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Thema: Kriegsgefahr und der Ölpreis

  1. #1

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    Kriegsgefahr und der Ölpreis

    Was viele seit einiger Zeit schon geahnt haben, hat Mr. Bush endlich klar ausgesrochen:
    Schon seit Monaten schon wird im Pentagon krampfhaft nach Beweisen für eine Beteiligung des Irak an teroristischen Aktionen der El Kaida gesucht.
    Die Kriegsgefahr mit dem Irak hat nun mit der Rede zur Lage der Nation eine neue Dimension bekommen.

    US-Präsident George W. Bush hat in seiner Rede zur Lage der Nation "klargemacht, dass er vorhat, die Machtverhältnisse in Bagdad zu ändern.
    Nach Meinung von Perle, einem der wichtigsten Berater von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, ist Bush mit der Rede auf einen "sehr klaren Kurs" in Richtung Krieg gegen den Irak eingeschwenkt. Dieser könnte nach dem Vorbild der Intervention in Afghanistan geführt werden: mit massiven US-Luftangriffen, US-Spezialeinheiten am Boden und einheimischen Oppositionstruppen, die die Hauptlast der Kämpfe tragen.

    Der Ölpreis hat auf diese Umstände bereits mit einer Steigerung reagiert und befindet sich nun klar im Aufwärtstrend.

    Für die Besitzer von Ölaktien kann dies doch nur klar heissen, dass man jetzt keine Aktien verkaufen sollte. Damals im Golfkrieg waren die Besitzer von Ölaktien die klaren Gewinner und das wird sich auch diesmal nicht ändern.

    Gruss

    Lucky



  2. #2

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    Im Handelsblatt vom 8.2.02 stand noch, dass die USA zur Not auch im Alleingang einen Regimewechsel in Irak herbeiführen wollen, derzeit aber noch alle denkbaren Optionen überprüfen.
    In der Zwischenzeit haben sich zwar wichtige europäische Partnerländer der USA recht kritisch zu diesen Überlegungen geäußert (sogar Joschka Fischer!), trotzdem hört man jetzt von zusammenzuziehenden Truppenzahlen der USA, die für eine simple Strafaktion (z. B. einige Luftanschläge etwa wegen der verhinderten UN-Kontrollen) viel zu groß sind. Da wird ein richtiges Heer zusammengestellt. Saddam hat in der Zwischenzeit auch den Ernst der Lage erkannt und zugesichert, diese Kontrollen nicht länger behindern zu wollen. Trotzdem gehen diese Militärüberlegungen (Pläne?) weiter.
    Ich hatte vor einer Weile noch diese Größenordnung mir nicht vorstellen können, weil sie - nach meiner Logik - für die USA viel zu riskant ist: die Einbeziehung der arabischen Ölförderländer in die Koalition gegen den Terrorismus wäre gefährdet, diese strategisch wichtige Region wäre zunächst einmal destabilisiert. Aber Bush will es offenbar wissen und überspringt die gefährliche Grenze von limitierten Strafaktionen hin zu "nation building" und ist bereit, die hohen Steuerlasten für Militärtechnik ins Budget zu nehmen, die so eine Politik erfordert. Ob die Zyniker jetzt in Aktien von Waffenherstellern investieren?

  3. #3

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    Die amis vertrauen zu recht den russischen lieferanten.
    Das amerikanische und russische verhältnis ist aller erste sahne.

    Natürlich werden die amis den irak angreiffen, damit das militär die alte munition billigst entsorgen können, die industrie neue rüstungsaufträg hat, und damit im irak eine pro amerikanische regierung in zukunft regiert.

    Soollten die amerikaner den irak angreifen hat es zur folge:

    Neue rüstungsaufträge für die amerikanische industrie und somi gewinnt die wirtschaft wieder an fahrt.
    Durch die rüstungsaufträge werden die amerikaner immer bessere waffen produzieren und damit marktführer auf den weltmarkt für high technik waffen.
    Amis entsorgen ihre alten waffensysteme/munition ( wie immer, mit einem krieg ).
    Kampf gegen bio und chemiewaffen, auf irakischem boden ( die deutsche wehrmacht ist leider schon in kuweit mit ihren füchsen vor ort ).
    Der dollar und der ölpreis werden steigen.
    Menschen werden töten oder getötet werten.

    Wie wird sich die arbische liga verhalten ?

  4. #4
    Premium-Mitglied Avatar von Goldfisch
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    @Baron

    Ganz kann ich Dir nicht zustimmen, ein steigender Dollar ist der ärgste Feind für die Amerikanische Wirtschaft (schlecht für den Export). Das momentane Problem ist sowieso der hohe Dollarkurs.

  5. #5

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    @Goldfisch:
    Ich Dir auch nicht: Kriegswirtschaft ist immer nur ein Kredit auf Zeit. Die Quittung kommt über Miese im Staatshaushalt, steigende Steuern etc.

  6. #6

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    Spekulationen über US-Militäraktion gegen Irak treibt Ölpreis

    London, 21. Feb (Reuters) - Spekulationen über eine unmittelbar bevorstehende US-Militäraktion gegen den Irak und ein überraschender Rückgang der US-Rohölvorräte haben den Ölpreis am Donnerstag wieder deutlich über 20 Dollar anziehen lassen. An der Londoner Terminbörse International Petroleum Exchange (IPE) kostete ein Barrel (159 Liter) der marktführenden Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im April am Abend 20,40 Dollar und damit 54 US-Cents mehr als am Vortag. Händlern zufolge begannen die Preise anzuziehen, nachdem das US-Energieministerium und das American Petroleum Institute (API) übereinstimmend berichteten, die Rohölvorräte der Mineralölkonzerne in den USA seien in der Woche zum 15. Februar erstmals seit Dezember gesunken. Der Preisauftrieb habe an Schwung gewonnen, als bekannt geworden sei, dass das US-Verteidigungsministerium einen Auftrag über 1,5 Millionen Barrel zusätzliches Flugbenzin für US-Stützpunkte in Asien ausgeschrieben hat. Frachtmaklern zufolge werde außerdem ein größerer Treibstofftransport zu einer Militärbasis im Indischen Ozean geplant. Nach Angaben von Händlern hat dieser Auftrag am Markt die Erwartung genährt, ein Militärschlag der USA gegen Irak könnte unmittelbar bevorstehen. Schon in den vergangenen Wochen hatte es Spekulationen gegeben, die USA könnten militärisch gegen Irak vorgehen. Die US-Streitkräfte dementierten allerdings an den Finanzmärkten kursierende Gerüchte, wonach US-Soldaten bereits in Irak sein sollen. fgc/rkr

    Quelle: REUTERS

  7. #7

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    Financial Post - Canada; Feb 22, 2002

    Oil prices 'teeter-totter' on upswing: Potential for conflict between United States and Iran and signs of declining inventories lift prices: Crude gains US52 cents


    Oil prices 'teeter-totter' on upswing: Potential for conflict between United States and Iran and signs of declining inventories lift prices: Crude gains US52 cents

    CALGARY - Crude prices rose yesterday on signs of declining U.S. inventories as well as fears that military action against Iraq could disrupt supplies.

    However, analysts say the rally could be short lived if a standoff between Russia and OPEC erupts into a long-expected price war that could send oil prices in the opposite direction.

    "It's a teeter-totter," said Wilf Gobert, research director at Peters & Co. "We could have a price war. But oil prices were headed the other way [yesterday], and the index was rocking and rolling."

    Crude oil prices for April delivery on the New York Mercantile Exchange gained US52 cents to US$20.95 a barrel, after the U.S. Energy Information Administration reported a 3.1 million barrel draw in crude oil inventories, backing up a 4.47 million barrel loss reported by industry group the American Petroleum Institute late Wednesday.

    The surprise fall was the first this year but inventories are still 13% higher than a year ago because of weaker demand from an economy that's in recession as well as an unusually mild winter.

    The increase pushed the TSE oil and gas index 1% higher, on advances by big oil producers like Suncor Energy Inc., whose stock was up 91 cents, closing at $48.42; and Petro-Canada, up 65 cents to close at $35.15. Precision Drilling Corp., Canada's largest drilling company, gained $1.62, closing at $41.62.

    "The market is acting like it feels it has to have at least a market weighting or greater in these big producers because the worst may be over on the oil price cycle, despite the fact there is still this large probability that it could go the other way," Mr. Gobert said.

    Crude prices have been bouncing wildly between bullish signs -- such as the potential for a U.S. conflict with Iraq, which would create uncertainty and disrupt supplies, and an economic recovery, which would increase demand for oil -- and bearish signals -- like the potential for world oversupplies if Russia doesn't co-operate with OPEC on supply cuts.

    Yesterday's rally was supported by reports of orders for jet fuel by the U.S. military that heightened concern that action was imminent against Iraq, which exports up to 2.2 million barrels per day of crude.

    The U.S. Defense Department said it was seeking an extra 1.5 million barrels of extra jet fuel for its bases in the Middle East. .

    Fear of crude disruptions has been mounting since George W. Bush, the U.S. President, this month stepped up his rhetoric against Iraq, which he has accused of making up an "axis of evil" with Iran and North Korea.

    But crude prices declined almost 3% Wednesday after Russian oil firms and the government ended a meeting without specifying output targets for the second quarter.

    Judith Dwarkin, vice-president, global energy at the Canadian Energy Research Institute, said the Russians, while promising to co-operate with OPEC to stabilize crude prices, have been playing "a game of smoke and mirrors" that has resulted only in marginal reductions in exports. And some of Russia's largest companies are talking about increasing production.

    Russia is the second-largest crude oil exporter after OPEC-member Saudi Arabia.

    OPEC and non-OPEC producers, including Russia, Norway and Mexico, pledged to reduce world crude oil supply by about 2.5% starting Jan. 1 to prop up prices, which fell about 25% last year.

    "There may be a longer-term play going on here with Russia. Russia is now nipping at the Saudi's heels as the world's biggest oil producer and has aspirations for much more," she said. "If there is no salvation on the demand side ... how is OPEC going to respond to the evidence of non-OPEC behavior? We still think the balance of probabilities is they will move to discipline and we have a price skirmish."

    OPEC officials will meet with their Russian counterparts in Moscow early next month to determine whether Russia will continue to cooperate next quarter with OPEC-led supply decreases.

    The talks will come ahead of a March 15 OPEC meeting in Vienna, where the group will set production quotas.

    "The next meeting in March will maintain the same level of production and I am convinced non-OPEC producers will maintain the same position," OPEC Secretary-General Ali Rodriguez said.

    However, Indonesia's Energy Minister, Purnomo Yusgiantoro, said he expects the OPEC basket price to fall below US$17 a barrel in the second quarter "because the situation is really bad."

  8. #8

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    Hier ein guter Link zur allgemeinen Entwicklung bei diesem Thema:
    http:www.ft.com/usmilitary

  9. #9

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    Aus gleicher Quelle dieser aktuelle Artikel:

    Blair and Bush to discuss action on Iraq
    By Rosemary Bennett and Jimmy Burns in London
    Published: February 24 2002 20:50 | Last Updated: February 25 2002 07:36



    Tony Blair, the prime minister, will fly to Washington for special talks with President George W. Bush in April to discuss military action against Iraq and the next phase of the war on terrorism.

    Labour MPs responded nervously to the news, saying attacks on Iraq were not yet justified. They are concerned at the increasingly hawkish noises from President Bush following his "axis of evil" speech.

    The talks will focus on weapons of mass destruction and the "continuing conversation on the war on terrorism" according to an aide to the prime minister. "We cannot bury our head in the sand. Weapons of mass destruction are not going to go away on their own."

    The trip has increased speculation that Mr Blair will offer support for military action in Iraq if Saddam Hussein fails to destroy his arsenal of weapons.

    Iraq was identified by Mr Bush last month as belonging to the an axis of evil, along with Iran and North Korea. It has refused to allow United Nations weapons inspectors in since 1998.

    Donald Rumsfeld, US defence secretary, also talked up the chances of military action in Iraq. In a London newspaper interview he called President Saddam "vicious and repressive" and said a change in the regime would not be brought about "barring some external event".

    But Mr Blair is facing growing opposition for Labour MPs over Iraq. A BBC survey of 101 Labour MPs found 86 said there was insufficient evidence to justify an attack on Iraq.

    [Rest des Artikels bezieht sich nicht auf Iraq, wurde hier weggelassen]

  10. #10

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    Es geht so allmählich los, die Öffentlichkeit (und die politische Elite in den Partnerstaaten im "Kampf gegen den Terorismus") wird da wohl in kleinen Dosen auf eine böse Geschichte vorbereitet. Wenn diese Kampangne in der Presse eine Weile gelaufen sein wird und die Öffentlichkeit es den Amerikanern mehr oder weniger abnimmt, was sie da behaupten werden, dann wird es wohl richtig ernst werden, dann werden Truppen verlegt werden. Aber so weit sind wir noch nicht, dass kann nach meiner Einschätzung noch Sommer werden, bis die Militärs auch nur eine Truppenverlegung in die Region starten, geschweige denn real zuschlagen werden.

    Die wenigen heimischen Politiker, die nicht ohnehin schon zu allem Ja und Amen sagen, was aus Washington kommt, werden voraussichtlich bei dieser Sache allesamt einknicken und mit dem Kopfe nicken (zu diesem Schwachsinn = meine Meinung!). Bush verfährt ja nach der Devise: "Wer uns nicht beim Kampf gegen den Terrorismus unterstützt, der macht gleiche Sache mit den Terroristen, der ist wie sie. Und wir definieren, was Terrorismus genannt wird und wo der steckt." Angesichts der aktuellen Welle von Nationalstolz in den USA kann es sich keine europäische Nation leisten, da kritisch wirklich verhindernd Bush öffentlich entgegenzutreten. Auch die etwas weniger konservativen Politiker bei uns werden allesamt nur irgendwelche Bedenken in die heimischen Kameras aufsagen, das eigene Klientel mit dieser Alibi-Übung beruhigen, das alles evtl. sogar nach Washington melden (wenn sie sich das denn trauen), und dann am Ende doch zustimmen und sich in diese "Solidarität" eingemeinden lassen.

    Eine ganze Weile noch wird der Aktienhandel das alles vermutlich nur am Rande verfolgen und eine "way and see"-Haltung einnehmen, es gibt ja außer Rhetorik noch keine Fakten. Diese "Iraq-Sache" wird die ohnehin vorhandene Unsicherheit zwar vergrößern, aber noch keine eigene Börsenbewegungen auslösen. Das dürfte dann wohl im Sommer anders werden...

    Am kommenden Samstag will CNN eine spezielle Sendung zeigen zum "unfinished business/war with Iraq", ich sah die Werbeankündigung dieser Sendung heute morgen auf CNN beim Frühstücken, habe mir allerdings leider die genauen Sendezeiten für uns nicht gemerkt.

    Hier schon mal eine aktuelle Kostprobe dessen, was uns demnächst immer häufiger vorgesetzt werden dürfte...

    Blair highlights Iraq threat
    February 28, 2002 Posted: 5:50 PM HKT (0950 GMT)

    LONDON, England -- Iraq's stock of weapons of mass destruction was a threat to the whole world, British prime minister Tony Blair has said.

    Blair gave cautious support to U.S. President George W. Bush's stance that Iraq formed an "axis of evil" with Iran and North Korea, but did not mention military action against the regime.
    "(Iraqi leader) Saddam Hussein's regime is a regime that is deeply repressive to its people and is a real danger to the region," Blair told the Australian Broadcasting Corporation from London.
    "Heavens above, he used chemical weapons against his own people, so it is an issue and we have got to look at it, but we will look at it in a rational and calm way, as we have for the other issues.
    "The accumulation of weapons of mass destruction by Iraq poses a threat, a threat not just to the region but to the wider world, and I think George Bush was absolutely right to raise it," Blair added.
    Bush described the three countries as the "axis of evil" in his State of the Union address in January.
    "By seeking weapons of mass destruction, these regimes pose a grave and growing danger. They could provide these arms to terrorists, giving them the means to match their hatred," Bush said.
    Blair said Britain was constantly monitoring Iraq and that he was in constant communication with Bush on the subject.
    "It is an issue that those who are engaged in spreading weapons of mass destruction are engaged in an evil trade and it is important that we make sure that we take action in respect of it," he said.
    "I certainly agree with him (Bush) very strongly that weapons of mass destruction represent a real threat to world stability," Blair said.
    He praised Bush for his tremendous leadership since the terror attacks in the U.S. on September 11.
    "I think he has acted always in a very measured way, in a calm way, but he is right to raise these issues and certainly he has our support in doing so."
    In his union address, Bush said Iraq was hostile towards America and continued to support terror.
    "The Iraqi regime has plotted to develop anthrax and nerve gas and nuclear weapons for over a decade. This is a regime that has already used poison gas to murder thousands of its own citizens, leaving the bodies of mothers huddled over their dead children."

  11. #11

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    Eine Korrektur + ein Hinweis:

    Die Korrektur: es muß oben natürlich "wait and see" heißen, nicht "way and see".

    Der Hinweis: Unter dem Thema: "Korrektur des RTS nach unten?" (steht momentan auf Seite 2 des Boards), steht ein Beitrag, der auch zu diesem Thema paßt, und zwar ganz am Ende.

  12. #12

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    Experts concerned about Iraqi weapons program

    March 2, 2002 Posted: 7:37 AM HKT (2337 GMT)
    WASHINGTON (CNN)

    A panel of experts on Iraq's presumed weapons of mass destruction program expressed skepticism Friday that any new team of international inspectors would be able to disarm the regime of Iraqi President Saddam Hussein.

    "There is no alternative to the replacement of Saddam," said David Kay, a former senior United Nations arms inspector and an advocate of prompt military action against Iraq.

    "I do not think time is on our side in this regard," Kay said. "I'm convinced that if Saddam believes we're going in to end his rule, he will use WMD. I do not see any advantage to giving him additional time to prepare for that use of WMD against U.S. troops."

    Former biological weapons inspector Richard Spertzel agreed, warning that "should Iraq use a biological agent, it may be impossible to find a smoking gun that would implicate" Baghdad.

    An Iraqi delegation and the United Nations will hold one-day talks in New York on March 7 to discuss implementing existing Security Council resolutions and the prospect that weapons inspectors could return to Iraq, U.N. officials said last week. The last round of talks between Iraq and the United Nations ended in early 2000 with no apparent progress.

    Diplomats say Iraq is concerned it may be attacked by the United States as part of the war on terrorism. Some analysts think Baghdad is hoping to weaken international support for the U.S. campaign by attempting to reopen a dialogue with the United Nations.

    British Prime Minister Tony Blair gave cautious support Thursday to U.S. President George W. Bush's stance that Iraq formed an "axis of evil" with Iran and North Korea, but he did not mention military action against the regime.

    "Saddam Hussein's regime is a regime that is deeply repressive to its people and is a real danger to the region," Blair told the Australian Broadcasting Corporation from London.

    "Heavens above, he used chemical weapons against his own people. So it is an issue, and we have got to look at it. But we will look at it in a rational and calm way, as we have for the other issues.

    "The accumulation of weapons of mass destruction by Iraq poses a threat, a threat not just to the region but to the wider world, and I think George Bush was absolutely right to raise it," Blair added.

    Hussein has denied that Iraq is creating weapons of mass destruction.

    Bush raised the issue in his State of the Union address, saying Iraq was hostile towards America and continued to support terror.

    "The Iraqi regime has plotted to develop anthrax and nerve gas and nuclear weapons for over a decade," he said. "This is a regime that has already used poison gas to murder thousands of its own citizens, leaving the bodies of mothers huddled over their dead children."

    U.N. weapons inspectors have not been in Iraq since December 1998. Iraq contends the United States is violating international law by creating no-fly zones and trampling on its sovereignty by insisting on inspectors with intrusive powers.

    Former U.S.Undersecretary of State Robert Einhorn said intelligence officials he has spoken to favor a return of arms inspectors to Iraq, but see it as a short-term move.

    "At their very best, the inspectors can complicate and restrain and slow down Iraq's clandestine efforts, and give us a better picture of what is going on in Iraq than we have to today," Einhorn said. "They cannot compel Iraqi compliance and therefore not put an end to the WMD threat posed by Iraq."

    MORE STORIES
    • Blair highlights Iraq threat

    • Iraq, U.N. plan talks on implementing resolutions

  13. #13

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    Joint Chiefs chairman: U.S. military ready to act against Iraq

    February 25, 2002 Posted: 6:01 AM HKT (2201 GMT)

    WASHINGTON (AP) -- Already stretched by its commitment in Afghanistan, the U.S. military nonetheless is ready to act if President George W. Bush decides to use force against Iraq, the chairman of the U.S. Joint Chiefs of Staff said Sunday.

    Bush has said he would consider a wide range of options to oust Saddam Hussein, and has ordered a review that could result in a showdown.

    The president, after a White House meeting on February 13 with Pakistani President Pervez Musharraf, did not rule out a military strike to overthrow Saddam, who has refused to admit U.N. weapons inspectors.

    "The United States military is ready for anything our commander in chief asks us to do. And that's precisely the point, this is a decision the president would make. And he has, of course, not made that decision at this point," Gen. Richard Myers said on ABC television.

    He acknowledged that the U.S. campaign in Afghanistan has used many Joint Direct Attack Munitions, which turn conventional bombs into satellite-guided warheads, and that "we didn't have a lot of these on hand" when the military action began in October.

    Should Bush order the use of force against Iraq, Myers said, "We may not have all the preferred munitions, in terms of JDAMs, that you would want, but we have other munitions we can substitute."

    Defense Secretary Donald H. Rumsfeld said the military is "rapidly replenishing" its supplies to a higher level than before the September 11 attacks.

    "You can be sure that the United States is not going to engage in something we're not capable of engaging in," Rumsfeld said on NBC television when asked if the country was prepared today for a strong military operation against Iraq.

    But he also answered, "I didn't say that," to a question about whether it could take some time for the military to get ready.

    The president "is committed to regime change" and is considering the use of anti-Saddam opposition forces, "military activity and other kinds of activity," Secretary of State Colin Powell has told Congress.

    Making the case for possible action is expected to be one point to Vice President Dick Cheney's trip in mid-March to Europe, the Gulf and the Middle East, where he will talk to leaders about countering terrorism.

    "I'm sure he will bring up the issue of Iraq," said Adel al-Jubeir, the Washington representative for Crown Prince Abdullah of Saudi Arabia. "We will hear his opinion on the situation in Iraq, and we will certainly make our opinion known to the U.S. government on this matter."

    "We have said we believe that the issue of Iraq is a matter of arms control, not a matter of terrorism," the Saudi government adviser said.

  14. #14

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    Bush hat sich offenbar festgelegt, Saddam zu beseitigen, es geht jetzt nur noch um das wie und wann. Voraussichtlich wird es dann einen praktisch rein US-Militäreinsatz (mögl. mit geringer britischer Unterstützung) geben, alle anderen Staaten dürften sich mehr oder weniger distanzieren. Wie das Handelsblatt in der letzten Wochenendausgabe schrieb, bereitet sich Saddam bereits auf einen solchen US-Militärangriff vor.

    Das Problem der US-Amerikaner ist, wie sie einer skeptischen arabischen und europäischen Welt eine Bedrohung durch den Iraq belegen bzw. plausibel machen, solange sie keine UN-Leute vor Ort haben, die echte Beweise zeigen können; denn nur mit Satelliten wird das wohl kaum überzeugend funktionieren.

    Möglicherweise wird die Umsetzung des jetzt diskutierten saudischen Friedensplanes hinsichtlich des Konfliktes 'Palestinenser-Israelis', nach dem die arabischen Staaten unter einer gewissen Moderation der USA ja die Anerkennung des Existenzrechts Israels zusichern müßten, genutzt werden, um hinsichtlich des Iraq-Konfliktes ein Stillhalten der arabischen Staaten zu erreichen.

    Ich denke, dass der jüngste Anstieg des Ölpreises zu einem markanten Anteil auf diese Iraq-Unsicherheit zurückzuführen ist, nicht nur auf die Erwartung eines konjunkturell bedingten stärkeren Ölbedarfs. Harte Fakten stehen betr. Iraq natürlich noch aus, aber allein die aktuellen diplomatischen Äußerungen im Poker Saddams um die Aufhebung der Sanktionen zeigt, wie sensibel die Börsen auf diese ganze Geschichte achten und reagieren.

    Auszug aus einem aktuellen CNN-Bericht:

    In Washington, National Security Adviser Condoleezza Rice said Iraq was one of several topics Cheney would discuss but "it is of concern to everyone."

    "He'll talk about the war on terrorism," Rice said on NBC's "Meet the Press." "He'll talk about the situation in the Middle East. He will also, of course, talk about Iraq. Everybody talks about Iraq."

    Rice said President Bush "has made no decision about the use of force against Iraq" but remains adamant that the "status quo with Saddam Hussein is not acceptable."

    Iraq, one of three nations Bush has called part of an "axis of evil," is under pressure to allow U.N. weapons inspectors to return and investigate whether the nation is harboring weapons of mass destruction.

    Iraqi Vice President Taha Yassin Ramadan said Sunday his country would never allow U.N. weapons inspectors to return, accusing them of spying, according to the official Iraqi News Agency. (Full Story)

    A senior U.S. official said that although Cheney will not signal any imminent military action against the Iraqi president, he will make clear the U.S. resolve to confront Iraq -- with military force if necessary -- over what the United States says is a continued Iraqi effort to gather weapons of mass destruction in violation of agreements struck with the United Nations at the end of the Persian Gulf War.

    Cheney is expected to meet Monday with British Prime Minister Tony Blair, who has been a staunch supporter of the U.S.-led anti-terrorism campaign.


  15. #15

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    STOCKWATCH Oil majors in focus as crude price rises on Middle East tensions

    AFX Europe; Mar 13, 2002

    LONDON (AFX) - Oil heavyweights remained in focus once again this morning, as escalating tensions in the Middle East continued to lift the price of crude oil, dealers said.

    Market followers said the crude price is being supported mainly because of the escalating tensions between the US and Iraq, and little further upside is expected unless the Middle East escalates towards war.

    In the Middle East, the 18-month old Palestinian uprising against Israeli occupation saw a further three Palestinians killed in the West Bank town of Ramallah, following 40 deaths yesterday as the Israeli army launched its biggest operation in years.

    This offset the more downbeat American Petroleum Institute data overnight, which showed a decline in crude oil stocks. Oil traders said the 443,000 decline in crude oil stocks to 319.5 mln in the week to March 8 from the previous week was less than anticipated.

    However, the refined products inventories decline was sharper than anticipated, they added.

    In reaction, ABN Amro lifted its oil price forecast for 2002 to 20 usd per barrel from 18 usd. The broker also cited speculative interest in the market based on the tensions between the US and Iraq.

    The broker said that oil exports from Iraq are likely to continue to fall, having declined so far this year, pointing out that increasing unrest in Venezuela could also underpin the price of crude.

    But it also notes the outlook for crude demand is weak, and in the long-term, ABN Amro's price forecast remains at 18 usd per barrel, given the uncertain outlook.

    The broker also repeated its 'buy' rating on French oil major TotalFinaElf citing the company's raised production targets -- including a ROCE target of 16.5 pct in 2006 -- share buybacks and dividend increases of 15 pct per annum.

    Meanwhile, Dresdner Kleinwort Wasserstein advised its clients to lower their oil price risk within their portfolios, highlighting BP and TotalFinaElf as the two plays with most oil price risk attached.

    The broker kept its 'hold' tag on BP, but downgraded TotalFinaElf to 'hold' from 'buy' as it has reached the broker's share price target.

    It has also cut back Royal Dutch to an 'add' from 'buy', with Shell remaining a 'buy'.

    At 11.29 am BG Group was 2-3/4 pence higher at 311-1/4, while BP edged up 2-1/2 pence to 614-1/2. Shell, meanwhile, dropped 3-1/4 to 523. In Europe, TotalFinaElf was up 0.4 eur at 174.4.


  16. #16

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    Mitlerweile wird der Fahrplan immer deutlicher; hier meine Spekulation:

    Zuerst soll unter Federführung der US-Amerikaner unter Einbeziehung der UN in einem mühevollen und wohl durchaus längeren Prozeß erreicht werden, dass ein eigener Palestinenserstaat in festen Grenzen neben Israel "halbwegs konkret" absehbar wird, verbunden mit einem Existenzrecht für beide Staaten, das von allen arabischen Staaten offiziell garantiert wird. Wenn dann sogar die Jerusalem-Frage und das Problem der wechselseitigen Angriffe von Palestinenser und Israelis auf Einrichtungen und Menschen der jeweiligen Gegenseite "mehr oder weniger" im Griff sein sollte, dann - ja dann sind die Massen in den arabischen Staaten evtl. bereit, die USA nicht mehr nur als Verräter und Feind etc. anzusehen, sondern als konstruktive (wenn auch zu mißtrauende) fremde Macht.

    Einen Nachweis der Massenvernichtungsmittel über UN-Inspektoren wird es zur Rechtfertigung von Kriegshandlungen wohl nicht brauchen; die USA sagen einfach der Weltöffentlichkeit, ihre eigenen Fachleute und Satelliten hätten das auch so herausgefunden, man könne es aber aus Gründen der Geheimhaltung niemandem zur Verfügung stellen. Die Wahrheit stirbt bei Kriegen bekanntlich immer zuerst!

    Wenn die USA dann tatsächlich gegen den Iraq kriegerisch angehen sollten, wird der Widerspruch u. a. der Massen im Nahen Osten wohl immer noch groß sein, sie werden sich mehrheitlich mit den Glaubensbrüdern im Iraq solidarisieren; aber dann hätten die jeweiligen Herrscher in den Nachbarländern eine Chance, ein Stillhalten gegenüber dem Angriff der US-Amerikaner politisch zu überleben. Und mehr als ein Stillhalten der arabischen Nachbarstaaten braucht Bush nicht, der Deckel muß nur auf dem Topf bleiben: lediglich die Öllieferungen des Iraqs sollen für die Dauer des Krieges geopfert werden, alle anderen Staaten der Region sollen weiter fördern. Isoliert ist Bush (abgesehen von Blair in UK) ohnehin.

    Die US-Amerikaner werden einen Krieg gegen den Iraq - wenn überhaupt - nur mit einer in jeder Hinsicht wahrhaft gewaltigen militärischen Übermacht beginnen, damit der Krieg durch äußerste Härte so schnell wie irgend möglich beendet werden kann - möglichst in wenigen Tagen. Denn je länger der Krieg dauern würde, um so schlimmer die Auswirkungen auf Weltwirtschaft, Ölpreis und Politik.

    Die Zeit bis zu einem Krieg wird sich noch viele Monate hinziehen, weil die als "Vorbereitung" offenbar angestrebten politischen Verbesserungen in der Palestinenserfrage eine harte Nuß sind; daran haben sich schon viele die Zähne ausgebissen! Bush wird auch Druck auf Israel ausüben müssen, eine für Bush nicht ganz ungefährliche Maßnahme angesichts der vielen jüdischen Wähler in den USA.

    Konsequenz für den Ölpreis:

    Der Ölpreis wird vermutlich volatil bleiben, weil eine Preisfindung bei den vielen Einflußfaktoren (OPEC-Russland, Iraq, Konjunkturerholung, etc.) eine komplizierte Angelegenheit sein wird, die nur schwer prognostizierbar ist. Sollte es irgendwann später (im Vorfeld eines Krieges) zu einem längeren Stillstand der politischen Entwicklungen in dieser Region kommen, könnte der Ölpreis sogar wieder sinken! Ich glaube jedoch nicht, dass der Ölpreis in den nächsten Wochen fallen wird, die Tendenz geht wegen der Unsicherheit im Nahen Osten wohl eher nach oben.

  17. #17
    Premium-Mitglied Avatar von Walter
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    Die Russen scheinen sich den Amerikanern immer näher zu kommen.
    Jetzt will Boeing seine F-18 mit russischen Raketen ausrüsten. Wäre vor kurzem noch absolut undenkbar...wie sich doch die Zeiten ändern!
    Der russische Link zu der Meldung:
    http://top.rbc.ru/index.shtml?/news/...1544_bod.shtml

  18. #18
    Premium-Mitglied Avatar von Goldfisch
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    @Walter
    sieht ja geil aus und läßt uns weiteren Spielraum für Spekulationen
    http://pics.rbc.ru/img/top/2002/03/15/f18_250.jpg

  19. #19
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Iran droht USA mit "schwerer Rache" - 03. Januar 2020

    Nach einem US-Raketenangriff nahe des Flughafens der irakischen Hauptstadt Bagdad, bei dem einer der höchsten iranischen Generäle ums Leben gekommen ist, hat Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei den USA mit "schwerer Rache" gedroht.

    Dabei handele es sich um Qassem Soleimani, den Kommandeur der iranischen Al-Quds-Einheit, teilten die iranischen Revolutionsgarden am Freitag mit. Auch deren stellvertretender Leiter Abu Mahdi al-Muhandis sei bei dem Raketenangriff ums Leben gekommen.

    Das US-Verteidigungsministerium teilte mit, der Raketenangriff sei auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump erfolgt, um weitere Attacken auf US-Streitkräfte in der Region zu verhindern. Trump selbst veröffentlichte über den Kurznachrichtendienst Twitter nur eine US-Flagge.

    https://www.mmnews.de/aktuelle-press...schwerer-rache

    Zitat Zitat von LuckyS Beitrag anzeigen

    Der Ölpreis hat auf diese Umstände bereits mit einer Steigerung reagiert und befindet sich nun klar im Aufwärtstrend.

    Für die Besitzer von Ölaktien kann dies doch nur klar heissen, dass man jetzt keine Aktien verkaufen sollte. Damals im Golfkrieg waren die Besitzer von Ölaktien die klaren Gewinner und das wird sich auch diesmal nicht ändern.

    Gruss

    Lucky
    https://www.ariva.de/brent_crude_roh..._id=172&t=year

    Ergo: das Jahr 2020 entwickelt sich zu einem Kriegsjahr!
    Türkei: Türken maschieren in Libyen ein.
    Der Iran will Rache an den USA.
    Nordkorea sucht auch Krieg mit den USA.
    Die Welt scheint ein Pulverfass zu sein?

    https://www.google.de/search?q=das+J...hrome&ie=UTF-8


    USA, Türkei, Israel, Iran, Russland, Saudi-Arabien… Bedrohliche Machtkämpfe: Erreicht der Krieg in Syrien eine neue Stufe?

    http://www.bund-revolutionaerer-arbe...hp?article1046


    Eskalation im Nahen Osten beschleunigt Goldpreisanstieg

    Freitag, 03.01.2020 09:25 von Björn Junker

    Der Goldpreis hat das neue Jahr ohnehin bereits mit einem deutlichen Anstieg begrüßt. Nun geht es noch einmal rasant nach oben.

    Auslöser für den aktuellen Anstieg auf mehr als 1.540 USD pro Unze ist die Nachricht, dass die USA auf Anordnung von US-Präsident Trump den iranischen Topgeneral Qasem Soleimani, Kommandeur der iranischen Quds-Brigaden, bei einem US-Raketenangriff in Bagdad töteten. Irans Revolutionsführer Chamenei drohte daraufhin mit „schwerer Vergeltung“.

    Washington hatte mit dem Luftangriff auf die Angriffe Tausender Demonstranten auf die US-Botschaft in Bagdad reagiert, bei denen der US-Botschafter und seine Mitarbeiter in Sicherheit gebracht werden mussten.

    Schon zuvor hatte der Goldpreis die Marke von 1.500 USD überwunden, vor allem, da der US-Dollar zum Jahresende 2019 hin deutliche Schwäche gegenüber vielen anderen Währungen gezeigt hatte.

    https://www.ariva.de/news/kolumnen/e...nstieg-8073610

  20. #20
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    USA verlegen 3000 Soldaten in den Nahen Osten

    Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran spitzt sich gefährlich zu.

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post309829

    Der Angriff auf den iranischen General sei auf Anweisung von Präsident Donald Trump (73) erfolgt, um weitere Anschläge auf amerikanische Kräfte in der Region zu verhindern, erklärte das Pentagon. Heißt: Es war ein Akt der Verteidigung.

    ▶︎ Die USA verlegen nun Tausende Soldaten in den Nahen Osten.

    https://www.bild.de/politik/ausland/...4194.bild.html

    Ergo: Das Jahr 2020 steht unter einem Schwarzen Schwan:

    Prognose 2020: Ich glaube an den Schwarzen Schwan - Blick

    https://www.blick.ch › Meinung › Kolumnen

    30.11.2019 - Die Börsenprognosen für 2019 waren nicht wirklich optimistisch. Schade. Die wichtigsten Börsenindizes stiegen alle um über 20 Prozent.

    Gopfried Stutz über Börsenprognosen 2020: Ich glaube an den Schwarzen Schwan

    https://www.blick.ch/meinung/kolumne...d15642123.html

    https://www.blick.ch/

    Ham kummst/Soits lebn : https://youtu.be/WasMTBXNyX0
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  21. #21

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    das wird noch nix

    fake news von...naja wem wohl "Unconfirmed Reports Of "Massive Explosions" At US Military Base In Iraq"
    bleibe short brent,wti, gold

  22. #22
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    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    fake news von...naja wem wohl "Unconfirmed Reports Of "Massive Explosions" At US Military Base In Iraq"
    bleibe short brent,wti, gold



    vladimirbush, der Allwissende weiß die Zukunft - aber auch nur wahrscheinlich.

    https://www.google.de/search?q=der+A...hrome&ie=UTF-8

    https://www.google.de/search?q=aber+...hrome&ie=UTF-8


    vladimirbush = Omniszienz?

    Omniszienz bezeichnet die Eigenschaft bzw. das Vermögen, alle überhaupt wissbaren Sachverhalte auch tatsächlich zu wissen. Es handelt sich um eine traditionelle Eigenschaft Gottes, die hin und wieder auch anderen vollkommenen Wesen zugeschrieben wurde.

    https://www.google.de/search?q=Allwi...hrome&ie=UTF-8

    https://youtu.be/4kxKUFLLaLY

    https://youtu.be/WgLiwWebz8M

    https://www.youtube.com/watch?v=4kxKUFLLaLY

  23. #23

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    Was sich Trump in Bagdad erlaubt hat ist einfach nur kriminell

    Amerika zeigt einmal mehr dass es sich weder für Völkerrecht noch für Moral interessiert

    Das Recht anderer Länder und deren Grenzen sind für die USA ja schon seit langem eher ein Witz als Realität

    Ich frage mich wie lange sich das die anderen Länder noch gefallen lassen

  24. #24
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    Keine Sorge,NewBeing, der Wahnsinn geht weiter, bzw. nimmt den Anlauf zu Meer

    Geschosse schlagen auf US-Stützpunkten im Irak ein


    Zitat Zitat von NewBeing Beitrag anzeigen
    Was sich Trump in Bagdad erlaubt hat ist einfach nur kriminell

    Amerika zeigt einmal mehr dass es sich weder für Völkerrecht noch für Moral interessiert

    Das Recht anderer Länder und deren Grenzen sind für die USA ja schon seit langem eher ein Witz als Realität

    Ich frage mich wie lange sich das die anderen Länder noch gefallen lassen
    04.01.2020 - 20:35 Uhr

    Es wurden am Samstagabend Raketen auf US-Stützpunkte im Irak abgefeuert!

    Eine pro-iranische Gruppe erklärte laut der Nachrichtenagentur AFP kurze Zeit später, irakische Soldaten sollen sich von US-Truppen auf Stützpunkten entfernen ...

    Mehrere Geschosse sind laut der Deutschen Presse-Agentur auf der Balad Air Base, rund 80 Kilometer nördlich von Bagdad, eingeschlagen. Dort sind die US-Ausbilder für das irakische Militär untergebracht. Die Raketen trafen einen Lagerhaus-Bereich.

    Berichte über mögliche Opfer des Angriffs oder Schäden gab es zunächst nicht. Die US-Truppen seien in Alarmbereitschaft, hieß es. Hubschrauber kreisten über dem Stützpunkt am Himmel.

    Fast zeitgleich sollen auch in der „Grünen Zone“ Explosionen zu hören gewesen sein. Damit ist ein besonders gesichertes, zehn Quadratkilometer großes Gebiet im Herzen von Bagdad gemeint – das Zentrum der internationalen Präsenz in der Stadt. Dort liegt u.a. die US-Botschaft!

    In der Botschaft befinden sich sowohl Diplomaten als auch US-Truppen. Der Botschaftskomplex ist mit 42 Hektar in etwa so groß wie Vatikanstadt.

    Nach Angaben des irakischen Militärs sind im Zentrum von Bagdad zwar mehrere Geschosse eingeschlagen. Es gibt Berichte über fünf Verletzte. Das Gelände der US-Botschaft soll jedoch nicht direkt getroffen worden sein.

    Am Samstag führte nach dem Tod des iranischen Terror-Generals Ghassem Soleimani auch eine als Trauerzug getarnte Hass-Demo nah an der Grünen Zone entlang.

    Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei (80) hatte in einem Beileidsschreiben notiert, die USA erwarte „eine schwere Rache“.

    Das Bundeskriminalamt hat unterdessen seine Einschätzung zur Sicherheitslage in Deutschland aktualisiert. Das betreffe „insbesondere auch den Schutz von US-Einrichtungen und israelischen Einrichtungen in Deutschland“, zitierte die „Welt am Sonntag“ das Bundesinnenministerium.

    https://www.bild.de/politik/ausland/...4890.bild.html


    Ergo: Der Iran will über den USA, Hunderttausende Korane abwerfen.

    https://www.google.de/search?q=Koran...hrome&ie=UTF-8

    Wir sind zu viele Menschen auf der Erde, und Millionen träumen im Nahen Osten vom Krieg - den sollen sie auch bekommen - danach werden 2/3 weniger vorhanden sein. Die Menschheit muss unbedingt schrumpfen, nur so wird das Klima und die Umwelt gerettet?

    Man muss die Dinge immer von oben betrachten, dann macht alles einen Sinn.

    Der A-Krieg wird kommen, die Waffen wurden geschaffen um sie zu benutzen.

    https://www.google.de/search?q=Der+A...hrome&ie=UTF-8

    Und diejenigen die am Aktien Pyramidenspiel stark engagierten, werden eine teure Lektion erleben.

    https://www.google.de/search?q=Gesch...hrome&ie=UTF-8

    Segel im Wind : https://youtu.be/86VFspl0-Wo
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    Geändert von Luis (04.01.2020 um 23:52 Uhr)

  25. #25
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    Iran greift US-Armee in Irak an - 08. Januar 2020

    Der Iran hat US-Stützpunkte im Irak mit Raketen bombardiert. Damit erreicht der Konflikt eine neue Eskalationsstufe. Laut iranischen Revolutionsgarden ist ein US-Luftwaffenstützpunkt „vollständig zerstört“ worden.

    Wie das Pentagon meldet, sind mindestens zwei Stützpunkte der USA im Irak von ballistischen Raketen angegriffen worden. Laut Washington Post schlugen 12 Langstreckenraketen ein.

    Aus dem Pentagon hieß es, "mehr als ein Dutzend" Raketen sei aus Iran abgefeuert worden und in zwei Militärbasen mit US-Soldaten eingeschlagen. Betroffen seien der Luftwaffenstützpunkt Ain al-Asad im Zentrum des Irak und eine Basis in der nördlichen Stadt Erbil. Die USA würden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um ihre Soldaten, Partner und Verbündeten in der Region zu schützen und zu verteidigen.

    Neben der Al-Asad-Airbase soll auch eine Basis in Erbil (Nordirak) getroffen worden sein.

    Der Iran hat sich zu dem Angriff bekannt, er sei als Vergeltung für die Tötung des iranischen Terror-Generals Kassem Soleimani bei einer US-Drohnenattacke ausgeführt worden.

    Laut iranischen Revolutionsgarden ist der Luftwaffenstützpunkt „vollständig zerstört“ worden. Sie teilten mit, dass der Angriff auf die „von den Amerikanern besetzte“ Al-Asad-Airbase „in jeder Hinsicht ein voller Erfolg“ gewesen sei.

    Ob es bei dem Angriff Tote, Verletzte oder Sachschäden gegeben habe, sei noch unklar, sagte ein US-Vertreter zu Reuters. Sechs Raketen seien auf dem Stützpunkt eingeschlagen, berichtet der TV-Sender Al-Mayadeen. Anschließend habe es einen zweiten Beschuss gegeben. Dies wurde jedoch noch nicht bestätigt.

    https://www.mmnews.de/politik/136706...mee-in-irak-an

    https://www.ariva.de/goldpreis-gold-..._id=130&t=week

    https://www.ariva.de/brent_crude_roh...&boerse_id=172
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  26. #26
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    Öl‑Sensation: Das ist die Lösung ‑ Gewinne von Öltank‑Firmen explodieren

    Heute, 14:54 ‧ Florian Söllner (Hot Stock Report)

    Spektakuläre Verwerfungen im Ölmarkt. Teilweise wird der ehemals „schwarzes Gold“ genannte Rohstoff in diesen Tagen verschenkt, da aufgrund des Wirtschaftsstillstandes weniger benötigt wird, die Ölförderung nicht einfach gestoppt werden können und gleichzeitig die Lagertanks voll sind. Abhilfe schafft die Zwischenlagerung – und zwar auf See, da die Möglichkeiten an Land knapp werden.

    Reuters zufolge werden aktuell 160.000 Millionen Fass auf Tankern gelagert - fast doppelt so viel wie in der Krise 2009. "Unsere Kapazität ist fast komplett ausverkauft", so Gerard Paulides, Vorstand des weltgrößten Tanklagerbetreibers Vopak zu Bloomberg. Die aktive Kapazität der weltweiten Öl-Schiffskapazitäten (Global Oil Floating Storage) hat sich innerhalb weniger Tage verdoppelt - siehe Chart.

    https://images.boersenmedien.com/ima...6ab.jpg?w=1000

    Dem Manager Magazin zufolge hat sich die Charterrate für einen Tag von zuvor rund 100.000 Dollar vervielfacht, teils würden Spitzenpreise von 400.000 Dollar gezahlt – denn die Ölriesen sind verzweifelt angesichts der Masse an Öl, die aufgrund der Coronakrise keiner abnehmen will.

    Bereits Anfang des Monats zitierte CNBC den Experten Steve Puckett mit den Worten: „Die Lagerkapazitäten füllen sich rapide – und erreichen ihren maximalen Level.“

    Die Lösung: Öl aufs Schiff!

    Jetzt streiten sich die Ölriesen um die wenigen Lagerkapazitäten von Öl-Supertankern. Eine Tankergesellschaft mit Niederlassungen in Monaco, Singapur und Norwegen wird Analysten zufolge 2020 daher den Gewinn vervielfachen. Das KGV liegt bei attraktiven 6. Ein Hot Stock nimmt in diesen historischen Stunden Schwung auf. Der AKTIONÄR Hot Stock Report hat schnell reagiert und das Papier heute ins Depot 2030 gekauft. Einfach hier freischalten und mit uns auf die Lösung der Öl-Sensation setzen.

    https://www.deraktionaer.de/artikel/...-20200146.html

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