DAX30
Gold
Brent Oil
EUR/USD
+ Auf Thema antworten
Seite 3 von 3 ErsteErste 123
Ergebnis 67 bis 88 von 88

Thema: Brexit

  1. #67

    Dabei seit
    05/2018
    Ort
    München
    Beiträge
    1.154
    Heute stehen Kommunalwahlen an es zeichnet sich eine Brexit Frust Wahl ab. Denn für Theresa May sieht es nicht sonderlich gut aus, für Ihre Partei den Toris sogar noch schlechter.
    Laut den Umfragen droht der Partei ein Verlust von 1000 Gemeindesitzen. An den EU Wahlen am 23.Mai droht ein Verlust von mehr als die Hälfte der 19 EU Abgeordneten.
    Da die Briten das ganze Hin und Her um den Brexit einfach satt haben, könnten die Kommunalwahlen eine Art Ventil für die aufgestaute Wut werden.

  2. #68
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    3.309

    Ja, die haben den Brexit-Denkzettel breitflächig um die Ohren abbekommen...

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Heute stehen Kommunalwahlen an es zeichnet sich eine Brexit Frust Wahl ab. Denn für Theresa May sieht es nicht sonderlich gut aus, für Ihre Partei den Toris sogar noch schlechter.
    Laut den Umfragen droht der Partei ein Verlust von 1000 Gemeindesitzen. An den EU Wahlen am 23.Mai droht ein Verlust von mehr als die Hälfte der 19 EU Abgeordneten.
    Da die Briten das ganze Hin und Her um den Brexit einfach satt haben, könnten die Kommunalwahlen eine Art Ventil für die aufgestaute Wut werden.

    Kommunalwahl in Großbritannien : Wähler verpassen großen Parteien Brexit-Denkzettel

    Die beiden stärksten Parteien des Landes werden für das Chaos rund um den geplanten EU-Austritt abgestraft. Profitieren können davon die Liberaldemokraten und Unabhängige.

    Bei Kommunalwahlen in Großbritannien zeichnen sich für beide große Parteien im Land Verluste ab: Dass die Wähler die Konservative Partei von Premierministerin Theresa May abstrafen würden, war angesichts der Brexit-Irrfahrt ihrer Regierung weithin erwartet worden. Dass Labour als größte Oppositionspartei davon offenbar nicht profitieren kann, kommt überraschend. Die Arbeitspartei verliert ebenfalls Sitze in den Kommunalparlamenten.

    Stattdessen stimmten viele Wähler für kleinere Parteien wie die Liberaldemokraten und für parteiunabhängige Kandidaten. Noch sind längst nicht alle Stimmen in den Wahlbezirken ausgezählt. Der Denkzettel für die beiden stärksten Parteieln im Londoner Regierungsviertel Westminster aber scheint unausweichlich. Die Bürger machen beide Volksparteien für das Brexit-Schlamassel verantwortlich.

    https://www.faz.net/aktuell/politik/...-16168661.html

    Ergo: Wenn´s blöd läuft - verbleiben die Briten in der EU - igendwann bezahlen die den Konsum mit dem ungeliebten Euro.

  3. #69
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    3.309

    Tories schwer abgestraft: 1.330 Sitze verloren

    Bei den britischen Kommunalwahlen sind die regierenden Konservativen wegen des Brexit-Streits massiv abgestraft worden. Sie verloren 1.335 Sitze im Vergleich zu den Wahlen 2015... „Das Bild ist klar“, räumte Premierministerin Theresa May bei einer Parteiveranstaltung in Wales ein. „Dies ist eine schwierige Zeit für unsere Partei und die Wahlergebnisse sind ein Symptom hierfür.“ Ein Mann rief May zu: „Warum treten Sie ... Den ganzen Artikel lesen: orf.at- Tories schwer abgestraft: 1.330 Sitze verloren →

    Gefunden von Glonaabot: orf.at, 2019-05-03 22:06:02 (CET)

    https://news.glonaabot.com/article/a...0b3d2b14e40125

    https://news.glonaabot.com/austria

    https://news.glonaabot.com/

  4. #70

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    655

    Will Theresa May die EU filitieren?

    Was hat das große Theater von der Premierministerin noch mit einer fairen Mitgliedschaft
    in der EU zu tun. Es ist im Prinzip verständlich, dass jeder Staat für das jeweilige Land
    versucht, das jeweils Beste herauszuholen. Doch wo liegen hier die Grenzen einer bila-
    teralen Partnerschaft zwischen der EU und GB. Die jetzigen Wünsche, nach dem großen
    Wahldebakel in GB zeigen doch, dass die Bevölkerung mit dem jetzigen Vorgehen in GB
    -der großen Parteien- nicht einverstanden ist. Die EU ist bekanntlich viel mehr als nur
    eine Zollunion; hier werden auch Gesetze und Verordnungen erlassen, die für die Menschen,
    im Wirtschaftsraum eine Bedeutung haben. Natürlich muss hier auch ein gewisser Obelus
    nach Wirtschaftsleistung eingezahlt werden, um die Verwaltung und vieles andere zu
    stemmen. Es kann hier also nicht angehen, wenn ein Land in diesem Fall GB sich nur die
    Rosinen herauspicken möchte und den Rest den anderen Mitgliedern aufhalsen möchte.
    Der jetzige Wunsch nach nur einer Zollunion wird die EU wahrscheinlich aus gutem Grund
    nicht entsprechen. Es muss der Gemeinschaft langsam vorkommen, als wenn die britische
    Regierung hier nur auf Zeit spielt und leider versucht einen Keil in die EU zu treiben. Dies
    ist natürlich keine vorbildliche Haltung und wahrscheinlich von den meisten Briten so auch
    nicht gewünscht. Ein neues Referendum in GB scheint nicht die schlechteste Lösung für
    einen weiteren möglichen Verbleib in der EU zu sein. Die jetzige Verlängerung der Mit-
    gliedschaft scheint doch schon eine kleine Bewährungsprobe zu sein. Eine Isolations-
    politik wird der britischen Wirtschaft schweren Schaden zufügen und dient hier bekannt-
    lich am wenigsten den lebenden Menschen. Die Hoffnung auf einen wiederkehrenden
    fairen Umgang bleibt bestehen.

  5. #71

    Dabei seit
    05/2018
    Ort
    München
    Beiträge
    1.154

    May tritt zurück

    Heute begann in Großbritannien die Europawahl und es scheint als gäbe es eine große Überraschung.
    "The Times" wusste ohne Nennung von Quellen, May wolle den Weg für einen Nachfolger frei machen. Sie wird nach der Schließung der Wahllokale ihren Rücktritt bekannt geben.

    https://www.thetimes.co.uk/edition/news/theresa-may-prepares-to-quit-after-cabinet-mutiny-9mmjthtv8

  6. #72
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    3.309

    May tritt zurück, und wie die Brexit Dame rücktritt, ist schon sensationell

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Heute begann in Großbritannien die Europawahl und es scheint als gäbe es eine große Überraschung.
    "The Times" wusste ohne Nennung von Quellen, May wolle den Weg für einen Nachfolger frei machen. Sie wird nach der Schließung der Wahllokale ihren Rücktritt bekannt geben.

    https://www.thetimes.co.uk/edition/news/theresa-may-prepares-to-quit-after-cabinet-mutiny-9mmjthtv8
    Schweren Herzens trete ich zurück:

    https://www.tagesspiegel.de/images/r...rmat=format570

  7. #73

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    655

    Durch die Teilnahme an der EU-Wahl können die Briten ihr Interesse für die EU

    Ist die heutige Wahl des Europaparlaments nicht auch ein zweites Referendum für die
    britische Bevölkerung? Viele Experten sagen, dass beim ersten Referendum die Menschen
    nicht richtig informiert wurden. Zwischenzeitlich ist bekanntlich eine lange Zeitphase ver-
    gangen und jeder wahlberechtigte britische Bürger konnte sich informieren. Europa lebt
    vom Miteinander und hier stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt.

  8. #74
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    3.309

    „Die Brexit-Wut ist längst nicht mehr die einzige Wut“

    Wähler haben den alten, vorsichtigen Parteien den Rücken gekehrt, so deutet die internationale Presse die Ergebnisse der Europawahl. Der „Guardian“ sieht gar im Sieg der Brexit-Partei ein Ja der Briten zu Europa.

    „Aftonbladet“, Schweden: Greta-Effekt lässt sich nicht mehr leugnen

    „Die Wahlbeteiligung bei der EU-Wahl war die höchste seit 1994. Viele junge Europäer haben zum ersten Mal abgestimmt. Rechtspopulisten haben wie befürchtet an Boden gewonnen, aber ein umso größerer Knall ist der Erfolg für die grüne Bewegung. Es ist an der Zeit, über den Greta-Thunberg-Effekt zu sprechen.

    Die grüne Gruppe im EU-Parlament hat um über 20 Mandate zugelegt. Zu erwähnen ist, dass Greta Thunberg niemals Position für irgendeine Partei bezogen hat. Sie hat aber mit enormer Durchschlagskraft die Klimafrage auf die Agenda gebracht. Es ist unmöglich, darüber hinwegzusehen. Im Jahr 2022 ist Reichstagswahl in Schweden. Dann dürfen sie und viele aus ihrer Generation erstmals wählen. Das wird Auswirkungen auf alle Parteien haben – sowohl die, die sich aktiv mit der Klimakrise auseinandersetzen, als auch die, die alles dafür tun, die Gefahr herunterzuspielen.“

    „La Stampa“, Italien: Der grüne Traum in Deutschland

    „Die Tage scheinen lange vergangen zu sein, an denen die Politik der Grünen ein Synonym für Deindustrialisierung, Moralisierung und ... Verknappung war. Mission erfüllt? Es gibt noch zwei Herausforderungen am Horizont: die Bundesländer in Ostdeutschland zu erobern, wo die Rechtsextremen stärkste Kraft sind, und eine Führung zu erschaffen, die auf der Höhe eines so jungen und großen Volkes ist. Selbst das Kanzleramt scheint dann nicht mehr ein bloßer Traum zu sein.“

    „The Irish Times“, Irland: Ermutigung für Europa-Befürworter

    „Dies ist in der europäischen Politik eine Ära der Fragmentierung. Ein Trend, der in den EU-Staaten seit fast einem Jahrzehnt anhält – das Schrumpfen und in einigen Fällen gar der Kollaps großer Parteien der politischen Mitte – verändert nun auch die Zusammensetzung des Europaparlaments ... Dennoch können sich Europa-Befürworter angesichts der gesamteuropäischen Wahlergebnisse ermutigt fühlen.

    Vor allem, weil im Gegensatz zu den Befürchtungen vieler in den zurückliegenden Wochen das rechtsextreme Aufbäumen schwächer als erwartet ausfiel und weil der Rückgang der beiden großen Blöcke einherging mit einem Aufschwung der Unterstützung für Grüne und Liberale, womit die fortschrittliche und international ausgerichtete Mitte des Parlaments gestärkt wurde.“

    „The Guardian“, Großbritannien: Kein Mandat für den EU-Austritt

    „Der Erfolg der Brexit-Partei und die Wut, die sie antreibt, sind real. Aber man sollte auch nicht übertreiben. Das ist nicht die ganze Geschichte. Insgesamt sind die anti-europäischen Parteien ins Stocken geraten. Zusammengenommen haben die Brexit-Partei (vormals Ukip) und die Torys 2019 mit 43 Prozent deutlich weniger Stimmen bekommen als 2014, wo sie zusammen 51 Prozent erreichten. Und die Brexit-Wut ist längst nicht mehr die einzige Wut. Auch die Anti-Brexit-Empörung fand ihre Stimme.
    Anzeige

    Wähler haben den alten, vorsichtigen Parteien den Rücken gekehrt. Und es stimmten mehr Wähler für Parteien, die sich für einen Verbleib in Europa aussprechen, als für jene, die sich für einen Austritt starkmachen. Aus Großbritannien werden mehr pro-europäische Abgeordnete nach Brüssel kommen als anti-europäische. Insgesamt gesehen spiegeln die Wahlen 2019 übereinstimmende Umfragen wider, die zeigen, dass es in Großbritannien eine stabile Mehrheit dafür gibt, Teil Europas zu bleiben.“

    „De Volkskrant“, Niederlande: Brüssel muss Profil zeigen

    „Ein Sieg der extremen Rechten ist ausgeblieben, aber Populismus und Nationalismus werden in Europa immer stärker. Die Erfolge von Lega-Chef Salvini in Italien, Marine Le Pen in Frankreich, Nigel Farage in Großbritannien und die der nationalistischen, konservativ-christlichen Bewegungen in Ungarn und Polen zeigen, dass der anti-europäische Geist noch lange nicht besiegt ist ... Brüssel muss nun Vertrauen zurückzugewinnen und Profil bei Themen zeigen, die alle europäische Bürger angehen: Sicherheit, Stabilität, Arbeitsmarkt sowie Klimaschutz und Rechtsstaat.“

    Verfolgen Sie alle aktuellen Entwicklungen nach der Europawahl hier in unserem Liveticker.

    https://www.welt.de/politik/ausland/...-sprechen.html

    Der letzte Brief: https://youtu.be/ag-fmJlGDV8

  9. #75

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    655

    Die Wahl war kein Brexit Votum der Bürger in GB für einen Austritt?

    So mancher Filmbericht über GB lässt viele europäische Bürger erschaudern. Ein Bericht
    aus London zeigt hier viele Häuser die leer stehen, weil die Bürger die Miete oder die
    Häuser nicht bezahlen können. Für Haus- und Grundstücksvermögen gerade in der Innen-
    stadt London werden utopische Preise gezahlt. Irgendwie muss man die Bürger verstehen,
    dass diese Entwicklung in London auch mit Europa in Zusammenhang gebracht werden
    muss. Die Finanzmetropole London hat den Geldadel der Welt angezogen und zu dieser
    Immobilienblase geführt. Allerdings ist es fraglich, ob dieser Boom für die Metropole nach
    dem Austritt noch bleibt. Ein Londoner Taxifahrer befragt:" Die Lage wäre zur Zeit sehr
    gut, er hätte sein Haus in London gut verkauft und er hätte sich auf dem Land etwas
    Günstigeres gekauft." Ist dies nun eine richtige Lösung für die Gesamtheit der britischen
    Bürger? Was kommt nach dem Austritt für London und die Bürger?

    Der mögliche zukünftige britische Premierminister (B.J) muss sich vor Gericht verantworten,
    weil er die Mitbürger verkehrt mit Nachrichten über Europa und GB gefüttert hat. Es ist
    verkehrt zu glauben, dass die Fehlleitungen so mancher britischer Politker, zur negativen
    damaligen Brexit Wahl führten.

    Niemand kann heute sagen, ob die britische Währung Pfund nach dem Austritt stärker
    oder schwächer wird. Niemand kann auch sagen, ob die britische Wirtschaft aus einem
    Austritt Vorteile schlagen kann. Die Volkswirte meinen eher, dass es kurzfristig zu einem
    starken Einbruch der Wirtschaftsleistung kommen könnte. In diesem Fall würde es eine
    größere Arbeitslosenzahl geben. Jedoch auf Kosten der Menschen zu spekulieren ist
    nicht richtig.

  10. #76
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    3.309

    „Inakzeptabel“ Johnson rüttelt an Brexit-Deal mit EU - 25.07.2019

    Dem neuen britischen Premierminister Boris Johnson ist der von seiner Vorgängerin Theresa May mit der EU ausgehandelte Deal über den Brexit offenbar ein Dorn im Auge.

    Die Bedingungen seien „inakzeptabel“ für „dieses Parlament und dieses Land“, so Johnson am Donnerstag im britischen Unterhaus.

    Die EU erteilte Johnsons Wunsch nach Veränderung umgehend eine Abfuhr.

    Vorbereitungen auf „No Deal“-Brexit verstärkt

    Doch: Großbritannien sei bereits besser auf einen Brexit ohne entsprechendes Abkommen vorbereitet, als man glaube.

    https://orf.at/stories/3131511/


    Ergo: Der „No Deal“-Brexit wird kommen und die EU wird keinen Cent aus GB erhalten.

  11. #77
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    3.309

    Großbritannien bereitet "auf Hochtouren" Brexit ohne Abkommen vor

    Aktualisiert am 28. Juli 2019, 08:25 Uhr

    Boris Johnson und seine neue Regierung gehen offenbar davon aus, bei den Verhandlungen mit der EU über einen geregelten Brexit kein neues Abkommen hinzubekommen.

    Die neue britische Regierung stellt sich auf einen EU-Austritt ohne Abkommen ein. Staatsminister Michael Gove, der als rechte Hand von Premierminister Boris Johnson über die No-Deal-Planungen wacht, sagte der "Sunday Times", die Regierung gehe von der Annahme aus, dass Brüssel kein neues Abkommen aushandeln werde. "Die gesamte Maschinerie der Regierung werde auf Hochtouren arbeiten", um sich auf einen No-Deal vorzubereiten.

    "Mit einem neuen Premierminister, einer neuen Regierung und neuer Klarheit des Auftrags werden wir die EU am 31. Oktober verlassen. Ohne Wenns. Ohne Abers. Keine weiteren Verschiebungen. Der Brexit wird erfolgen", zitierte die Nachrichtenagentur PA Gove unter Berufung auf die Zeitung.

    Große öffentliche Kampagne geplant

    Finanzminister Sajid Javid sagte dem "Sunday Telegraph" laut PA, es würden erhebliche zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, um Großbritannien darauf vorzubereiten, die EU am 31. Oktober mit oder ohne Abkommen zu verlassen.

    Mit dem zusätzlichen Geld solle eine der größten öffentlichen Kampagnen aller Zeiten finanziert werden, um sicherzustellen, dass Einzelpersonen und Unternehmen für einen No Deal bereit seien. Unter seiner Führung werde das Finanzministerium neue Prioritäten setzen und dabei helfen, den Brexit zu liefern.

    Er plane, 500 neue Grenzschutzoffiziere zu finanzieren. Darüber hinaus wolle er neue Infrastruktur rund um die Häfen des Landes prüfen, um die Verkehrsbelastung zu vermindern und zu sichern, dass der Warenverkehr fließen könne.

    Brüssel lehnt Nachverhandlungen ab

    Am Donnerstag hatte Johnson in seiner ersten Rede im neuen Amt im Parlament in London bereits deutlich gemacht, seine Regierung sei verpflichtet, den EU-Austritt am 31. Oktober umzusetzen - "unter allen Umständen".

    Er pochte darauf, das zwischen seiner Vorgängerin Theresa May und der Europäischen Union vereinbarte Austrittsabkommen nachzuverhandeln. Ansonsten müsse sich Großbritannien ohne Deal von der EU trennen. Brüssel lehnt jedoch Nachverhandlungen strikt ab. (hub/dpa)

    https://web.de/magazine/politik/gros...ommen-33884882

  12. #78

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    655

    Brexit

    Im Sinne der Bürger Europas ist nur zu hoffen, dass dem Ganzen noch ein Riegel vorge-
    schoben wird und es nicht zu einem Austritt kommt. Aus einer Laune heraus das Erreichte
    über Bord zu werfen ist niemals richtig. Es sind hier auch die vielen Verknüpfungen in der
    Flugzeugindustrie und Autoindustrie die leichtfertig auf `s Spiel gesetzt werden. Die Ver-
    bundproduktion von Airbus wird dadurch ins Stocken kommen, weil wahrscheinlich Zölle
    auf Flugzeugteile die Produktion und Fertigung aller Airbus Flugzeuge belasten könnten.
    Die Konkurrenzfähigkeit von Airbus steht hier auch auf dem Spiel. Ähnlich sieht es auch in
    der Autoindustrie aus. Hier wird wahrscheinlich nicht nur BMW mit den Produktionsstätten
    erhebliche Probleme bekommen. Selbst die Finanzindustrie in GB wird erheblich verlieren.
    Aus der Finanzmetropole London ziehen bereits viele große Finanzbetriebe ab und ziehen
    nach Frankfurt am Main um. Dieser gewaltige Umzug wahr sicherlich nicht gewollt. Die
    Milchmädchenrechnung, dass die jetzigen Nettozahlungen der Briten, tatsächlich Verlust-
    zahlungen sind, ist natürlich vollkommen falsch. Die Briten profitieren durch den erweiterten
    Handelsraum, indem sie hier noch mehr ihre Produkte verkaufen können. Nach dem damaligen
    Eintritt in die EU hat es in Grossbritannien einen starken wirtschaftlichen Aufschwung ge-
    gegen, wovon gerade das einfach Volk also die Arbeitnehmer in der Gesamtheit profitiert
    haben. Der Export der Briten hat durch die EU einen gewaltigen Aufschwung erfahren.
    Nebenbei hat natürlich auch der Rest Europas durch einen günstigen Einkauf in vielen
    Bereichen auch profitiert. Vom reinen geldlichen auszugehen ist der jetzige propagierde
    Austritt ein Wahnsinn, der nur zu Lasten der Bevölkerung in GB gehen wird. Das britische
    Pfund wird weiter an Wert verlieren; also gegen die anderen Währungen abwerten. Für
    die Börse heißt dies, dass die englichen Aktien uninteressant für die Anleger werden.
    Hier werden mittelfristig die Kurse weiter fallen durch den leider nicht aufzuhaltenen
    Kursverlust des Pfundes. Es ist hier auch richtig, dass eine schwächere Währung der
    Wirtschaft langfristig etwas zu Gute kommen könnte. Dieser Zug wird jedoch wahrschein-
    lich sehr langfristig in Schwung kommen.

    Der neue Streit zwischen Nordirland und der Republik Irland wird wieder voll aufflammen,
    weil durch Hetzerei und Sonstiges wieder eine neue Grenze gezogen würde. Hier kommt
    leider auch wieder die Politik der Versöhnung ins Stocken. Gewisse Leute wollen einen
    kalten Krieg auf Kosten der Bevölkerung in beiden Teilen. Die ganzen Geschehnisse sind
    nicht verantwortlich.

    Selbst das Verteidigungsbündnis könnte einen Knacks bekommen; das jetzige vertrauliche
    Verhältnis, könnte zu einem Misstrauensverhältnis werden, wo sich die jetzigen Bündnis-
    partner nur noch mit Argwohn gegenübertreten. Was wird aus dem Bündnis -Nato-, was
    eigentlich doch zur Friedenssicherung geschlossen wurde. Viele Fragen und wenige gute
    Antworten. Auch die USA werden nicht wirklich von einem Zerwürfnis zwischen GB und
    der EU profitieren.

  13. #79

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    655

    Der mögliche Brexit von GB zeigt jetzt schon die fatalen zukünftigen Auswirk.

    Der neue britische Premierminister Boris Johson bekommt schon den Gegenwind im eigenen
    Land zu spüren. In Wales und Schottland haben die Bauern schon festgestellt, dass nach
    dem Austritt von GB aus der EU im Oktober 2019 auch Fördermittel in Milliardenhöhe aus-
    bleiben. Die Versprechungen des Premierministers hier für eine Entlastung zu sorgen, bleiben
    hoffentlich im Sinne der Abhängigen kein Versprecher.

    Die nächste Gruppe der Geschädigten könnten die britischen Arbeitnehmer werden, die
    aufgrund des Austrittes und den damit verbundenen Zerwürfnissen die Arbeitsplätze ver-
    lieren. Der Nebeneffekt ist hier, dass die kommende Arbeitslosigkeit indirekt vom Staat
    GB finanziert werden muss. Also in jedem Fallen werden die Arbeitnehmersteuereinnahmen
    des Staates durch erhöhte Arbeitslosigkeit nicht steigen.

    Die Britische Regierung bekommt jetzt schon den Verfall des Pfund Kurses zu spüren.
    Für die Verbraucher in GB wird hierdurch das Leben erheblich teurer werden.

    Bis Oktober 2019 ist noch viel Zeit zum Nachdenken in die richtige Richtung. Alles zu
    zerstören wird eine schlechte Lösung sein.

    Der neue Premier aus GB setzt schon die Bundeskanzlerin und den französischen
    Präsidenten unter Druck, indem er neue Versprechen zum Brexit als Vorbedingung
    für neue Gespräche fordert. Hier hat bestimmt der große Mann aus den USA ihm
    etwas eingeflüstert, was schädlich für den Weltfrieden ist.

  14. #80

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    655

    Welche Rolle spielt der Brexit für den Weltfrieden?

    Der neue birtische Premierminister Boris Johnson wird von allen Ecken mit erzeugten Nach-
    richten gefüttert und manchmal sogar gesteuert? Der Konflikt mit dem Iran scheint die erste
    große Herausforderung zu sein. Hier scheint es sich ursprünglich nur um ein nicht gutes
    Atomabkommen zu gehen, welches nach Meinung der USA vom Iran gebrochen wurde.
    Hier möchte bekanntlich keiner oberster Richter in der Verantwortung sein. Nur wird leider
    der Streit so hochgespielt, dass nicht nur eine Seeblokade gegen den Iran den Weltfrieden
    extrem bedroht. Die Straße von Hornus im Persischen Golf ist Dreh- und Angelpunkt auch
    für andere wichtige Ölländer und damit für die nationale Ölversorung der meisten Staaten
    der Erde wichtig.

    Hier geht es sich wahrscheinlich schon gar nicht mehr um das Atomabkommen in erster
    Linie. Krieg bedeutet, dass die Ölpreise in die Höhe gehen. Welches perfide Szenario wird
    hier betrieben. Jeder US-Präsident hat aus der Vergangenheit erfahren, dass die Kriege
    der Geschichte nur Lasten in US-Dollar den USA aufgebürdet haben. Der oft
    kurzfristige volkswirtschaftliche Nutzen wird mit großen Menschenopfern bezahlt.

    Die gemäßigte Politik Europas wäre auch hier nicht schlecht für den neuen Premier
    Boris Johnson. Eine vergangene Weltmacht zu regieren, ist etwas anderes als Bürger-
    meister von London zu sein.

  15. #81
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    3.309

    Johnson verliert Mehrheit im britischen Parlament - 03. September 2019

    Der britische Premierminister Boris Johnson hat die rechnerische Mehrheit im britischen Unterhaus verloren.

    Der bisherige Abgeordnete der Conservative Party, Phillip Lee, wechselte am Dienstag zu den Liberal Democrats: Bedauerlicherweise habe der Brexit-Prozess die Partei in etwas verwandelt, das einer Art Splittergruppe ähnele, in welcher der "Konservativismus" eines Einzelnen gemessen werde an der Art, wie "rücksichtslos" man die Europäische Union verlassen wolle, schreibt Lee in einem Brief an den Premierminister.

    Nach reiflicher Überlegung habe er den Entschluss gefasst, dass es ihm nicht mehr möglich sei, als Mitglied der Conservative Party im besten Interesse seiner Wähler und des Landes zu dienen, schreibt Lee weiter.

    Das britische Unterhaus war am Dienstagnachmittag zu einer mit Spannung erwarteten Sitzung aus der Sommerpause zurückgekehrt. "Ich bin zuversichtlich, dass wir ein Abkommen bekommen. Nichtsdestotrotz werden wir am 31. Oktober unter allen Bedingungen die EU verlassen. Es wird kein weiteres Vertagen geben", sagte Johnson am Dienstagnachmittag im britischen Unterhaus.

    Er appelliere an das Parlament, das Gesetzesvorhaben gegen einen No-Deal-Brexit "nicht zu unterstützen", so der britische Premierminister weiter. "Wir müssen den Brexit umsetzen und das Land weiterführen", sagte Johnson.

    https://www.mmnews.de/politik/129985...chen-parlament

    Ergo: Nach dem ich 100-prozentig weiß dass sich alles zum schlechten wandeln wird - wird England die EU ohne Vertrag verlassen - mit allen Nachteilen - egal wie - England nach dem Brexit wird mit der Stunde Null ein neues Zeitalter beginnen - nur ohne EU – das Leben geht weiter – mit und ohne EU – wegen dessen geht die Welt nicht unter. Alles klar?

  16. #82

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    655

    Brexit -Verkehrte Schlussfolgerung-

    Der Premier kann nicht über die Köpfe des Parlamentes zur Zeit entscheiden. Die
    Parlamentarier haben mit großer Mehrheit gegen einen Austritt ohne Brexit-Vertrag
    gestimmt. So gesehen ist dies praktisch ein Misstrauensantrag des Parlamentes
    gegen Premierminister Boris Johnson. Natürlich ist dies ein gefährliches Spiel auf
    Kosten der Bürger im Vereinigten Königreich.

    Durch die Lahmlegung des Parlaments gewinnt der Premier nicht wirklich Zeit etwas
    Gutes für das Land zu erreichen. Ein Parlament in den verlängerten Urlaub zu schicken
    ist nicht wirklich eine demokratische Handlung.

    Im Gegenteil hierdurch ergibt sich die Chance nochmals die EU um eine Verlängerung
    zu bitten. Ob die EU diesem Verlangen zustimmt, ist aus heutiger Sicht fraglich.
    Einige Länder wollten der letzten Verlängerung schon nicht zustimmen.

    Falls es zur Auflösung des Parlamentes kommt, werden bekanntlich innerhalb kürzester
    Zeit Neuwahlen angesetzt. Zwar muss mit diesen Neuwahlen nicht unbedingt ein
    neues Referendum der Bürger abgefragt werden; dies wäre jedoch aufgrund der
    prekären Situation sinnvoll. Das letzte Referendum zum Austritt war ja bekanntlich
    kein Spiegelbild der gesamten Bevölkerung; durch den Verdruß über die Politik der
    Regierung hatten viele Menschen nicht gewählt.

    Die Bürger in Briten haben längst erkannt, was sich volkswirtschaftlich anbahnt. Das
    Pfund verliert stark gegen andere internationale Währungen. Durch den beschlossenen
    Austritt in der Schleife wandern im Finanzbereich viele große Banken aus London in
    andere europäische Finanzplätze ab. Selbst in der Wirtschaft kommt es zu Abwanderungen
    in Richtung Festland. Durch den Paritätenvorteil hier Abwertung des Pfundes, war
    eigentlich davon ausgeganen worden, dass sich zukünftig für den Standort GB Vorteile
    ergeben. Viele Unternehmungen sehen dies leider anders und wandern ab. Hierdurch
    bedingt wird auch der Arbeitsmarkt durch höhere Arbeitslosenzahl leiden.

    Ein vernünftiges Miteinander sieht anders aus? Auf Zeit spielen hat bisher keine
    Lösung gebracht. Auch neue Ausdrücke im Wortschatz führen leider nicht weiter.

  17. #83
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    3.309

    Britisches Parlament stimmt für Brexit-Verschiebung - 05.09.2019

    Das Unterhaus stimmte am Mittwochabend für ein Gesetz, das den Briten-Premier zwingen soll, bei der EU eine Verlängerung des EU-Ausstiegs zu beantragen – für den sehr wahrscheinlichen Fall, dass es bis Ende Oktober kein neues Abkommen mit der EU gibt.

    Am frühen Abend stimmten 329 Abgeordnete für, 300 gegen das Gesetz. Später, bei einer weiteren Lesung, lautete das Abstimmungsergebnis 327 zu 299. Damit nahm das Vorhaben entscheidende Hürden, muss nun durch das Oberhaus (House of Lords).

    Allerdings: Während bei den Lords am Mittwoch noch Brexit-Hardliner versuchten, das vom Unterhaus beschlossene Gesetz mit einer Flut von Anträgen und Dauerreden zu stoppen, gaben sie am frühen Donnerstagmorgen nach: Regierung und Opposition einigten sich darauf, die Debatte nicht ins Wochenende hineinzuschleppen. Es sieht also alles danach aus, dass das Gesetz über die Brexit-Verlängerung noch rechtzeitig vor der Zwangspause des Parlaments (theoretisch ab Montag) in Kraft treten kann.

    https://www.bild.de/politik/ausland/...5880.bild.html

    Ergo: Brexit Verschleppung auf Ewigkeit - so verbleiben die Briten in der EU - ohne - Milliarden zahlen zu müssen.

  18. #84
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    3.309

    Brexit verschieben? Johnson würde lieber tot im Graben liegen - 05.09.2019

    Seine Einstellung zum Brexit hat Premierminister Boris Johnson bei einer Rede in Nordengland einmal mehr deutlich gemacht. Er sehe den Punkt einer weiteren Verzögerung nicht.

    Der britische Premierminister Boris Johnson hat ausgeschlossen, Brüssel um eine weitere Verschiebung des Austrittsdatums aus der Europäischen Union zu bitten. "Ich würde lieber tot im Graben liegen", sagte er. Eine weitere Verschiebung erreiche "absolut nichts. Was um alles in der Welt ist der Punkt einer weiteren Verzögerung?", sagte Johnson bei einer Rede in Nordengland.

    Das britische Oberhaus wird voraussichtlich am Freitag das Gesetz gegen einen ungeregelten EU-Austritt am 31. Oktober verabschieden. Der Gesetzentwurf hatte am Mittwoch gegen den Willen von Premierminister Boris Johnson alle drei Lesungen im Unterhaus passiert.

    Der Entwurf sieht vor, dass der Premierminister einen Antrag auf eine dreimonatige Verlängerung der Brexit-Frist stellen muss, sollte bis zum 19. Oktober kein EU-Austrittsabkommen ratifiziert sein.

    Am Donnerstag kündigte die britische Regierung an, das No-Deal-Gesetz nicht weiter zu blockieren. Damit dürfte es noch vor der von Johnson verordneten Zwangspause des Parlaments in der kommenden Woche in Kraft treten.

    Der Premierminister hatte zuletzt deutlich gemacht, die EU auch ohne Abkommen verlassen zu wollen. Johnson warf 21 Mitglieder aus der Tory-Fraktion, weil sie im Streit um seinen Brexit-Kurs gegen die eigene Regierung gestimmt hatten. Johnson hatte damit seine Mehrheit im Parlament verloren.

    Johnson hatte daraufhin vorgezogene Neuwahlen zur Abstimmung gestellt, der Antrag scheiterte aber. Dies sei das erste Mal in der Geschichte, dass die Opposition dafür votiert habe, Vertrauen in die Regierung zu zeigen, sagte Johnson danach.

    Lesen Sie auch:

    Brexit-Streit als Sittengemälde: Schlacht von London, 2019

    Premier Boris Johnson: Die Anmaßung

    Brexit-Einpeitscher Rees-Mogg: Die Verachtung

    Tory-Seitenwechsler Philip Lee: Die Auflehnung

    Unterhaussprecher Bercow: Die Verteidigung

    Queen Elizabeth II.: Das Schweigen

    hba/Reuters/dpa

    https://www.spiegel.de/politik/ausla...a-1285493.html


    Ergo: wenn i Ala bin wird mir klar dass es niewieder so wird wie es war - dann ruf i die wieder an: https://youtu.be/xqgxgwEUKsk?t=10

  19. #85
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    3.309

    Brexit bring Insolvenzen - auf beiden Seiten der EU + GB - 11.09.2019

    Wirtschaft - EU-Austritt - „Ein Brexit verursacht großen Schaden – oder sehr großen Schaden“

    Präsident der Britischen Handelskammer in Deutschland (BCCG) Michael Schmidt:

    Das ist keine Frage mehr von können, sondern von müssen – was es aber umso gefährlicher macht. Nicht umsonst gibt es mittlerweile öffentlich gewordene Geheimpapiere der britischen Regierung, die große Verwerfungen voraussagen bei der Versorgungssicherheit für die Bevölkerung und bei den Lieferketten für die Wirtschaft.

    Ich rechne daher fest mit einer ganzen Reihe von Insolvenzen auf beiden Seiten.

    Denn eins ist klar:

    Ein Brexit verursacht entweder großen Schaden oder sehr großen Schaden.

    Wie schlimm es für die einzelnen Unternehmen wird, hängt dann auch von der jeweiligen Branche ab. Wobei diese Phase begrenzt sein wird.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...aengerung.html

  20. #86

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    655

    Brexit -Das bedrohliche für die Firmen?-

    Das britische Parlament hat ja bekanntlich per Gesetz beschlossen, dass es keinen unge-
    regelten Brexit geben darf. Sich über den Willen des Parlamentes hinwegsetzen würde ja
    an Gesetzlosigkeit erinnern. Was auch immer der britische Premier Boris Johnson mit der
    Maßnahme das Parlament in einen langen Urlaub zu schicken beabsichtigte, eine Lösung
    aus britischer Sicht wird sich hierdurch nicht ergeben. Besonders bedauerlich wird hier
    das irische Problem sein. Einen neuen Bürgerkrieg anzuzetteln kann doch in keinem Interesse
    liegen. Hier wird Europa nicht nur durch neue Grenzkontrollen geteilt. Insgesamt scheint
    hier das Miteinander schwieriger zu werden.

    Von der EU kann bekanntlich nichts mehr unternommen werden; der Vertrag für einen ge-
    regelten Austritt wurde verhandelt und von der Gegenseite angenommen. Hier kann nicht
    jede Woche nach belieben nachverhandelt werden. Wenn von einigen europäischen Mit-
    gliedern berechtigt gesagt wird, dass eine weitere Verlängerung für einen Austritt wenig
    bringt, ist dies aufgrund der Gegebenheiten durchaus berechtigt. Sicherlich können dem
    britischen Premier Boris Johnson wahrscheinlich noch Zusätze zum bestehenden Vertrag
    eingeräumt werden, ob hierdurch allerdings der Unsinn des Brexit gemindert wird, ist frag-
    lich.

    Hier muss nochmals gesagt werden, dass sich kein Mitglied nur die Rosinen aus der
    Werte- und Völkergemeinschaft herauspicken darf und den schwierigen Teil hier den
    anderen Mitgliedern überlassen will. Zumal hier die EU den Briten weiter die eigene
    Währung das Pfund zugesteht.

    Es kommt leider wie es kommen muss, viele Firmen auf beiden Seiten könnten Marktan-
    teile kurzfristig durch neue Zölle verlieren; hierdurch bedingt könnte es auch zu vielen
    Insolvenzen und Arbeitsplatzverlusten kommen.

    Die Menschen auf beiden Seiten der EU wünschen sich eine neue Abstimmung. Leider
    sieht das britische Parlament und der britische Premier Boris Johnson hier die Lage
    anders. Wenn von beiden Vertragsparteien eine weitere Verlängerung bis 31. Jan. 2020
    für einen Austritt als nicht dienlich angesehen wird, was soll hier ein Antrag bringen.

    Auf Kosten der Menschen Spielchen zu veranstalten kann bei zukünftigen Wahlen ins
    Auge gehen. Alle Menschen in Europa brauchen sich gegenseitig.


  21. #87
    Premium-Mitglied
    Dabei seit
    10/2001
    Ort
    Schwedt und Cranz/Ostpreußen
    Beiträge
    1.328

    werden immer nur die Nachteile des Brexit erwähnt

    Ich stelle mal die Frage in die Runde:
    Was denkt ihr, warum die Mehrheit der Briten FÜR den Austritt aus der EU gestimmt hat, gefördert von der Finanzelite Großbritanniens?

    Was würde ein Verbleib in der EU an Vorteilen bringen?

    Großbritannien lebt in erheblichem Umfang von den vielen Steueroasen, die die EU abgeschafft wissen will.
    Ein erheblicher Teil der Milliardäre der Welt hausiert in Londons City.
    Dort geben sie nicht ETWAS Geld aus, sondern halten das Land am laufen, das nur noch relativ wenig traditionelle Industrien besitzt.
    Daher nimmt die britische Industrie beim Brexit natürlich Schaden, aber das ist nicht existenzbedrohend für Großbritannien.
    Wohl gibt es Probleme für Regionen, die wenig von der britischen Finanzindustrie profitieren, also werden die Schotten, Nordiren, Waliser wohl weniger begeistert sein, wenn die Industrie eventuell bald mit Zöllen behindert wird.
    Auf der anderen Seite kann GB den ganzen Regulierungswahn der EU entwirren und abschaffen, eine ideale Industrieförderung durchführen.
    Aber GB kann sich auch von Ökofaschismus, Einwanderungswahn und anderen Kostenblöcken frei halten, bessere Grundvoraussetzungen für neue Industrieansiedlungen schnell und unbürokratisch gewährleisten.
    Wenn sie wenig falsch machen, können sie von den Balten lernen. Als die 3 baltischen Tiger in die EU eintraten, tourten deren Industrien massiv ab, rutschten in den Industriezusammenbruch und von Krise zu Krise.
    Schafft GB Grundvoraussetzungen, die den Bedingungen der Balten VOR dem EU-Beitritt entsprechen, dann werden sich viele Industriebetriebe aus der EU dort ansiedeln, die Zölle werden schnell sinken und an Bedeutung verlieren, davon bin ich überzeugt.

    Langfristig sehe ich GB´s Zukunft rosiger, als die Zukunft der EUdSSR.

  22. #88

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    655

    Brexit der Briten und mögliche Vorteile.

    Aus der Werte- und Völkergemeinschaft auszutreten muss nicht unbedingt ein Vorteil für
    das Land sein. Die Argumentation, dass die Briten Nettozahler neben den Niederlanden,
    Luxemburg, Finnland, BRD und sonstigen Staaten sind, ist nur augenscheinlich richtig.
    Hier muss gesehen werden, dass die genannten Staaten auch gewaltige Subventionen
    erhalten. Weiter muss gesehen werden, dass durch die Abschaffung von Zöllen auch direkte
    Vorteile im Wettbewerb vorhanden sind. Wie im Vorbericht richtig beschrieben, geht es hier
    der Finanzelite um ganz andere Sachen. Die Nachteile für die arbeitente Bevölkerung werden
    von Lobbyisten geschickt unter dem Teppich gekehrt. Die Abwertung des Pfundes bringt
    den Briten Vorteile im Wettbewerb. Was nützt dieser Vorteil, wenn der Handel mit vielen
    Produkten erlischt. Wie es zur Zeit aussieht werden auf beiden Seiten viele Arbeitsplätze
    wegfallen. Hier sind die Ökonomen sich bekanntlich uneinig. Persönlich hoffe ich für die
    Menschen in Briten, dass der mögliche Austritt Vorteile bringen würde. Hier wird es die
    Zukunft zeigen.

    Aus Sicht vieler EU Bürger ist es auch engstirnig, wenn die Briten hier monieren für
    strukturschwache Gebiete zu bezahlen. In Briten sind auch nicht alle Gebiete gleich
    stark. Menschen, Gebiete und Branchen auszuspielen, ist leider auch keine gute Sache.

    Mit den zukünftigen neuen Zöllen auf beiden Seiten könnten theoretisch hohe Mauern für
    Produkte errichtet werden. Dies sind dann wirklich keine Vorteile auf allen Ebenen.

    Ob es wirklich ein Vorteil ist, wenn zwischen den menschlichen Beziehungen auf beiden
    Seiten riesige Mauern errichtet werden, ist fraglich. Mit Migranten und Flüchtlingen wurde
    GB in vergangenen Epochen durch die vielen Kolonien auch bis heute belastet. Die
    meisten Briten sind also nicht fremdenfeindlich; ob es also vorteilhaft ist, sich hier
    gegen andere Menschen abzuschotten, ist keine gute Frage. Die Völkergemeinschaft
    der EU will keine Abschottungspolitik gegen andere Menschen.

    Es ist nicht strittig, dass ein großer Teil der internationalen Finanzindustrie im Finanz-
    zentrem London seinen Sitz hat. Die britische Regierung will bestimmt internationalen
    Steuerbetrügern durch den Austritt keine Vorteile einräumen. Jeder Staat lebt bekannt-
    lich von Steuereinnahmen. Die gewaltigen Kapitalmengen die hier bewegt werden,
    müssen in Länder gehen, wo Investitionen durchgeführt werden. Die Staaten Luxemburg,
    Schweiz und auch Briten leben auch davon, dass die Banken Gelder ins Ausland trans-
    ferieren -also verleihen für Investitionen. Selbst die Versicherungswirtschaft in Briten
    würde von einer Abschottungspolitik nicht profitieren.

+ Auf Thema antworten
Seite 3 von 3 ErsteErste 123

Ähnliche Themen

  1. Brexit – Neue Entwicklungen für CFD- und FX-Trader!
    Von Sebastian Hell im Forum Sebastian Hell
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 07.10.2016, 16:07
  2. Brexit – Die Folgen für uns Trader!
    Von Sebastian Hell im Forum Sebastian Hell
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 06.07.2016, 13:46
  3. Putin zum Brexit auf deutsch
    Von Dagobert Duck im Forum Aktien aus Osteuropa und Russland / GUS
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 03.07.2016, 19:55
  4. Brexit – und jetzt?
    Von Klaus Singer im Forum Klaus Singer
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 24.06.2016, 14:01
  5. BREXIT It's a Long Way to Tipperary
    Von Dagobert Duck im Forum Allgemeines Trader und Börsenforum
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 23.06.2016, 19:36

Lesezeichen

Lesezeichen