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Thema: Rohöl-Preisentwicklung

  1. #100
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    und das sowieso...

    EU kürzt Ausgaben für Pipeline unter Umgehung Russlands

    ANKARA, 21. Februar (RIA Novosti). Die Europäische Union hat einem Zeitungsbericht zufolge seine Ausgaben die den Bau der Nabucco-Pipeline um ein Fünftel reduziert.

    Wie die türkische Zeitung „Sabah" am Samstag berichtete, kürzte die EU die geplante Finanzierung um 50 Millionen Euro. Zuvor seien 250 Millionen Euro in Aussicht gestellt worden.

    Die Nabucco-Pipeline soll bis 2013 fertiggebaut werden. Das Projekt zielt darauf ab, insbesondere das kaspische Öl unter Umgehung Russlands nach Europa zu transportieren.

    Nach dem jüngsten Pipeline-Konflikt zwiwchen Moskau und Kiew und den daraus resultierten Lieferengpässen wird Nabucco von vielen EU-Funktionären als wichtiger Beitrag zur europäischen Energiesicherheit betrachtet.

  2. #101

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    Ölpreisverdopplung bis zum Jahresende?

    HWWI: Ölpreis wird sich bis zum Jahresende verdoppeln 22.02.2009 Ulm (ddp).
    Das Hambu
    rgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) rechnet mit einer Verdoppelung des Ölpreises auf bis zu 80 Dollar bis zum Jahresende. «Wenn die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte weltweit anzieht, werden auch die Energiepreise steigen", sagte HWWI-Direktor Thomas Straubhaar der Ulmer «Südwest Presse» (Montagausgabe).

    Alle würden sich mit Energie eindecken. In Deutschland kommt es laut Straubhaar zu einem Anstieg der Arbeitslosenzahl von 3,25 Millionen im vergangenen Jahr auf 4 Millionen Anfang 2010. Auch die Inflation werde im kommenden Jahr «rasch in den Bereich zwischen fünf und zehn Prozent steigen». In Deutschland gehe es von Ende 2009 an wieder aufwärts. ddp.djn/mar/iha
    Grüsse
    Ol(l)igarch

  3. #102

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    Zitat Zitat von Hasi
    EU kürzt Ausgaben für Pipeline unter Umgehung Russlands

    ANKARA, 21. Februar (RIA Novosti). Die Europäische Union hat einem Zeitungsbericht zufolge seine Ausgaben die den Bau der Nabucco-Pipeline um ein Fünftel reduziert.

    Wie die türkische Zeitung „Sabah" am Samstag berichtete, kürzte die EU die geplante Finanzierung um 50 Millionen Euro. Zuvor seien 250 Millionen Euro in Aussicht gestellt worden.

    Die Nabucco-Pipeline soll bis 2013 fertiggebaut werden. Das Projekt zielt darauf ab, insbesondere das kaspische Öl unter Umgehung Russlands nach Europa zu transportieren.

    Nach dem jüngsten Pipeline-Konflikt zwiwchen Moskau und Kiew und den daraus resultierten Lieferengpässen wird Nabucco von vielen EU-Funktionären als wichtiger Beitrag zur europäischen Energiesicherheit betrachtet.
    Nabucco geht ums GAS und nicht Erdöl.. es geht um die GASleitung.. eine Trippleleitung "soll" Erdöl als eine Art "Abfall" mitbringen.. aber das Kerngeschäft soll Erdgas sein...
    Meinsch.. was ein schlechter Text...

  4. #103
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    Rubelabwertung bringt Russlands Ölbranche zusätzliche Milliarden

    26. Februar (RIA Novosti). Die russischen Ölförderer werden laut dem Vize-Premier und Finanzminister Alexej Kudrin in diesem Jahr zusätzliche Einnahmen von 800 Milliarden Rubel (über 17 Milliarden Euro) im Zusammenhang mit der Schwächung der nationalen Währung kassieren.

    "Die russischen Ölfirmen verdienen durch die Rubelabwertung 800 Milliarden Rubel", sagte Kudrin am Donnerstag in einer Sitzung des Kollegiums des föderalen Finanzamtes.

    Kudrin erinnerte, dass die Ölunternehmen ihn am Anfang der Krise gebeten hatten, die Steuerbelastung des Ölsektors um 500 Milliarden Rubel zu senken.

    "Aufgrund der Abwertung können sie nun zusätzlich verdienen", sagte der Minister

  5. #104

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    Merkwürdige Relationen

    Aktueller Ölpreis (Brent) in USD je Barrel
    45,50 USD +0,91 USD 2,04 % Kurszeit 14:22:00 Kursdatum 09.03.2009
    Eröffnung 45,42 Vortag 44,59 Tagestief 43,07 Tageshoch 45,68 52
    W. Tief 36,20 52 W. Hoch

    Aktueller Ölpreis (WTI) in USD je Barrel
    48,22 USD +2,62 USD 5,75 % Kurszeit 14:22:00 Kursdatum 09.03.2009
    Eröffnung 46,14 Vortag 45,60 Tagestief 44,99 Tageshoch 48,80 52
    W. Tief 33,22 52 W. Hoch 147,27
    Aktuell ein Spread zugunsten der Sorte WTI von ~2,50 US-Dollar, eigentlich normal aber schon verrückt. Vor ein paar Wochen waren es fast 10,-- US-Dollar in umgekehrter Relation (Brent lag deutlich über WTI).

    Das Gros der Analysten ist auf steigende Preise umgeschwenkt. Die weitere Förderkürzung der OPEC am 15. März ist im starken Anstieg der letzten Woche IMHO eingepreist. Heute bisher eine ziemlich heftige Achterbahnfahrt (44,99-48,80 bei WTI). Schaun mer mal, wie es weiter geht...

    Das Orakel von USD 25,-- je Barrel und weniger für 2009 von Merrill Lynch verblasst doch zusehends.

    Reuters Deutschland:
    Spekulation auf Schritte der Opec treibt US-Ölpreis Montag, 9. März 2009, 15:50 Uhr
    Spekulationen auf eine Produktionskürzung der Opec haben am Montag das Geschäft am Ölmarkt bestimmt. Am Morgen stieg der Ölpreis um drei Prozent, im Laufe des Tages bröckelten die Gewinne jedoch ab. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete mit 44,15 Dollar am Nachmittag gut ein Prozent weniger als am Vorabend. Die US-Sorte WTI war dagegen zwei Prozent teurer zu 46,50 Dollar zu haben.

    Nach Aussagen von Opec-General-Sekretär Abdullah al-Badri wird das Öl-Kartell auf seinem nächsten Treffen am 15. März über weitere Förderkürzungen beraten. "Alle Optionen liegen auf dem Tisch", sagte al-Badri. Einige Analysten erwarten, dass die Opec ihre Fördermenge um eine Million Barrel pro Tag senken wird.

    Zum ersten Mal seit Monaten ist US-Öl nun wieder teurer als Brent. Analysten hatten den eher ungewöhnlichen Preisunterschied oft damit erklärt, dass im Zuge des weltweiten Konjunkturabschwungs der größte Öl-Konsument auch den deutlichsten Nachfragerückgang verzeichnen werde. Aber auch die Lieferschwierigkeiten vom wichtigen US-Ölumschlagsplatz in Cushing (Oklahoma) und der Einfluss großer, börsengehandelter Öl-Fonds (Öl-ETFs) haben nach Einschätzung von Commerzbank-Analyst Eugen Weinberg zu der Preisentwicklung bei WTI beigetragen. ...
    Grüsse
    Ol(l)igarch

  6. #105
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    Russland setzt Zollgebühren für Exportöl runter
    12:35 | 10/ 03/ 2009


    MOSKAU, 10. März (RIA Novosti). Die Zollgebühr für das russische Exportöl wird ab dem 1. April von 115,3 auf 108 bis 112 US-Dollar je Tonne gesenkt.

    Das teilte Alexander Sakowitsch, Vizeleiter der Abteilung für Zollzahlungen im russischen Finanzministerium, RIA Novosti mit.

    „Der Durchschnittspreis für das Erdöl Urals betrug vom 15. Februar bis zum 9. März 41,92 US-Dollar je Barrel. Unter Berücksichtigung der heutigen Tendenz wird der Durchschnittpreis im Monat 41,54 bis 42,54 US-Dollar pro Barrel betragen. In diesem Fall wird die Zollgebühr für Erdöl ab dem 1. April 108 bis 112 US-Dollar pro Tonne ausmachen“.

  7. #106

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    Ist es schon soweit, oder noch nicht?

    Zitat Zitat von Olligarch
    1. Ein Markt auf dem der Preis eines Gutes nicht nur durch physisches Angebot und Nachfrage bestimmt wird, sondern auch maßgeblich durch Terminspekulationen neigt zu maßlosen Über- und Untertreibungen.

    2. Auch bei einer starken globalen Rezession sinkt der Weltrohölverbrauch maximal um 5-10 Prozent.

    3. Soweit ein partielles Angebotskartell (OPEC) funktioniert, kann es durch entsprechende Angebotsanpassungen (Fördermengenkürzungen) den Marktpreis mittelfristig stabilisieren.

    4. Beim gegenwärtigen Preisniveau können eine Reihe von Erdölförderern nicht mehr kostendeckend produzieren und stehen vor der Alternative hohe Verlust einzufahren oder ihren Betrieb zumindenst vorübergehend zu schliessen, wobei Letzteres meist naheliegt und auch machbar ist.

    5. Ähnlich dem aus der mikroökonomischen Theorie bekannten Phämonem des Schweinepreiszyklus, sinkt gegenwärtig der Preis ins Bodenlose. Ursache dieser Überreaktion sind zum einen Time-lags bei der Anpassung von Angebots- und Nachfragemenge sowie externe Störgrößen (überschiessende Spekulationen auf dem Warenterminmarkt)

    6. Irgendwann kommt es daher zur "Implusion" durch rapide Verknappung des physischen Angebots gepaart mit dem "Platzen" der Baisse-Spekulation. Die Preise werden in kürzester Zeit massiv steigen.

    Gruß

    Ol(l)igarch
    Das mir hier bloß jetzt kein sogenannter Chartechniker :eek: , sprich Börsenastrologe, seinen Senf ablässt...

    Gruß :cool:
    Ol(l)igrach

  8. #107

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    Ein ehemaliger Saddam_iraker hat kürzlich einigermassen überzeugend dargelegt
    dass alle offiziellen Reservenangaben masslos übertrieben sind, besonders übertreiben die Angaben für middle east. RU ist keine Ausnahme. Lediglich Brasilien und USA ( incl. Bakken field ) sowie Kasachstan sollen richtig sein.
    Den Preis von crude WTI hat noch nie demand supply bestimmt ( Korrellation zu USDX bei 80 %) sondern backwardation und contango.

  9. #108
    Premium-Mitglied Avatar von Dagobert Duck
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    das Zeug wird immer knapper ...

    Das schwarze Gold ist viel zu billig!

    Sollte tatsächlich noch weniger Öl verbraucht werden, dann müsste es sich viel mehr verteuern, da die Förderkosten umgelegt werden müssen

    (Meine Einheimische Örtliche Kommune erhöhte deshalb die Abwassergebühren, mit der Begründung das in unserer Stadt zu wenig Frischwasser verbraucht wird, deshalb muss höhere Aufwand betrieben werden, um die Kanalisation zu reinigen ;) )

    Klar sind die Ölreserven schwierig einzuschätzen, noch schwieriger den Verbrauch für in/die Zukunft zu berechnen, aber noch schlimmer ist für alle Regierungen Weltweit, ihren Haushalt ohne Mineralölsteuer zu finanzieren!
    Deshalb sägt nur ein verrückter am Erdöl-Konsum! alles andere ist nur Show.
    Sogar die Bundesregierung wird jetzt doch nicht die Limousinen/SUV, straf besteuern.

    Es lebe der Weltweit steigende Erdöl nachfrage. ;)


    :cool:

  10. #109
    Avatar von Simon
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    Peak Oil bereits Geschichte?

    Ich rechne ja damit, dass der Ölpreis dieses Jahr das letzte mal unter 100 Dollar stand und sich fortan nur noch mindestens dreistellig bewegt.

    Was mich zu der Annahme treibt?

    Die großen Ölfirmen halten sich auffällig zurück, was Übernahmen und Beteiligungen angeht. Da liegt offenbar ein tiefgründiges Misstrauen im Öldunst. Sie wissen vielleicht besser darüber bescheid, wie die Branche trickst und mit ihren angeblichen Ölreserven pockert. Zuletzt tauchten ja einige Meldungen auf, dass gewisse Ölfelder deutlich kleiner sind als bislang angegeben. Fällt da gerade ein Kartenhaus langsam in sich zusammen und der so oft zitierte Peak-Oil liegt schon hinter uns?

  11. #110
    Avatar von Kusoke
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    Angesichts des Chaos in den Ölreichen Ländern wie Libyen etc. gehe ich davon aus, dass der Ölpreis steigen wird wie eine Rakete. Unruhen und die Unsicherheit, was nach sogenannten Revolutionen laufen wird, lässt mich sicher sein, dass Öl derzeit eine gute Anlageform ist. Wohl dem, dessen Öltanks nicht leer sind.

    Kusoke

  12. #111

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    Zitat Zitat von Kusoke Beitrag anzeigen
    Angesichts des Chaos in den Ölreichen Ländern wie Libyen etc. gehe ich davon aus, dass der Ölpreis steigen wird wie eine Rakete. Unruhen und die Unsicherheit, was nach sogenannten Revolutionen laufen wird, lässt mich sicher sein, dass Öl derzeit eine gute Anlageform ist. Wohl dem, dessen Öltanks nicht leer sind.

    Kusoke
    mhhh in welche Produkte investieren? so einfach einmal nen Tanker aufs Meer schicken ? :-)

  13. #112
    Premium-Mitglied Avatar von Hasi
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    Ölproduktion in Libyen wegen Krawalle um ein Viertel eingebrochen

    http://de.rian.ru/business/20110223/258418487.html

    Die Ölproduktion in Libyen ist einem Agenturbericht zufolge um fast ein Viertel eingebrochen, nachdem ausländische Energiekonzerne wegen eskalierenden Unruhen ihre Förderung in dem nordafrikanischen Land gestoppt haben.

    Die Ölproduktion in Libyen ist einem Agenturbericht zufolge um fast ein Viertel eingebrochen, nachdem ausländische Energiekonzerne wegen eskalierenden Unruhen ihre Förderung in dem nordafrikanischen Land gestoppt haben.

    In den vergangenen Tagen haben die europäischen Konzerne BP, Eni, Repsol, Total, Statoil und Shell die Förderung in Libyen eingestellt bzw. drastisch zurückgefahren. Am Mittwoch folgten ihnen das österreichische Energieunternehmen OMV und das deutsche Wintershall.

    Im Ergebnis brach die Tagesförderung um 300.000 bis 400.000 Barrel ein, wie die Agentur Reuters meldete. Vor der Krise förderte Libyen rund 1,6 Millionen Barrel Öl am Tag - zwei Prozent der weltweiten Produktion. Rund 1,3 Millionen Barrel davon wurden nach Europa exportiert.
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  14. #113
    Avatar von Foxi
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    Schon verrückt unser Crude Oil :eek:
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  15. #114
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    Libyen: Aufständische kontrollieren die wichtigsten Ölterminals
    19:26 24/02/2011

    Die Aufständischen in Libyen kontrollieren die wichtigsten Ölterminals östlich von Tripolis.


    Das meldete die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag unter Berufung auf Anwohner der Stadt Bengasi. Der Export von Rohstoffen laufe ununterbrochen weiter, hieß es. Zuvor hatte der Chef des italienischen Energiekonzerns Eni, Paolo Scaroni, mitgeteilt, dass die Ölförderung in Libyen um 75 Prozent auf 400 000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag geschrumpft sei. Vor den Unruhen lag die Tagesgewinnung bei 1,6 Millionen Barrel, von denen 1,3 Millionen ausgeführt wurden, hauptsächlich nach Europa.

  16. #115
    Avatar von Simon
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    Viel heikler als jetzt kann die politische Lage aber kaum werden. Insofern erwarte ich bei Entspannung der Lage, dass der Ölpreis in den kommenden Monaten vorübergehend stagniert. Außer die Spekulanten habe das Alltimehigh schon ins Visier genommen. Dann gehts gleich durch Richtung 200 USD.

  17. #116

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    Zwischen dem 10ten und dem 20ten Dezember hat es für gewöhnlich seinen Tiefsstand erreicht. Zum Februar/ März ziehen die Preise dann an. 10 Prozent Differenz im Basiswert sind immer drin. Das können 50 bis 100 Prozent mit KOs und noch mehr mit dem richtigen CFD Konto sein. Bei IGM bekommt man für 700 Euro Margin 7,72 pro Pip. Wenn Brent von 105 auf 115 geht sind das 1000 Pips, also 7720 Flocken. Allerdings verlangt es eine gewissen mentale Stärke und ein Konto mit aussreichendem Polster.

  18. #117
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    116 USD je Barrel gestiegen

    01.02.2013 11:19 Uhr | Eugen Weinberg
    IEA äußert sich erstmals besorgt über hohen Ölpreis
    Energie

    Der Brentölpreis ist in der Nacht auf ein 3½-Monatshoch von knapp 116 USD je Barrel gestiegen. Preisunterstützend ist die Nachricht, dass die OPEC-Ölproduktion im Januar Umfragen von Bloomberg und Reuters zufolge auf ein 15-Monatstief von ca. 30,5 Mio. Barrel pro Tag gesunken ist. Die OPEC-Produktion liegt aktuell nur noch 500 Tsd. Barrel pro Tag über dem Zielwert. Somit wird das Überangebot weiter zurückgeführt. Maßgeblich für die Produktionskürzung um 1,5 Mio. Barrel pro Tag in den letzten vier Monaten ist der größte OPEC-Produzent Saudi Arabien. Dieser förderte im Januar 9,1 Mio. Barrel pro Tag, was dem tiefsten Stand seit Mai 2011 entspricht. Zudem ist die Ölproduktion in Libyen aufgrund von Protesten im Januar auf 1,1 Mio. Barrel pro Tag zurückgegangen. Die zunehmenden geopolitischen Spannungen dürften den Ölpreisen weiteren Auftrieb geben. So hat der Iran neue Urananreicherungsanlagen installiert. Zudem droht nach dem Luftangriff Israels auf Ziele in Syrien eine weitere Verschärfung der Krise im Nahen Osten.

    Einem weiteren Preisanstieg dürfte die gestrige Verbalintervention des IEA-Chefvolkswirtes entgegenstehen, welcher sich erstmals seit langem besorgt über die Auswirkungen der hohen Ölpreise auf die Wirtschaft äußerte. Gleichzeitig stellt die IEA aber in Aussicht, ihre Prognose für die globale Ölnachfrage im Jahr 2013 erneut anzuheben, nachdem man diese bereits Anfang Januar um 240 Tsd. Barrel pro Tag erhöht hatte. Der Brentpreis war im Frühjahr 2012 nach der Androhung der Freigabe strategischer Reserven durch die USA, Frankreich und Großbritannien nicht weiter gestiegen und in den darauffolgenden Monaten deutlich gefallen. Mit einer derartigen Androhung ist aber erst bei Preisen von mehr als 120 USD je Barrel zu rechnen.

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