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Thema: Ein schlimmes Jahr 2004? Keineswegs!

  1. #1
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    Ein schlimmes Jahr 2004? Keineswegs!

    02.01.2004 - 16:01 Uhr
    Ein schlimmes Jahr 2004? Keineswegs!
    - von Bernd Niquet -

    Eine drei Jahre währende, schlimme Baisse liegt hinter uns. In Deutschland war sie sogar schlimmer als diejenige von 1929 bis 1932. Seit März 2003 sind die Kurse der Aktien jedoch wieder deutlich angestiegen, im Schnitt um fast drei Viertel. Doch war das alles vielleicht nur ein Intermezzo? Steht uns das Schlimmste vielleicht erst noch bevor? Soll man jetzt seine Ersparnisse aus den Märkten nehmen, sie einbunkern, in Gold tauschen. Wird es den Staatsschulden und den Währungen an den Kragen gehen?

    Gerade komme ich zurück von meinem Silvester-Spaziergang. Ich habe propere Häuser gesehen, gut genährte und gut angezogene Menschen, neue, teure und blitzblank geputzte Autos. In einigen Häusern stehen Wohnungen zum Verkauf und zum Vermieten, manche Leute haben kein Auto und fahren mit dem Bus und der eine oder andere von ihnen wird gegenwärtig auch keine Arbeit haben.

    Im Biergarten unten am See sitzen die Leute draußen. Ich finde es zwar sehr kalt, doch die Leute sitzen draußen. Sie haben Decken um sich geschlungen und sitzen stoisch draußen. Weil man hier besser sehen und auch besser gesehen werden kann? Oder ist das schlichtweg ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen will? Denn Erlebnisse sind wichtig, heutzutage fast schon das Wichtigste. Wer heute keine Erlebnisse zu erzählen hat, der existiert gar nicht richtig.

    Zu Weihnachten habe ich unter anderem Thomas Manns Tagebücher von 1918 bis 1921 geschenkt bekommen. In keinem Geschichtsbuch habe ich bisher eine bessere Darstellung der November-Wirren des Jahres 1918 gefunden. Wechsel des Schauplatzes: Von Berlin nach München, ebenfalls Villenvorort. Das Wetter ist in etwa identisch. Nur die Uhr steht noch fünfundachtzig Jahre zurück. (Wer also heute, am Silvestertag, den neunzigsten Geburtstag feiert, war damals fünf Jahre alt.)

    Kriegskosten, Kriegsschulden, die Weisungen der Alliierten, Friedensdiktat, plötzlich keine Zeitungen mehr, in Berlin eine Räterepublik wie in Russland?, hinter dem Stadtpark wird geschossen, marodierende Soldaten, glücklicherweise funktioniert das Telefon noch, die größte Katastrophe der Weltgeschichte, das letzte Geld noch in einem alten Gemälde anlegen?, niemand wird die Schulden jemals abbezahlen können ...

    Damals war sicherlich eine Zeit, sein Vermögen in Sicherheit zu bringen. Es abzuziehen von den Banken, es in Gold zu tauschen, es im Garten zu verbuddeln. Ist das Gold damals ebenso kräftig gestiegen wie heute? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass diejenigen, die ihr Geld in Dollars angelegt haben, bestens durchgekommen sind.

    Damals war die richtige Zeit zu einer 100-Prozent-Sicherheits-Anlage. Weil man das Pulver bereits riechen konnte. Und trotzdem: Nur wenig später begann das, was selbst bei uns noch als die Goldenen Zwanziger Jahre in aller Munde ist. Und heute? Wenn ich doch nur noch die schöne Geschichte wüsste von dem dummen Kaninchen, dem man Salz auf den Schwanz streute und dass dann tatsächlich stehen blieb. Doch noch schlimmer als das Salz auf dem Schwanz ist immer der Sand in den Augen.

    In diesem Sinne wünsche ich ein erfolgreiches neues Jahr!

    Bernd Niquet, im Januar 2004.



  2. #2
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    EU-Einlagensicherung: Pläne kommen "Enteignung deutscher Sparer gleich"

    Volksbanken warnen vor EU-Plänen für eine gemeinsame Einlagensicherung. Die Genossenschaften wollen nicht für die Risiken der Großbanken haften und fordern "klare Kante" vom Bund. Von Karsten Seibel

    Die genossenschaftlichen Banken kämpfen vehement gegen die EU-Pläne für eine europäische Bankenunion. "Eine einheitliche europäische Einlagensicherung käme der Enteignung deutscher Sparer gleich", sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Uwe Fröhlich, bei der Präsentation des Jahresabschlusses der Finanzgruppe für 2011.

    Dabei hat er vor allem die 17 Millionen Kunden im Blick, die gleichzeitig Genossenschaftsanteile ihrer Bank halten und damit Eigentümer sind. "Wir sind keine Revoluzzer, aber wenn das Vorhaben einer Bankenunion in der Form weiter vorangetrieben wird, werden wir die direkte Betroffenheit der 17 Millionen Wählerinnen und Wähler auch gegenüber der Politik sehr deutlich machen."

    Regierung soll "klare Kante" zeigen

    Fröhlich appellierte an die Bundesregierung, weiter "klare Kante" im europäischen Verhandlungsmarathon zu zeigen: "Lassen Sie nicht zu, dass deutsche Banken, dass deutsche Genossenschaftsbanken, für die Risiken europäisch tätiger Groß- und Investmentbanken oder auch spanischer Institute haften."

    Der BVR-Chef forderte verbindliche Regeln für mehr Finanzdisziplin und weniger wirtschaftliche Ungleichgewichte in Europa. "Sonst drohen Euro-Bonds durch die Hintertür im Rahmen einer Bankenunion", sagte er.

    Vorstandskollege Gerhard Hofmann ergänzte: "Es darf nicht dazu kommen, dass regional tätige Genossenschaftsbanken pan-europäische Institute, auf deren Risiken sie keinen Einfluss haben, stützen müssen".

    Deutsche Einlagensicherung nicht plündern

    Volle Einlagensicherungsfonds dürften nicht für leere haften, funktionierende Mechanismen zur Krisenbewältigung nicht durch EU-Richtlinien geändert oder gar beeinträchtigt werden.

    Die EU-Kommission will durch eine Bankenunion, bei der es unter anderem um eine europaweit einheitliche Einlagensicherung geht, dass Kreditinstitute bei Problemen zunächst selbst füreinander einstehen, bevor der Steuerzahler mit Milliarden helfen muss.

    Die bereits fertig verhandelte Richtlinie für eine überarbeitete Einlagensicherung in Europa, die auch die Modelle der Institutssicherung bei deutschen Genossenschaftsbanken und Sparkassen berücksichtigt, liegt wegen der neuen, sehr viel weiter gehenden Vorschläge auf Eis.

    Euro-Krise belastet auch Genossenschaftsbanken

    Die Euro-Krise belastete im vergangenen Jahr den Gewinn des genossenschaftlichen Finanzverbundes, zu dem unter anderem 1121 Volks- und Raiffeisenbanken sowie Spitzeninstitute wie DZ und WGZ Bank zählen. Der Überschuss brach um gut ein Viertel auf knapp 4,5 Mrd. Euro ein. Hauptgrund waren Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen.

    Insgesamt hatten die Institute der Gruppe Ende 2011 noch elf Mrd. Euro in Staatsanleihen der Krisenstaaten der Euro-Zone investiert, darunter allein 4,8 Mrd. Euro in Italien und 4,4 Mrd. Euro in Spanien. Es werde weiterhin jede Chance genutzt, dieses Risiko abzubauen, sagte Fröhlich. "Es gilt unverändert, dass wir uns aus Staatsanleihen von Peripherieländern nach und nach ganz verabschieden wollen."

    Vier Prozent mehr Einlagevolumen

    Das Einlagevolumen stieg im vergangenen Jahr genauso wie das Kreditvolumen um rund vier Prozent. Dabei hatten die Genossenschaftsbanken Ende 2011 rund 40 Mrd. Euro mehr Geld eingesammelt (647 Mrd. Euro) als sie auf der anderen Seite als Darlehen an ihre Kunden ausgegeben hatten (607 Mrd. Euro).

    Das Wachstum bei den Einlagen sei vor allem auf Giro-, Tages- und Festgeldkonten zurückgegangen, Spareinlagen seien kaum hinzugekommen. Vor allem Firmenkunden hätten mehr Geld bei Volks- und Raiffeisenbanken geparkt. Die Einlagen privater Sparer seien dagegen nur im Marktdurchschnitt gewachsen.

    http://www.welt.de/finanzen/article1...er-gleich.html

  3. #3
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    Stefan Homburg im Interview: Der Euro hat keine Überlebenschance...

    Mittwoch, 11.07.2012, 15:50 · von FOCUS-Online-Redakteur Simon Che Berberich
    dpa Der Volkswirtschaftler Stefan Homburg

    Er ruft zum Protest gegen die Euro-Rettungspolitik der Regierung auf: Volkswirtschaftler Stefan Homburg lässt kein gutes Haar am Rettungsschirm ESM – und warnt vor unbegrenzten Risiken für den deutschen Steuerzahler.

    FOCUS Online: Herr Homburg, ist der ESM verfassungswidrig?

    Stefan Homburg: Meines Erachtens ist der ESM-Vertrag evident verfassungswidrig, weil er das Haushaltsrecht des Parlaments aushebelt und damit gegen das Demokratieprinzip verstößt. Historisch ist die moderne Demokratie aus dem Haushaltsrecht entstanden. Das Haushaltsrecht des Parlaments, das ein Beschlussrecht und ein Kontrollrecht beinhaltet, muss schon deshalb als Kern des Demokratieprinzips angesehen werden. Der ESM-Vertrag schränkt das Beschlussrecht des Bundestags ein, weil die Rettungsaktionen erfahrungsgemäß dringlich sind und eine Beteiligung des Bundestags an Dringlichkeitsbeschlüssen aus der Natur der Sache heraus ausscheidet. Das Kontrollrecht des Bundestages ist sogar auf Null herabgesetzt; er hat keinerlei Möglichkeit, die Verwendung deutscher Steuergelder durch den ESM zu überprüfen.

    FOCUS Online: Sollte es eine Volksabstimmung über den ESM geben?

    Homburg: Wenn das Haushaltsrecht des Parlaments und das Demokratieprinzip beseitigt werden sollen – wie es Teile der Finanzindustrie und ihrer Sprachrohre in den Medien fordern – muss man dem deutschen Volk eine neue Verfassung vorlegen, über die es selbst abstimmt.

    FOCUS Online: Ist der ESM wenigstens ökonomisch sinnvoll?

    Homburg: Die überwiegende Mehrheit der Ökonomen hält ständige Bankenrettungen, die dem Bürger als Staatenrettungen verkauft werden, für falsch. Vor zwanzig Jahren bestand ebenfalls Übereinstimmung, dass nationale Haushaltsautonomie und Bail-Outs (Hilfsmaßnahmen) unvereinbar sind. Deshalb verbietet das geltende Recht solche Rettungsaktionen – auch wenn die Regierungschefs fortlaufend dagegen verstoßen. Hätte man sich vor zwei Jahren an das Bail-Out-Verbot gehalten, wäre Griechenland insolvent geworden und hätte wie dutzende Staaten zuvor über eine Umschuldung verhandelt. Zusätzlich hätte das Land mangels neuer Kredite einen Sparkurs einschlagen müssen. Spanien und Italien hätten dies als warnendes Beispiel gesehen und ebenfalls vorsichtiger agiert. Der ESM setzt diese Selbstverantwortung außer Kraft. Er institutionalisiert den Bruch des Bail-Out-Verbots, setzt Fehlanreize und führt immer tiefer in den Sumpf der Schuldenunion. Spanien und Italien haben ihre Konsumquoten in den vergangenen vier Jahren entgegen aller Propaganda nicht gesenkt, sondern erhöht. Jetzt stehen sie ebenfalls kurz vor dem Bankrott.

    FOCUS Online: Was schlagen sie stattdessen vor?

    Homburg: Unabhängige Haushaltspolitik verlangt ein wirksames Bail-Out-Verbot. Mit dem ESM geht man jedoch den entgegengesetzten Weg. Diese Schuldenunion wird eher früher als später scheitern.

    FOCUS Online: Aber verlangt der Euro nicht eine gemeinsame europäische Finanzpolitik?
    Homburg: Die jetzige Kombination aus Einheitswährung, Haushaltsautonomie und Schuldenunion ist nicht haltbar, das sehen wohl alle so. Die Haushaltsautonomie wird man nicht beseitigen können, denn die Deutschen werden kaum bereit sein, Renten- und Steuergesetze künftig in Brüssel beschließen zu lassen. Bei Franzosen oder Iren ist das erst recht nicht vorstellbar. Ohne die Vergemeinschaftung der großen Einnahme- und Ausgabeposten wäre eine Fiskalunion aber wirkungslos.


    Zur Person: Stefan Homburg

    Geboren 1961 in Hellersen / Nordrhein-Westfalen

    Studium der Volkswirtschaftslehre, Mathematik und Philosophie an der Universität Köln

    1991 Habilitation an der Universität Dortmund

    Seit 1997 Professor für Öffentliche Finanzen, Leibniz Universität Hannover


    FOCUS Online: Soll also alles weitergehen wie bisher?

    Homburg: Nein. Weil das Bail-Out-Verbot erst aufgeweicht und dann beseitigt wurde und weil eine umfassende Fiskalunion schlechterdings utopisch ist, gibt es nur eine logische Konsequenz – nämlich die Aufgabe der Einheitswährung Euro. Dieser überhastete Integrationsschritt muss zurückgenommen werden, um die europäische Integration nicht zu gefährden.

    FOCUS Online: Wird eine Euro-Auflösung nicht extrem teuer?

    Homburg: Weil der Euro wie eben beschrieben keine Überlebenschance hat, fallen die Auflösungskosten auf jeden Fall an, entweder jetzt oder später. Insofern sind diese Kosten nicht entscheidungsrelevant. Relevant ist vielmehr, dass die Kosten umso höher liegen werden, je länger wir warten. Im jetzigen Umfeld investiert kein Unternehmen mehr in den Krisenländern, die Staaten bleiben in der Rezession gefangen. Dadurch bleiben auch die Defizite bestehen, und der von Deutschland zu tragende Schuldenanteil wächst immer weiter.

    FOCUS Online: Was passiert mit dem deutschen Anteil am ESM, wenn ein anderes Euro-Land nicht mehr einzahlt?

    Homburg: Der deutsche Anteil kann unter drei Bedingungen weit über 190 Milliarden Euro hinaus steigen. Erstens, wenn andere Länder die Eurozone verlassen – etwa Finnland oder Italien. Zweitens, wenn andere Länder ihre Einzahlung nicht vornehmen, weil sie bankrott sind. In diesem Fall steigt der deutsche Anteil automatisch. Drittens heißt es in einer versteckten Bestimmung des ESM-Vertrags, der ESM könne ein unbegrenztes Agio – einen Aufschlag – verlangen, wenn er Anleihen ausgibt. Insofern ist die deutsche Haftung weder auf 190 Milliarden beschränkt noch auf 700 Milliarden. In Wahrheit gibt es für unsere Haftung keine obere Schranke.
    ...
    Stefan Homburg im Interview: „Der Euro hat keine Überlebenschance“ - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/st...id_779938.html

  4. #4
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    Devisen: Eurokurs sinkt - Enttäuschung über Fed-Protokoll...

    21:16 11.07.12

    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs ist am Miitwoch nach der Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der US-Notenbank wieder gefallen. Im New Yorker Handel war die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,2229 US-Dollar wert und näherte sich damit dem jüngsten Zweijahrestief bei 1,2213 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor mit 1,2260 (Dienstag: 1,2285) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8157 (0,8140) Euro.

    Viele Investoren hatten auf ein neues Programm zur geldpolitischen Lockerung (QE3) spekuliert, waren jedoch enttäuscht worden: In ihrem Sitzungsprotokoll ließen die obersten Währungshüter der USA konkrete Hinweise auf ähnliche Schritte vermissen. Ein neues Anleihenkaufprogramm würde jedoch den Dollar belasten, da mehr Geld in den Markt gespült würde. Da dieser Schritt zunächst ausbleibe, hätten Anleger verstärkt zum Greenback gegriffen, sagten Devisenexperten./tav/he
    Quelle: dpa-AFX

    http://www.ariva.de/news/Devisen-Eur...tokoll-4172847

  5. #5
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    Eurograd


  6. #6
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    Merkel: "Kein Rechtsanspruch auf Demokratie auf alle Ewigkeit"

    Merkel: "Kein Rechtsanspruch auf Demokratie auf alle Ewigkeit"

    http://www.onlinezeitung24.de/article/313

  7. #7
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    Moody's senkt Bonität von 13 italienischen Banken...

    Die Ratingagentur Moody's hat 13 italienische Banken herabgestuft.
    Der Schritt wurde mit der jüngsten Herabsetzung der Kreditwürdigkeit Italiens um zwei Stufen begründet.

    Die US-Ratingagentur Moody's hat die Bewertung von insgesamt 13 italienischen Finanzinstituten gesenkt. Der Schritt sei eine Folge der gesenkten Kreditwürdigkeit Italiens vom 13. Juli, teilte die Agentur mit.

    Moody's hatte die Bewertung von Staatsanleihen um zwei Stufen von "A3" auf "Baa2" herabgesetzt. Den Großbanken Unicredit und Intesa SanPaolo widerfuhr am Montag dasselbe wie ihr Heimatstaat. Wie bei Italien ist auch bei den Kreditinstituten der Ausblick "Negativ", das heißt mit weiteren Abstufungen muss gerechnet werden.

    Die Senkung der Kreditwürdigkeit Italiens hatte Moody's in der vergangenen Woche damit begründet, dass die Kosten für die Refinanzierung der Staatsschulden weiter steigen dürften oder das Land angesichts eines Vertrauensverlustes seien Zugang zum Finanzmarkt verlieren könnte.

    Angesichts einer sich verschlechternden wirtschaftlichen Entwicklung in Italien, die durch sinkendes Wachstum und steigende Arbeitslosenzahlen deutlich werde, steige auch das Risiko, die Einsparungsziele zu verfehlen.

    Dies würde sich dann wiederum negativ auf das Vertrauen am Markt und die Möglichkeiten zur Beschaffung frischen Geldes auswirken, hatte es geheißen.

    dpa/sara

    http://www.welt.de/finanzen/article1...en-Banken.html

  8. #8
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    Die Prophezeiung des Carl Friedrich von Weizäcker: Der bedrohte Frieden von 1983

    04. August 2009

    Es ist schon bemerkenswert, was Carl Friedrich von Weizsäcker, der ältere Bruder unseres ehemaligen Bundespräsidenten, vor 25 Jahren (!) in seinem letzten Buch u.a. schrieb:

    Carl Friedrich von Weizsäcker
    "Der bedrohte Friede – heute", Hanser, München 1994, ISBN 3446176977

    Von Weizsäcker sagte in seinem letzten großen Werk "Der bedrohte Frieden" 1983 Hanser-Verlag, innerhalb weniger Jahre den Niedergang des Sowjet Kommunismus voraus (er wurde ausgelacht).

    Seine Prognose, auf welches Niveau der Lohn,- Gehaltsabhängige zurückfallen würde, wenn der Kommunismus nicht mehr existiert, war schockierend.
    Weizsäcker beschreibt die Auswirkungen einer dann einsetzenden Globalisierung, (obwohl es damals dieses Wort noch nicht gab) so wie er sie erwartete.
    1. ..Die Arbeitslosenzahlen werden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen.
    2… die Löhne werden auf ein noch nie da gewesenes Minimum sinken.
    3…Alle Sozialsysteme werden mit dem Bankrott des Staat zusammenbrechen. Rentenzahlungen zuerst. Auslöser ist eine globale Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension, die von Spekulanten ausgelöst wird.
    4… ca. 20 Jahre nach dem Untergang des Kommunismus, werden in Deutschland wieder Menschen verhungern.
    5… Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch.
    6… Die herrschende Elite wird gezwungen, zu ihrem eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten.
    7…Um ihre Herrschaft zu sichern werden diese Eliten frühzeitig den totalen Überwachungsstaat schaffen, eine weltweite Diktatur einführen.
    8… Die ergebenen Handlanger dieses Geldadels sind korrupte Politiker.
    9… Die Kapitalwelt fördert wie eh und je, einen noch nie dagewesen Nationalismus (Faschismus), als Garant gegen einen eventuell wieder erstarkenden Kommunismus.
    10… Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio-Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen. Als Grund dient die Erkenntnis, das die meisten Menschen ihre eigene Ernährung nicht mehr finanzieren können, jetzt wären die Reichen zu Hilfsmaßnahmen gezwungen, andernfalls entsteht für sie ein riesiges, gefährliches Konfliktpotential.
    11…Um Rohstoffbesitz und dem eigenen Machterhalt dienend, werden Großmächte Kriege mit Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen.
    12…Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus, dass skrupelloseste und menschenverachtende System erleben wie es die Menschheit noch niemals zuvor erlebt hat, ihr Armageddon.
    Das System, welches für diese Verbrechen verantwortliche ist, heißt "unkontrollierter Kapitalismus".
    C. F. von Weizsäcker sagte (vor 25 Jahren), dass sein Buch, welches er als sein letztes großes Werk bezeichnete, mit Sicherheit von der Bevölkerung nicht verstanden würde und die Dinge somit ihren Lauf nehmen!
    Das deutsche Volk bewertete er wenig schmeichelhaft wie folgt:
    Absolut Obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage!
    Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte.
    Die einzige Lösung die Weizsäcker bietet, ist die Hoffnung:
    dass nach diesen unvermeidlichen Turbulenzen dieser Planet noch bewohnbar bleibt.
    Denn Fakt ist, die kleine Clique denen diese Welt schon jetzt gehört, herrscht nach dem einfachen aber klaren Motto:
    "Eine Welt, in der wir nicht das alleinige Sagen haben, die braucht es auch in Zukunft, nicht mehr zu geben"
    Wie bereits oben erwähnt, Weizsäcker rechnete nicht damit verstanden zu werden.
    Auf die Frage eines Journalisten, was ihn denn am meisten stören würde, antwortete er:
    "mich mit einem dummen Menschen unterhalten zu müssen"
    Zitat Ende.

    http://www.filmabc.at/documents/02_F..._Zeitgeist.pdf

    ZEITGEIST, Der Film part2_2 (911 = Inside Job)

    http://www.youtube.com/watch?v=fVKOm4ZRBHk

  9. #9
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    Demokratieprinzip nicht verstanden

    Tichys Einblick

    https://youtu.be/kVkppChCHMc

    Am 14.04.2019 veröffentlicht

    Der Verfassungsrechtler Dietrich Murswiek beklagt im Interview mit Roland Tichy und Oswald Metzger das mangelnde Demokratieverständnis der etablierten Parteien.

    https://www.tichyseinblick.de

    https://www.youtube.com/channel/UCB3...TUlewYdbMSChIA

    https://www.youtube.com/channel/UCB3...bMSChIA/videos


    Boris Palmer: "Ich bin kein Merkel-Fan"

    https://youtu.be/UG7v8te3T7U

  10. #10

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    Luis eine gute Nacht Geschichte

    Frage: Was hat der Naturglauben mit Politik zu tun?
    Frage: Was haben die Menschen getan, als es noch keine Politik gab?
    Frage: Ist es möglich, den Frieden im Herzen zu finden?
    Frage: Muss der Mensch sich immer ein Feinbild aufbauen?
    Meine Art mit den Dingen des Alltages fertig zu werden, ist bestimmt
    auch nicht richtig. Luis, Bedenke die Schöpfung hat sich schon ein-
    mal abgewendet? Großes Schweigen? Haß und Wut können leider die
    Probleme nicht lösen.

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