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Thema: Brexit

  1. #1

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    Brexit

    In den Nachrichten kommt man ja nicht mehr daran vorbei, die neusten Meldungen über den Brexit. Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat sich entschieden das Großbritannien doch noch den angekündigten Brexit für 2019 einfach stoppen könnte. Das schottische Zivilgericht bat den EuGH um eine Bewertung, bin ja gespannt was da rauskommt.
    Denn immerhin zieht sich das ganze 2 Jahre hin, die britische Regierung hatte am 29.März 2017 die übrigen EU-Staaten über den Austritt informiert.

  2. #2
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    Typisch britisch...war einmal...

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    In den Nachrichten kommt man ja nicht mehr daran vorbei, die neusten Meldungen über den Brexit. Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat sich entschieden das Großbritannien doch noch den angekündigten Brexit für 2019 einfach stoppen könnte. Das schottische Zivilgericht bat den EuGH um eine Bewertung, bin ja gespannt was da rauskommt.
    Denn immerhin zieht sich das ganze 2 Jahre hin, die britische Regierung hatte am 29.März 2017 die übrigen EU-Staaten über den Austritt informiert.
    Der EuGH hat sein Urteil gesprochen und das sieht so aus Cloudtracer:

    view-source:https://i0.web.de/image/168/33460168,pd=1.jpg

    Typisch britisch - war einmal:

    https://www.tagesspiegel.de/images/t...-format570.jpg

    Tea-and-Scones = Tee & Gebäck! :

    https://tea-and-scones.de/category/very-british/

    https://www.tagesspiegel.de/images/t...-format570.jpg

  3. #3
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    Plan B von Theresa May...

    wenn ich darüber nachdenke, fällt mir unter Plan B folgendes ein:

    bescheiden, beknackt, bedenklich, blöd, bescheuert, belogen, und Brexit wird zum Schimpfwort im Jahr 2019.

    https://www.zeit.de/politik/ausland/...ding-interview

    Und die Politiker bringen hier Ihre Produkte aus - duckte jetzt kommen die Produkte:

    https://youtu.be/STPvOxUDekU

  4. #4

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    Das ist eine Show die ihres gleichen sucht Wahnsinn was da abgeht kann man nicht mehr dazu sagen außer den Kopf zu schütteln und sich seinen Teil denken...

  5. #5
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    Die Brexit Show muss weiter gehen- ein weiteres Brexit Drama wird geschrieben

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Das ist eine Show die ihres gleichen sucht Wahnsinn was da abgeht kann man nicht mehr dazu sagen außer den Kopf zu schütteln und sich seinen Teil denken...
    Britisches Parlament stimmt über Brexit-Vertrag ab

    Das britische Parlament stimmt heute Abend über Alternativvorschläge zum Brexit-Vertrag ab. Der Ausgang ist völlig offen. Abgeordnete brachten über ein Dutzend Anträge ein, mit denen die bisherige Position der Regierung entweder in Richtung eines härteren oder eines weicheren Brexits gelenkt werden soll.

    Der von Premierministerin Theresa May mit der EU ausgehandelte Austrittsvertrag war im Unterhaus mit Zweidrittelmehrheit abgelehnt worden. Ohne eine Einigung droht am 29. März ein ungeordneter Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Hauptstreitpunkt ist die Grenzregelung zwischen dem zu Großbritannien gehörenden Nordirland und EU-Mitglied Irland.

    https://orf.at/#/stories/3109459/


    https://youtu.be/g-pNlHa07P4

  6. #6

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    Irland war soweit ich weiß dagegen. Eigentlich kann man sich das jetzt nur noch anschauen und warten was passiert. Da vorhersagen zu treffen ist nicht mehr möglich zuviel ist schon passiert oder eben nicht. Das wird richtig "krachen".

  7. #7
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    Krachen? Das kann man sagen, wenn Rolls-Royce weg geht...

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Irland war soweit ich weiß dagegen. Eigentlich kann man sich das jetzt nur noch anschauen und warten was passiert. Da vorhersagen zu treffen ist nicht mehr möglich zuviel ist schon passiert oder eben nicht. Das wird richtig "krachen".
    Der britische Triebwerksbauer Rolls-Royce hat das Designzentrum für seine Antriebe nach Deutschland verlegt. Damit sollen mögliche Hürden für den Verkauf nach dem Brexit umgangen werden.

    https://orf.at/#/stories/3109736/

  8. #8
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    Ein Exit vom Brexit wäre Maas am allerliebsten

    Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) erwartet nicht, dass sich der Austritt Großbritanniens aus der EU doch noch abwenden lässt. Es wäre ihm zwar „am allerliebsten“, wenn die Briten in der EU blieben, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Europäer sollten sich aber „keine Illusionen“ machen. „Die Wahrscheinlichkeit eines Exits vom Brexit ist außerordentlich gering.“

    https://www.faz.net/aktuell/brexit/e...-16021969.html

  9. #9
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    Brexit wird um 100 Jahre verschoben...

    ...mit 2 Jahre wird begonnen... lol...

    Während nun drei Minister öffentlich gegen Theresa May rebellieren,

    sorgt ein Artikel im britischen "Guardian" für Aufsehen. Demnach soll es in der EU Überlegungen geben,

    den Brexit komplett um zwei Jahre zu verschieben.

    https://web.de/magazine/politik/brex...n-may-33580120


    Ergo: Das große Theater um den Brexit, wird uns, durch das kommende Jahrzehnt, noch recht gut unterhalten.

    https://www.google.com/search?client...+um+den+Brexit


    Es wird keinen Brexit geben – Theater um Brexit soll Menschen nur Verunsichern:

    https://bundesdeutsche-zeitung.de/he...sichern-972535

  10. #10

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    Da ist was dran, in anderen Berichten ist zu lesen wie sich "angeblich" schon viele Firmen versuchen sich abzusetzen. Wegen dem drohenden Brexit. Was ist jetzt wieder die Folge? Es wird schon wieder verschoben auch die Nachricht das sich viele mit Euros eindecken aus Angst es könnte zum Brexit kommen.
    Finde das ganze mehr als eine Farce und hin halte Taktik.

  11. #11
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    Die Engländer sind schon ein etwas komisches Volk, sie haben viel Spaß daran-

    sich selbst zu zerlegen - nach dem Brexit kommt der Englische Exit - dann hat England fertig.

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Da ist was dran, in anderen Berichten ist zu lesen wie sich "angeblich" schon viele Firmen versuchen sich abzusetzen. Wegen dem drohenden Brexit. Was ist jetzt wieder die Folge? Es wird schon wieder verschoben auch die Nachricht das sich viele mit Euros eindecken aus Angst es könnte zum Brexit kommen.
    Finde das ganze mehr als eine Farce und hin halte Taktik.
    Die Engländer sind gerade dabei einen Bürgerkrieg um die EU auszulösen.

    https://www.google.com/search?client...Englische+Exit.

  12. #12
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    Jetzt doch zweites Brexit-Referendum

    Labour Partei jetzt für ein zweites Brexit-Referendum. Damit dürfte einer zweiten Abstimmung nichts mehr im Wege stehen.

    Die britische Labour-Partei stellt sich hinter die Forderung nach einem zweiten Brexit-Referendum. Das teilte die größte Oppositionspartei in Großbritannien am Montagabend auf ihrer Webseite mit.

    "Wir engagieren uns dafür, auch einen Änderungsantrag für eine öffentliche Abstimmung vorzulegen oder zu unterstützen, um zu verhindern, dass dem Land ein schädlicher Tory-Brexit aufgezwungen wird", will Partei-Chef Jeremy Corbyn den Abgeordneten laut eines Textauszugs aus seiner Rede mitteilen. Am Mittwoch will das britische Parlament über die nächsten Schritte debattieren.

    Corbyn war zuletzt zunehmend unter Druck geraten, ein zweites Referendum zu unterstützen. In der vergangenen Woche haben acht Abgeordnete, die eine zweite Volksabstimmung befürworteten, die Partei verlassen - auch aus Frust darüber, dass Corbyn sich weiterhin nicht hinter ein erneutes Referendum stellte.

    https://www.mmnews.de/politik/116571...xit-referendum

  13. #13

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    Steht nicht auch ein wenig Glaubwürdigkeit auf dem Spiel?- Brexit-

    Die Engländer haben einen Antrag auf Austritt aus der EU gestellt. Daraufhin
    haben die Mitglieder einen Vertrag verhandelt und beschlossen. Jetzt ist es
    irgendwie eigenartig oder unglaubwürdig, wenn jede Woche die Bitte um eine
    Nachverhandlung von der britischen Regierung kommt. Es besteht doch immer
    noch die Möglichkeit in der Gemeinschaft zu bleiben? In einer Gemeinschaft
    von Staaten kann nicht nur das Gute herausgepickt und das weniger Gute
    den Partnern überlassen werden. In GB muss ein Umdenken in die richtige
    Richtung erfolgen. Der große europäische Markt ist nicht zum Nulltarif zu
    haben. Es ist doch auch der Volkswirtschaft in GB zu Gute gekommen, dass
    viele große Firmen sich dort angesiedelt haben und jetzt bei einem möglichen
    Brexit das Land wieder verlassen möchten. Hier geht es sich bekanntlich um
    viele Arbeitsplätze. Bei einem Austritt geregelt oder ungeregelt muss sich auch
    die Währung nicht unbedingt positiv zu den anderen Valuten in der Welt ent-
    wickeln. Im letzteren Fall würde dieses Negativum die Kaufkraft der Bürger in
    GB belasten. Der Effekt, dass sich Güter auf internationaler Ebene verbilligen,
    wird durch den Abwanderungseffekt von Firmen mehr oder weniger getilgt.
    Die Frage ist heute, was würde eine neue Volksbefragung bringen. Den Menschen
    muss besser erklärt werden, was für GB auf dem Spiel steht.

  14. #14

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    Aber sind nicht die meisten von Anfang an dagegen gewesen?

  15. #15
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    Beziehungen Schweiz–UK nach dem Brexit

    Das Vereinigte Königreich (UK) ist wirtschaftlich, politisch und migratorisch ein wichtiger Partner der Schweiz. Die Beziehungen Schweiz–UK basieren zum heutigen Zeitpunkt massgeblich auf den bilateralen Abkommen mit der Europäischen Union (EU), die nach dem EU-Austritt (allenfalls nach Ablauf einer Übergangsperiode) nicht mehr auf das UK anwendbar sein werden. Die Schweiz will im Verhältnis mit dem UK die bestehenden gegenseitigen Rechte und Pflichten über den Zeitpunkt des EU-Austritts des UK hinaus so weit als möglich sicherstellen und allenfalls ausbauen (Strategie «Mind the gap»).

    Chronologie "neue Abkommen mit UK"

    17.12.2018: Unterzeichnung des Luftverkehrsabkommens
    25.01.2019: Unterzeichnung des Versicherungs- und des Strassenverkehrsabkommens
    11.02.2019: Unterzeichnung des Handelsabkommens
    25.02.2019: Unterzeichnung des Abkommens über die Rechte der Bürgerinnen und Bürger

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post133743

  16. #16
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    Wie gelogen wird: ARD und Brexit

    Ein ARD-Tagesthemen-Beitrag über angeblich wegziehende Finanzunternehmer wegen Brexit wurde relotiusmäßig verdreht. Auch die Zahlen wurden zurechtgebogen, um die Sache dramatischer aussehen zu lassen.

    27. Februar 2019

    Das Themenspektrum für deutsche Qualitätsjournalisten ist begrenzt: Wenn sie sich nicht gerade am Klimawandel abarbeiten oder gegen rechts kämpfen, dann sind Trump und der Brexit ihre Themen. So auch in den ARD-Tagesthemen am 26. Februar 2019. „Der Finanzsektor und der EU-Ausstieg: Wo der Brexit längst passiert“, hieß der Beitrag von ARD-Korrespondentin Annette Dittert. Kernbotschaft: 7.000 Banker von insgesamt 183.540 würden die City verlassen und in das verbleibende EU-Gebiet, vorwiegend nach Frankfurt, umziehen.

    7.000 hört sich nach viel an, ist es aber nicht. Denn die ARD gab eine viel zu geringe Zahl von Beschäftigten im Londoner Banken- und Finanzsektor an. Es sind nicht 183.540 - wie in den Tagesthemen vorgerechnet wird, sondern über 500.000 - manche Berichte sprechen gar 700.000 Angestellten im Londoner Finanzsektor. Und es ist ein gewaltiger Unterschied, ob 7.000 von 183.540 umziehen oder von 700.000.

    Natürlich brauchte Dittert einen Zeugen, am besten einen, der deutsch spricht und nach Deutschland zieht. Der Zeuge fand sich in Jürgen Feil, der sein Geschäft nach Frankfurt verlegt, was viel Geld und Kraft gekostet habe und selbst bei einer Absage des Brexit nicht rückgängig zu machen sei. Soweit der ARD-Beitrag.

    Ein paar Klicks bei Google reichen, um zu merken, dass dieser Teil der Geschichte relotientenmäßig verdreht worden ist. Dieser Jürgen Feil ist kein Finanzunternehmer, der seine Firma nach Frankfurt umziehen lässt, wie uns ARD-Dittert suggeriert, sondern Feil ist Mitarbeiter des Weltkonzerns Deutsche Bank, von dem er bereits im letzten Jahr nach Frankfurt versetzt wurde, als man noch gar nicht wissen konnte, ob es Brexit-Begleitgesetze geben wird oder nicht und ob Teile des DB-Clearing-Geschäfts weiter von London betrieben werden können oder vielleicht besser von Frankfurt.

    Der Name "Deutsche Bank" kommt aber in dem ARD-Beitrag nur in einer kurzen Einblendung vor und war leicht zu übersehen - wohl mit Absicht.

    Die ARD verbreitet reine Propaganda.

    https://www.mmnews.de/politik/116905...ard-und-brexit

  17. #17
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    ... was meinst du Luis, wieso ich nach der Brexitabstimmung ziemlich viele Euros in UK £ getauscht habe?

  18. #18
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    Euro-Pfund (EUR/GBP) Chart 0,85719 -0,01% -0,0001

    Zitat Zitat von Hasi Beitrag anzeigen
    ... was meinst du Luis, wieso ich nach der Brexitabstimmung ziemlich viele Euros in UK £ getauscht habe?
    Hallo Hasi,
    die Schweizer Nationalbank habe im Tresor, über 1 Billionen Euro liegen?
    Macht also keinen Sinn, Euro´s in Schweizer Franken zu tauschen.
    Wenn die Schweizer National Bank ihre gebunkerte 1 Billionen Euro auf die Märkte werfen muss,
    was kommt dabei zuerst unter die Räder?
    Der Euro wird sicherlich butterweich werden und der Schweizer Franken hat ein großes Problem.
    Ja, dann lieber eine andere Währung im Portfolio und das Englische Pfund ist momentan sehr weich,
    das könnte sich ja auch wieder ändern?
    Zumal wissen wir auch noch nicht, ob wirklich ein Brexit stattfindet und durchgeführt wird.
    Könnte ja sein, dass die Engländer eine zweite Volksabstimmung durchführen, mit dem Ergebnis,
    dass die Engländer in der EU verbleiben. Und etwas später tritt England dem Euro bei?
    Da ist im Grund noch alles offen, und alles ist längst nicht abklärt,
    wohin die Engländer Reisen wollen und was sie eigentlich Vorhaben?
    Mit dem Brexit ist jeder Spekulation Tür und Tor geöffnet, und schöne Fantasien haben freien lauf.

    https://www.ariva.de/chart/images/ch...40x420~Uall~W1

  19. #19
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    Die Briten wollen ihr kompliziertes Staatsgebilde behalten.
    Die EU will / wollte an dieses System ran und die vielen Steuersonderzonen abschaffen.
    Als Beispiel die City of London, deren Lord Mayor of London (nicht zu verwechseln mit dem Mayor of London, das ist nur der Bürgermeister) symbolträchtig die Queen lange an der "Grenze" warten ließ, um offen zu zeigen, wer dort das Oberhaupt ist, das "sagen" hat, und wer auf wen zu warten hat.
    Kanalinseln (besonders interessanter Status)
    Isle of Man
    Lundy
    etc.
    die Überseegebiete (Restkolonien, wie u.a. auch Gibraltar, Teile Zyperns...),
    ehemalige Kolonien, die formal unabhängig sind, aber nur als Steuerparadiese fungieren
    ehemalige Kolonien, die real unabhängig sind, aber als Staatsoberhaupt weiter die Englische Krone anerkennen.
    Dazu das komplizierte Gebilde "Vereinigtes Königreich", deren Untergliederungen ganz unterschiedliche Rechte besitzen, nicht annähernd mit Verhältnissen in anderen Staaten der EU oder der Eu selbst zu vergleichen.

  20. #20
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    Wäre eine Reise wert: Lundy & Isle of Man !

    Zitat Zitat von LabasRytas Beitrag anzeigen
    Die Briten wollen ihr kompliziertes Staatsgebilde behalten.
    Die EU will / wollte an dieses System ran und die vielen Steuersonderzonen abschaffen.
    Als Beispiel die City of London, deren Lord Mayor of London (nicht zu verwechseln mit dem Mayor of London, das ist nur der Bürgermeister) symbolträchtig die Queen lange an der "Grenze" warten ließ, um offen zu zeigen, wer dort das Oberhaupt ist, das "sagen" hat, und wer auf wen zu warten hat.
    Kanalinseln (besonders interessanter Status)
    Isle of Man
    Lundy
    etc.
    die Überseegebiete (Restkolonien, wie u.a. auch Gibraltar, Teile Zyperns...),
    ehemalige Kolonien, die formal unabhängig sind, aber nur als Steuerparadiese fungieren
    ehemalige Kolonien, die real unabhängig sind, aber als Staatsoberhaupt weiter die Englische Krone anerkennen.
    Dazu das komplizierte Gebilde "Vereinigtes Königreich", deren Untergliederungen ganz unterschiedliche Rechte besitzen, nicht annähernd mit Verhältnissen in anderen Staaten der EU oder der Eu selbst zu vergleichen.

    Isle of Man

    Die Isle of Man [ˌaɪləvˈmæn] (früher auch Isle of Mann; deutsch Insel Man, Manx Ellan Vannin [ˈɛlʲən ˈvanɪn] oder kurz Mannin [ˈmanɪn]) ist eine Insel in der Irischen See. Sie ist als autonomer Kronbesitz (englisch crown dependency) direkt der britischen Krone unterstellt, jedoch weder Teil des Vereinigten Königreichs noch Britisches Überseegebiet. Des Weiteren stellt sie ein gesondertes Rechtssubjekt dar und ist kein Mitglied der Europäischen Union. Die Insel Man ist bekannt als Steueroase und Sitz von Offshoreunternehmen sowie für das Motorradrennen Isle of Man TT.

    https://upload.wikimedia.org/wikiped...orse-tram1.jpg

    https://de.wikipedia.org/wiki/Isle_of_Man


    Lundy

    Lundy ist eine Insel am Eingang zum Bristolkanal in Großbritannien. Der Name leitet sich vom Normannischen lund-ey (Insel der Lunde) ab.[1] Sie gehört zum Distrikt Torridge der englischen Grafschaft Devon, ist jedoch keinem der parishes des Distrikts zugeordnet, sondern stellt eine unparished area dar.

    Lundy liegt zwischen Devon und der Südküste von Wales. Die Insel ist etwa 4,5 km lang von Norden nach Süden, etwa 1 km breit. Mit einer Fläche von 4,25 km² ist sie die größte Insel im Bristolkanal. Tibbett's Hill ist mit 142 m ihre höchste Erhebung.

    2007 lebten 28 Bewohner auf der Insel.

    Bei einer Umfrage unter Lesern der britischen Zeitschrift Radio Times wurde Lundy im Jahre 2005 das zehntmeist genannte Naturwunder in Großbritannien.

    https://upload.wikimedia.org/wikiped...y%2C_Lundy.jpg

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lundy

    Ergo: wäre eine Reise wert.

  21. #21

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    Nach dem Brexit ins englische Pfund?

    Hasi hier verstehe ich die Logik nicht. Viele Volkswirte glauben, dass das
    englische Pfund nach dem erfolgreichen Brexit butterweich wird. Natürlich
    nicht nur im Verhältnis zum Euro. Es wäre also logisch sich in Pfund Sterling
    zu verschulden und direkt in Schweizer Franken zu konventieren. Jetzt hat
    Hasi uns auf den Arm genommen. Ob der Finanzplatz London nach dem Brexit
    geregelt oder ungeregelt noch eine wichtige Rolle für ganz Europa spielen wird,
    muss angezweifelt werden. So mancher Deutscher Bank Chef wollte doch vor
    dem Brexit die Zentrale sogar nach London verlegen. Gut, dass die Herren dies
    nur im bescheidenem Maß gemacht haben. Das Klagen von BMW kann in diesem
    Zusammenhang nicht verstanden werden. Das nach dem Brexit schwache Pfund
    könnte doch bessere Produktionsbedingungen bieten, als Europa mit dem starken
    Euro. Die Diskussion schwacher Euro nach dem Brexit ist wahrscheinlich "Schwarzer
    Humor". Bisher hat die EZB doch gezeigt, dass selbst eine Verdoppelung der Geld-
    menge der Stabilität des Euros nichts anhaben kann. Die Schweizer Nationalbank
    weiß schon genau, warum sie so hohe Valuten in Euro hält. Die Schweiz ist doch
    auch im Handel von Euroländern umgeben und wird hier auch mit Gütern direkt
    von diesen Ländern versorgt. Der größte Umschlaghafen des Geldes -Schweiz-
    muss doch auch wieder das Geld gut anlegen. Die Schweizer Banken sind froh,
    dass ein Großteil dieses Geldes nach dem Rest von Europa fließt und wenigstens
    hier Kreditzinsen abwirft. Das viele Geld in der Schweiz würde wahrscheinlich unge-
    nutzt nur Schimmel ansetzen. Der Brexit wird der Schweiz als Urlaubs und Gast-
    land bestimmt keinen Abbruch tun.
    Die Frage ist nun was wird aus den Arbeitsplätzen in GB nach dem harten oder
    weichen Brexit. Den jetzt gemalten Horrorszenarien möchte sich keiner so recht
    anschließen. Eine weiche Währung kommt komischer Weise oft dem Arbeitsmarkt
    zu Gute. Vielleicht ist der Brexit aus britischer Sicht doch keine so schlechte Sache.
    Im Sinne des Altkanzlers Kohls wäre dieser Brexit bestimmt nicht gewesen. Sein Ge-
    danke war ja immer, dass Europa und die Welt näher zusammenrücken sollten. Da
    war natürlich auch das Währungs- und Arbeitsgefüge drin enthalten. Hier wird es
    wahrscheinlich viele gute Gedanken von allen Beteiligten geben. Meine Meinung
    muss natürlich nicht unbedingt richtig sein. Hasi, die Zeit wird zeigen, wer mit der
    Meinung im Lot lag. Vorbereitung auf Karneval; dies wird bestimmt ein guter Motiv-
    wagen.

  22. #22
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    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Hasi hier verstehe ich die Logik nicht. Viele Volkswirte glauben, dass das
    englische Pfund nach dem erfolgreichen Brexit butterweich wird. Natürlich nicht nur im Verhältnis zum Euro. Es wäre also logisch sich in Pfund Sterling
    zu verschulden und direkt in Schweizer Franken zu konventieren. Jetzt hat
    Hasi uns auf den Arm genommen.
    ... mitnichten; Bin überzeugt dass die Briten die Kurve kriegen. (darum mein £-Invest)
    ...gegen den Strom gehts zur Quelle war die letzten 30 Jahre mein Leitspruch.
    Das war auch ein Grund, weshalb ich 1998/99 mit meinem Russlandinvest begonnen habe.

    Dazu kommt noch, dass in meinem Leben das Glas stets halb voll war (und nie halb leer...)

    ...genaueres findest Du in meinem Profil hier:
    https://www.boersenforum.de/member.php?10-Hasi
    Geändert von Hasi (02.03.2019 um 17:05 Uhr)

  23. #23

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    @Hasi weißt du mehr beim Brexit? Soll ja wieder "rausgeschoben" werden.

  24. #24
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    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    @Hasi weißt du mehr beim Brexit? Soll ja wieder "rausgeschoben" werden.
    ...wissen ist Macht!
    ...weiss nix,
    macht nix
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  25. #25
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    Zitat Zitat von Hasi Beitrag anzeigen
    Beziehungen Schweiz–UK nach dem Brexit

    Das Vereinigte Königreich (UK) ist wirtschaftlich, politisch und migratorisch ein wichtiger Partner der Schweiz. Die Beziehungen Schweiz–UK basieren zum heutigen Zeitpunkt massgeblich auf den bilateralen Abkommen mit der Europäischen Union (EU), die nach dem EU-Austritt (allenfalls nach Ablauf einer Übergangsperiode) nicht mehr auf das UK anwendbar sein werden. Die Schweiz will im Verhältnis mit dem UK die bestehenden gegenseitigen Rechte und Pflichten über den Zeitpunkt des EU-Austritts des UK hinaus so weit als möglich sicherstellen und allenfalls ausbauen (Strategie «Mind the gap»).

    Chronologie "neue Abkommen mit UK"

    17.12.2018: Unterzeichnung des Luftverkehrsabkommens
    25.01.2019: Unterzeichnung des Versicherungs- und des Strassenverkehrsabkommens
    11.02.2019: Unterzeichnung des Handelsabkommens
    25.02.2019: Unterzeichnung des Abkommens über die Rechte der Bürgerinnen und Bürger

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post133743

    ...nein Spass beiseite

    ...die Briten stehen aus Brüssel gewaltig unter Druck (kennen wir Schweizer ja sogar als Nichtmitglied)
    und im Scheidungsvertrag, diktiert aus Brüssel, sollen sie nun auch noch für zukünftige Schulden der EU,
    Milliarden berappen.
    Wer sowas unterschreibt ist echt beknackt.
    Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
    Aber es wird harte Knochenarbeit, bis bilaterale Verträge mit allen befreundeten Staten abgeschlossen sind und greifen...

    mit der Schweiz sind die Briten auf bestem Weg (siehe oben)

  26. #26
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    Bullish British Pound und Hasi liegt mit dem British Pound richtig!

    Zitat Zitat von Hasi Beitrag anzeigen
    ... mitnichten; Bin überzeugt dass die Briten die Kurve kriegen. (darum mein £-Invest)
    ...gegen den Strom gehts zur Quelle war die letzten 30 Jahre mein Leitspruch.
    Das war auch ein Grund, weshalb ich 1998/99 mit meinem Russlandinvest begonnen habe.

    Dazu kommt noch, dass in meinem Leben das Glas stets halb voll war (und nie halb leer...)

    ...genaueres findest Du in meinem Profil hier:
    https://www.boersenforum.de/member.php?10-Hasi
    Zitat Zitat von Hasi Beitrag anzeigen
    ...nein Spass beiseite

    ...die Briten stehen aus Brüssel gewaltig unter Druck (kennen wir Schweizer ja sogar als Nichtmitglied)
    und im Scheidungsvertrag, diktiert aus Brüssel, sollen sie nun auch noch für zukünftige Schulden der EU,
    Milliarden berappen.
    Wer sowas unterschreibt ist echt beknackt.
    Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
    Aber es wird harte Knochenarbeit, bis bilaterale Verträge mit allen befreundeten Staten abgeschlossen sind und greifen...

    mit der Schweiz sind die Briten auf bestem Weg (siehe oben)
    ...gegen den Strom gehts zur Quelle...Hasi hat völlig recht und liegt richtig:


    DONNER & REUSCHEL - Technische Analyse EUR/GBP (spezial): Bullish British Pound

    Mittwoch, 27.02.2019 14:43 von Martin Utschneider

    https://www.ariva.de/news/attachment...6e9678b2ff52b5

    "Das Währungspaar EUR/GBP (Britisches Pfund) steht ebenfalls vor einem Scheideweg. Der Euro hat in kurzer Zeit wichtige Unterstützungen nach unten durchstoßen. So konnte ihn unter anderem auch die 200-Tage-Linie nicht vor seinem Absturz gegenüber dem Britischen Pfund bewahren. Bei 0,883 GBP wird nun die nächste Supportlinie getestet.

    So lautete das Statement am 16. Januar 2019 an dieser Stelle. Bereits Anfang des Jahres zeigten sich Negativ-Szenarien für den Euro im Vergleich zum Britischen Pfund. Nun haben sich diese auch manifestiert.

    Großbritannien zeigt sich chaosmäßig, das Pfund steigt. Paradox ? Vielleicht, aber charttechnisch gar nicht unerwartet (vgl. D&R-Analyse vom 16.01.19). Was bedeutet das nun für die nächste Zeit? Die bereits im Januar als mögliches Ziel ausgelobten 0,838 GBP bleiben nun das Kurzfristziel.

    Wird der Brexit um zwei Jahre verschoben oder gibt es gar ein zweites Referendum? Diese Fragen kann aktuell noch gar keiner beantworten.

    Verlässlich sind und bleiben aber die chart- und markttechnischen Marken.

    Aktuell wurde das Untere Bollinger-Band unterhandelt. Dies könnte zumindest für eine kurzfristige Bremse im aktuellen Abwärtsmodus des Euro zum Britischen Pfund nach sich ziehen. Allerdings signalisieren weder der Trendfolger MACD noch die Slow-Stochastik eine Entwarnung. Beide bleiben angeschlagen. Alles in allem verheisst das nichts Gutes für den Euro.

    Das Britische Pfund bleibt somit weiter robust. Trotz der Unstimmigkeiten in der Brexit-Abstimmung. Wer weiß, am Ende kommt sogar noch der „Exit from Brexit“? Who knows? Niemand.

    Aber zumindest ist der technische Kompass gut geölt und funktioniert.

    Fazit: 0,883 GBP waren das sprichwörtliche & erwartete „Zünglein an der Waage“ Test der 0,838 GBP

    Besuchen Sie uns auch auf der DONNER & REUSCHEL Homepage:

    https://www.donner-reuschel.de/technische-analyse/

    Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor.

    Euro-Pfund (EUR/GBP) Chart: https://www.ariva.de/chart/images/ch...40x420~Uall~W1

  27. #27
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    Brexit und Handelskrieg

    EZB versucht, EU über Wasser zu halten

    Nach den jüngsten Einschätzungen der Notenbanken der USA und der Eurozone, haben die Börsen weltweit mit Nervosität reagiert. Doch insbesondere für Europa steht viel mehr auf dem Spiel: Die überraschende Kehrtwende von EZB-Chef Mario Draghi zeigt, wie schwierig es angesichts von Risiken wie Brexit und dem Handelsstreit zwischen USA und China derzeit ist, die EU konjunkturell über Wasser zu halten. Fachleute fordern höhere Staatsausgaben von Deutschland, Österreich und Co.

    Die noch unklaren Risiken durch den Austritt Großbritanniens und vor allem der Handelsstreit der EU mit den USA, insbesondere aber jener zwischen den USA und China, lasten auf der europäischen Wirtschaft. China ist längst ein entscheidender Exportmarkt für Eurozone-Länder, US-Zölle auf deutsche Autos könnten Europas Wirtshaftsmotor Deutschland zudem schwer treffen. Dazu kommen die Gelbwesten-Proteste in Frankreich und ein steigender Schuldenberg in Italien durch die populistische Koalition in Rom. Wie zu Zeiten der Griechenland-Krise müssen Investoren für deutsche Staatsanleihen noch Zinsen zahlen, anstatt welche zu bekommen.

    Dazu kamen zuletzt überraschend schwache Zahlen vom US-Arbeitsmarkt. Manche sprachen angesichts von 20.000 neuen Stellen gar von einer „Vollbremsung“. Die Fed-Direktorn Lael Brainard plädierte jedenfalls für ein „vorsichtiges Navigieren bei den Zinsen“. Sie sieht die Gefahr eines Konjunktureinbruchs und will daher vorerst zumindest die Zinsen nicht weiter anheben.

    https://orf.at/stories/3114587/

    Ergo: Die Reichen leben auf Kosten der Armen und das reicht denen nicht, darum werden bei den Armen die Spargelder über den negativzins entwertet und abgeholt.

    https://www.google.com/search?client...t+und+abgeholt.


    Die verkehrte Welt – Reichtum auf Kosten der Armen

    https://weltausdenfugen.files.wordpr...pg?w=300&h=200

    Globale Ungleichheit statt globaler Wohlstand: Auf dem Bild sind zwei Wohnviertel zu sehen, die aneinandergrenzen. Hierbei handelt es sich auf der linken Seite des Bildes um ein Armutsviertel mit kleinen und einfachen Häusern. Auf der rechten Seite des Bildes ist ein Hochhaus mit vielen Luxusappartements zu sehen, wovon einige über einen Balkon mit einem eigenen Pool verfügen. Neben dem Hochhaus ist eine Parklandschaft angelegt, in dem zwei Tennisplätze und ein Freibad ihren Platz finden. Getrennt werden die beiden Wohnviertel durch eine Mauer.

    https://weltausdenfugen.wordpress.co...ten-der-armen/


    Bargeld ist bisher gegen eine Entwertung durch Negativzinsen immun – doch das könnte sich ändern

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...tionieren.html

  28. #28

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    Ist eine faire Diskussion über den Brexit in Europa noch möglich?

    Eigentlich steht im Aufnahmevertrag der EU nicht, dass die angenommenen
    Mitglieder wieder austreten können. Jeder Staat sollte sich genau überlegen,
    ob er dem Pakt Wertegemeinschaft und Völkergemeinschaft beitreten möchte.
    In einer normalen Ehe kann bekanntlich auch nicht nach dem ersten Streit das
    Handtuch geworfen werden? Hier kann sich auch kein Partner nur die Rosinen
    vom Haushalt herauspicken.
    Bei der Wertegemeinschaft ist die EU bekanntlich mehr als nur eine Zollunion, wo
    der Warenverkehr zollfrei abgewickelt werden kann. Es gibt hier viele Geldtöpfe,
    die aus dem EU Haushalt finanziert werden. Bestimmte Infrastrukturprojekte in
    ärmeren Regionen werden unterstützt. Selbst die Landwirtschaft erhält aus dem
    Fördertopf der EU viel Geld. Es gibt hier noch viele Felder, wo Geld an Staaten
    und bestimmte Gruppen Geld gezahlt wird. Es geht sich in vielen Fällen auch
    um Benachteiligungen bei Staaten und hier Gruppen, die auf geldliche Hilfe an-
    gewiesen sind. Die EU sollte also nicht als Teufel zur Selbsthilfe verstanden
    werden. Auch sind es natürlich die vielen Gesetze in der EU, die das Zusammen-
    leben noch einfacher gestalten sollen. Hier wurden in vielen Bereichen bereits
    ein einheitlicher EU-Standard erreicht. Niemand leugnet hier, dass es auf vielen
    Gebieten noch keine Regelung gibt. Ganz perfekt wird es wahrscheinlich nie
    werden.
    Es war wahrscheinlich ein Versäumnis in den EU-Verträgen, den Austritt aus der
    EU nicht zu beschreiben. Hier hilft die derzeitige Kritik leider nicht.
    GB scheint zur Zeit nicht richtig zu wissen, was sie wirklich wollen. Auf der einen
    Seite sind die Menschen, die noch näher an das andere Europa rücken möchten.
    Viele Firmen möchten im gemeinsamen Markt ihre Waren verkaufen. Viele Ver-
    braucher in GB freuen sich die Waren vom Festland zollfrei zu bekommen. Der
    Haken ist hier sicher, dass im Nachhinein nur eine Zollunion nicht mehr geht.
    Vielleicht wäre dies früher in einer privilegierten Partnerschaft möglich gewesen.
    Nach der Mitgliedschaft ist dies so, als wenn GB sich die Rosinen herauspicken
    möchte. Der Austrittsvertrag wurde von den anderen Mitgliedern abgesegnet
    und kann nicht nach Laune nachverhandelt werden. Dies ist allerdings aus vieler
    Sicht der Beteiligten nicht richtig. Ein ungeregelter Brexit ist für alle Beteiligten
    keine gute Lösung.
    Zumal gerade Nordirland und Irland lange unter einem fürchterlichen Streit und
    durch die EU zu einer gewissen Einheit gefunden haben. Soll diese zarte Pflänzchen
    langfristig bei einem Austritt beschädigt werden. Hier wird auch ein Backstop nichts
    bringen. Die jetzige Übergangsphase bei einem ungeregelten Brexit ist für GB nur
    ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ein neues Referendum wird wahrscheinlich noch
    die beste Lösung für das Problem sein. Die Menschen haben noch eine zweite Chance
    verdient.

  29. #29
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    ...komisch, es gibt Menschen die sehen das total anders.
    Da hilft dann nur noch eine Scheidung auf italienisch 🔫

    ... einen ungeregelter Brexit würde ich obigem Szenarium vorziehen weil;
    ... das Angebot der EU ist unter jeder Sau

  30. #30

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    Aber Hasi; nicht alles kann aus Sicht einer Frau gesehen werden.

    So manche Regel muss halt ohne Blutvergießen abgehen. Wehe dem, der
    schlechtes denkt. Die Zeiten der Musketen sind vorbei. Will der Hase ver-
    zweifelt das Boot verlassen? Pointe: Zu einer guten Ehe könnte auch das
    gemeinsame Schlafzimmer bei den Zukünftigen gehören?

  31. #31
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    ... die Sicht von Frau Merkel oder Frau May?
    😉🤔

  32. #32
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    Unterhaus stimmt gegen No-Deal-Brexit

    Das britische Parlament hat gegen einen ungeordneten Brexit gestimmt.
    Damit ist der Weg für ein Votum zur Verschiebung des für den 29. März geplanten Brexit geebnet. Das Ergebnis der Abstimmung bedeutet eine weitere Niederlage für Premier May.
    Für einen möglichen Aufschub des Brexit fordert die EU allerdings einen klaren Kurs von London.

    Die britischen Abgeordneten haben sich am Mittwochabend kategorisch gegen einen Brexit ohne Vertrag mit der EU ausgesprochen. Bei der Abstimmung im Unterhaus gab es für einen entsprechenden Antrag einer konservativen Abgeordneten 321 Ja-Stimmen und 278 Nein-Stimmen.

    Theresa May hatte diesen Änderungsantrag verhindern wollen. Sie hatte vorgeschlagen, einen No-Deal-Brexit nur bis zum geplanten Austritt am 29. März auszuschließen. Der jetzige Beschluss nimmt ihr die Möglichkeit, den Austritt ohne Deal als Druckmittel gegen die rebellischen Abgeordneten einzusetzen. Dem Vernehmen nach hatte sie erwogen, über ihren Deal mit der EU am 26. März ein drittes Mal abstimmen zu lassen.

    Das Votum bedeutet noch nicht, dass der No Deal komplett vom Tisch ist. Es drückt nur die Absicht des Unterhauses aus und ist auch rechtlich nicht bindend. Es könnte immer noch passieren, dass bis 29. März keinerlei Lösung auf dem Tisch liegt, so dass der ungeordnete Austritt die einzig verbleibende Option wäre.

    Die EU-Kommission reagierte zurückhaltend. "Um einen No-Deal vom Tisch zu nehmen, reicht es nicht, gegen einen No-Deal zu stimmen - man muss einem Deal zustimmen", erklärte eine Kommissionssprecherin. "Wir haben einen Vertrag mit der Premierministerin vereinbart und die EU ist bereit, ihn zu unterzeichnen."

    EU fordert klare Linie von Großbritannien

    Um ein No-Deal-Szenario zu verhindern, muss May nun bei der EU-Kommission um eine Verlängerung des Austrittsdatums über den 29. März hinaus bitten. Eine Abstimmung über die Verschiebung des Austrittsdatums ist für den Donnerstag geplant. Die EU hat allerdings klar gemacht, dass sie diesem Wunsch nur zustimmt, wenn die Briten klar machen können, wozu die Verlängerung konkret dienen könnte. Brüssel erwarte eine "klare Linie, bevor wir überhaupt über eine mögliche Verlängerung entscheiden", hatte EU-Chefunterhändler Michel Barnier am Mittwoch gesagt.

    Das Parlament habe mit klarer Mehrheit gegen einen Austritt ohne ein Abkommen gestimmt, sagte May nach der Abstimmung. Doch sei die Gesetzeslage dergestalt, dass ohne Einigung auf eine Lösung der Austritt trotzdem am 29. März stattfinden werde.

    Labour-Chef Jeremy Corbyn forderte, das Parlament müsse nun die Kontrolle übernehmen. Er werde sich mit den Kollegen aus anderen Parteien zusammensetzen, um herauszufinden, wie eine mehrheitsfähige Lösung aussehen könnte, sagte er. Labour habe Pläne vorgelegt, für eine dauerhafte Zollunion mit der EU, ein zweites Referendum oder anderes.

    https://www.sueddeutsche.de/politik/...deal-1.4367028

    Ergo: Ein Kindergarten von Unterhäusler... https://youtu.be/S2Ga53EjoSY

  33. #33

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    Brexit -Die lange Leitung?-

    Ich glaube vor langer Zeit kam ein lieber Nachbar und wollte etwas?
    In meiner Höflichkeit habe ich natürlich eine Unterhaltung geführt und
    gehofft, dass der liebe Mensch irgendwann sagt, was er wirklich möchte.
    Mit der Zeit wurde mir schon richtig Heiß von der Unterhaltung; nur was
    er wollte, hatte er noch immer nicht gesagt. Nun, es war schon bald Mittag
    und ich musste jetzt wirklich die Kartoffeln absetzen. Dann kam endlich der
    freundliche Satz: "Ich möchte höflichst Fragen, ob sie mir ihre Gartenschaufel
    leihen." Manchmal braucht man schon etwas Geduld.
    Vielleicht ist es auch mit dem Brexit so. Die Menschen wurden vor langer Zeit
    2016 gefragt, ob sie für den Austritt aus der EU sind. Niemand hat die Gründe
    2016 so richtig verstanden auf dem EU-Kontinent. Zuerst haben sich viele
    Menschen daran gerieben, dass die Wahlbeteiligung damals sehr gering war
    und leider auch das Ergebnis sehr eng. War es damals die Uninformiertheit der Bürger,
    um den Weg aus der Wertegemeinschaft und Völkergemeinschaft Europa an-
    zutreten? Die Frage für ein zweites Referendum stellt sich wahrscheinlich gar
    nicht mehr. Der Fixtermin in diesem Monat ist natürlich heiß und wahrscheinlich
    nicht mehr einzuhalten.
    Warum geht es sich eigentlich? Es kann doch nicht nur das "Money" sein? Viele
    Staaten in der EU sind heute noch Nettozahler. Diese Staaten zahlen mehr ein,
    als das Töpfchen für sie ausspuckt. In Fachberichten steht etwas von 5 Mrd.
    Euro? Wenn es sich nur um diese 5 Mrd. Euro ginge, hätte es doch bestimmt
    eine Lösung gegeben? Um die Währung kann es sich ja nicht gehen; den Briten
    ist doch bis heute das Pfund geblieben. Selbst die Deutschen haben viel aufge-
    geben. Die starke DM wurde für das "Miteinander" Europa geopfert. In BRD
    spricht überhaupt keiner darüber, wie die Nettozahlungen in den Topf sind.
    Beim Eintritt haben die Briten den großen europäischen Markt gesehen und
    die Chancen für die Unternehmungen in GB. Die sogenannte Zollunion steht
    auch heute noch auf der Wunschliste von GB. Leider wurde man ja laut Antrag
    Vollmitglied; und hierdruch bedingt musste auch in den Topf für Leistungen ein-
    gezahlt werden. Über die Definition "zuviel" oder "zuwenig" zahlen, lässt sich
    bekanntlich in allen EU Ländern streiten und debattieren. Nur, ein wirklicher Grund
    hier aus der EU auszutreten sollte es nicht sein.In BRD haben damals die Politiker
    gesagt, den Unternehmungen wird ein großer Handelsraum zugänglich, damit
    werden Arbeitsplätze sicherer und neue geschaffen. Ähnlich ist es doch auch
    in GB. Die Briten profitieren stark von der Zollunion und auch von den vielen
    Arbeitsplätzen die Vorort geschaffen wurden. Fazit: Desinformation bei den
    Bürgern kann auch noch in Europa zu Fehlentscheidungen führen. Die Mauer
    in BRD wurde vor langer Zeit eingerissen. Auch wenn die Bürger in beiden Teilen
    heute noch oft streiten und debattieren, möchte kein Bürger auf beiden Seiten
    nochmal eine Trennung. Von daher wäre eine neue Mauer zwischen GB und dem
    Rest von Europa nicht wünschenswert.

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