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Thema: Worauf achten?

  1. #1

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    Worauf achten?

    Cool dann frag ich gleich mal:

    Wie macht Martin oder NewBeing das? Ihr macht wahrscheinlich auch nicht immer einen kompletten Research bei "kurzeitigen" Geschäften verlasst ihr euch da auf das Bauchgefühl oder gibt es Grundpfeiler an die ihr euch haltet und darauf achtet?

  2. #2

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    Würde mich auch mal interessieren und hoffe noch auf Antwort

  3. #3

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    Habe den Beitrag eben gerade erst gesehen:

    Also bei langfristigen Investitionen schaue ich mir genau die Bilanzen an und die Ratings. Außerdem ist ein gründliche Fundamentalanalyse Pflicht.

    Bei kruzzeitigen Geschäften sieht es anders aus. Zwar entwickelt man nach einer Gewissen Zeit tatsächlich ein Bauchgefühlt aber bevor ich jetzt einfach bei xtb, xm oder ig eine Position mit einem hohen Hebel eröffne muss noch mehr Stimmen als nur das Bauchgefühl. Kurzzeitige Kursveränderungen werden in erster Linie von den Nachrichten getrieben, deshalb schaue ich jeden Morgen gründlich in die Wirtschaftsnews. Das ist bei mir zu einer Art Morgenroutine geworden. Nachdem ich die Nachrichten eingestuft habe schaue ich wie meine Trader Freunde und andere Menschen (zum Beispiel in den Foren) auf die Nachricht reagieren und wie diese die Interpretieren. Am Ende ist Swing Trading ja auch in gewisser Hinsicht Psychologie der Massen.

    Wie ich in anderen Postings ja bereits erwähnt habe positioniere ich mich auch sehr gerne, vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen long oder Short. Dafür schaue ich mich die Erwartungen auf Bloomberg an und die Historie der Veröffentlichen Quartalszahlen - einige Unternehmen über- oder Unterschätzen sich immer wieder. Diese Details gilt es zu interpretieren, denn je detaillierter die Informationen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Markt diese Informationen bereits eingepreist hat.

    Ich hoffe ich konnte etwas weiterhelfen. Am Ende koche ich aber natürlich auch nur mit Wasser. : )

  4. #4

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    Können die Weisheiten der vergangenen Jahre bei der Aktienanlage helfen?

    Ein gutes Schlagwort aus der Vergangenheit hat geheißen, dass die Kurzanleger
    sich im Mai eines jeden Jahres aus der Aktienanlage verabschieden sollen und den
    Urlaub genießen sollen. In diesem Satz scheint ein wenig Wahrheit zu liegen, viele
    Aktiengesellschaften -die einmal im Jahr ausschütten- schütten die Dividende im
    Mai aus. Ein Großteil der Aktionäre verkauft die jeweilige Aktie noch mit der je-
    weiligen Dividende. Diese Gruppe weiß genau, dass nach der Auszahlung mindestens
    um die Ausschüttung der Kurs fällt und es im Extrem bei schlechteren Geschäftsaus-
    sichten zu weiteren Kurseinbußen kommen kann. Natürlich gibt es auch hier von
    vielen guten Anlegern Gegenargumente. Gerade die erfolgreichen Anleger wie
    W. Buffett usw. schwören auf die Langfristanlage bei einer Aktie. Hier geht es
    sich immer um einen günstigen Einkauf, wenn es also an der Börse mal nicht so
    rund läuft. Diese Profis schauen hier, ob die Unternehmungen unterbewertet sind,
    also viel Tafelsilber im Unternehmen ist, was es gilt zu heben. Die kleinen Anleger
    können von dieser Anlagenstrategie profitieren, wenn sie sehr geduldig sind. Es
    ist bekanntlich schwer an der Börse kurzfristig reich zu werden. Auch bei den
    vielen Branchen muss sehr aufgepasst werden. Gerade jetzt, wo die Wirtschaft
    in einer Konsolidierungsphase steckt, entwickeln sich die unterschiedlichen Branchen
    sehr verschieden. Für die Autoindustrie könnte dies auch heißen, dass die Erträge
    nicht mehr so sprudeln. Gerade die deutschen Autobauer haben hier durch die
    Dividendenkürzungen bereits Zeichen gesetzt. In der Versicherungsbranche
    zeigen die Bilanzen der Aktiengesellschaften teilweise im Jahr 2018 Eigenkapital-
    verluste. Zwar heben die meisten Firmen hier noch die Dividende an, um mehr
    oder weniger die Aktionäre bei der Stange zu halten. Dies scheint für die Anleger
    sehr gefährlich zu sein. Mögliche hohe Kursrisiken können leider nicht von der
    Dividendenrendite aufgefangen werden. Auch die Stahlbranche hängt bekannt-
    lich von einer gut laufenden Autoindustrie und dem Baumarkt ab. Der Stahlboom
    war bekanntlich auch in der Vergangenheit starken Schwankungen ausgesetzt.
    Hier sprechen die Anleger von zyklischen Aktienwerten. Die Anleger sind ge-
    zwungen sich ständig ein Bild über die Branchen -Elektro, Chemie, Pharma, Bau,
    Energie, Solar, Wind, Auto, Stahl, Software usw. zu machen, um gute Entscheidungen
    treffen zu können. Hier helfen oft nicht die möglicherweise noch guten Fundamental-
    daten zur Zeit nicht wirklich. Die Anleger müssen hier bei Kauf eines Wertes auch
    entscheiden, ob die Langfristaussichten für den jeweiligen Wert noch wirklich
    gut sind. Gerade bei der Aktienanlage ist die Diversifikation sehr wichtig. Aus
    den vielen Branchen müssen die Perlen herausgefischt werden; hierbei kommt
    es sich nicht immer auf die beste Dividendenrendite an. Von vielen guten An-
    lageexperten werden zur Zeit die vielen Hebel Produkte im "Put" und "Call" Be-
    reich empfohlen. Hier sollten die Anleger sich immer der Tatsache bewusst sein,
    dass unter Umständen ein Totalverlust droht, wenn auf das verkehrte Pferd ge-
    setzt wird. Um auf die Thematik von Call und Put einzugehen, muss auch kurz
    beschrieben werden, was auf Kurse alles einwirken kann. Die großen Finanzge-
    sellschaften ob Banken oder Versicherung stehen oft hinter diesen künstlichen
    Papieren und verdienen schon bei Ausgabe dieser Papiere recht kräftig. Viele
    Szenarien wirken direkt auf Kurse und können nicht vorausgesagt werden. Die
    jeweiligen Kriege in der Welt führen in den meisten Fällen zu Kurseinbrüchen.
    Der Angriff auf die Zwillingstürme in New York hat sogar erdrückartige Verluste
    auf der ganzen Welt an den Aktienmärkten ausgelöst. Selbst die weltweiten
    Finanzkrisen angefangen 2008 haben große Spuren bei den verschiedenen
    Aktiengesellschaften ausgelöst. Selbst große Währungsverschiebungen also
    die Paritäten untereinander wirken auf Kurse ein. Eine Rubel- oder Dollar-Krise
    verschont leider auch den jeweiligen Aktienmarkt nicht. Natürlich kann hier
    im Positiven auch von den Anlegern profitiert werden, wenn sie auf der richtigen
    Seite stehen. Die natürlichen Szenarien können direkt von Finanzdienstleistern
    mit starken Gegengeschäften unterlegt werden, um selber ein gutes Geschäft
    zu machen. Gerade junge und ältere Menschen neigen dazu, ihr jeweiliges Fach-
    wissen über den Aktienmarkt zu überschätzen und übersehen dabei, dass der
    jeweilige Partner auch ein Geschäft machen möchte. Jeder Finanzpartner kann
    bekanntlich Gegengeschäfte zum Nachteil der Kunden machen, wenn er eine
    andere Ansicht über das jeweilige Wertpapier hat. Die heutigen Jugendlichen
    sind beim Babymachen besser aufgeklärt als in Finanzanlagen.
    Hier kommt wieder das Schlagwort der richtige
    Einstieg und Ausstieg? Ist nun der umstrittene CFD Handel wirklich etwas für
    die Alltagsbürger? Hier muss wirklich auf die großen Gefahren hingewiesen werden.
    Viele Menschen haben alles Aufgebaute verloren und leider nur wenige haben
    etwas verdient und sind reich geworden. Die großen Broker können hier direkt
    mit Gegengeschäften zum Nachteil der Kunden auf Geschäfte stark einwirken.
    Hier lauert die große Verführung der Broker, die Verbraucher mit Anfangsgewinnen
    zu ködern und nachher so lange zu melken, bis das jeweilige Kapital aufgebraucht
    ist. Noch einen schönen Sonntag!

  5. #5
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    Frage Konzept kassenloser Läden kommt schwer in Mode - Natalie Gratwohl 26.6.2019

    Kioskbetreiberin Valora treibt das Konzept kassenloser Läden voran

    Zunächst schien der technologische Wandel für Valora vor allem mit Risiken verbunden zu sein.
    Doch nun entpuppt sich dieser zunehmend als Chance – welche die Kioskbetreiberin auch ergreift.

    Die zweiwöchige Testphase am Zürcher Hauptbahnhof mit der Avec-Box ist erfolgreich verlaufen. Im Convenience-Laden von Valora verschafft sich der Kunde via App Zugang zum Shop, scannt damit die Produkte ein und begleicht die Rechnung. Noch in diesem Jahr will die Kioskbetreiberin einen fixen Standort in Wetzikon sowie eine Avec-Box im Raum Zürich eröffnen, wie es am Mittwoch am Investorentag hiess. Man will Erfahrungen sammeln, bevor das Konzept weiter ausgerollt wird.

    Gleichzeitig geht das Unternehmen mit dem Format K Kiosk Box noch einen Schritt weiter. Es wird an einer Lösung getüftelt, die den Kunden beim Betreten des Ladens erkennt und kein Scannen der Produkte mehr erfordert. Die erste Box mit Auto-Check-out-Technologie soll noch 2019 zum Testen eröffnet werden. Vorher müssen allerdings unter anderem Datenschutzfragen geklärt werden. Valora beschreitet mit diesen Plänen einen ähnlichen Weg wie der Online-Gigant Amazon, der in den USA schon länger Shops betreibt, in denen künstlich intelligente Kameras eingesetzt werden.

    Die Kioskbetreiberin sieht im Bereich Convenience grosse Wachstumschancen. Die Konsumenten werden immer mobiler und wollen unterwegs rasch und bequem einkaufen. Dabei werden gesunde und frische Lebensmittel beliebter, während Zeitungen und Zeitschriften weniger nachgefragt werden. Diesem Umstand hat Valora Rechnung getragen, indem die Abhängigkeit von Presseerzeugnissen in den vergangenen acht Jahren sukzessive reduziert wurde.

    Dass wegen der fortschreitenden Digitalisierung die Umsätze im Printbereich schwinden, ist daher für Valora kein so grosses Risiko mehr. Vielmehr bietet der technologische Wandel die Chance, Kosten zu senken und den Einkaufsprozess für die Kunden zu vereinfachen. Der rasche und und bequeme Einkauf fällt vor allem an den Standorten in den Bahnhöfen ins Gewicht, mit denen Valora rund die Hälfte des Umsatzes erzielt. Denn wer den Zug noch erwischen muss, will nicht lange Schlange stehen.

    https://www.nzz.ch/wirtschaft/kioskb...ran-ld.1491806

  6. #6
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    Beitrag REWE im Check: der Marktcheck

    marktcheck - Am 30.07.2019 veröffentlicht

    https://youtu.be/tHYoBIP4ZY8

    REWE ist die zweitgrößte deutsche Supermarktkette.

    Die meisten Kunden schätzen ihn als hochwertigen Vollsortimenter.

    Und Rewe hat Großes vor:

    Das Unternehmen will den Discountern die Preisführerschaft streitig machen.

    Die Eigenmarken sollen das Einkaufen bei Aldi und Co. überflüssig machen.

    Gleichzeitig will Rewe Vorreiter sein:

    Mehr Lebensmittel aus der Region, weniger Plastik und gesündere Produkte mit reduziertem Zucker.

    Doch was steckt dahinter?

    Wie fair behandelt das Unternehmen seine Mitarbeiter?

    Wie regional und wie hochwertig sind die Produkte wirklich?

    Wie gut schlagen sich die Eigenmarken im Vergleich zur Konkurrenz?

    Kann Rewe seine Preisversprechen halten und kosten die Waren in allen Rewe-Geschäften wirklich gleich viel?

    Marktcheck schaut genau hinter die Kulissen des Konzerns.

    https://www.youtube.com/watch?v=tHYoBIP4ZY8

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