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Thema: Deutsche Bank

  1. #232

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    Deutsche Bank

    Wenn der Buchmacher-Witz von Luis nicht so ernst wäre, könnten die Verbraucher
    sicherlich darüber lachen. Es soll ja selten vorkommen, dass die Verbraucher bei den
    Wetten der Bank einmal gewinnen; wenn dann aber auch noch die Angestellten nicht
    mehr vor Ort sind, sieht es ganz schlecht aus.

    Wenn die Chefs mit den Nadelstreifen in London gerügt wurden, weil sie am Tag der
    Entlassungswelle den Luxusschneider kommen ließen, muss dann nicht auch der Chef
    gerügt werden, wenn er Leute abgeworben hat und diese wieder unverschämte Saläre
    geboten hat.

    Die Finanzwirtschaft bleibt wiede am Scheideweg. Leergeschäfte auf Kosten der
    Allgemeinheit, die die Volkswirtschaft schädigen und zu einem schleichenden Kollaps
    führen. Die Politik ist mit anderen Aufgaben stark beschäftigt?

  2. #233

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    Deutsche Bank kürzt Tech-Ausgaben trotz digitaler Revolution

    Im Mittelpunkt des Umbau-Plans des Deutsche-Bank-Vorstandsvorsitzenden Christian Sewing steht eine konträre Wette: dass er die Ausgaben für Technologie senken und gleichzeitig im Wettbewerb bestehen kann.





    • Trotz der sich beschleunigenden digitalen Revolution im Finanzbereich geht die Deutsche Bank davon aus, dass sie ihre jährlichen Ausgaben für Tech im Jahr 2022 auf 2,9 Milliarden Euro senken wird, nachdem sie in diesem Jahr einen Höchststand von 4,2 Milliarden Euro erreicht haben
    • Die Deutsche Bank würde wahrscheinlich gerne mehr für Technologie ausgeben, brauche das Geld aber für andere Teile ihrer Restrukturierung, sagte Pierre Drach, Managing Director von Independent Research in Frankfurt
    • Sewings Team sagt, dass es Fortschritte bei der Instandsetzung von Informationssystemen gemacht hat, die sein Vorgänger als "veraltet und unzureichend" bezeichnet hatte
    • Die jahrelange Expansion führte zu Systemen, die nicht miteinander kommunizieren konnten und Geschäftsprozesse nicht ausreichend abbildeten. Die Bank, die seit 2008 fast 18,5 Milliarden Dollar für Vergleiche und Geldbußen ausgegeben hat, führte an, dass mangelnde Kontrollen zum Teil auch auf schwache Systeme zurückzuführen seien


    • "Wir investieren weiterhin in IT, um unseren Kunden besser dienen zu können, um sicherer, effizienter und kontrollierter zu werden", sagte Senthuran Shanmugasivam, ein Sprecher der Deutschen Bank, auf Anfrage von Bloomberg

  3. #234
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    Deutschen Bank: Aktie schmiert wegen Milliarden-Verluste ab...

    24.07.2019 - 10:15 Uhr

    Diese Zahlen klingen wie ein Schock: Die Deutsche Bank verzeichnete im zweiten Quartal dieses Jahres 3,15 Milliarden Euro Verlust.

    Auf den zweiten Blick gibt es dafür einen guten Grund: den radikalen Konzernumbau, den Bank-Boss Christian Sewing (49) vor zwei Wochen angekündigt hatte. Dadurch werde die Bilanz um 3,4 Milliarden Euro belastet, sagte Sewing und versuchte zu beruhigen, ein erheblicher Teil der Restrukturierungskosten sei bereits verbucht.

    „Ohne diese Belastungen für den Umbau wäre die Deutsche Bank profitabel gewesen. In unseren stabileren Geschäftsbereichen waren die Erträge konstant oder sind gestiegen. Zusammen mit unserer soliden Kapital- und Liquiditätsausstattung ist das eine gute Grundlage für Wachstum“, erklärte Sewing.

    ▶︎ Ohne die Kosten für den Umbau hätte der Gewinn nach Steuern 231 Millionen Euro betragen. Fakt ist aber: Die Erträge der Bank sanken um satte sechs Prozent. Und der Verlust fällt insgesamt höher aus als das Minus von 2,8 Milliarden Euro, das die Bank Anfang Juli angekündigt hatte.

    An der Börse kamen die Nachrichten gar nicht gut an. Die Aktie brach zeitweise um mehr als fünf Prozent ein und war mit Abstand größter Verlierer im Leitindex Dax.

    Vor allem im Aktien- und Anleihehandel aber auch in der Transaktionsbank verdiente das Institut weniger. Die Erträge in der Unternehmens- und Investmentbank brachen um 18 Prozent auf 2,94 Milliarden Euro ein. Immerhin: Die Fondstochter DWS verdiente mit 112 Millionen Euro (plus 22 Prozent) deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum.

    Dass Sewing mit dem Umbau Ernst macht, zeigten schon die ersten Massenentlassungen von Bankern. Im Quartalsbericht nennt die Bank das „erhebliche Fortschritte“:

    ▶︎ Weil sich die Deutsche Bank aus dem Aktienhandel zurückzieht, sei „die Abschaltung von Systemen“ eingeleitet worden. Außerdem gebe es Verhandlungen zum Verkauf des Geschäfts mit Hedgefonds und des elektronischen Aktienhandels, die „planmäßig“ verliefen.

    Allerdings: Mehr als 900 Mitarbeiter seien darüber informiert worden, „dass ihr Arbeitsverhältnis endet oder ihre Stelle entfällt“. Die Ersten mussten in Hongkong, London und New York ihre Schreibtische räumen. Auch in Deutschland soll „eine substanzielle Zahl an Stellen wegfallen“, sagte Sewing.

    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/...5298.bild.html

  4. #235

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    Deutsche Bank reduziert Anleiheemissionsplanung

    Die Deutsche Bank reduziert ihre Anleiheemissionsplanung auf 10-12 Mrd EUR von 15-20 Mrd EUR und begründet den Schritt mit einem geringeren Finanzierungsbedarf nach dem Strategie-Update.

    • ~80% des überarbeiteten Emissionsplans sei bereits abgeschlossen, hieß es in einer Präsentation

  5. #236

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    Deutsche Bank -Das Auflegen von Anleihen-?

    Wenn in der privaten Wirtschaft Anleihen aufgelegt werden, will die jeweilige Firma
    eventuell Anlagevermögen schaffen, neue Geschäftsfelder erweitern oder manchmal
    sogar das Warenlager vergrößern. Was geschieht nun mit dem Geld, was die Deutsche
    Bank am Anleihemarkt hereinholt? Leider dient hier die Geldschöpfung seit fast 10 Jahren
    nur dazu die Bank hochzuhalten. Dies heißt auch indirekt hohe Boni und Gehälter mög-
    lich zu machen. Die jetzigen schweren Einschnitte im Personalsektor sind zwar sehr be-
    dauerlich, hängen ab er direkt mit der Forderung von "klein" bis ganz "oben" damit zu-
    sammen, dass das Wort erbrachte Leistung und Entlohnung in keinem guten Verhält-
    nis stehen. Das Grundübel bleiben die zu hohen Saläre, die oft nur mit kriminellen
    Mitteln verdient werden. Ein Neuanfang ist dies leider nicht. Die Geldpolitik der EZB
    macht hier vieles möglich, was unter normalen Bedingungen nicht möglich wäre.
    Dieses neue System, um Banken hochzuhalten bleibt leider sehr gefährlich. Die EZB
    macht durch die Geldpolitik bestimmte Banken immer abhängiger und führt sie leider
    in einen nicht aufzuhaltenen Ruin. Hier wird auch mit Faulheit ein defektes System
    hochgehalten. Die Denkfreudigkeit der EZB hat bisher nur dazu geführt, dass die
    Schuldenberger progressiv überall ansteigen.

  6. #237
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    Deutsche Bank Aktie Chart 5,883 € -2,68% -0,162 €

    die Deutsche wird immer billiger - nix mit 8 Euro und so - die Bank wird zum Pflegfall für deutsche Steuerzahler - die Rechnung kommt demnächst eiskalt rüber und die wird nix billig sein - ein Milliarden Grab vom feinsten.

    Deutsche Bank Aktie Chart 5,883 € -2,68% -0,162 €

    Der Tagesverlust wird immer größer - nun ja - die Deutsche Bank AG ist eben kein Goldstück - Gold hält sein Kurs.
    Geändert von Luis (15.08.2019 um 20:47 Uhr)

  7. #238
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    Der EuroStoxx Bankenindex ist der schlimmste Chart der Welt - 17.09.2019

    „Der EuroStoxx Bankenindex ist der schlimmste Chart der Welt“, sagt Raoul Pal, Gründer des Finanzdienstes Realvision. „Einen Markt mit einem derart kritischen Muster habe ich noch nie gesehen.“ Wenn die Aktienkurse weiter fallen sollten, könnte es zu einer großen Kapitalflucht kommen. „Die Europäische Zentralbank (EZB) muss sich schnell um die Banken kümmern, sonst wird es hässlich.“

    Schon jetzt sehen die Kurse schlimm aus. Die Deutsche Bank etwa gehört in diesem Jahr erneut zu den großen Verlierern der Branche. Die Aktie hat in diesem Jahr bereits 13,9 Prozent an Wert verloren und in dieser Woche ein Mehr-Dekaden-Tief markiert. Der Börsenwert des einst stolzen Branchenprimus ist auf gut zwölf Milliarden Euro geschrumpft.

    Lesen Sie auch: Die Geschichte der Deutschen Bank – eine Tragödie
    Deutsche Bank: Aufstieg und Fall eines deutschen Hauses

    Wenig besser sieht es mit der zweiten großen privaten Geschäftsbank in Deutschland aus. Die Commerzbank hat in diesem Jahr bereits 14 Prozent eingebüßt, der Börsenwert ist auf sechs Milliarden geschrumpft.

    Der größte Gewinnvernichter ist jedoch die EZB selbst

    Nach Berechnungen der US-Investmentbank Goldman Sachs haben die europäischen Banken seit Einführung der Minuszinsen im Jahr 2014 insgesamt 21 Milliarden Euro an Strafzinsen an die Notenbank zahlen müssen. Die Hauptlast lag demnach bei den Banken in Deutschland, Frankreich und den Beneluxstaaten. Derzeit werden etwa 7,5 Milliarden Euro jährlich fällig. Sollte die EZB den Einlagenzins um weitere 20 Basispunkte senken, müssten die Banken den Berechnungen zufolge weitere 5,6 Milliarden Euro zahlen. Die Deutsche Bank, die jetzt bereits unter der EZB-Politik ganz besonders leidet, wäre abermals der größte Verlierer. Fast die Hälfte des prognostizierten Vorsteuergewinns wäre dahin, sollten die Währungshüter die Banken nicht entlasten.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...ankaktien.html


    Ergo: Die EZB schafft die Banken ab - und den Euro dazu; da wird´s noch richtig knallen....

    https://www.google.com/search?client...WEnAUEQ4dUDCAs

  8. #239
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    Die Finanzdienstleistungsindustrie vergleichbar mit einer Art Geldmafia!

    Am 01.10.2011 veröffentlicht:

    Die Prophezeiung aus dem Jahre 2011 - über die Zinsen - wird jetzt wahr:

    https://youtu.be/egsDqI3Ty84?t=370

  9. #240

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    Mit dem Wort Finanz-Mafia sollten die Schreiber vorsichtig umgehen

    Nicht alle Banken haben im Hinterkopf den kriminellen Betrug. Hier wurde in der Vergangen-
    heit bis heute viel Porzellan zerschlagen. Im Prinzip ist das Abschaukeln von Kursen nicht
    immer ein betrügerischer Akt der Bereicherung. Hier gilt heute leider bei vielen Banken, dass
    die Niedrigzinspolitik den Banken nicht mehr die erhofften Renditen bringt. Wie sollen die Mit-
    arbeiter also bezahlt werden? Die Märkte scheinen zur Zeit in der Zinsdifferenz also dem Er-
    trag der Banken zu wenig herzugeben, auch große Entlassungen also
    Mitarbeiterabbau scheint
    nicht zu einer Entlastung zu führen. Selbst die Kritik, dass die Gehälter und Boni von leiten-
    den Mitarbeiter und sonstigen Personen bei Banken oft zu hoch sind, und hier das Geld
    leider nicht mehr verdient wird, kann tagtäglich an Hand der Zahlen ersehen werden. Über
    Kunden herzufallen scheint hier auch nicht der richtige Weg zu sein. Mit der Verpflichtung,
    dem treuhändischen Vermögen der Kunden ordentlich umzugehen, scheinen
    alle europäischen Banken
    mit einigen Ausnahmen - starke Probleme zu haben. Das Verspielen von Vertrauen
    hat seit der Finanzkrise leider nicht aufgehört.

    Die Deutsche Bank befindet sich heute ständig in einer Art Umbauphase und Findung. Der
    heutige Chef der Bank weiß, dass vieles aus der Vergangenheit sehr schlecht war und
    teilweise noch vieles stark im Bankensektor verbessert werden muss. Bisher war es bei
    der Bank so, dass wenn ein Störfall beseitigt wurde wieder neue Störfelder hinzukamen.
    Bei der Entzerrung der Probleme und deren Lösung scheint es viel Geduld zu brauchen.

    Der saubere Weg des Handels sollte hier eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.
    Die anderen Ertragsfelder der Bank sind hier auch der Wertpapierhandel. Durch die Geld-
    flut der EZB kann hier auch wieder mehr Geld in die Märkte fließen, als dies in normalen
    Zeiten der Fall wäre. Das Ab- und Hochschaukeln von Kursen braucht nicht immer ein
    krimineller Akt aus Sicht der Bürger zu sein. Hier ist das Problem der Auswertungs-
    programme der Finanzindustrie und die sich daraus ergebenen Möglichkeiten einseitig
    sehr groß zum Nachteil der Verbraucher. Hier gibt es die bekannte Lobby, die teilweise
    die Gesetzgebung nicht immer im Gleichgewicht gut informiert.

    Es bewegt sich zu wenig in der Gesetzgebung. Trotzdem, dass die Themen Eigenhandel
    der Bank und das Depotvermögen der Kunden Tagesthemen sind, bewegt sich wenig.
    Viele Kunden die Depots führen, müssen feststellen, dass sie mit dem Kauf des jweiligen
    Wertes starke Abschläge im Kurs hinnehmen müssen. Es wäre schön, wenn es hier nur
    die Provisionen im Einzelfall wären. Ein krasses Beispiel könnte hier eine Depotauswertung
    sein, dass über jeden Wert das Zepter der betreuenden Bank im negativen geschwungen
    wurde. Auch hier gibt es natürlich viele Möglichkeiten, wie über Kundenvermögen von
    der handelnden Börse bis zur Bank durch entsprechendes Wissen hergefallen werden
    kann. Soll dies nun der Weg einer guten Zukunft sein? Die meisten sehen hier den
    Schritt in eine tödliche Richtung. Auch hier gilt sicherlich, dass die Cyberkriminalität
    auf staatliche Programme schöpft und viel Schaden anrichtet.

    Die jetzige Kursentwicklung der Deutschen Bank scheinen irgendwie Vorschußlorbeeren
    auf eine zukünftige gute Entwicklung zu sein. Selbst die Skeptiker wissen hier, dass es
    irgendwie zu einem Neuanfang kommen muss.

    Die Basel III und IV Kriterien werden zwar beschlossen, doch die Umsetzung geschieht
    erfolgt oft mit Tricks, hier sind die Verbraucher auch zweigeteilt. Das Herunterfahren
    der Bilanzsumme klappt bei einigen Banken sehr gut. Bei den gefährlichen Anleihen gibt
    es das Problem, dass diese oft die hohen Renditen abwerfen, die dringend zum Bezahlen
    der Mitarbeiter gebraucht werden. Durch das Auslagern in eine Bad Bank scheinen wieder
    neue Probleme zu kommen. Klein und fein wird hier sicherlich weiter angestrebt, dass
    Filialsterben wird hier weiter fortgesetzt und damit auch der Verlust von vielen Arbeits-
    plätzen. Auch bei dem Erstellen von feudalen Bankbauten, könnte in der Zukunft ein
    Umdenken erfolgen. Oft müssen diese Gebäude heute verkauft und gemietet werden.
    Für viele Unternehmungen ist das Anlagevermögen heute zu teuer in der Unterhaltung.

    Das Wort Finanz-Mafia sollte für Gebilde gebraucht werden, in denen syndikatähnliche
    Zustände herrschen. Hier kann bekanntlich nur die Staatsanwaltschaft in der Strafver-
    folgung tätig sein. Die Gesetzgebung müsste hier viele neue Gesetze beschließen und
    enttäuscht hier ständig die Verbraucher.

    In diesem Sinne ist nur zu hoffen, dass die Deutsche Bank wirklich einen guten Weg
    findet und im Hause selbst auch die nötigen Einschnitte vornimmt.

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