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Thema: BenzinPreise

  1. #67
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    Al Gore - die Galionsfigur des Kampfes gegen den Klimawandel

    Al Gore im Interview : Der Optimismus ist unser Untergang

    Zitat Zitat von LabasRytas Beitrag anzeigen
    Da sind wir alle selbst mit Schuld.
    Wer solche Ökostalinisten wählt, darf sich nicht wundern, wenn er in einiger Zeit lebt, wie in der Ex-UdSSR oder im Kambodscha der Roten Khmer.

    Heute berichteten die Staatssender wieder begeistert vom Kinderkreuzzug gegen das Klima.
    Der erste Kinderkreuzzug endete im Fiasko, genauso wird es möglicherweise den jetzigen aufgeputschten Kindern ergehen.

    Auf die Frage an die Deutschen:
    "Wollt Ihr den totalen Krieg gegen den Klimawandel? Einen Krieg, wie er beispiellos und radikaler nie geführt wurde?"
    werden sie auch dieses mal begeistert gröhlen:
    "Jaaaaaaaaaa!"
    "Greta zeige den Weg- wir folgen!"
    erst wenn das Land wieder im Chaos und Armut angekommen ist, werden die Leute wieder rufen:
    "Das haben wir nicht gewollt, das haben wir doch nicht gewußt, die Ruinen werden wir wieder aufbauen. Unseren Kinder sollen wieder besser leben, ohne Hunger und Not. Stellt die Kreuzzugsführer vor ein Gericht! Für ihre Taten und deren Folgen sollen sie büßen!"
    Knappes Trinkwasser für zwei Milliarden Menschen, wenn die Gletscher schmelzen: Mit solchen Prognosen schockt Al Gore seine Zuhörer. Seit Anfang Oktober läuft sein Film „Eine unbequeme Wahrheit“ im Kino. Im Interview spricht er über die drohende Klimakatastrophe.

    https://www.faz.net/aktuell/feuillet...ue#pageIndex_1

    https://youtu.be/Cs_o9TWyHNM?t=402


    Öko-Neo-Marxismus: Die große Transformation - 02. März 2019

    Die Klimalüge und ihre apokalyptische Endzeit-Warnung ist nur das Vehikel, der „Aufhänger“, mit dem die NEUE REVOLUTION unter Verwendung längst überholter totalitärer neomarxistischer Links-Grün-Ideologien durchgesetzt werden soll. Es droht ein grün-rotes, elitäres Funktionärswesen, in dem wenige die diktatorische Macht über alle anderen ausüben.

    von Peter Helmes

    Der Öko-Neo-Marxismus der Herrn Schellnhuber u.a. und die Zerstörung unserer Demokratie

    DAS sind die ENDZIELE des Masterplans der NEUEN IDEOLOGIE, die auf die Linksdenker Habermas, Derrida, Schellnhuber (deutscher „Klimaforscher“ und Weltuntergangs-Prophet), Edenhofer, Leggewie und Co. u.v.m. zurückzuführen sind...

    https://www.mmnews.de/politik/116710...transformation

    https://www.wbgu.de/fileadmin/user_u...bgu_jg2011.pdf

    Dabei geht es Schellnhuber nicht um Klima- oder Umweltschutz (das dürfte jedem mittlerweile klar geworden sein), sondern um die nackte Macht, die Alleinherrschaft einiger „Öko-Faschisten“ über uns freiheitlich-demokratisch denkende und handelnde Bürger.

    Schellnhuber = Nur ohne Schnauzbart.

  2. #68
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    VW-Bonus: 4750 Euro für jeden VW-Mitarbeiter

    BILD erfuhr aus Konzernkreisen, dass die Tarif-Mitarbeiter bei Volkswagen für das Geschäftsjahr 2018 einen Bonus über 4750 Euro erhalten. Im vergangenen Jahr kassierten sie noch 4100 Euro.

    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/...6154.bild.html

    Ergo: Rolls Royce Mitarbeiter gehen dieses Jahr leer aus, nachdem Rolls Royce mit dem Trent Triebwerksproblem Milliarden versenkt hatte...

    https://www.handelsblatt.com/images/...format2020.jpg

    https://www.google.com/search?client...71.zOxM1t7gyRI

    Rolls-Royce Trent, offiziell RB211 Trent, ist eine Familie von Dreiwellen-Turbofan-Strahltriebwerken von Rolls-Royce. Diese sind eine Weiterentwicklung der Rolls-Royce RB211 und als RB211-Varianten zugelassen. Der Schub der verschiedenen Versionen liegt zwischen 236 und 423 kN (53.000 und 95.000 lbf). Der Name Trent wurde von Rolls-Royce bereits früher für Triebwerksmodelle verwendet.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rolls-Royce_Trent

    https://www.google.com/search?q=nach...w=1393&bih=895

    Ergo: Da brauche ich dieses Jahr meine Garage nicht zu vergrößern, damit ein neuer Rolls Platz darin findet. Lol...

    Neuer Rolls: https://www.autozeitung.de/assets/st...?itok=tTQKp7gs

    https://www.dubicars.com/images/e6bc...d922565286.JPG

    https://www.google.com/search?client...ox-b-d&q=Rolls

    https://www.google.com/search?client...arden+versenkt

    Rolls-Royce steigt bei Boeings geplantem mittelgroßen Jet aus
    Boeing plant derzeit einen neuen Passagierjet. Die Triebwerke dafür werden nicht von Rolls-Royce kommen – die Briten können Boeings Zeitplan nicht einhalten.

    https://www.handelsblatt.com/unterne.../24050878.html

    Ergo: Die neuen Boeing Triebwerke liefert der Münchner Triebwerksbauer MTU ! Gute Triebwerk Qualität kommt aus dem Hause MTU - München!

    https://www.google.com/search?client...w=1393&bih=895

    https://www.mtu.de/fileadmin/DE/5_In...ericht_MTU.pdf

    https://www.mtu.de/de/

    https://www.mtu.de/de/investor-relat...tienkurschart/

    https://www.ariva.de/mtu_aero_engines-aktie

    Langfristchart: https://www.ariva.de/chart/images/ch...40x420~Uall~W1

    Dividendenchecker: https://www.google.com/search?client...w=1393&bih=895

  3. #69
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    Erneut „Gelbwesten“-Proteste in Frankreich

    In Frankreich haben sich heute erneut Tausende Menschen den landesweiten „Gelbwesten“-Protesten angeschlossen. In Paris versammelten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen vor dem Triumphbogen zu einem Marsch durch die Hauptstadt. Es ist der 17. Samstag in Folge, an dem die Anhänger der „Gelbwesten“ gegen die Sozialpolitik des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron demonstrieren.

    Um der Bewegung einen neuen Schwung zu verleihen, riefen einige der Wortführer zu einem dreitägigen Sit-in auf den Champs-de-Mars vor dem Eiffelturm auf. Doch noch gestern wurden laut Medienberichten Demonstrierende von Sicherheitskräften daran gehindert, temporäre Konstruktionen wie Zelte aufzubauen.

    https://orf.at/#/stories/3114572/

  4. #70
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    Eine Blondine fährt mit ihrem Auto in die Tankstelle, steigt aus, tankt und läuft
    dann schnurstracks zum Tankwart.
    Sie kniet sich vor ihm nieder, öffnet ihm den Hosenstall und bläst ihm einen, dass sich die Balken biegen.
    Nach vollendetem Werk steht die Blondine auf und der Tankwart fragt verwundert:
    "Das war der Hammer, aber womit habe ich das verdient?"

    Die Blondine zeigt Richtung Tanksäule: "Aber da draußen steht doch Blasen - frei zapfen!"

  5. #71
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    Abgasskandal & Dieselklagen kosten VW noch mindestens fünf Milliarden Euro

    Die Folgen des Abgasskandals dürften VW erheblich belasten, glaubt der Konzern. Vor allem Klagen von Autokäufern und Aktionären belasten den Autobauer.

    Frankfurt

    Volkswagen rechnet wegen der vielen Diesel-Klagen von Autokäufern und Anlegern noch mit erheblicher Belastung. Die Eventualverbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Abgasskandal beliefen sich 2018 auf 5,4 Milliarden Euro, gut eine Milliarde Euro mehr als im Vorjahr, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorging.

    Der größte Teil dieser Summe entfalle auf die Klagen von Aktionären und Autokäufern auf Schadenersatz, erklärte Finanzchef Frank Witter in Wolfsburg. Es sei nicht auszuschließen, dass die Verbindlichkeiten in den kommenden Jahren weiter steigen werde.

    Bundesweit ist Volkswagen mit Tausenden Klagen von Dieselhaltern konfrontiert. Einer Musterfestellungsklage vor dem Oberlandesgericht Braunschweig schlossen sich mehr als 400.000 Besitzer von Dieselautos mit manipulierter Abgassteuerung an. Schon begonnen hat 2018 in Braunschweig die Verhandlung über die Anleger-Musterklage der Fondsgesellschaft Deka Investment wegen erlittener Kursverluste.

    Dahinter stehen fast 2000 ähnlich gelagerte Fälle, die Summe der Forderungen beläuft sich auf rund neun Milliarden Euro. Die Wiedergutmachung des Dieselbetrugs, der im Herbst 2015 in den USA aufgeflogen war, hat Volkswagen bisher mehr als 28 Milliarden Euro gekostet.

    https://www.handelsblatt.com/unterne...X0YVtOJKFn-ap3

  6. #72
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    Grüne wollen Ende des Verbrennungsmotors bis 2030

    Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat an die Spitzenrunde zur Verkehrswende im Kanzleramt am Donnerstag appelliert, an den Klimazielen im Verkehr nicht zu rütteln.

    "Statt halbherziger Versprechen für mehr Elektroautos braucht es den verbindlich festgelegten Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor bis 2030", sagte Hofreiter der "Rheinischen Post". Nötig seien zudem kräftige Investitionshilfen für Bus und Bahn, damit die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln wieder attraktiv werde.

    Hofreiter forderte eine Verdoppelung dieser Mittel bis 2030, für die Bahn mittelfristig sogar eine Vervierfachung. Bis 2030 müsse sich das Streckennetz der Radwege an Bundesstraßen verdoppeln.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/118...otors-bis-2030

    Ergo: Die Grünen sind unwählbar - ab zum Mars - wo sie alle hinwollen.

    https://www.google.com/search?client...alle+hinwollen.

  7. #73
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    Dieselrettung mit Konfirmationsfaktor - Die Anstalt vom 12.03.2019 | ZDF

    Max und Claus treffen sich als Automobilvorstand "Zwetschge" und Verkehrsminister Scheuer, um nach der Entscheidung des EuGH gegen den Konformitätsfaktor das weitere Vorgehen in Sachen "Dieselrettung" zu planen. Eines scheint dabei klar zu sein: Schuld …

    https://youtu.be/_6nRlEFMpzA

    Am 14.03.2019 veröffentlicht

    Zur ganzen Sendung:

    https://www.zdf.de/comedy/die-anstal...ml#xtor=CS3-24

    https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt#xtor=CS3-24

  8. #74
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    „Kulturkampf“ gegen das Auto: VW droht mit Austritt aus Branchenverband VDA

    Gegen das Auto werde in Deutschland derzeit „ein Kulturkampf geführt“, heißt es dem Bericht zufolge bei VW. Dem müsse der Verband „entschlossener entgegentreten und sich klarer positionieren“.

    Der VDA müsse sich zudem dafür einsetzen, dass Industrie und Politik einen „echten Masterplan Elektromobilität“ entwerfen und ein Strukturfonds eingerichtet werde, der Brüche und den Technologiewandel in der Branche abfedere. Batterieautos sollten geringer besteuert werden, um die Absatzzahlen zu steigern, besonders günstige E-Autos als „Einstiegsmobilität“ vom Staat gefördert werden.

    https://orf.at/#/stories/3115295/

    Ergo: Die Leute die kein Geld für ein Fahrzeug übrig haben, gehen gegenüber den Fahrzeugbesitzern auf Abstand und möchten gerne den Individualverkehr stark einschränken. Das sind durchwegs Wähler der Grünen….

    >>>>>>>>>KEINE MACHT DEN GRÜNEN!<<<<<<<<<<<

  9. #75
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    Zitat Zitat von Luis Beitrag anzeigen
    ... möchten gerne den Individualverkehr stark einschränken. Das sind durchwegs Wähler der Grünen….

    >>>>>>>>>KEINE MACHT DEN GRÜNEN!<<<<<<<<<<<
    ... und die Groko, (AralditHocker) wundert sich dass es die AfD gibt. 😂😂

  10. #76
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    Frankreich: Schwere Krawalle bei „Gelbwesten“-Protest

    Zitat Zitat von Hasi Beitrag anzeigen
    ... und die Groko, (AralditHocker) wundert sich dass es die AfD gibt. 😂😂
    Frankreich: Die Gelbwesten schlugen heute kräftig zu...

    https://www.google.com/search?q=Fran...w=1248&bih=895


    In Frankreich sind die Proteste der „Gelbwesten“ am Samstag eskaliert. Häuser gingen in Flammen auf, etliche Menschen wurden verletzt. Etwa 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Demo wurden als extrem gewaltbereit eingeschätzt. Erst am Vortag hatte Präsident Emmanuel Macron seine „große nationale Debatte“ gegen den Frust der „Gelbwesten“ abgeschlossen.

    Online seit heute, 19.14 Uhr

    Die französischen Regierungsgegner zeigten am Samstag, dass Macron die Bewegung offenbar noch nicht abschreiben sollte. Der Protest hatte in den vergangenen Wochen sehr an Zulauf verloren, vor einer Woche hatten so wenig „Gelbwesten“ wie noch nie seit Beginn der Proteste im November demonstriert. Zahlreiche Führungsfiguren hatten schließlich dazu aufgerufen, an diesem Samstag in Paris zu demonstrieren und Stärke zu zeigen. Der Aufruf wirkte: Am Samstag protestierten dem Innenministerium zufolge 14.500 Menschen landesweit, davon 10.000 in Paris.

    Dabei kam es zu schweren Ausschreitungen, zu Plünderungen, Brandstiftungen und Sachbeschädigungen. Beim Brand eines Wohnhauses wurden elf Menschen verletzt, eine Frau und ihr Baby mussten aus den Flammen gerettet werden. „Sehen Sie nur, was hätte passieren können“, sagte ein sichtlich unter Schock stehender Bewohner des Gebäudes der Nachrichtenagentur AFP. „Sie hätten töten können.“

    Minister nennt Brandstifter „Mörder“

    Mehrere Zeitungsstände brannten aus, vermummte und schwarz gekleidete Teilnehmer der Proteste warfen Steine auf Polizisten und bauten Barrikaden. Auf den Champs-Elysees wurden Scheiben eingeschlagen. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie sich rund um den Triumphbogen teils vermummte Demonstranten Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften lieferten. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstranten zurückzudrängen. Mehr als 80 Menschen wurden festgenommen. Es war der gewalttätigste „Gelbwesten“-Protest seit Dezember. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo rief zur Ruhe auf und appellierte an die Verantwortung aller.

    https://orf.at/stories/3115366/


    Das Problem schlecht hin: Im Zerstören haben viele Menschen überhaupt kein Problem!

    https://www.augsburger-allgemeine.de...20-MG-2919.jpg

    Der Hamburger Künstler Michel Abdollahi hat seinen Schwamm Augsburg ihm Rahmen des Friedensfestes vorübergehend zur Verfügung gestellt. Das Objekt steht dort symbolisch für die Tilgung von Hass und Rassismus. Er ist überrascht, wie schnell der Schwamm beschädigt wurde. Wie er selbst beobachtet hatte, waren es Kinder, deren Eltern offenbar teilnahmslos daneben standen.

    Mit einem offenen Brief wandte sich Abdollahi über die sozialen Netzwerke wie Facebook an die Augsburger. Darin fragt auch er sich, was der Vorfall über die Gesellschaft aussagt. „Anstatt sich mit dem Kind über das Werk auseinander zu setzen, passiert nichts. Anstatt das Kind zu ermahnen, passiert nichts. Das ist nicht hinnehmbar.“ Der 36-Jährige wendet das Bild auf andere Situationen an: „Interessiert es genauso wenig, wenn die Kinder in die Radikalität abdriften? Wenn sie anfangen zu mobben und zu hassen? Sich einer rechten Demo anschließen oder im Schanzenviertel auf Krawallurlaub gehen?“

    Studentin Natalie Weber begutachtet den löchrigen Schwamm. „Interessant ist doch, dass etwas, das in den öffentlichen Raum gestellt wird, gleich kaputt gemacht wird“, sagt die 20-Jährige, die vergangenes Jahr ihr Abitur in Kunst gemacht hat. Die Gesellschaft vermittle hier keinen guten Eindruck, findet sie.

    https://www.augsburger-allgemeine.de...d42206971.html



    Hamburg: Brandstiftung an der Schwamm-Installation von Michel Abdollahi in der Hafencity

    http://urbanshit.de/bilder_urbanshit...wamm-brand.jpg

    http://urbanshit.de/brandanschlag-au...der-hafencity/


    Zeigt dieser Schwamm, was bei uns schiefläuft?

    https://www.augsburger-allgemeine.de...ty-Galerie.jpg

    https://www.augsburger-allgemeine.de...d42233356.html

    Ergo: Dieses zerstörerische Verhalten haben wir einer liberalen Politik zu verdanken - und das wird nicht besser werden. In meiner Umgebung wird auch alles kaputt gemacht - ohne dass der Staat etwas dagegen unternimmt und für Abhilfe sorgt - im Gegenteil die Täter werden alle samt mit Samthandschuhen angefasst. Ich sage euch nur eines: ich mag Putin mit jedem Tag mehr, denn in Russland herrscht Ordnung.

    https://www.google.com/search?client...k+zu+verdanken

  11. #77
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    Die Kraftstoffpreise laufen langsam aber sicher nach oben...

    Das Rohöl wird immer teurer und an der Tanke müssen wir immer tiefer in die Tasche greifen. Danke Deutscher Staat für die überzogenen und hohen Grünen & Kraftstoffsteuern. Ein Abgeordneter bekommt einen vollautomatisierten Inflationsausgleich und den Reichstaglern ist es Schiit egal wie hoch die Kraftstoffpreise stehen - die haben ja genug hohe Diäten am Ende vom Monat noch übrig...

    https://www.ariva.de/chart/images/ch...40x420~Uall~W1

    https://www.ariva.de/chart/images/ch...~Uyear~W0~z620

    Aktuelle Benzinpreise in Österreich: https://www.oeamtc.at/spritapp/Simpl...ype=super&ZIP=

    Aktuelle Benzinpreise in Deutschland: https://www.adac.de/infotestrat/tank...e/default.aspx

    Aktuelle Benzinpreise in München: https://www.adac.de/infotestrat/tank...jc.SjfYZhYc,R_

    https://www.google.com/search?client...fpreise+stehen.

    Benzinpreisentwicklung 1919 bis 2014 Normal Benzin Preise

    | 50er Jahre | 60er Jahre | 70er Jahre | 80er Jahre |

    Ölmarkt Infos Benzinpreis

    https://www.was-war-wann.de/historis...zinpreise.html

    https://www.google.com/search?client...fpreise+stehen.

    Zitat Zitat von Cloudtracer;69650 vom 14.11.2018, 12:13 Hallo zusammen,

    ich wollte mal ein Thema mit Benzinpreisen aufmachen. München habe ich gestern Diesel für 1,50€ getankt, man "sollte" zwar nicht mehr in die D-Mark umrechnen aber fast 3 Mark für ein Liter?
    Gab es da nicht mal ein Lied "Auch wenn das Benzin 2,10 Mark kostet ich will Spaß" ? Jetzt sind wir schon soweit, in Deutschland wird in den Medien verbreitet die Öl Reserven werden knapp, meine Frage dann wenn man sich die Preise an den Grenzen ansieht Deutschland 1,50€ kurz nach der Grenze 1,30€? Wo ist da noch der Sinn gibt es geheime Reserven?
    Zusätzlich wolle man nochmal Steuer auf Benzin erheben, bald geht man nur noch arbeiten damit man sich das Benzin in die Arbeit leisten kann.

    Wie denkt ihr so darüber?
    @Luis hast du sowas auch im Blick?
    Hier finden Sie die Dieselpreise:

    https://www.was-war-wann.de/historis...selpreise.html

    Dieselpreisentwicklung 1950 bis Heute in Deutschland

    Die Entwicklung des Dieselpreises

    Hier finden Sie die Benzinpreise :

    https://www.was-war-wann.de/historis...zinpreise.html




    http://archiv.preussische-allgemeine...2018-51_52.pdf

    http://archiv.preussische-allgemeine...08/paz1608.pdf

    http://archiv.preussische-allgemeine...8/archiv18.htm

    http://archiv.preussische-allgemeine.de/
    Geändert von Luis (17.03.2019 um 20:19 Uhr)

  12. #78
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    Thompson warnt VW vor weiteren Rechtsverstößen

    Der von der US-Justiz zur Aufarbeitung des Abgasskandals eingesetzte Aufpasser Larry Thompson warnt VW vor weiteren Rechtsverstößen. „Einen zweiten Dieselskandal würde Volkswagen nicht überleben" so Thompson.

    https://www.welt.de/wirtschaft/video...rstoessen.html

  13. #79
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    Neue Co2-Regeln: EU-Parlament beschließt Abgas-Hammer

    Schadstoff-Ausstoß von Neuwagen muss deutlich sinken

    ++ Experte: Um das Ziel zu erreichen, müssten 40 Prozent aller Neuwagen E-Autos sein

    von: Laura Eßlinger veröffentlicht am
    27.03.2019 - 17:54 Uhr

    Strengere CO2-Regeln fürs Klima!

    Das Europäische Parlament hat heute neue Abgaswerte für Autos beschlossen – mit einer großen Mehrheit von 521 zu 63 Stimmen. Die Entscheidung: Bis 2030 sollen Neuwagen im Schnitt 37,5 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid in die Luft blasen als 2021.

    Auf diesen Kompromiss hatten sich schon im Dezember EU-Unterhändler geeinigt. Die Abstimmung im Parlament galt deshalb als Formalie. Jetzt muss noch der Rat der EU-Mitgliedstaaten der Verordnung zustimmen. Wie eine EU-Sprecherin zu BILD sagte, soll das am 15. April passieren.

    Die Autoindustrie kritisiert die neuen Werte als überzogen, das Europaparlament dagegen wollte ursprünglich noch strengere Regeln: Die Abgeordneten gingen mit 40 Prozent Minderung in die Verhandlung, Deutschland plädierte für 30 Prozent weniger CO2-Abgase.

    Was bedeutet die Entscheidung? Wie soll sie umgesetzt werden? Und was wird sich künftig für Autofahrer ändern? BILD gibt den Überblick...

    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/...4718.bild.html

  14. #80
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    Freie Fahrt für freie Bürger - weg mit dem CO2-Irrsinn...

    Berlin: Aktionsgemeinschaft Verbrennungsmotor plant SUV-Korso vor Klima-Demo

    28. März 2019

    In Berlin wird es am Freitag heiß hergehen. Greta und 15.000 Schüler wollen Klima kühlen. Gleichzeitig plant eine “Interessengemeinschaft Verbrennungsmotor” einen SUV-Korso. Motto: “Freie Fahrt für freie Bürger - weg mit dem CO2-Irrsinn”.

    SUV-Korso zur Klima-Demo: „Freie Fahrt für Freie Bürger“

    Der Vorsitzende der IG VM, Hendrik Böding, tritt entschlossen auf:

    „Dieselgate, Fahrverbote, eine klagewütige, selbsternannte ‚Umwelthilfe‘ und nun Schüler, die freitags schwänzen, um gegen den Klimawandel zu protestieren – der deutsche Autofahrer muss sich nun auch Gehör verschaffen! Notfalls mit röhrendem Motor und Hupe.“

    „Natürlich wollen wir mit der Aktion provozieren, nur so können wir uns und stellvertretend für jeden Autobesitzer und Fahrer in Deutschland Gehör verschaffen“, erklärte er und weiter: „Deutschland war und ist bis heute führend in Sachen Verbrennungsmotor. Es kann doch nicht angehen, dass das Land von Rudolf Diesel, auch das Land zu werden droht, das den Diesel zu Grabe trägt.“

    Das Ziel zu Provozieren haben Böding und seine Interessengemeinschaft Verbrennungsmotor (IG VM) bereits vor der Demo erreicht. Die Hauptstadt ist in Aufruhr: Die Polizeipräsidentin in Berlin als zuständige Versammlungsbehörde tat sich schwer, dem Autokorso zuzustimmen, da dieser den Straßenverkehr zusätzlich zur Klimademo noch weiter einschränkt.

    „Doch das Versammlungsrecht ist ein hohes Gut und durch das Grundgesetz garantiert und besonders geschützt, eine Untersagung gab es nicht, nur wenige Auflagen, die wir zweifelsohne erfüllen werden“, erklärte der die IG VM vertretende und auf Verwaltungsrecht spezialisierte Rechtsanwalt Christian Kaufhold.

    https://www.mmnews.de/vermischtes/12...vor-klima-demo

  15. #81
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    Diesel bei Deutschen komplett unten durch...

    von: Fritz Esser und Laura Eßlinger veröffentlicht am 29.03.2019 - 13:28 Uhr

    CO2-Grenzwerte, Klima-Ziele, Dieseldebatte: Die Mobilitätswende ist voll in Fahrt – hoffen zumindest die Politiker!

    Doch die deutschen Autokunden haben auf neue Antriebe wenig Bock und setzen voll auf Benzin! Das belegt eine neue Umfrage von Kantar-Emnid im Auftrag des Stromkonzerns Eon, die BILD exklusiv vorliegt.

    ▶︎ Nur jeder sechste Kunde (16 Prozent) will sich demnach beim nächsten Auto-Kauf ein Elektro-Auto zulegen.

    ► Noch weniger Käufer (13 Prozent) wollen inzwischen einen Diesel!

    Derzeit hat noch etwa jeder dritte PKW (32 Prozent) in Deutschland einen Diesel-Antrieb. Deutschland steht also vor dem langsamen Diesel-Ausstieg.

    Die Mehrheit der Kunden (57 Prozent), die planen, ein Auto zu kaufen, wollen sich laut der Umfrage einen Benziner holen.

    https://bilder.bild.de/fotos/infogra...ild/8.bild.gif

    Spritverbrauch sinkt

    Dazu passt: An der Tankstelle sinkt der Anteil von Diesel am verkauften Sprit leicht, auch der Anteil der Ökokraftstoffs E 10 am verkauften Benzin geht wieder zurück. Das ergibt sich aus dem Mineralölbericht der Bundesregierung.

    ▶︎ Der gesamte Sprit-Absatz an den deutschen Tankstellen verringerte sich 2018 zwar um 2,6 Prozent auf 55,5 Mio. Tonnen. Beim Superbenzin betrug das Minus dabei aber nur 1,2 Prozent (14,8 Mio. Tonnen).

    Dagegen ging der Diesel-Absatz um 3,1 Prozent auf 37,5 Mio. Tonnen zurück. Der Ökokraftstoff E 10 bleibt dabei unbeliebt: Nur 2,4 Mio. Tonnen davon wurden verkauft, damit sank der Anteil am gesamten abgesetzten Ottokraftstoff von 13,3 auf 13,1 Prozent.

    Strengere Abgas-Regeln

    Die Politik setzt unterdessen weiter auf Maßnahmen, um die Mobilitätswende voranzubringen und die Luft sauberer zu machen: Am Mittwoch beschloss das Europäische Parlament neue Abgaswerte für Autos. Bis 2030 sollen Neuwagen im Schnitt 37,5 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid (CO2) in die Luft blasen als 2021.

    ▶︎ Um diesen Wert einzuhalten, müssen nach Berechnungen von Experten 40 Prozent der Autos in Europa im Jahr 2030 E-Autos sein.

    Aber nicht nur die Einhaltung der neuen Abgaswerte wird sportlich. Stand jetzt verfehlt Deutschland sowohl die selbst gesetzten als auch die verbindlichen EU-Ziele beim Einsparen von Treibhausgasen.

    Um die Klimaziele zu schaffen, hatte die Bundesregierung erst vergangene Woche ein sogenanntes Klimakabinett eingesetzt. Das Gremium besteht aus sechs Fachministern und der Kanzlerin. Sie sollen ein Gesetz oder mehrere Gesetze vorbereiten, mit denen Deutschland die Klimaschutzziele 2030 verbindlich erreicht und der Klimaschutzplan aus dem Jahr 2016 umgesetzt wird.

    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/...4986.bild.html

    Ergo: Lieber kein neues Fahrzeug kaufen - lieber auf der alten Schüssel weiter rutschen - wer weiß schon heute - wenn in ein paar Jährchen die Grünen ans Ruder kommen - dann könnt Ihr euch nur noch mit dem Fahrrad fortbewegen? Ich traue der Gesellschaft und dem Staat nichts mehr ordentliches zu - siehe nach England mit der Brexit Geschichte. Man könnte zur Feststellung kommen, die Briten leiden alles samt an Schizophrenie - das könnte auch auf Deutschland zukommen in Sachen Diesel und Benzin ect. ect.

    https://www.google.com/search?client...izopr%C3%A4nie


    Das britische Unterhaus voller Affen: Mit diesem Bild schmäht Banksy die Brexit-Briten

    Das großformatige Gemälde des britischen Künstlers Banksy ist zwar schon 10 Jahre alt,

    wurde aber heute zum Brexit-Tag im Bristol Museum wieder ausgestellt.

    https://bilder.bild.de/fotos-skalier...h,c=0.bild.jpg

    https://www.bild.de/video/clip/banks...3952.bild.html

  16. #82
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    Osram-Chef prophezeit Einbruch in der Autoindustrie

    Osram-Chef Olaf Berlien rechnet mit einem unerwartet starken Einbruch der Autonachfrage und womöglich längeren Werkferien bei seinen Kunden, den Autoherstellern, im Sommer. „Die offiziellen Statistiken, mit der die gesamte Autoindustrie arbeitet, gehen für 2019 von 96 Millionen zu produzierenden Autos aus. Diese Zahl glaube ich nicht“, sagte Berlien der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. „Ich rechne mit 90 Millionen Fahrzeugen.“

    Die Prognose der Autoindustrie gebe den Juli und August als die stärksten Wachstumsmonate an. „Diese Einschätzung nehme ich niemandem ab“, sagte der Osram-Chef. „Ausgerechnet in den Sommerferien sollen die meisten Autos gekauft werden? Nach meinem Eindruck werden die Hersteller eher die Sommerferien in manchen Fabriken verlängern, weil sie die Autos nicht loswerden.“

    Der sinkende Autoabsatz und die Abschwächung der Smartphone-Nachfrage nennt der Osram-Chef als Gründe, warum er seine Prognosen für 2019 am vorigen Donnerstag so scharf unten korrigiert hat: „Wir haben uns auf eine pessimistische, leider aber realistische Sicht für 2019 fest gelegt“, betonte Berlien in der F.A.S. und kündigte an, das Sparprogramm des Konzerns zu verschärfen: „Investitionen werden verschoben oder ganz gestrichen, wir gehen an die Reisekosten, schauen auf Mieten oder Dienstwagenregelung.“

    Der Aktienkurs war nach der erneuten Prognosekorrektur kräftig gesunken, nachdem sich 2018 der Kurs bereits halbiert hatte. Trotzdem verteidigt Berlien seinen Strategieschwenk, weg von Glühbirne und Leuchten, hin zu LED-Chips als „richtig, ja überlebensnotwendig.“ Der Osram-Chef wörtlich: „Als ich 2015 hier antrat, war klar: die Glühbirne stirbt, Halogen stirbt, mit Leuchten verdienen wir keinen Cent. In der Situation haben wir entschieden: Wir riskieren es, entschlossen den Weg in Richtung LED zu gehen. Ein mutiger Schritt.“ Der damit verbundene Bau einer Fabrik in Malaysia sei daher die richtige Entscheidung gewesen. „Anders wären wir heute tot. Die Zukunft wird zeigen, dass diese, auf LED gestützte Strategie richtig ist“, sagte Berlien.

    Bezüglich des möglichen Verkaufs von Osram an die Finanzinvestoren Bain und Carlyle berichtete der Vorstandsvorsitzende von „intensiven Gesprächen“: „Wir kommen gut voran“. Ob es zu einem Abschied von der Börse kommt, darüber sei es aber „viel zu früh zu spekulieren“.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16116323.html

  17. #83
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    Elektroautos sind nicht so weit, wie Sie denken...

    28. März 2019 von Alexander Armbruster | 3 Lesermeinungen

    Volkswagen-Chef Herbert Diess setzt auf Elektromobilität – und will den größten Autohersteller der Welt gründlich umbauen. Was hat er genau vor? Wieso will er Geld vom Staat? Und wie weit ist diese Technologie wirklich? Darüber diskutieren wir in der aktuellen Episode.

    Zur Sprache kommt auch, was derzeit oft übersehen wird: Der Verbrennungsmotor ist längst nicht am Ende.

    Wenn Sie noch mehr wissen wollen über die technologischen Entwicklungen auf der Welt, möchten wir gerne auf unsere neue App „F.A.Z. Digitec“ verweisen, die Sie hier finden:

    https://blogs.faz.net/digitec/2019/0...ie-denken-314/

    iOS: https://app.adjust.com/ku2uhlu

    Android: https://app.adjust.com/vjh2jmn

    Ergo: Und schreibt den Dieselmotor nicht voreilig ab - der Dieselmotor ist viel besser als der momentane Ruf!

    https://www.autobild.de/marken-modelle/ruf/

  18. #84
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    EU bremst ab 2022 alle Neuwagen aus: Automatische Tempobeschränkung !

    Neue Autos sollen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ab 2022 verpflichtend mit einer ganzen Reihe elektronischer Kontrollsysteme wie einer Tempobremse und Alkohol-Wegfahrsperren ausgestattet werden. Darauf einigten sich Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten in Brüssel in dieser Woche. Die EU ebnet damit den Weg zum autonomen Fahren.

    Im Jahr 2017 kamen der EU-Kommission zufolge rund 25.300 Menschen auf Europas Straßen ums Leben. Die Brüsseler Behörde hatte den Vorschlag für Hightech-Fahrhilfen im vergangenen Jahr vorgelegt. Aus ihrer Sicht könnten nun bis zum Jahr 2038 rund 25.000 Verkehrstote und 140.000 schwere Verletzungen vermieden werden. Die Behörde führt 90 Prozent aller Unfälle auf menschliches Versagen zurück. Mit den Gesetzesänderungen soll nun auch der Weg in eine fahrerlose Zukunft geebnet werden.

    Künftig müssen rund 30 Hightech-Fahrhilfen in Autos installiert werden. Dazu zählen neben den Kontrollsystemen, die bei übermäßigem Alkoholkonsum den Start des Autos blockieren, auch Warnsysteme, die den Fahrer bei Müdigkeit oder Ablenkung alarmieren. Zudem sollen Kameras und Sensoren zum Rückwärtsfahren sowie Datenrekorder für Unfälle installiert werden – ähnlich den Blackboxes in Flugzeugen.

    Das Auto verringert selbstständig die Geschwindigkeit

    Eine weitere Fahrhilfe ist ein automatisches Bremssystem, das Autofahrer daran hindert, Geschwindigkeiten zu überschreiten. Der „Guardian“ berichtet, dass das sogenannte ISA-System (Intelligent Speed Adaption) in die Elektronik des Fahrzeugs eingreift, wenn es anhand von digitalen Straßenkarten oder einer Verkehrszeichenerkennung ein Tempolimit und eine Geschwindigkeitsübertretung erkennt. Der Fahrer wird dann zunächst im Display darauf aufmerksam gemacht. Reagiert er nicht darauf, verringert das Fahrzeug selbstständig die Geschwindigkeit. Theoretisch könne der Fahrer das System zwar vorübergehend deaktivieren, beispielsweise beim Überholen. Ignoriert er das Tempolimit aber längere Zeit, meldet sich das Fahrzeug mit auffälligen akustischen und visuellen Warnhinweisen.

    Für Lastwagen werden Abbiege-Assistenten und Sensorsysteme fällig, die vor allem schutzbedürftigere Verkehrsteilnehmer neben den Fahrzeugen erkennen sollen. Außerdem sind verpflichtende Reifendruck-Messsysteme vorgesehen. Außerdem soll ein verändertes Fahrzeugdesign die Sicht der Fahrer verbessern.

    In Deutschland hatte sich Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sehr für technische Assistenzsysteme starkgemacht, um Unfälle beim Abbiegen von Lastwagen zu verhindern. Wenn meist erhöht sitzende Lastwagenfahrer Motorradfahrer, Radler oder Fußgänger im toten Winkel übersehen, die sich neben ihrem Fahrzeug befinden, kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Abbiege-Assistenten können Warnsignale aussenden oder automatisch bremsen.

    Abbiege-Assistenten für Lkw könnten die Zahl der tödlichen Unfälle mit Radfahrern verhindern

    Im vergangenen Jahr war die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Fahrrad- und Motorradfahrer gestiegen. Dem Fahrrad-Club ADFC zufolge stirbt jeden Tag im Jahr mindestens eine Radfahrerin oder ein Radfahrer, am häufigsten durch fahrlässig abbiegende Autos und Lastwagen. Abbiege-Assistenten für Laster könnten die Zahl der tödlichen Abbiege-Unfälle mit Radfahrern verhindern, nach Schätzungen des ADFC sind aber weniger als fünf Prozent der Fahrzeuge mit der rund 1500 Euro teuren Technik ausgestattet.

    Einige der Kontrollsysteme gebe es bereits vor allem in Wagen der Luxusklasse, sagte EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska. Künftig sollten sie aber in allen Fahrzeugen zum Einsatz kommen. In neu entworfenen Fahrzeugtypen sollen die Kontrollsysteme in Europa nun ab dem Jahr 2022 eingebaut werden. Sämtliche Neuwagen sollen ab 2024 damit ausgestattet werden.

    „Die Systeme sind heute zum Teil schon serienreif oder befinden sich in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium“, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) auf Anfrage mit. „Aktive Sicherheitssysteme, um die es Brüssel geht, sind in der Lage, Unfälle aktiv zu vermeiden, während passive Sicherheitssysteme wie Gurte oder Airbags vor allem Unfallfolgen abmildern sollen.“
    Änderungen einschneidend wie einst die Einführung der ersten Anschnallgurte

    Der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC) – eine Nichtregierungsorganisation, die den Straßenverkehr sicherer machen will, begrüßte die Entscheidung. „Es gab nur eine Handvoll Momente in den vergangenen 50 Jahren, die als Meilensteine für die Verkehrssicherheit in Europa bezeichnet werden können“, sagte ETSC-Direktor Antonio Avenoso. Die geplanten Änderungen seien nun einer davon und ähnlich einschneidend wie einst die Einführung der ersten Anschnallgurte.

    Der Autofahrerclub ADAC äußerte sich hingegen skeptischer. Den weit überwiegenden Teil der Maßnahmen begrüße er, da sie die Verkehrssicherheit deutlich verbesserten, sagte ein Sprecher. Die Systeme müssten aber ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweisen, vertretbare Mehrkosten für die Autofahrer bedeuten und technisch ausgereift sein. „Systeme zur Müdigkeitserkennung zum Beispiel würden voraussichtlich Fahrverhalten dokumentieren und damit Datenschutzfragen berühren“, sagte er weiter.

    Die Einigung der EU-Unterhändler muss nun noch offiziell vom Europaparlament und den EU-Staaten bestätigt werden, bevor sie in Kraft treten kann.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...wagen-aus.html

  19. #85
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    Einfach ausdrucken, Ausschneiden und in euren alten Diesel kleben: NACHRÜSTEN

    http://debeste.de/upload/677fbfb8796...d2beff4719.jpg

    http://debeste.de/68349/Einfach-ausd...n-alten-Diesel

    https://www.google.com/search?q=Einf...V3IXUIM:&vet=1



    Regierung prüft Klimasteuer

    05. April 2019

    Bei der CO2-Steuer setzt der Staat einen Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen fest, der den Einsatz von Kohle, Benzin oder Heizöl verteuert.

    Die Bundesregierung will, wie der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, die Wirtschaftsweisen beauftragen, ein Sondergutachten zu den Chancen und Risiken einer CO2-Steuer abzugeben.

    Das Wirtschaftsministerium arbeitet derzeit die Fragen aus, die dem Sachverständigenrat zur Prüfung vorgegeben werden sollen. Anschließend werde die Order »zeitnah erteilt«, heißt es im Ministerium. Bei der CO2-Steuer setzt der Staat einen Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen fest, der den Einsatz von Kohle, Benzin oder Heizöl verteuert.

    Dadurch sollen in Deutschland weniger Treibhausgase *ausgestoßen und die Ziele des Pariser *Klimaabkommens eingehalten werden. In der Vergangenheit hatten sich die Wirtschaftsweisen mehrfach für die Einführung »eines einheitlichen CO2-Preises für die Sektoren Strom, Verkehr und Wärme« ausgesprochen.

    Dazu solle die Regierung »darauf hinwirken, den europäischen Zertifikatehandel auszubauen«, heißt es in einem Gutachten des Sach*verständigenrats aus dem Jahr 2017.

    https://www.mmnews.de/politik/122005...ft-klimasteuer

    Ergo: Dein, bzw. euer geldgieriger Deutscher Lumpen Staat will immer mehr Geld bei euch abholen, der bekommt seinen Kragen niemals voll.

  20. #86
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    London führt hohe Abgas-Maut ein - Von Montag an

    Während in deutschen Großstädten reihenweise Diesel-Fahrverbote drohen, setzt Europas größte Metropole auf einen anderen Weg, um für bessere Luft zu sorgen. An den Straßenrändern der Londoner Innenstadt sind in den vergangenen Monaten Hunderte neue Schilder montiert worden. Die roten Tafeln weisen die Verkehrsteilnehmer darauf hin, dass sie den Bereich der „Ultra Low Emission Zone“ erreichen. Autofahrer, die innerhalb dieser Luftreinhaltungszone unterwegs sind, müssen ab Montag insgesamt 24 Pfund (27,90 Euro) am Tag bezahlen – jedenfalls dann, wenn sie in einem als emissionsintensiv eingestuften Fahrzeug sitzen.

    Londons Bürgermeister Sadiq Khan hat die City-Maut für bessere Luft im vergangenen Sommer angekündigt, um die hohe Konzentrationen gesundheitsschädlicher Stickoxide in der Luft zu verringern. Die neue Abgabe wird nach Angaben des kommunalen Verkehrsbetreibers Transport for London voraussichtlich rund 2,5 Millionen Autos und Lieferwagen, die in der Innenstadt unterwegs sind, treffen. Zur Kasse gebeten werden Fahrer, deren Autos und Kleinlaster nicht die Schadstoffstandards Euro 4 (Benziner) der Euro 6 (Diesel) erfüllen.

    Die Gebühr beträgt für Autos und Lieferwagen 12,50 Pfund an allen Wochentagen und rund um die Uhr. Sie wird zusätzlich zur bestehenden Innenstadt-Maut („congestion charge“) von 11,50 Pfund erhoben, die es in London bereits seit dem Jahr 2003 gibt, und die vor allem Staus in der Innenstadt bekämpfen soll. Schätzungen zufolge wird die Luftreinhaltungsmaut dem chronisch klammen Verkehrsbetreiber Transport for London, der unter anderem für die U-Bahn in der britischen Hauptstadt zuständig ist, jährliche Einnahmen von 700 Millionen bis 1,5 Milliarden Pfund bringen.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16127664.html

  21. #87
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    Urlauber Melkstation Tankstelle: Benzinpreise werden über Ostern steigen...

    Das dürfte deutschen Autofahrern nicht in den Kram passen. Die Preise an der Zapfsäule legten zuletzt deutlich zu. Selbst Preise von 1,50 Euro je Liter waren am Wochenende bereits Teil der Realität an den Tankstellen. Doch es könnte noch weitergehen.

    Dass der Benzinpreis mit dem Ölpreis korreliert dürfte bekannt sein. Und auch der Zusammenhang des Wechselkurses zwischen Euro und US-Dollar und dem Preis an der Tankstelle ist den meisten Autofahrern geläufig. Und genau diese beiden Einflussfaktoren auf den Ölpreis, laufen aktuell gegen die Autofahrer. Sowohl der Ölpreis wie auch der Euro zum US-Dollar entwickeln sich in den letzten Wochen zum Nachteil der Autofahrer. Während der Ölpreis von Hoch zu Hoch steigt, ist der Euro weiterhin schwach zum US-Dollar, was den Druck auf die Preise für Treibstoffe zum Teil deutlich erhöht.

    WTI und Euro lassen Benzinpreis steigen

    In den Chartbildern sehen Sie die Entwicklung der letzten 6 Monate in den beiden Märkten Euro und Öl

    (WTI – West Texas Intermediate).

    Beide Entwicklungen waren zuletzt belastend für die Treibstoffkosten.

    Sollten sich die Trends der letzten Monate fortsetzen, dürften die Benzinpreise vor allem zum Osterwochenende nochmals deutlich anziehen. Denn zu Ostern beginnt für viele Familien die Zeit von Kurzreisen und Familienbesuchen. In Verbindung mit den Marktbedingungen für den Öl- und Europreis dürfte das eine gefährliche Mischung für die Kosten an der Tanksäule haben.

    https://www.trading-treff.de/wirtsch...weiter-steigen

    Ergo: Immer das selbige Muster der Ölkonzerne und Ölmultis, viele Wochen vor den Feiertagen steigen die Benzin und Dieselpreise, zunächst langsam und dann immer schneller in die Höhe. Tankstelleneinrichtungen sind Wegelagerer und Zocken Milliarden aus den Taschen der Verbraucher - der Staat steht dankend daneben und Schweigt wie ein Grab - ein Dieb ist der Staat - ein großer dazu.

    https://www.google.com/search?client...o%C3%9Fer+dazu.

    „Steuern sind Diebstahl“

    3.4.2012 – Ein „unveröffentlichtes“ Interview.

    von Hans-Hermann Hoppe.

    Ende 2010 ersuchte mich ein franzoesischer Journalist, ein Herr Nicholas Cori, um ein Interview zum Thema Steuern, das in der franzoesischen Monatszeitschrift “Philosophie Magazine” im Zusammenhang aktueller Steuerreformdebatten in Frankreich erscheinen sollte.

    Ich stimmte dem Interview zu, das schriftlich, per email, auf Englisch durchgefuehrt wurde. Herr Cori stellte eine erste franzoesische Uebersetzung her und mein Freund Dr. Nikolay Gertchev ueberpruefte und korrigierte diese Uebersetzung. Die von mir authorisierte Uebersetzung wurde an Herrn Cori zurueckgeschickt. Seitdem, trotz mehrfacher Anmahnungen, habe ich nichts mehr von Herrn Cori gehoert. Hinsichtlich der Gruende fuer sein anhaltendes Schweigen kann ich nur spekulieren. Vermutlich haben seine Vorgesetzten ihm die Erlaubnis zur Veroeffentlichung des Interviews verweigert und er besitzt weder den Anstand noch den Mut, mich ueber diesen Umstand in Kenntnis zu setzen.

    Wie dem auch sei, neben der authorisierten franzoesischen Uebersetzung und der englischen Originalfassung ist das Interview inzwischen in diversen Sprachen veroeffentlicht worden. Der folgende Text ist meine eigene Uebertragung des Interviews ins Deutsche.

    NC: Sind Steuern mit individueller Freiheit und Eigentumsrechten vereinbar? Gibt es eine Hoehe der Besteuerung, wo eine Vereinbarkeit aufhoert?

    Nein. Steuern, gleich welcher Hoehe, sind niemals mit individueller Freiheit und Eigentumsrechten vereinbar. Steuern sind Diebstahl. Die Diebe – der Staat und seine Agenten und Alliierten – versuchen natuerlich ihr Bestes, diese Tatsache zu vertuschen, doch es gibt einfach keinen Weg um diese Einsicht herum. Ganz offensichtlich sind Steuern keine normale, freiwillige Zahlung fuer Gueter und Dienstleistungen, da es nicht gestattet ist, diese Zahlungen einzustellen, falls man mit dem Produkt unzufrieden ist. Man wird nicht bestraft, wenn man aufhoert, Renault Autos oder Chanel Parfuem zu kaufen, aber man wird ins Gefaengnis geworfen, wenn man aufhoert, fuer staatliche Schulen oder Universitaeten oder den Pomp des Herrn Sarkozy zu zahlen.

    Und es ist auch nicht moeglich, Steuern als normale Mietzahlungen hinzustellen, so wie sie ein Mieter an seinen Vermieter entrichtet. Denn der franzoesische Staat ist nicht der Eigentuemer ganz Frankreichs und der Hausherr aller Franzosen. Um das zu sein, muesste der franzoesische Staat zwei Dinge nachweisen koennen: erstens, dass der Staat, und niemand sonst, Eigentuemer jeden Quadratzentimeters franzoesischen Bodens ist, und zweitens, dass er mit jedem einzelnen Franzoesen einen Mietvertrag betreffend der Nutzung und des Preises dieses Eigentums unterhaelt. Kein Staat – weder der franzoesische, noch der deutsche, der US-amerikanische oder irgendein anderer – kann diesen Nachweis fuehren. Es gibt schlicht und einfach keine entsprechenden Dokumente und es gibt keine entsprechenden Mietvertraege. Darum gibt es nur einen Schluss: Steuern sind Diebstahl und Raeuberei. mittels deren sich ein Teil der Bevoelkerung, die herrschende Klasse, auf Kosten eines anderen Teils, den Beherrschten, bereichert.

    NC: Ist es ungerecht, keine Steuern zu zahlen?

    Nein. Da Steuern Diebstahl sind, d.h. ein Unrecht, kann es nicht moralisch falsch sein, sich zu weigern an Diebe zu zahlen oder sie hinsichtlich seines Einkommens oder Vermoegens zu beluegen. Das bedeutet nicht, dass es klug und weise ist, dies zu tun und seine Steuern nicht zu bezahlen – immerhin ist der Staat, wie Nietzsche es ausgedrueckt hat, das kaelteste aller Ungeheuer. Es kann dein Leben ruinieren und dich zerstoeren, wenn du dich seinen Befehlen widersetzt. Aber es kann keinen Zweifel daran geben, dass es gerecht ist, seine Steuern nicht zu zahlen.

    NC: Wie kann man feststellen ob eine Steuer “fair” ist? Gibt es da irgendwelche Kriterien? Ist eine progressive Besteuerung z. B. “besser” als eine proportionale Besteuerung?

    Wir wissen, dass keine Steuer fair ist, weder eine progressive noch eine proportionale (“flat”) Steuer. Wie kann Diebstahl und Raeuberei fair sein? Die “beste” Steuer ist immer die niedrigste Steuer – aber selbst die niedrigste Steuer ist immer noch eine Steuer. Die “beste” weil niedrigste Steuer ist eine Kopfsteuer, bei der jede Person denselben absoluten Steuerbetrag zahlen muss. Da selbst die aermste Person in der Lage sein muss, diesen Betrag zu zahlen, muss diese Steuer niedrig sein. Aber auch eine Kopfsteuer ist und bleibt Diebstahl und nichts an Diebstahl ist fair. Eine Kopfsteuer behandelt keineswegs jedermann gleich und etabliert eine Gleichheit aller vor dem Gesetz. Denn irgendetwas wird ja mit dieser Steuer gemacht. Die Gehaelter aller Staatsangestellten und -abhaengigen (wie z. B. der Pensionaere und aller sogenannten “Wohlfahrtsunterstuetzungsempfaenger”) werden aus dem Steueraufkommen bezahlt. Staatsbedienstete und –abhaengige zahlen von daher ueberhaupt keine Steuern, Vielmehr stammt ihr gesamtes Nettoeinkommen (nach Abzug der Kopfsteuer) aus Steuereinnahmen und sie sind von daher nicht Steuer-zahler, sondern Steuer-konsumenten, die ihr Einkommen aus von anderen Personen, den Steuer-produzenten, gestohlenen Mitteln bestreiten. Was ist daran fair, dass eine Gruppe von Personen parasitaer, auf Kosten einer anderen Gruppe, leben kann?

    NC: Sehen das alle Philosophen so?

    Nein. Aber das ist keine Ueberraschung. Beinahe alle professionellen Philosophen sind heutzutage Steuer-konsumenten. Sie produzieren keine Gueter oder Dienstleistungen, die sie auf dem Markt an freiwillig zahlende (oder nicht-zahlende) Philosophie-Konsumenten verkaufen. In der Tat, gemessen an der tatsaechlichen Konsumentennachfrage muss man zu dem Urteil kommen, dass die Arbeit der meisten gegenwaertigen Philosophen wertlos ist. Ihre Arbeit wird fast ausschliesslich aus Steuereinnahmen bezahlt. Sie leben vom Geld, das anderen Personen gestohlen worden ist. Und wenn der Lebensunterhalt einer Person von Steuern abhaengig ist, ist es wenig wahrscheinlich, dass diese Person die Institution der Besteuerung grundsaetzlich in Frage stellt. Das ist nicht notwendigermassen der Fall. Unser Bewusstsein wird nicht von unserem Sein determiniert, a la Marx. Aber eine grundsaetzliche Opposition ist eben nicht gerade sehr wahrscheinlich. Philosophen leiden, wie die meisten sogenannten Intellektuellen, an Selbstueberschaetzung. Sie glauben, ihre Arbeit sei von grosser Bedeutung und beklagen sich staendig ueber die Tatsache, dass die “Gesellschaft” sie nicht entsprechend honoriert. Dementsprechend wird das Thema Besteuerung von ihnen entweder stillschweigend ausgeblendet oder sie ergehen sich in der Erfindung abwegig-abstruser “Rechtfertigungen” von Steuern – und insbesondere ihrer eigenen, steuer-finanzierten Philosophengehaelter – als etwas irgendwie, “gesamtgesellschaftlich,” “Gutes” und “Nuetzliches.”

    NC: Sollten Philosophen ausser ethischen Erwaegungen die wirtschaftliche Effizienz von Steuermassnahmen in Betracht ziehen?

    Um von einer Handlung als “effizient” sprechen zu koennen, ist es zunaechst erforderlich, einen Zweck oder ein Ziel zu bestimmen. Etwas kann nur im Hinblick auf ein als gegeben angenommenes Ziel als effizient oder ineffizient beurteilt werden. Es ist die Aufgabe von Oekonomen und der sogenannten “positiven” bzw. “wertfreien” Oekonomie, zu bestimmen, welche Massnahmen hinsichtlich eines gegebenen Ziels effizient oder ineffizient sind. Ist es zum Beispiel das Ziel, Massenarbeitslosigkeit zu erzeugen, dann informiert uns die positive Oekonomie darueber, dass es effizient ist, einen moeglichst hohen gesetzlichen Mindestlohn einzufuehren. Ein Mindestlohn von, sagen wir, 100 Euro pro Stunde, ist eine effiziente Methode gegenwaertig Massenarbeitslosigkeit zu erreichen. Umgekehrt: Ist es das Ziel, die Arbeitslosigkeit zu minimieren, dann informiert uns die Oekonomie darueber, dass jede Form der Mindestlohngesetzgebung zu unterbleiben hat. Aber als “wertfeier” Wissenschaftler hat der Oekonom nichts hinsichtlich der Wuenschbarkeit oder Nicht-Wuenschbarkeit der betreffenden Ziele zu sagen. Das ist die Aufgabe des Philosophen: zu bestimmen, welche Ziele gerecht und wuenschenswert sind und welche nicht. (Der Oekonom informiert den Philosophen dann darueber, welche Mittel effizient oder ineffizient sind, um solche rechtfertigbaren Ziele zu erreichen.)

    Doch wie ich schon angedeutet habe: die Profession der Philosophen erfuellt schlicht und einfach nicht ihren Auftrag. Natuerlich geben Philosophen jede Menge Ratschlaege, was zu tun und was zu unterlassen ist. Aber diese Ratschlaege haben wenig oder kein intellektuelles Gewicht. Fast immer handelt es sich bei diesen Ratschlaegen nur um blosse Meinungen, um Ausdruck persoenlichen Geschmacks, nicht mehr. Fragt man nach der “Theorie der Gerechtigkeit,” von der ihre Empfehlungen angeblich hergeleitet werden, so haben sie keine derartige Theorie anzubieten. Alles, was sie anzubieten in der Lage sind, ist eine ad-hoc Ansammlung von persoenlichen Werturteilen, die normalerweise nicht einmal der Erfordernis interner Konsistenz genuegt.

    Jede Theorie der Gerechtigkeit, die ihr Salz Wert ist, muss zunaechst einmal die Grundgegebenheit menschlichen Lebens erkennen und anerkennen: die Knappkeit von Guetern bzw. die Abwesenheit von Ueberfluss. Denn es ist nur aufgrund der Tatsache von Knappheit, dass Personen miteinander ueberhaupt in Konflikt geraten koennen: ich moechte dies mit einer gegebenen, knappen Resource machen, und eine andere Person will mit derselben Resource etwas anderes anstellen. Ohne Konflikte gibt es ueberhaupt keinen Bedarf an Regeln oder Normen. Der Zweck von Normen ist darum die Konflikt-vermeidung. Und bei Abwesenheit einer prae-stabilierten Harmonie aller Interessen gibt es nur eine Moeglichkeit der Konfliktvermeidung: naemlich die, dass saemtliche knappen Gueter immer und stets im Privateigentum genau einer identifizierbaren Person (und niemand sonst) befindlich sind. Und um Konflikt von Anbeginn der Menschheit an zu vermeiden, muss jede Theorie der Gerechtigkeit mit einer Norm beginnen, die die erste, urspruengliche Aneignung knapper Gueter als Privateigentum regelt.

    Die meisten zeitgenoessischen politischen Philosophen scheinen von all dem keine Ahnung zu haben. Tatsaechlich habe ich oft den Eindruck, dass sie nicht einmal begreifen was Knappheit bedeutet und impliziert.

    NC: Was sollte das Ziel der Steuerpolitik sein? Gleichheit? Armutsverminderung?

    Wenn Steuern Diebstahl sind, dann folgt vom Standpunkt der Gerechtigkeit, dass es ueberhaupt keine Steuern und damit auch keine Steuerpolitik geben sollte. Alle Diskussionen ueber die Ziele der Steuerpolitik und ueber Steuerreformen sind Diskussionen unter Dieben und Befuerwortern des Diebstahls, die sich um Gerechtigkeit nicht scheren. Sie scheren sich um Diebstahl. Es geht bei diesen Debatten und Disputen darum, wer wie hoch besteuert werden soll und was mit den Steuern geschehen soll, d.h. wer wieviel des Diebesgutes erhalten soll. Aber alle Diebe und Empfaenger von Diebesgut sind sich in einer Sache einig: je groesser die Menge des Diebesgutes und je niedriger die Kosten, dieses Diebesgut einzukassieren, umso besser ist man selbst dran. Nur darum geht es heutzutage in allen westlichen Demokratien: Steuerraten und Steuerformen zu waehlen, die das Steueraufkommen maximieren. Alle gegenwaertigen Diskussionen ueber Steuern und Steuerreformen, ob in Frankreich, Deutschland, den USA oder sonstwo, – Eroerterungen z. B. darueber, ob Vermoegenssteuern oder Erbschaftssteuern eingefuehrt oder abgeschafft werden sollen, ob das Einkommen progressiv oder proportional besteuert werden soll, ob Kapitalzuwaechse als versteuerbares Einkommen gelten sollen oder nicht, ob indirekte Steuern wie die Mehrwertsteuer direkte Steuern ersetzen sollen, und ob die Raten dieser Steuern dann erhoeht oder gesenkt werden sollen – es sind niemals Diskussionen ueber Gerechtigkeit. Sie sind niemals von einer prinzipiellen Opposition gegenueber Steuern geleitet, sondern von der Absicht, die Besteuerung effizienter zu gestalten, und das heisst, das Steueraufkommen zu maximieren. Jede Steuerreform, die nicht zumindest “einkommensneutral” ist, wird als ein Fehler betrachtet. Und nur Reformen, die dazu fuehren, dass das Steueraufkommen steigt, gelten als ein Erfolg.

    Ich muss nochmal fragen: Wie kann irgend jemand das als “fair” bezeichnen? Natuerlich, vom Standpunkt der Steuer-konsumenten ist all dies “gut.” Aber vom Standpunkt der Steuer-produzenten, d.h. derjenigen Personen, die tatsaechlich Steuern zahlen, ist dies mit Sicherheit nicht “gut,” sondern “schlechter als schlecht.”

    Eine letzte Bemerkung hinsichtlich des oekonomischen Wirkung der Besteuerung: Jede Steuer bedeutet eine Umverteilung von Vermoegen und Einkommen. Vermoegen und Einkommen werden ihren Eignern und Produzenten zwangsweise genommen und an Personen umverteilt, die dies Vermoegen nicht besessen und dies Einkommen nicht produziert haben. Jede zukuenftige Akkumulation von Vermoegen und jede zukuenftige Produktion von Einkommen wird damit ent-mutigt, und umgekehrt wird die Konfiskation und der Konsum bestehender Vermoegenswerte und produzierten Einkommens er-mutigt. Als Resultat wird eine Gesellschaft aermer. Und was die Wirkung insbesondere der stets und ueberall populaeren egalitaeren Umverteilungspolitik angeht, d.h. die “Reichen” zu besteuern um angeblich den “Armen” zu helfen, so gilt: hierdurch wird das Problem der Armut nicht vermindert oder gemildert sondern, ganz im Gegenteil, die gesellschaftliche Armut wird vergroessert. Denn man reduziert mit einer derartigen Umverteilungspolitik den Anreiz reich zu bleiben oder zu werden und produktiv zu sein und umgekehrt erhoeht man den Anreiz arm zu bleiben oder zu werden und unproduktiv zu sein.

    NC: Sollten reiche Personen anders behandelt werden als arme Personen?

    Jede Person, ob reich oder arm, sollte vor dem Gesetz gleich sein. Es gibt reiche Personen, die reich sind, ohne irgend jemanden bestohlen oder betrogen zu haben. Sie sind reich, weil sie hart gearbeitet haben, fleissig gespart haben, produktiv gewesen sind und unternehmerische Erfindungsgabe bewiesen haben, oft ueber viele Familiengenerationen hinweg. Solche Personen sollten nicht nur in Ruhe gelassen werden, sondern sie sollten als Helden gepriesen werde. Und es gibt reiche Personen, meistens aus dem Kreis der politischen Fuehrer, die den Staatsapparat kontrollieren, und der mit ihnen verbuendeten und verbandelten Eliten von Banken und Grossindustrie, die reich sind, weil sie entweder direkt an Konfiskation, Diebstahl und Betrug beteiligt waren oder indirekt davon profitiert haben. Solche Personen sollte man nicht in Ruhe lassen, sondern statt dessen als Gauner verurteilen und verachten. Das gleiche gilt fuer arme Personen. Es gibt arme Personen, die ehrenwerte Menschen sind und die deshalb in Ruhe gelassen werden sollten. Sie moegen keine Helden sein, aber sie verdienen unseren Respekt. Und es gibt arme Leute, die Gauner sind und die als Gauner behandelt werden sollten, ungeachtet ihrer “Armut.”

    https://www.misesde.org/?p=1501

  22. #88
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    Das Märchen vom E-Auto - 18. April 2019

    Ifo Studie: Der CO2-Ausstoß von E-Autos liegt im günstigsten Fall knapp über dem eines Dieselmotors, ansonsten aber weit darüber. Das ergaben detaillierte Berechnungen anhand konkreter Beispiele eines modernen Elektroautos und eines modernen Dieselfahrzeugs.


    Elektroautos werden in den nächsten Jahren kaum einen Beitrag zur Minderung der deutschen CO2-Emissionen leisten, da die Einführung der Elektroautos nicht per se zu einer Reduktion des CO2-Ausstoßes im Straßenverkehr führt. Mit Erdgas betriebene Verbrennungsmotoren sind eine ideale Übergangstechnologie zu langfristig mit Wasserstoff oder "grünem" Methan betriebenen Autos.


    Berücksichtigt man den heutigen Energiemix Deutschlands und den Energieaufwand bei der Batterieproduktion, liegt der CO2-Ausstoß batterieelektrischer Autos nur im günstigsten Fall knapp über dem eines Dieselmotors, ansonsten aber weit darüber.

    Das bestätigt eine neue Studie von Christoph Buchal, Physikprofessor an der Universität zu Köln, dem langjährigen ifo-Energieexperten Hans-Dieter Karl und ifo-Präsident a.D. Hans-Werner Sinn, emeritierter Professor der Universität München.

    Ihre detaillierten Berechnungen haben die Wissenschaftler anhand konkreter Beispiele eines modernen Elektroautos und eines modernen Dieselfahrzeugs durchgeführt. Neben dem CO2-Ausstoß der Batteriefertigung berücksichtigen die Autoren alternative Energiequellen für den Strom, um die Auswirkungen auf den CO2-Ausstoß der Elektroautos zu berechnen.

    Die Forscher zeigen, dass bei einem mit Erdgas betriebenen Verbrennungsmotor die Gesamtemissionen schon heute um ein knappes Drittel niedriger liegen als selbst beim Dieselmotor. „Langfristig gesehen bietet die Wasserstoff-Methan-Technologie einen weiteren Vorteil: Sie ermöglicht die Speicherung der überschießenden Stromspitzen des Wind- und Sonnenstroms, die bei einem steigenden Anteil dieses regenerativen Stroms stark zunehmen werden“, erklärt Professor Buchal.

    Die Autoren kritisieren in ihrer Studie, dass der EU-Gesetzgeber die CO2-Emissionen von Elektroautos mit einem Wert von „null“ in die Berechnungen der Flottenemissionen einfließen lässt. Dies suggeriert, dass Elektroautos keine Emissionen verursachen. Neben dem CO2-Ausstoß bei der Fertigung ergeben sich aber in fast allen EU-Ländern erhebliche CO2-Emissionen durch die Beladung der Akkus mit Hilfe des Stroms aus dem jeweiligen nationalen Produktionsmix.

    Auch die Diskussion um die Elektroautos in Deutschland sehen die Autoren kritisch, da sich diese sehr stark auf batteriebetriebene Fahrzeuge konzentriert. Ein großes Potenzial haben aber auch andere Technologien, wie mit Wasserstroff betriebene Elektroautos oder mit "grünem" Methan betriebene Autos mit Verbrennungsmotoren.

    „Die Methantechnologie ist eine ideale Brückentechnologie von Erdgasautos, die mit konventionellen Motoren fahren, hin zu Motoren, die eines Tages mit Methan aus CO2-freien Energiequellen fahren können. Insofern kann man der Bundesregierung nur raten, im Sinn einer Technologieoffenheit auch die Wasserstoff- und Methantechnologie zu fördern“, betont Professor Sinn.

    Den vollständigen Beitrag "Kohlemotoren, Windmotoren und Dieselmotoren: Was zeigt die CO2-Bilanz?" von Christoph Buchal, Hans-Dieter Karl und Hans-Werner Sinn finden Sie hier.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/122...hen-vom-e-auto

    Ergo: Das ist in etwa so: Rotwein macht betrunken - wir wechseln absofort auf Weißwein.

  23. #89

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    Pünktlich zu Ostern steigen die Benzin Preise wieder Klar den Reise Verkehr ausnutzen.

  24. #90
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    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Pünktlich zu Ostern steigen die Benzin Preise wieder Klar den Reise Verkehr ausnutzen.
    Die Ölmultis sagen: Jetzt schlagen wir wieder zu und zocken euch alle ab.

    Packen wir´s an und zocken an der Tanke euch Kraftstoffverbraucher kräftig ab - Milliarden - ihr seid umschlungen.

    https://www.google.com/search?client...id+umschlungen.


    Seid umschlungen, Billionen!

    Seit Finanzkrise, Schuldenkrise und Rettungsschirmen sind uns Zahlen geläufig, die wir uns gar nicht vorstellen können. Von lumpigen Millionen spricht schon lange niemand mehr.

    Dollars zu Billionen hat die Finanzkrise in diesem Jahr vernichtet, um 2,1 Billionen darf Präsident Obama die Staatsschulden erhöhen, Billionen haben die Kriege in Afghanistan und im Irak gekostet – und die Hunderte von Milliarden Euro, mit denen die EU zugunsten ihrer überschuldeten Mitglieder jongliert, taumeln auch schon der Billion entgegen. Billion! Tausend Milliarden! Eine Million Millionen! Noch vor wenigen Jahren kam diese kaum vorstellbare Zahl in keiner Zeitung vor. Was ist eigentlich passiert?

    12 Nullen für 1 Terabyte

    Ja, die Weltbevölkerung hat sich in den letzten hundert Jahren vervierfacht; weit mehr multipliziert hat sich die Menge der Güter, die sie herstellt; und die Kaufkraft der meisten seriösen Währungen ist seit 1900 auf etwa einen Zwanzigstel geschrumpft. Für 12 Nullen hätte das nicht gereicht. Dann aber kam die hemmungslose Verschuldung vieler grosser Staaten – und die wilde Jagd der Zertifikate, Derivate, Leerverkäufe durch die Börsen der Welt. An einen Zahlenrausch hatte das Internet uns gewöhnt: Für 1 Billion Informationseinheiten steht das Terabyte bereit.

    Und wie viel ist das eigentlich, eine Billion? 1 Billion Dollar, unter die 7 Milliarden Menschen verteilt, ergäbe 143 Dollar für jeden. 1 Billion Kubikmeter: Das wäre zwanzig Mal die Wassermenge des Bodensees. 1 Billion Millimeter: Das ist die dreifache Entfernung des Mondes von der Erde.

    Für Napoleon: schäbige Millionen

    Zwölf Nullen! Mit dreien war das Abendland die längste Zeit zufrieden. Schon «1000» galt als Symbol für das Unermessliche: «Wenn die 1000 Jahre vollendet sind», heisst es in der Apokalypse (20, 7), «wird der Satan losgelassen.» Und war nicht die Erde ganze 6000 Jahre alt – erschaffen 4004 v. Chr.? Der irische Bischof Ussher hatte das 1698 so errechnet, und bis weit ins 19. Jahrhundert vertrauten ihm die meisten.

    Die Million kam zuerst um 1300 in Gebrauch, in italienischen Banken: milione, eigentlich «Grosstausend». Und was war sie noch wert anno 1803! Da verkaufte Napoleon, weil er Geld für seine Kriege brauchte, die französische Kolonie *Louisiana für 15 Millionen Dollar an die jungen USA, die damit ihre Fläche fast verdoppelten – 15 Millionen Dollar für 2,1 Millionen Quadratkilometer Land westlich des Mississippi, fast viermal die *Fläche des heutigen Frankreich. Heute bekommt man für diese Summe ein gehobenes Anwesen in Malibu.

    Für Bismarck: 5 Milliarden

    Das Wort für 1000 Millionen, die Milliarde, die 1 mit 9 Nullen, war bis 1871 nur Mathematikern geläufig. Dann erst sprang es in die Schlagzeilen: weil das Deutsche Reich vom besiegten Frankreich eine weithin als schamlos empfundene Kriegsentschädigung verlangte – 5 Milliarden Francs.

    Dass die Menschheit um 1800 auf
    eine Milliarde angewachsen war, davon sprach damals keiner. Zum Thema wurde erst die dritte Milliarde, 1960 erreicht: Da warnte die Uno vor den Problemen, die aus der galoppierenden Zunahme der Esser auf Erden folgen würden. 7 Milliarden sind wir inzwischen.

    Und die Milliardäre? Als erster gilt der Ölkönig John D. Rockefeller (1839–1937). Die «New York Times» hat sein Vermögen auf 192 Milliarden Dollar nach heutigem Geld geschätzt und ihn zum reichsten Menschen der Weltgeschichte ausgerufen. Heute ernährt die Erde, nach der Liste des amerikanischen Wirtschaftsmagazins «Forbes», 1210 Milliardäre (52 davon in Deutschland, 26 in der Schweiz, die ansässigen Ausländer eingeschlossen).

    Eine Milliarde – was ist das schon?

    Was heisst das, Milliardär zu sein? Zum Beispiel dies: Wer mit 40 Jahren 1 Milliarde Dollar besässe und weitere 40 Jahre davon leben wollte, dem stünden pro Jahr 25 Millionen, pro Tag also 68 000 Dollar zur Verfügung – nicht ganz leicht auszugeben.

    Doch ausgeben: Das liegt Milliardären nicht. Nach aller Erfahrung folgt aus dem Besitz der ersten Milliarde nur eines: die zweite muss her! Das ist irrational, aber schlüssig: Denn wer nicht von solcher Gier besessen wäre, der hätte wahrscheinlich auch die erste Milliarde nicht geschafft. Um es zu der zu bringen, braucht man einen guten Riecher, Glück, Machtlust und ein erotisches Verhältnis zum Geld.

    Von Millionären spricht unterdessen kaum noch einer. Längst gibt es die zu Millionen, laut «Forbes»: fast 1 Million *allein in Deutschland, 11 Millionen auf der Welt. Der erste Billionär würde uns wahrscheinlich mehr interessieren. Ein paar Jahre noch!

    Wolf Schneider ist Schriftsteller; er lebt in Starnberg (D).

    https://folio.nzz.ch/2011/oktober/se...ngen-billionen


    Uno-Flüchtlingspakt: Seid umschlungen, Milliarden

    Gemäss Uno-Flüchtlingspakt sollen die Industrienationen mehr Flüchtlinge aufnehmen. Eine Studie im Auftrag der EU sieht Platz für 3,83 Milliarden.

    https://www.weltwoche.ch/ausgaben/20...e-48-2018.html
    Geändert von Luis (18.04.2019 um 22:25 Uhr)

  25. #91
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    Neue Blitzsäulen an Landstraßen verwirren Autofahrer in Deutschland

    Keine Blitzer! Das steckt hinter den neuen Kontrollsäulen auf Landstraßen

    Oft bremsen Autofahrer vor den neuen grün-blauen Säulen ab, weil sie wie Blitzer aussehen. FOCUS Online erklärt, worum es bei den Säulen wirklich geht: Es hat mit der erweiterten LKW-Maut zu tun.

    Diese Säulen verwirren derzeit viele Autofahrer: Vier Meter hoch, grün-blau lackiert und auf den ersten Blick sehen sie aus wie Radarfallen. Doch der Schein trügt: Das sind KEINE Blitzer. Auch wenn man oft sieht, dass Autofahrer hektisch vor den Säulen abbremsen, aus Angst, gleich geblitzt zu werden. Sorge müssen aber höchstens LKW-Fahrer haben, wenn sie die Maut prellen. Denn bei den Säulen handelt es sich um die neuen Maut-Kontroll-Säulen von Toll Collect.

    https://p5.focus.de/img/fotos/origs6...otomontage.jpg

    LKW-Maut auch auf Bundesstraßen

    In Deutschland wurde die LKW-Maut für Autobahnen erweitert, sie umfasst nun auch auf Bundesstraßen und Landstraßen. Der Bund hofft, dass die Mauteinnahmen von rund 4,5 Milliarden Euro jährlich durch die Ausweitung auf Landstraßen um zwei Milliarden Euro wachsen. Insgesamt sollen 600 Kontrollsäulen aufgestellt werden. Passiert ein Fahrzeug die Säule, machen Kameras ein Übersichts-, ein Seitenansichts- und ein Kennzeichenbild. Zudem sendet der Lkw die auf der On-Board-Unit gespeicherten Daten an die Kontrollsäule.

    https://www.focus.de/auto/ratgeber/u...d_8740769.html

    https://www.google.com/search?client...tzer+bei+Auers

    https://www.verkehrslage.de/R%C3%B6t...29+B32/a395671

    https://www.google.com/search?client...60.TSNJN6onEnQ

    https://www.google.com/search?client...in+Deutschland

    https://www.google.com/search?client...iz.2PZvbeYrJY8

  26. #92
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    Überraschung: Strom für Elektroautos teurer als Benzin oder Diesel

    Das Aufladen von Elektroautos an öffentlichen Ladesäulen verursacht laut eines Zeitungsberichts teilweise höhere Kosten als das Auftanken vergleichbarer Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor.

    Das ergaben Berechnungen von BMW, über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Demnach koste der Kraftstoff, mit dem ein BMW 320d 100 Kilometer weit fahren kann, in Deutschland durchschnittlich 6,38 Euro.

    Anbieter wie der Telekom-Dienst "Get Charge" verlangen an vielen Säulen 89 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Damit ergeben sich bei einem Verbrauch von 15 kWh pro 100 Kilometer für einen BMW i3 Kosten von 13,35 Euro.

    Auch an den Schnellladesäulen von Innogy und EnBW koste jeder Ladevorgang mit 7,95 Euro beziehungsweise 7,35 Euro mehr als die Spritkosten für 100 Kilometer, berichtet die Zeitung weiter. Die meisten Anbieter verlangten mindestens 39 Cent pro Kilowattstunden, was etwa ein Drittel mehr ist als der durchschnittliche Preis für Haushaltsstrom in Deutschland.

    Beim Telekom-Dienst "Get Charge" begründe man den Preis von 89 Cent an vielen Ladesäulen mit den Kosten, die von den Betreibern der Stationen in Rechnung gestellt würden, berichtet die Zeitung. Die Telekom fungiere als sogenannter Roaming-Anbieter, der es Elektroauto-Besitzern ermöglicht an Säulen unterschiedlicher Betreiber aufzuladen. Bei einigen sogenannten bevorzugten Säulen könne man zudem als Telekom-Kunde für 29 bis 39 Cent laden.

    "Im Moment sind die Preise unschön", sagte die Leiterin von "Get Charge", Marcella Gäb der "Welt am Sonntag". Bis zu 20 Euro pro Stunde Ladezeit würden der Deutschen Telekom von einigen Betreibern in Rechnung gestellt. Die 89 Cent pro Kilowattstunde seien ein Mittelwert der Kosten, die der Telekom entstehen.

    Gäb hofft, dass die Preise in den kommenden Jahren sinken, wenn sich der Markt der Ladesäulenanbieter konsolidiert. "Elektroautofahrer brauchen momentan noch einen längeren Atem", sagte sie.

    https://www.mmnews.de/vermischtes/122806-strom-eautos

  27. #93
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    Ölpreis auf den höchsten Stand seit fast einem halben Jahr getrieben

    Drohendes Ende von US-Ausnahmen bei Iran-Sanktionen treibt Ölpreis

    Die führende Nordsee-Sorte Brent hat sich am Montag um mehr als ein Prozent verteuert und kostete erstmals seit gut fünf Monaten mehr als 72,90 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl der Sorte WTI legte auch mehr als ein Prozent zu auf 64,80 Dollar und damit ebenfalls den höchsten Stand seit November, als die USA neue Öl-Sanktionen gegen den Iran verhängt hatten.

    Die damals gewährten Import-Ausnahmen für acht Staaten sollen nun Anfang Mai enden, wie aus US-Regierungskreisen verlautete und auch die „Washington Post“ berichtete. Außenminister Mike Pompeo wolle dies noch am Montag ankündigen.

    Dies schürte offenbar Sorgen vor einem zunehmenden Engpass am Ölmarkt, der wegen Lieferausfällen in den Krisenländern Venezuela und Libyen ohnehin schon unter Druck steht. Die USA wollen den Iran mit den Sanktionen zu Neuverhandlungen über ein wesentlich strengeres Abkommen über sein Atom- und Raketenprogramm zwingen.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...-Oelpreis.html

    Ergo: Der Sommerurlaub 2019 wird wieder sauteuer werden - ob mit PKW oder Flieger.

  28. #94
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    Ja, Winterdiesel wird hier in Ostpreußen immernoch verkauft, kostet in Cranz 0,69€.
    Benzin ist irgendwo zwischen 0,60 und 0,65€ zu haben. Je nach Sorte und Tankstelle.
    Qualität ist Euro5- Norm.

  29. #95
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    Benzin Chart läuft stark aufwärts...Kraftstoffe werden erheblich teurer...

    https://www.google.com/search?client...heblich+teurer...

    Billiger werden Kraftstoffe sicherlich nicht mehr werden - im Gegenteil - Rohöl wird die 100 USD Marke - demnächst - locker überwinden.

    https://www.ariva.de/chart/images/ch...20~U10years~W1

    https://www.google.com/search?client...C3%BCberwinden.

    Zitat Zitat von LabasRytas Beitrag anzeigen
    Ja, Winterdiesel wird hier in Ostpreußen immernoch verkauft, kostet in Cranz 0,69€.
    Benzin ist irgendwo zwischen 0,60 und 0,65€ zu haben. Je nach Sorte und Tankstelle.
    Qualität ist Euro5- Norm.
    https://www.ariva.de/chart/images/ch...~Uyear~W0~z620

  30. #96
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    Irans Revolutionsgarden drohen mit Blockade der Öl-Route im Golf

    Jetzt kommt der große Öl Krieg:

    Auch die EU kritisiert die Verschärfung der US-Sanktionen gegen den Iran. Die Vereinigten Staaten wollen kein Land mehr von dem Verbot der Einfuhr iranischen Öls ausnehmen. So soll Teheran seine wichtigste Einnahmequelle verlieren.

    Geht es nach Donald Trump, wird ab Anfang Mai kein Fass Rohöl mehr den Iran verlassen. Sollte das geschehen, will der Iran die Straße von Hormus blockieren. Durch sie wird fast ein Drittel der globalen Öl-Exporte verschifft wird. Der Öl-Preis steigt bereits.

    Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben mit einer Blockade der Straße von Hormus im Persischen Golf gedroht, falls die USA den Öl-Export der Islamischen Republik stoppen sollten. Die Straße von Hormus gilt als die wichtigste Öl-Handelsroute, durch die fast ein Drittel der globalen Öl-Exporte verschifft wird. „Solange wir unser Öl exportieren können, bleibt Hormus offen, wenn nicht, dann gibt es dafür keine Logik mehr“, sagte IRGC-Marinekommandeur Aliresa Tangsiri laut Nachrichtenagentur Isna.

    Die Entscheidung der USA, bei Sanktionen gegen Öl-Importe aus dem Iran keine Ausnahmen mehr zuzulassen, führte im Iran zu unterschiedlichen Reaktionen. In staatlichen Kreisen gab es die üblichen Aufrufe zum Widerstand gegen den „Großen Satan“ (USA).

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...e-im-Golf.html

  31. #97
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    USA zücken die Öl-Waffe - 24. April 2019

    An den Rohstoffmärkten steht der Ölpreis im Fokus, nachdem die USA angekündigt haben, dass kein Land der Welt, welches mit den USA Geschäfte machen will, künftig Öl aus dem Iran beziehen darf.

    von Sascha Opel

    Gabor Steingart fasst es heute in seinem Morning Briefung treffend zusammen: „US-Außenminister Mike Pompeo hat eine Entscheidung verkündet, die man – je nach politischem Standpunkt – als gefährlich oder als schlitzohrig bezeichnen darf: Keinem Land, das mit den USA in Frieden leben will, ist es gestattet, ab dem 2. Mai auch nur ein Fass Öl aus dem Iran zu importieren. Vom partnerschaftlichen Geist des Iran-Deals, wie ihn Trumps Vorgänger Obama schmiedete, hat sich der Nachfolger damit maximal weit entfernt.

    Die großen Iran-Kunden Italien, Griechenland und Taiwan suchten und fanden bereits andere Öllieferanten. Die Türkei, Südkorea, Japan, Indien und China aber halten am Iran fest. China ist bei weitem der größte Öl-Abnehmer des Iran und für Trump ohnehin die Supermacht der Widerspenstigen. Trump will China auf diese Art weiter politisch isolieren.

    Doch neben allen politischen Implikationen ist eine ökonomische Folge der Sanktionsandrohung von höchster Relevanz: Allein die Ankündigung des US-Außenministers hat zu steigenden Preisen auf den Ölmärkten geführt. Denn ein Teil des Angebots – das des Irans – gilt nun nicht mehr als Angebot, womit es zur Verknappung und damit zu einem Preisschub kommt. Die Androhung der Sanktion wirkt also bereits sanktionierend.

    Die USA aber, die es dank der Fracking-Technologie zu einem der größten Ölproduzenten der Welt gebracht haben, profitieren. Mit knapp 15 Millionen Barrel Fördermenge Öl pro Tag haben die Vereinigten Staaten schon lange Saudi-Arabien überholt. Den USA kommt der politisch ausgelöste Preisauftrieb also sehr zupass. In unseren Medien heißt es immer, die Scheichs und Putin würden Öl als Waffe einsetzen. Doch auch Trump weiß, wie das geht. Genau dafür lieben ihn seine Wähler.“

    Wir meinen: Diese Androhung hat das Potenzial, den Handelskrieg zwischen China und den USA weiter auf die Spitze zu treiben. Der Ölpreis eröffnet Nach Ostern mit einem 2,50USD-Gap nach oben und sprang von 72 auf über 74,50 USD an. Der Markt preist, obwohl es unserer Meinung nach unrealistisch ist, den Ausfall des Iran auf den globalen Ölmärkten ein. Sollte der Ölpreis weiter anziehen, wäre dies für Ölimporteure (wie Deutschland) natürlich ein konjunktureller Bremsklotz, aber auch ein Inflationstreiber.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/122...-die-oel-waffe

  32. #98
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    Darum werden Benzin und Diesel immer teurer

    Rohöl wird knapp - Hohe Spritpreise

    Der Rohölpreis stiegt zuletzt, und damit auch der Spritpreis an den Tankstellen. Und schon bald müssen Autofahrer erneut tiefer in die Tasche greifen – denn es gibt mehrere Faktoren, die derzeit den Ölpreis in die Höhe treiben.
    Tanken wird immer teurer – und es liegt nicht nur an den bevorstehenden Ferien.

    Fest steht, dass der Durchschnittspreis für Super E10 Ende Januar im Schnitt noch bei 1,30 Euro pro Liter lag. Danach ging es nach oben. In der vergangenen Woche dem ADAC zufolge noch einmal deutlich, und zwar um 2,6 Cent. Gerade wurde nach den Daten des Internetportals „finanzen.net“ die Marke von 1,40 Euro geknackt.

    Die Autofahrerlobby führt dies aber nicht auf den Osterhasen, sondern auf die „zuletzt wieder gestiegenen Rohölpreise“ zurück. Branchenkenner gehen davon aus, dass sich Aufschläge an den internationalen Rohstoffbörsen sich mit einer Verzögerung von vier, fünf Tagen in Erhöhungen an der Tankstelle übersetzen. Das bedeutet in jedem Fall für diese Woche, dass Autofahrer tiefer in die Tasche greifen müssen.

    Rohöl wird teurer

    Die für den europäischen Markt maßgebliche Sorte Brent notierte am Montagnachmittag bei knapp 71 Dollar pro Fass – der höchste Wert seit etwa einem halben Jahr. Für Spekulanten, die auf steigende Preise gewettert hatten, war das erste Quartal des Jahres 2019 eines der erfolgreichsten im vergangenen Jahrzehnt. Noch an Weihnachten 2018 kostete das Fass 50 Dollar.

    Dabei wird allenthalben von konjunkturellen Dellen und drohenden Krisen geredet. Ein langsameres Wachstum oder gar eine schrumpfende Wirtschaft müssten eigentlich die Nachfrage nach dem sogenannten schwarzen Gold verringern und damit die Preise drücken. Jahrelang galt denn auch die Formel, dass die Nachfrage das Auf und Ab bestimmt. Insbesondere der Bedarf der Schwellenländer nach Treib- und Brennstoff war dominierend.

    OPEC verknappt das Angebot

    Doch die Dinge haben sich gedreht: „Aktuell bestimmt nicht die Nachfrage sondern das Angebot das Geschehen am Ölmarkt“, sagte Eugen Weinberg, Rohstoffexperte der Commerzbank, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Da gebe es einerseits die freiwilligen Beschränkungen von Saudi-Arabien und Russland, aber auch von Kanada.

    Im November hatte die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) beschlossen, rund 800 000 Fass weniger pro Tag zu pumpen. Was fast zur Hälfte von den Saudis getragen wird. Eine weitere Minderung kommt von einer Reihe von Ländern dazu, die nicht dem Kartell angehören. Allein Russland reduziert um 230 000 Fass. Die Einschränkungen werden bislang mit großer Disziplin eingehalten.

    Seinerzeit wurde außerdem beschlossen, dass die Restriktionen für Venezuela und Libyen nicht gelten – wegen der politischen Krisen in den beiden Staaten. Doch in dem mittelamerikanischen Land ist die Lage inzwischen so prekär, dass die staatliche Ölfirma gar nicht mehr so viel fördern kann, wie sie darf. In Libyen sind Kämpfe zwischen der international anerkannten Regierung und der Rebellenarmee um Khalifa Haftar aufgeflammt.

    Krisen in Libyen und Venezuela

    Die Rohöl-Produktion hat das zwar noch nicht unmittelbar beeinflusst. Vorige Woche wurde laut Finanzagentur Bloomberg mit 1,1 Millionen Fass täglich sogar ungewöhnlich viel gepumpt. Doch die Akteure an den Rohstoffbörsen befürchten, dass sich dies beinahe stündlich ändern könnte. Die Vorahnungen sind bereits in die Preise eingeflossen, die zudem davon geprägt wurden, dass die US-Regierung erwägt, die Handelssanktionen gegen den enorm wichtigen Öl-Produzenten Iran zu verschärfen.

    Die verschiedenen Faktoren zusammen genommen führen nach Weinbergs Analysen dazu, „dass wir aktuell eine weltweite Unterversorgung von rund 500 000 Fass pro Tag haben.“ Die Kurzfrist-Prognose des Experten der Commerzbank fällt denn auch wie folgt aus: „In den nächsten Monaten könnte der Brentpreis auf 75 Dollar pro Fass oder höher steigen.“ Denn der Ölmarkt habe in den vergangenen Wochen eine starke Dynamik entwickelt, die nur eine Richtung kenne: aufwärts. Das habe mittlerweile „die Qualität einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung angenommen“. Die Preise steigen, weil alle Akteure in der Branche erwarten, dass sie steigen.

    Trump legt sich mit der OPEC an

    Doch US-Präsident Donald Trump will all das nicht hinnehmen. Er hat Angst, Rückhalt bei seinen automobil-affinen Wählern zu verlieren. Seine Regierung bastelt deshalb an Gesetzen, die es möglich machen sollen, Opec-Länder wegen ihrer Absprachen in den Vereinigten Staaten zu verklagen – das Projekt, das das Kartell einschüchtern soll, läuft unter dem Schlagwort „Nopec“.

    Das hat die Saudis auf den Plan gerufen. Die Araber drohen nun, dass ihr Öl künftig auf den Weltmärkten nicht mehr in Dollar gehandelt werden könnte – was den Amerikanern viele Vorteile brachte. Unter anderem eine Sicherheit gegen Verschiebungen der Währungsrelationen. Darunter leiden indes die Autofahrer in der EU. „Für den hiesigen Kraftstoffmarkt kommt als preistreibender Faktor hinzu, dass der Euro gegenüber den Dollar verloren hat, wodurch sich der Import von Öl verteuert“, erläutert Weinberg.

    Wie lange der Preisauftrieb anhält, ist schwer zu sagen. Ein Treffen des Kartells mit den alliierten Ölstaaten (Opec Plus), das für den 17. April geplant war, wurde abgesagt. So gilt die zusammen gestutzte Förderung gilt mindestens bis Ende Juni. Eine Verlängerung ist heftig umstritten. Die Entscheidung dürfte dann doch wieder stark von der konjunkturellen Entwicklung abhängen.

    Hinzu kommt noch, was sich in den USA tut. Weinberg: „Zwar führen die gestiegenen Preise dazu, dass in den USA nun wieder mehr Bohrlöcher für Schieferöl in Betrieb genommen werden. Das wird das Angebot erhöhen, aber dieser Mechanismus wirkt nur mit starker Verzögerung“, sagte Weinberg dem RND. Er fügt allerdings hinzu: „Langfristig gehen wir deshalb nach einer kurzfristigen Verteuerung wieder von fallenden Preisen aus.“

    http://www.lvz.de/Nachrichten/Wirtsc...l-immer-teurer

  33. #99
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    Damit die Übermacht der Ölkonzerne nicht weiter zunimmt: Bundeskartellamt!

    https://www.welt.de/img/wirtschaft/m...nen-sk-jpg.jpg

    „Das Oligopol der auch deutschlandweit führenden Kraftstoffanbieter hätte seinen Marktanteil in Trier auf über 80 Prozent ausgebaut“, sagt Kartellamtschef Andreas Mundt.

    Der französische Ölkonzern Total gehört neben BP mit der Marke Aral und den Wettbewerbern Shell, Jet sowie der Marke Esso zu den dominanten Benzinverkäufern in Deutschland. Diese Stellung könnte langfristig bröckeln: Die Großen sind so groß geworden, dass weitere Zuwächse von den Behörden kaum mehr zugelassen werden.

    Konkret wollte Total Tankstellen der mittelständischen Gesellschaft Autohof Görgen aus Trier übernehmen. Die Stationen liegen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland, Schwerpunkt ist die Region um Trier. Das Kuriose ist: Der Eigentümer Görgen betreibt die betroffenen Benzinstationen derzeit bereits unter der Marke Total, allerdings geschieht dies auf der Grundlage zeitlich befristeter Verträge.

    Der beabsichtigte Zusammenschluss hätte aus Sicht des Bundeskartellamtes zu einer dauerhaften und vollständigen Integration in das Tankstellennetz von Total geführt. Die Konsequenz war, dass Total nach dem Einwand der Behörde den Übernahmeantrag zurückgezogen hat.

    Bei den Mittelständlern im Tankstellenmarkt ist dies anders; sie eröffnen neue Stationen oder kaufen Standorte hinzu. Für den Autofahrer erhöht dies die Konkurrenz. Abzulesen ist diese Entwicklung auch an den immer häufigeren Preisänderungen im Tagesverlauf. Die Abstände zwischen dem höchsten und niedrigsten Tagespreis liegen derzeit bei bis zu 20 Cent je Liter Benzin oder Diesel. Dies geht aus den Daten der Markttransparenzstelle des Bundeskartellamtes hervor, die zeitnah die Benzinpreise jeder der zum Jahresende genau 14.099 Stationen im Land vergleicht.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...en-Zukauf.html

    Ergo: Total ist Eigentümer von BP + Aral ?

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