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Thema: Brexit

  1. #67

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    Heute stehen Kommunalwahlen an es zeichnet sich eine Brexit Frust Wahl ab. Denn für Theresa May sieht es nicht sonderlich gut aus, für Ihre Partei den Toris sogar noch schlechter.
    Laut den Umfragen droht der Partei ein Verlust von 1000 Gemeindesitzen. An den EU Wahlen am 23.Mai droht ein Verlust von mehr als die Hälfte der 19 EU Abgeordneten.
    Da die Briten das ganze Hin und Her um den Brexit einfach satt haben, könnten die Kommunalwahlen eine Art Ventil für die aufgestaute Wut werden.

  2. #68
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    Ja, die haben den Brexit-Denkzettel breitflächig um die Ohren abbekommen...

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Heute stehen Kommunalwahlen an es zeichnet sich eine Brexit Frust Wahl ab. Denn für Theresa May sieht es nicht sonderlich gut aus, für Ihre Partei den Toris sogar noch schlechter.
    Laut den Umfragen droht der Partei ein Verlust von 1000 Gemeindesitzen. An den EU Wahlen am 23.Mai droht ein Verlust von mehr als die Hälfte der 19 EU Abgeordneten.
    Da die Briten das ganze Hin und Her um den Brexit einfach satt haben, könnten die Kommunalwahlen eine Art Ventil für die aufgestaute Wut werden.

    Kommunalwahl in Großbritannien : Wähler verpassen großen Parteien Brexit-Denkzettel

    Die beiden stärksten Parteien des Landes werden für das Chaos rund um den geplanten EU-Austritt abgestraft. Profitieren können davon die Liberaldemokraten und Unabhängige.

    Bei Kommunalwahlen in Großbritannien zeichnen sich für beide große Parteien im Land Verluste ab: Dass die Wähler die Konservative Partei von Premierministerin Theresa May abstrafen würden, war angesichts der Brexit-Irrfahrt ihrer Regierung weithin erwartet worden. Dass Labour als größte Oppositionspartei davon offenbar nicht profitieren kann, kommt überraschend. Die Arbeitspartei verliert ebenfalls Sitze in den Kommunalparlamenten.

    Stattdessen stimmten viele Wähler für kleinere Parteien wie die Liberaldemokraten und für parteiunabhängige Kandidaten. Noch sind längst nicht alle Stimmen in den Wahlbezirken ausgezählt. Der Denkzettel für die beiden stärksten Parteieln im Londoner Regierungsviertel Westminster aber scheint unausweichlich. Die Bürger machen beide Volksparteien für das Brexit-Schlamassel verantwortlich.

    https://www.faz.net/aktuell/politik/...-16168661.html

    Ergo: Wenn´s blöd läuft - verbleiben die Briten in der EU - igendwann bezahlen die den Konsum mit dem ungeliebten Euro.

  3. #69
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    Tories schwer abgestraft: 1.330 Sitze verloren

    Bei den britischen Kommunalwahlen sind die regierenden Konservativen wegen des Brexit-Streits massiv abgestraft worden. Sie verloren 1.335 Sitze im Vergleich zu den Wahlen 2015... „Das Bild ist klar“, räumte Premierministerin Theresa May bei einer Parteiveranstaltung in Wales ein. „Dies ist eine schwierige Zeit für unsere Partei und die Wahlergebnisse sind ein Symptom hierfür.“ Ein Mann rief May zu: „Warum treten Sie ... Den ganzen Artikel lesen: orf.at- Tories schwer abgestraft: 1.330 Sitze verloren →

    Gefunden von Glonaabot: orf.at, 2019-05-03 22:06:02 (CET)

    https://news.glonaabot.com/article/a...0b3d2b14e40125

    https://news.glonaabot.com/austria

    https://news.glonaabot.com/

  4. #70

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    Will Theresa May die EU filitieren?

    Was hat das große Theater von der Premierministerin noch mit einer fairen Mitgliedschaft
    in der EU zu tun. Es ist im Prinzip verständlich, dass jeder Staat für das jeweilige Land
    versucht, das jeweils Beste herauszuholen. Doch wo liegen hier die Grenzen einer bila-
    teralen Partnerschaft zwischen der EU und GB. Die jetzigen Wünsche, nach dem großen
    Wahldebakel in GB zeigen doch, dass die Bevölkerung mit dem jetzigen Vorgehen in GB
    -der großen Parteien- nicht einverstanden ist. Die EU ist bekanntlich viel mehr als nur
    eine Zollunion; hier werden auch Gesetze und Verordnungen erlassen, die für die Menschen,
    im Wirtschaftsraum eine Bedeutung haben. Natürlich muss hier auch ein gewisser Obelus
    nach Wirtschaftsleistung eingezahlt werden, um die Verwaltung und vieles andere zu
    stemmen. Es kann hier also nicht angehen, wenn ein Land in diesem Fall GB sich nur die
    Rosinen herauspicken möchte und den Rest den anderen Mitgliedern aufhalsen möchte.
    Der jetzige Wunsch nach nur einer Zollunion wird die EU wahrscheinlich aus gutem Grund
    nicht entsprechen. Es muss der Gemeinschaft langsam vorkommen, als wenn die britische
    Regierung hier nur auf Zeit spielt und leider versucht einen Keil in die EU zu treiben. Dies
    ist natürlich keine vorbildliche Haltung und wahrscheinlich von den meisten Briten so auch
    nicht gewünscht. Ein neues Referendum in GB scheint nicht die schlechteste Lösung für
    einen weiteren möglichen Verbleib in der EU zu sein. Die jetzige Verlängerung der Mit-
    gliedschaft scheint doch schon eine kleine Bewährungsprobe zu sein. Eine Isolations-
    politik wird der britischen Wirtschaft schweren Schaden zufügen und dient hier bekannt-
    lich am wenigsten den lebenden Menschen. Die Hoffnung auf einen wiederkehrenden
    fairen Umgang bleibt bestehen.

  5. #71

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    May tritt zurück

    Heute begann in Großbritannien die Europawahl und es scheint als gäbe es eine große Überraschung.
    "The Times" wusste ohne Nennung von Quellen, May wolle den Weg für einen Nachfolger frei machen. Sie wird nach der Schließung der Wahllokale ihren Rücktritt bekannt geben.

    https://www.thetimes.co.uk/edition/news/theresa-may-prepares-to-quit-after-cabinet-mutiny-9mmjthtv8

  6. #72
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    May tritt zurück, und wie die Brexit Dame rücktritt, ist schon sensationell

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Heute begann in Großbritannien die Europawahl und es scheint als gäbe es eine große Überraschung.
    "The Times" wusste ohne Nennung von Quellen, May wolle den Weg für einen Nachfolger frei machen. Sie wird nach der Schließung der Wahllokale ihren Rücktritt bekannt geben.

    https://www.thetimes.co.uk/edition/news/theresa-may-prepares-to-quit-after-cabinet-mutiny-9mmjthtv8
    Schweren Herzens trete ich zurück:

    https://www.tagesspiegel.de/images/r...rmat=format570

  7. #73

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    Durch die Teilnahme an der EU-Wahl können die Briten ihr Interesse für die EU

    Ist die heutige Wahl des Europaparlaments nicht auch ein zweites Referendum für die
    britische Bevölkerung? Viele Experten sagen, dass beim ersten Referendum die Menschen
    nicht richtig informiert wurden. Zwischenzeitlich ist bekanntlich eine lange Zeitphase ver-
    gangen und jeder wahlberechtigte britische Bürger konnte sich informieren. Europa lebt
    vom Miteinander und hier stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt.

  8. #74
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    „Die Brexit-Wut ist längst nicht mehr die einzige Wut“

    Wähler haben den alten, vorsichtigen Parteien den Rücken gekehrt, so deutet die internationale Presse die Ergebnisse der Europawahl. Der „Guardian“ sieht gar im Sieg der Brexit-Partei ein Ja der Briten zu Europa.

    „Aftonbladet“, Schweden: Greta-Effekt lässt sich nicht mehr leugnen

    „Die Wahlbeteiligung bei der EU-Wahl war die höchste seit 1994. Viele junge Europäer haben zum ersten Mal abgestimmt. Rechtspopulisten haben wie befürchtet an Boden gewonnen, aber ein umso größerer Knall ist der Erfolg für die grüne Bewegung. Es ist an der Zeit, über den Greta-Thunberg-Effekt zu sprechen.

    Die grüne Gruppe im EU-Parlament hat um über 20 Mandate zugelegt. Zu erwähnen ist, dass Greta Thunberg niemals Position für irgendeine Partei bezogen hat. Sie hat aber mit enormer Durchschlagskraft die Klimafrage auf die Agenda gebracht. Es ist unmöglich, darüber hinwegzusehen. Im Jahr 2022 ist Reichstagswahl in Schweden. Dann dürfen sie und viele aus ihrer Generation erstmals wählen. Das wird Auswirkungen auf alle Parteien haben – sowohl die, die sich aktiv mit der Klimakrise auseinandersetzen, als auch die, die alles dafür tun, die Gefahr herunterzuspielen.“

    „La Stampa“, Italien: Der grüne Traum in Deutschland

    „Die Tage scheinen lange vergangen zu sein, an denen die Politik der Grünen ein Synonym für Deindustrialisierung, Moralisierung und ... Verknappung war. Mission erfüllt? Es gibt noch zwei Herausforderungen am Horizont: die Bundesländer in Ostdeutschland zu erobern, wo die Rechtsextremen stärkste Kraft sind, und eine Führung zu erschaffen, die auf der Höhe eines so jungen und großen Volkes ist. Selbst das Kanzleramt scheint dann nicht mehr ein bloßer Traum zu sein.“

    „The Irish Times“, Irland: Ermutigung für Europa-Befürworter

    „Dies ist in der europäischen Politik eine Ära der Fragmentierung. Ein Trend, der in den EU-Staaten seit fast einem Jahrzehnt anhält – das Schrumpfen und in einigen Fällen gar der Kollaps großer Parteien der politischen Mitte – verändert nun auch die Zusammensetzung des Europaparlaments ... Dennoch können sich Europa-Befürworter angesichts der gesamteuropäischen Wahlergebnisse ermutigt fühlen.

    Vor allem, weil im Gegensatz zu den Befürchtungen vieler in den zurückliegenden Wochen das rechtsextreme Aufbäumen schwächer als erwartet ausfiel und weil der Rückgang der beiden großen Blöcke einherging mit einem Aufschwung der Unterstützung für Grüne und Liberale, womit die fortschrittliche und international ausgerichtete Mitte des Parlaments gestärkt wurde.“

    „The Guardian“, Großbritannien: Kein Mandat für den EU-Austritt

    „Der Erfolg der Brexit-Partei und die Wut, die sie antreibt, sind real. Aber man sollte auch nicht übertreiben. Das ist nicht die ganze Geschichte. Insgesamt sind die anti-europäischen Parteien ins Stocken geraten. Zusammengenommen haben die Brexit-Partei (vormals Ukip) und die Torys 2019 mit 43 Prozent deutlich weniger Stimmen bekommen als 2014, wo sie zusammen 51 Prozent erreichten. Und die Brexit-Wut ist längst nicht mehr die einzige Wut. Auch die Anti-Brexit-Empörung fand ihre Stimme.
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    Wähler haben den alten, vorsichtigen Parteien den Rücken gekehrt. Und es stimmten mehr Wähler für Parteien, die sich für einen Verbleib in Europa aussprechen, als für jene, die sich für einen Austritt starkmachen. Aus Großbritannien werden mehr pro-europäische Abgeordnete nach Brüssel kommen als anti-europäische. Insgesamt gesehen spiegeln die Wahlen 2019 übereinstimmende Umfragen wider, die zeigen, dass es in Großbritannien eine stabile Mehrheit dafür gibt, Teil Europas zu bleiben.“

    „De Volkskrant“, Niederlande: Brüssel muss Profil zeigen

    „Ein Sieg der extremen Rechten ist ausgeblieben, aber Populismus und Nationalismus werden in Europa immer stärker. Die Erfolge von Lega-Chef Salvini in Italien, Marine Le Pen in Frankreich, Nigel Farage in Großbritannien und die der nationalistischen, konservativ-christlichen Bewegungen in Ungarn und Polen zeigen, dass der anti-europäische Geist noch lange nicht besiegt ist ... Brüssel muss nun Vertrauen zurückzugewinnen und Profil bei Themen zeigen, die alle europäische Bürger angehen: Sicherheit, Stabilität, Arbeitsmarkt sowie Klimaschutz und Rechtsstaat.“

    Verfolgen Sie alle aktuellen Entwicklungen nach der Europawahl hier in unserem Liveticker.

    https://www.welt.de/politik/ausland/...-sprechen.html

    Der letzte Brief: https://youtu.be/ag-fmJlGDV8

  9. #75

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    Die Wahl war kein Brexit Votum der Bürger in GB für einen Austritt?

    So mancher Filmbericht über GB lässt viele europäische Bürger erschaudern. Ein Bericht
    aus London zeigt hier viele Häuser die leer stehen, weil die Bürger die Miete oder die
    Häuser nicht bezahlen können. Für Haus- und Grundstücksvermögen gerade in der Innen-
    stadt London werden utopische Preise gezahlt. Irgendwie muss man die Bürger verstehen,
    dass diese Entwicklung in London auch mit Europa in Zusammenhang gebracht werden
    muss. Die Finanzmetropole London hat den Geldadel der Welt angezogen und zu dieser
    Immobilienblase geführt. Allerdings ist es fraglich, ob dieser Boom für die Metropole nach
    dem Austritt noch bleibt. Ein Londoner Taxifahrer befragt:" Die Lage wäre zur Zeit sehr
    gut, er hätte sein Haus in London gut verkauft und er hätte sich auf dem Land etwas
    Günstigeres gekauft." Ist dies nun eine richtige Lösung für die Gesamtheit der britischen
    Bürger? Was kommt nach dem Austritt für London und die Bürger?

    Der mögliche zukünftige britische Premierminister (B.J) muss sich vor Gericht verantworten,
    weil er die Mitbürger verkehrt mit Nachrichten über Europa und GB gefüttert hat. Es ist
    verkehrt zu glauben, dass die Fehlleitungen so mancher britischer Politker, zur negativen
    damaligen Brexit Wahl führten.

    Niemand kann heute sagen, ob die britische Währung Pfund nach dem Austritt stärker
    oder schwächer wird. Niemand kann auch sagen, ob die britische Wirtschaft aus einem
    Austritt Vorteile schlagen kann. Die Volkswirte meinen eher, dass es kurzfristig zu einem
    starken Einbruch der Wirtschaftsleistung kommen könnte. In diesem Fall würde es eine
    größere Arbeitslosenzahl geben. Jedoch auf Kosten der Menschen zu spekulieren ist
    nicht richtig.

  10. #76
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    „Inakzeptabel“ Johnson rüttelt an Brexit-Deal mit EU - 25.07.2019

    Dem neuen britischen Premierminister Boris Johnson ist der von seiner Vorgängerin Theresa May mit der EU ausgehandelte Deal über den Brexit offenbar ein Dorn im Auge.

    Die Bedingungen seien „inakzeptabel“ für „dieses Parlament und dieses Land“, so Johnson am Donnerstag im britischen Unterhaus.

    Die EU erteilte Johnsons Wunsch nach Veränderung umgehend eine Abfuhr.

    Vorbereitungen auf „No Deal“-Brexit verstärkt

    Doch: Großbritannien sei bereits besser auf einen Brexit ohne entsprechendes Abkommen vorbereitet, als man glaube.

    https://orf.at/stories/3131511/


    Ergo: Der „No Deal“-Brexit wird kommen und die EU wird keinen Cent aus GB erhalten.

  11. #77
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    Großbritannien bereitet "auf Hochtouren" Brexit ohne Abkommen vor

    Aktualisiert am 28. Juli 2019, 08:25 Uhr

    Boris Johnson und seine neue Regierung gehen offenbar davon aus, bei den Verhandlungen mit der EU über einen geregelten Brexit kein neues Abkommen hinzubekommen.

    Die neue britische Regierung stellt sich auf einen EU-Austritt ohne Abkommen ein. Staatsminister Michael Gove, der als rechte Hand von Premierminister Boris Johnson über die No-Deal-Planungen wacht, sagte der "Sunday Times", die Regierung gehe von der Annahme aus, dass Brüssel kein neues Abkommen aushandeln werde. "Die gesamte Maschinerie der Regierung werde auf Hochtouren arbeiten", um sich auf einen No-Deal vorzubereiten.

    "Mit einem neuen Premierminister, einer neuen Regierung und neuer Klarheit des Auftrags werden wir die EU am 31. Oktober verlassen. Ohne Wenns. Ohne Abers. Keine weiteren Verschiebungen. Der Brexit wird erfolgen", zitierte die Nachrichtenagentur PA Gove unter Berufung auf die Zeitung.

    Große öffentliche Kampagne geplant

    Finanzminister Sajid Javid sagte dem "Sunday Telegraph" laut PA, es würden erhebliche zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, um Großbritannien darauf vorzubereiten, die EU am 31. Oktober mit oder ohne Abkommen zu verlassen.

    Mit dem zusätzlichen Geld solle eine der größten öffentlichen Kampagnen aller Zeiten finanziert werden, um sicherzustellen, dass Einzelpersonen und Unternehmen für einen No Deal bereit seien. Unter seiner Führung werde das Finanzministerium neue Prioritäten setzen und dabei helfen, den Brexit zu liefern.

    Er plane, 500 neue Grenzschutzoffiziere zu finanzieren. Darüber hinaus wolle er neue Infrastruktur rund um die Häfen des Landes prüfen, um die Verkehrsbelastung zu vermindern und zu sichern, dass der Warenverkehr fließen könne.

    Brüssel lehnt Nachverhandlungen ab

    Am Donnerstag hatte Johnson in seiner ersten Rede im neuen Amt im Parlament in London bereits deutlich gemacht, seine Regierung sei verpflichtet, den EU-Austritt am 31. Oktober umzusetzen - "unter allen Umständen".

    Er pochte darauf, das zwischen seiner Vorgängerin Theresa May und der Europäischen Union vereinbarte Austrittsabkommen nachzuverhandeln. Ansonsten müsse sich Großbritannien ohne Deal von der EU trennen. Brüssel lehnt jedoch Nachverhandlungen strikt ab. (hub/dpa)

    https://web.de/magazine/politik/gros...ommen-33884882

  12. #78

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    Brexit

    Im Sinne der Bürger Europas ist nur zu hoffen, dass dem Ganzen noch ein Riegel vorge-
    schoben wird und es nicht zu einem Austritt kommt. Aus einer Laune heraus das Erreichte
    über Bord zu werfen ist niemals richtig. Es sind hier auch die vielen Verknüpfungen in der
    Flugzeugindustrie und Autoindustrie die leichtfertig auf `s Spiel gesetzt werden. Die Ver-
    bundproduktion von Airbus wird dadurch ins Stocken kommen, weil wahrscheinlich Zölle
    auf Flugzeugteile die Produktion und Fertigung aller Airbus Flugzeuge belasten könnten.
    Die Konkurrenzfähigkeit von Airbus steht hier auch auf dem Spiel. Ähnlich sieht es auch in
    der Autoindustrie aus. Hier wird wahrscheinlich nicht nur BMW mit den Produktionsstätten
    erhebliche Probleme bekommen. Selbst die Finanzindustrie in GB wird erheblich verlieren.
    Aus der Finanzmetropole London ziehen bereits viele große Finanzbetriebe ab und ziehen
    nach Frankfurt am Main um. Dieser gewaltige Umzug wahr sicherlich nicht gewollt. Die
    Milchmädchenrechnung, dass die jetzigen Nettozahlungen der Briten, tatsächlich Verlust-
    zahlungen sind, ist natürlich vollkommen falsch. Die Briten profitieren durch den erweiterten
    Handelsraum, indem sie hier noch mehr ihre Produkte verkaufen können. Nach dem damaligen
    Eintritt in die EU hat es in Grossbritannien einen starken wirtschaftlichen Aufschwung ge-
    gegen, wovon gerade das einfach Volk also die Arbeitnehmer in der Gesamtheit profitiert
    haben. Der Export der Briten hat durch die EU einen gewaltigen Aufschwung erfahren.
    Nebenbei hat natürlich auch der Rest Europas durch einen günstigen Einkauf in vielen
    Bereichen auch profitiert. Vom reinen geldlichen auszugehen ist der jetzige propagierde
    Austritt ein Wahnsinn, der nur zu Lasten der Bevölkerung in GB gehen wird. Das britische
    Pfund wird weiter an Wert verlieren; also gegen die anderen Währungen abwerten. Für
    die Börse heißt dies, dass die englichen Aktien uninteressant für die Anleger werden.
    Hier werden mittelfristig die Kurse weiter fallen durch den leider nicht aufzuhaltenen
    Kursverlust des Pfundes. Es ist hier auch richtig, dass eine schwächere Währung der
    Wirtschaft langfristig etwas zu Gute kommen könnte. Dieser Zug wird jedoch wahrschein-
    lich sehr langfristig in Schwung kommen.

    Der neue Streit zwischen Nordirland und der Republik Irland wird wieder voll aufflammen,
    weil durch Hetzerei und Sonstiges wieder eine neue Grenze gezogen würde. Hier kommt
    leider auch wieder die Politik der Versöhnung ins Stocken. Gewisse Leute wollen einen
    kalten Krieg auf Kosten der Bevölkerung in beiden Teilen. Die ganzen Geschehnisse sind
    nicht verantwortlich.

    Selbst das Verteidigungsbündnis könnte einen Knacks bekommen; das jetzige vertrauliche
    Verhältnis, könnte zu einem Misstrauensverhältnis werden, wo sich die jetzigen Bündnis-
    partner nur noch mit Argwohn gegenübertreten. Was wird aus dem Bündnis -Nato-, was
    eigentlich doch zur Friedenssicherung geschlossen wurde. Viele Fragen und wenige gute
    Antworten. Auch die USA werden nicht wirklich von einem Zerwürfnis zwischen GB und
    der EU profitieren.

  13. #79

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    Der mögliche Brexit von GB zeigt jetzt schon die fatalen zukünftigen Auswirk.

    Der neue britische Premierminister Boris Johson bekommt schon den Gegenwind im eigenen
    Land zu spüren. In Wales und Schottland haben die Bauern schon festgestellt, dass nach
    dem Austritt von GB aus der EU im Oktober 2019 auch Fördermittel in Milliardenhöhe aus-
    bleiben. Die Versprechungen des Premierministers hier für eine Entlastung zu sorgen, bleiben
    hoffentlich im Sinne der Abhängigen kein Versprecher.

    Die nächste Gruppe der Geschädigten könnten die britischen Arbeitnehmer werden, die
    aufgrund des Austrittes und den damit verbundenen Zerwürfnissen die Arbeitsplätze ver-
    lieren. Der Nebeneffekt ist hier, dass die kommende Arbeitslosigkeit indirekt vom Staat
    GB finanziert werden muss. Also in jedem Fallen werden die Arbeitnehmersteuereinnahmen
    des Staates durch erhöhte Arbeitslosigkeit nicht steigen.

    Die Britische Regierung bekommt jetzt schon den Verfall des Pfund Kurses zu spüren.
    Für die Verbraucher in GB wird hierdurch das Leben erheblich teurer werden.

    Bis Oktober 2019 ist noch viel Zeit zum Nachdenken in die richtige Richtung. Alles zu
    zerstören wird eine schlechte Lösung sein.

    Der neue Premier aus GB setzt schon die Bundeskanzlerin und den französischen
    Präsidenten unter Druck, indem er neue Versprechen zum Brexit als Vorbedingung
    für neue Gespräche fordert. Hier hat bestimmt der große Mann aus den USA ihm
    etwas eingeflüstert, was schädlich für den Weltfrieden ist.

  14. #80

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    Welche Rolle spielt der Brexit für den Weltfrieden?

    Der neue birtische Premierminister Boris Johnson wird von allen Ecken mit erzeugten Nach-
    richten gefüttert und manchmal sogar gesteuert? Der Konflikt mit dem Iran scheint die erste
    große Herausforderung zu sein. Hier scheint es sich ursprünglich nur um ein nicht gutes
    Atomabkommen zu gehen, welches nach Meinung der USA vom Iran gebrochen wurde.
    Hier möchte bekanntlich keiner oberster Richter in der Verantwortung sein. Nur wird leider
    der Streit so hochgespielt, dass nicht nur eine Seeblokade gegen den Iran den Weltfrieden
    extrem bedroht. Die Straße von Hornus im Persischen Golf ist Dreh- und Angelpunkt auch
    für andere wichtige Ölländer und damit für die nationale Ölversorung der meisten Staaten
    der Erde wichtig.

    Hier geht es sich wahrscheinlich schon gar nicht mehr um das Atomabkommen in erster
    Linie. Krieg bedeutet, dass die Ölpreise in die Höhe gehen. Welches perfide Szenario wird
    hier betrieben. Jeder US-Präsident hat aus der Vergangenheit erfahren, dass die Kriege
    der Geschichte nur Lasten in US-Dollar den USA aufgebürdet haben. Der oft
    kurzfristige volkswirtschaftliche Nutzen wird mit großen Menschenopfern bezahlt.

    Die gemäßigte Politik Europas wäre auch hier nicht schlecht für den neuen Premier
    Boris Johnson. Eine vergangene Weltmacht zu regieren, ist etwas anderes als Bürger-
    meister von London zu sein.

  15. #81
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    Johnson verliert Mehrheit im britischen Parlament - 03. September 2019

    Der britische Premierminister Boris Johnson hat die rechnerische Mehrheit im britischen Unterhaus verloren.

    Der bisherige Abgeordnete der Conservative Party, Phillip Lee, wechselte am Dienstag zu den Liberal Democrats: Bedauerlicherweise habe der Brexit-Prozess die Partei in etwas verwandelt, das einer Art Splittergruppe ähnele, in welcher der "Konservativismus" eines Einzelnen gemessen werde an der Art, wie "rücksichtslos" man die Europäische Union verlassen wolle, schreibt Lee in einem Brief an den Premierminister.

    Nach reiflicher Überlegung habe er den Entschluss gefasst, dass es ihm nicht mehr möglich sei, als Mitglied der Conservative Party im besten Interesse seiner Wähler und des Landes zu dienen, schreibt Lee weiter.

    Das britische Unterhaus war am Dienstagnachmittag zu einer mit Spannung erwarteten Sitzung aus der Sommerpause zurückgekehrt. "Ich bin zuversichtlich, dass wir ein Abkommen bekommen. Nichtsdestotrotz werden wir am 31. Oktober unter allen Bedingungen die EU verlassen. Es wird kein weiteres Vertagen geben", sagte Johnson am Dienstagnachmittag im britischen Unterhaus.

    Er appelliere an das Parlament, das Gesetzesvorhaben gegen einen No-Deal-Brexit "nicht zu unterstützen", so der britische Premierminister weiter. "Wir müssen den Brexit umsetzen und das Land weiterführen", sagte Johnson.

    https://www.mmnews.de/politik/129985...chen-parlament

    Ergo: Nach dem ich 100-prozentig weiß dass sich alles zum schlechten wandeln wird - wird England die EU ohne Vertrag verlassen - mit allen Nachteilen - egal wie - England nach dem Brexit wird mit der Stunde Null ein neues Zeitalter beginnen - nur ohne EU – das Leben geht weiter – mit und ohne EU – wegen dessen geht die Welt nicht unter. Alles klar?

  16. #82

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    Brexit -Verkehrte Schlussfolgerung-

    Der Premier kann nicht über die Köpfe des Parlamentes zur Zeit entscheiden. Die
    Parlamentarier haben mit großer Mehrheit gegen einen Austritt ohne Brexit-Vertrag
    gestimmt. So gesehen ist dies praktisch ein Misstrauensantrag des Parlamentes
    gegen Premierminister Boris Johnson. Natürlich ist dies ein gefährliches Spiel auf
    Kosten der Bürger im Vereinigten Königreich.

    Durch die Lahmlegung des Parlaments gewinnt der Premier nicht wirklich Zeit etwas
    Gutes für das Land zu erreichen. Ein Parlament in den verlängerten Urlaub zu schicken
    ist nicht wirklich eine demokratische Handlung.

    Im Gegenteil hierdurch ergibt sich die Chance nochmals die EU um eine Verlängerung
    zu bitten. Ob die EU diesem Verlangen zustimmt, ist aus heutiger Sicht fraglich.
    Einige Länder wollten der letzten Verlängerung schon nicht zustimmen.

    Falls es zur Auflösung des Parlamentes kommt, werden bekanntlich innerhalb kürzester
    Zeit Neuwahlen angesetzt. Zwar muss mit diesen Neuwahlen nicht unbedingt ein
    neues Referendum der Bürger abgefragt werden; dies wäre jedoch aufgrund der
    prekären Situation sinnvoll. Das letzte Referendum zum Austritt war ja bekanntlich
    kein Spiegelbild der gesamten Bevölkerung; durch den Verdruß über die Politik der
    Regierung hatten viele Menschen nicht gewählt.

    Die Bürger in Briten haben längst erkannt, was sich volkswirtschaftlich anbahnt. Das
    Pfund verliert stark gegen andere internationale Währungen. Durch den beschlossenen
    Austritt in der Schleife wandern im Finanzbereich viele große Banken aus London in
    andere europäische Finanzplätze ab. Selbst in der Wirtschaft kommt es zu Abwanderungen
    in Richtung Festland. Durch den Paritätenvorteil hier Abwertung des Pfundes, war
    eigentlich davon ausgeganen worden, dass sich zukünftig für den Standort GB Vorteile
    ergeben. Viele Unternehmungen sehen dies leider anders und wandern ab. Hierdurch
    bedingt wird auch der Arbeitsmarkt durch höhere Arbeitslosenzahl leiden.

    Ein vernünftiges Miteinander sieht anders aus? Auf Zeit spielen hat bisher keine
    Lösung gebracht. Auch neue Ausdrücke im Wortschatz führen leider nicht weiter.

  17. #83
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    Britisches Parlament stimmt für Brexit-Verschiebung - 05.09.2019

    Das Unterhaus stimmte am Mittwochabend für ein Gesetz, das den Briten-Premier zwingen soll, bei der EU eine Verlängerung des EU-Ausstiegs zu beantragen – für den sehr wahrscheinlichen Fall, dass es bis Ende Oktober kein neues Abkommen mit der EU gibt.

    Am frühen Abend stimmten 329 Abgeordnete für, 300 gegen das Gesetz. Später, bei einer weiteren Lesung, lautete das Abstimmungsergebnis 327 zu 299. Damit nahm das Vorhaben entscheidende Hürden, muss nun durch das Oberhaus (House of Lords).

    Allerdings: Während bei den Lords am Mittwoch noch Brexit-Hardliner versuchten, das vom Unterhaus beschlossene Gesetz mit einer Flut von Anträgen und Dauerreden zu stoppen, gaben sie am frühen Donnerstagmorgen nach: Regierung und Opposition einigten sich darauf, die Debatte nicht ins Wochenende hineinzuschleppen. Es sieht also alles danach aus, dass das Gesetz über die Brexit-Verlängerung noch rechtzeitig vor der Zwangspause des Parlaments (theoretisch ab Montag) in Kraft treten kann.

    https://www.bild.de/politik/ausland/...5880.bild.html

    Ergo: Brexit Verschleppung auf Ewigkeit - so verbleiben die Briten in der EU - ohne - Milliarden zahlen zu müssen.

  18. #84
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    Brexit verschieben? Johnson würde lieber tot im Graben liegen - 05.09.2019

    Seine Einstellung zum Brexit hat Premierminister Boris Johnson bei einer Rede in Nordengland einmal mehr deutlich gemacht. Er sehe den Punkt einer weiteren Verzögerung nicht.

    Der britische Premierminister Boris Johnson hat ausgeschlossen, Brüssel um eine weitere Verschiebung des Austrittsdatums aus der Europäischen Union zu bitten. "Ich würde lieber tot im Graben liegen", sagte er. Eine weitere Verschiebung erreiche "absolut nichts. Was um alles in der Welt ist der Punkt einer weiteren Verzögerung?", sagte Johnson bei einer Rede in Nordengland.

    Das britische Oberhaus wird voraussichtlich am Freitag das Gesetz gegen einen ungeregelten EU-Austritt am 31. Oktober verabschieden. Der Gesetzentwurf hatte am Mittwoch gegen den Willen von Premierminister Boris Johnson alle drei Lesungen im Unterhaus passiert.

    Der Entwurf sieht vor, dass der Premierminister einen Antrag auf eine dreimonatige Verlängerung der Brexit-Frist stellen muss, sollte bis zum 19. Oktober kein EU-Austrittsabkommen ratifiziert sein.

    Am Donnerstag kündigte die britische Regierung an, das No-Deal-Gesetz nicht weiter zu blockieren. Damit dürfte es noch vor der von Johnson verordneten Zwangspause des Parlaments in der kommenden Woche in Kraft treten.

    Der Premierminister hatte zuletzt deutlich gemacht, die EU auch ohne Abkommen verlassen zu wollen. Johnson warf 21 Mitglieder aus der Tory-Fraktion, weil sie im Streit um seinen Brexit-Kurs gegen die eigene Regierung gestimmt hatten. Johnson hatte damit seine Mehrheit im Parlament verloren.

    Johnson hatte daraufhin vorgezogene Neuwahlen zur Abstimmung gestellt, der Antrag scheiterte aber. Dies sei das erste Mal in der Geschichte, dass die Opposition dafür votiert habe, Vertrauen in die Regierung zu zeigen, sagte Johnson danach.

    Lesen Sie auch:

    Brexit-Streit als Sittengemälde: Schlacht von London, 2019

    Premier Boris Johnson: Die Anmaßung

    Brexit-Einpeitscher Rees-Mogg: Die Verachtung

    Tory-Seitenwechsler Philip Lee: Die Auflehnung

    Unterhaussprecher Bercow: Die Verteidigung

    Queen Elizabeth II.: Das Schweigen

    hba/Reuters/dpa

    https://www.spiegel.de/politik/ausla...a-1285493.html


    Ergo: wenn i Ala bin wird mir klar dass es niewieder so wird wie es war - dann ruf i die wieder an: https://youtu.be/xqgxgwEUKsk?t=10

  19. #85
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    Brexit bring Insolvenzen - auf beiden Seiten der EU + GB - 11.09.2019

    Wirtschaft - EU-Austritt - „Ein Brexit verursacht großen Schaden – oder sehr großen Schaden“

    Präsident der Britischen Handelskammer in Deutschland (BCCG) Michael Schmidt:

    Das ist keine Frage mehr von können, sondern von müssen – was es aber umso gefährlicher macht. Nicht umsonst gibt es mittlerweile öffentlich gewordene Geheimpapiere der britischen Regierung, die große Verwerfungen voraussagen bei der Versorgungssicherheit für die Bevölkerung und bei den Lieferketten für die Wirtschaft.

    Ich rechne daher fest mit einer ganzen Reihe von Insolvenzen auf beiden Seiten.

    Denn eins ist klar:

    Ein Brexit verursacht entweder großen Schaden oder sehr großen Schaden.

    Wie schlimm es für die einzelnen Unternehmen wird, hängt dann auch von der jeweiligen Branche ab. Wobei diese Phase begrenzt sein wird.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...aengerung.html

  20. #86

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    Brexit -Das bedrohliche für die Firmen?-

    Das britische Parlament hat ja bekanntlich per Gesetz beschlossen, dass es keinen unge-
    regelten Brexit geben darf. Sich über den Willen des Parlamentes hinwegsetzen würde ja
    an Gesetzlosigkeit erinnern. Was auch immer der britische Premier Boris Johnson mit der
    Maßnahme das Parlament in einen langen Urlaub zu schicken beabsichtigte, eine Lösung
    aus britischer Sicht wird sich hierdurch nicht ergeben. Besonders bedauerlich wird hier
    das irische Problem sein. Einen neuen Bürgerkrieg anzuzetteln kann doch in keinem Interesse
    liegen. Hier wird Europa nicht nur durch neue Grenzkontrollen geteilt. Insgesamt scheint
    hier das Miteinander schwieriger zu werden.

    Von der EU kann bekanntlich nichts mehr unternommen werden; der Vertrag für einen ge-
    regelten Austritt wurde verhandelt und von der Gegenseite angenommen. Hier kann nicht
    jede Woche nach belieben nachverhandelt werden. Wenn von einigen europäischen Mit-
    gliedern berechtigt gesagt wird, dass eine weitere Verlängerung für einen Austritt wenig
    bringt, ist dies aufgrund der Gegebenheiten durchaus berechtigt. Sicherlich können dem
    britischen Premier Boris Johnson wahrscheinlich noch Zusätze zum bestehenden Vertrag
    eingeräumt werden, ob hierdurch allerdings der Unsinn des Brexit gemindert wird, ist frag-
    lich.

    Hier muss nochmals gesagt werden, dass sich kein Mitglied nur die Rosinen aus der
    Werte- und Völkergemeinschaft herauspicken darf und den schwierigen Teil hier den
    anderen Mitgliedern überlassen will. Zumal hier die EU den Briten weiter die eigene
    Währung das Pfund zugesteht.

    Es kommt leider wie es kommen muss, viele Firmen auf beiden Seiten könnten Marktan-
    teile kurzfristig durch neue Zölle verlieren; hierdurch bedingt könnte es auch zu vielen
    Insolvenzen und Arbeitsplatzverlusten kommen.

    Die Menschen auf beiden Seiten der EU wünschen sich eine neue Abstimmung. Leider
    sieht das britische Parlament und der britische Premier Boris Johnson hier die Lage
    anders. Wenn von beiden Vertragsparteien eine weitere Verlängerung bis 31. Jan. 2020
    für einen Austritt als nicht dienlich angesehen wird, was soll hier ein Antrag bringen.

    Auf Kosten der Menschen Spielchen zu veranstalten kann bei zukünftigen Wahlen ins
    Auge gehen. Alle Menschen in Europa brauchen sich gegenseitig.


  21. #87
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    werden immer nur die Nachteile des Brexit erwähnt

    Ich stelle mal die Frage in die Runde:
    Was denkt ihr, warum die Mehrheit der Briten FÜR den Austritt aus der EU gestimmt hat, gefördert von der Finanzelite Großbritanniens?

    Was würde ein Verbleib in der EU an Vorteilen bringen?

    Großbritannien lebt in erheblichem Umfang von den vielen Steueroasen, die die EU abgeschafft wissen will.
    Ein erheblicher Teil der Milliardäre der Welt hausiert in Londons City.
    Dort geben sie nicht ETWAS Geld aus, sondern halten das Land am laufen, das nur noch relativ wenig traditionelle Industrien besitzt.
    Daher nimmt die britische Industrie beim Brexit natürlich Schaden, aber das ist nicht existenzbedrohend für Großbritannien.
    Wohl gibt es Probleme für Regionen, die wenig von der britischen Finanzindustrie profitieren, also werden die Schotten, Nordiren, Waliser wohl weniger begeistert sein, wenn die Industrie eventuell bald mit Zöllen behindert wird.
    Auf der anderen Seite kann GB den ganzen Regulierungswahn der EU entwirren und abschaffen, eine ideale Industrieförderung durchführen.
    Aber GB kann sich auch von Ökofaschismus, Einwanderungswahn und anderen Kostenblöcken frei halten, bessere Grundvoraussetzungen für neue Industrieansiedlungen schnell und unbürokratisch gewährleisten.
    Wenn sie wenig falsch machen, können sie von den Balten lernen. Als die 3 baltischen Tiger in die EU eintraten, tourten deren Industrien massiv ab, rutschten in den Industriezusammenbruch und von Krise zu Krise.
    Schafft GB Grundvoraussetzungen, die den Bedingungen der Balten VOR dem EU-Beitritt entsprechen, dann werden sich viele Industriebetriebe aus der EU dort ansiedeln, die Zölle werden schnell sinken und an Bedeutung verlieren, davon bin ich überzeugt.

    Langfristig sehe ich GB´s Zukunft rosiger, als die Zukunft der EUdSSR.

  22. #88

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    Brexit der Briten und mögliche Vorteile.

    Aus der Werte- und Völkergemeinschaft auszutreten muss nicht unbedingt ein Vorteil für
    das Land sein. Die Argumentation, dass die Briten Nettozahler neben den Niederlanden,
    Luxemburg, Finnland, BRD und sonstigen Staaten sind, ist nur augenscheinlich richtig.
    Hier muss gesehen werden, dass die genannten Staaten auch gewaltige Subventionen
    erhalten. Weiter muss gesehen werden, dass durch die Abschaffung von Zöllen auch direkte
    Vorteile im Wettbewerb vorhanden sind. Wie im Vorbericht richtig beschrieben, geht es hier
    der Finanzelite um ganz andere Sachen. Die Nachteile für die arbeitente Bevölkerung werden
    von Lobbyisten geschickt unter dem Teppich gekehrt. Die Abwertung des Pfundes bringt
    den Briten Vorteile im Wettbewerb. Was nützt dieser Vorteil, wenn der Handel mit vielen
    Produkten erlischt. Wie es zur Zeit aussieht werden auf beiden Seiten viele Arbeitsplätze
    wegfallen. Hier sind die Ökonomen sich bekanntlich uneinig. Persönlich hoffe ich für die
    Menschen in Briten, dass der mögliche Austritt Vorteile bringen würde. Hier wird es die
    Zukunft zeigen.

    Aus Sicht vieler EU Bürger ist es auch engstirnig, wenn die Briten hier monieren für
    strukturschwache Gebiete zu bezahlen. In Briten sind auch nicht alle Gebiete gleich
    stark. Menschen, Gebiete und Branchen auszuspielen, ist leider auch keine gute Sache.

    Mit den zukünftigen neuen Zöllen auf beiden Seiten könnten theoretisch hohe Mauern für
    Produkte errichtet werden. Dies sind dann wirklich keine Vorteile auf allen Ebenen.

    Ob es wirklich ein Vorteil ist, wenn zwischen den menschlichen Beziehungen auf beiden
    Seiten riesige Mauern errichtet werden, ist fraglich. Mit Migranten und Flüchtlingen wurde
    GB in vergangenen Epochen durch die vielen Kolonien auch bis heute belastet. Die
    meisten Briten sind also nicht fremdenfeindlich; ob es also vorteilhaft ist, sich hier
    gegen andere Menschen abzuschotten, ist keine gute Frage. Die Völkergemeinschaft
    der EU will keine Abschottungspolitik gegen andere Menschen.

    Es ist nicht strittig, dass ein großer Teil der internationalen Finanzindustrie im Finanz-
    zentrem London seinen Sitz hat. Die britische Regierung will bestimmt internationalen
    Steuerbetrügern durch den Austritt keine Vorteile einräumen. Jeder Staat lebt bekannt-
    lich von Steuereinnahmen. Die gewaltigen Kapitalmengen die hier bewegt werden,
    müssen in Länder gehen, wo Investitionen durchgeführt werden. Die Staaten Luxemburg,
    Schweiz und auch Briten leben auch davon, dass die Banken Gelder ins Ausland trans-
    ferieren -also verleihen für Investitionen. Selbst die Versicherungswirtschaft in Briten
    würde von einer Abschottungspolitik nicht profitieren.

  23. #89

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    Brexit -Die hohe Mauer der Unvernunft?-

    Die Zeit des möglichen Handelns scheint unaufhörlich abzulaufen. Die Weisung des Parlaments nicht ohne einen geregelten Vertrag auszutreten, scheint nicht gehört worden zu sein. Viel Schlimmer scheint hier, dass eine mögliche Fristverlängerung erst gar nicht ins Auge gefasst wird.

    Aus jetziger Sicht könnte es einen Austritt auf dem Rücken der britischen Bevölkerung geben. Auch das "Equal" im britischen Parlament, welches Eigentlich auf eine Möglichkeit
    von Neuwahlen hindeuten könnte und die Möglichkeit einer erneuten Volksbefragung gäb,
    scheint gewollt zu verstreichen.

    Hier ist erstmal ein Austritt aus der europäischen Völkergemeinschaft zu sehen. Die zu-
    künftige neue Grenze spaltet irgendwie das Festland vom Inselstaat. Das freie Reisen über
    die Grenzen scheint in der Zukunft nur wieder mit Passkontrolle möglich zu sein.

    Für die Inselbewohner in Irland scheint es noch Schlimmer zu kommen. Das zarte Pflänzchen
    des Friedens könnte hier bald wieder durch eine harte Grenze in Frage gestellt werden. Hier
    haben die Menschen in beiden Teilen des Landes egal welcher Konfession bestimmt einen
    Frieden verdient. Mit einer künstlichen Spaltung können leider neue Zerwürfnisse entstehen.
    Sicherlich der Backstop wäre hier eine Zwischenlösung für die Menschen gewesen, um
    wieder auf bessere Zeiten zu hoffen? Hier hilft die Engstirnigkeit leider nicht weiter.

    Die Gründe für den gewollten Austritt aus der Werte- und Völkergemeinschaft sind nicht
    nachvollziehbar. In vergangenen Kommentaren wurde darauf hingewiesen, dass die Ver-
    rechnungseinheiten in Valuta der Währungen niemals ein Nachteil für die Briten waren.
    Die Briten haben und hatten hier einen riesigen Handelsraum hinzugewonnen, wo die
    Produkte ohne Zölle vermarktet werden konnten. Durch 4 Meter künstlich errichtete
    Mauern scheinen die Vorteile Übernacht zu verschwinden.

    Noch Schlimmer scheinen die Hilfen für die strukturschwachen Gebiete in Briten zu sein.
    Auch hier wird das Säckel über Nacht geschlossen. Die britischen Landwirte erhielten ge-
    nau wie die anderen Landwirte in Europa Agrarhilfe und sonstige Hilfen.

    Hier ist zu sehen, dass die britische Regierung die vielen Nachteile für Gruppen in GB durch
    Hilfen abfedern möchte. Unter dem Strich wird unnötig viel zerschlagen.

    Was wird aus den vielen Verbundproduktionen in der Flugzeug- und Autoindustrie. Die
    Politik kann hier noch keine Antwort für die Menschen geben.

    Nur für Verrechnungseinheiten ein vereintes Europa zu opfern scheint verkehrt zu sein.

  24. #90
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    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Hier ist erstmal ein Austritt aus der europäischen Völkergemeinschaft zu sehen. Die zu-
    künftige neue Grenze spaltet irgendwie das Festland vom Inselstaat. Das freie Reisen über
    die Grenzen scheint in der Zukunft nur wieder mit Passkontrolle möglich zu sein.


    Ich: GB tritt nicht aus Europa aus, sondern nur aus dem Bürokratiegebilde namens "EUdSSR".
    Europa ist wesentlich größer, als die EU.
    Ich sehe da auch kein großes Problem, wenn die Grenzer die Pässe kontrollieren. Ich lebe ja an einer Grenzstadt und hab bei jedem Tanken diese Prozedur durchgemacht. Das ist nun wirklich kein Beinbruch!


    Für die Inselbewohner in Irland scheint es noch Schlimmer zu kommen. Das zarte Pflänzchen
    des Friedens könnte hier bald wieder durch eine harte Grenze in Frage gestellt werden. Hier
    haben die Menschen in beiden Teilen des Landes egal welcher Konfession bestimmt einen
    Frieden verdient. Mit einer künstlichen Spaltung können leider neue Zerwürfnisse entstehen.
    Sicherlich der Backstop wäre hier eine Zwischenlösung für die Menschen gewesen, um
    wieder auf bessere Zeiten zu hoffen? Hier hilft die Engstirnigkeit leider nicht weiter.

    Ich: Die Iren werden das auch gelassen nehmen. Es wird doch keine innerdeutsche Grenze, wie zwischen der DDR und der BRD errichtet. Beide Seiten haben kein Interesse daran, bei der Irlandfrage große Probleme zu schaffen.

    Die Gründe für den gewollten Austritt aus der Werte- und Völkergemeinschaft sind nicht
    nachvollziehbar. In vergangenen Kommentaren wurde darauf hingewiesen, dass die Ver-
    rechnungseinheiten in Valuta der Währungen niemals ein Nachteil für die Briten waren.
    Die Briten haben und hatten hier einen riesigen Handelsraum hinzugewonnen, wo die
    Produkte ohne Zölle vermarktet werden konnten. Durch 4 Meter künstlich errichtete
    Mauern scheinen die Vorteile Übernacht zu verschwinden.


    Was wird aus den vielen Verbundproduktionen in der Flugzeug- und Autoindustrie. Die
    Politik kann hier noch keine Antwort für die Menschen geben.


    Ich: Die Industrie wird dafür sorgen, daß nach ersten Querelen schnell Hürden, wie Zölle bei der Verbundproduktion, abgesenkt werden.
    Und Gb tritt doch nicht aus der Völker- und Wertegemeinschaft Europas aus. Eher hat sich die diktatorisch agierende EU-Bürokratie langsam immer weiter von den demokratischen Gewohnheiten Europas entfernt.


    Nur für Verrechnungseinheiten ein vereintes Europa zu opfern scheint verkehrt zu sein.

    Ich:Ein vereintes Europa gab, gibt und wird es nicht geben.
    Einige, besonders große Länder, werden durch die Industrie gedrängt, eine gemeinsame Zoll- und Vorschriftenunion zu bilden, was allen mehr Wohlstand bringt, solange die EU-Bürokratie nicht wie ein losgelassenes Raubtier über die Belange und den Willen der Einzeltiere hinweg handelt.
    Finde ich.

  25. #91
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    BREXIT ohne

    Für die Briten ist es besser "ohne" die EU verlassen.

    Alle Verträge neu aushandeln !

    Dies gilt auch für alle anderen Internationalen Zollabkommen.

    Es würde kein Sinn machen weiterhin der Versall der EU zu sein .... über dessen Internationalen Vertragswerk/Abkommen.

    Die Briten haben die Spanier,Franzosen,Vatikan und sogar Deutschland besiegt ...

    Die Briten werden jetzt ihre bequeme Couch/Sofa verlassen müssen .... um die Weichen für die Zukunft zu stellen .... es wird natürlich eine Rauhe SEE (und somit Stress) geben aber am Ende steht ein großer Sieg für die Freiheit und für die Zukunft Britanniens ...

    Britannien bekommt vorerst viel Geld nach dem Brexit, da die Einfuhrumsatzsteuer/Mehrwertsteuer bei Einfuhren aus dem Ausland bei der Einfuhr nach Britannien, sofort an die Behörden einrichtet werden muss.

  26. #92

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    Brexit -Was wäre Demokratie innerhalb der EU ohne faire Meinungsbildung-?

    Die vielen Staaten in der EU haben teilweise auch ein unterschiedliches Parteien und
    Lenksystem in den Staaten. Bekanntlich muss bevor ein Staat in die EU kommt, ein Antrag
    zur Aufnahme gestellt werden. Hier ist bisher kein Staat gezwungen worden, diesen Antrag
    zu stellen.

    Es ist sicherlich auch richtig, dass Europa viel Größer ist, als die heutige EU. Die EU mit
    ihren derzeitigen Mitgliedsstaaten bleibt eine friedliche Völker- und Wirtschaftsgemein-
    schaft. Viele Staaten außerhalb der EU in Europa begehren heute eine Zugehörigkeit und
    konnten bisher aus bestimmten Gründen nicht aufgenommen werden. Voraussetzung ist
    und bleibt, dass die Menschenrechte geachtet und das Wort Demokratie gelebt wird. Auch
    die privilegierte Partnerschaft ist heute kein Fremdwort mit bestimmten Staaten in Europa.
    Hier profitiert zum Beispiel die Türkei im Handel mit der EU. Auch hier dauern die Aufnahme-
    verhandlungen mit der EU und der Türkei schon viele Jahre an. Die gelebte Demokratie
    wird von vielen Mitgliedsstaaten noch anders verstanden, als in der Türkei. Hier könnten
    sich zukünftig irgendwann die Verhältnisse ändern. Natürlich mit dem Wort EU ist nicht
    das Einverleiben von Staaten gemeint. Hier ist auch kein Militärbündnis gegen andere
    Staaten in Europa geschlossen worden. Das hier viele EU-Mitglieder in Europa auch in
    der Nato sind, soll nur auf die friedliche Ausrichtung und auf eine mögliche Verteidigungs-
    bereitschaft im Bündnisfall hindeuten. Die Gründer hatten auch im Sinn, dass die Pass-
    kontrollen an den Grenzen weitgehend wegfallen; jedoch der Außenschutz der Grenzen
    der EU muss beibehalten werden. Durch den gemeinsamen Binnenmarkt in der EU haben
    bisher alle Mitglieder im Handel profitiert. Natürlich unterschiedliche Meinungen in der EU
    sind erlaubt und wichtig. Die Europäische Wirtschaftsunion (EU) ist doch ständig mit den
    Aufgaben gewachsen. Ursprünglich waren es nur wenige Mitgliedsstaaten, die nur die
    Kohle, Stahl und landwirtschaftliche Wirtschaftspolitik ins Lot bringen wollten.

    Bei Europa muss selbstverständlich auch an Russland bis zum Ural gedacht werden. Die
    EU ist ein friedfertiger Verbund aus Mitgliedsstaaten. Russland und viele andere
    europäische Staaten gehören hier nicht der EU an. Es wird hier kein Land in Europa
    gezwungen, einen Aufnahmeantrag in die EU zu stellen. Gegen Staaten die nicht in
    der EU sind, wird keine Agressionspolitik verfolgt.

    Es ist schon richtig, wie auch in den jeweiligen Vorberichten geschrieben, dass die EU
    zur Zeit zu hohe Verwaltungsaufwendungen hat und leider beim Bemühen hier die
    Strukturen zu ändern nicht wirklich weiterkommt. Alleine durch die unterschiedlichen
    Städte Luxemburg, Brüssel und Strassburg, wo Versammlungen abgehalten werden,
    entstehen jeweils beim Zusammenkommen deshalb viel höhere Kosten. Bei Angleichung
    der vielen Gesetze innerhalb der EU-Staaten entstehen zur Zeit die selben Schwierig-
    keiten einer guten Angleichung. Die Meinungsverschiedenheiten werden hier aus-
    debattiert. Es wurde bisher auch kein Staat ausgeschlossen, der sich der EURO-Währung
    verweigert hat.

    Die Sachlage mit dem Britischen Staat ist doch eigentlich sehr einfach. Beim willkürlichen
    Bruch eines Vertrages durch einen Vertragspartner, muss der anderen Partei, die Schaden
    erlitten hat, Schadenersatz gezahlt werden. Niemand hat bei den damaligen Eintrittsver-
    handlungen gesagt, dass die EU kostenlos zu haben sei. Die Kosten für Verwaltung waren
    den Briten voll bekannt. Vertragsbruch kann also sehr teuer werden.

    Außenstehende Staaten sollten sich bei den Austrittsverhandlungen nicht einmischen.
    Hier versuchen teilweise Gruppen die Suppe zu versalzen, weil sie sich aus dem nicht
    gewollten Zerwürfnis zwischen GB und der EU Vorteile erhoffen.


  27. #93

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    Brexit -Entsteht hier eine neue Mauer der Unvernunft?-

    Es scheint hier, dass die Politik in Briten unbedingt ein Zerwürfnis schmieden möchte, was
    in der Völkergemeinschaft der EU keiner will. Gerade die Deutschen haben durch den
    irrationalen "Zweiten Weltkrieg" erfahren, was Teilung bedeuten kann. In Zeiten der Teilung
    hat es auch einen innerdeutschen Handel gegeben. Leider blieb das Menschliche weit-
    gehend auf der Strecke. Die Machtblöcke in beiden Staaten hatten sich für eine harte
    Mauer entschieden.

    Eigentlich sollte der jetzige mögliche Trennschlüssel zwischen der EU und Briten allen Be-
    teiligten eine gute Warnung sein. Im ausgehandelten Vertrag "Brexit-Vertrag" zwischen
    den Vertretern der Gemeinschaft "EU u. GB" war eigentlich das jetzige Vorgehen um
    ständige Veränderungen im Vertrag nicht vorgesehen. Das britische Parlament als oberste
    Instanz bei der Abwicklung des Vertrages, möchte hier einen aus britischer Sicht noch
    besseren Vertrag aushandeln.

    Die Wahrheit hier ist, dass es sich nicht wirklich um Verrechnungseinheiten geht. Es geht
    sich nicht um etwaige Nachteile in Geld für die Briten. Der weltweite zollfreie Handel von
    britischen Waren war bis heute ein gewaltiger geldlicher Vorteil für die Briten. Die
    Menschen haben bis heute durch den Aufbau neuer Firmen und Arbeitsplätze profitiert.

    Die Wahrheit hier ist, dass es sich nicht um das irische Problem Backstop geht.
    Soll den Menschen in der EU u. GB hier wirklich vorgemacht werden, dass es noch
    ein irisches Problem bei den Menschen und dem Handel gegeben hat?

    Auch das Verteilen aus den Fördertöpfen war sicherlich kein Problem in den Mit-
    gliedstaaten.

    Die Kritik, dass die Verwaltungsaufwendungen in der EU für die Parlamente zu hoch
    sind, ist aus Sicht aller Beteiligten richtig. Leider ließen mögliche Verbesserungsvor-
    schläge aus Briten und anderen Staaten bis heute auf sich warten.

    Der freie Handel in der EU war auch bisher kein Problem zwischen den Mitgliedern.

    In einigen Beiträgen wurde der Finanzplatz London erwähnt. Untergeordnet wurde
    hier von den Steueroasen gesprochen, die EU hat hier mit neuen Gesetzen Steuer-
    schlupflöcher geschlossen. Hier wird doch bestimmt nicht sein, dass der britische
    Premierminister Boris Johnson den steuerunehrlichen wieder neue Türen öffnen möchte.

    Der letzte springende Punkt steht bekanntlich nicht in den Austrittsverhandlungen.
    Hier geht es sich um die vermeindlichen Heuschrecken in der Finanzwelt, die Macht
    ist hier so groß, dass auch die jeweiligen Staatsysteme in der EU Schaden erleiden
    können. Hier greifen die Hedge-Fonds direkt das Verbrauchervermögen mit Leerge-
    schäften im Optionshandel oder direkt im CFD-Handel an. Die breite Masse der Be-
    völkerung in der EU und GB wird hier direkt benachteiligt, weil sie nicht über die
    Termingeschäftsfähigkeit verfügt. Diese Gruppe wird ausgeschlossen und muss
    durch ständigen Vermögensverlust den Kopf hinhalten. Soll GB in der Zukunft wieder
    eine große Oase für die Freibeuter der Vergangenheit werden, die aufgrund von
    Rechtlosigkeit gegen die Bevölkerung regiert und agiert haben.

    Die wahren Gründe für den möglichen "No Brexit" also den Austritt ohne Vertrag liegen
    auf der Hand. Die Finanzwelt in Großbritannien will auf Kosten der arbeitenten Menschen
    einen Austritt. Für diese Gruppe von Finanz-Lobbyisten sind die Menschen nur Puppen,
    die funktionieren müssen. Die zukünftige Geschichte wird zeigen, wie unsinnig die
    jetzigen Geschehnisse und Vorgänge sind.

    Ein neues Referendum wäre eine Chance für die Ehrlichkeit in der EU gewesen.

    Die manipulierte Meinung und die Folgen.


  28. #94
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    Euro-Pfund (EUR/GBP)

    Devisen: Euro und britisches Pfund legen zu


    https://www.ariva.de/chart/images/ch...~Uyear~W0~z620


    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Mittwoch zugelegt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Nachmittag mit 1,1051 US-Dollar gehandelt. Er notierte damit etwas höher als im frühen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1025 (Dienstag: 1,1007) Dollar (Dollarkurs) fest. Der Dollar kostete damit 0,9070 (0,9085) Euro.

    https://www.ariva.de/news/devisen-eu...gen-zu-7906225


    Ergo: Die B.-Pfund Anlage liegt dick im plus - da kann mich selbst auf die Schulter klopfen - Hasi sei Dank - Grüße in die Schweiz!



    Gebot(Begehren): https://youtu.be/VegXJvk849E

  29. #95
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    Brexit-Abkommen: Johnson verkündet „großartigen neuen Deal“

    Kurz vor Beginn des EU-Gipfel haben sich Großbritannien und die EU auf eine Vereinbarung zum Brexit geeinigt. „Wo ein Wille ist, ist auch ein Deal - wir haben einen“, schrieb EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Donnerstag auf Twitter. Er schlage dem Gipfel der Staats- und Regierungschef nun vor, das Abkommen zu billigen. Diese treffen heute Abend in Brüssel zusammen.

    Boris Johnson lobte die Version als „großartigen neuen Deal, der uns die Kontrolle über unser Land zurück gibt“. Allerdings könnte ihm die Freude relativ schnell wieder vergehen – denn sein eigener Koalitionspartner, die nordirische DUP-Partei, bekräftigte am Mittwoch, dass sie dem Deal im britischen Parlament nicht zustimmen werde.

    Am Samstag soll es in London zu einer entsprechenden Abstimmung kommen. „Das Parlament soll den Brexit erledigen, damit wir zu anderen Dingen übergehen können, wie Lebenshaltungskosten, unser Gesundheitssystem, Gewaltkriminalität und unsere Umwelt“, schrieb Johnson.

    https://www.welt.de/politik/ausland/...euen-Deal.html


    Ergo: wir müssen den Tag nach dem 31.10.2019 erleben und abwarten - dann sehen wir wie der Brexit wirkt und hält - hoffentlich wird das kein Wackelpudding.

  30. #96
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    BREXIT-DEAL: Die merkwürdige Verschwörungstheorie des Martin Schulz - 17.10.

    Martin Schulz ist für emotionale Auftritte bekannt. Das verschaffte dem SPD-Politiker in seiner Zeit als Präsident des Europäischen Parlaments einige Aufmerksamkeit und Popularität. Schulz kann die komplizierten Mechanismen der europäischen Politik einfach erklären, das ist seine Stärke.

    VIDEO ANSCHAUEN!!!!

    Doch anlässlich der Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor dem Treffen des Europäischen Rats am Donnerstag und Freitag, wo es vor allem auch um eine Lösung des Brexit-Streits gehen wird, verstieg sich Schulz zu Analysen, die für einige Irritationen im Deutschen Bundestag sorgten.

    Schulz hat offenbar eine sehr eigenwillige Theorie, wozu der Brexit vollzogen werden soll. Und welche Absichten der britische Premierminister damit verfolgt. „Alles, was zurzeit abläuft mit diesen Leuten im britischen Unterhaus“, sagte Schulz höchst erregt, ohne seinen Satz zunächst zu Ende zu führen. Dann setzte er erneut an: „Die Leute, die dort sitzen, sind die, die Boris Johnson in die Downing Street gebracht haben. Denen ging es um ein Machtspiel.“

    Das war so weit noch nachvollziehbar, spielte es doch anscheinend auf die Auseinandersetzungen in der Partei des britischen Premierministers an, die zum Rücktritt Theresa Mays und zur Installation Johnsons führten. Doch Schulz dachte nicht an dieses Machtspiel.

    „Es geht im Wesentlichen um etwas ganz anderes“, begann Schulz wieder. „Boris Johnson will das Vereinigte Königreich zum Ableger der Interessen der Vereinigten Staaten von Amerika vor den Toren der Europäischen Union machen“, sagte Schulz. „Er will nicht wie Theresa May eine nahe Anbindung an die Europäische Union.“ Er warnte die Bundeskanzlerin davor, „mitten in der Nacht, morgens um vier, wenn keiner mehr die Augen offen halten kann“, einem Kompromiss zuzustimmen. „Diesmal darf das nicht so gehen.“ Kompromissbereitschaft dürfe nicht zur Selbstaufgabe der eigenen Prinzipien führen.

    Es hat die Qualität einer Verschwörungstheorie, die Schulz dem Bundestag unterbreitete. Sie leitet sich offenbar aus der Tatsache ab, dass Großbritannien bereits Gespräche mit den USA geführt hat. US-Präsident Donald Trump hatte Johnson einen Deal versprochen, wenn das Land einmal die EU verlassen hat. Kann man den beiden dies vorwerfen?

    Was Schulz insinuiert, ist, dass Johnson de facto von den USA gesteuert ist und sein Trachten nur dem Ziel dient, die USA strategisch günstig gegen die Europäische Union zu positionieren. Als planten die USA eine Invasion des Kontinents. Das sind Theorien aus dem weit linken wie auch rechten Spektrum von USA-Gegnern. Schulz hat sie mitten in den Deutschen Bundestag getragen.

    Und dabei beließ er es noch nicht einmal. Dort, wo zuvor der Bundestagspräsident und andere Redner in Anbetracht des Attentats auf die Synagoge von Halle und den Mord an zwei Bürgern zur Mäßigung der Sprache aufforderten, griff Schulz zu Kraftausdrücken, um Trump und Johnson zu charakterisieren.

    „Das ist der Ableger von Donald Trump in der Europäischen Union“, sagte er in Bezug auf Johnson. „Das ist der gleiche politische Tiefflug, der gleiche politische Flachkopf, wie Sie ihn im Bundestag repräsentieren“, sagte er in Richtung der AfD. „Das ist der gleiche intellektuelle Tiefflug.“ Den Einwand eines AfD-Politikers, dass es „unsäglich“ sei, demokratisch gewählte Premierminister so anzugehen, dürften insgeheim auch Politiker anderer Fraktionen geteilt haben.

    Ohne jedes Beispiel sei, dass ein Regierungschef eines anderen Landes bewusst Inhalte eines Gesprächs mit einem anderen Regierungschef lanciert, wetterte Schulz. Nach einem Telefonat zwischen Kanzlerin Merkel und Johnson waren die Inhalte des Gesprächs an die britische Presse durchgestochen worden. Kein schöner Umgang miteinander, aber keinesfalls so unüblich, wie Schulz dies darstellt.

    Für den SPD-Mann ist klar, dass dies nur dem Zweck diente, eine Schuldige – Merkel – für ein Scheitern eines Deals zu benennen. Darin ist sich Schulz ja mit vielen politischen Beobachtern einig, doch im Kontext seiner vorherigen Aussagen hat dies doch ein Geschmäckle. Es suggeriert, die USA steckten mit Großbritannien unter einer Decke. Eine Verschwörungstheorie eben.

    In Schulz’ Weltbild sind die USA zum Feind der Europäischen Union geworden, ist US-Präsident Donald Trump ein Feind der EU und ein Feind Deutschlands. Für einen ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments ist das mindestens eine bemerkenswerte Geisteshaltung.

    https://www.welt.de/politik/deutschl...in-Schulz.html

  31. #97
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    Britisches Unterhaus verschiebt Abstimmung über Brexit-Vertrag - 19.10.2019

    Das britische Parlament hat eine Entscheidung über den Brexit-Deal verschoben. Premierminister Boris Johnson kündigt an, er werde „weiterhin alles tun, damit wir am 31. Oktober die EU verlassen.“

    Das britische Unterhaus hat die entscheidende Abstimmung über den neuen Brexit-Deal mit der Europäischen Union verschoben. Damit greift ein Gesetz, das Premierminister Boris Johnson zwingt, in Brüssel eine Verlängerung der Austrittsfrist zu beantragen. Johnson sagte nach der Abstimmung, er werde „keine Verlängerung mit der EU verhandeln“ und ihr weiterhin klarmachen, dass er gegen einen Aufschub des Austritts sei. Der Termin ist der 31. Oktober. Zugleich kündigte er an, schon in der kommenden Woche über den Deal abstimmen zu lassen. Er werde „weiterhin alles tun, damit wir am 31. Oktober die EU verlassen.“

    VON JOCHEN BUCHSTEINER, LONDON -AKTUALISIERT AM 19.10.2019-18:05

    Die Abgeordneten entschieden – gegen den Willen der Regierung – mit 322 zu 306 Stimmen, die Abstimmung zu verschieben. Damit folgten sie einem Antrag des früheren konservativen Abgeordneten Oliver Letwin. Die Abstimmung über das Abkommen mit der EU soll nun erst stattfinden, nachdem die begleitende Gesetzgebung abgeschlossen ist. Das sogenannte No-Deal-Verhinderungsgesetz, das nun angewandt werden soll, zielt auf eine Verlängerung der Austrittsfrist bis zum 31. Januar. Letwin begründete seinen Vorstoß mit dem Risiko, dass das Vereinigte Königreich am 31. Oktober auch dann ohne Deal ausscheiden könnte, wenn das Parlament den Austrittsvertrag absegnete. Dies wäre der Fall, wenn das zur Implementierung erforderliche „EU Withdrawal Agreement Bill“ bis zum Ende des Monats keine Mehrheit erhalten würde. Dann würde der Austritt nach geltender Rechtslage ohne Vertrag vollzogen.

    https://www.faz.net/aktuell/politik/...-16441331.html


    Liebe Tod & Teufel: https://youtu.be/b-1SH1GybQU

  32. #98
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    Brexit-Boris beantragt Fristverlängerung

    Der britische Premier Boris Johnson hat am Samstagabend einen Brief an EU-Ratspräsident Donald Tusk geschickt, in dem er eine Brexit-Verschiebung bei der EU beantragt. Das teilte Tusk per Twitter mit. „Die Verlängerungsanfrage ist gerade eingetroffen. Ich werde jetzt die Staats- und Regierungschefs der EU befragen, wie sie reagieren sollen“, twitterte Tusk.

    Allerdings: Die britische „BBC“ meldet, Johnson habe den Brief an Tusk nicht unterschrieben, was seine Gültigkeit infrage stelle. Stattdessen habe er einen zweiten Brief an Donald Tusk beigefügt, in dem er erkläre, eine Fristverlängerung sei „ein Fehler“, so die „BBC“.

    Nur Stunden zuvor hatten Johnsons Gegner im britischen Parlament dem Premier noch vorgeworfen, er würde den laut Beschluss geforderten Brief nicht absenden wollen und damit Recht brechen.

    Der Ankündigung vom Abend war eine heftige Debatte und eine Ablehnung der Abstimmung über den von Boris Johnson in den letzten Tagen ausgehandelten Brexit-Deal vorausgegangen.

    Johnson fehlten nur neun Stimmen

    Das Unterhaus, in dem Johnson seit seinem Amtsantritt erst eine einzige Abstimmung gewonnen hat, stimmte mit 322 zu 306 Stimmen für einen Änderungsantrag des Abgeordneten Oliver Letwin (63).

    Zu groß waren die Zweifel, dass die Johnson-Regierung den 500-Seiten-Deal mit der EU bis zum 31. Oktober in britische Gesetze gießen kann. Dann endet die Austrittsfrist, die Brüssel gesetzt hatte. Letwin beantragte deshalb, dass das Parlament nicht über Johnsons Deal, sondern über ein konkretes Brexit-Gesetz abstimmen sollte.

    Knapp war es, sagte Johnson in seiner ersten Reaktion: Neun Stimmen mehr, und er hätte seinen Deal womöglich noch am Samstag ins Ziel bringen können.

    Letwin, aus Sicht der Pro-Europäer der Held des Tages, gehört zu den Abgeordneten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, einen Brexit ohne weitere Vereinbarung („No Deal“) mit all seinen verheerenden Folgen zu verhindern. Dafür war er von Johnson aus der Partei geworfen worden. Er kündigte dennoch an, das Zweckbündnis mit der Opposition sei nun zu Ende. Er werde selbst für den Deal stimmen, wenn die formalen Bedingungen dafür erfüllt sind, sprich: das nötige Gesetzespaket verabschiedet ist............................................... ..

    https://www.bild.de/politik/ausland/...3144.bild.html


    Ergo: der Brexit Zirkus wird in die Verlängerung gehen - die Brexit Show wird für große internationale Unterhaltung sorgen - beliebt bei jung und alt - so wie die Lindenstraße - halt nur etwas aufregender und geiler - geplant sind in etwa 100 Brexit Folgen - die Drehorte werden sein - im Unterhaus und im Oberhaus. Lol..... und wenn sie nicht gestorben sind, dann werden sie im Jahre 2100 immer noch die Zirkusnummer mit dem Brexit aufführen.
    He Leute, blöde Frage: wer bezahlt eigentlich die inszenierte und unendliche Brexit Zirkusnummer? Da wird doch nicht der Scholz das Steuergeld seiner Bürger verheizen?

    Verschobene Brexit-Abstimmung - Die Zirkusnummer
    https://www.spiegel.de/politik/ausla...a-1242968.html

    BREXIT FOLGE 22
    WENN DER HOFNARR KÖNIG WIRD
    https://www.arte.tv/sites/de/story/r...rr-koenig-wird

    BREXIT FOLGE 20
    BREXIT – FASS OHNE BODEN
    https://www.arte.tv/sites/de/story/r...ass-ohne-boden

    WIRD DER MENSCH VOR DEM TATSÄCHLICHEN BREXIT DEN MARS BETRETEN?
    DIE FRAGE STELLT SICH WIRKLICH!
    https://www.arte.tv/sites/de/story/r...style-bis-2020

    https://youtu.be/3LW9ip_sRc8

    https://youtu.be/tc9bz681Lbk

    Hier die Brexit Heizer, Juncker & Scholz, die den Brexit Kessel füttern und auf Druck halten:
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