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Thema: Rohöl-Preisentwicklung

  1. #67
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    Dollar bekommt das was dieser Wert ist = Abwertung

    Zitat Zitat von Hasi
    ...wie wärs mit Schweinebäuchen?

    Mahlzeit

    aber gehe davon aus das der US Dollar an Wert verliert, somit dürften auch in der Rezession Rohstoffe & Edelmetalle auf Dollar Basis verteuern

    Kursziel:
    1,70 $ für einen 1 € - Sicht: in den kommenden 18 Monaten.
    Begründung: Europa steckt in der Rezession, aber die USA sind Faktisch Bankrott mit Island & Agentinien zusammen

    Staatsverschuldung derzeit 12,5 Billionen USD
    Länder & Staatsschulden & Kommunen ?!
    Haushaltsdefizit: Katastrophe mit 1 Billion USD für 2009.
    Handelsbilanzdefizit: über ca. 1,5 - 2 Milliarden USD am Tag.

    Washington hat zwar jeden Menge Zahlungsverpflichtungen. aber kaum noch Steuereinnahmen! "Die Schere spreizt sich immer mehr"

    PS:Für das Land seh ich Zukunft nur nach schwarz, nicht weil ab Januar dieses einen schwarzen Präsidenten hat :cool:
    Die 17 Milliarden USD Soforthilfe für Ford & Co, ist Verschwendung von Steuergelder, da nur Cash verbrennt wird!
    (Erinnert mich an die Rubelabwertung 1997/98, Jelzin hat total verkehrt gehandelt, weil Moskau daraufhin Dollar verkaufte und Rubel kaufte, diese handeln war schuld das der Rubel nicht bei 1:6 zum Dollar halt machte, sondern erst bei 1:25)
    Jede Subvention/Eingriff/Manipulation ist Betrug an den Marktwirtschaftlichen Selbstheilungskräfte!

    In diesem "Internationalen Finanz Notstand" in der wir und befinden, darf und das muss dieser sogar, nur den Geldwert beschützt werden, indem jn das Bankensystem eingegriffen wird.
    Alle anderen Unternehmen ob GROSS oder KLEIN, müssen selbst für ihre Zukunft rudern!

    Rohstoff steigt, dann steigt auch wieder der Wert des RTS!

    Demnächst bekommen die Amis NEUE "Dollar Banknoten" um eine Gallone Benzin an der Tanke zu bezahlen, da Kreditkarten nicht mehr genommen werden! ;)


    :cool:
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  2. #68

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    Saudis Signal Deeper Oil Output Cuts Than Expected (Update2)
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    By Katarzyna Klimasinska and Grant Smith

    Dec. 11 (Bloomberg) -- Saudi Arabia, the world’s biggest oil exporter, cut production more than traders and analysts had estimated last month as crude prices plunged, figures from the oil minister show.

    The kingdom pumped 8.493 million barrels of oil a day in November, Oil Minister Ali al-Naimi said today in an interview in Poznan, Poland. That’s 287,000 barrels a day less than estimated by the International Energy Agency, and close to Saudi’s OPEC quota of 8.477 million barrels. Oil prices rallied as much as 5.5 percent to $45.93 a barrel.

    ‘The Saudis might have been impatient with the market’s skepticism, so they’ve decided some transparency is needed,” said Mike Wittner, head of oil market research at Societe Generale SA in London. “It shows they’re deadly serious about cutting already and serious about cutting more.”

    Al-Naimi said Saudi output was “absolutely” in line with its quota agreed by the Organization of Petroleum Exporting Countries, which is scheduled to meet on Dec. 17 in Oran, Algeria. Last month he said $75 a barrel is a fair price for crude.

    November data on OPEC indicated the group was producing well in excess of quotas agreed at a meeting in October, where the organization resolved to cut production by 1.5 million barrels a day to halt the plunge in prices. The 11 members subject to formal limits pumped 28.24 million barrels a day last month, according to Bloomberg estimates, compared with a ceiling of 27.3 million barrels a day.

    ‘Complying Fully’

    “Everybody was looking to Saudi Arabia and saying they have to do something otherwise we will have even lower prices,” said Ehsan Ul-Haq, head of research at Vienna-based JBC Energy GmbH. “Now Saudi Arabia can say they are complying fully and everybody should do the same.”

    Crude oil futures traded in New York rose as much as $2.41 a barrel. They traded at $45.84 at 10:50 a.m. London time.

    OPEC President Chakib Khelil along with officials from Libya, Qatar, Venezuela and Iran have said the organization will need to announce further cuts at next week’s summit after prices collapsed to near $40 a barrel last week.

    To contact the reporter on this story: Katarzyna Klimasinska in Warsaw at kklimasinska@bloomberg.net

  3. #69

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    ...und das ganze andersrum interpretiert:

    OPEC: Viel Show um nichts?Datum 11.12.2008 - Uhrzeit 11:12 (© BörseGo AG 2000-2008, Autor: Stanzl Jochen, Redakteur, © GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)

    Bloomberg berichtet heute, dass Saudi Arabien bekannt gegeben habe, Erdöl nahe seiner OPEC-Quoten zu fördern. Die OPEC hat im Oktober beschlossen, dass seine Mitgliedsstaaten ihre Fördermengen um insgesamt 1,5 Millionen Barrels/Tag senken. Saudi Arabien scherte aus und gab bekannt, seine Kunden in China und Asien nicht enttäuschen zu wollen und förderte munter weiter auf hohem Niveau.

    Die OPEC konnte nichts dagegen tun, außer Saudi Arabien zu bitten, weniger zu fördern. Zweifel an der Beschlusskraft und Macht der OPEC wurden in den letzten Wochen immer lauter. Festzuhalten ist: Es bedurfte einen Monat und elf Tage und den schnellsten Konjunktureinbruch in der Geschichte, dass Saudi Arabien dem Beschluss der OPEC folgte.

    Laut Ali al-Naimi, dem saudischen Ölminister, pumpte das Königreich im November 8,493 Millionen Barrels Erdöl täglich – was der OPEC-Quote von 8,477 Millionen Barrel/Tag ungefähr entspreche.

    Synchrone Rezession belastet Ölnachfrage

    Die USA, Japan, Deutschland und Großbritannien sind das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg in einer synchronen Rezession angelangt, was deren Nachfrage nach Erdöl und Mineralölprodukten schwächt. Außerdem lähmt die Rezession in den Industrienationen die exportgestützten Volkswirtschaften der aufstrebenden Länder Asiens, die nun weitaus weniger stark wachsen, als noch vor einem Jahr. Die daraus folgende weltweite Rezession könnte nach Einschätzung der Analysten von Merrill Lynch im nächsten Jahr zu einem Abrutschen des Ölpreises auf 25 US-Dollar/Barrel führen. In den USA fiel die Mineralölnachfrage in den vier Wochen zum 21. November im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 Prozent.

    OPEC zaudert

    Anstatt entschieden mit Angebotskürzungen auf die wegbrechende Nachfrage zu reagieren, zaudert die OPEC. Sie setzt sich nicht durch und zaudert, kündigt immer wieder Reduzierungen ihrer Förderquoten an, führt aber keine durch. Das Ergebnis: Das Angebot bleibt auf einem Niveau bleibt, dass einer wachsenden weltweiten Nachfrage gerecht wird, während diese schon längst kräftig schrumpft. Trotz dessen will die OPEC nun erst am 17. Dezember erneut über die Fördermengen beraten. Warten wir also ab.

  4. #70

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    Donnerstag, 11. Dezember 2008
    Erstmals seit 1983
    Sinkende Ölnachfrage

    Die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihre Prognosen für die globale Ölnachfrage 2008 und 2009 wegen des unerwartet starken konjunkturellen Abschwungs weiter gesenkt. Für das laufende Jahr wird nun nur noch eine Nachfrage von 85,8 Mio. Barrel pro Tag erwartet, womit die Nachfrage erstmals seit 1983 gegenüber dem Vorjahr schrumpfen würde, hieß es im Monatsbericht der Agentur heißt. 2007 hatte sie bei 86,0 Mio. Barrel/Tag gelegen.

    Die Prognose für 2008 wurde gegenüber dem vorigen Monatsbericht um 0,35 Mio Barrel/Tag zurückgenommen. Für 2009 wird eine Nachfrage von 86,3 Mio Barrel/Tag prognostiziert, womit ein Zuwachs der täglichen Nachrichten von 0,5 Prozent oder 0,4 Mio Barrel gegenüber 2008 verzeichnet würde.

    Die Nachfrageprognose 2009 wurde damit aber gegenüber dem vorigen Monatsbericht um 0,26 Mio Barrel/Tag zurückgenommen. Der IEA zufolge basiert die Prognose auf der Annahme des Internationalen Währungsfonds, dass zur Jahresmitte 2009 eine langsame Erholung der Weltwirtschaft einsetzen dürfte.

    Das weltweite Ölangebot belief sich im November auf durchschnittlich 86,5 Mio Barrel/Tag. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) kürzte das Angebot um 760.000 Barrel/Tag auf 31,3 Mio. Barrel/Tag. Im Dezember ist der IEA zufolge eine weitere Verringerung des Angebots an OPEC-Öl zu erwarten. Bei der OPEC-Konferenz am 17. Dezember dürften weitere Förderkürzungen diskutiert werden.

    Die Lagerbestände der Industrie in den Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) stiegen im Oktober um 45,6 Mio. auf 2,697 Mrd. Barrel und dürften der IEA zufolge weiter steigen.

  5. #71
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    Dollar läuft wieder in Richuntg Süden!

    ...Schlüsselmeister...
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  6. #72
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    -feuerwerk-

    die US Dollar schwäche, sorgt für ein Feuerwerk bei Rohstoffen ;)


    Rohstoffliste




    Uran & Co müsste nächste Jahr auch wieder in Richtung Norden drehen
    http://www.uxc.com/review/uxc_Prices.aspx



    :cool:

  7. #73

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    Ölpreis unter 25 US-Dollar?

    Ich komme noch mal zurück zur Ausgangsfrage:

    1. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Ölpreis Anfang 2009 auf ein so niedriges Niveau (25 US-Dollar je Barrel) absinkt. Kann aber sein, dass der Preis Anfang 2009 nochmal vorübergehend bis auf 40 US-Dollar sinkt.

    2. Die arabischen Wüstensöhne sollen sich angeblich nicht an die zum 1. November 2008 vereinbahrte Fördermengenkürzung, mit Rücksicht auf ihre asiatischen Kunden, gehalten haben.

    3. Bei einem Korbpreis (Arabian light) um die US-Dollar 37,00/Barrel dürfte einigen von den Ölscheichs aber zwischenzeitlich der ***** auf Grundeis gehen, respektive einige geplante Luftschlösser sich in Schall und Rauch auflösen.

    4. Der Preis von 25 US-Dollar je Fass ist typisch amerikanisches Wunschdenken. Die vermeintlichen Vorteile verkehren sich vollends in Nachteile, denn die Exporte in die Förderländer kämen drastissch zum Erliegen.

    5. Ich erwarte auf der nächsten OPEC-Sitzung eine Fördermengenkürzung von mindestens 1,5 Mio Barrel/Tag. Wie es heißt, will sich auch Russland an den Beschlüssen der OPEC orientieren.

    6. Bis zum 17. Dezember 2008 werden die Preise in deren Erwartung weiter leicht? anziehen.

    7. Ein Preis von 25 US-Dollar ist nur ein einem weltuntergangsähnlichen Horroszenario mit extremer Deflation vorstellbar: US-Autobauer kollabieren trotz Staatshilfe, weitere Bankenzusammenbrüche, diverse Staatsbankrotte, Weltwirtschaftsschrumpfung um 5-7 %, DAX bei 2.500, Dow bei 4.500, RTS bei 250...

    8. Für die 25 US-Dollar das Barrel Rohöl (WTI) fehlt mir ganz einfach der Pessimismus...

    Gruß

    Ol(l)igarch

  8. #74
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    bin guter Dinge, dies wird dem RTS wieder Flügel verleihen ...

    Zitat Zitat von Olligarch

    4. Der Preis von 25 US-Dollar je Fass ist typisch amerikanisches Wunschdenken. Die vermeintlichen Vorteile verkehren sich in Nachteile, denn die Exporte in die Förderländer kämen drastissch zum Erliegen.

    Bei Schnäppchen Ölpreis werden die Amis & alle anderen, erstmal ihre Strategischen Reserven heimlich auffüllen.

    Der Winter Saison kommt jetzt auf die Nördliche Erdkugel, bei Kälte schmelzen die Erdöllager weg wie "Butter in der Sahara".

    Der schwache Greenback, sorgt weiter für den "Anstieg der Erdöle auf Dollar Basis", - Inflationsausgleich -

    Der Kopflastige "Ölpreis Pessimismus" könnte ein Kontra Indikator sein


    Mal aus anderer Sicht - USA Bankrott

    http://www.freace.de/artikel/200709/090907a.html

  9. #75

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    peinlich peinlich - die führenden gurus von renommiertesten adressen wie goldman sachs, ubs... haben sich jüngst ja gegenseitig mit immer noch tieferen ölpreisprognosen über- bzw. unterboten.

    folgende meldung - dazu noch eine vermutlich deftige kürzungsankündigung der opec nächste woche - evtl. zieht sogar russland mit - wofür werden diese dödels eigentlich so fürstlich bezahlt wenn sie ständig daneben liegen?!
    einfach raten und alle jubeljahre dann mal nen treffer landen kann ja ein jeder selber.


    US-Benzinabsatz: Rezession? Welche Rezession?Datum 12.12.2008 - Uhrzeit 18:33 (© BörseGo AG 2000-2008, Autor: Maier Gerhard, Redakteur, © GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)

    New York (BoerseGo.de) - Rezession hin, Kreditkrise her, in den USA steigt der Benzinverbrauch bereits wieder sprübar an. Das geht aus einer Publikation von MasterCard SpendingPulse hervor. Die Kreditkartengesellschaft erfasst die mit ihren Plastikkarten beglichenen Tankstellenrechnungen. Da die Amerikaner grundsätzlich mit Kreditkarte bezahlen, ein zuverlässiger Indikator.

    Laut MasterCard stieg der US-Benzinverkauf - gerechnet in Millionen Barrell - in der vergangenen Woche bereits wieder auf ein Niveau, das im Frühjahr erreicht wurde. Im Sommer und Frühherbst war dieser Mengenabsatz an den Tankstellen noch eingebrochen. Damit verhalten sich die amerikanischen Autofahrer genau nach Lehrbuch, erklären Volkswirte. Jeder Student im ersten Semester Ökonomie lernt, dass steigende Preise eine fallende Mengennachfrage hervorrufen, sinkende Preise dagegen die Mengennachfrage wieder anziehen lassen. Genau das geschieht jetzt bei den US-Tankstellen, heißt es. Der Preisanstieg auf mehr als 4 Dollar für eine Gallone Benzin ließ die Sprit-Nachfrage einbrechen, der Rückgang - jetzt wieder unter 2 Dollar für die amerikanische Mengeneinheit - kurbelt die Nachfrage an den Tankstellen bereits wieder an.

    Volkswirte sehen das als Beweis, dass Preise doch wirken - trotz Jobverluste und knapper Kredite. Da mache auch wieder Hoffnung für den US-Konsum. Der allgemeine Verbrauch könnte sich - wegen gefallener Preise für Benzin und Nahrungsmittel - wieder erholen, trotz der Krise am Arbeitsmarkt und bei den Banken, hoffen die Experten.

  10. #76

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    Mupf: peinlich peinlich - die führenden gurus von renommiertesten adressen wie goldman sachs, ubs... haben sich jüngst ja gegenseitig mit immer noch tieferen ölpreisprognosen über- bzw. unterboten.
    Die Herrschaften beschäftigen Heerscharen von Mathematikern. Physikern, Informatikern und auch sogenannte Volkswirte. Die basteln an hochkomplexen stochastischen Prognosemodellen, die dann mathematisch und methodisch durchaus exakt, völlig unbrauchbare Ergebnisse ausspucken, welche auf falschen Grundannahmen beruhen (subjektiven Wahrscheinlichkeiten oder sog. Schätzparameter). Den Damen und Herren fehlt bei ihrer wahnwitzigen Rechnerei ganz einfach das notwendige Maß an Intuition und gesundem Menschenverstand.

    Das bewusst falsche Prognosen pupliziert werden, um bestimmte Finanzprodukte der angeschlossenen Kredithäuser zu puschen, will ich jetzt nicht behaupten...

    Der Chefvolkwirt der Deutsche Bank, ein gewisser Walther, hat ja erst kürzlich das Menetekel einer Schrumpfung der deutschen Wirtschaft in Höhe von 4% (in Worten vier) für 2009 im öffentlich rechtichen Fernsehen vor Millionenpublikum an die Wand gemalt. Diese Prognose impliziert das alle weltweiten Konjunkturprogramme wirkungslos verpuffen, die deutlich gesunkenen Kraftstoff- und Energiepreise und die Reallohnerhöhungen faktisch nichts an zusätzlicher Kaufkraft freisetzen und sämtlich im Sparstrumpf (sog. Angstsparen) landen. Ich fürchte in einem Jahr müssen wir auf diese -4% unbedingt nochmal zurückkommen.

    Aber zurück zum Ölpreis. Ich gebe nur auf die Prognosen marktunabhängiger Institutionen etwas.

    Gruß

    Ol(l)igarch

  11. #77
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    Alles Kaffeesatz Leserei

    die Analysten habe keine Unternehmerische Erfahrung, wie sollen die wissen wie der Markt funktioniert, wenn jene noch nie an der Front waren.

    Die Herrschaften die sich als Bänker und Vorstände eine Bank heißen, die hatten bestimmt auch keine Ahnung was die US Immobilien Zertifikate in Wirklichkeit Funktionieren.

    Bei dem Ölpreis, erleben US Truck eine neue Renaissance. und im nu saugt der Markt das Erdöl wieder auf, und die Preise steigen!

    Mann gönnt sich ja sonst nicht´s
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  12. #78
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    Rückläufig

    Putin: Gas Produktion viel in den letzten 11 Monaten um 2,5 %, und Öl um 0,5%!

    vom 12/12/08 -17:52 Moskau



    :cool:

  13. #79

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    Irgendwie fällt mir zu der ganzen Sache nur...

    ...der alte Witz ein:

    was sind 5000 Analysten auf dem Meeresgrund ?

    Ein guter Anfang...

    Aber den Joke gab`s 2001 auch schon.

    Warum werden diese Wichtigtuer so gut bezahlt ?

    Ähnlich wie bei Politikern durch die gebildeten Seilschaften, welche ein beinahe stündliches Ar...kriechen vorraussetzen. Nee, da guck ich morgens lieber in den Spiegel ohne zu kotzen.

    E.C.

  14. #80

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    Volkswirte sehen das als Beweis, dass Preise doch wirken - trotz Jobverluste und knapper Kredite. Da mache auch wieder Hoffnung für den US-Konsum. Der allgemeine Verbrauch könnte sich - wegen gefallener Preise für Benzin und Nahrungsmittel - wieder erholen, trotz der Krise am Arbeitsmarkt und bei den Banken, hoffen die Experten.


    aha, die schlauberger,& wenn du denkst es geht nichtmehr
    kommt von irgendwo noch so ein lichtlein her.

    jetzt werden erst einmal die glühbirnen abgeschafft.
    die muß doch der blitz beim sch .. eißen treffen.

    so ein volltreffer, könnte doch auch in dem kranken gehirn von paulson entstanden sein, ist es aber nicht.

  15. #81
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    Der Markt lebt von Bewegung:
    Mit Stagnation kann man kein Gelde verdienen!
    Also versucht jedes Syndikat den Markt nach seinen Vorstellungen zu manipulieren.
    Der Baenk(er) und der Analyst wird der Hausfrau nur das empfehlen/verkaufen was sie selbst nicht kaufen würde!? ;)

    Ölpreis:? bei 50 - 75 $ ( hängt am Geldwert der Dollar´s) würde ich sagen bei der Weltwirtschaftslage "Fair"
    Die Amis werden dadurch mehr Öl verbrauchen, aber die Asiaten machen die Preise!
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  16. #82
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    ohne Worte

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  17. #83
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    OPEC drängt Russland zur Drosselung der Ölförderung

    MOSKAU, 16. Dezember (RIA Novosti). Nach Angaben des russischen Statistikamts (Rosstat) ist die Ölproduktion zwischen Januar und September um 0,7 Prozent zurückgegangen, schreibt die russische Zeitung "Kommersant" am Dienstag.

    Doch am vergangenen Freitag hatte Wladimir Putin verkündet, dass zwischen Januar und November der Rückgang bei 0,5 Prozent gelegen habe. Möglicherweise zeigen die jüngsten Statistiken, zu denen bisher nur der Premier Zugang hat, dass die rapide Förderzunahme im November die Abnahme der vorherigen zehn Monate zum Teil kompensierte.

    Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die Angaben des Premiers mit der bevorstehenden Teilnahme Russlands am OPEC-Gipfel (Algier, 17. Dezember) zusammenhängen. Bei dem Treffen könnte Russland in die Organisation als vollberechtigtes Mitglied aufgenommen werden.

    Der Wunsch, die Situation etwas rosiger zu färben, ist durchaus erklärbar: Je geringer die unkontrollierbare Senkung der Förderung, desto mehr Zugeständnisse können für deren künstliche Reduzierung erwartet werden. Wenn bei den Verhandlungen mit der OPEC Beschlüsse über ein abgestimmtes Vorgehen gefasst werden, wird Russland ab Januar die Gewinnung um etwa drei Prozent verringern müssen.

    Wie OPEC-Präsident Chakib Khelil sagte, sind alle Mitglieder der Organisation der Erdöl exportierenden Länder und Russland für eine "drastische" Verringerung der Förderung (um 1,5 bis zwei Millionen Barrel je Tag).

    Der Vorstandsvorsitzende des russischen Ölkonzern Lukoil, Wagit Alekperow, erläuterte, was die OPEC von Russland erreichen wolle: eine Reduzierung der Förderung um täglich 200 000 bis 300 000 Barrel ab dem 1. Januar 2009. Sieht man von saisonbedingten Faktoren ab, so handelt es sich um eine Senkung der Ölgewinnung um zwei bis drei Prozent.

    Experten zweifeln daran, dass sich die privaten Ölgesellschaften in Russland von den Regierungsabkommen mit dem Kartell würden leiten lassen.

    "2006 wurde schon ein ähnlicher Versuch unternommen, die OPEC zufrieden zu stellen. Zuerst versprach eine OPEC-Delegation eine Verringerung um täglich 150 000 Barrel, dann wurde präzisiert, dass es sich wahrscheinlich um 50 000 und dann um 35 000 Barrel handeln werde. Im Ergebnis erhöhten die Ölgesellschaften ihre Förderung um täglich 150 000 Barrel", sagte Michail Krutichin von RusEnergy. Wie er betonte, könnten die hohen Exportzölle nur auf längere Sicht zu einer Abnahme der Förderung führen, während für eine Preiserhöhung gleichzeitig ein Nachlassen des Angebots auf dem Markt notwendig sei.

  18. #84

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    Haben wir den Boden gesehen?

    Auch nach der Förderkürzung ging der Preisverfall, in der Erwartung dass diese nicht vom Kartell umgesetzt werden kann, zunächst weiter.

    Welt-Wirtschafts-Institut: Ölpreis vor neuem Anstieg

    Hamburg (dpa) - Trotz der sich weltweit eintrübenden Konjunktur wird der Ölpreis nach Auffassung des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Instituts (HWWI) vom kommenden Jahr an wieder dauerhaft steigen. "Alle die sich mit dem Thema befassen, wissen, dass die Zeit der billigen Energie und der billigen Rohstoffe abgelaufen ist", sagte HWWI-Direktor Thomas Straubhaar der Deutschen Presse-Agentur dpa in Hamburg. Den Prognosen seines Instituts zufolge wird der Ölpreis 2009 voraussichtlich zwischen 50 und 60 Dollar je Barrel liegen und sich ab 2010 langfristig in einem Bereich zwischen 60 und 80 Dollar pro Barrel einpendeln. "Der Ölpreis wird vergleichsweise günstig bleiben, aber in der Tendenz steigen", berichtete der Wirtschaftsexperte.

    Der Energiebedarf von aufstrebenden Volkswirtschaften wie China, Russland und Brasilien werde trotz eines geringeren globalen Wachstumstempos auch 2009 zunehmen und die Nachfrage nach Öl und Gas wieder erhöhen. Angesichts dieser Konstellation brauche es "nur noch eine Initialzündung auf den Mineralölmärkten und dann drehen die Preise wieder". Auf neue Höchststände wie in 2008 mit rund 145 Dollar je Barrel (159 Liter) würden diese aber voraussichtlich nicht steigen.

    Einen Rohölpreis von 60 bis 80 Dollar pro Barrel bezeichnete Straubhaar als "wunderbares Signal" für Wirtschaft und Verbraucher. Einerseits sei der Preis hoch genug, um dringend notwendige Investitionen in alternative Energiequellen und Technologien zur Energieeinsparung anzuregen und so den Ölverbrauch langfristig zu reduzieren. "Die Investitionsanreize werden erhalten bleiben", sagt der Wissenschaftler. "Die Preise liegen langfristig in einem Bereich, in dem es sich als Unternehmen lohnt, in Energieeffizienz zu investieren." Andererseits sei der Preis niedrig genug, um Unternehmen und Verbraucher während dieser Übergangszeit im Vergleich zu den sehr hohen Energiepreisen wieder zu entlasten. "Das verschafft uns die Zeit, die wir brauchen", sagte Straubhaar.

    Gerade für die in den Bereichen Energieeffizienz und alternative Energienquellen gut aufgestellten deutschen Unternehmen gebe es in diesem Szenario exzellente Wachstumschancen, meinte Straubhaar. Bleibe die Nachfrage nach derartigen Innovationen hoch, könne sich die Branche weltweit neue Märkte erschließen und in einer schwierigen konjunkturellen Phase zu einem wichtigen Motor für die deutsche Wirtschaft entwickeln. "In diesen Sektoren haben wir keine Krise, es ist eine sehr konjunkturresistente Branche", ergänzte Straubhaar.
    Grüße

    Ol(l)igarch

  19. #85
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    ...der derzeitige Oelpreiscrash hat m.E. weder mit Oelförderung noch Lagerhaltung etwas zu tun. Genausowenig wie die vorangegangene Oelpreishype.
    Die ganzen, in den steigenden Oel-Futures Markt eingeflossenen Milliarden (es waren glaube ich über 250) lösen sich langsam in Luft auf und belasten den Oelpreis vorübergehend gewaltig. Es wird einige Wochen dauern bis das Oel wieder zu seinem "inneren Wert" gehandelt wird.

  20. #86
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    Öl sackt weiter ab

    Nach den Übertreibungen nach oben, kommen wir wohl ins nächste "extrem" durch short verkäufe nämlich nach unten

    Irgendwann wenn die spekulation abklingt, wird öl zum fairen preis gehandelt,
    durch reale angebot und nachfrage, die nachfrage hat kaum durch die rezession gelitten.

    2009 stehen die ölsand förder und biosprit hersteller mächtig unter druck, mit dem ölpreisverfall kommt es auch zum preisabsturtz bei getreide besonderers "mais & zucker" werden leiden, die kohle förderung wird verzweifeln.

    Wenn die gegenmaßnahmen die die industrienationen eingeleitet haben greifen, dann dürfte es ab ende 2010 die talsohle durchschritten sein.

    Aber 2009 wird´s noch mal heftig werden, trotz niedrige zinsen!
    In zukuft sollen und müssen die zinsen niedrig bleiben, um das cash in die investionen & unternehmen zu drücken!

    x ja, für zinsen unter 1,0%. und inflation im computerzeitalter mit der mehrwertsteuer deckeln!
    UND NICHT IN DER VERGANGENHEIT UND GEGENWART MIT DEM LEITZINS, was sich wohl schwachsinnige ausgedacht haben.

    Jedenfalls können die "armen" der welt froh sein das die "reichen" immer mehr geld haben, dadurch wird die inflation geblockt... hört sich gemein an, aber dadurch wird der wert des geldes stabilisiert, gerade darauf sind die unteren soziale gesellschaftschichten angewiesen.


    :cool:
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  21. #87
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  22. #88

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    Mal wieder eine Prognose

    Frohes neues Jahr 2009 allen Lesern

    Prognose 2009 Experten rechnen mit neuer Ölpreis-Rallye Samstag, 3. Januar 2009 10:38 - Von Thomas Koch Wie wird sich der Ölpreis in diesem Jahr entwickeln? Fast alle Experten erwarten, dass er steil in die Höhe schießen wird. Das ist schlecht für alle Autofahrer, doch für Anleger bieten sich attraktive Chancen. Vor allem mit Zertifikaten können sie von steigenden Rohstoffpreisen profitieren. Neues Jahr, neues Glück. Diese Hoffnung beflügelt neben Aktionären auch Anleger, die 2008 auf eine Fortsetzung der Rohstoff-Rallye gesetzt hatten. Insbesondere der Ölpreis war nach einem verheißungsvollen Start in der zweiten Jahreshälfte regelrecht eingebrochen. Von seinem Hoch bei über 150 Dollar hat Rohöl mittlerweile über 70 Prozent an Wert verloren. Als Grund für diesen Preissturz nennen Analysten vor allem die sich stetig verschlechternden Konjunkturaussichten. Eine nachlassende Wirtschaftsaktivität führt meist zu einer Abschwächung der Nachfrage nach Öl und anderen Rohstoffen. Bei einem aktuellen Niveau von rund 40 Dollar erscheinen die noch vor wenigen Monaten vielfach prognostizierten Kursziele von 200 Dollar nun aber unerreichbar weit entfernt. Trotzdem sind Analysten optimistisch, dass das Ende der Talfahrt bald erreicht ist. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Rohstoff-Strategen rechnen mit einem Anstieg des Ölpreises auf 70 Dollar im vierten Quartal 2009. Die Analysten der DZ Bank sehen zum Jahresende hin sogar wieder Notierungen von 77,50 Dollar, was gegenüber dem aktuellen Preis beinahe eine Verdoppelung bedeuten würde. Die angekündigten Produktionskürzungen der Opec-Staaten sowie die Hoffnung auf eine Nachfragebelebung durch die zahlreichen Konjunkturpakete sollen den Rohstoff wieder beflügeln. Zudem könnte eine Zuspitzung des Nahost-Konflikts die Öllieferungen aus dem Mittleren Osten gefährden und einen neuen Preisschub auslösen. Privatanleger haben vor diesem Hintergrund schon in den vergangenen Wochen verstärkt auf eine Erholung des Ölpreises gesetzt. Neben spekulativen Hebelprodukten waren dabei vor allem währungsgesicherte Partizipations-Zertifikate ohne Laufzeitbegrenzung gefragt. Ziel solcher Investments dürfte in vielen Fällen eine möglichst exakte Nachbildung der Ölpreisentwicklung sein. Doch genau dies ist bei den meisten Rohstoffen nicht ohne weiteres möglich. Entscheidend sind hier nämlich immer auch die Bewegungen am Terminmarkt, wo die Ölpreise für feste, in der Zukunft liegende Termine ermittelt werden. Und da wird ein schnelles Öl-Comeback bereits vorweggenommen. So kostet ein im März fällig werdender Öl-Future aktuell rund zehn Prozent mehr als der aktuelle Februar-Kontrakt. Gewinne erzielen Anleger mit Öl-Zertifikaten daher nur, wenn der Ölpreis noch stärker steigt als dies vom Markt ohnehin schon erwartet wird. Gelingt dies nicht, drohen so genannte Rollverluste. Selbst dann, wenn der Ölpreis zulegen kann. Dieses auch als "Contango" bezeichnete Umfeld hat in den vergangenen Wochen bereits dazu geführt, dass die klassischen Partizipations-Zertifikate auch mit Währungsschutz noch stärker an Wert verloren haben als Rohöl selbst. Als Reaktion auf diese Problematik haben einige Emittenten nun spezielle Strategien entwickelt, mit denen die negativen Rolleffekte minimiert werden sollen. Bei der mittlerweile unter dem Dach der Royal Bank of Scotland agierenden ABN Amro spiegeln sich diese Bemühungen in den RICI-Enhanced-Indizes wider, die es seit Mitte Dezember auch für den Ölpreis gibt, zum Beispiel mit Währungsschutz auf die Sorte Brent Crude Oil (WKN: AA1HXT). In den ersten Wochen nach Auflegung hat das Papier im Zuge des Ölpreis-Einbruchs zwar auch deutlich an Wert verloren. Die Entwicklung des bereits Ende 2007 aufgelegten Zertifikats auf den das ganze Rohstoff-Universum abdeckenden RICI-Enhanced-Index macht aber Mut. Hier konnten Anleger auf Jahressicht nämlich eine Outperformance von fast 20 Prozentpunkten gegenüber herkömmlichen Indexpapieren erzielen. Während das normale, währungsgesicherte Indexzertifikat in diesem Zeitraum rund 55 Prozent an Wert verlor (WKN: ABN4MN), ging es bei der Enhanced-Version "nur" um knapp 35 Prozent bergab (WKN: AA0QL8). Insbesondere während des rasanten Abschwungs im zweiten Halbjahr 2008 brachte die Rolloptimierung spürbare Vorteile. Ebenfalls relativ erfolgreich hat sich die von der UBS zusammen mit Bloomberg entwickelte CMCI-Strategie entwickelt, mit der die eigentliche Preisentwicklung im Rohstoffmarkt realistischer widergespiegelt werden soll. Trotz einer leichten Outperformance hat das Zertifikat auf den entsprechenden WTI Crude Oil Index seit Anfang 2008 aber auch rund 45 Prozent eingebüßt (WKN: UB3WTJ). Genau wie bei der UBS ist auch das von Goldman Sachs seit kurzem angebotene Zertifikat auf den S&P GSCI Crude Oil A1 Strategy-Index ohne Währungsschutz ausgestattet (WKN: GS1TA1). Dafür entfallen aber die laufenden Absicherungskosten, die bei ABN Amro zurzeit rund vier Prozent pro Jahr betragen und fortlaufend den Marktbedingungen angepasst werden. Fazit: Der deutlich gefallene Ölpreis sowie die optimistischen Prognosen der Rohstoff-Analysten verführen viele Anleger zum Einstieg in Öl-Produkte. Bei klassischen Zertifikaten drohen im aktuellen Umfeld aber selbst bei steigenden Öl-Notierungen weitere Verluste. Mit "rolloptimierten" Strategien kann diese Problematik zumindest ansatzweise umgangen werden. Bei weiter fallenden Ölpreisen sind entsprechende Kursrückgänge aber auch hier nicht zu vermeiden.
    Die Kerlchen von der DZ sind putzig : 77,50 Dollar. Das zeigt wieder mal, dass dort prognosesinnbefreite Rechenknechte am Werk sind. Mit 70-80 Dollar kann ich was anfangen.

    Bin mal gespannt, was in der nächsten Prognose der "Experten" von Merrill Lynch so drinsteht.

    Grüße
    Ol(l)igarch

  23. #89
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    Weiter in Richtung Norden

    Nach einer Umfrage von Bloomberg bei 33 Analysten ist ein Durchschnitt für das Barrel von 60 $ herausgekommen.
    Nach Rohstoff-Trader sollen Chart technisch 20-25 $ getestet werden ( R.-T. ist mein kontra Indikator das nach meiner Auffassung bei öl & gas zu 2/3, falsch liegt) deshalb Short Position.

    Ich gehe davon aus das Rohstoffe & Fossile Brennstoffe weiter ansteigen, Nickel hat diese Jahr schon 30% plus :cool:

    Im übrigen sind die Verbraucher auf höhere Rohstoffpreise schon justiert

    Die Dollar stärke dürfte nicht lange anhalten

  24. #90

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    Bemerkenswerter Spread

    Auch wenn die Läger in den USA überlaufen:

    Quelle: finanzen net
    Ölpreis (Brent) in USD je Barrel 48,21 USD 3,68 USD 8,26 % Kurszeit 13:29:00 Kursdatum 16.01.2009 Eröffnung 48,00 Vortag 44,53 Tagestief 47,25 Tageshoch 48,60 52 W. Tief 36,20 52 W. Hoch 147,50

    Ölpreis (WTI) in USD je Barrel 35,64 USD 0,49 USD 1,39 % Kurszeit 13:28:00 Kursdatum 16.01.2009 Eröffnung 35,50 Vortag 35,15 Tagestief 34,82 Tageshoch 36,02 52 W. Tief 33,22 52 W. Hoch 147,27
    Je nachdem wie man rechnet rd. 26% bzw. 35% Preisspread bei den Sorten, gab es das schon irgendwann einmal? Ende November waren die Preisnotierungen noch nahezu gleichauf und im Gleichklang.

    Viele Grüsse
    Ol(l)igarch

  25. #91
    Premium-Mitglied Avatar von Walter
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    Der WTI zu 35$ wird heute zum letzten mal gehandelt. Der WTI Ölpreis ab heute Abend um die 44-45$ (zur Zeit 44,30$)...Der Spread hält sich in Grenzen.
    Gruss
    Walter

  26. #92

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    Zum Spread

    Wohl die Erklärung für das Koriosum:
    Abgeschmiert in der Prärie
    von Claus Hecking und Tobias Bayer
    Das US-Kaff Cushing sorgt für Aufruhr am globalen Ölmarkt. Denn das beschauliche 8371-Seelen-Nest ist schuld am Verfall des weltweiten Ölpreises. ANZEIGE ZUM THEMA * Verfall des Ölpreises: Energieagentur warnt vor Verbrauchkollaps (http://www.ftd.de/boersen_maerkte/ak...ps/461657.html) * Öl unter 36 Dollar: Saudis stemmen sich gegen Preisverfall (http://www.ftd.de/boersen_maerkte/ak...ll/460843.html) * "Super-Contango": Rollverluste vermiesen Ölwetten (http://www.ftd.de/boersen_maerkte/de...en/460720.html) * Ölkonzerne mit Einbußen: Sinkender Ölpreis verzögert Investitionen (http://www.ftd.de/unternehmen/indust...en/459577.html) * Auf und Ab der Rohstoffe: Ölpreis eilt Richtung 50 Dollar (http://www.ftd.de/boersen_maerkte/ak...ar/456766.html) * Kolumne: Thomas Fricke - Es war der Ölpreis, Harry (http://www.ftd.de/meinung/leitartike...ry/453486.html)

    Für die meisten Durchreisenden ist Cushing, Oklahoma, ein Präriekaff wie so viele andere in den USA: Tankstellen, ein paar Junkfood-Restaurants, der unvermeidliche Wal-Mart - und schon kommt das Ortsausgangsschild. Nur der Wirrwarr von Rohren, die gewaltigen Stahltanks und Raffinerien lassen erahnen, dass der Ort etwas Besonderes ist: Cushing beeinflusst maßgeblich das Auf und Ab an den internationalen Ölmärkten. Seit einigen Tagen richtet sich der Blick von Produzenten, Verbrauchern und Spekulanten auf die Kleinstadt. Denn Cushing ist einziger Lieferort für West Texas Intermediate (WTI): das US-Standardöl, das an der Rohstoffbörse Nymex gehandelt wird, das gemeinsam mit dem Nordseeöl Brent die Referenzsorte für die globalen Ölmärkte ist. Und dass der WTI-Kurs gerade in die Nähe seines Fünfjahrestiefs gestürzt ist, liegt nur an Cushing. "Der Preis von WTI wird von sehr spezifischen lokalen Gegebenheiten diktiert", sagt Michael Wittner, Marktstratege der Société Générale. Rund um die "Pipeline-Kreuzung der Welt", wie sich das Städtchen tituliert, herrscht gerade ein Überangebot. 33 Millionen Barrel (je 159 Liter) lagern bereits in den Tanks, viel mehr passt nicht hinein. "Wenn nun ein Terminkontrakt ausläuft und das WTI dem Käufer in Cushing angeliefert wird, bleibt diesem nur der Verkauf vor Ort um fast jeden Preis", sagt Frank Schallenberger, Rohstoffexperte der Landesbank Baden-Württemberg. Denn der Abtransport des Öls aus der Region ist extrem aufwendig. Die Pipelines führten nur in eine Richtung: vom Golf von Mexiko hin nach Cushing, erklärt Christoph Eibl, Chef des Investmenthauses Tiberius. "Man müsste 10.000 volle Trucks über Hunderte Kilometer zum Meer fahren lassen."

    WTI verliert seine Reputation als Indikator für die Lage am Ölmarkt Entsprechend bricht der Kurs der wichtigsten US-Ölsorte ein. Am Montag wurde ein Barrel WTI zur Lieferung im Februar für rund 35 $ verschleudert - Brent kostete gut 10 $ je Fass mehr. So etwas hat es noch nie gegeben: WTI ist in der Regel 2 $ bis 3 $ teurer als Brent - sofern es keine Lagerengpässe in Cushing gibt. Die sorgten schon im April 2007 dafür, dass WTI 5 $ billiger war als Brent. Nun ist der Abschlag fast doppelt so hoch - und der Ärger auch. "WTI ist als Indikator für die Lage an den Ölmärkten momentan so nützlich wie ein Backhandschuh aus Schokolade", sagt Barclays-Analystin Costanza Jacazio. Hauptverlierer dieser absurden Preisverzerrungen sind die Investoren - schließlich ist WTI ein wichtiger Bestandteil fast aller großen Rohstoffindizes. "Aus Anlegersicht ist das ein mittleres Desaster", sagt LBBW-Experte Schallenberger. Und zu allem Überfluss kann sich die Cushing-Krise jederzeit wiederholen - es sei denn, man baut eine Pipeline zurück zum Golf von Mexiko. Aber die will sich gerade niemand leisten, bei diesem Ölpreis.
    Viele Grüsse
    Ol(l)igarch

  27. #93
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    Zitat Zitat von Walter
    Der WTI zu 35$ wird heute zum letzten mal gehandelt. Der WTI Ölpreis ab heute Abend um die 44-45$ (zur Zeit 44,30$)...Der Spread hält sich in Grenzen.
    ..der letzte handelstag war doch nicht am freitag sondern morgen. habe mich etwas geirrt.

  28. #94
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    Fällt Der Dollar Steigt Das öl - Und Umgekehrt!

    MAN-BOSCH-BMW etc. haben schon Kurzarbeit angemeldet.

    Jetzt müsste die OPEC Kurzarbeit anmelden und nur noch die hälfte liefern ;)

    Aber da haben manche Länder Große Problem, Venezuela,Persien ...

    Interessant ist das der Dollar an stärke gewinnt, der schwarze mann der usa, will zwar über 700 milliarden usd in die infrastruktur investieren, aber dies mit neuverschuldung.DIESES GELD WIRD VERPUFFEN.

    DIE USA, deren schlimmste probleme ist.
    1.Handelsbilanzdefizit - DIES IST DIE WURZEL ALLEN ÜBELS!
    2.Haushaltsdefizit
    3.Hohe Staatsverschuldung
    4.Viel zu große Militärausgaben
    5.Kein eigenes sparguthaben der us-amerikaner.
    6.Große seltsame geldmengen vermährung
    kaum noch produktion, sondern meist nur noch importeur!...jetzt habe ich noch nicht erwähnt das die immobilien nach wie vor noch zu teuer sind!

    Der US-dollar gehört stark abgewertet werden, damit der us export eine chance zu export hat, nur durch den export kann sich die erholen!

    Dollar muss mindestens auf die schnelle um 25% abgewertet werden!
    d
    Der starke Dollar wird nur den Import fördern, und damit die Finanzkatastrophe weiter verschärfen.
    Wir Europäer können den Amis nur helfen wenn wir auch ihre Produkte kaufen, Jean/Kleidung-Autos-US-IMMOBILIEN- etc.
    Auch müssen die deutschen Autobauer Werke in Deutschland schließen und die Produktion in die USA verlegen, dadurch wird nur noch Ford als US Marke überleben...
    Das wird in zukunft nicht mehr funktionieren, teure autos & co aus europa und japan zu impotieren.-die müssen in zukunft auch in den usa hergestellt werden.

  29. #95
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    Geht schon los, Fiat kauft Chrysler, zwar geben zwei Kranke immer noch nicht einen gesunden! Aber Fiat kann seine Marken Alfa Romeo,Lancia,Ferrari besser in den USA vertreiben dank Chrysler Vertriebsnetz. :cool:

    Was passiert Eigentlich wenn President "Obama" Opfer eines Anschlages wird; KANN MIR VORSTELLEN DAS DIE MÄCHTIGE "US WAFFEN LOBBY" IHN AM LIEBSTEN ... ... wird wohl besser für ihn sein, seinen schwarzen Hintern so wenig wie möglich in der Öffentlichkeit zu zeigen, oder sich doubeln zu lassen! ... damit "Obama" zwei Amtszeiten überlebt!
    Gott mit ihm - den wird er jetzt dringend brauchen für seine vorhaben!

    Wenn der Ölpreis so labil bleibt - dann sterben die Konkurrenz Produkte/ Alternativen zum Erdöl ;)

    Milchpulver Skandal in China: Die Chinesen bestrafen wenigsten die Verantwortlich, bei und hätten die FETTE ABFINDUNGEN kassiert!

    http://nachrichten.t-online.de/c/17/.../17439218.html

  30. #96
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    aber noch immer ein (kleinerer) Goldesel für die Russkis

    Russland senkt Exportzoll für Erdöl auf 100,9 Dollar je Tonne

    DAVOS, 29. Januar (RIA Novosti). Russland senkt den Exportzoll für Rohöl auf 100,9 Dollar je Tonne. Die entsprechende Rechtsverordnung unterzeichnete Ministerpräsident Wladimir Putin, wie sein Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag mitteilte.

    Der neue Tarif trete am 1. Februar in Kraft und gelte rückwirkend ab dem 1. Januar 2009, hieß es.

    Noch im vergangenen August war der russische Exportzoll für Erdöl mit 495,9 US-Dollar je Tonne auf einem Rekordhoch gewesen. Seit Oktober ist der Zoll im Sinkflug und folgt damit den sinkenden Ölpreisen auf dem Weltmarkt.

    Die Ausfuhrzölle für helle Ölprodukte und dunkle Ölprodukte sinken ab dem 1. Februar auf 80,3 bzw. 43,2 US-Dollar je Tonne, teilte Alexander Sakowitsch, Vizechef der Abteilung für Zollgebühren beim russischen Finanzministerium mit. Der jetzige Tarif betrage 92,6 bzw. 49,9 Dollar je Tonne.

  31. #97

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    Bemerkenswerte relative Schwankungen

    Aktueller Ölpreis (Brend) in USD je Barrel 41,93 USD 2,19 USD 5,51 % Kurszeit 20:09:00 Kursdatum 19.02.2009
    Eröffnung 39,91 Vortag 39,74 Tagestief 39,64 Tageshoch 42,19 52 W. Tief 36,20 52 W. Hoch 147,50

    Aktueller Ölpreis (WTI) in USD je Barrel 39,47 USD 4,85 USD 14,01 % Kurszeit 19:30:00 Kursdatum 19.02.2009
    Eröffnung 34,69 Vortag 34,62 Tagestief 34,62 Tageshoch 39,70 52 W. Tief 33,22 52 W. Hoch 147,27
    Ein bemerkenswerter relativer Tagesanstieg bei WTI. Und der Spread zwischen Brend und WTI von zeitweise bis zu rd. 10,-- USD letzte Woche schliesst sich bis auf rd. 2 USD.

    Grüsse
    Ol(l)igarch

  32. #98
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    und meine Wette vom 15.6.08:


    Zitat von Hasi
    ...glaubts einem alten Hasen, auch diese (Oel) Blubble wird mal platzen.
    Es ist der alte "Trick", (Knappheits)-Ängste werden geschürt, Panik wird verbreitet, auf jeden Kantinenbrand in einer Raffinerie und jeden kräftigen Furz von den Hügeln, reagieren die Märkte wie Primaner vor dem ersten Date.
    Hinz und Kunz ist in Oel-Futures investiert und spekuliert auf Kredit und "Teufelkommraus". Irgenwann wird irgenwas diesem Treiben ein Ende bereiten und der grosse Katzenjammer unter den Investierten wird grenzenlos sein. (es werden wohl auch diesmal wieder die gleichen sein)
    Wohl dem, der zur richtigen Zeit sein Heu ins Trockene gefahren hat und dessen Hirn nicht zwischenzeitlich von der grenzenlosen Gier "verspeist" worden ist...
    Ich habe noch genau für 24 Monate Heizoel im Tank und wette, dass ich das nächste Mal, mein Oel wie vor einem Jahr wiederum bei 65 Fr./100Lt einkaufen kann (Heute stehts bei 134 Fr/100Lt)

    [QUOTE=Hasi]es ist schon bald soweit: (06.12.2008)

    Januar-Poolpreis von CHF 76.15 /100 lt., im Januar geliefert
    Feb.- bis Mai-Poolpreis von CHF 73.55 /100 lt., im Februar bis Mai geliefert

    Zitat Zitat von Hasi
    Superlink Dago, merci
    habe einen Lieferanten in der Nähe gefunden:

    Preis/100 Liter Fr. 68.69 (inkl. MwSt.)

    bin meinem Ziel von 65.- schon wieder näher
    gestriges Angebot: (19.2.2009)
    Feb.-/März-Poolpreis von CHF 59.25/100 lt., im Feb./März geliefert.
    April-/Mai-Poolpreis von CHF 59.35/100 lt., im April/Mai geliefert
    Juni-/Juli-Poolpreis von CHF 61.35/100 lt., im Juni/Juli geliefert

    die Gier, die Gier lässt (liess) mich abwarten: :mad:
    ...eigentlich wollte ich ja zu 65.- kaufen, aber...ich habs noch nicht getan

  33. #99
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    ...das wird mittelfristig in die Hose (ans Portemonnaie) gehen

    Opec verzichtet wegen Krise massiv auf Mammutprojekte

    ABU DHABI, 21. Februar (RIA Novosti). Angesichts der Weltfinanzkrise haben die Opec-Länder einem Zeitungsbericht zufolge rund 40 zum Teil milliardenschwere Ölindustrie-Projekte ausgesetzt bzw. gestrichen.

    Wie die Zeitung „Al-Riad" am Samstag unter Berufung auf inofizielle Opec-Angaben berichtete, hatten die Kartellmitglieder ursprünglich nahezu 150 Erkundungs-, Föderungs- und Verarbeitungsprojekte im Gesamtwert von rund 500 Milliarden US-Dollar für die nächsten Jahre geplant.

    Diese Pläne seien aber noch vor der Weltfinanzkrise entstanden. Damals seien die Opec-Länder davon ausgegangen, dass der weltweite Ölverbrauch 2010 mehr als 90 Millionen Barrel pro Tag betrage und ein Barrel Öl in diesen Jahren nicht weniger als 80 US-Dollar koste.

    Der aus der Krise resultierte Wirtschaftsrückgang lasse aber den Ölverbrauch schrumpfen und mache viele geplante Projekte unnötig, schrieb die Zeitung. Ein Barrel Brent-Öl hatte an diesem Freitag in New York weniger als 39 Dollar gekostet.

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