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Thema: INSOLVENZEN-MELDELISTE BEGINN mit: Gersthofer Insolvenz in Bayern

  1. #1
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    INSOLVENZEN-MELDELISTE BEGINN mit: Gersthofer Insolvenz in Bayern

    INSOLVENZEN-MELDELISTE

    Hier kann ein jeder Insolvenzen melden.
    Wäre sicherlich Interessant zu wissen, wie viele Unternehmen 2018, Insolvenz angemeldet haben.

    Komm heute früh zu meinem Discounter hin, wollte Brot holen und fand folgendes Schild vor:

    Aufgrund Gersthofer Insolvenz haben wir heute keine Ware erhalten!
    Wir bitten um Ihr Verständnis.

    Und auch folgendes im Netz gefunden:

    Aus für Gersthofer Backbetriebe: Über 400 Mitarbeiter ohne Job

    Die Gersthofer Backbetriebe stellen ihren Betrieb ein. Das haben die mehr als 400 Mitarbeiter heute bei einer Betriebsversammlung erfahren. Im Dezember hatte der Konzern Insolvenz angemeldet. Die Verkaufszahlen sinken schon seit längerer Zeit.

    Nicht die Insolvenz hat zur Schließung geführt

    Der Insolvenzverwalter des Betriebs, Max Liebig, sagte laut einer Pressemitteilung, die Insolvenz sei nicht die Ursache, sondern die Wirkung der bereits seit längerem andauernden Unternehmenskrise. Die Schließung des Unternehmens habe sich bereits seit längerem abgezeichnet;

    https://www.br.de/nachrichten/wirtsc...ne-job,RBpw3ui

    Insolvenz Gersthofer Backbetriebe stehen vor dem Aus: 400 Mitarbeiter betroffen

    Die Gersthofer Backbetriebe stehen anscheinend vor dem endgültigen Aus. Über 400 Mitarbeiter bangen um ihren Job. Was Aldi damit zu tun hat.

    Zum 1. Dezember wurde das Insolvenzverfahren für die Gersthofer Backbetriebe eröffnet. Am Freitag teilte der Insolvenzverwalter laut Gewerkschaft dem Betriebsrat mit, dass der Betrieb umgehend stillgelegt wird.

    Lechbäck-Filialen sind auch betroffen

    Schuld daran sei Aldi. Der Großkunde wolle ab sofort keine Ware mehr von den Backbetrieben beziehen. Der weitere Geschäftsbetrieb führe nur zu noch höheren Verlusten. Auch für die Lechbäck-Filialen wurde ein Insolvenzantrag gestellt. Dort arbeiten nochmal 80 Menschen.

    Erst Ende 2014 übernahm die Serafin Unternehmensgruppe den Betrieb zusammen mit den Lechbäck-Verkaufsfilialen. Serafin steht in der Tradition von 150 Jahren Firmengeschichte der Augsburger Unternehmerfamilie Haindl. In der Serafin-Pressemitteilung anlässlich der Übernahme hieß es: „Die Geschäftsführung wird das Unternehmen am Standort Gersthofen mit gleicher Belegschaft unverändert fortführen.“

    https://www.b4bschwaben.de/b4b-nachr...id,256098.html

    Noch was im Netz gefunden:

    Insolvenzbekanntmachungen

    Auf dieser Internetseite veröffentlichen die Insolvenzgerichte der Bundesrepublik Deutschland die Bekanntmachungen, die vorzunehmen sind, wenn ein Insolvenzverfahren bei Gericht beantragt worden ist.

    https://www.insolvenzbekanntmachungen.de/


    Insolvenzen: Immer weniger Firmen gehen pleite
    Die Zahl der Unternehmenspleiten hat sich seit 2003 halbiert. Noch stärker sanken die Verbraucherinsolvenzen. Forscher warnen jedoch, der gute Trend könnte bald enden. 11. Dezember 2018, 11:53 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, fo

    19.900 Unternehmen werden nach Einschätzung von Creditreform bis zum Jahresende den Gang zum Insolvenzrichter angetreten haben.

    https://www.zeit.de/wirtschaft/unter...e-creditreform

  2. #2

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    Das kam im Radio

    Ich habe das eigentlich durch Zufall gehört. Das der Betrieb eingestellt wird, Grund wie du schon geschrieben hast das Aldi keine Ware mehr abnimmt.
    Finde das so gesehen Schade das ein ganzer Betrieb nur von einem Kunden abhängt. Aber vielleicht sollte man dazu auch sagen wer in Zukunft Aldi beliefern wird ;)
    Es heißt Ihle hat den Zuschlag von Aldi nun bekommen. SO wie es scheint wird dann alles von Ihle abgelöst.

  3. #3
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    Landbäckerei Ihle GmbH & Co. KG ist eine Großbäckerei in Friedberg

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Ich habe das eigentlich durch Zufall gehört. Das der Betrieb eingestellt wird, Grund wie du schon geschrieben hast das Aldi keine Ware mehr abnimmt.
    Finde das so gesehen Schade das ein ganzer Betrieb nur von einem Kunden abhängt. Aber vielleicht sollte man dazu auch sagen wer in Zukunft Aldi beliefern wird ;)
    Es heißt Ihle hat den Zuschlag von Aldi nun bekommen. SO wie es scheint wird dann alles von Ihle abgelöst.
    Landbäckerei Ihle – Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Landbäckerei_Ihle
    https://www.ihle.de/impressum.html
    Die Landbäckerei Ihle GmbH & Co. KG ist eine Großbäckerei in Friedberg (Bayern). ... Das Unternehmen beschäftigt etwa 2400 Mitarbeiter in 250 Filialen; Umsatz‎: ‎136 Mio. Euro (2011); Sitz‎: ‎Friedberg (Bayern);Gründung‎: ‎1890;Mitarbeiterzahl‎: ‎2456 (2011)


    Der besagte Discounter, wird auch das Unternehmen, mit einen Festpreis-Liefervertrag ruinieren.

    Kenne einige Unternehmen, denen es so erging.

    Sollte der Hoflieferant eine Preiserhöhung durchsetzen wollen, dann wird der nächste Hoflieferant ausgebeutet.

    Die ausgebeuteten Unternehmen zahlen das mit der Betrieb Substanz, bis nichts mehr geht. Sie lebten vom drauflegen.

    Lieber nichts tun und alle viere hängen lassen:

    https://image.jimcdn.com/app/cms/ima...0104/image.jpg

    GNADENLOSE AUSBEUTUNG IN DEUTSCHEN SUPERMÄRKTEN

    https://youtu.be/73RpheEf7yU

    https://www.stern.de/wirtschaft/job/...n-3427372.html
    Geändert von Luis (12.12.2018 um 10:43 Uhr)

  4. #4
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    CECONOMY in Bälde insolvent?

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-15949079.html

    https://www.ceconomy.de/

    Aktie im Geier Sturzflug:

    https://www.ariva.de/ceconomy_st-akt...&boerse_id=131

    Die Insolvenzwelle wird so richtig rollen wenn die FED den Zins über 3% nach oben zieht.

    https://www.wiwo.de/politik/ausland/.../21099012.html

    "Corporate Zombies" geben auf: Insolvenzverwalter erwartet Insolvenzwelle 2019
    Laut Insolvenzverwalter Lucas Flöther dürfte der 2019 zu weiteren Insolvenzen führen.
    Zwei Branchen und insbesondere eine Region sind wahrscheinlich betroffen.

    Sogenannte Unternehmenszombies

    Unternehmen, deren billiges Geld fehlende Geschäftsmodelle abdeckt, werden auch als "Unternehmenszombies" bezeichnet. Sie existieren in allen Wirtschaftsbereichen, sagte Flöther, aber "sind vom Abschwung besonders betroffen". So hat der Handel in letzter Zeit steigende Insolvenzzahlen erlebt. Das Ende des Aufschwungs ist jetzt bei den Automobilzulieferern spürbar. Die Nachfrage nach Rehabilitationsexperten steigt, mehrere Insolvenzen wurden gemeldet. Die Branche leidet unter der Dieseldiskussion und einer nachlassenden internationalen Nachfrage.

    https://newsbeezer.com/germany/corpo...enzwelle-2019/


    Mehr Netto vom Brutto:

    https://youtu.be/Yu8OYmFToyQ

  5. #5
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    Experten erwarten 2019 mehr Firmenpleiten

    Geringeres Wachstum : Experten erwarten 2019 mehr Firmenpleiten

    Aktualisiert am 26.12.2018-06:02

    Seit Jahren müssen immer weniger Unternehmen in Deutschland Insolvenz anmelden. Doch die Wirtschaft wächst inzwischen langsamer, und die Zeit der extrem niedrigen Zinsen neigt sich irgendwann dem Ende.

    Nach Darstellung von Euler-Hermes-Experte Manfred Stamer haben die Pleitezahlen 2018 schon im Baugewerbe und von Dienstleistern zugenommen. Für 2019 sei mit steigenden Zahlen in den Branchen Transport, Textil, metallverarbeitende Industrie und Energie zu rechnen. Stamer wies dabei auch auf zunehmende Risiken in wichtigen Exportmärkten wie Frankreich, Großbritannien, China oder den Vereinigten Staaten hin.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-15959263.html

  6. #6
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    Zwei Folgeinsolvenzen der Rosenberger-Pleite: Tankstellen GmbH geschlossen

    Nach der Insolvenz der Rosenberger Restaurant GmbH mit Hauptsitz in Loosdorf (Bezirk Melk) im Dezember gingen auch die Rosenberger Tankstellen GmbH und die Rosenberger Fuels GmbH pleite. Über die Rosenberger Tankstellen GmbH wurde am 18. Dezember ein Konkursverfahren eröffnet.

    87 Dienstnehmer und 85 Gläubiger betroffen

    Von der Insolvenz des Betreibers von sechs Autobahntankstellen mit Shell-Produkten sind 87 Dienstnehmer und 85 Gläubiger betroffen. Shell habe den Vertrag vor Konkurseröffnung gekündigt, teilte Weinreich mit. Weil damit die Geschäftsgrundlage wegfiel, wurde das Unternehmen mit 21. Dezember geschlossen.

    https://www.noen.at/niederoesterreic...eich-130732670

    https://www.noen.at/

  7. #7
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    Größter US-Energieversorger muss Insolvenz anmelden

    Nach dem schlimmsten Waldbrand in der Geschichte Kaliforniens bereitet der Energieversorger PG&E seine Insolvenz vor. Die Firma gilt als Mitverursacher der Brände.

    Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien haben den größten US-Energieversorger PG&E in die Pleite getrieben. Bereits am Sonntag war die Chefin des Konzerns, Geisha Williams, zurückgetreten. An diesem Montag kündigte das Management nun einen Antrag auf Gläubigerschutz für Ende Januar an.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...a-1248010.html

  8. #8
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    Atlas Components in Gerabronn ist insolvent

    Atlas Components hatte nach eigenen Angaben in den letzten Jahren massive Verluste eingefahren und am 12. Dezember 2018 Sanierung in Eigenverwaltung beantragt. Bis Ende Februar sind die Löhne der aktuell 102 Mitarbeiter über die Insolvenzgeldversicherung der Bundesagentur für Arbeit abgesichert. Ab März wird laut Rechtsanwalt Martin Lambrecht, dem federführendem Partner bei der Insolvenz, voraussichtlich das Verfahren eröffnet. „Bis dahin werden wir wissen, wohin die Reise mit Atlas Components geht“. Verschiedene Ansätze kämen in Betracht – eventuell auch eine Investorenlösung.

    https://www.swp.de/suedwesten/staedt...-29215213.html

  9. #9
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    K&L: Insolvenz von K&L

    Weilheim/Schongau – Das Weilheimer Traditionsunternehmen K&L ergreift drastische Maßnahmen, um in ruhiges Fahrwasser zu kommen. Der Textilmode-Händler schließt zum 30. April 14 seiner 54 Filialen (eine Auflistung aller Filialen in Bayern finden Sie weiter unten). Betroffen sind knapp 200 Mitarbeiter, wie das Unternehmen bekannt gab. Darunter ist auch die Filiale in Schongau mit elf Beschäftigten.

    Die von der Schließung betroffenen K&L-Filialen liegen bis auf Schongau nicht im Oberland. Neben Bayern finden sie sich in Baden-Württemberg und Sachsen. Es handelt sich bei den Standorten laut Unternehmen um Verkaufsflächen zwischen 500 und 3200 Quadratmetern.

    Folgende Filialen macht K&L zum 30. April dicht: Ingolstadt (Ludwigstraße), Straubing (Ludwigsplatz), Rosenheim (Münchener Straße), Mühldorf (Stadtplatz), Neu-Ulm (Bahnhofstraße), Hof (Karolinenstraße), Pfaffenhofen (Hauptplatz), Schongau (Bahnhofstraße), Ulm (Hirschstraße), Ulm/Blautalcenter (Blaubeurer Straße)), Bad Mergentheim (Johann-Hammer-Straße), Ellwangen (Spitalstraße), Ludwigsburg (Marstall) und Plauen (Postplatz).

    https://www.tz.de/muenchen/region/we...-11470665.html

  10. #10
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    Gerry Weber & Kaufhaus Moses meldet Insolvenz an

    Nachdem Gespräche mit den finanzierenden Banken gescheitert sind, meldet sich das westfälische Unternehmen insolvent. Der Geschäftsbetrieb sei vorerst gesichert.

    Der westfälische Modehändler Gerry Weber ist insolvent. Das Unternehmen beantragte beim Amtsgericht Bielefeld ein vorläufiges Eigenverwaltungsverfahren, teilte es am Freitag mit. Davon betroffen sei nur die Gerry Weber International AG mit 580 Mitarbeitern. Gespräche mit den finanzierenden Banken seien zuvor gescheitert.

    https://www.sueddeutsche.de/wirtscha...venz-1.4303290

    https://www.ariva.de/chart/images/ch...20~U10years~W1

    Bottrop.

    Kurz nach der Öffnung hat das Kaufhaus Moses in der Bottroper City Insolvenz angemeldet. Probleme wegen Dauerbaustelle sollen ein Grund sein.

    Nur drei Monate nach der Eröffnung Ende September hat das Kaufhaus Moses in der Bottroper Innenstadt Insolvenz angemeldet. Das bestätigte der Bottroper Geschäftsführer Henry Bühler auf Nachfrage der Lokalredaktion.

    Das Verfahren läuft beim Amtsgericht Essen. Das hat Rechtsanwalt Dirk Andres zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmt.

    https://www.waz.de/wirtschaft/wirtsc...216288707.html



    Kreditversicherer Euler Hermes: „Die fetten Jahre sind vorbei“ – Insolvenzen werden 2019 weltweit, aber vor allem in China stark steigen

    Die Zombie-Unternehmen sind die ersten Pleite-Kandidaten!

    https://finanzmarktwelt.de/kreditver...teigen-114717/

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...a-1249476.html

  11. #11
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    Gerry Weber schuldet Gläubigern über 200 Millionen Euro

    Grund für den Insolvenzantrag: Gescheiterte Gespräche mit den Gläubigern und Banken über die weitere Konzernfinanzierung!

    ▶︎ Finanzkreisen zufolge, so berichtet es die Nachrichtenagentur Reuters, ging es in den Verhandlungen um rund 200 Millionen Euro an Verbindlichkeiten.

    ▶︎ Nach Informationen des Branchenfachblatts „Textilwirtschaft“ schuldet der Modekonzern Schuldschein-Gläubigern rund 218 Millionen Euro.

    Bereits im November hatten die Gläubiger dem Unternehmen eine Stundung für anstehende Zahlungen gewährt.

    Der Geschäftsbetrieb soll nach Unternehmensangaben in vollem Umfang weitergeführt werden. Die Finanzierung des Modeanbieters sei nach derzeitigem Stand bis ins Jahr 2020 gesichert, hieß es.

    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/...0540.bild.html

  12. #12
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    Was passiert 2019? Versteckte Botschaften im Economist-Cover

    Falls euch noch Sachen zu einzelnen Motiven auf dem Cover einfallen, dann schreibt mir das doch in die Kommentare. Ich hoffe dieses Video ist aufschlussreich und vermittelt einen guten Eindruck darüber, wie viel von den „geheimen“ Wahrheiten eigentlich recht offensichtlich vor uns liegt.

    https://youtu.be/ClLzqzHc-k8

  13. #13
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    Privatinsolvenz? EU plant Reform der Privatinsolvenz: Schulden schneller los

    Die EU will die Dauer der sogenannten Privatinsolvenz auf drei Jahre begrenzen. Heute sind es sechs Jahre. Danach sind die Schulden erloschen und die Betroffenen können einen Neuanfang wagen.

    6,9 Millionen Deutsche sind so verschuldet, dass sie ihren Zahlungsverpflichtungen nicht regelmäßig nachkommen können. Sie gelten als überschuldet. Wenn die Schulden trotz aller Bemühungen nur wachsen, anstatt abzunehmen, ist der letzte Ausweg die sogenannte Privatinsolvenz. 2017 sollen fast 100.000 Personen eine Privatinsolvenz angemeldet haben.

    In Deutschland ist man nach einer Übergangszeit von sechs Jahren schuldenfrei. In anderen EU-Ländern geht das deutlich fixer. In Großbritannien dauert die Karenzzeit nur 12 Monate. Deutsche Schuldner können jetzt aufatmen, denn die EU will die Dauer der Privatinsolvenz auf drei Jahre begrenzen. Kürzere Zeiträume sind dann weiterhin möglich, aber keine längeren. Deutsche Schuldner wären dann schon nach drei Jahren schuldenfrei.

    https://www.stern.de/wirtschaft/geld...z-8563370.html


    Ergo: dann könnten so manche Verschwender bis zu 6 Privatinsolvenzen im Leben durchziehen - das sind diejenigen - die mit Geld niemals umgehen können. Die ehrlichen Sparen schauen dabei in die leere Röhre. Die EU will von oben nach unten umverteilen? Das Schulfach Geld & Wirtschaften fehlt immer noch? Sinnvolles Wirtschaften will auch gelernt sein...

    https://www.google.com/search?client...+immer+noch%3F

    https://www.google.com/search?client...h+gelernt+sein

    https://www.google.com/search?client...e+verschwender

  14. #14
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    Deutsche Fluggesellschaft Germania ist pleite

    Die angeschlagene Fluggesellschaft Germania hat Insolvenz beantragt und stellt mit sofortiger Wirkung ihren Flugbetrieb ein. Der Insolvenzantrag sei beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eingereicht worden, teilte das Unternehmen in der Nacht auf heute mit. „Der Flugbetrieb wird in der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 2019 eingestellt.“ Die Mitarbeiter seien informiert worden.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...a-1251581.html

    https://orf.at/#/stories/3110347/

  15. #15
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    BEV Insolvenz

    Mit der bayerischen Energieversorgungsgesellschaft (BEV) ist der nächste Billigstromanbieter insolvent. Und es wird nicht die letzte Pleite auf dem deutschen Strommarkt sein.

    Die BEV ist nur der jüngste Fall in einer Reihe von Pleiten unter Billigstromanbietern. Dabei spielt der bayerische Energieversorger mit seinen 500.000 Kunden von der Größenordnung in einer Liga mit den Pleiten von Teldafax und Flexstrom.

    Jetzt trifft BEV-Kunden die Insolvenz ihres Stromanbieters, auch finanziell: Eigentlich hätten viele von ihnen noch Boni bekommen sollen. Ihre Ansprüche können sie nun zwar im Rahmen des Insolvenzverfahrens noch anmelden. Die Aussichten auf Erfolg sind laut Experten wie Sieverding aber eher gering.

    https://www.handelsblatt.com/unterne...LjDygMLXGN-ap3

  16. #16
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    Lesara Insolvenz

    Der insolvente Billigmode-Händler Lesara steht vor dem Aus. Die Pleite des einstigen Hoffnungsträgers wirft einige Fragen auf. Andere deutsche Unternehmen können aus dieser Krise lernen.

    https://www.welt.de/wirtschaft/gruen...Start-ups.html

  17. #17
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    Briten-Airline Flybmi Insolvenz

    Schock-Meldung für Kunden der britischen Fluglinie Flybmi:

    Die Gesellschaft hat Insolvenz angemeldet. Alle Flüge sind gestrichen!

    Das betrifft auch etliche deutsche Kunden.

    Denn: Flybmi bediente auch Verbindungen nach Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, München, Nürnberg, Saarbrücken und Rostock-Laage.

    Mit-Ursache für die Pleite laut der Fluggesellschaft selbst: der Brexit.

    Auf der Website von Flybmi heißt es dazu:

    „Die aktuelle Wirtschaftslage und künftige Prognose wird stark durch die unklare Lage des Brexit beeinflusst.

    Das führt dazu, dass wir nicht mehr in der Lage sind, uns profitable Flugverträge in Europa zu sichern.“

    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/...8126.bild.html

  18. #18
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    Erwin Hymer Group North America meldet Insolvenz an

    Update IV –

    Die vom Thor-EHG-Deal ausgenommene Erwin Hymer Group North America ist mit “receivership” in die vorläufige Insolvenz versetzt worden. Alle Mitarbeiter wurden fristlos entlassen.

    Freitag vormittag, 15. Februar: “Vor ungefähr einer halben Stunde wurde in Toronto vom zuständigen Gericht mitgeteilt, dass das Unternehmen EHG NA in “receivership” versetzt wurde, was eine Form der vorläufigen Insolvenz darstellt”, sagt der Sprecher des Gerichtes. “Die Folge davon ist eine gerichtliche Anordnung, die im Wesentlichen die heutige Beschäftigung beendet.”

    O-Ton: “In court this afternoon in Toronto about half an hour ago, the company was placed into receivership, which is a form of insolvency. The effect of that is a court order essentially terminates everyone’s employment effective today.”

    Mitarbeiter der Erwin Hymer Group North America geben an, dass sie sofort entlassen wurden. Sie sagen, sie hätten am Freitagnachmittag diese Mitteilung erhalten. Angestellte am Standort Cambridge in der Shirley Avenue bestätigen vor Ort ihre sofortige Entlassung.

    Weiter wurde mitgeteilt, dass die Löhne bis Freitag (15. Februar) bezahlt werden und dass die Mitarbeiter hoffen, auch ihr Urlaubsgeld innerhalb von zwei Wochen ausgezahlt zu bekommen. Es wurde berichtet, das Unternehmen würde sechs Wochen lang im Leerlauf bleiben, während versucht wird, einen Käufer zu finden. Trotzdem machen sich viele Mitarbeiter Sorgen um ihre langfristigen Perspektiven.

    “Viele Leute, die schon sehr lange hier sind, sind verärgert, weil sie nicht wissen, woher ihre Altersvorsorge kommt, und was mit ihrer Abfindung ist”, wird laut dem Lokalsender CTV-News der Hymer NA-Mitarbeiter Ryan Rogers zitiert, der am Standort Shirley Avenue arbeitete.

    Update III – Erfolgreiches Closing des Thor-EHG-Deals steht an – Kaufpreis wird reduziert.

    Elkhart USA – Thor Industries gab bekannt, dass der bevorstehende Erwerb der Erwin Hymer Group (EHG) voraussichtlich am 1. Februar, abgeschlossen sein wird.

    Thor gab auch Änderungen der finanziellen Bedingungen des Aktienkaufvertrags mit der EHG bekannt, die sich aus dem Ausschluss seiner nordamerikanischen Aktivitäten von der Transaktion ergeben.

    Thor und die Erwin Hymer Group (EHG) arbeiten weiter daran, die nordamerikanischen EHG-Aktivitäten vom Erwerb der EHG durch Thor auszuschließen, einschließlich entsprechender Änderungen der Bedingungen des Aktienkaufvertrags. Die Änderungen werden voraussichtlich eine Kaufpreisreduzierung von 170 Millionen Euro beinhalten, was 195,25 Millionen US-Dollar entspricht. Der ursprüngliche Kaufpreis wurde mit 2,1 Milliarden Euro angegeben.

    Der bisherige syndizierte Darlehensrahmen von Thor wird um den gleichen Betrag reduziert. Darüber hinaus wird erwartet, dass sich die Verpflichtungen der EHG, die Thor andernfalls unter den Bedingungen des ursprünglichen Aktienkaufvertrags angenommen hätte, um 180 Millionen Euro (206,75 Millionen US-Dollar) verringern werden.

    Es wird nicht davon ausgegangen, dass sich die Aktienrückkaufkomponente des Kaufpreises ändert. Nach dem Closing wäre die EHG weiterhin für ihre vertraglichen Verpflichtungen im Zusammenhang mit den nordamerikanischen Unternehmen verantwortlich, übernimmt ansonsten aber keine Verpflichtungen oder Verbindlichkeiten dieser Unternehmen im Rahmen des Aktienkaufvertrags. Es wird erwartet, dass die ausgehandelten Anpassungen des Aktienkaufvertrags im Rahmen der Verpflichtungen des Unternehmens für die Akquisitionsschuldenfinanzierung erfolgen.

    Update II – Die Produktion von Cambridge RV (Hymer NA) soll eingestellt worden sein.

    Laut einer Meldung des Lokalsenders CTV in Cambridge, Ontario, Sitz der Erwin Hymer Group North America, wurde mitgeteilt, dass die Produktion von Cambridge RV eingestellt wurde und Mitarbeitern die Montage an den Fahrzeugen generell untersagt wurde.

    Mehrere Mitarbeiter von Erwin Hymer haben laut CVT bestätigt, dass die Produktion beim Reisemobil-Hersteller in Cambridge gestoppt wurde. Mitarbeiter sagen auch aus, dass der Status ihrer Arbeitsplätze unsicher ist.
    Das Unternehmen betont jedoch, dass kurzfristig keine Entlassungen geplant seien. Laut einer Erklärung der Erwin Hymer Group überprüft das Unternehmen derzeit das Geschäft der nordamerikanischen Niederlassung. „Eine erste Untersuchung ergab finanzielle Unregelmäßigkeiten in der Berichterstattung des Unternehmens. Wir haben ein detailliertes Prüfungsverfahren mit externen Prüfern eingeleitet “, heißt es in der Erklärung.

    Mehrere Manager von Hymer NA wurden bis zum Ermittlungsergebnis suspendiert.

    Update I – Stellungnahme Pressemitteilung der Erwin Hymer Group, Bad Waldsee:

    Die Erwin Hymer Group (EHG) prüft derzeit die Geschäftsaktivitäten der Erwin Hymer Group North America (EHG NA). Erste Untersuchungen haben Unregelmäßigkeiten im Berichtswesen des Unternehmens ergeben. Die EHG hat daraufhin ein umfassendes Audit durch externe Wirtschaftsprüfer eingeleitet. Die EHG handelt im Einklang mit ihrer Null-Toleranz-Politik und wird den Sachverhalt vollständig und umfassend aufklären.

    Auf Details der laufenden Untersuchung wird das Unternehmen nicht weiter eingehen. Im Verlauf der Untersuchung wurden mehrere Manager der EHG NA suspendiert. Als Sofortmaßnahme hat die EHG Führungskräfte damit beauftragt, den laufenden Betrieb der EHG NA und die externe Untersuchung zu unterstützen. Der Fokus der EHG NA auf ihre Produkte, Geschäftspartner und Kunden bleibt unverändert bestehen.

    Thor Industries hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen alle regulatorischen Freigaben für den Erwerb der Erwin Hymer Group erhalten hat. Thor Industries erwartet, dass der Kauf im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2018/19, welches am 30. April 2019 endet, abgeschlossen wird. Aufgrund der laufenden Untersuchungen verhandeln Thor Industries und die Gesellschafter der Erwin Hymer Group über den Abschluss des Kaufs der Erwin Hymer Group ohne das Nordamerika-Geschäft.

    Big trouble in RV-Paradise: Die Erwin Hymer North America Tochter Roadtrek in Kitchener Ontario, Kanada, hat wohl einen handfesten Finanz- und Betrugsskandal. Wie der Info-Newsletter RV Daily Report am 20. Januar mitteilt, seien CEO Jim Hammill, Finanzvorstand Mark Weigel und Chief Operating Officer Howard Stratton mit sofortiger Wirkung entlassen worden. Mindestens einer der Führungskräfte soll nach guter amerikanischer Sitte unter Begleitung direkt vom Firmengelände verwiesen worden sein.

    Es wurde eine staatsanwaltliche Untersuchung wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten eingeleitet. Die Schadenshöhe soll immens sein und könnte verheerende Folgen für die Zukunft der Firma weltweit haben, hieß es aus den Quellen. Gerüchten zu Folge sollen 1.700 Rechnungen für angeblich verkaufte B-Class-Wohnmobile erstellt worden sein, die möglicherweise nicht gebaut wurden. Roadtrek-Händlern soll aufgefallen sein, dass ihr Unternehmen viel mehr Roadtrek-Wohnmobile als verkauft angegeben hat, als die Händler in den letzten Monaten bei Erwin Hymer North America bestellt hatten.

    Die angeblich betrügerischen Rechnungen könnten einen Gesamtwert von über 100 Millionen US-Dollar erreichen. Das Geld soll, so RV Daily Report, auf Bankkonten umgeleitet worden sein, die angeblich hochrangigen Mitgliedern von Erwin Hymer North America oder deren Familienangehörigen gehört haben sollen. Der Zweck der Transaktion bestand wohl darin, die Position von Erwin Hymer North America für eine Akquisition “aufzuhübschen.” (Anmerkung: EHG North America wurde dann tatsächlich Ende letzten Jahres im Rahmen des EHG-Thor-Deals von der amerikanischen Thor-Gruppe mit übernommen)

    Erwin Hymer North America gab am 16. August 2018 eine Pressemitteilung heraus, die besagte, dass das Unternehmen Roadtrek ein starkes Jahr 2017 verzeichnet hatte und mit einem Marktanteil von über 32,5 Prozent in Nordamerika und einem Marktanteil von über 56 Prozent in Kanada im Bereich Class B-Reisemobile gelandet sei, so berichtet Statistical Surveys, ein Marktforschungsunternehmen aus Michigan.

    D.C.I. bleibt am Thema dran, wir haben uns sofort um Statements bemüht und bringen Updates, wenn offizielle Stellungnahmen vorliegen.

    https://caravaning-institut.de/erwin...al-verwickelt/
    Geändert von Luis (21.02.2019 um 10:44 Uhr)

  19. #19
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    Mutter des Billigstromanbieters BEV & Elsflether Werft ist insolvent

    Die Schweizer Genie Holding hat Konkurs beantragt. Für Gläubiger des ebenfalls insolventen Billigstromanbieter BEV ist das eine schlechte Nachricht.

    MünchenSchlechte Nachrichten für 250.000 Kunden des insolventen Billigstromanbieters BEV: Auch die BEV-Muttergesellschaft in der Schweiz hat jetzt Insolvenz beantragt.

    „Der Konkursantrag der Genie Holding AG bedeutet für die Gläubiger der BEV, dass sich ihre Aussichten auf eine Befriedigung ihrer Forderungen leider erheblich verschlechtern“, sagte BEV-Insolvenzverwalter Axel Bierbach am Mittwoch in München.

    Wie das Konkursamt des Kantons Thurgau mitteilte, wurde das Insolvenzverfahren der Genie Holding am Montag eröffnet. Bierbach sagte: „Es bestehen Forderungen von mehr als 100 Millionen Euro der BEV gegen ihre Muttergesellschaft.“

    Der Stromanbieter BEV hatte Ende Januar in München Insolvenz angemeldet. Rund 250.000 Kunden in Deutschland fordern jetzt 50 Millionen Euro an bereits geleisteten Vorauszahlungen zurück. Außerdem steht die Auszahlung von 30 Millionen Euro an zugesagten Boni offen.

    https://www.handelsblatt.com/unterne...kftx3lZDF2-ap3



    Insolvenz der Elsflether Werft: Von der Leyen erhebt schwere Vorwürfe gegen ehemalige Werft-Leitung...

    Die Werft, die das Segelschiff Gorch Fock der Bundesmarine sanieren soll, stellt einen Insolvenzantrag.

    Die Sanierung der Gorch Fock war in den vergangenen Jahren immer teurer geworden, zudem belasten mehrere Ermittlungsverfahren die Werft.

    Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen erhebt schwere Vorwürfe gegen die ehemalige Führung.

    Nach dem Insolvenzantrag der mit der Gorch Fock-Sanierung beauftragten Elsflether Werft hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen schwere Vorwürfe gegen die ehemalige Führung erhoben. "Die alte Geschäftsführung hat, soweit wir das bisher aufklären konnten, Summen in Millionenhöhe, die die Bundeswehr ihr bereits gezahlt hat für die Gorch Fock, nicht an die Unterauftragnehmer weitergeleitet", sagte die CDU-Politikerin. Vor einer Sitzung des Haushaltsauschusses, den sie über den Sachstand informierte, sagte von der Leyen weiter: "Sie hat ein Firmengeflecht aufgebaut von vielen Tochter- und Unterfirmen. Sie hat Millionen aus der Elsflether Werft in dieses Firmengeflecht geleitet."

    Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt inzwischen wegen des Verdachts der Untreue gegen einen Ex-Vorstand. Zudem hat die Staatsanwaltschaft Osnabrück Ermittlungen aufgenommen. Der Verdacht: Korruption. Die neue Geschäftsführung bringe "sehr konstruktiv und professionell Licht ins Dunkel", sagte von der Leyen. Derzeit werde geklärt, wohin das Geld abgeleitet worden sei und wer davon profitiert habe.

    https://www.sueddeutsche.de/wirtscha...venz-1.4338378


    Ergo: Der deutsche Staat hat sich durch eine kleine popelige Werft - dank Trulla Leyen - aufs Kreuz legen lassen - die vielen Millionen liegen bereits auf Auslandkonten. Mit dem schönen Staatsgeld können die Betrüger Herrschaften einige schöne Segelyachten anschaffen und toll urlauben.

    https://www.google.com/search?client...10.TF6r-SzN8oc

    https://www.google.com/search?client...+toll+urlauben.

  20. #20
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    Miller & Monroe meldet Insolvenz an

    Die erst vor wenigen Monaten in Deutschland gestartete Textilkette Miller & Monroe ist schon insolvent. Hunderte Arbeitsplätze sind in Gefahr.

    DüsseldorfEs ist derzeit nicht leicht, in Deutschland mit neuen Filialkonzepten in der Textilbranche zu starten. Diese Erfahrung macht auch Miller & Monroe. Die Vidrea Deutschland GmbH, welche die Läden des Modefilialisten Miller & Monroe in Deutschland betreibt, hat beim Amtsgericht in Hechingen einen Antrag auf Insolvenz gestellt.

    https://www.handelsblatt.com/unterne.../24067884.html

  21. #21
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    Spielwarengeschäft Schinacher meldet Insolvenz an

    Das Spielwarengeschäft Schinacher mit Sitz in Friedrichshafen hat Insolvenz angemeldet. Am 1. April soll das Insolvenzverfahren beginnen. Das berichtet heute die Schwäbische Zeitung. Von der Insolvenz betroffen seien 36 Beschäftigte. Es gebe Interessenten aus der Branche für eine Übernahme, so die Zeitung. Das Unternehmen hat Geschäfte in Friedrichshafen, Konstanz und Kempten.

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-...hafen-100.html

  22. #22
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    Unternehmen müssen Insolvenz nicht mitteilen = EINE SAUEREI !

    Als die Konsumentin zwei Monate später ihre Bestellung immer noch nicht erhalten hatte, ihr der Kaufpreis aber von der Kreditkartenfirma bereits abgebucht worden war, wurde sie stutzig und erkundigte sich bei dem Möbelhändler nach der voraussichtlichen Lieferzeit.

    Die Antwort auf ihre E-Mail-Anfrage überraschte die Konsumentin. Die Firma war laut Monoqi-Kundenservice drei Wochen nach der Bestellung in die Insolvenz geschlittert. In dem Schreiben hieß es außerdem: „Bestellungen, welche vor bzw. am 20.12.2018 getätigt wurden, können nicht mehr ausgeliefert oder erstattet werden. Die Kunden haben die Möglichkeit, die Zahlungen im Rahmen des eröffneten Insolvenzverfahrens geltend zu machen.“

    >>>>>„Unternehmen sind nicht verpflichtet, ihren Kunden eine Insolvenz aktiv mitzuteilen“,<<<<<

    sagt Help-Jurist Sebastian Schumacher.

    Auch sei es Unternehmen nicht verboten, weiterhin Verträge abzuschließen. Strafbar mache sich ein Unternehmen jedoch, wenn es weiterhin Aufträge annehmen würde, diese aber nicht mehr erfüllen könne, so Schumacher.

    Wenn ein Onlineshop insolvent ist, haben jene Kunden bessere Karten, die ein Zahlungsmittel gewählt haben, das ihnen eine lange Frist einräumt, um ihr Geld zurückzuholen. „Im Fall der Konsumentin aus Vorarlberg war es sicherlich von Vorteil, dass sie mit einer Kreditkarte bezahlt hat“, so Karl Gladt, Projektleiter beim Internet Ombudsmann, einer kostenlosen Schlichtungsstelle. Die Käuferin könne sich so ihr Geld bis zu fünf Monate nach der Bestellung zurückerstatten lassen.

    Der Onlinebezahldienst Paypal bietet bei Insolvenzfällen einen Käuferschutz von 45 Tagen. Schlechter gestellt sei ein Verbraucher, der den Kaufpreis per elektronischer Überweisung getätigt hat. „Ist der Kaufpreis bereits am Konto des insolventen Händlers, bleibt dem Verbraucher nur mehr die Möglichkeit, die Forderung im Insolvenzverfahren anzumelden“, sagt Gladt.

    https://help.orf.at/stories/2971579

  23. #23
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    Gläubiger erhalten bei Insolvenzen fast nichts zurück

    Gläubiger bleiben bei Firmenpleiten auf dem größten Teil ihrer Forderungen sitzen. Bei Insolvenzverfahren in Deutschland, die im Jahr 2010 eröffnet und bis Ende 2017 beendet wurden, erhielten sie durchschnittlich 6,2 Prozent zurück. Noch geringer ist diese sogenannte Deckungsquote bei Insolvenzen von Verbrauchern, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Hier lag sie bei lediglich 2,0 Prozent. Bei allen Insolvenzen zusammen mussten die Gläubiger auf 96 Prozent ihrer Forderungen verzichten. Insgesamt mussten sie bei Firmenpleiten in dem genannten Zeitraum Verluste in Höhe von knapp sieben Milliarden Euro verkraften. Bei Verbraucherinsolvenzen summierten sie sich auf rund 4,1 Milliarden Euro.

    Von den etwa 106.300 Insolvenzverfahren von Verbrauchern, die im Jahr 2010 eröffnet wurden, konnten bis Ende 2017 98 Prozent beendet werden, bei den Unternehmen waren es 82 Prozent der 23.500 Verfahren. 941 der insolventen Unternehmen wurden erfolgreich saniert, dabei wurden 11.827 Arbeitsplätze gesichert.

    Besonders häufig habe es einen Sanierungserfolg bei Insolvenzverfahren mit hohen Forderungssummen gegeben, berichtet das Statistische Bundesamt. So hätten beispielsweise bei Verfahren mit Forderungen ab fünf Millionen Euro 23,8 Prozent der Unternehmen saniert werden können. Sehr geringen Sanierungserfolg hätten dagegen Verfahren mit niedrigen Forderungen gehabt: Nur bei 1,5 Prozent der Unternehmen mit Forderungen unter 50.000 Euro sei eine Sanierung erfolgt.

    Im Jahr 2018 meldeten die deutschen Amtsgerichte 19.302 Unternehmensinsolvenzen und damit 3,9 Prozent weniger als im Jahr 2017. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sank damit auf den niedrigsten Stand seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999. Einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen hatte es zuletzt im Krisenjahr 2009 gegeben. Damals hatten die Insolvenzen im Vergleich zum Jahr 2008 um 11,6 Prozent zugenommen.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16110298.html

  24. #24
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    Die nächste Airline-Pleite: WOW stellt Betrieb ein

    Das Fluglinien-Sterben geht weiter!

    Die finanziell angeschlagene isländische Billigfluglinie Wow Air hat ihren Betrieb eingestellt. „Alle Wow-Air-Flüge werden gestrichen“, teilten die Isländer am Donnerstag mit.

    Die Pleite dürfte massive Auswirkungen auf den wichtigen Tourismussektor in Island haben.

    Am Donnerstagmorgen hatte die Airline bereits erklärt, alle Flugzeuge bis auf Weiteres am Boden zu lassen. Als Begründung wurde angegeben, man befinde sich in der Endphase von Kapitalverhandlungen mit Investoren. Bis all das finalisiert sei, würden alle Flüge ausgesetzt.

    Am Morgen wurden unter anderem die Wow-Air-Flüge zwischen Reykjavik und Berlin-Schönefeld sowie Reykjavik und Frankfurt am Main gestrichen. Alle Passagiere seien bereits informiert worden, erklärte die Airline.

    Wow Air fliegt über ihr isländisches Drehkreuz Keflavik bei Reykjavik Ziele in Europa und Nordamerika an. In Deutschland werden die Flughäfen Frankfurt am Main und Berlin-Schönefeld bedient.

    Wow Air reiht sich damit in eine lange Reihe von Pleite-Airlines ein...

    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/...3478.bild.html


    Wow Air stellt Betrieb ein – das sind die Folgen

    Die seit Monaten in Finanzschwierigkeiten steckende Fluggesellschaft hatte in den vergangenen Tagen Gespräche mit Icelandair geführt, nachdem Verhandlungen mit dem Risikokapitalgeber Indigo Partners abgebrochen worden waren.

    Icelandair hatte im vergangenen Jahr ein Übernahmeangebot an Wow Air zurückgezogen. Im Dezember 2018 hatte Wow Air angekündigt, seine Flugzeugflotte von 20 auf elf Flugzeuge zu verkleinern und das Personal um 111 Stellen auf rund 1000 Angestellte zu verringern. Am Flughafen in Keflavik kam es am Vormittag zunächst zu keinen längeren Warteschlangen oder vielen Beschwerden. Im Internet äußerten sich manche dagegen verärgert.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...ie-Folgen.html

  25. #25
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    Leysieffer meldet Insolvenz an

    Der Osnabrücker Süßwarenhersteller Leysieffer ist laut Zeitungsberichten zahlungsunfähig. Der Confiseriehersteller mit Cafés und Geschäften in exklusiven Lagen will sich in Eigenregie sanieren.

    Dienstag, 02.04.2019 19:24 Uhr

    110 Jahre nach seiner Gründung hat der Pralinen- und Schokoladenhersteller Leysieffer Insolvenz angemeldet. Das berichten die "Neue Osnabrücker Zeitung" ("NOZ") und das "Handelsblatt" übereinstimmend. Laut "NOZ", die zuerst über die Insolvenz berichtet hatte, sind 350 Mitarbeiter betroffen, davon rund ein Drittel am Stammsitz. Das Unternehmen habe ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Die Geschäfte liefen uneingeschränkt weiter.

    Als Sanierungsexperte werde der Rechtsanwalt Joachim Walterscheid aus Bad Oeynhausen die Firma durch das Verfahren führen, teilte Leysieffer laut "NOZ" mit. Über die Gründe für die Zahlungsunfähigkeit schweige sich das Unternehmen allerdings aus. Dem "Handelsblatt" gab Walterscheid jedoch Hinweise, indem er sagte, dass über lange Zeit erfolgreiche Unternehmen "manchmal etwas unbeweglich" würden. Alle Kosten kämen nun auf den Prüfstand.

    Trotz des Engagements Walterscheids bleibe der seit 2003 amtierende Geschäftsführer Jan Leysieffer jedoch im Amt und sei "voll handlungsfähig", wie es der "NOZ" zufolge in der Mitteilung weiter heißt. Die Löhne der Mitarbeiter seien bis Ende Mai durch das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit (BA) gesichert, sie seien auf einer Betriebsversammlung über die Situation informiert worden.

    Leysieffer wurde im Jahr 1909 gegründet und ist durch die Herstellung von Schokoladen und Pralinen bekannt geworden. Das Unternehmen betreibt zudem Bistros, Cafés und Confiserien in exklusiven Lagen - in Metropolen wie Hamburg, Berlin und München, aber auch auf der Nobelinsel Sylt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...a-1260918.html

  26. #26
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    Senvion meldet Insolvenz an: 100 Millionen fehlen zum weitermachen und hat-

    950 Millionen Euro Schulden bei den Banken

    Lange hat das Management mit Gläubigerbanken und Hedgefonds um seine Finanzierung gerungen. Aber jetzt ist klar, dass dem Windanlagenhersteller Senvion das Geld ausgeht. Wie das Unternehmen mit Hauptverwaltung in Hamburg am Dienstag mitteilte, hat es am zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Für die Mitarbeiter und den Mehrheitseigner Centerbridge, ein Finanzinvestor aus New York, ist der Schritt ein Debakel. Der Vorstandsvorsitzende Yves Rannou gibt sich aber zuversichtlich, das Unternehmen retten zu können. „Auch wenn es uns bisher noch nicht gelungen ist, durch eine Refinanzierung etwas mehr Freiraum zu gewinnen, so können wir doch auf ein grundsätzlich solides und starkes Geschäftsmodell bauen“, sagte er.

    Bis zur letzten Minute hatte Senvion nach Wegen gesucht, um eine Finanzierungslücke im laufenden Geschäft von 100 Millionen Euro zu schließen. Als Retter in der Not hatten sich die Finanzinvestoren Anchorage und Davidson Kempner angeboten, die sich zuvor schon in eine rund 400 Millionen Euro umfassende Anleihe des Unternehmens eingekauft hatten. Doch ihre Offerte für einen Kredit, dessen Konditionen sie in dieser Woche noch überarbeitet hatten, soll in den finanzierenden Banken, allen voran der Deutschen Bank und der Bayern LB, nicht auf Zustimmung stoßen. Sollte sich das ändern, könne der mit rund 950 Millionen Euro verschuldete Windanlagenhersteller den Insolvenzprozess noch abbrechen, hieß es. Zunächst habe das Amtsgericht den Antrag akzeptiert, womit das Verfahren losgehe. An der Börse stießen die Nachrichten auf ein verheerendes Echo: Der Aktienkurs, der seit Monaten unter Druck ist, fiel am Dienstag um rund 40 Prozent auf 70 Cent.

    Die Senvion SA, die früher Repower hieß, gehört zu den nach Umsatz zehn größten Windanlagenherstellern der Welt. Das Unternehmen kam zuletzt auf Erlöse von etwa 1,45 Milliarden Euro im Jahr und beschäftigt rund um den Erdball etwa 4000 Mitarbeiter. Die Produktion läuft vor allem in Bremerhaven, die Entwicklung findet im sogenannten Techcenter in Osterrönfeld und Osnabrück statt. Dass das Unternehmen in der Krise steckt, hat mit Turbulenzen am Markt zu tun, die auch Wettbewerber zu spüren bekommen. So hat der Rivale Enercon im vergangenen Jahr angekündigt, wegen scharfen Wettbewerbs und veränderter Fördermodelle vor allem im Hauptmarkt Deutschland Hunderte Stellen abzubauen. Auch die Nordex SE mit Sitz in Rostock und Hamburg verzeichnete zuletzt deutliche Umsatz- und Ergebniseinbußen, sieht allerdings für die kommenden Monate bessere Perspektiven. Für Senvion kamen hausgemachte Schwierigkeiten hinzu, vor allem Verzögerungen in der Installation von Windparks, die zu Umsatzausfällen führten. Das Unternehmen habe in einem „herausfordernden Marktumfeld operationale Fehler gemacht“, sagte Rannou, der zum Jahreswechsel die Nachfolge des früheren Schaeffler-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Geißinger an der Konzernspitze angetreten hatte.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16132946.html

    Ergo: Wie viele Firmen gehen noch in die Insolvenz die Milliarden von Schulden aufgetürmt haben? Aktien mit großen Risiken erkennen und sofort aussortieren...

    https://www.google.com/search?client...t+aussortieren

    https://www.google.com/search?client...iz.2hloBeAbERY

  27. #27

  28. #28

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    Insolvenzen

    Frage
    Luis geben die Industrie und Handelskammern in BRD eine Meldeliste über die gesamten
    Insolvenzen im Bundesgebiet. Aus der Vergangenheit ist mir hier von einem Bekannten
    gesagt worden, dass er bei Insolvenzen eine Information erhält. Leider galt diese Info
    nur für Firmen mit Handelregister Eintragung.

  29. #29
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    Loewe ist erneut pleite...

    Der Fernsehhersteller Loewe bedient das höherpreisige Marktsegment. Hier bleibt die Entwicklung aber deutlich hinter den Erwartungen des Unternehmens zurück. Das macht erneut den Gang zum Amtsgericht erforderlich. Die Sanierung will die Firma jedoch selbst stemmen.

    Wenige Jahre nach einer schweren Krise steckt der Fernsehhersteller Loewe erneut in finanziellen Schwierigkeiten. Das Unternehmen im oberfränkischen Kronach hat nach 2013 zum zweiten Mal ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt, wie aus einer Mitteilung hervorging. Die Geschäfte laufen schlechter als erwartet: "Unser relevantes Marktsegment in der gehobenen Preisklasse ist im laufenden Quartal um 20 Prozent rückläufig", erklärte Geschäftsführer Ralf Vogt. Die Löhne und Gehälter der gut 500 Beschäftigten seien in der Sanierungsphase gesichert, der Geschäftsbetrieb soll ohne Einschränkungen weiterlaufen.

    Ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung bedeutet, dass das Management weiter die Verantwortung inne hat, allerdings unter Begleitung eines gerichtlich bestellten externen Sachwalters. Bei einer herkömmlichen Insolvenz dagegen verliert das Management die Kontrolle, stattdessen übernimmt der Insolvenzverwalter die Regie.

    In einer unter Bundesanzeiger.de von der Loewe Technologies GmbH hinterlegten Bilanz weist das Unternehmen für das Jahr 2017 einen Umsatz von knapp 151,4 Millionen Euro aus, nach gut 133 Millionen Euro im Jahr zuvor. Unter dem Strich blieb 2017 ein Verlust von 4,6 Millionen Euro. Im Jahr zuvor hatte das Unternehmen noch fast 35 Millionen Euro verdient.

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Loewe...e21003637.html

  30. #30
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    Autozulieferer Rupert Fertinger GmbH hat fertig und ist pleite...

    Pleiteursachen

    https://www.google.com/search?client...und+ist+pleite

    Offenbar hat sich der Betrieb bei seiner Expansion finanziell übernommen. "Ursache dafür sind hohe Restrukturierungskosten im Zuge der Schließung von zwei Satellitenstandorten sowie hohe Entwicklungsaufwendungen für Neunominierungen", heißt es in einer Aussendung des Unternehmens. So soll sich die Inbetriebnahme des Produktionsstandortes in Polen wegen der Kundenanforderungen schwierig gestaltet haben. Fertinger soll daraufhin Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet haben. Das Produktsortiment wurde verkleinert, zwei Produktionsstandorte wurden offenbar geschlossen.

    Im ersten Quartal 2019 sollen wieder schwarze Zahlen geschrieben worden sein. Doch die Restrukturierungsmaßnahmen haben die Kapitalrücklagen aufgezehrt. Ein neuer finanzieller Zuschuss soll gescheitert sein. Man muss die Reißleine ziehen

    "Es ist geplant das Unternehmen durch das Sanierungsverfahren in Fremdverwaltung zu entschulden und weiterzuführen. In den beiden Produktionsstandorten in Niederösterreich werden 180 MitarbeiterInnen beschäftigt." Die Arbeitsplätze sollen laut Firmenleitung erhalten bleiben. Ein Betriebsrat ist eingerichtet.

    Schulden und Vermögen

    Die Verbindlichkeiten betragen laut Creditreform rund 20,734 Millionen Euro, davon entfallen 6,857 Millionen Euro auf sonstige Verbindlichkeiten, 5,093 Millionen Euro auf Lieferanten, 4,539 Millionen Euro auf Banken, 2,517 millionen Euro auf Rückstellungen und 1,746 Millionen Euro auf ein Factoring-Institut und weiter 5,864 Millionen Euro auf Eventualverbindlichkeiten. Rund 6,453 Millionen Euro Forderungen sind besichert. Laut Creditrefrom sind 240 Gläubiger betroffen.

    Indes beträgt das Vermögen rund 8,619 Millionen Euro, davon entfallen 3,687 Millionen Euro auf das Anlagevermögen und 4,931 Millionen Euro auf das Umlaufvermögen. Die Aktiva sind aber in Höhe von 6,25 Millionen Euro verpfändet. Unterm Strich bleibt somit lediglich ein freies Vermögen in Höhe von 1,693 Millionen Euro.

    https://image.kurier.at/images/cfs_6...4/historie.jpg

    Industrieller Veit Schmid-Schmidsfelden

    Das Unternehmen gehört zu 97 Prozent der Metallwarenberzeugung Rupert Fertinger GmbH um den Industriellen Veit Schmid-Schmidsfelden, drei Prozent hält Herbert Reininger. Laut Bilanz 2017 beschäftigt der Betrieb 198 Mitarbeiter, die Verbindlichkeiten wurden 2017 mit 12,285 Millionen Euro beziffert. Im Jahr 2017 betrug der Jahresverlust 1,889 Millionen Euro, der Bilanzverlust 23,461 Millionen Euro, der Verlustvortrag 1,572 Millionen Euro.

    Bereits 2016 betrug der Bilanzverlust 1,572 Millionen Euro, der Verlustvortrag 1,045 Millionen Euro. Schon 2015 betrug der operative Verlsut 1,133 Millionen Euro und der Bilanzverlust 1,045 Millionen Euro. Selbst 2009 betrug der Bilanzverlust bereits 345.800 Euro, aus den Vorjahren konnte man aber Gewinne auf die neue Bilanz vortragen.

    Die solvente Metallwarenerzeugung Rupert fertinger GmbH gehört zu 99,58 Prozent der Schmid-Schmidsfelden BeteiligungsgmbH, die restlichen Anteile hält Kommerizialrat veit Schmid-Schmidsfelden persönlich. Die Metallwarenerzeugung hält 80 Prozent der Anteile an der Fertinger Armaturen GmbH.

    Abzüglich der Kapitalrücklagen betrug das Eigenkapital noch 496.700 Euro. Indes setzte der Betrieb damals 31,8 Millionen Euro um. Schmid-Schmidsfelden ist auch Arbeitgebervertreter und Chefverhandler in Sachen Kollektivverträge. So war im Vorjahr sein Betrieb während der Verhandlungen von Warnstreiks betroffen.

    Schmid-Schmidsfelden sitzt auch im Aufsichtsrat der AUA und bei Kapsch.

    https://kurier.at/wirtschaft/bitter-...mens/400494973

  31. #31
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    PG&E insolvent - mehr als 50 Milliarden Dollar Schulden

    Ermittler der Behörde CAL Fire teilten dies am Mittwoch (Ortszeit) in ihrem Untersuchungsbericht mit. Die Stromleitungen gehören dem US-Energieversorger Pacific Gas & Electric (PG&E).

    PG&E musste sich insolvent melden

    Nach zahlreichen Großbränden in Kalifornien in den vergangenen Jahren sind immer wieder Vorwürfe gegen PG&E wegen schlecht gewarteter Stromleitungen laut geworden.

    Als Folge der Zerstörung von Paradise haben zahlreiche Betroffene Schadenersatzklagen eingereicht. Wegen der hohen Folgekosten des Waldbrandes meldete PG&E im Januar Insolvenz an.

    Kaliforniens größter Energieversorger hat gigantische Schulden in Höhe von schätzungsweise mehr als 50 Milliarden Dollar, wie aus Unterlagen hervorgeht, die beim Konkursgericht in Nordkalifornien im Januar eingereicht wurden.

    85 Tote, Zehntausende obdachlos

    Starker Wind, warme Temperaturen und eine trockene Vegetation trugen dem Bericht zufolge dazu bei, dass sich das Feuer extrem schnell ausbreitete. Der Report sei der Staatsanwaltschaft im Bezirk Butte County übergeben worden, hieß es.

    Das sogenannte Camp-Feuer war am frühen Morgen des 8. November ausgebrochen. Mehr als 18.000 Gebäude brannten binnen Stunden aus, darunter fast 14.000 Wohnhäuser. 85 Menschen kamen ums Leben, Zehntausende wurden obdachlos. Es war der Brand mit den meisten Toten in Kalifornien seit Beginn der Aufzeichnungen.

    Auch Entertainer Thomas Gottschalk, der eine Villa in Kalifornien hatte, war von dem Brand schwer betroffen. In dem Feuer verlor er mehr als nur sein Heim: Wie später bekannt wurde, gingen auch zahlreiche wichtige Dokumente verloren, die Gottschalk in einem angeblich feuerfesten Safe gelagert hatte. (dpa/ank)

    https://web.de/magazine/panorama/wal...uehrt-33743494

  32. #32
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    Deutscher Taschenhersteller Bree ist pleite

    Der bekannte Produzent von Lederwaren Bree hat beim Amtsgericht Hamburg Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Seine Strategie zur Umsatzsteigerung war nicht aufgegangen.

    Taschenhersteller Bree hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Trotz intensiver Bemühungen und einer kompletten Neuaufstellung sei es nicht gelungen, das Geschäft in die schwarzen Zahlen zurückzuführen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Bree hatte im vergangenen Jahr die Firmenzentrale von Hannover nach Hamburg verlegt, die Kollektion verjüngt und die Zahl der Mitarbeiter verringert.

    So läuft ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung ab

    Ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung ist eine Variante des Insolvenzrechts, die statt einer Abwicklung auf die Sanierung eines Unternehmens zielt. Wichtigster Unterschied: Die Geschäftsleitung bleibt im Amt, ihr wird allerdings ein sogenannter Sachwalter von außen zur Seite gestellt. Die alte Geschäftsführung behält damit große Teile der Verfügungsgewalt über das Unternehmen. Zugleich ist die Firma aber vor Vollstreckungen und Zwangsmaßnahmen von Gläubigern geschützt.

    Ein neuer Online-Shop sollte eine massive Umsatzsteigerung bringen. "Diese Strategie ist leider nicht schnell genug aufgegangen", heißt es in der Mitteilung. Während das Geschäft in den 30 eigenen Filialen zufriedenstellend laufe, liege der Anteil des Online-Umsatzes bei fünf Prozent. Das sei zu wenig, um überleben zu können. Bei anderen Taschenherstellern liegt der Online-Anteil bei 20 Prozent.

    Bree sucht Investor

    Bree suche nun nach einem starken, international erfahrenen Investor aus der Branche. Das Geschäft laufe weiter, Löhne und Gehälter seien durch das Insolvenzgeld gesichert. Bree soll nach Medienberichten noch rund 200 Mitarbeiter beschäftigen. Nach dem Ausstieg der Gründerfamilie Bree liegen die Anteile bei dem Family Office einer reichen Familie, die anonym bleiben will.

    https://www.t-online.de/finanzen/boe...investor-.html

  33. #33
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    Mister*lady mit 167 Mitarbeitern insolvent ...

    Nach Vögele ist die nächste Modekette in die Insolvenz geschlittert. Die mister*lady GmbH & Co KG hat am Donnerstag beim Handelsgericht Wien einen Insolvenzantrag gestellt. Betroffen sind 167 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Von den österreichweit aktuell 35 Filialen sollen einzelne geschlossen werden. Durch ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung soll das Unternehmen fortgeführt werden. Wie die Modekette selbst mitteilte, ist die Insolvenz Folge der „allgemein negativen Ertragsentwicklung im Textil-Einzelhandel“. Durch den zunehmenden Online-Handel im Modebereich sei der Druck auf die Margen gestiegen, erklärte die Geschäftsleistung. Der Fortbestand sei aber durch die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen gewährleistet, wurde betont.

    65 Mitarbeiter werden wohl arbeitslos

    Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die angekündigten Filialschließungen den Job verlieren, war am Donnerstag noch offen. Der Gläubigerschutzverband AKV Europa schätzt, dass rund 65 Mitarbeiter arbeitslos werden. Derzeit werde geprüft, welche der defizitären Filialen geschlossen werden sollen. Die Gläubigerschützer rechnen damit, dass das Handelsgericht noch am Donnerstagnachmittag das Insolvenzverfahren eröffnet und einen Masseverwalter bestimmt.

    Laut Kreditschutzverband KSV1870 betragen die Passiva 3,5 Mio. Euro. 78 Gläubiger seien betroffen. Die Aktiva seien sehr zu schätzen, das Unternehmen habe ein Umlaufvermögen von 1,2 Mio. Euro und ein Warenlager im Wert von 785.000 Euro angegeben, sagte ein KSV-Sprecher. Den Gläubigern werde eine Quote von 20 Prozent, zahlbar binnen zwei Jahren, geboten.

    https://wien.orf.at/news/stories/2981897/

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