DAX30
Gold
Brent Oil
EUR/USD
+ Auf Thema antworten
Ergebnis 1 bis 9 von 9

Thema: Wer ist mit Turbo's erfolgreich?

  1. #1

    Dabei seit
    03/2010
    Beiträge
    3

    Wer ist mit Turbo's erfolgreich?

    Hallo Leute,

    ich wollt mich hier gern mal Umfragen , wer denn Erfolgreich mit Turbo Optionsscheine ist.
    Damit meine ich nicht + - 0 Euro, sondern schon einen richtigen Gewinn.

    Wenn, wie viel Gewinn macht ihr damit im Durchschmitt (Monatl.)?

    Und welche Emitenten nutzt ihr dabei?

    Würd mich gern auf ein Paar informative Antworten freuen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Uwe

  2. #2

    Dabei seit
    02/2011
    Beiträge
    3

    Wer hoch fliegt kann tief fallen

    Lieber Uwe,

    Turbos sind hoch spekulative Finanzprodukte. Sie locken mit hohen gewinnen bei vergleichbar hohen Risiken.

    An deiner stelle würde ich gerade als "Anfänger" die Finger davon lassen.

    Du solltest dich im netz informieren welche Produkte es gibt. Denn natürlich ist das Risiko immer vom Produkt abhängig. Es gibt keine Produkte, die hohe Renditen bei niedrigen Risiko versprechen.

    Wiki gibt dir eine verständliche Übersicht. Ich persönlich habe mit Zertifikaten schon hohe Renditen erzielen können. Aber über Verluste spricht kein Trader gerne.

    Emittenten gibt es wie Sand am Meer. Ich kaufe meine Zertifikate bei HSBC Trinkhaus. Das heißt aber nicht das dieser Emittent besser ist als alle anderen.

    Mfg

    HorstLogan;)

  3. #3
    Avatar von iti
    Dabei seit
    10/2010
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    429
    Das mit den Hebelprodukten ist so eine Sache. Du kannst mit Deiner Kursprognose völlig richtig liegen und trotzdem alles verlieren, wegen der Knockout Schwelle. Etwa bei einem kurzfristigen Kursausschlag in die falsche Richtung.

    Um überproportional von Kursanstiegen des Basiswertes zu profitieren, sollte man sich schon sehr sicher sein, daß der Kurs während des Anlagezeitraums möglichst weit von der Knockout-Grenze entfernt bleibt.

    Je näher sich der Kurs beim Kauf an der Knockout-Grenze bewegt, umso höher ist der Hebel und umso gefährlicher wird die ganze Sache.

  4. #4

    Dabei seit
    03/2011
    Beiträge
    1
    Hallo Leute,

    bin ebenfalls neu hier. Ich hoffe ich kann hier ein wenig lernen und auch was abgeben.

    @ Uwe

    -ich habe bisher gute Erfahrungen mit der Deutschen Bank,HSBC, Commerzbank und Citibank gemacht.
    -durchschnittlichen Monatsgewinn hab ich nie errechnet. Seit 2005 variierte der jährliche Gewinn mit solchen Produkten zwischen -30% bis +270%
    - ca. jeder fünfte Trade hat bisher Gewinne gebracht, also 4 mal Velust 1 mal Gewinn, drum solltest du streng mit engen Stops arbeiten, damit ein Überschuss übrigbleibt.
    -ich suche die produkte bei : http://www.scoach.de/DEU/aktuelles/marktuebersicht
    , die seite finde ich ganz gut.
    -suche dir für den Kauf Vortage aus, an denen QUartalszahlen oder andere Berichte von einer bestimmten AG veröffentlicht werden, da bahnt sich bei dem Produkt genug Bewegung am Folgetag an, dass du entweder "STRIKE" schreist, oder einfach ausgestoppt wirst.
    -Behalt die Dinger nicht übernacht, wenn du nicht schon mindestens 10% ( bei einem 5er Hebel) gemacht hast,das sind keine langfristigen Investments, falls doch zieh deinen stop nach.
    -naja da gibt es noch einige Strategien, die wirklich helfen, aber entwickle deine Eigenen, jeder muss etwas Blut lassen, nicht wahr? 2008 war mein Jahr der Wunden

    Über Risiken muss dich glaube ich keiner aufklären, denn das tut deine Bank, und du hattest auch gar nicht danach gefragt.
    Ich hoffe meine Beitrag hilft ein wenig, ansonsten mail me...

    grüßle

    perdido

  5. #5

    Dabei seit
    03/2011
    Beiträge
    28

    Ich handle mit Hebelprodukten

    Hi, ich handle seit 2 Jahren mit 40% meines Depots fast täglich KO`s.
    Habe am Anfang viele Fehler gemacht und natürlich viel Geld vernichtet.
    Ich bin kein Anfänger, aber KO`s zu handeln fordert wesentlich mehr Disziplin in allen Bereichen als der normale Börsenhandel mit Aktien, Fonds, etc.

    Ich war anfänglich im Nachhinein betrachtet ziemlich Blauäugig. Die Fehler waren z.B.

    1. Gleich KO`s auf Titel wie z.B. Gold, Silber, Währungen etc. zu setzen, also Titel die oft auch durch Spekulanten nicht nachvollziehbare Ad-hock- bewegungen machen.

    2. Außerdem handelte ich um große Stückzahlen zu erreichen bevorzugt mit hohen Hebeln. Sprich; also zu nahe an der KO-Schwelle.

    3. Durch Stückpreise oft weit unter 1 € war ich bei meinem damaligen Online-Broker nicht in der Lage einen vernünftigen Stop zu setzen.
    Was dann zur Folge hatte, dass wenn ich von der Toilette zurückkam war
    mein Papier womöglich ausgeknockt.

    4. Der Hauptfehler aber war; obwohl die meisten Papiere zunächst in die richtige Richtung liefen und teilweise bis zu 100% im Plus waren, wartete ich auf die 200/300/400% und verpasste schließlich das Glattstellen mit Gewinn. Das passiert, wenn die Gier den Verstand ausschaltet.

    5. Was ich da trieb war eigentlich lupenreines Minutentrading. Statt dessen
    wartete ich oft Stunden auf einen Kurswechsel oder wenn das Papier im Plus war, auf noch mehr Plus. Ich habe Quasi das Papier zu Tode gewartet.

    Da gibt es passende Sprüche dazu. z.B. Wenn du glaubst es geht nicht mehr... oder Die Hoffnung stirbt zum Schluß.

    Ich könnte über das Thema; wenn der Trader zum Zocker wird, ein Buch schreiben.

    Als ich dann nach mehreren auf und ab`s fast mein ganzes 10 Mille-Depot
    verplempert hatte, kam Gott sei Dank die Erleuchtung. Ich nahm mir zwei Wochen Auszeit und analysierte meine Invests und vor allem mein Verhalten. Fazit: Ursache für so viel Blödheit war wohl, dass ich am Anfang zwei spektakuläre Volltreffer setzte und noch nicht einmal überrascht von so viel Dusel war, sondern tatsächlich glaubte, ich bin das überragende Börsensupertalent. Sicher war ich auch von meinem Equipment her nicht optimal fürs Daytrading bestückt. Vor allem hatte ich auch zu wenig Echtzeit-Marktinfos. Aber über allem stand die Tatsache dass der Zocker in mir vollkommen durchgegangen war.

    Ich habe dann nochmal 10 Riesen reingeschmissen und komplett Neu begonnen. Das Depot mit 40/30/30 gesplittet, mir Handels-Regeln aufgestellt, statt auf heiße Basiswerte zunächst auf Deutsche Standardwerte gehandelt, die einen gewissen "Beweg"grund hatten, um die großen Hebel einen noch größeren Bogen gemacht und habe in jeder Beziehung mit äußerster Disziplin und besonnen gehandelt.

    Heute habe ich einen 30/30/40 Splitt und erzielte 2010 aus dem 40er Splitt mit dem ich ausschließlich KO`s handle über 90 % meiner Gewinne.

    Also, ich wünsche dir, dass du im Gegensatz zu mir sofort die Erleuchtung bekommst und das erste Jahr einfach mal die KO`s weglässt. Denn jeder Börsentag bringt wichtige Erfahrungen (auch über dich selbst) und die brauchst du, bevor du in die heißen Papiere einsteigst dringendst.

    Außerdem kann man auch mit Aktien ein tolles Geschäft machen (siehe z.B.
    Borussia Dortmund oder South Bolder, etc.) und das Leben ist wirklich wesentlich Stressfreier.

    HG XT500

  6. #6

    Dabei seit
    03/2011
    Beiträge
    28

    Ergänzend...

    Pardon, bin vor lauter Emotionen nicht konkret auf deine Fragen eingegangen,
    deshalb hier der Nachtrag:

    durchschnittlicher Gewinn: kein ehrlicher Trader wird hier eine Summe nennen und wenn doch; Papier ist Geduldig ! Was bringt es dir dann. Außerdem hängt das ja auch davon ab wie hoch der Einsatz ist. Ich habe auf einer Börsenmesse mit einem älteren Herrn gesprochen, der nach eigenen Angaben kein KO-Trade unter 250000 Stück handelt. Aber ich habe seine Depotauszüge nicht gesehen! Also hätte er mir auch 1Mio Stück sagen können.

    Emittenten: Ich suche meine Papiere z.B. oft bei Onvista und acker dann die verschiedenen Emittenten durch. Zuerst steht der Basiswert zur Debatte und dann der Wunsch dafür ein Papier mit den entscheidenden Merkmalen zu kaufen. Basiswert, KO-Schwelle, Laufzeit, Spread, Dynamik etc. Wenn diese Merkmale vorhanden sind, ist es egal wer der Emittent ist. Die wollen alle nur dein Geld verdienen, sonst nix.

    Hoffe ich habe alles

    XT 500

  7. #7

    Dabei seit
    05/2011
    Beiträge
    1
    Hallo,
    ich beschäftige mich jetzt erst wenige Monat mit Turbo Optionsscheine und habe daher noch nicht so die große Erfahrung.

    Die Erfahrung die ich aber gemacht habe ist die, dass ich lieber Scheine mit niedrigen Hebel, dafür aber mit einen höheren Ordervolumen (10.000 Euro ) nehme. Vorher habe ich immer hohe Hebel verwendet mit einem Ordervolumen von 2500 Euro und damit weniger Gewinne erwirtschaftet als mit der hohen Ordervolumen Variante.

    Habt Ihr diese Erfahrung auch schon gemacht?
    Mit welchen Ordervolumen arbeitet Ihr?

    Über eurere Antworten würde ich mich freuen

  8. #8

    Dabei seit
    12/2011
    Ort
    Schwarzenbach am Wald
    Alter
    42
    Beiträge
    1
    Das mit den Hebelprodukten ist so eine Sache. Du kannst mit Deiner Kursprognose völlig richtig liegen und trotzdem alles verlieren, wegen der Knockout Schwelle. Etwa bei einem kurzfristigen Kursausschlag in die falsche Richtung.

    Um überproportional von Kursanstiegen des Basiswertes zu profitieren, sollte man sich schon sehr sicher sein, daß der Kurs während des Anlagezeitraums möglichst weit von der Knockout-Grenze entfernt bleibt.

    Je näher sich der Kurs beim Kauf an der Knockout-Grenze bewegt, umso höher ist der Hebel und umso gefährlicher wird die ganze Sache.

  9. #9

    Dabei seit
    01/2012
    Beiträge
    2

    turbo-Erfahrung in Frankreich (dax/cac)

    Ich habe vor etwa 5 Jahren angefangen ,Turbos zu kaufen, damals kannte ich die technische Analyse der Kurven nicht so gut. Aber ich gewann etwa 3 Mal auf 5 trades. Heute kenne ich mich viel besser aus, aber inzwischen sind die "algos" aus Amerika gekommen, also sehr schnelle Bewegungen zu bestimmten Zeiten wie beispielsweise gegen 9h30 fast jeden Morgen oder manchmal gegen 16 U 30. Jetzt finde ich , es ist schwieriger geworden, erfolgreich zu tradieren. Aber bin hartnäckig und versuch's nochmal, weil, wie gesagt, ich jetzt den "Markt" besser kenne. Ich basiere mich auf die Fibo retracements (18-24-38-50-62-75-82-100% fibos), die sehr wichtig sind auf einer Periode von 2/3 Tagen ; wenn man kurzfristig (etwa intraday) tradiert. Nehmen wir ein Beispiel: der Dax schwankte letzten Freitag zwischen 6515 (eröffnung) und 6575 (hoechst), um dann nach schlechter Statistik BIP aus den USA gegen 14 u 30 bis auf 6485 zurückzufallen. Kurz nach diesem Tief konnte er sich bis etwa 6519 erholen. Das konnte man erwarten, da es etwa zum Fibo 38 entpricht (6575/6485-->6519), nämlich 38%x 90 p= 34 p + 6485 = 6519 ...genau auf den Punkt ! ... in diesem Fall... Für die kommenden Wochen möchte ich mehr den dax tradieren, da er sich auf dutzenden von Punkten sich bewegt (also doppelt so viel wie der Cac). Nehmen wir an, morgen, am 30ten Januar geht's abwärts, dann könnte er um 18% von dem Freitags range (6575/6485) nach unten gehen also 18%x 90= 16 p also 6485- 16= 6469 erreichen. Die grossten Fibos scheinen der 38 er und der 62er zu sein. also hier könnte der Dax bis (für den 38er) etwa 6485- 40= 6445. 6450 ist Zur Zeit bekannt als Stütze und bestätigt somit diesen mögl. Target .

+ Auf Thema antworten

Lesezeichen

Lesezeichen