" bedeuten.

    Es scheint so zu sein, dass der bald scheidende EZB Präsident noch ein Abschiedsge-
    schenk von der Deutschen Bank auf den Weg bekommt. Und wenn es hier mehr scheint,
    als nur über ein Nachdenken der Geldflut der EZB nachzudenken. Herr Sewing macht
    hier auch direkt deutlich, dass er nicht in der Vergangenheit verantwortlich war für
    die Zunahme der zynischen Papierchen in der Bank. Ihm wurden Altlasten der Bank
    auferlegt, die nur durch O Zinspolitik und Geldflut finanzierbar waren. Dieser richtige
    Weg verdeckt auf etwas Falsches hinzuweisen, ist zwar richtig, scheint von der Bundes-
    regierung und den Verantwortlichen nicht wahrgenommen zu werden. Die Wahrheit ist
    hier leider, dass damals mit dem Vorstand Ackermann und unserer heutigen Bundes-
    kanzlerin etwas ausgehandelt wurde, unter dem die Bank heute noch sehr stark leidet.
    Das größte Geschenk von Vorstand Crayn an die Amerikaner sollte erst gar nicht richtig
    ausgeführt werden; hier wurde direkt Eigenkapital vernichtet, welches vorab in einer
    Kapitalerhöhung eingetrieben wurde. Verarschung von Aktionären durch einen Vorstand.
    Die unglückliche Rolle eines Aufsichtsratschefs

    Würde es zur Zeit etwas bringen, wenn die Bank unter einer verbesserten Zwangsver-
    waltung gestellt würde? Der Karren bei der Bank scheint und bleibt sehr verfahren zu
    sein. Auch eine Teilverstaatlichung würde aus der Bank von heute auf morgen kein
    Juwel machen.

    Die vielen Baustellen IT-Verbund, Datenumgang, Datensicherheit. Erst gestern wurde
    ich persönlich Opfer beim -Online Banking-?

    Es ist einfach zu viel was nicht in Ordnung ist. Der Datenschutzbeauftragte der Bank
    muss unabhängig bleiben; hier muss am gesetzlichen Auftrag erinnert werden.

    Wichtigstes Thema scheint das besondere Vertrauensverhältnis der Bankmitarbeiter zu
    den Kunden zu sein. Bisher konnte die Bank nicht zum höchsten Vorwurf Maulwurf an
    höchster Stelle wirklich entlastet werden. Die Kunden sind auch hier nicht dazu da,
    einen großen Freibrief zu erstellen.

    Auch hier gilt zum Thema Kurse usw. wurde in der Vergangenheit bereit in einigen
    geurteilten Fällen ein sehr schlechtes Bild abgegeben.

    Die Schreiber würden gern Positives schreiben?

  29. #227
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    Die Bundesregierung als Retter der "Armen"!


  30. #228
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    Onlinebanking: Kunden klagen über IT-Störung bei Deutsche Bank - 13.07.2019

    Von Mark Fehr

    Kunden von Deutschlands größter Bank beschweren sich am Wochenende auf Twitter über Störungen von Wertpapierdepots, Geldautomaten und des Onlinebankings.

    Kunden der Deutsche Bank plagen zum Wochenende offenbar Störungen beim Onlinebanking und bei Geldautomaten. In ihrem Servicekanal auf dem sozialen Netzwerk Twitter antwortete die Bank auf Fragen genervter Nutzer. Auch auf dem Internetportal „Allestörungen“ ist von einer aktuellen Störung bei der Deutschen Bank die Rede, die in rund 80 Prozent der Fälle das Onlinebanking betreffen soll.

    Am Samstag Nachmittag räumte das Geldinstitut über seinen Servicekanal auf Twitter in einer Antwort an einen Nutzer schließlich „technische Einschränkungen“ ein. Demnach soll eine Störung bei einem Dienstleister der Deutsche Bank Grund für die Einschränkungen sein. Die Bank entschuldigte sich bei ihren Kunden für die Unannehmlichkeiten und betonte, gemeinsam mit dem Dienstleister intensiv an einer Lösung zu arbeiten. Auf eine per Email verschickte Anfrage der F.A.Z. zu Ausmaß und Ursache der Störung hatte die Deutsche Bank am Nachmittag nicht reagiert.

    Die Bank sendet auf Twitter allerdings keine eigenen Mitteilungen dazu, sondern antwortet separat auf Fragen einzelner Nutzer. Daher ist nicht klar, ob es sich um eine großflächige oder punktuelle Störung handelt.

    Laut einer früheren Twitter-Antwort der Deutsche Bank sind die Störungen im Onlinebanking seit Samstag früh behoben. Auch sollen Überweisungen wieder möglich sein – sowohl an Geldautomaten als auch im Onlinebanking.

    „Es tut mir leid, dass Sie Schwierigkeiten mit dem Geldautomaten hatten, der Fehler ist inzwischen behoben“, schrieb die Bank am Samstag an einen Kunden. Auch für die Störungen im Onlinebanking entschuldigte sich die Bank auf Twitter. In dem Tweet heißt es unter anderem: „Unsere Techniker haben mit Hochdruck daran gearbeitet. Der Fehler ist jetzt behoben.“

    Wenn die Geldautomaten bei einer Bank nicht funktionieren, können Kunden auf die Geräte anderer Banken ausweichen, um Bargeld abzuheben. Da viele große Banken sich zu Netzwerken zusammengeschlossen haben, ist das innerhalb solcher Verbünde ohne zusätzliche Gebühren möglich.

    Die Deutsche Bank steht aktuell wegen eines großen Stellenabbaus vor allem in ihrem internationalen Investmentbanking im Fokus. Doch auch in Deutschland werden viele Stellen wegfallen. Das liegt unter anderem daran, dass die von der Deutsche Bank übernommene Postbank Personal abbaut.

    Störungen der sensiblen Banken-IT passieren auch bei anderen Instituten immer wieder. Bei der Deutsche-Bank-Konkurrentin Commerzbank war das jüngst wiederholt ausgerechnet zu den Monatswechseln im Juni und Juli der Fall. An den ersten Bankarbeitstagen eines Monats wollen viele Kunden den Eingang ihres Gehalts oder ihrer Rente auf ihrem Konto überprüfen. Wenn dann das Internetbanking streikt, ist das besonders ärgerlich.

    Deutschlands oberster Finanzaufseher, Felix Hufeld, hatte sich im Juni vor Frankfurter Journalisten unter anderem zu IT-Störungen bei Banken geäußert. Der Bafin-Präsident sagte, dass erfahrungsgemäß oft interne Fehler oder Fehler bei einem Dienstleister Ursache solcher Störungen seien.

    Diese hätten teils banale Gründe, wie Fehler bei der Dateneingabe durch Mitarbeiter oder schief gelaufene Softwareaktualisierungen über Nacht. Hufeld betonte, dass die Finanzaufsicht im Fall wiederholter und gehäufter IT-Probleme die betreffenden Banken kontaktiere, um nachhaltige Lösungen zu verlangen.

    Quelle: FAZ.NET

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-16283187.html

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