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Thema: Gazprom

  1. #1387
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    vor 1-2 monaten gabs eine meldung, dass gazprom ende november, ich glaube am 28-29.11.2019 , seinen fahrplan in bezug auf die dividendenerhöhung auf 50% des gewinns bekannt geben will.
    am 28.12.2019 weden wahrscheinlich die russen schon für die silvesterfeier "vorglühen"

  2. #1388

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    @Walter, daran habe ich keine Zweifel. Derlei Ereignisse meinte ich aber nicht. Es soll eine Kapitalmaßnahme geben im Hinblick auf ADR, eine Corporate Action.

  3. #1389
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    habe nichts davon mitbekommen. europa hätte gerne das rohr von den quellen getrennt. meinst vielleicht schon jetzt? eventuell die vorbereitung, wie z.b. das zusammenlegen aller gastransportaktivitäten oder sowas?

  4. #1390
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    dänemark hat die genehmigung für NS-2 erteilt!

    dänemark hat die genehmigung für NS-2 erteilt!
    https://www.rbc.ru/society/30/10/201...from=from_main
    Дания разрешила построить в своих водах «Северный поток-2»
    Протяженность участка газопровода, проходящего мимо датского острова Борнхольм, составит 147 км. Дания была последней страной Евросоюза, которая не согласовала маршрут «Северного потока-2»
    Газпром GAZP ₽263,45 +4,09%
    Купить

    Датское энергетическое агентство дало разрешение на строительство участка газопровода «Северный поток-2», проходящего по континентальному шельфу Дании к юго-востоку от острова Борнхольм в Балтийском море. Об этом говорится в сообщении ведомства.

    В агентстве пояснили, что, в соответствии с конвенцией ООН по морскому праву и с законом о континентальном шельфе, власти Дании обязаны выдавать разрешения на строительство транзитных трубопроводов при условии соблюдения требований, направленных на защиту окружающей среды. При этом власти имеют право указать маршрут такого трубопровода.

    В ведомстве пояснили, что компания Nord Stream 2 AG предложила различные варианты маршрута газопровода «Северный поток-2» через акваторию Дании. Изучив их, Датское энергетическое агентство сочло предпочтительным самый короткий вариант, при котором газопровод огибает остров Борнхольм с юго-востока. Таким образом, протяженность датского участка «Северного потока-2» составит 147 км.

    Подробнее на РБК:
    https://www.rbc.ru/society/30/10/201...from=from_main

  5. #1391

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    Bin der Sache auf der Spur. Habe folgende Info von informants bekommen:

    Voluntary Corporate Action regarding US3682872078 GAZPROM PJSC Dead line 28th Dec 2049

    Ist das nicht komplett irre, 2049? Mehr Informationen nexte Woche.

  6. #1392

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    Hoffen wir, das GAZP kein Reserven-Fake ist. Bei Aramco kommt es jetzt zum Schwur. Der König will tatsächlich zu 2K Mrd. MC emittieren. Bin gespannt, wie das rennt. Gibt es genügend Investoren zu dem Preis? Wie viel Fake steckt in den Reserven? Das ist doch das größte Geheimnis. Auch die Gretajünger sollten an dieser Stelle tiefer schürfen. Die Produktionsstatistik weist für Aramco immer noch 13,6 Mio bbl pro Tag aus. Exxon folgt mit 3,8 Mio bbl. Derzeit werden täglich 8 Mio. Barrel Meerwasser in das Ölfeld Ghawar gepumpt, um die Ölförderung aufrechtzuerhalten. Erleben wir den größten Fake der Geschichte? Hat Aramco überhaupt noch nennenswerte andere Felder bzw. Reserven? Sollte der Ölreichtum am Golf verebben, sinkt die Bedeutung der Araber massiv. Dann versinkt er wieder in dem Sand, aus dem er einst empor gekrochen ist. Halleluja!

  7. #1393

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    Zitat Zitat von teenspirit Beitrag anzeigen
    Hoffen wir, das GAZP kein Reserven-Fake ist. Bei Aramco kommt es jetzt zum Schwur. Der König will tatsächlich zu 2K Mrd. MC emittieren. Bin gespannt, wie das rennt. Gibt es genügend Investoren zu dem Preis? Wie viel Fake steckt in den Reserven? Das ist doch das größte Geheimnis. Auch die Gretajünger sollten an dieser Stelle tiefer schürfen. Die Produktionsstatistik weist für Aramco immer noch 13,6 Mio bbl pro Tag aus. Exxon folgt mit 3,8 Mio bbl. Derzeit werden täglich 8 Mio. Barrel Meerwasser in das Ölfeld Ghawar gepumpt, um die Ölförderung aufrechtzuerhalten. Erleben wir den größten Fake der Geschichte? Hat Aramco überhaupt noch nennenswerte andere Felder bzw. Reserven? Sollte der Ölreichtum am Golf verebben, sinkt die Bedeutung der Araber massiv. Dann versinkt er wieder in dem Sand, aus dem er einst empor gekrochen ist. Halleluja!
    In der UdSSR war es Pflicht für Geologen die Helden der UdSSR werden wollten, Reserven hochzurechnen. Nach Meinung meies exil- russischen Freunds der an der Lomonossow Universität Professor war und dann vor Yeltzins Oligarchen sich in USA absetzte, hat sich an weit überhöhten russischen Ölreserven- Schätzungen auch unter Putin nichts geändert.

  8. #1394

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    Gazprom -Gibt es bereits Neuigkeiten zu Naftogaz?-

    Ist die westliche Gasversorgung im Jahr 2020 stark gefährdet? Hat die russische Re-
    gierung bereits ein neues Abkommen mit der Ukraine zur Durchleitung des Gases ab-
    geschlossen. Hier scheinen auch für die Gesellschaft unter Umständen Schwierig-
    keiten zu kommen. Für Gazprom scheint die Sache einfacher zu sein. Hier wird wahr-
    scheinlich der Hebel Richtung China umgelegt. Wer weiß hier mehr.

  9. #1395

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    Der Durchleitungsvertrag mit der UA läuft zum Jahresende aus. Sollte NSII nicht rechtzeitig fertig werden, was nahe liegt, bekommt GAZP dann ein Problem mit den Lieferungen nach Westeuropa? Ist die Klage der Naftogas ernst zu nehmen, also haben die was in der Hand um die knapp 13 Milliarden zu bekommen? Wir sind uns alle einig, sollte diese Strafe kommen, sind die Dividenden auf Jahre futsch. Also ich kann es nicht einschätzen, dazu fehlt mir der Einblick. Mir ist nicht klar, was eigentlich der Grund ist, diesen Betrag zu fordern.

  10. #1396
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    die erpressung europas durch die ukraine, und das im winter, ist gleich einem todesurteil für dieses land. russland bzw gazprom kann sich in einer solchen situation als "retter" europas darstellen. abgesehen davon brauch die ukraine selbst das gas. keine durchleitung = kein reversegas! es wird einen durchleitungsvertrag geben, natürlich einen kurzfristigen. naftogaz hat große angst einen großen prozess zu verlieren, dann müsste naftogaz mit seinen aktivas bezahlen. das wäre das gastransportsystem. aus diesem grund soll schnell die pipeline aus den naftogaz auggegliedert werden, und zu einem unabhängigem transportsystem werden, das seine transportkapazitäten an alle ( ist ja nur gazprom im moment) gasproduzenten regelmäßig versteigert bzw ausschreibt, so wie europa es will ... und bis dahin kann europa das gas aus seinen zu 95% vollen speichern holen, und leise über die ukraine fluchen.

  11. #1397

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    Zitat Zitat von teenspirit Beitrag anzeigen
    Der Durchleitungsvertrag mit der UA läuft zum Jahresende aus. Sollte NSII nicht rechtzeitig fertig werden, was nahe liegt, bekommt GAZP dann ein Problem mit den Lieferungen nach Westeuropa? Ist die Klage der Naftogas ernst zu nehmen, also haben die was in der Hand um die knapp 13 Milliarden zu bekommen? Wir sind uns alle einig, sollte diese Strafe kommen, sind die Dividenden auf Jahre futsch. Also ich kann es nicht einschätzen, dazu fehlt mir der Einblick. Mir ist nicht klar, was eigentlich der Grund ist, diesen Betrag zu fordern.
    Der ukrainische Energieversorger Naftogaz könnte den Umfang der Klage gegen Gazprom auf weniger als 2 Milliarden US-Dollar reduzieren, wenn der Gastransit und die daraus resultierenden Einnahmen erhalten bleiben, sagte der geschäftsführende Direktor von Naftogaz Ukraine, Juri Vitrenko.

    „Wenn der Transit fortgesetzt wird und die Transiteinnahmen in etwa auf dem aktuellen Niveau bleiben, so dass diese Einnahmen die vollen Kosten des Betreibers decken, sinkt die Schadenssumme auf etwa dieses Niveau.“

    Hier wird spekuliert NSII wird nicht oder nur mt kleinen Mengen operativ. Davon kann man derzeit ausgehen

  12. #1398
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    Der Irrglaube ...

    die Transit-gebühren fehlen dann nicht dem Ukrainischen Haushalt (Volkswirtschaft) .... sondern das Geld aus den Transit-gebühren ... fehlt dann den Ukrainischen Oligarchen(-Faschisten) .....

    Korruption: ELDORADO "Ukraine"

  13. #1399

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    @Walter, wenn wir die 176 Mrd boe overall zugrundelegen, wie hoch ist die mittlere Production pro Tag in boe? Hast Du das in etwa auf dem Schirm?

  14. #1400
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    @teenspirit
    ich geh mal davon aus, dass dich die reichweite der reserven interresiert. ich habe die daten in m3 bzw tonnen.
    reserven 35 000 mrd.m3 erdgas, produktion 2018 ca. 500 mrd.m3 reichweite ca. 70 jahre
    reserven 1,6 mrd.t gaskondensat, produktion ca. 16 mln.t reichweite ca. 100 jahre
    reserven öl ca. 2 mrd.t, produktion ca. 41mln.t, reichweite ca. 48 jahre

    http://www.gazprom.de/about/production/

  15. #1401

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    So alt werde ich wahrscheinlich gar nicht...
    Danke dir, Walter.

  16. #1402

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    Zitat Zitat von teenspirit Beitrag anzeigen
    So alt werde ich wahrscheinlich gar nicht...
    Ich trinke jeden Abend darauf, dass ich irgendwann so alt werde, wie ich jetzt schon aussehe... ;-)

  17. #1403

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    Alter is wurscht, solange der teenspirit erhalten bleibt.

  18. #1404

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    Zitat Zitat von teenspirit Beitrag anzeigen
    Alter is wurscht, solange der teenspirit erhalten bleibt.
    Muss richtig heißen, solange die teenspirit erhalten bleibt. ;-)
    (hast Du mich selbst mal drüber belehrt...)
    vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Artikel_(Wortart)

  19. #1405

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    gefunden:

    Zitat Zitat von teenspirit Beitrag anzeigen
    @Saratow, also ich bin d i e teenspirit und nicht der teenspirit. geschenkt!
    Aber ich weiß schon, was Du meinst.

  20. #1406

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    Saratow, beides ist richtig!

  21. #1407

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    Gazprom und das unmögliche Tafelgeschäft?

    Teenspirit ich muss noch mal zurück auf Tafelgeschäfte kommen. Ich vermute, dass
    die Äußerung, dass Tafelgeschäfte in Russland schlichtweg nicht gehen, jetzt eben
    nur auf Russland bezogen war. Auch wenn ich persönlich wahrscheinlich keine Tafel-
    geschäfte mache, gibt es doch Staaten, wie auch die BRD, wo diese Geschäfte
    steuerrechtlich verankert sind. Wahrscheinlich kann es doch nicht ausgeschlossen
    werden, dass die ADR im großen Umfang hin und her im Koffer transportiert werden.

    Dies ist eine der Gründe, warum ich für die Reformierung des internationalen Aktien-
    rechts bin. Wahrscheinlich wird hier weiterhin in jedem Land ein anderes Süppchen
    gekocht.

    Aus meiner Sicht sind Menschen, die Tafelgeschäfte machen keine kriminelle. Hier
    wäre es schon interessant zu wissen, ob in Staaten wie Russland, China, Indien,
    Japan usw. Tafelgeschäfte möglich sind und Wertpapiere aus dem Inland und Aus-
    land dort gehandelt werden dürfen.

  22. #1408

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    Nein, darum ging es nicht. Es ging darum, ob man Aktien in die Hand bekommt. Viele haben historische Aktien im Bilderrahmen an der Wand. Früher war es normal, Aktien in Besitz zu nehmen und nach Hause zu tragen, dort im Tresor zu lagern oder in Banktresoren. Heute geht das nicht mehr. Es ist nicht gewollt. Im Falle einer globalen Finanzkrise, sind eure Aktien futsch. Sie sind weg, nicht mehr da, bzw. waren nie da. Was heute global gehandelt wird, sind virtuelle Aktien. Kaum jemand will dieses Risiko sehen. Wenn Banken krachen gehen, dann wird es Probleme geben, zu seinem Recht zu kommen, also zu den Aktien. Banken werden alles verschleudern und zu Geld machen, auch was ihnen nicht gehört, nämlich eure Aktien. Das ist zwar Veruntreuung von Kundenvermögen aber wen interessiert das dann noch? Was weg ist ist weg. Und die Verantwortlichen sind auch weg oder mittellos oder sitzen ein. Das bringt aber kein Vermögen zurück. Das soll keine Panikmache sein, aber wenn es hart kommt, dann kommt es so. Das ist eben nicht ausgeschlossen. Wie wahrscheinlich es ist, sollen andere bemessen.

  23. #1409

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    Seit wann geht es nicht mehr Aktien im privaten Tresor aufzubewahren i.d.BRD

    Wahrscheinlich haben die Superreichen in der BRD auch alle Tresore, wo die Aktien
    aufbewahrt werden. Ich meine hier nicht historische Papiere

    Aber hier gleich zur nächsten Frage: Wie kommt hier ein Preis am Schalter zu Stande?
    Hier muss ja nicht immer eine Nachfrage sein.

    Die Wahrheit bei den Wertpapiergeschäften scheint viele Gesichter zu haben. Unter
    Liberal scheint überall etwas anderes in der Welt verstanden zu werden.

  24. #1410

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    Gazprom -Wird die Zukunft im Wasserstoff liegen?-

    Es wird sicherlich noch viele Jahre dauern bis die Welt den Wasserstoff ungefährlich
    nutzen kann. In der BRD wird die Stromproduktion aus Wind schon zurückgefahren,
    weil das jetzt verfügbare Netz nicht ausreicht den Strom zu transportieren. Natürlich
    gibt es auch noch andere Gründe; wie zum Beispiel der noch verfügbare mögliche
    Platz. Trotzdem aus dem grünen Strom den Wasserstoff zu produzieren scheint die
    Zukunft zu sein. Da die Gazprom nur noch für knapp 100 Jahre Gasvorräte hat, muss
    die westliche Welt sich etwas einfallen lassen. Aus meiner Sicht ist die Elektrifizierung
    der Straße mehr populistisch zu verstehen. Auf dem deutschen Straßennetz kommt
    die Elektrifizierung der mobilen Fahrzeuge kaum voran. Alle Welt scheint noch große
    Angst vor den Brennstoffzellen aus Wasserstoff zu haben. Gut scheint zu sein, dass
    die Behörden bereits Informationszentren einrichten, um die Bürger zu informieren.
    Eine große Gefahr scheint auch von den Behältnissen auszugehen, der agressive
    Wasserstoff scheint viele Materialien der Ummantelungen porös zu machen.
    Ist das Caliumchlorid hier wirklich die Lösung, den Wasserstoff ungefährlich zu lagern?
    Dies scheinen die großen Zukunftsaufgaben zu sein. Auch hier hat Russland noch
    viel bessere Möglichkeiten Windräder zu bauen und grünen Wasserstoff zu produzieren.
    Wäre da nicht die gefährliche Lagerung und der Umgang mit dem Produkt. Im
    Norden ging bereits eine Tankstelle hoch. Nun ja in Belgien ging auch eine herkömm-
    liche Tankstelle an der Autobahn vor vielen Jahren in die Luft. Eine Restgefahr be-
    steht leider auf allen Gebieten.

    Aus vielen Gründen wird der Verbrauch von Öl und Gas zurückgefahren. Hier scheint
    Gas heute noch leichte Vorteile zum Öl zu haben, weil beim Gas weniger schädliche
    Stoffe in die Atmosphäre gelangen. Also die vielen Fabriken und Haushalte gehen
    weg von den fosilen Brennstoffen; wie schnell die Umstellung hier erfolgt, ist eine
    andere Frage.

    Der starke Kursrückschlag bei der Kursnotierung der Gazprom Aktie scheint hier
    wenig mit den kurzfristigen Problemen zu tun zu haben. Wahrscheinlich werden
    die Staaten Ukraine und Russland mittelfristig wieder einen guten Draht zueinander
    finden. In der ehemaligen UDSSR waren es doch Bruderstaaten und haben mitein-
    ander das Brot geteilt. Die Welt und hier die Menschen verstehen nicht, warum
    es in dem Konflikt geht. Gebiete können doch verpachtet werden und dem Eigen-
    tümer kann eine gute Pacht gewährt werden. Hier scheint keiner wirklich etwas
    vom Zerwürfnis zu haben. Die Ukraine ist heute auch noch auf russisches Gas an-
    gewiesen.


  25. #1411

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    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Alle Welt scheint noch große
    Angst vor den Brennstoffzellen aus Wasserstoff zu haben. Gut scheint zu sein, dass
    die Behörden bereits Informationszentren einrichten, um die Bürger zu informieren.
    Eine große Gefahr scheint auch von den Behältnissen auszugehen, der agressive
    Wasserstoff scheint viele Materialien der Ummantelungen porös zu machen.
    Ist das Caliumchlorid hier wirklich die Lösung, den Wasserstoff ungefährlich zu lagern?
    Dies scheinen die großen Zukunftsaufgaben zu sein.
    Wasserstoff Molekül diffundiert unangestrengt durch Stahl PVC etc. Bis heute gibt es keine Technologie Wasserstoffgas sicher und kostengünstig zu lagern. Brennstoffzelle verhält sichj so wie Verbrennermotor: am besten mit konstanter Drehzahl im optimalen Arbeitspunkt , bei wechselnder Last sinkt der Wirkungsgrad ab. Um eine positive Energiebilanz zu erreichen muss stationär betriebene Brennstoffzelle verwendet werden also braucht man einen Pufferakku mit ca. 15 kwh. Dann noch der aufprallsichere 200 bar Tank und schon ist die Masse eines solchen PKW grösser als die eines reinen e Autos und billiger ist es auch nicht.
    Sinnvoll wäre statt Ladestationen Batteriewechselstationen dazu müssten zwar alle Tankstellen umgebaut werden aber es wäre eine Standardisierung erforderlich gegen die sich PKW Hersteller heftig wehren da sie sich kaum noch profilieren könnten

  26. #1412
    Premium-Mitglied Avatar von Dagobert Duck
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    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen

    1-Da die Gazprom nur noch für knapp 100 Jahre Gasvorräte hat, muss
    die westliche Welt sich etwas einfallen lassen.

    2-vielen Gründen wird der Verbrauch von Öl und Gas zurückgefahren. Hier scheint
    Gas heute noch leichte Vorteile zum Öl zu haben, weil beim Gas weniger schädliche
    Stoffe in die Atmosphäre gelangen. Also die vielen Fabriken und Haushalte gehen
    weg von den fosilen Brennstoffen; wie schnell die Umstellung hier erfolgt, ist eine
    andere Frage.
    1. Gazprom nur 100 Jahre ? ... der Russland ist GROSS ... nicht nur an Land sondern die Gesamte Küste im Norden und Osten ....
    Wenn Russland/Gazprom & Co. dann irgenwann auch noch mit den "Fracking" anfangen ...
    2. Der Verbrauch von Öl und Gas zurückfahren .... LÄCHERLICH .... bei der Bevölkerungsexplosion .... UNMÖCHLICH .... selbst wenn die meisten Menschen sich Maximal nur ein Moped leisten ... und eine Camping Flasche Gas im Monat .... (Alleine Nigeria in den kommenden 25 Jahre von 175 Millionen Einwohner, auf 350 Millionen ..... wie schnell von 350 auf 700 oder 1000 Millionen Einwohner ?)

    Bis 2100 wird es mehr als 15 Milliarden Menschen auf dem Planet geben.
    "Die Menschen brauchen dann Rohstoffe Rohstoffe Rohstoffe"

    Russland hat diese .... und China das know-how und Indien die Arbeitskräfte.

    Elektro-Auto mit AKKU ist "Wahnsinn" .... der Strom müsste in die Fahrbahn und nur ein kleiner Akku für die Nebenstraßen .... aber um AKWs kommt nicht drumrum bis die Fusionsenergie genutzt werden kann ...

  27. #1413
    Premium-Mitglied Avatar von Dagobert Duck
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    Polen verhängt Strafe gegen französische Firma Engie wegen Nord Stream 2

    Die polnische Kartellbehörde UOKiK erklärte in Warschau, Engie habe sich geweigert, Dokumente und Informationen zu den Vereinbarungen mit dem russischen Gasversorger Gazprom zur Verfügung zu stellen.

    15.11.2019 - 00:45, Ingo Preißler


    Ein Pipeline-Stück der Erdgaspipeline Eugal wird mit Hilfe von Seitenbaumkränen ins Erdreich verlegt.
    Foto: dpa
    Im Streit um den Bau der Ostseepipeline Nord Stream 2 hat Polen eine Geldbuße in Höhe von rund 40 Millionen Euro (44 Millionen US-Dollar) gegen das französische Unternehmen Engie verhängt, berichtet Reuters. Engie ist eines von fünf europäischen Unternehmen, das an der Finanzierung der Gaspipeline beteiligt ist.

    Die polnische Kartellbehörde UOKiK erklärte in Warschau, Engie habe sich geweigert, Dokumente und Informationen zu den Vereinbarungen mit dem russischen Gasversorger Gazprom zur Verfügung zu stellen. "Das Unternehmen hat sich hartnäckig und ungerechtfertigt geweigert, uns die von uns verlangten Unterlagen und Materialien zur Verfügung zu stellen. Dies hat unsere Untersuchungen bezüglich der Finanzierung von Nord Stream 2 erheblich verzögert", teilte die Behörde mit.

    Das Konsortium zum Bau von Nord Stream 2 wird von Gazprom geführt, wobei die Hälfte der Mittel von Uniper in Deutschland und Wintershall (BASF), dem britisch-niederländischen Unternehmen Shell, der österreichischen OMV und Engie bereitgestellt wird.

    "Wir stellen die Rechtsgrundlage der Entscheidung in Frage und werden Berufung einlegen", sagte ein Sprecher von Engie nach Angaben von Reuters in Paris.

    Polen sieht in der Pipeline, die Russlands Gasexportkapazität über die Ostsee verdoppeln würde, eine Bedrohung für die Energiesicherheit in Europa und argumentiert, dass sie die bereits vorherrschende Stellung von Gazprom auf dem Markt stärken wird.

    Nord Stream 2 erklärte, der Schritt des polnischen Kartellamts werde keine Auswirkungen die Umsetzung des Pipelineprojekts haben. Das sagte der Sprecher des Konsortiums, Jens Müller, der Agentur Tass.

    Am Mittwoch stimmte der Deutsche Bundestag der Gaspipeline nach Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern zu. Die Abgeordneten stimmten für die Umsetzung der EU-Gasrichtlinie in deutsches Recht, mit der Rechtssicherheit für Nord Stream 2 geschaffen werden soll.

    mehr in Quelle
    https://www.berliner-zeitung.de/wirt...ream-2-li.1438

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