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Thema: der neue...oder auch nicht... :-)

  1. #1

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    der neue...oder auch nicht... :-)

    hallo zusammen,

    bin neu im forum...
    aber bin schon seit 1998 kräftig dabei das geld zu verbrennen lach

    mal sehen was man hier liest und an infos bekommt.

    und vielleicht kann ich auch mal helfen...

    gruß vom paten

  2. #2

    Erfahrung mit IAA Plus...40 Tage für ein Paket

    am 5. Juli kam eine Bestellung aus USA
    am 7. Juli war die Bestellung fertig verpackt und gewogen
    am 7. Juli fragt der Kunde nach wie lange es dauert, er ist sehr froh über die schnelle Abwicklung. Papiere wie gewohnt fertig gemacht und ab zum Zoll. Beim Zoll ein freundlicher Mitarbeiter: Die Papiere gibt es nicht mehr, ab jetzt nur noch im Internet.
    Ich will das nicht alles ausführen hier, es war der Horror, anmeldung bei Elster, dabei wollten die Sachen wissen die beim Steuerberater sind, der gerade Urlaub hatte, als alle Infos da waren konnte ich mich nicht anmelden, weil die Zollnummer angeblich nicht zur Steuernummer passte, dem war aber nicht so, ich hab es selbst ausgefüllt. Nachdem ich dann einen Antrag auf änderung downloaden und ausdrucken musste, konnte ich diesen nicht an die angegebene Faxnummer schicken, weil die mein Fax nicht nahm, erst eine Woche später ging das Fax durch. Diese zertifizierungsdatei wurde ein paar Tage später zugeschickt, die Daten mit der Post haben noch mal ne Woche gedauert.
    Dann kam das Ausfüllen der Ausfuhrerklärung, viel Arbeit unsinnige Codes die man irgendwo eintippen muss, eine Menge Stunden und viel Kaffee später war es erledigt zertifiziert und versendet. Der Kunde drohte da schon mit Stornierung. eine Woche später immer noch nichts vom Zoll gehört, der Kunde hat storniert, der Zollbeamte pampt mich bei jeder Frage an, das er dafür nicht zuständig ist. Ich hatte das Ausfuhrverfahren bis 3000 Euro gewählt, logisch bei einem Gesammtwertt von 2378 Euro. War aber falsch, das hätte ich wissen sollen, aber nicht könne, woher auch?
    Ich hab wieder bei Zoll angerufen und gesagt die können den ganzen Mist vergessen, der Kunde hat es storniert. Stornierungen sind beim Zoll wohl völlig unbekannt, wie man da vorgehen muss weiß niemand, außerdem sind die dafür nicht zuständig.
    Nachdem ich mir das 187 Seiten Starke Handbuch am Wochenende reingezogen habe habe ich das relativ schnell hinbekommen.
    Nun hat ein weiterer Kunde eine Bestellung in ähnlicher Höhe vorgenommen und ich hatte mir fest vorgenommen, diesmal klappts, gleich das richtige Ausfuhrverfahren gewählt, ich wusste alles, die Zollstelle von DHL, das es sich um ein CT handelt das mit dem code 40 an us über de versand wird , alles perfekt, abgeschickt, Zoll hat es als erhalten angezeigt und ich warte und warte und warte. Status 31 heißt Überlassen erledigt bla bla, sie können sich ihre Ausfuhrerklärung herunterladen. Kein Problem, doch ein problem, wenn ich die xml Datei die da jetzt im Anhang drinne ist ausdrucke wird das nicht funktionieren, denn ich weiß dadurch das ich die beiden Handbücher auswendig gelernt habe XML ist ein Datenformat das nur die Infomationen speichert, mit dem Formular an sich aber nichts zu tun hat. Ach da haben die Drömels vom Zoll wieder mal was verpennt denke ich mir und rufe meinen Freund den unzuständigen Zollsekretär an und was ist...ist natürlich nicht zuständig, bei ihnen ist der Auftrag erfolgreich ausgeführt, alles in ordnung brauchen sie nur ausdrucken sagt er. Tja dann hab ich noch versucht ihm zu erklären was eine XML Datei ist...er ist nicht zuständig. OK es gibt eine Hotline von ASTRA dem Verandwortlichen der Software. 24 Stunden 7 Tage die Woche, na das nenne ich Service. Seit 6 Tage versuche ich dort jemanden zu erreichen Morgens um 7 sind alle Plätze belegt, Mittags um 12 Nachmittags um 2, Abends um 6, Abends um 10. Ich habe unübertrieben 70 Versuche hinter mir und erreiche niemanden. Heute ruft der Kunde an, wenn ich das Paket morgen nicht versende storniert er.
    Zum Glück klappt das mit dem stornieren schon ganz gut.
    Der Aufwand steht in keinem Verhältnis, bei den 2378 Euro hab ich vielleicht 300 Euro verdient, so viele Stunden wie ich schon in diesen Mist investiret habe, da habe ich schon einige tausend Euro draufgezahlt. Wenn das nicht klappt werde ich in Zukunft Aufträge über 1000 Euro außerhalb der EU einfach ablehnen, der Wirtschaft gehts ja noch nicht schlecht genug.
    Der deutsche Markt wird überschwämmt mit billigplagiaten aus China und wenn ein Unternehmen das ausschließlich deutschen Stahl verwendet zusammen mit seinen Mitarbeitern versucht ein bischen Kohle ins Land zu holen fühlt sich niemand zuständig, ganz im Gegenteil, einem werden nur Steine in den Weg gelegt.
    Ich habe einen Kunden aus Belgien, der auch Geschäfte mit USA abwickelt, der geht einfach zur Post, alles was bis 3000 Euro ist, macht der Postheini nen Stempel drauf, zack und Abfahrt. Wieso geht das bei uns nicht, leben wir nicht alle in der EU?

  3. #3
    Moderator Avatar von Arne67
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    Mit welchem Programm hast Du denn versucht Deine XML datei zu öffnen ? Wenn ich mal dumm fragen darf...

  4. #4
    alles was was das "öffnen mit" hergab
    aber im Handbuch steht das es eine PDF sein soll.

  5. #5

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    Es ist auch ein pdf-file.

    Steht hinter dem betr. Vorgang bei „Neuigkeiten“ ein Ja?
    Dann anklicken und folgend das Pfeilsymbol Antwortnachrichten anfordern anklicken

    Im linken Fenster der Übersicht „Formularaktion steht nun eine Position „Überlassung zur Ausfuhr“.
    Diese anklicken und dann erst in der Kopfzeile das Anlagensymbol mit der Büroklammer anklicken.
    Jetzt siehst Du Dein pdf-file und kannst es öffnen oder direkt drucken.

    Denk daran, dass Du vorher die Schriftart code-128 in Windows installierst, sonst steht Dir das nächste Problem ins Haus. Nur mit dieser Schriftart kann der auf dem ABD erforderliche Barcode ausgedruckt werden. Wenn da Zahlen stehen, weist der Zoll das Papier zurück.

    Gruß
    Dieter

  6. #6

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    Ich habe die gleiche Odyssee hinter mir wie Steppenhund.Ich arbeite in einem ganz kleinen Unternehmen,das vielleicht 4 mal im Jahr etwas mit Zoll-Ausfuhranmeldungen zu tun hat.Ich habe zwar die Hotline erreicht,aber dann wurde nicht lange mit mir gefackelt,dann hatte ich den Stempel "Inkompetent".Beim Zoll selber musste ich mir sagen lassen,dass ich eben ein Seminar hätte besuchen müssen.Ja hakt es denn bei denen?Ich habe jetzt eine Lieferung in die Schweiz,die ich normalerweise im einstufigen Verfahren versendet hätte.Da ich aber nicht genau die Ausfuhrzollstelle kenne,muss ich das Ganze im zweistufigen Verfahren anmelden.Dauert natürlich und der Kunde wartet .
    Jetzt habe ich die Bestätigung des Eingangs meiner Anmeldung und eine MRN.Genügt es,wenn ich die Ware (Wert unter 3.000 €)mit dieser MRN versende?Please help -danke

    Es grüßt Euch die Inkompetente ;)

  7. #7

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    IAA oder IAA-plus ?

  8. #8
    Avatar von D3v1L
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    Genügt es,wenn ich die Ware (Wert unter 3.000 €)mit dieser MRN versende?
    Nein, in Deutschland ist es Pflicht das ABD mitzuführen.

  9. #9

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    Hast Du nur eine MRN (-Nummer) oder hast Du ein Ausfuhrbegleitdokument (ABD) - selbst ausgedruckt mit IAA-plus oder vom Zoll ausgedruckt mit IAA?
    Verschickst Du mit Kurierdienst?

  10. #10

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    Danke Euch-bis jetzt habe ich nur eine MRN (es geht um IAA Plus)-ich werde jetzt mal ABD abwarten.

    LG
    Meike

  11. #11
    Avatar von LiClaSi
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    Postsendungen laufen auch bei uns in Deutschland einfach, allerdings nur bis zu einem Warenwert von 1.000 Eurönchen

    Wir arbeiten zum Glück mit einer Software die uns alles ganz hervorragend vorgibt
    [FONT="Century Gothic"][I][B]Mit einem lieben Gruß aus Bremen

    Claudia[/B][/I][/FONT]

  12. #12

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    Seit nunmehr 6 Tagen habe ich die Meldung: Anmeldung angenommen und es passiert nichts !Wenn ich nicht bald eine Rückmeldung bekomme,werde ich die Lieferung stückeln und 3 Sendungen unter 1.000 Euro draus machen.Da kriegt man doch die Motten.
    Nachdem ich heute beim Zoll niemanden erreichen konnte,habe ich die Hotline von Zivit angerufen.Die Anmeldung liegt vor und kein Mensch kann sich erklären,warum es stockt.Die Dame will sich erkundigen,was passiert ist und sich dann wieder melden.Mal sehen...Derweil steht mir der Kunde auf den Füßen und das mit Recht!
    Also,bitte Daumen drücken-auf dass mich nicht der Herzkasper dahinstrecke

    LG
    Meike

  13. #13
    Avatar von LiClaSi
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    Und? Wie sieht es aus?
    [FONT="Century Gothic"][I][B]Mit einem lieben Gruß aus Bremen

    Claudia[/B][/I][/FONT]

  14. #14
    Gast5369
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    Hallo,

    die IAA+ (oder IAA Plus) ist ja als Serviceleistung der Finanzverwaltung gedacht. Mit ihr ist auch ohne besondere (kostenpflichtige) Software der Nachrichtenaustausch mit dem Zoll möglich. Dabei gibt es aber in der Tat die eine oder andere Hürde, sie hat aber auch Vorteile.

    In den geschilderten Fällen würde ich aber zur Nutzung der "klassichen" IAA raten!

    Hier werden die Daten zur Ausfuhranmeldung lediglich erfasst und eine Arbeitsnummer erzeugt. Man druckt einfach das zugehörige Blatt aus, unterschreibt es und geht damit zum Zollamt um die Ware zu gestellen. Der Zöllner ruft mit der Arbeitsnummer die Daten ab und kann dann ein ABD erstellen und ausdrucken. Damit wird die Ware einfach beim TD abgegeben.

    Bez. Meikes Problem: Wenn der Vorgang "angenommen" wurde, fehlt noch die Entscheidung über die Überlassung. Hier hilft nur ein Kontakt zum Zollamt direkt. Die Zöllner sollen sich den Vorgang (über die MRN oder Bezugsnummer) aufrufen und abschließen.

    Gruß

    Stefan

  15. #15
    Gast5369
    Gast-Trader
    Zitat Zitat von D3v1L Beitrag anzeigen
    Nein, in Deutschland ist es Pflicht das ABD mitzuführen.
    kurze Anmerkung hierzu: Im Gegensatz zum VBD (im Versandverfahren) ist es keine Pflicht das ABD mitzuführen. An der Ausgangszollstelle muss aber die MRN in Klarschrift und als Barcode vorgelegt werden.

    Ich rate aber dazu immer das ABD mitzuführen. Darauf kann man alles ersehen und im Notfallverfahren entstehen auch keine Probleme.

  16. #16

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    Nebenberufliches Onlineeinkommen

    Hallo Leute,
    habe mich mit meinem Anliegen bereits in einem anderen Forum nach Hilfe umgeschaut, aber da scheint niemand wirklich antworten zu wollen und allgemein herrscht dort wohl ein eher unfreundlicher Umgangston - einige werden das Posting eventuell da schon gelesen haben, einige unfreundliche Leute sich vielleicht sogar angesprochen fühlen - liebe Grüße an Euch.

    Daher sorry für das Crossposting, aber ich erhoffe mir hier nun mal wirkliche Ansätze für meine Sache.

    Ich zitiere einfach mal das Posting aus dem anderen Forum:


    Hallo liebe Forengemeinde,

    habe jetzt schon viele Informationen im Internet gefunden, aber bisher hat keine so richtig auf meine Fragen gepasst, warum erkläre ich gleich.

    Zuerst einmal mein Vorhaben: Es geht bei mir in etwa um ein Browsergame - möchte nicht zu viel preisgeben. Aber Fakt ist, der Benutzer registriert sich auf meiner Seite und bekommt gewisse Möglichkeiten nur gegen das Aufladen seines Benutzerkontos.

    Da ich das ganze nur nebenberuflich starten will, da ich mir keinen bahnbrechenden Erfolg ausmalen kann (schön wäre es trotzdem ) stellen sich mir nun folgende Fragen:

    a) Wie am besten anfangen? Als Kleinunternehmer?

    b) Wenn ein Benutzer etwas bei mir kauft, muss ich auf die Kleinunternehmerregelung verweisen obwohl es eigentlich nur ein digitales Produkt ist?

    c) Dürfen Kleinunternehmer auch internationale Geschäfte abschließen? (Im Bezug auf Spieler aus dem Ausland und/oder eine ausländische Version)

    d) Welche Alternativen gibt es, beziehungsweise was wäre mit den wenigsten Kosten / dem geringsten Aufwand verbunden.

    Das ganze soll vorerst wirklich nur aus Spaß betrieben werden, allerdings darf man ja aus Spaß nicht einfach Geld einnehmen. Es wird natürlich viel Zeit in das Projekt fließen, allerdings wird mein Hauptberuf nicht davon beeinflusst und ich bilde auch keine Konkurrenz zu meinem Arbeitgeber. Darüber habe ich mich schon soweit informiert.

    Wie wäre also nun mein weiteres Vorgehen? Gewerbeschein organisieren? Danach meldet sich das Finanzamt wohl von alleine wie ich gelesen habe? In dem zugeschickten Formular soll man wohl Einnahmen angeben die man vermutet, was ist wenn man sich hier überschätzt oder wirklich start unterschätzt?

    Und in welchen Abständen und in welchem Umfang muss ich dem Finanzamt meine Ein- und Ausgaben mitteilen?

    Mal rein angenommen die ganze Sache wird ein Erfolg und erzielt viel mehr als diese 17.500€-Grenze, wie geht man vor? Im Geschäftsjahr noch zu einer größeren Rechtsform "konvertieren"? Mit welchem Kosten und Pflichten ist das verbunden?

    Gruß,
    archimedes
    Vielen vielen Dank im Voraus!

  17. #17

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    Die Kleinunternehmerregelung behandelt nur den Umstand zur Ausweisung der Umsatzsteuer (MwSt) im Rahmen der Vorsteueranmeldung. Diese finanzbürokratische Hürde fällt mit der Kleinunternehmerregelung weg, ist aber eben dann auf max. 17.500,- im ersten Jahr und max. 50k in allen darauffolgenden Jahren begrenzt. Eignet sich also mehr für projektbedingte Aktivitäten. Als Wirtschaftsneuling mit garantiert wenig Einnahmen, so das man schon im Voraus weiß, das man davon nicht leben können wird, kann sich die Kleinunternehmerregelung ggf. als Vorteil ergeben.
    Beim Kleinunternehmer ist Brutto = Netto.
    Du solltest dir grundsätzlich vorher schon überlegen, ob du definitiv (für immer bzw. eine sehr lange Zeit) auf dieser Regelung bleibst.

    Viele tricksen, in dem sie später sobald sie drohen das Limit zu überschreiten, einfach eine neue Firma gründen (mit Vorsteueranmeldung und separater betrieblicher Steuernummer) und alles (Geld + Sachwerte) dorthin transferieren und das Kleinunternehmen auflösen. So entkommt man der potenziellen Steuernachzahlung.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kleinunternehmerregelung
    http://www.e-recht24.de/artikel/steu...atzsteuer.html
    Informiere dich mal ausgiebig über das Thema, gibt genügend Links dazu im Internet - ist net so kompliziert. ;)


    grüße,
    zykez

  18. #18

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    a) Wie am besten anfangen? Als Kleinunternehmer?

    Wäre am wenigsten Aufwand. Sonst hast du Umsatzsteuervoranmeldungen zu tätigen. Für virtuelle Produkte passt es ja gut. Wenn du Produkte im Inland einkaufst und im Ausland verkaufst, wäre der Kleinunternehmer unpassend.

    b) Wenn ein Benutzer etwas bei mir kauft, muss ich auf die Kleinunternehmerregelung verweisen obwohl es eigentlich nur ein digitales Produkt ist?

    Auf das Produkt kommt es nicht an. Die Rechnung muss gewisse Punkte enthalten, aber auch deine Webseite, wo der Nutzer es kaufen kann. Sonst kommt schnell mal ne Abmahnung. Vorher schlau machen!

    c) Dürfen Kleinunternehmer auch internationale Geschäfte abschließen? (Im Bezug auf Spieler aus dem Ausland und/oder eine ausländische Version)

    Rechnungen ins Ausland sind möglich. Ich weiß aber nicht wie es ist, wenn jemand z.B. außerhalb EU oder innerhalb EU mit gültiger Umsatzsteuernummer kauft. Das letztere betrifft eher Firmen, die ja nicht deine Zielgruppe sind. Aber Kunden aus der Schweiz wären ja denkbar. Also ich weiß nicht welche Bedingungen die Rechnungen erfüllen müssen. Kenne mich nur damit aus, wenn man kein Kleinunternehmer ist.

    d) Welche Alternativen gibt es, beziehungsweise was wäre mit den wenigsten Kosten / dem geringsten Aufwand verbunden.

    Denke der Kleinunternehmer ist schon das beste für dich, wenn du keine großen Erwartungen hast.


    Ich glaub dein Arbeitgeber muss dir auch ein Okay geben, dass du eine Firma gründest.

  19. #19

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    Es gibt bzgl. der Kleinunternehmerregelung kein klassisches gut oder schlecht, es hängt vom Anspruch ab, da es ja mit finanzbürokratischen Aufwand zu tun hat.

    Als Kleinunternehmer stellt man eben eine reine "Netto"-Rechnung. Man kann also günstiger verkaufen. Zahlt aber bei allen Einkäufen wie der Verbraucher den ganzen Bruttopreis. Umsatzsteuerzahlende Unternehmen können die Umsatzsteuer bei Einkäufen (Vorsteuer) absetzen bzw. zahlen sie im Endeffekt nur den Netto-Einkaufspreis. Die Vorsteuer zahlen sie auch, aber diese geht weiter an das FA (durchlaufender Posten).

    Ebenso ist der gemeinschaftsliche Warenverkehr mit anderen Unternehmen eingeschränkt (B2B). Im Verkauf an den Endverbraucher (B2C) gibt es da keine Probleme, das geht weiterhin global.

    Wie gesagt, informiere dich über die Pro und Contras bzgl. der Umsatzsteuer, damit du leichter abschätzen kannst, ob es etwas für dich wäre oder nicht. Ich würde dir auch zur Kleinunternehmerregelung raten, außer du hast doch relativ häufiger Betriebsausstattungsanschaffungen. Wir wissen ja nicht was deine Ansprüche sind und du noch so alles im Rahmen deiner Unternehmung planst.

    Das "Okay" des AG gilt nur, wenn du dich nebenberuflich im gleichen Branchensegment selbständig machst. Ist es eine andere Branche als die deines AG, ist eine Bestätigung irrelevant.
    Deine arbeitsvertragsrechtlichen Verpflichtungen gelten dann natürlich immer noch - kannst also net mal blau machen mit der Ausrede "hatte Probleme in meinem Unternehmen". :P


    grüße,
    zykez

  20. #20

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    Hey, war jetzt eine kurze Zeit verhindert.
    Vielen Dank für die Antworten!

    Werde dann wohl die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Wenn das ganze mal größere Dimensionen annimmt kann man das Projekt ja immernocch auf größere Säulen stellen.

    Betriebsausstattungsanschaffungen habe ich kaum, da ich alles auf meinem privaten Computer entwickel - der sollte auch die nächsten Jahre noch ausreichen. Die einzigen Mittel, die alleine für das Projekt draufgehen, sind Serverkosten (zu Beginn 20-40€ im Monat), das wars.

    Eventuell die ein oder andere Werbemaßnahme mit geringem Budget, aber nichts wo ich soviel einsparen kann, dass es das Ausweisen der Umsatzsteuer wert ist. Sofern ich das richtig bewerte.


    Liebe Grüße!

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