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Thema: Gazprom

  1. #1090
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    Gazprom-Aktie knickt ein: Sorge um die Dividende


  2. #1091
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    Vertrag mit Gazprom - Schalke stellt Weichen für die Zukunft

    Gerade erst hat der FC Schalke 04 den Vertrag mit Hauptsponsor Gazprom verlängert. Marketing-Vorstand Alexander Jobs äußert sich im Interview dazu.

    Vertrag mit Gazprom - Schalke stellt Weichen für die Zukunft | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/gels...l#plx363870995


    Schalke 04 verlängert mit Trikotsponsor Gazprom bis 2022

    120-Millionen-Deal für Schalke


    Nach Informationen von Sport Bild erhalten die Königsblauen insgesamt 120 Millionen von dem russischen Staatsunternehmen bis Vertragsende; bei größerem sportlichen Erfolg sind offenbar weitere Bonuszahlungen möglich. So könnte Schalke sogar auf 150 Millionen Euro kommen.

    http://www.sport1.de/fussball/bundes...zprom-bis-2022

  3. #1092
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    Kurze Atempause für Eon - Gewinn steigt dank neuem Gasvertrag


  4. #1093
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    Japanische Unternehmen wollen eine Raffinerie in Sachalin und kleine LNG-Anlagen zu bauen,

    23-05-2016
    Japanische Unternehmen wollen eine Raffinerie in Sachalin und kleine LNG-Anlagen zu bauen,
    drucken El. Post
    Japanische JGC, Mitsubishi Corporation und Mitsui & CoLtd bekundeten ihr Interesse an einer Reihe von Öl- und Gasprojekte auf Sachalin. Insbesondere können Unternehmen, die an den Bau von Raffinerien und kleine LNG-Anlagen, sowie die Schaffung von Gaschemieproduktion auf der russischen Insel. Dies ist eines der Ergebnisse der Gespräche, die von Vize-Premierminister, Präsidialgesandte im Fernen Osten Federal District Juri Trutnew Leitung in Tokio, der russischen Delegation abgehalten wurden.

    Der Leiter der Inselregion Oleg Kozhemyako wurde auch ein Teil in Japan zu arbeiten, der russischen Delegation. Am Dienstag führte er Gespräche mit der Führung von JGC - einem großen japanischen Anlagenbauer (Früher, sie ist eine der EPC-Auftragnehmer von "Yamal LNG" Projekt wurde). Es wird berichtet, dass der Chairman Emeritus von JGC ЁsihiraSigehisa bei dem Treffen Interesse bekundet in Projekte wie den Bau von kleinen Pflanzen auf Sachalin verflüssigt und komprimiertes Erdgas, sowie die Einrichtung in der Region des Systems in teilnehmenden Stationen für Kraftfahrzeuge zu füllen. Darüber hinaus erörterte er die Raffinerie Bauprojekt auf Sachalin. Im Anschluss an die Gespräche einigten sich die Parteien auf, in naher Zukunft zu entscheiden, welche spezifischen Projekte werden sie zusammenarbeiten.

    Mit Mitsubishi Corporation und Mitsui & CoLtd sprach russischen Beamten über die Entwicklung des Projekts "Sachalin-2" (beide Unternehmen daran beteiligt sind, die über 10% und 12,5%, bzw. die russische Partei - "Gazprom" mit 50% plus eine Aktie, die Europäische - Shell c 27 , 5% minus eine Aktie). Entwurf Aussichten für den Bau der dritten Stufe einer Gasverflüssigungsanlage verbunden und die Produktion zu erhöhen. war auch bei der Schaffung von Sakhalin Gas chemischen Produktion und Durchführung von lokalen Projekten, die die Verwendung von Aniva Gasvorkommen die mögliche Beteiligung der japanischen Unternehmen diskutiert.

    Mitsui interessiert sich auch für Aktien von "RusHydro" zu kaufen, sagte er Mitglieder der Presse selbst Trutnev.

    Yu.Trutnevs begrüßte die "sehr kräftig Wunsch" seitens der Unternehmen und japanischen Beamten zu kooperieren.

    Neben dem Fernen Osten (FRDV) Development Fund hat angeboten Investoren aus Japan, 29 Investitionsprojekte in Höhe von insgesamt $ 16000000000.

    Wie wir bereits über die Pläne der Projekt Aktionäre berichtet haben, "Sachalin-2" ein Drittel aller im Rahmen des LNG-Anlage arbeiten zu bauen. Im letzten Herbst O.Kozhemyako sagte, dass die Sakhalin Behörden die 2016 endgültig investresheniya auf der 3. Stufe von "Sachalin-2" erwarten. Dieses Projekt wird in den nächsten drei bis vier Jahren umgesetzt werden, sagte der Leiter der Region. Im vergangenen Jahr im Rahmen der "Sachalin-2" 5,15 Millionen Tonnen Öl und Kondensat produziert und produziert 10,8 Millionen Tonnen LNG, nach "Gazprom".

    OilCapital.ru

    http://rosngs.ru/index.php?option=co...81%D0%BF%D0%B3

  5. #1094
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    Gewinn fällt

    Operativer Gewinn im letzten (also 2.) Quartal 2016 gegen Vorjahresquartal halbiert, deshalb der Kurssturz.
    Im Halbjahr sieht es insgesamt noch ganz gut aus, der Nettogewinn fällt nur um 10%.

    Quelle:
    http://www.gazprom.com/f/posts/44/30...-2q2016-en.pdf

  6. #1095
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    Gazprom

    die Aktionäre des russischen Erdgasriesen Gazprom durchaus berechtigte Hoffnungen auf eine zweistellige Dividendenrendite machen. Doch durch die jüngste Entwicklung scheint die Anhebung der Ausschüttungsquote von knapp 25 auf 50 Prozent auszufallen. Allerdings fallen Anleger weich.

    MEHR
    https://www.finanzen100.de/finanznac...SOURCE=7001008

  7. #1096

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    was sind deren Produktionskosten pro barrel? das wäre interessant zu wissen

  8. #1097
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    Produktionskosten pro Barrel?
    Das rechnet sich doch jeder nach belieben schön!
    Letztlich interessiert doch nur, was finanziell am Ende raus kommt.
    Die Dividende wird hier:
    http://www.dohod.ru/ik/analytics/dividend/
    auch auf gut 6% vor Steuer geschätzt.
    Nachdem der Rubel in den letzten 12 Monaten fast 50% gestiegen ist, sollten die Anleger nicht allzu große Erwartungen auf die kommenden Gewinne stellen. Schließlich steigen so die Kosten massiv.
    Die Kursentwicklung von Gazprom spricht Bände.
    Fast alle Russen sind die letzten 12 Monate massiv gestiegen, bis auf das Schwerstgewicht Gazprom.
    Die Entwicklung bis Ende 2015 hier gebündelt:
    http://www.gazprom.com/f/posts/12/00...11-2015-en.pdf

  9. #1098
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    02/03/2017
    13:42 Gazprom intends to pay dividends.


    Gazprom BOD considered dividend policies for 2017-2019, the company informed.

    It was noted that in spite of the volatility on the capital markets last years Gazprom supported steady level of dividends at 7.2-7.89 rub./ pcs during 2013-2015.

    With respect to the terms, debt burden and investment needs the management board is going to affirm the same volume of the dividends as it was paid up for 2015 (186.8bn rub. or 7.89 rub./pcs).

    The dividend policy for 2018-2019 is assumed to be developed with respect of the situation on the world markets, net profit, free money flow etc.

    Gazprom (TIN 7736050003) is the largest gas company in the world. The share capital is equal to 118.367bn rub. split in 23673512900 common stocks of 5 rub. par. The working interest is held by the government. In 2013 Gazprom increased output by 400mln m3 to 487.4bn m3 of gas.

    The IH 2016 net profit (IAS) dropped 10% to 607.16bn rub.; revenues from sales moved up 5% to 3.064trill rub.

    The 9-month 2016 net profit (RAS) was halved to 75.42bn rub. from 169.754bn rub.; revenues being down 10.2% to 2.776tril rub. from 3.09tril rub



    "AK&M", 02.03.2017

  10. #1099
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    EU-Kommission setzt auf Zusagen von Gazprom

    Brüssel (dpa) - Im Kartellverfahren gegen Gazprom wegen Abschottung osteuropäischer Märkte setzt die EU-Kommission auf eine Einigung mit dem russischen Staatskonzern.

    Das Unternehmen habe weitreichende Zusagen gemacht, die wettbewerbsrechtliche Bedenken ausräumten und günstigere Preise sicherten, sagte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Bis Mai haben Betroffene aber noch Gelegenheit, Einwände zu erheben.

    Es geht um die beherrschende Stellung von Gazprom als Lieferant für die drei Baltenstaaten sowie Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn und Bulgarien. Die EU-Kommission hatte im April 2015 in einer Beschwerde erklärt, Gazprom verstoße mit seiner Gesamtstrategie zur Abschottung dieser Gasmärkte gegen EU-Kartellvorschriften. Der russische Konzern musste mit einer Milliardenstrafe rechnen.

    Doch betonte Vestager: "Wir sind davon überzeugt, dass die Verpflichtungszusagen von Gazprom die uneingeschränkte Lieferung von Gas in Mittel- und Osteuropa zu wettbewerbsbestimmten Preisen ermöglichen. Durch die Angebote von Gazprom werden unsere wettbewerbsrechtlichen Bedenken ausgeräumt." Konkret hofft die Brüsseler Behörde auf mehr Wettbewerb und niedrigere Preise für Bürger und Unternehmen.

    So sagte Gazprom den Angaben zufolge zu, vertragliche Hindernisse für den freien Gashandel zwischen den betroffenen Staaten auszuräumen. Dabei geht es etwa um Klauseln, dass die Bezieher das russische Gas nicht weiter verkaufen dürfen oder einen Teil des Gewinns aus dem Wiederverkauf an Gazprom abführen müssen. Solche Bestimmungen sollen getilgt werden.

    Zweiter Punkt: Habe Gazprom bisher "durch territoriale Beschränkungen" in Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen und Polen systematisch überhöhte Preise verlangen können, verpflichte sich das Unternehmen nun zu wesentlichen Änderungen. Damit entstünden wettbewerbsbestimmte Preise. Denn Gazprom akzeptiere am Wettbewerb orientierte sogenannte Benchmarks und Preisrevisionsklauseln. Die Abnehmer können also im Zweifel ihre Preise nachverhandeln.

    Darüber hinaus hat Gazprom nach Angaben der Kommission zugesagt, von Bulgarien keinen Schadenersatz wegen der Einstellung des South-Stream-Pipelineprojekts zu fordern.

    Insgesamt böten die Zusagen von Gazprom eine "zukunftsorientierte Lösung", sagte Vestager. "Das ist für Millionen Europäer von Belang, die zu Hause und in ihren Betrieben auf Gas angewiesen sind." Auf die Frage, ob die EU-Kommission Russland damit in Zeiten politischer Spannungen zu weit entgegenkomme, sagte die Kommissarin, es gehe einzig um sachgerechte Lösungen im Sinne der Bürger. "Man muss bei der Durchsetzung der Vorschriften Abstand zur Politik halten."

    Das weitere Verfahren ist nun so vorgesehen: Betroffene Staaten, Unternehmen oder Bürger können binnen sieben Wochen Stellung zu der geplanten Lösung nehmen. Die Kommission prüft Einwände und trifft dann eine endgültige Entscheidung, ob die Zusagen wirklich das Problem lösen. In dem Fall würden diese für Gazprom für bindend erklärt. Verstoße der Konzern dagegen, könnte eine Geldbuße von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes erhoben werden, sagte Vestager.
    http://www.sueddeutsche.de/news/wirt...0313-99-646789

  11. #1100
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    Gewinn 2016 stabil, Umsatz gesunken

    30/03/2017
    15:31
    Чистая прибыль Газпрома по РСБУ в 2016 году выросла на 2% до 411.4 млрд руб.



    Чистая прибыль Газпрома по РСБУ в 2016 году выросла на 2% до 411.4 млрд руб. с 403.5 млрд руб. годом ранее. Об этом говорится в отчете Газпрома.

    Выручка компании в 2016 году сократилась на 9% до 3.934 трлн руб. с 4.334 трлн руб., в том числе выручка от продажи газа - также на 9% до 2.66 трлн руб. с 3.054 трлн руб.

  12. #1101
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    Gazprom

    Gazprom mit Gewinnrückgang – was ist jetzt zu tun?

    Der weltgrößte Erdgasproduzent Gazprom hat gestern seine Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Der Gewinn des halbstaatlichen Konzerns sank um acht Prozent. Dem strauchelnden Aktienkurs konnten diese Daten dementsprechend nicht helfen – es ging weiter nach unten. Wie sollten sich Anleger jetzt verhalten?

    Während die Erlöse des Unternehmens in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um vier Prozent auf 1,8 Billionen Rubel (umgerechnet 28,6 Milliarden Euro) kletterten, verringerte sich der Nettogewinn um acht Prozent auf 334 Milliarden Rubel (knapp 5,3 Milliarden Euro). Für das Gesamtjahr rechnet Gazprom vor allem wegen der hohen Gasnachfrage aus Westeuropa mit einem höheren Umsatz und einem EBITDA-Zuwachs von zehn Prozent.
    Für Gegenwind sorgte im gestrigen Handel zudem eine Niederlage vor einem Stockholmer Schiedsgericht im Gasstreit mit der Ukraine. Mehr dazu lesen Sie hier.

    Chartbild hat sich weiter verschlechtert
    Durch den jüngsten Kursrückgang ist die wichtige charttechnische Marke von 4,23 Dollar nun klar unterschritten worden. Die Chancen auf eine rasche Erholung sind dadurch weiter geschrumpft. Wer die Aktie hat, sollte unbedingt den Stopp bei 3,50 Euro beachten. Nicht investierte Anleger bleiben an der Seitenlinie.

    mehr
    http://www.deraktionaer.de/aktie/gaz...un--319340.htm

  13. #1102
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    Energiedaten Aktuell

    ich habe heute die aktuelle energiedaten des bundesministeriums für wirtschaft und energie, stand mai 2017, runtergeladen. sehr interessant, vor allem für die, die in energiewerte investiert sind.
    besonders interessant sind die erdgasdaden der usa: reserven komplett ca. 10500 mrd.m3, förderung gesamt 768 mrd. pro jahr (2015). wie lange reichen die reserven? 10500/768= ca. 13-14 jahre? jetzt haben wir 2017 und nicht 2015, also reichts nur noch für 10-11 jahre? nicht sehr lange! wenn sie die förderung erhöhen, so wird es noch weniger sein.
    sind bei diesen zahlen die schiefergas vorräte bzw. förderung dabei? ja! es sieht man an den daten: die naturgasreserven der usa haben sich von 5300 mrd.m3 im jahr 2004 auf 10400mrd.m3 im jahr 2015 erhöht! es ist faktor 2! förderung 511 mrd.m3 im jahr 2004 und 768mrd.m3 im jahr 2015, es ist ein faktor 1,5. so viel zur schiefergas revolution.
    ich habe meinen gazprom-depotanteil etwas aufgestockt.

    unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Bin...ationFile&v=41
    können sie sich die aktuellen daten vom bmwi runterladen.

  14. #1103
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    Die Russen sehen das selbst aber nicht so rosig.

    https://deutsch.rt.com/wirtschaft/53...und-kohle-vor/

    Ein Schlüsselsatz daraus:
    Die größten Überschüsse fallen jedoch im Bereich Erdgas an. In Nordamerika liegen größere Erdgas-Vorkommen als irgendwo anders auf der Welt. Die USA haben bei weitem die niedrigsten Erdgas-Preise weltweit. Man habe vor, so Trump und Rick Perry letzte Woche, den "Nahen Osten und Russland als Primärlieferanten nach Europa und Asien zu ersetzen".

    Die Aussage ist aber nicht ganz richtig.
    Akron gibt ja auf Seite 17 sehr schön einen Einblick in die Preisentwicklungen.
    Die eigenen Einkaufpreise liegen konsrtant leicht unter den "nidrigsten Preisen der Welt" (also die USA-Preise sind gemeint).
    Düngemittelbuden dürften also außerhalb der USA oder Rußlands kaum langfristig wettbewerbsfähig sein.

    Hier die Quelle, die taufrische Präsentation von Akron

    http://www.acron.ru/upload/iblock/18...06-eng-web.pdf

  15. #1104
    Premium-Mitglied Avatar von Walter
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    ...In Nordamerika liegen größere Erdgas-Vorkommen als irgendwo anders auf der Welt...
    laut der Statistik des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie haben die USA ca. 10400 Mrd.m3 sichere Gasreserven (Naturalgas + Frackinggas). Russland hat um die 48000 Mrd.m3.
    Es existieren in den USA keine riesige Gasfelder!
    Auch bei den geschätzten Reserven sieht es bei den USA veglichen mit der jährlichen Förderung eher mau aus.
    Auch die sichere Ölreserven reichen den Amerikanern für ca. 9 Jahre nur. (das Frackingöl mit berücksichtigt!)

    Wahrscheinliche Reserven.JPG


    Mit Nordamerika ist Kanada, USA und Mexiko gemeint

    P.S. Zitat: " Seit Ende 2015, als der Kongress ein Gesetz verabschiedete, das das Öl- und Gas-Exportverbot aufhob, haben US-Unternehmen mehr als 150 Millionen Barrel Rohöl exportiert."
    Wau etwas mehr als einen Tages Weltverbrauch in 2,5 Jahren!

  16. #1105
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    Gazprom: Jetzt herrscht Klarheit

    Lange Zeit wurde darüber spekuliert, seit gestern wissen die Marktteilnehmer nun Bescheid: Gazprom soll ab dem 20. Dezember 2019 erstmals Erdgas aus Sibirien nach China liefern. Dies vereinbarten Vertreter des chinesischen Energieriesen CNPC und des weltgrößten Erdgasproduzenten bei einem Treffen in Moskau.
    .
    Bislang wurde lediglich ein grober Zeitraum zwischen Mai 2019 und Mai 2021 als Beginn der Lieferungen genannt. Da Gazprom mit dem Bau der Pipeline offenbar gut vorankommt, sollte der Start Ende Dezember nun aber gesichert sein. Der russische Konzern soll demnach jährlich rund 38 Milliarden Kubikmeter Erdgas an CNPC liefern. Für Gazprom bedeutet dies Zugang zu einem lukrativen und vor allem wachstumsstarken Markt. Chinas Gasverbrauch überstieg erst kürzlich die Marke von 200 Milliarden Kubikmeter und könnte Expertenschätzungen zufolge in frühestens fünf Jahren sogar bis auf 300 Milliarden Kubikmeter wachsen.

    Die langfristigen Perspektiven für Gazprom bleiben gut. Die extrem günstig bewertete Aktie bleibt aber wegen der politischen Risiken sowie des aktuell eher trüben Chartbildes vorerst nur etwas für mutige Anleger.

    Quelle: http://www.deraktionaer.de/aktie/gaz...eit-325440.htm

    Kusoke

  17. #1106

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    gelbe Gefahr

    Chinesen zahlen schlechte Preise. Als Ljosha Miller seinerzeit von 1.000 USD je Tm3 fabulierte, winkte der Chinese gleich ab. Mondpreise und wollte dauerhaft maximal 180 USD berappen. Die Gelben sind keine Garanten fuer volle Taschen.

  18. #1107
    Premium-Mitglied Avatar von Walter
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    sehr viel sind die 38 mrd.m3 auch nicht. 1000$/1000m3 erreicht heute gazprom nirgendwo. die menge das gases ist bestimmt ausreichend um die pipeline zu finanzieren und auch einen gewissen einen gewinn zu erwirtschaften. der energiehunger der chinesen wird steigen, die pipeline liegt schon, über weitere lieferungen wird nachverhandelt. ich denke die neue preise werden dann eher den vorstellungen gazproms entsprechen.

  19. #1108
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    GAS

    Zitat Zitat von teenspirit Beitrag anzeigen
    Chinesen zahlen schlechte Preise. Als Ljosha Miller seinerzeit von 1.000 USD je Tm3 fabulierte, winkte der Chinese gleich ab. Mondpreise und wollte dauerhaft maximal 180 USD berappen. Die Gelben sind keine Garanten fuer volle Taschen.

    1000m3 = 1000 USD

    Jetzt wird für ca. 100 EUR / 1000m3 nach Greifswald gepumpt.

    Schätze die Chinesen zahlen 50 - 70 USD/1000m3


    In den USA Gaspreis
    Henry Hub 3 USD
    https://www.eia.gov/dnav/ng/hist/rngwhhdm.htm

    3 USD x 27 = 81 USD / 1000m3

  20. #1109

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    na klar war das Thema

    Natuerlich, zwischen 2005 und 2008 gab Miller dieses Ziel aus. Der Endkundenpreis in der BRD war ja bereits in den Bereich von 850-950 Euro je 1T m3 gestiegen. Meine, der Ausspruch von Miller war im 1. Quartal 2008. Damals hatte er die Finanzkrise ab Sommer 2008 noch nicht auf dem Schirm. Walter wird sich erinnern an den Ausspruch. Glaube, es war ein Interview. Egal, jetzt haben wir ruinoese Preise. Geradezu ekelhaft aus Anlegersicht.

    Meine Frage an die Klugen: Wird unter dem Einfluss der momentanen Preisentwicklung eine Entkoppelung der Oel- und Gaspreise erfolgen? Wann gehen Gaspreise ihren eigenen Weg, unabhaengig vom Oel? Wie steht Russland zum Thema? Rund um die Boerse wird viel dummes Zeug gelabert. Hier im Forum moechte ich ernsthafte Eroerterungen fuehren. So wie frueher. Zahlen, Daten, Fakten, Gruende, was, wann, wie, warum. Mit beinahe mathematischer Genauigkeit. Eure Teenspirit

  21. #1110
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    Zitat Zitat von teenspirit Beitrag anzeigen
    Natuerlich, zwischen 2005 und 2008 gab Miller dieses Ziel aus. Der Endkundenpreis in der BRD war ja bereits in den Bereich von 850-950 Euro je 1T m3 gestiegen.
    Endpreis 850 - 950 EUR ... davon hat Gazprom & Co. ca. 200 EUR bekommen.
    (Der US-Dollar hatte damals sehr stark an Wert verloren)
    Den Rest haben Deutsche Versoger, Netzbetreiber, Ökosteuer und Mehrwertsteuer sich einverleibt.

    Ob sich Erdgas vom Ölpreis abkoppeln kann ... ?

    LPG-Gas kann dank Spezial-Tank-Schiffe International vermarktet werden ... somit eher die Chance ein EIGENLEBEN zu entwickeln ...

  22. #1111

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    200 USD für 1.T m3 ist kein hoher Preis.

    Hohe Gaspreise sind etwas anderes. Oel ist relativ teuer, wenn der Preis ueber 100 USD je bbl ist, ab 160 USD wird der Preis fuer die Verarbeiter zum Problem. Die deutschen Autofahrer fangen an zu hyperventilieren. Gas hat deutlich hoehere Verteilungskosten im Vergleich zu Oel.

  23. #1112
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    Autofahrer sind wie Kühe, und werden ununterbrochen von den Politikern gemolken ...

    Zitat Zitat von teenspirit Beitrag anzeigen
    Hohe Gaspreise sind etwas anderes. Oel ist relativ teuer, wenn der Preis ueber 100 USD je bbl ist, ab 160 USD wird der Preis fuer die Verarbeiter zum Problem. Die deutschen Autofahrer fangen an zu hyperventilieren. Gas hat deutlich hoehere Verteilungskosten im Vergleich zu Oel.
    Nur der Ordnungshalber,
    nicht der Ölpreis sondern die Steuern machen den Löwenanteil am Benzinpreis aus.
    Auf 1 Liter Benzin sind ca. 0,84 Steuer drauf ...

    Mineralölsteuer
    Ökosteuer
    und aus alles kommt dann noch die 19 MwSt. drauf.

    Staatlicher Anteil an den Kraftstoffkosten in Deutschland

    https://www.avd.de/wissen/infothek/k...afstoffkosten/



    58,0 Milliarden Euro umwelt*bezogene Steuer*einnahmen für das Jahr 2016
    Umweltbezogene SteuernBild vergrößern

    Im Jahr 2016 beliefen sich die umwelt*bezogenen Steuer*einnahmen auf 58,0 Milliarden Euro. Davon entfielen 40,1 Milliarden Euro auf die Energie*steuer (die frühere Minera*lölsteuer), 9,0 Milliarden Euro auf die Kraft*fahrzeug*steuer und 6,6 Milliarden Euro auf die Strom*steuer. Die Ein*nahmen aus der Kernbrenn*stoffsteuer und aus der Luft*verkehr*steuer beliefen sich auf 0,4 Milliarden Euro bzw. auf 1,1 Milliarden Euro. Die Zahlungen für Emissions*berechtigungen werden in den volks*wirtschaftlichen und in den umwelt*ökonomischen Gesamt*rechnungen ebenfalls als Steuer betrachtet. Sie lagen bei 868 Millionen Euro. Der Anteil der Umwelt*steuern an den gesamten Steuer*einnahmen lag 2016 bei 8,2 %.

    https://www.destatis.de/DE/ZahlenFak...n/Aktuell.html


    Fazit.
    Elektroauto
    und woher kommen dann die 58 Milliarden Steuereinnahmen ? ... oder der viele Strom ?

    Wer andren ein Grube gräbt, fällt selbst herein.

  24. #1113

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    dem Staat ist es gleich, wie er betruegt

    Ob aus Strommehrverbrauch oder Oel- und Gasverbrauch, dem Staat ist es gleich, womit er betruegt. Der Verbraucher zahlt, nur da zaehlt. Das Problem, bei Gazprom kommt viel zu wenig in die Kasse. Seit Jahren sind die Preise jaemmerlich. 350 USD je 1.T m3 ist das Minimum, dass es braucht. Vernuenftige Preise sind 500 USD und darueber.
    Beim Oel ist alles ueber 85 o.k., aber erst ab 100 wird es vernuenftig. Noch besser sind 120 dauerhaft. Leider sieht es realiter ganz anders aus.

  25. #1114
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    Gazprom-Aktie: Tiefpunkt erreicht oder Griff ins fallende Messer?

    Es sind, wieder einmal, unsichere Zeiten für Aktionäre des russischen Energieriesen Gazprom. Wie zu befürchten war, hat US-Präsident Donald Trump die harten Sanktionen gegen Russland unterzeichnet und macht somit energieexportierenden russischen sowie anderen ausländischen Unternehmen, die russische Energieexporte unterstützen, das Leben schwer.

    mehr in Quelle

    https://www.finanzen100.de/finanznac...SOURCE=7001002

  26. #1115

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    so ist es

    Es sind beschissene Zeiten. Und es wird nicht besser. Jetzt kommt die Autowende.

  27. #1116
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    welche "Autowende"?
    ein durchschnittlicher haushalt gibt 2-3 mal mehr energie für die mobilität aus als für den elektrischen haushaltsstrom. für die 100% elektromobilität müssten wir die stromproduktion verdreifachen. wir wollen aber kraftwerke abschalten! beim abschalten der 14% kernenergie und der über 40% braunkohleenergie in deutschland machen die (rein) elektromobilität keinen sinn.
    information zum nachdenken, ein modernes dieselfahrzeug hat einen ca. 40% wirkungsgrad, ein kohlekraftwerk ca. 35-38%, ein modernes gaskraftwerk bis zu fast 70%. gaskraftwerke haben einen mehr als zwei mal kleineren co2 ausstoss und einen deutlich geringeren ausstoss von sonstigen schadstoffen, erst recht keinen quecksilberausstoss, wie ein kohlekraftwerk.
    die einzig denkbare "autowende" ist ein hybridfahrzeug mit einer relativ kleinen batterie und einen mobilem "ladegerät" auf der basis eines 30-40ps verbrennungsmotors. perfekt wäre für diesen zweck ein gasmotor.
    ich bin sicher, das ganze theater mit syrien, katar, ukraine und dem amerikanischem schiefergas vorwiegend mit der energiewende zu tun hat und dem co2 ausstoss d.h. mit dem umstieg von kohle auf gas. gas ist meiner meinung nach hochaktuell

  28. #1117

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    politische Fakten sind Fakten eigener Art

    Autowende bedeutet, weg vom Verbrennungsmotor. So hat es Merkel alias "Mutti" definiert. Daran halte ich mich.
    Walter, deine Analyse trifft zu. Aber das ist nicht der Punkt. Politik geht anders. Energiewende bedeutet, raus aus Atomstrom in Phase 1, raus aus allen fossilen Brennstoffen in Phase 2. Bis 2050 soll es soweit sein. Die Gruenen wollen es schon bis 2030. Das Problem ist, Fakten sind der Politik egal oder alternativ. Also wird das Elektroauto gepusht, obwohl die Strompreise fuer Endverbraucher exorbitant hoch sind. Elektroauto funktioniert nur bei niedrigen Strompreisen. Strompreise um die 10 Cent je Kwh machen Elektromobilitaet attraktiv. Aber das ist in der ganzen Diskussion gar kein Thema. Egal in welchem Medium, der factor Strompreis in Verbindung mit dem E-Auto wird nicht eroertert. Ist kein Thema.

  29. #1118

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    Kleinigkeit

    Noch eine Kleinigkeit: im Neuosmanischen Reich, vormals Tuerkei, hat Autogas (LPG) einen hohen Marktanteil. Hauptlieferant ist Aygaz. LPG ist Propan-Gas. Walter meinte aber offenbar Fluessigerdgas (LNG), richtig? Bin kein Techniker aber Propangas muss nicht gekuehlt werden, wird nur mit hohem Druck komprimiert. LNG-Tanker haben riesige Kuehlungen, sonst heben sie ab, werden Flieger, brauchen etwa 1/3 der geladenen Energie zur Kuehlung.
    Wie aufwaendig sind Erdgastanks in Kfz bzw. Tankstellen? Gasfahrzeuge haben deutlich kuerzere Intervalle fuer Durchsichten.

  30. #1119

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    Wahlkampfzeiten

    Wir haben Wahlkampf.
    Da ist es gute deutsche Sitte, mit solchen Sinnlosdebatten
    von den wirklichen Problemfeldern abzulenken.;););)
    SW

  31. #1120
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    Erdgas die Energie-brücke, bis Fusionsenergie genutzt werden kann

    Zitat Zitat von Walter Beitrag anzeigen
    welche "Autowende"?
    ein durchschnittlicher haushalt gibt 2-3 mal mehr energie für die mobilität aus als für den elektrischen haushaltsstrom. für die 100% elektromobilität müssten wir die stromproduktion verdreifachen. wir wollen aber kraftwerke abschalten! beim abschalten der 14% kernenergie und der über 40% braunkohleenergie in deutschland machen die (rein) elektromobilität keinen sinn.
    information zum nachdenken, ein modernes dieselfahrzeug hat einen ca. 40% wirkungsgrad, ein kohlekraftwerk ca. 35-38%, ein modernes gaskraftwerk bis zu fast 70%. gaskraftwerke haben einen mehr als zwei mal kleineren co2 ausstoss und einen deutlich geringeren ausstoss von sonstigen schadstoffen, erst recht keinen quecksilberausstoss, wie ein kohlekraftwerk.
    die einzig denkbare "autowende" ist ein hybridfahrzeug mit einer relativ kleinen batterie und einen mobilem "ladegerät" auf der basis eines 30-40ps verbrennungsmotors. perfekt wäre für diesen zweck ein gasmotor.
    ich bin sicher, das ganze theater mit syrien, katar, ukraine und dem amerikanischem schiefergas vorwiegend mit der energiewende zu tun hat und dem co2 ausstoss d.h. mit dem umstieg von kohle auf gas. gas ist meiner meinung nach hochaktuell

    Sehe ich auch so ...
    Alle Kohlekraftwerke abschalten ! ... und durch Gaskraftwerke ersetzen ... der Umwelt zu liebe.

    (Mein SUV verbrennt 16 Liter Benzin oder 18 Liter LPG ... Gas ca. 15% mehr Verbrauch ... damit die Ventile geschmiert werden, gibt es ein Zusatztank für Schmierung ... Gas verbrennt viel sauberer ... aber leider auch heißer, dieses heißer, muss der Motorblock vertragen ...)

  32. #1121
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    wer heute ein neues haus baut ist durch auflagen gezwungen mind 50% seines energieverbrauchs aus erneuerbaren quellen zu decken. nur eine brauchwasser-solaranlage reicht nicht mehr aus um einen gas-brennwert kessel zu ergänzen. 80% der neubauten werden zur zeit mit luft-wasser wärmepumpen geplant. diese gelten seltsamerweise als erneuerbare energiequelle. egal was in den hochglanzprospekten steht, die jahresleistungszahl dieser heizanlagen beträgt um die 2.5 (kleiner+/-) und betrieben werden diese mit dem strom. für mich würde es heisen beim bedarf von z.b. 25 000-30 000 kwh/jahr an heizenergie müsste ich ca. 25000kwh/2.5= 10 000 kwh strom zum heizen kaufen (meist in der dunklen winternacht ). es ist aber 3 mal mehr als ich jetzt an strom verbrauche allein für die heizung. wenn ich auch noch für das elektro auto das doppelte ausgebe als ich sonst an strom verbrauche, dann müssen wir die stromproduktion in deutschland theoretisch um den faktor 6 erhöhen. wir wollen aber die atomkraftwerke und die kohlekraftwerke abschalten. dazu kommt noch dass wir weder genügend lithium für die batterien noch genügend seltene erden für die supermagneten auf diesem planeten haben...
    da muss ich an die 80-er denken "bei uns kommt der strom aus der steckdose!"

    zum erdgas: über 98% reines methan CH4 etwas chemie: CH4 + 3*O2 = CO2 + 2*H2O
    d.h. der größere teil der energie aus der gasverbrennung ist eine wasserstoffverbrennung mit wasser als abgas!
    für die nächste zig jahre meiner meinung nach die einzige halbwegs saubere energielösung

  33. #1122
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    Strom durch Erdgas

    Habe die gleiche Kalkulation für mein Haus gemacht ... für Solar Brauchwasser & Co. ...

    Nur mit Erdgas und sehr viel Erdgaskraftwerke kann mann schnell die Umwelt in Europa übers ganze Jahr entlasten ... !

    Nordsee,Aserbeidschan,Katar & Co., und vor allem Russland, könne diese Gigantische Mengen für die nächsten 50 - 100 Jahre stemmen.

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