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Thema: Lukoil

  1. #1
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    Lukoil

    Langsam werden die russischen Blue Chips salonfähig.

    Gelegentlich wird Lukoil noch als ein Emerging-Market-Unternehmen angesehen. Doch über dieses Stadium ist Russlands führender Erdölförderer schon weit hinaus.

    Und wenn sich dieses auch noch rumspricht:
    Dabei verfügt Lukoil schon heute über die größten gesicherten Rohölreserven unter allen börsennotierten Ölkonzernen weltweit. Mit fast 15 Mrd. Barrel liegen die Reserven höher als beispielsweise bei Exxon Mobil, der nur auf 11,5 Mrd. Barrel kommt.

    Umstrukturierung und hohe Investitionen sollen starkes Wachstum ermöglichen

    Lukoil hat noch Aufholpotenzial
    Von REGINE PALM

    Es scheint paradox: Bange blickt die westliche Welt auf den Ölpreis, der peu à peu wieder nach oben klettert. Gleichzeitig aber warnt die größte russische Ölgesellschaft Lukoil vor einem Gewinnrückgang um bis zu 25 Prozent. Begründung: der fallende Rohölpreis.


    DÜSSELDORF. Die Erklärung ist relativ einfach. Zwar hat sich Rohöl angesichts der unverändert unklaren Lage im Irak in den letzten Tagen wieder verteuert. Vor allem die gemeinsame Erklärung Russlands und der USA, verbunden mit einer Warnung an den Irak, hat die Kriegsspekulationen am Markt verschärft. Doch langfristig rechnet Lukoil mit einem Rückgang der Rohölnotierungen. Daher der pessimistische Ausblick des Unternehmens.

    Aber Anleger sollten bei der Bewertung von Lukoil nicht nur auf den Ölpreis achten. Denn derzeit läuft bei dem Unternehmen längst nicht alles wie geschmiert. Zwar ist Lukoil noch immer die Nummer eins in der russischen Ölbranche, gerät aber beispielsweise durch seinen Konkurrenten Yukos immer stärker unter Druck. Trotz geringerer Umsätze hat Yukos schon im vergangenen Jahr mit 3,2 Mrd. $ einen deutlich höheren Gewinn erwirtschaftet als Lukoil (2,1 Mrd. $). Auch hier ist die Erklärung wieder relativ einfach. Denn Yukos hat seine Hausaufgaben bereits gemacht. Dazu zählen umfassende Restrukturierungen, die Senkung der Produktionskosten und Effizienzsteigerungen. Dies haben auch die Anleger erkannt. Bislang hatte Yukos daher gegenüber Lukoil auch an der Moskauer Börse die Nase weit vorn, obwohl Analysten das Lukoil-Papier mehrheitlich zum Kauf empfehlen.

    Doch insgesamt sollten sich Anleger von der Lukoil-Gewinnwarnung und vom Erstarken des Konkurrenten nicht abschrecken lassen. Der russische Ölgigant gelobt Besserung und hat bereits erste Schritte unternommen. So konnte Lukoil durch ein radikales Kostensenkungs- und Modernisierungsprogramm bereits im zweiten Quartal dieses Jahres die Förderkosten pro Barrel (159 Liter) auf knapp 3 $ senken. Im internationalen Vergleich ist dies laut Goldman Sachs schon heute ein wettbewerbsfähiges Niveau. Und es besteht noch weiteres Aufholpotenzial; andere russische Gesellschaften wie beispielsweise Sibneft fördern mit Kosten von nur 1,7 $. Die Analysten von Goldman Sachs zweifeln daher nicht daran, dass Lukoil weitere Anstrengungen zur Restrukturierung machen wird.

    Mitentscheidend für die weitere Zukunft der russischen Ölgesellschaft ist die Entwicklung im Irak. Lukoil hat 4 Mrd. $ in das irakische West-Qurna-Ölfeld investiert und hofft auf Einnahmen von 20 Mrd. $. Dabei verfügt Lukoil schon heute über die größten gesicherten Rohölreserven unter allen börsennotierten Ölkonzernen weltweit. Mit fast 15 Mrd. Barrel liegen die Reserven höher als beispielsweise bei Exxon Mobil, der nur auf 11,5 Mrd. Barrel kommt.

    Gelegentlich wird Lukoil noch als ein Emerging-Market-Unternehmen angesehen. Doch über dieses Stadium ist Russlands führender Erdölförderer schon weit hinaus. Bis in die USA reichen die Tentakel des Ölriesen. Dort hatte Lukoil das Getty-Tankstellennetz erworben. Die USA fest im Visier, will das Unternehmen zudem einen Exporthafen im Nordwesten Russlands bauen. Von dort sollen Großtanker das Öl nach Übersee verschiffen. Davon könnten laut Goldman Sachs mittelfristig (2006 bis 2007) vor allem die Timan-Pechora-Felder profitieren.

    Außerdem hat Lukoil bereits angekündigt, dass die Ölfördermenge im kommenden Jahr auf 1,7 (2002: 1,6) Mill. Barrel erhöht werden soll. Bisher entfällt auf den Branchenprimus rund ein Fünftel der gesamten russischen Förderung. Das Raffinerie-Volumen soll bis 2003 von 832 000 Barrel täglich auf 888 000 Barrel steigen. Erst gestern hat das Unternehmen Investitionen in Millionenhöhe angekündigt, um den Ausbau des Bereichs noch vor 2006 zu erreichen. Für zusätzliche Phantasie in der Aktie sorgt die Privatisierungsauktion des russischen Staates. Lukoil soll bereits Interesse an Aktien des staatlichen Ölkonzerns Slavneft signalisiert haben.


    HANDELSBLATT, Mittwoch, 27. November 2002, 06:32 Uhr
    Noch mal kurz zum Thema der "hochrentabler" Förderung von Yukos und Lukoil. Unten kann man in einem Diagramm die zwei Produktionsmetoden direkt vergleichen. x-Achse in Jahren, y-Achse die Fördermenge. Man kann mit der "beschleunigten" Methode schnell großen Mengen Öl aus der Quelle holen, allerdings bleibt die Hälfte des Öls im Boden für alle Zeiten.

    Bei uns nennt man solche "fortschrittliche" Methoden Raubbau.

  2. #2

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    Hallo Walter!
    Schön daß mal jemand Notiz von den Fördermethoden russischer Ölgesellschaften nimmt.
    Meines Wissens nach sind bei Yukos wie auch bei Sibneft die Produktionssteigerungen ohne zusätzliche "production wells" erfolgt.
    Trotzdem ist die Produktion explodiert,während man die capex für Bohrungen stark heruntergefahren hat.
    Alle Analysten klatschen Beifall,und verspotten die maroden Produktionsmethoden von Lukoil und Surgut.
    Yukos läßt verlauten,man habe ein neu implementiertes " well managenent program" - made bei Schlumberger.
    Durch gezielte Quellensteuerung verdoppelt man so in rund 3 Jahren den Ausstoß.
    Das ist natürlich nur mit Hilfe westlicher Fördermethoden zu schaffen,während die Ingeneure von Lukoil und Surgut offensichtlich auf Bäumen schlafen.
    Vor rund einem halben Jahr machte das Gerücht die Runde,alle "natural resources" zu verstaatlichen;vielleicht erinnert sich noch jemand.
    Das war ein klares Statement der Regierung zu den neuen Fördertechnologien,mit denen schon junge Quellen innerhalb kürzester Zeit einen Peak erreichen.
    Leider folgt einem Peak (Mid depletion point) ein Abfall,der umso rascher erfolgt,je früher man die "secondary produnction technologies" implementiert.
    Während sibneft nach EIGENEN Angaben auf den jetzigen verfügbaren Feldern 2006 ! den Produktionspeak erreichen will,klatscht sich die Analystenschaar die Finger wund.
    Für alle Fans der "enhanced recovery technology" sei angemerkt:
    Man kan für frühen Einsatz dieser zumeist "Water injection" gesteuerten Methoden sein oder für den späten,andere sind gänzlich unsicher ob die Zukunft der Fördertechnologie dadurch nicht verbaut wird.
    Wer jedoch dafür ist,sollte einfach die Produktionsmethoden von Yukos auf die Felder von Lukoil ubertragen.

    Schön daß Walter das obige Diagramm mal aufgefürt hat,sollte es jedoch von Lukoil stammen,ist es ja wertlos;
    Lukoils Ingeneure schlafen schließlich auf Bäumen.

    Gruß,
    Christian

  3. #3
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    SOFIA, Bulgaria Nov. 26 — Russia's largest oil producer, Lukoil, said Tuesday it plans to triple its investment in southeastern Europe to $192 million this year compared with last year.

    Martin Ganev, a Lukoil official in Bulgaria, announced the figure to an international meeting in Sofia of oil and gas suppliers to the Balkans.

    Stressing Lukoil's importance to the Bulgarian economy, Ganev also noted that the taxes the company pays would make up a fourth of the country's budget revenue this year.

    He did not elaborate on the details of Lukoil's investment in the region.

    Deputy Prime Minister Nikolai Vasilev told the meeting Lukoil was prepared to increase annual fuel exports to Europe and the United States to 10.5 million tons next year from 7 million tons.

    Lukoil owns an oil refinery near the Black Sea port of Burgas, 250 miles southeast of Sofia. It is the largest oil refinery in the Balkans and accounts for 7 percent of Bulgaria's gross domestic product.


    Copyright 2002 The Associated Press.

  4. #4

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    NIKoil Daily Russia Update from November 27, 2002

    LUKOIL
    2003-05 ? Growth Strategy
    Focusing on higher value-added products. To boost output of higher
    value-added products, LUKOIL may invest $850 mln in 2003-05 into
    petrochemical subsidiary LUKOIL-Neftechim, the company said yesterday. In
    early 2003, the company will review LUKOIL-Neftechim's business strategy.
    Currently, LUKOIL derives 5% of its total revenues from sales of high
    value-added chemical products.
    Boosting high valued-added products is positive ? Buy. LUKOIL already has
    largest petrochemical business among Russia's oil majors, exporting 70% of
    its petrochemicals.
    Boosting crude refining and gas processing. LUKOIL-Neftechim plans to
    increase crude refining levels to 10-15% of the total crude and to 50% of
    the total gas produced by LUKOIL, from the current 5% levels.
    LUKOIL-Neftechim is a petrochemical business that runs five large
    petrochemical facilities in Russia, Bulgaria, Romania and Ukraine.
    ----------------------------------

    Oil & Gas Sector News
    Oil Majors Commit To Murmansk Oil Terminal
    Four Russian oil majors reach agreement. LUKOIL, YUKOS, TNK and Sibneft
    have signed a letter of intention to construct an oil terminal in Murmansk
    to export Russian crude, principally to the US.
    Increased export focus, Russia gaining international foothold. The new
    terminal would offer LUKOIL, YUKOS, TNK, Sibneft and other Russian oil
    companies the prospect of significantly boosting revenues via a
    cost-effective access to the lucrative US market.



    [Dieser Beitrag wurde von Benjamin am 28.11.2002 editiert.]

  5. #5

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    Postings aus einem anderen Board:

    27 Nov 2002, 12:24 PM

    LUKoil Profit Up 84%

    MOSCOW (Prime-Tass) -- No. 1 oil producer LUKoil's un-consolidated net profit soared 84.4 percent year on year in January through September to 33.3 billion rubles ($1.05 billion), the company said Tuesday.

    Pretax profit increased 79.1 percent year on year during the period to 46.3 billion rubles, LUKoil said, while sales revenues rose 14.6 percent year on year to 171.1 billion rubles.
    -------------------------------------

    27 Nov 2002, 11:41 AM EST

    LUKoil $16.680 (Preis im russischen RTS)
    — Buy

    Lukoil may seek to acquire Unipetrol

    Lukoil may seek to acquire a 63% stake in Unipetrol, the largest downstream complex in the Czech Republic, Vedomosti reports today. Unipetrol owns two refineries with total capacity of 4mn tons (80,000bpd), 340 gas stations and several petrochemical plants. Total turnover is estimated at $1.5bn.

    Lukoil recently experienced several high-profile setbacks in its continued drive to build a downstream presence in Europe, as planned acquisitions of stakes in the Gdansk refinery and Hellenic Petroleum fell through, which may explain the interest in Unipetrol. The key issue will be valuation, which is likely to be rich. Last year, the Czech government agreed to sell the stake for $360mn to a local holding Agrofert, which failed to pay for the purchase. Based on that price, Unipetrol was valued at $571mn, or $20/bbl of capacity, a relatively high price tag compared to the $10-$12 multiple observed in recent Eastern European transactions even after additional businesses (i.e. petrochemicals) are taken into account.

    source:aton.ru


    [Dieser Beitrag wurde von Benjamin am 28.11.2002 editiert.]

  6. #6
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    JSC “LUKoil” preliminary oil processing amounted to 27.8 mln tons of oil at the enterprises of JSC “LUKoil” for the period of 10m02



    JSC “LUKoil” preliminary oil processing amounted to 277759.9 thous tons of oil at the enterprises of JSC “LUKoil” for the period of 10m02 including JSC “LUKoil-Volgogradneftepererabotka” – 6948.7 thous tons of oil, LLC “LUKoil – Permnefteorgsyntez” – 9076.9 thous tons of oil, JSC “LUKoil – Ukhtaneftepererabotka” – 3015.9 thous tons and JSC “LUKoil-Nizhegorodnefteorgsyntez” – 8718.4 thous tons of oil.
    Gas production by JSC “LUKoil” enterprises of oil processing for 10m02 amounted to 3623.7 thous tons, diesel fuel – 7364.7 thous tons, mazut – 7164.7 thous tons, aviation kerosene – 1357.9 thous tons.
    LLC “LUKoil-Volgogradneftepererabotka” for the period from January to October 2002 produced 920.7 thous tons of gas, 1919.2 thous tons of diesel, 1250.1 thous tons of mazut and 555.1 thous tons of aviation kerosene. LLC “LUKoil-Permnefteorgsyntez” produced 1378.8 thous tons of gas, 2311.8 thous tons of diesel fuel, 1562.9 thous tons of mazut and 441.7 thous tons of aviation kerosene for the period of 10m02.
    JSC “LUKoil-Nizhegorodnefteorgsynthesis” produced 1041.2 thous tons of gas 2351.1 thous tons of diesel, 3473.9 thous tons of mazut and 361.1 thous tons of aviation kerosene for the period from January to October 2002.

    28.11.2002
    SKRIN "Issuer"


  7. #7

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    NIKoil meint:

    LUKOIL
    Strong 3Q02 Unconsolidated Results
    Stornger than expected bottom line. LUKOIL's 3Q02 unconsolidated RAS
    financials, released yesterday, showed revenues, pre-tax profit and net
    profit all significantly higher YoY, on the back of higher oil prices.
    Positive but not fully indicative ? Buy. Unconsolidated 3Q02 RAS results
    are positive, but represent only about 40% of operations, as they do not
    include a large number of subsidiaries. We maintain our Buy recommendation.
    Revenues, pre-tax profit and net profit up. Revenues climbed 5.17% YoY to
    $5.37 bln, pre-tax profit jumped 62.94% to $1.45 bln and net profit leapt
    67.8% to $1.0 bln.
    Unconsolidated results not fully indicative. While 3Q02 Urals prices were
    6.3% up YoY, we will need to see LUKOIL's GAAP results to get a clear
    picture of how successfully it has performed. Unconsolidated RAS results
    can be misleading since they do not include subsidiaries, are subject to
    transfer pricing and ruble inflation. LUKOIL has not comment on these
    results.


  8. #8

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    Standard & Poor's Ratings Services said today that it had raised its long-term corporate credit rating on LUKoil, Russia's largest vertically integrated oil major, to 'BB-' from 'B+'.

    The outlook is stable. "The revised rating is based on the general improvement in the operating environment for Russian oil companies and reflects LUKoil's standing as the Russian Federation's (foreign currency, 'BB/Stable/B'; local currency, 'BB+/Stable/B') largest oil company in terms of crude reserves, production, and exports, tempered by its moderate cost structure and leveraged financial profile," said Standard & Poor's credit analyst Eric Tanguy. The rating is also supported by management's recent measures to improve the company's overall cost structure, as well as by LUKoil's relatively prudent debt maturity profile and historically sound cash flow generation. Liquidity has also been strengthened by LUKoil's widened access to international capital markets; in November 2002, it successfully placed a $350 million 5-year convertible bond. The current rating provides limited room to manoeuvre for further debt increases. "Standard & Poor's will continue to monitor LUKoil's ability to generate sufficient after-tax cash from operations to finance its capital-expenditure requirements, ambitious expansion plans, and financial-debt obligations--especially if crude prices decrease significantly from their currently high levels, as Standard & Poor's expects," added Mr. Tanguy. The rating also factors in the expectation that LUKoil will self-finance its investments within the framework of Standard & Poor's mid-term crude-oil scenario ($17 per barrel of Brent) and that the company will maintain credit protection measures in line with the ratings. No significant debt-funded acquisition--including that of the 75% stake in Slavneft currently on sale, but on which LUKoil has confirmed it will not bid--is factored into the current rating.
    Quelle: Prospect Investment

  9. #9
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    Plot against LUKoil’s management disclosed
    Georgian law enforcement agencies have solved a crime connected with the abduction of Sadi Shafirov, the father of LUKoil’s vice-president Vagit Shafirov. Two suspected kidnappers had been detained in Tbilisi, Georgia’s Interior Minister Goba Narchemashvili said at a press conference on Saturday.
    He also said that a group of people was detained in connection with the crime, and they were being questioned. Investigators have established where Sadi Shafirov had been kept prisoner, and found a car that was used to transport his body to the Bolnisi-Kazreti road, according to Mr. Narchemashvili.

    As for a motive behind the crime, it was not kidnapping for ransom, the Interior Minister said. Earlier, Tbilisi announced that this crime was politically motivated. According to the Georgian authorities, it was committed by an international criminal group aiming to “spoil the relations between Georgia and Azerbaijan, destabilize the situation in Georgia and disrupt the construction of an oil pipeline from Baku to Jeikhan”. However, Mr. Narchemashvili said after the abduction that it was a criminal offence.

    Sadi Shafirov was buried on Saturday amid tight security.


  10. #10
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    Lukoil Seeks Russia's Aid as Iraq Cancels Oil Project (Update2)
    By Eduard Gismatullin


    Moscow, Dec. 15 (Bloomberg) -- OAO Lukoil is seeking the Russian government's help to persuade Iraq to keep a $3.5 billion contract that Russia's top oil producer had won to develop an oil field. Baghdad canceled the agreement on Thursday.

    Lukoil plans to appeal to Russia's Energy and Foreign Ministries to protect its interests in Iraq, company President Vagit Alekperov was cited as saying by Lukoil's press office. Iraqi Deputy Oil Minister Hussein Salman al-Hadithy sent a letter to the Russian company canceling the 1997 contract to develop the West Qurna field and its 7.3 billion barrels of recoverable oil reserves.

    Iraq has been threatening to cancel the contract for years, encouraging Lukoil to break the United Nations sanctions and start work at the field. Russia in recent months has sought assurances from the U.S. to safeguard its economic interests in Iraq in the event of an attack against Iraqi President Saddam Hussein's regime.

    ``No Russian company can violate the sanctions regime,'' the country's foreign ministry said in a statement on its Web site. ``Moscow firmly believes the situation that developed between Lukoil and the Iraqi oil ministry will be settled during talks.''

    Lukoil holds 68.5 percent of the field in the south of Iraq, which has the world's second-largest oil reserves after Saudi Arabia. Russia's state-owned VTO Zarubezhneft and Mashinoimport trading companies each hold 3.25 percent of the project and the Iraq oil ministry owns 25 percent.

    ``We were caught by surprise,'' Lukoil President Vagit Alekperov said, as cited by the company's press office. ``We hope we can resolve this issue on the government level rather than in the Geneva-based'' international court laid down in the contract for dispute settlements.

    Lukoil ``didn't make any investments, it just signed a contract and left,'' Iraq's ambassador to Russia Abbas Khalaf was cited as saying by TVS television. ``We are ready to protect our case in any legal authority as we believe that we are right.''

    Iraq has broken the contract only with Lukoil, and not with the other project partners, Khalaf said, cited by Prime-Tass news wire.

    ``All these years our company was following the contract obligations, but we never violated international sanctions,'' Alekperov said. ``That was upsetting the Iraqi side.''



  11. #11
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    Lukoil to Complete $1.25 Bln Sale of Azeri Oil Stake Next Week
    By Eduard Gismatullin


    Moscow, Dec. 17 (Bloomberg) -- OAO Lukoil, Russia's biggest oil producer, expects to complete next week its $1.25 billion sale of a stake in an Azeri oil field to an unidentified Japanese buyer.

    The Russian company can go ahead with the sale after one of its partners in the Azeri-Chirag-Gunashli declined to exercise its right to match the bid for the 10 percent holding, Lukoil Vice President Leonid Fedun said in an interview.

    BP Plc last month said it has an option to match any agreement to sell Lukoil's stake in the multibillion barrel Caspian Sea field because of an existing joint venture between the companies.

    The field contains about 5 billion barrels of oil equivalent, which includes crude oil and natural gas. Other partners include Inpex Corp., a unit of Japan National Oil Corp., Unocal Corp., Statoil ASA and Exxon Mobil Corp.



  12. #12
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    Bagdad bestraft Lukoil
    Irak kündigt Vertrag mit Russlands größtem Ölkonzern. Der gibt Moskaus US-freundlicher Außenpolitik die Schuld
    MOSKAU taz Mit fast vier Milliarden Dollar war es das größte Ölgeschäft, das ein ausländisches Unternehmen im Irak je an Land gezogen hatte. Nun hat Bagdad den lukrativen Vertrag mit Russlands größtem Ölkonzern Lukoil gekündigt, in dem 1997 die Ausbeutung des reichen West-Qurna-Ölfeldes vereinbart worden war. Als Begründung gibt der Irak an, Lukoil habe seine Vertragsverpflichtungen nicht eingehalten.

    Bei Lukoil weist man dies weit von sich und erklärt, der Grund für die Kündigung sei nicht wirtschaftlicher, sondern rein politischer Natur. Und schuld ist in den Augen des Konzerns der Kreml. Mit seiner nachgiebigen Haltung im UNO-Sicherheitsrat habe Moskau Bagdad erzürnt und die Wirtschaftsinteressen Russlands aufs Spiel gesetzt.

    Dies ist ein Horrorszenario, vor dem russische Ölfirmen angesichts der neuen, US-freundlichen Außenpolitik von Präsident Wladimir Putin seit Monaten unermüdlich warnen. Dabei hat Moskau Bagdad keineswegs den Rücken gekehrt. Dank Russlands Intervention im UNO-Sicherheitsrat konnte verhindert werden, dass Washington das Recht bekam, sogleich militärisch gegen den Irak vorzugehen, sollte sich Saddam Hussein nicht an die Spielregeln halten.

    Das scheint man in Bagdad sehr wohl zu wissen. Im Streit mit Lukoil wird denn auch betont, Russland sei ein wichtiger wirtschaftlicher Partner und ein "sehr wichtiger Freund für den Irak". Bagdad hat andere russische Ölfirmen ausdrücklich zur weiteren Zusammenarbeit eingeladen.

    Moskau bezeichnet die Kündigung des Vertrags als unfreundlichen Akt und verlangt Gespräche, will aber offenbar nicht auf Konfrontationskurs gehen. Denn der irakische Zorn richtet sich offensichtlich einzig gegen Lukoil. Das Unternehmen, das im Irak-Geschäft zur Nummer eins werden wollte, hat für Bagdads Geschmack wohl zu umsichtig für seine Interessen geworben. Präsident Wagit Alekperow und andere hohe Lukoil-Leute haben in den vergangenen Wochen mit den USA über Garantien für die mit dem Irak abgeschlossenen Ölverträge nach einem Sturz Saddam Husseins verhandelt. Diese Gespräche mit dem "Feind", praktisch über seine Leiche hinweg, haben Saddam Hussein offenbar nicht gefallen und deshalb hat er Lukoil aus dem Land verwiesen.

    Doch der Ölkonzern gibt sich kämpferisch: Keine irakische Regierung, weder alt noch neu, könne ein solches Abkommen einseitig kündigen, Lukoil werde seine Rechte einklagen, sagte ein Sprecher. Gegen den irakischen Vorwurf, die Vertragsbedingungen nicht erfüllt zu haben, glaubt man leicht anzukommen. Denn im Vertrag ist festgehalten, dass das Geschäft so lange praktisch auf Eis liegt, wie die UNO-Wirtschaftssanktionen den freien Export von Öl verbieten. Bagdad hat Lukoil die letzten Jahre mehrmals unter Druck gesetzt, "seine Verpflichtungen einzuhalten". Laut russischen Kommentatoren bedeutet das im Klartext: Bagdad erwartet von Lukoil, sich über das UNO-Embargo hinwegzusetzen und das Öl schwarz zu exportieren.


  13. #13
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    Moskau (awp 25/vwd) - Die OAO LUKOIL, Moskau, hat einen zehnprozentigen Anteil an dem Azeri-Chirag-Guneshli-Projekt für 1,375 Mrd USD an die japanische INPEX Corp verkauft. Die Transaktion werde in der ersten Hälfte des kommenden Jahres abgeschlossen, teilte LUKOIL am Freitag mit. Der Verkauf bedürfe noch der Zustimmung der anderen an dem Projekt beteiligten Unternehmen, darunter der BP plc, London.




  14. #14
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    Dasselbe von Bloomberg:

    12/20 06:41
    Lukoil Sells $1.38 Bln Stake in Azeri Field to Inpex (Update2)
    By Thomas Tugendhat


    Moscow, Dec. 20 (Bloomberg) -- OAO Lukoil will sell its stake in an Azerbaijan oil venture for $1.38 billion to Inpex Corp., a unit of government's Japan National Oil Corp, as Russia's No. 1 oil company plans to focus on exploring in the Arctic.

    The sale of the 10 percent stake in Azeri-Chirag-Gunashli offshore oil fields to Inpex will be completed in the first half of 2003, the company said in an e-mailed statement. Lukoil can go ahead with the sale after one of its partners in the Azerbaijan venture declined to exercise its right to match the bid, Lukoil Vice President Leonid Fedun said this week.

    ``The company will continue to review opportunities to divest its interests in projects where it is not an operator,'' said Lukoil President Vagit Alekperov in the statement.

    Lukoil plans to use funds from the sale to boost exploration in the Timan-Pechora oil province in the Russian Arctic and in the north of the Caspian Sea. The company, which pumps more than a fifth of Russia's 7.66 million barrels a day output, is challenged by AO Yukos Oil Co, which plans to become the nation's top oil producer next year.

    BP Plc, which holds a 34 percent stake in the Azeri fields, containing about 5 billion barrels of oil and gas, last month said it had an option to match any agreement to sell Lukoil's stake.

    ``This transaction marks an important additional step for Inpex's involvement in the Caspian Sea region, which we believe is one of the most prolific oil and gas regions in the world,'' said Kunihiko Matsuo, president of Inpex in the statement.

    Other companies with stakes include Unocal Corp., 10.3 percent; Azerbaijan's state oil company, 10 percent; Norway's Statoil ASA, 8.6 percent; Exxon Mobil Corp., 8 percent; and Japan's Itochu Corp., 3.9 percent, BP's Web site said.



  15. #15
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    Aus zwei verschiedenen Quellen habe ich (leider) unterschiedliche Angaben zu dem Preis/Barrel der verkauften Lukoil Aktiva gefunden.
    Die eine Quelle nannte 6.5$/Barrel, die andere 13$/Barrel.
    Ich habe mir den Spaß erlaubt die Lukoil Reserven nach den selben Masstäben zu beurteilen.
    14 Mrd. Barrel Reserven * 6.5$ = 91 Mrd.$ Kapitalisierung
    oder
    14 Mrd. Barrel Reserven * 13$ =182 Mrd.$ Kapitalisierung

    Was wäre der Kurs der Lukoil Aktie bei dieser Kapitalisierung?

    Es gibt ca. 880 Mio. Original Aktien.

    91 Mrd.$ : 880 Mio.Aktien = 103,4$ Aktienkurs oder 413.63$ pro ADR!

    182 Mrd.$ : 880 Mio.Aktien = 206,81$ Aktienkurs oder 827.27$ pro ADR!


    Um $-Millionär zu werden braut man in diesen Fällen "nur" 1209 Stück Lukoil ADR (bzw. 2418 Stück)

    [Dieser Beitrag wurde von Walter am 20.12.2002 editiert.]

  16. #16
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    ich bin anscheinend nicht auf dem laufendem: Lukoil hat inzwischen 16 Mrd. Barrel Reserven.

  17. #17

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    JSC “LUKoil” financing organized by Raiffeisen Zentralbank and ING Bank worth USD 300 mln over 4.5 year declared to be a “deal of the year on the developing market” as a result of the annual deals valuation held by large International banks. The deal was declared to be unexampled by terms and conditions of the loan. The economical publication International Financial Review declared this loan ‘ to be a deal of being completed financial year on the developing markets”. As it is stated by the company’s press-service, JSC “LUKoil” became the first among Russia’s oil companies which managed to enter European credit market in 2002. The comany received a more than three-year credit and thereby opened a long-term credit for 5 years to other borrowers. The loan was arranged by two Western banks – ING Bank (The Netherlands) and RZB (Raiffeisen Zentralbank, Austria).

    24.12.2002
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  18. #18
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    Russia, Saint-Petersburg
    Date: 2002.12.25 13:19

    Iraqi Government Suggests Russian Oil Company Other than Develop Western Qurna-2 Deposit
    ABU-DHABI, December 23, Iraqi government's officials suggest that Russia choose anoil company other than LUKoil to develop the Western Qurna-2 deposit. The INA Agency published a statement issued by the Iraqi oil ministry that reads that Iraq expressly intended the Western Qurna-2 deposit for the Russian Federation to develop, since relations between the two countries date long back to the benefit of both the Russian and the Iraqi peoples.

    'Because the LUKoil oil company has failed to meet its obligations under the contract', the statement reads, 'the government of Iraq requests that Russia choose a company or companies capable of meet these obligations'.

    © RIA Novosti

    ©2001-2002 Rosbalt News Agency

  19. #19
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    LUKoil signed cooperation agreement with Transport Ministry



    LUKoil and the Russian Transport Ministry have signed a cooperation agreement for constructing an oil product distribution terminal on the Vysotsky Island in the Baltic Sea near St. Petersburg, the Ministry's press service reported. It is expected oil product transportation to amount to 2.5 million tons per year in this direction in 2003 and to reach 10 to 12 million tons per year by 2005.
    According to this document, the terminal will meet international standards; this is why the island and the Gulf of Finland of the Baltic Sea will not be polluted. LUKoil is to develop the project, to construct and to use the terminal. The Ministry will assist the company to develop the project of the terminal, to construct it and to put it in operation. Additionally, the parties agreed to jointly discuss the creation of the system of managing ship movement, dredging activities, environmental protection, and the system of eliminating consequences of accidental oil spills.

    27.12.2002


  20. #20
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    C E E N e w s CEE English, 07.10.2002 11:30:54

    Russia and Iraq war: Can Putin protect Lukoil's valuable assets in Iraq?

    Moscow (Bluebull) - U.S president George Bush warned Sunday that war with Iraq may be unavoidable. The United States and Britain have been pressuring Russia and the other two permanent members of the United Nations Security Council -- China and France -- for a new resolution to sanction the use of force against Iraq if it does not offer weapons inspectors unfettered access. Iraq has been trying to secure stronger support from Russia by promising some $40 billion in economic cooperation over the next five years.

    Some expects take a cautious approach about Russia's ability to guaratee commercial rights in a post-Saddam Iraq and believe that the war could have a negative impact on Russia's oil sector. However, LUKoil's president Vagit Alekperovsaid said in an interview with Financial Times that President Vladimir Putin had assured LUKoil that its valuable assets in Iraq would be protected whether or not Saddam Hussein is driven from power. LUKoil has a 68 percent stake in a consortium to develop Iraq's giant West Kurna oil field, with reserves of 20 billion barrels. Some $6 billion has been invested in the field.

    A six-member delegation from Baghdad was in Moscow last week to pitch a "buy Iraq" campaign. The group addressed more than 100 business people, State Duma deputies and Foreign Ministry officials, touting the benefits of cooperating with Iraq. But by far the most lucrative attraction to Iraq for Russia is oil.

    Iraq, which has one of the world's largest crude reserves, has been prohibited from exporting at capacity since the Gulf War more than 10 years ago. LUKoil's West Kurna has immense potential value, but only if UN sanctions are lifted. LUKoil vice president Leonid Fedun has said the company could extract up to 30 million tons of oil from the field within three years if sanctions are lifted.

    Experts say Moscow is using its position on the Security Council as a bargaining chip to win guarantees from Washington that its commercial interests will be protected in the event of a change of leadership. As a permanent member of the council, Russia can veto any resolution on Iraq.

    Chief economist at Troika Dialog Yevgeny Gavrilenkov believes that Russia is likely to put its economic interests above any political interests. jh


  21. #21
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    C E E N e w s CEE English, 09.01.2003 14:05:37

    Russia: BP to dispose of Lukoil stake

    Moscow (Bluebull) – British Petroleum next month will call a USD 420 million bond that is convertible into LUKoil shares, the company said Wednesday.


    The British company is offering to redeem the bonds at par (USD 1,000) starting Feb. 10, to be completed the next day. Until then, bondholders may convert each bond into 20 LUKoil American Depositary Receipts, which were trading down slightly at about USD 59.30 in London on Wednesday afternoon.


    BP expects bondholders to opt for the conversion.


    If all the bonds are converted, BP will be relieved of its remaining 8.4 million LUKoil ADRs it acquired when it bought ARCO in 2000.


    LUKoil's local shares shed more than 5% Wednesday to close at USD 14.77 on the Russian Trading System. mp


  22. #22
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    Syria wants to join Russian JV for Iraq's West Kurna Field

    http://www.oilandgasinternational.co...an03_syria.gif

    (1/10/2003 - OGI: Cairo) Syrian Petroleum Company is seeking to step into the slot to be vacated by Russia's Lukoil in the development of Iraq's giant West Kurna Field. Muhammad Saaed, SPC's director general, said today that his company is prepared to join forces with whatever Russian company is selected to replace Lukoil to accomplish the development of the important Iraqi fields.
    "We are ready to make a partnership with any Russian official establishment to carry out the West Kurna contract," Saaed said.
    The Lukoil US$3.7 billion contract to develop the West Kurna Field was formalized in 1997, but was abrogated by Iraq's Ministry of Petroleum in December because it felt that Lukoil had not met its obligations under the contract. In canceling the contract, the Iraqi ministry asked the Russian Ministry of Natural Resources to select another company that could take over the West Kurna development agreement. None have been proffered to date.
    It is believed the West Kurna Field contains approximately 7.3 billion bbl of recoverable reserves and that it is capable of producing as much as 600,000 b/d of oil within three years from the beginning of development. The field lies in southern Iraq and is a continuation of the northern part of the enormous Rumeil Field.
    SPC is already involved in a US$316.2 million contract for drilling and development of other oilfields in different parts of Iraq.


  23. #23

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    Feature: Lukoil''s Changing Fortunes
    2:05 PM ET Jan 09, 2003
    SKOPJE, Macedonia, Jan 09, 2003 (United Press International via COMTEX) -- LUKoil American Depositary Receipts hardly wavered but its Moscow-traded shares tanked Wednesday by 5 percent on news that British Petroleum is pulling out of the Russian energy behemoth. BP was saddled with its share of the Russian oil giant when it bought ARCO two years ago.

    LUKoil's oil production topped 75 million tons last year, up 20 percent on 2001. More than one-third of its production was exported via Transneft to foreign clients, the bulk of it by sea or through the Druzhba pipeline. LUKoil Overseas Holding presented revenues of $1.4 billion. It produces about 11 million tons of oil annually. LUKoil and its subsidiaries also extract and sell natural gas.

    LUKoil likes to tout its image as a veritable multinational. But its cross-border expansion strategy is encountering mounting difficulties.

    Last April, together with London-based Rotch Energy, it bid about $1 billion for the Polish state-owned Gdansk Refinery and its web of 300 gasoline stations. The network controls one sixth of the Polish market. The deal was presented as synergistic: the refinery was supposed to process LUKoil's produce and the latter's tankers would be patched at the Gdansk shipyards. LUKoil pledged to purchase $500 million of Polish agricultural goods annually and to expand the capacity of the antiquated refinery by at least two-fifths.

    Yet, according to Business Week, LUKoil's chances to clinch the deal are "dimming fast," due mainly to a tide of Russophobia. Rotch Energy abandoned the fast sinking ship and joined a competing bid. As European Union membership looms nearer, Russia is relegated by its erstwhile -- and distrustful -- satellites to niche markets such as Serbia, Ukraine, and Bulgaria. Russia's second-largest oil producer, Yukos' $150 million controlling stake in Lithuania's Mazheikiu Nafta refinery may be the only exception.


    Even in these manageable, Russophile and traditional markets, LUKoil's performance is far from spectacular.

    In December 2001, Russian President Vladimir Putin visited Greece, accompanied by LUKoil's chief, Vagit Alekperov. According to the Russian business weekly, Vedomosti, LUKoil expressed interest in purchasing the Greek state-owned oil company Hellenic Petroleum.

    Hellenic owns refining assets in Greece, Montenegro and Cyprus. In 1999 it purchased the Okta Refinery in Macedonia but its reputedly murky dealings with the previous government of the tiny, landlocked country led to an ongoing judicial and administrative review of the privatization deal.

    According to RossBusiness Consulting, LUKoil teamed up with the Greek Latsis-Petrola Group in preparing a joint bid for 23 percent of Hellenic Petroleum at a valuation of about $2 billion. But the LUKoil/Petrola consortium seems to be in disarray.

    According to the Greek daily Kathimerini, it recently asked the Greek government to extend its deadline by one week "so that the consortium partners complete their own talks on sharing responsibilities."

    Last month, LUKoil reluctantly disposed of its 10 percent of Azerbaijan's Azeri-Chirag-Guneshli oil field. It sold it for $1.4 billion to Inpex, a Japanese firm. According to the Moscow Times, this may have had to do with Alekperov's unwelcome political aspirations in the host country.

    Russian firms are poised to benefit from any development in Iraq. They already secured deals with the tottering regime of Saddam Hussein. The Americans are alleged to have promised Russian president Vladimir Putin to honor some of these commitments in a post-Saddam Iraq in return for Russia's support for a U.S.-led military campaign.

    The exception is, yet again, LUKoil. A $3.7 billion exploration and development contract it concluded was recently cancelled unilaterally by the irate Iraqis.

    Still, Russian emerging dominance in the global energy market is irresistible -- as is its seemingly inexhaustible pile of cash. It has the world's seventh- or sixth-largest oil reserves. Its cost of production is lower than Indonesia's, or Mexico's, let alone Canada's. Its oil industry is in private hands and, with the exception of LUKoil, run efficiently and rather transparently. Low domestic prices push producers to export.

    Gazprom, Russia's gas monopoly, partnered with the German gas supplier Wintershall to create Wingas, a west European gas retailing outfit. It also acquired 10 percent of the UK-Europe gas pipeline and, through its subsidiary, Sibur, some assets in Hungary.

    Romania's drilling company Upetrom was bought by the Russian united Heavy Machinery. LUKoil purchased Getty Petroleum and its 1500 gas stations in the United States. Another Russian energy leviathan, Yukos, took over the activities in Britain of the Norwegian oil service firm, Kaverner.

    The 3,000-mile Transneft Druzhba pipeline, which connects Russia to Ukraine, Belarus and central Europe is slated to link to the Croatian Adria pipeline, by way of Yugoslavia. This will provide Russian oil with improved access to both central European and Balkan markets.

    LUKoil is carried by this wave of sectoral restructuring.

    Last year, LUKoil won a government tender in Cyprus to develop a network of gas stations. According to Prime-TASS, the company already controls one quarter of the Cypriot market. Alekperov announced that LUKoil intends to branch into oil storage and transportation in this would-be new member of the European Union. It also owns and operates 80 pump stations in Bulgaria and has invested half a billion dollars there.

    According to Christopher Deliso of UPI, the $700 million, 175-miles long Bourgas-Alexandroupolis line between the Black and Aegean seas is a joint project of the Russian

  24. #24
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    LUKoil reports growth in oil export

    RBC, 13.01.2003, Moscow 19:24:56.The volume of oil exports by LUKoil to CIS and non-CIS countries increased by 4.9% in 2002, compared to that of 2001, and reached 34.3m tons. This data was announced at a meeting of the Board of Directors today, the LUKoil Press Service reported. Additionally, the company exported 12m tons of oil products, sold by foreign sales firms, over the reporting period.

    The Press Service pointed out that new methods of oil export with the use of river transport and railways were developed and put in use in 2002. The company established uninterrupted oil transportation from a number of deposits by special arctic tankers during any season. Additionally, the implementation of the first stage of the Caspian Pipeline System project, which LUKoil participated in, was completed in 2002.


  25. #25
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    JSC “LUKoil” oil output rose 2.2% to 78.2 mln ton for 2002



    Yesterday at the BoD’s meeting of JSC ‘LUKoil” held in Moscow was totaled results for 2002. As the company’s press-service informed, total oil output without shares of some dependent enterprises amounted to 78.2 mln ton up 2.2% than for 2001 in comparable enterprises structure. Gas output without shares of dependent enterprises amounted to 5.1 bcm, including 3.9 bcm of accompanying gas. In 2002 JSC “LUKoil” considerably rose the resources base: hydrocarbon growth amounted to 196 mln of equivalent fuel.
    Thus it was provided reimbursement of 2.5 times of oil output, it is the highest figure since the company’s foundation. Last year it was opened 10 fields and 16 hydrocarbon deposits mainly at the new regions – at the Caspian Sea and Timano-Pechorsky oil and gas province. Due to the funds concentration in the new perspective regions it was considerably increased an efficiency of geological prospecting. Proportion of cost per reserve growth decreased by 2.3 times against 2001 to USD 0.18.

    14.01.2003
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  26. #26

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    @Walter,
    habe gesehen, dass Du beim Depotspiel Deinem Langfrist-Investment treu geblieben bist: Lukoil. Mit Verlaub, das hatte ich mir auch so gedacht!

    Die Ölwerte wurden ja fast ganz gemieden im Depotspiel, weil alle Welt von einem lediglich temporären Effekt des Irakkrieges auf die Ölversorgung ausgeht. High-Tech ist jetzt weltweit in - bis die ersten Gewinnwarnungen so etwa ab Mitte Februar kommen und für eine kalte Dusche sorgen werden.

    Tja, wird das wirklich alles so "glatt" gehen im Sinne Bush's? Ein Korrespondent vor Ort im Nahen Osten (genauen Ort habe ich vergessen) hat einmal unter den dort schon länger 'stationierten' Korrespondenten herumgefragt: Fast alle halten einen Krieg für ein Katastrophe hinsichtlich der Auswirkungen insbesondere auf die Menschen.
    Fehlt es den Anlegern an Phantasie für die Realitäten?

    Nun, die High-Techs haben gut zugelegt in der letzten Zeit, selbst einige größere Unternehmen legten einen Kursgewinn von über 100% hin - insbesondere die Internetwerte, man glaubt es kaum. Aber alle Welt traut dem Braten noch nicht so richtig - will aber auch eine Hausse nicht verpassen.

    Für mein aktuelles Depotspiel setzte ich - dem jetzigen Trend folgend - auf TelCo's. Grund: Ölwerte werden dann - aber erst dann - schnell und nachhaltig steigen, wenn im Irakkrieg etwas schief läuft. Der Markt hat schon seit geraumer Zeit genug Öl, die Preise spiegelten eher die taktischen Spielchen der Öltrader und Ölminister wieder, denn eine tatsächliche physische Knappheit gab es nie. Das Öl dümpelte z. T. in gigantischen Tankern auf hoher See und wartete auf bessere Preise - die ja auch kamen.

    Das Risiko bei der "Planung" und "Abgenzung" eines unkalkulierbaren(?) Risikos:
    Wenn etwas schief läuft bei den Ölproduzenten im Nahen Osten im Verlauf oder als Konsequenz des Irakkrieges, dann kommt die große Stunde von Lukoil, und Du wirst vermutlich Sieger des Depotspiels. Die ganzen High-Techs und TelCo's haben es dann schwer und liegen im Minus.
    Wenn aber Bush es doch "hinbekommt", u. a. weil er in 2004 ja wiedergewählt werden will, dann sieht es wohl nicht so gut aus für Lukoil. Und die Marktteilnehmer denken wohl lieber optimistisch als pessimistisch in dieser Sache, z. T. auch mit guten Gründen. Viele spekulieren sogar auf eine Flucht Saddams kurz nach Kampfbeginn, was einen raschen Kampfabbruch zur Folge hätte, weil die Armee dann praktisch sofort aufgibt: Ölpreise im Keller, Lukoil im Keller, sonstiger Aktienmarkt in Partylaune, man nimmt sich kaum Zeit, den Sekt zu trinken zwischen all den Kauforders.

    Die ganze Entwicklung sieht in den Monaten vor Kampfbeginn aus wie eine nach Drehbuch geschriebene Inszenierung eines Kriegsfilms, so "glatt" läuft alles im Sinne Bush's. Aber tatsächlicher Krieg ist doch nicht etwa auch so inszenierbar wie ein Drehbuch - oder etwa doch? Obwohl - Zeit genug, ein Drehbuch für den Kampf im Irak zu schreiben, hatten die USA ja inzwischen. Die Waffenkammer Saddams dürfte inzwischen bekannt sein, der Gegner im Grunde daher berechenbar, die Unsicherheiten im Drehbuchverlauf halten sich also in Grenzen, oder? Und von den arabischen Staaten im Nahen Osten hört man auffallend wenig hinsichtlich der Vor-Kriegs-Inszenierung Bush's. Kaum Proteste. Überhaupt nirgendwo eine wirklich nachhaltige, massive Friedensbewegung - weltweit. Nichts, was Politiker zu einer Abkehr drängen könnte.
    Haben Bush's Drehbuchauoren etwa an alles gedacht? Der bisherige Verlauf ließ lediglich ganz am Anfang Schwächen erkennen; als der Plott sich weiter entwickelte, liefen die Handlungsstränge immer glatter, immer präziser. Also - wird es auch weiterhin so glatt laufen?!?

    Was mich traurig stimmt, dass sind die meiner bescheidenen Einschätzung nach berechtigten Sorgen der Korrespondenten hinsichtlich einer Katastrophe im Falle eines längeren Krieges. Aber an den glaubt ja kaum ein Anleger, und daher fällt auch Lukoil - bis die Konjunktur weltweit anspringt und Ölmehrbedarf erzeugt. Dann geht es auch mit Lukoil wieder gut bergauf. Aber ob das bis zum Ende des Depotspiels klappt - da habe ich meine Zeifel.

  27. #27
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    @Benjamin
    Vielleich hast du rech mit deiner Einschätzung der Lage. Ich habe mich entschlossen, meiner Meinung nach, den sicheren Weg zu gehen. Ob der Krieg lange dauert, oder ob die Militäraktion nach 3 Wochen vorbei ist wird sich, bis auf kurzfristige Schwankungen, mit der sicht auf einige Monate nicht gravierend auf die Ölpreise auswirken. Die Unruhe in der Region wird bleiben (siehe Afganistan). Die antiamerikanische und antiisraelische Stimmung bekommt neue Nahrung. Möglich ist ein weltweiter Terror gegen Amerikaner (nicht nur gegen die). Vielleicht auch Terror mit gemeinsten Mitteln...vergiften von Wasserwerken und Lebensmitteln, verseuchen ganzer Landstriche (schmutzige Atombombe), Antrax und Co. Ich bin sicher, daß es in den nächsten 3-9 Monaten keine wesentliche Entspannung gibt. Jeglichen Invest in westliche Wachstums- oder Konsumwerte halte ich im Moment für riskant. Bei Ölwerten finde ich das Risiko begrenzt. Die Bewertung ist günstig, die Dividendenrendite stimmt und das russische Öl wird nachgefragt wie noch nie(USA,Japan,China und nicht zuletzt Europa), wie ich schon früher geschrieben habe sind vielleicht gerade die Ölwerte die Wachstumswerte in Russland?
    Und noch mal zum Spiel...im Juli kann man ja auch alles verkaufen...wenn man will

    [Dieser Beitrag wurde von Walter am 15.01.2003 editiert.]

  28. #28

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    @Walter:
    Zitat: "Und noch mal zum Spiel...im Juli kann man ja auch alles verkaufen...wenn man will".
    Das wird evtl. auch für die ganzen High-Techs dann notwendig werden. Dieser prognostizierte Aufschwung in den USA mit seinem 4% jährlichem Wachstum kommt mir in Bezug auf das Leistungsbilandefizit der USA, der enormen Verschuldung, der doch mitlerweile verunsicherten Verbraucher weltweit so temporär vor. Es ist nur unheimlich schwierig, das Top zu bestimmen.

    Wir kommen in eine Welt, in der zwar ein Gebirge an Cash gehalten wird (Banken, Investoren), aber dieses kaum ausgegeben wird, weil die nervösen und mißtrauischen Cash-Leute auf massive Belege warten, dass eine Kreditvergabe/Anlage sich auch wirklich 100%ig rechnet und klappt. Diejenigen, die jetzt Geldgeber brauchen, müssen sich schon gut anstrengen. Warum soll es da nachhaltig ein 4% Wachstum in den USA geben? Ein Strohfeuer sicherlich, aber ein nachhaltiger Aufschwung? Der Schuldenberg ist da! Das kann nicht mehr lange so weitergehen! Hohe Energiepreise werden da nicht mehr beliebig lange bezahlt werden - was schlecht wäre für Lukoil.

    Eines der anstehenden Probleme: Der Dollar wird weiter fallen, weil das eine für die USA bequeme Weise ist, ihre Probleme beim Leistungsbilanzdefizit teilweise ins Ausland abzuschieben: Exporte der USA würden dann bei konstantem $-Preis billiger für die ausländischen Abnehmer, Importe in die USA teurer für die US-Bürger. Aktien weltweit würden i. a. fallen (Ausnahme: reine Exportfirmen in den USA würden profitieren), besonders die Aktien derjenigen Unternehmen, die auf $-Basis (insbesondere in die USA) exportieren, aber auf Fremdwährungsbasis herstellen. Auch das Lukoil-Öl in Rubel würde für US-Einkäufer in $ dann relativ teurer werden, wenn der Rubel zum $ "hart" bleiben sollte. Das gilt genau so auch für alle Waren Russlands, die in Rubel hergestellt und in $ bezahlt würden.

    Gegenwärtig sagen die Analysten, dass der $-Verfall sich aktuell sogar umkehren kann, dann aber wieder erneut wieder anläuft bis knapp 1,10 $/€. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die Entwicklung längerfristig - mit dem üblichen Korrektur-Zickzack - bis in die Region um die 1,3$/€ geht, was aber u. U. noch 1-2 Jahre benötigen wird. Da die USA die Öl-Lieferanten gegeneinander ausspielen können, wird dieser Wechselkursverlust wohl voll zulasten der Ölfirmen gehen, also auch Lukoil.

    Denkbarer und gegenwärtig zu beobachtender Ausweg: der Rubel verfällt beinahe ebenso deutlich wie der Dollar. In der Tat, derzeit ist der Verfall des Dollars gegenüber dem € viel massiver als gegenüber dem Rubel, Russland kommt also - so gesehen - bislang noch mit einem blauen Auge davon. Falls sich das aber einmal ändern sollte, dann kann es ziemlich irreführend sein, sich den Ölpreischart immer nur in Dollar anzuschauen. Was für Russland viel relevanter ist, ist der Exportölpreischart berechnet auf Rubelbasis. Den kenne ich zwar leider nicht, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der bereits beginnt, etwas anders auszusehen als der überall zugängliche Chart auf $-Basis.

    Wird der Rubel also in dem Maße fallen wie der Dollar, "und alles wird gut für Lukoil"? Ich rechne mit einem Rubelverfall, denn auch Russland hat gewaltige strukturelle Probleme, deren wirklich erfolgreiche Bewältigung derzeit nicht sicher ist - ganz im Gegenteil. Darum fällt ja der Rubel.

    Treffen die Strukturschrierigkeiten der russischen Wirtschaft Lukoil direkt? Ich glaube eher nicht, da stimme ich Dir zu. Das Öl ist real im Boden, es wird gebraucht, Lukoil kann es fördern, verarbeiten und überall verkaufen. Der Staat hält sich zunehmend zurück beim Management, nur am Ende die Hand auf wegen der Steuern/Abgaben/Zölle, etc.

    Also bleibt am Ende der dominierende Faktor der Ölpreis, denn an der Stellschraube "Ölförderrate" werden die Russen doch wohl nicht mehr beliebig lange drehen können, sie produzieren doch bereits alles, was die Rohre und Felder nur hergeben.
    Und der wird in 2003 wohl noch tüchtig fallen, wenn es so läuft, wie Bush es im "Drehbuch" vorgesehen hat.

    Es ist schon seltsam, dass ein doch gutes Unternehmen wie Lukoil in der mittelfritigen Zeit von der Börse wohl eher abgestraft wird für Randbedingungen, die völlig jenseits der Unternehmensgrenzen liegen.


    [Dieser Beitrag wurde von Benjamin am 16.01.2003 editiert.]

  29. #29
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    UPDATE 1-Iraq to sign Russian oil deals, LUKOIL left out
    2003-01-17 07:48:57 EST

    By Hassan Hafidh

    BAGHDAD, Jan 17 (Reuters) - Iraq on Friday moved to repair diplomatic ties with Russia, damaged by the cancellation in December of a key oilfield contract, by signing a new oil development deal and starting negotiations on more.

    Iraq's oil ministry said it had awarded a firm contract to Russia's Stroitransgaz, an oil and gas construction company, to develop block four in Iraq's Western Desert.

    It also initialled two more contracts and started negotiations with Zarubezhneft, Russia's umbrella company for state holdings abroad, on the giant Bin Umar field.

    That news will come as a shock to French oil major Totalfinaelf which has long been earmarked for the $3.4 billion development, alongside another big prospect Majnoon.

    The initialled contracts were with Soyuzneftegaz for the 100,000-barrel-a-day Rafidain field in southern Iraq and with Tatneft for block nine in the Western Desert.

    The deals, signed by Russia's deputy energy minister Ivan Matlashov and Iraq's oil ministry undersecretary Hussein al- Hadithi, provide a significant boost to political relations as Baghdad seeks to prevent a military assault by the United States.

    Moscow is Baghdad's closest ally on the United Nations Security Council.

    The deals come after the cancellation by Iraq of the prized contract for its biggest prospect, West Qurna.

    Matlashov said there was new hope that the deal could be restored to LUKOIL.

    "The door is still open for LUKOIL," he told reporters after Friday's signing ceremony. "We don't want Iraq to give the contract to another company."

    The $3.7 billion contract was held by LUKOIL until mid-December when Baghdad pulled the plug, saying the Russian company had failed to meet the terms of the deal by not starting development work.

    There was speculation that the Iraqi authorities had taken offence at contact between LUKOIL chief Vagit Alekperov and Iraqi opposition leaders.

    The opposition hopes to take charge in Baghdad if the United States forces Iraqi President Saddam Hussein from office with a military assault that could be just weeks away.

    The LUKOIL cancellation was read as a diplomatic snub to Moscow. Since then long-standing Iraqi Oil minister Amir al-Rasheed has been replaced by Samir al-Najm, an old hand from the presidential office.

    Iraqi oil reserves, second only in size to those of Saudi Arabia, are at the centre of a tug-of-war between countries keen to get their hands on Baghdad's oil wealth if Saddam is overthrown.

    Companies from China, France, Turkey and Britain have expressed interest while U.S. majors are expected to play a major role in any post-Saddam development.

    United Nations sanctions forbid any investment in Iraq until the lifting of Gulf War sanctions.




  30. #30
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    JSC “LUKoil Overseas” company increased oil production by 15.8% up to 11.12 mln tons in 2002



    JSC “LUKoil Overseas Holding Ltd.” company (subsidiary of JSC “LUKoil”) implemented the plan on the main production and economic indicators. It is suggested that over implementation of a yearly planned task on oil production will amount to about 200 thous tons and “LUKoil Overseas” will reach the level of oil production of 11.12 mln tons (101.8% of a yearly plan and 115.8% to the level of production of 2001). Gas production will amount to 1227.4 mln cm. Over implementation of a yearly indicator, as it is rendered in the company’s report, is provided for a speed-up launch of several oil fields, successful implementation of exploitation drilling and effective application of up date methods of layers oil recovery increase. Inparticular, sales revenue of production sales in 2002 amounted to USD 1378.2 mln (104.4% of teh planned indicators). Profitability of the invested capital as a result of 2002 amounted to 13.13.5%, which corresponds to corporate criteria and competitive level among Russian and among international companies. Specific operational expenses for oil production in 2002 did not exceed USD 2 per one barrel. Investments in 2002 amounted to USD 471.4 mln. Accumulated assets cost exceeded USD 3 milliard.
    Andrey Kuzyaev, president of JSC “LUKoil Overseas” estimating results of the passing year marked: “The company realized all tasks that were set to it in 2002: providing for oil and gas production, optimization and development of mineral and raw-material basis, improvement of quantitative parameters of business making and increase of financial attractiveness and level of industrial security and environment protection.

    24.01.2003


  31. #31

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    Lukoil stösst bei so etwa 49,5 - 50 € an die untere Trendbegrenzungslinie. Wer glaubt, ein Crash steht nicht bevor - sondern lediglich eine übertriebene Aufgeregtheit wegen eines Krieges, der ohnehin kaum länger als 6 Wochen dauern sollte, der sollte dann bei dem Preis wohl einsteigen - oder besser zur Bestätigung erst schauen, ob es dann tatsächlich wieder nach oben geht.

    Schwer zu beurteilen, ob die Pessimisten mit dem langfristigen Tannenbaumchart recht behalten, oder ob am Ende doch alles noch in der 2. Jahreshälfte 2003 wieder gut wird.

  32. #32
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    diese Woche soll es die Lukoil GAAP Zahlen geben für die 9 Monate 2002. Vielleicht helfen die dem Kurs auf die Beine, wenn schon der Ölpreis um die 33$ nicht hilft.

  33. #33
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    Net income of JSC “LUKOIL-Volganefteproduct” over 9 m02 amounted to RUR 231 mln



    over 9 m02 JSC “LUKOIL-Volganefteproduct” posted sales revenues of RUR4 259 mln, that is 78% up from similar figure in 2001 (1 868 mln). Production price doubled from RUR 1 837 mln to 3 898 mln. As a result, the company posted sales revenues of 0.1 mln. However, due to triple exceeding of extraordinary incomes over expenses net income over 9m02 amounted to 231 mln. Over reporting period fixed assets of JSC “LUKOIL-Volganefteproduct” rose six times from 45 mln to 277 mln, amd circulating - rose 2.3 times (by 1 499 mln) to 2 682 mln. Over 9 m02 increase of account receivables was observed, that rose 2.7 times from 812 mln to 2 187 mln. Account payables rose 2.4 times (by 1 417 mln) to 2 395 mln.
    The report and balance sheet of JSC “LUKOIL-Volganefteproduct” over III Q 2002 can be seen in section Issuers of SKRIN: www.skrin.ru

    30.01.2003
    SKRIN "Issuer"


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