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Thema: Mosenergo >Bewertung

  1. #166

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    @Labas, darueber staune ich, dass deine Bank einen so fairen RUB/USD Kurs von ziemlich glatt 62,89 gegeben hat.
    Das ist direkt einmal korrekt gelaufen. Oder hat Mosi bereits USD ausgeschuettet. Wohl eher nicht. Oder gehen die Div fuer ADR-Halter bereits schon in USD raus?

  2. #167
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    meine Abrechnung sieht so aus:

    MOSCOW POWER --- SHS ISIN: RU0008958863

    haben wir Ihrem Konto den folgenden Betrag gutgeschrieben:
    Ausführungsdatum 17.06.2018
    Valutadatum 12.07.2018
    Anzahl 500'000
    Dividende 0.00256 CHF
    Betrag CHF 1'280.68
    Quellensteuer 15% (RU) CHF 192.10

    Total CHF 1'088.58

    Die Einkommenssteuer ist, jeweils nach Veranlagung,
    jährlich separat zu bezahlen und in meiner Einkommensstufe, ca. 15%

    Eine Kapitalgewinnsteuer für Private gibt’s in der Schweiz nicht,
    Verluste können jedoch auch nicht steuerlich abgesetzt werden

  3. #168
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    Zitat Zitat von teenspirit Beitrag anzeigen
    Auf Eurobasis Brutto 1.132,21 Ertrag und Netto 673,93. Abzuege 40,48%, davon 14% fremde Spesen BONY und der Rest BRD-Gedoens. Alles in allem knapp 4% Nettorendite auf Jetztkauf und 10,5% auf Kauf 1. Q 2016. Das geht unterm Strich in Ordnung aber bei einem implizierten Risiko von 30 Prozent wird es schon grenzwertig. Will sagen, Positionsrisiko und Ertragserwartung passen nicht.
    @teenspirit

    Bin soeben aus Rußland zurück. Die polnischen Grenzer sind wie immer sehr langsam, man steht sehr lange bei der Einreise nach Polen.
    Deine letzte Aussage kann ich nicht ganz nachvollziehen. Der Markt bestimmt, wie das Risiko und die Erwartungen einzuschätzen sind.
    Man selber glaubt mitunter, daß der "Markt" irrt, und damit kann man schon Geld verdienen, aber meist hat der Markt recht.
    Die "goldenen Zeiten" bei den Russen sind vorbei, aber der Markt preist weiterhin Risiken ein, deshalb ist zumindest die Dividendenrendite und das KGV Anreiz, Russen zu kaufen.
    Ich sammle Dividenden ein und kaufe bei Rücksetzern gern etwas dazu.

  4. #169

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    @Labas, richtig, habe Rueckfragen herausgefordert. Was ich meine, ist einfach zu erklaeren. Wir alle kaufen Risiken und Erwartungswerte. Wer + 10% Return erwartet, nimmt mehr Risiko als jemand mit 2%. Fuer mich zaehlt immer schon nur der Nettoertrag, denn ich kaufe ja auch netto. Irgendwann lohne der kauf nicht mehr, weil die Abzuege zu hoch sind im Verhaeltnis zum implizierten Risiko. Unsere Russen sind riskant, einmal wegen Russland, aber auch wegen Amerika. Enteignungen wie bei Yukos sind immer noch moeglich, wenn auch nicht sehr wahrscheinlich, aber keiner kann es exakt beziffern. Lukoil hat keinen Staatsanteil. Ist das ein Problem, ist sie in Gefahr? Zur Zeit sicher nicht aber wir haben ein spezifisches Risiko. USA ist momentan viel riskanter. US-Werte werden nicht enteignet, aber was passiert bei Sanktionen gegen Russen-ADR? Das koennte so aussehen: Die USA Regierung verbietet US-Banken den Handel mit Russenaktien. Dann ist Ende. Das meine ich. Wir sitzen auf Pulverfass. Dafuer erwarte ich wesentlich mehr Return als bei US-Bluechips/Schweizer Aktien/UK-Tops oder Stoxx50 oder DAX30-Werten. Das gilt nicht nur fuer Russland. Wenn ich Titel aus Bangladesh oder Burma halte, ist es doch nicht anders. Das ist kein Russenbashing oder was auch immer. Das sind Realitaeten und Russland aber auch China sind keine Maerkte wie die Vorgenannten. Dewegen muss man keinen Bogen drum machen aber es gelten besondere Risiken. Risiko ist immer einzupreisen.

  5. #170
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    @teenspirit
    Ich sehe, wir sind da faktisch auf einer Linie.
    Um es für mich kurz zusammenzufassen:
    Ich kaufe die Angst, das Risiko, mitunter die Panik und verkaufe die Sicherheit, die guten Prognosen, den Optimismus.
    Bei Russeninvestments hat der "Markt" derzeit Angst, ist vorsichtig. Also für mich ist derzeit eher Zeit zuzukaufen.
    Indikator für den Zustand der Markteinschätzung ist die hohe Dividendenrendite und das geringe KGV bei guter Bilanzstruktur der Russen.
    Die "ADR-Steuer" haben ja sehr viele Auslandsaktien, sind somit kein Grund die Russen unter zu gewichten.
    Quellensteuer ist bei den Russen gering und unkompliziert.
    Wer mal interessantes bei Quellensteuer erleben möchte, der lese sich mal die Meldungen zu der dänischen Quellensteuer durch. Das ist ja ein Grauen, unvorstellbar für zivilisierte Länder, wie Rußland.

  6. #171

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    @hasi, deine Bank hat etwas mehr hingelangt bei der RUB/CHF, aber es ist noch nicht unverschaemt. Verglichen mit Labas haette sie 0,0026 CHF zahlen muessen, das macht 20 CHF. Also zwei Eis weniger am Bahnhofsplatz...
    Vor Jahren gab es teilweise richtig schlechte Wechselkurse bei manchen Abrechnungen. Da haben einige Banken noch richtig abkassiert. Frage an alle: Hat sich da generell etwas verbessert fuer die Kunden?

  7. #172
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    Die Abrechnung erfolgt meines Wissens zum jeweils gültigen offiziellen Devisenkurs. Es gibt da für die Banken faktisch keine Marge, die der Rede wert wäre. Ich sehe da keinen Grund sich zu beschweren.

  8. #173

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    Quellensteuer ist ein riesen Thema. Etliche Staaten - auch gerade in Asien - haben +20% Quellensteuer.
    Das sollte jeder einpreisen. Der Nettoertrag entscheidet und eine gute Dividende wird schnell zur nur noch durchschnittlichen Dividende wegen frech-dreister Quellensteuer. Zur Erinnerung: die Unternehmen werden bereits ueber Unternehmenssteuern abkassiert. Schuetten sie dann vom Nettogewinn aus, greift derselbe Staat nochmal zu, wenngleich der Anleger dort gar nicht steuerpflichtig ist.
    Das ist dreist.

  9. #174
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    1.Hj.2018 fast auf Vorjahresniveau

    Company revenue in 6M 2018 grew by 3.3% year-on-year up to RUR 107,668 mn. The main reason for the revenue growth was lower outside temperature in 1Q 2018 resulting in heat output growth.
    Variable costs increased by 3.8% year-on-year, up to RUR 67,942 mn, mostly on the account of growing fuel expenses, resulting from heat output growth.
    Fixed costs (excluding depreciation of PP&E) in the reporting period increased by 7.3%, amounting to RUR 12,929 mn.
    EBITDA for 6M 2018 amounted to RUR 25,995 mn (+2.7% year-on-year).
    Mosenergo IFRS profit for 6M 2018 increased by 4.8%, up to RUR 15,232 mn.

    Tabelle:
    http://mosenergo.gazprom.com/d/story...1h2018_eng.pdf

  10. #175
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    The net debt to adjusted EBITDA ratios as of 30 June 2018 and 31 December 2017 were as follows (in Mio Rubel):
    ...30 June 2018 ...30 June 2017
    Total debt... 11 139... 23 615
    Less: cash and cash equivalents (25 851) ...(18 999)
    Net (cash) debt ...(14 712) ...4 616
    Adjusted EBITDA ...26 620 ...26 531
    Net debt / Adjusted EBITDA ratio (0,55) ...0,17

    Die Verschuldung nahm rasant ab und erreichte ein Nettoguthaben, also Mosenergo ist faktisch schuldenfrei und hat ein sattes Nettoguthaben.
    Trotzdem sackt der Kurs massiv ab.
    Das kann doch nur heißen, daß für Mosenergo sehr negative Tarife beschlossen werden.
    Womöglich darf Mosenergo die steigenden Einkaufpreise für Gas und Kohle nicht weiterreichen.
    Was da jemand mehr?

    Daten von ganz unten aus diesem Bericht:
    http://mosenergo.gazprom.com/d/textp...e_201806en.pdf

  11. #176

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    Es geht noch um was anderes. Den meisten Profit bringen die ungebundenen Kapazitäten. Diese werden stark reglementiert.
    Und genau die sind wohl seit 30.06.2018 ausgelaufen bzw. werden nicht erneuert. Dort etwa liegt der Hase wohl im Pfeffer.
    Leider kommt von der Gesellschaft hierzu keine Veroeffentlichung. Aber das ist nicht neu.

  12. #177
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    9M-Gewinn fällt leicht von 17,9 auf 14,4 Mrd. Rubel

    http://mosenergo.gazprom.ru/press/news/2018/10/491/

    Der Umsatz ist in Rubel auf Vorjahresniveau.

  13. #178

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    Umsatzkosten stiegen wegen hoeherer Einkaufspreise fuer Gas. Und die Umsatzlage hat kein Potential wegen niedriger Stromtarife.
    Die Ergebnisse sind nicht schlecht aber es fehlt die positive Perspektive. Woher sollen Umsatz- und Gewinnwachstum kommen? Bleibt nur noch die Effizienz.

  14. #179
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  15. #180

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    Wo ist die Dynamik? Gemessen an der Dimension Moskaus müsste MSNG 10 Milliarden USD Umsatz haben.
    Davon ist man weit entfernt. Zur Not kommt man auf ein knappel Drittel. Es wird enorm viel davon anhängen, ob eine ordentliche Menge Strom zu freien Preisen abgesetzt werden darf. Das unterliegt der staatlichen Zuteilung.

  16. #181
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    2018-Zahlen sind raus - Gewinn moderat gesunken

    Die Verschuldung hat erwartungsgemäß auch deutlich nachgegeben, eine Nettoverschuldung war ja schon nicht mehr vorhanden.

    Vorerst nur in russisch:
    http://www.mosenergo.ru/d/story/fa/5...-rsbu-2018.pdf

    Reingewinn 2018 fällt von 25,28 auf 23,77 Mrd. Rubel.


    http://www.mosenergo.ru/press/news/2019/03/506/
    Die Maschine sagt das:
    http://www.online-translator.com/sit...%2f03%2f506%2f
    Der Erlös ПАО "Mossenergo" hat 199 Mrd. 047 Mio. Rubel für 2018 gebildet, auf 1,1 % im Vergleich zur ähnlichen Kennziffer 2017 — hauptsächlich in Zusammenhang mit der Vergrößerung des Urlaubes der thermischen Energie wegen der niedrigeren Lufttemperatur im I. Quartal und dem Dezember 2018, sowie der Vergrößerung des gewogeneren mittlereren Preises für die Elektroenergie zugenommen.



    Die Selbstkosten der Verkäufe haben auf 4,6 % zugenommen und hat 170 Mrd. 705 Mio. Rubel gebildet. Der Rückstand der Wachstumsraten des Erlöses von den Wachstumsraten der Aufwände ist vom Abschluss der Laufzeit der Verträge über die Überlassung der Macht in Bezug auf zwei Objekte ДПМ bedingt. Daraufhin wurde die Kennziffer EBITDA nach den Ergebnissen der Rechnungsperiode auf 3,8 % — bis zu 42 Mrd. 421 Mio. Rubel verringert.



    Der marginale Gewinn Mossenergo ist auf 8,5 % — bis zu 29 Mrd. 135 Mio. Rubel für 2018 gewachsen.



    Der Reingewinn ПАО "Mossenergo" nach den Ergebnissen 2018 hat 23 Mrd. 770 Mio. Rubel gebildet, auf 6,0 % im Vergleich zum vorigen Jahr gesunken.

  17. #182
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    Die übliche Graphik dazu:
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  18. #183

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    Entscheidend ist, dass sich beim Umsatz nichts tut. In China steigt der Stromverbrauch jährlich 8-12 Prozent. Alle 10-12 Jahre verdoppelt sich der Umsatz. Bei Mosenergo tritt der Umsatz auf der Stelle. Warum? Warum gibt es fast kein Wachstum in einer 10 Millionen-Stadt mit angeblich immer höherem Lebensniveau? Habe ein altes Research für Mosenergo aus 2008. Damals wurde der Umsatz für 2012/13 von ANAL-ysten auf das fast dreifache Niveau von heute geschätzt. Jetzt sind wir 5 Jahre weiter und haben nicht einmal die Hälfte. Mir fehlt die Story zu dem Wert. Ein Hauptstadtversorger diesere Größe müsste in Landeswährung eigentlich zweistellig wachsen und das über einen Zeitraum von 10-20 Jahren. Wenn Moskau immer mehr wächst, und die Menschen immer besser leben, müssen sie auch immer mehr Geräte nutzen, die Strom brauchen. So die einfache Logik. Warum dann aber kein Umsatzwachstum?

    Das hat auch nix mit niedrigen Tarifen zu tun. In China ist der Strom auch billig. Stromabsatz in MRD KWh ist entscheidend.

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