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Thema: HOLSTEN

  1. #1

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    HOLSTEN

    Uebernahme 2003 oder 2004?
    1. Ungeteilte Meinung aller Analysten ist,
    dass HST ein moegl. Uebernahmekandidat ist.
    Doch was alle sagen ist i.d.R. leider oft falsch, wie die HV am 18.6. erstmal gezeigt
    hat. Eisebeiss hat es nicht geschafft.
    2.Meistens ist es so, dass sich so etwas doch laenger hinzieht, wie man bei der Commerzbank sieht, wo dieses Thema schon 3 Jahre laueft und jetzt wahrscheinlicher wird, weil jetzt eben die COBA billig ist.
    3. Aber HST ist n i c h t billig!
    - Extrem hohes KGV im Branchenvergleich,
    doppelt und dreifach so hoch wie die
    anderen Marktfuehrer.
    - Fallende Umsaetze, anhaltend
    - wenig CASH, hohe Schulden
    - Falsche Vertriebspolitik KOEPI
    - hohe Dosenpfandprobleme
    - aber voellig kontraer dazu: hoher KURS.
    4. Eisenbeiss als Investmentbanker hat zu
    hoch gepokert. Fuer einen maroden Laden,
    wie HST z.Zt., die Ihr KOEPI Spitzenbier
    zur Ramschmarke gemacht haben, zahlt
    niemand von den Grossen seine, sicher Traumvorstellungen. Warum auch?:
    5. Das Geld fuer einen HST - Kauf ins eigene Marketing gesteckt, bringt die eigene Marke nach vorn und HST runter auf normalen Kurs.
    6. Die Grossen sind nicht im Zugzwang, wie
    immer dargestellt - HST dagegen ja (!), denn
    Eisenbeiss weiss, bei ruecklaeufigen
    Umsaetzen verliert HST weiter an Wert!
    7. Und - Bier ist stark ruecklaeufig und
    das geht weiter so. Warum?
    - die Nachkriegsgeneration der grossen
    "Schlucker" stirbt aus.
    - die neuen Drogen verdraengen das Bier,
    und sind mit Bier schlecht vertraeglich!
    Und dieser Trend verstaerkt sich zunehmend.
    - das hat mit der schwachen Wirtschaft
    absolut nichts zu tun, denn je mehr Probleme, desdo mehr wurde getrunken -frueher, jetzt wird gekifft und teuer
    geschnueffelt - d.h., es bleibt auch kein
    Geld mehr uebrig fuer viel Bier.
    - Nur im OSTEN (Tschechien)steigt der
    Bierkonsum - da wird noch viel gemauert
    und aufgebaut. Deswegen haette ich auch,
    klug wie Heiniken die BBAG gekauft, die dort
    mit Wachstumschancen stark vertreten ist.
    8. Ja, warum hat Eisenbeiss auf fast 50%
    aufgestockt? Sicher um zu verkaufen.
    Warum will jemandsein Auto verkaufen?
    I.d.R, weil es bald hin oder marode ist.
    Oder er trauemt von dem Blinden mit dem
    Lottogewinn, wie die Suedeuropaeer beim
    Hausverkauf. Eisenbeis will, aber kann nicht, denn der Blinde ist noch nicht erschienen.
    Er weiss sicher auch, es dauert lange. Und
    seine Kaeufer sind staerker als er.
    Sie lassen ihn verhungern, bis der Laden
    billig ist und was sie gegenueber einem
    heutigen Kauf sparen, stecken sie in die
    eigene Performanceverbesserung = doppelt
    gewonnen.
    9. NUR, Eisenbeiss verdient auch immer:
    er hat mit seinem Zukauf von 15% den
    Kurs auf + 100%, seit 2002 hochgejagt.
    Seinen angeblichen Kredit hat er sicher
    zinslos bekommen; und die Aktien an die
    Bank verpfaendet, die den Kurs hochgejagt
    hat, ebenso geschehen, wie bei Freenet.
    Von dem Profit der Banker wird er sich z.B.
    die Haelfte vertraglich gesichert haben und so mehrt sich sein Konto - auch ohne Uebernahme.
    Das bringt ihm das Geld - schoenes Geld,
    dem Anleger natuerlich wieder nichts.
    Heisst aber auch, ewig geht das nicht,
    eben so lange bis die Banker stueckweise
    die Aktien in den Markt geschmissen haben,
    50 % verdient haben und die Aktie - dann
    optimal verkaufsbereit fuer eienen Uebernehmer wieder bei 20 E steht- mehr ist sie fundamental auch nicht wert.
    CRS sagt Kursziel 22 E.
    So sehe ich die Uebernahme fruehestens in 2004, wenn HST auf einem normalen Niveau
    wieder fuer einen Uebernehmer interessant
    wird, vorher nicht. Solange verdienen nur
    Eisenbeiss und seine Banker, sicher gut.
    Die 1 Milliarde oder mehr, die HST kostet,
    koennte man auch einsetzen, um HST bankrott
    zu machen und dann kostenlos zu ueber-
    nehmen: nur mal die Bierpreise 1/2 Jahr runterdumpen, dann macht HST Konkurs, so
    marode wie der Laden schon ist und sich
    als BILLIGER JAKOB mit Minigmargen aufgestellt hat. Firmen dieser Art, die
    die Rutschbahn "Geiz ist geil" mitfahren sind die ersten Toten, wie ueberall.
    (Umsatz ruecklaeufig, Marge ruecklauefig, Dividende 2004 = 0?,weitere Kurzarbeit in Sicht, wer will solche Firma teuer kaufen
    oder die Aktie?)
    Es sei denn, sie haben ein Finanzpolster von 5 Jahren, um das durchzuhalten, was
    man bei HST in keinster Weise sieht.
    So waere HST nicht der erste, der aufgrund
    einer Billigpreispolitik quasi ohne
    finanziellen Background die Fluegel streckt.
    Ich denke, ohne die Uebernahmefantasien,
    die herumgeistern seit den letzten Kauefen,
    staende HST heute bei 10 - 12 E, bewertet
    man HST wie andere Unternehmen, zumal die
    "poor" Dividende fuer naechstes Jahr auch in Frage gestellt sein soll.
    FAZIT:
    1. wenn verkauft wird, wird billig verkauft,
    sprich billig uebernommen, sonst nicht.
    2. Wann? 2004, denn dann sieht man klarer
    bzgl. Pfandperversion und Ergebnis 2003.
    3. Aktienkauf nicht ueber 22 E, mit max. 5.000E Einsatz (meine Meinung).
    Aber das muss JEDER ganz ALLEIN entscheiden,
    denn auch die Zufallsuebernahme morgen frueh
    mit 1% o.ae. Chance ist noch drin.
    4. Fragen ueber die Aussichten der HST fuer 2003 auf der HV am 18.6.2003 wurden nicht
    beantwortet, heisst es - - - - - - -!
    Gruss D.S.
    p.s. bin bei 36 E raus (vor der HV)
    Gracia deos

  2. #2

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    Nachtrag zu Holsten.
    Bin, wie gesagt, bei 36 E raus, haette
    noch 20% machen koennen. Aber ein EURO- PUT
    hat in der Zeit 200% gebracht.
    Auch nicht schlecht - und weiter.
    HST wird jetzt von der CRS mit 44 E Kurs-
    ziel gesehen, nachdem vorher 22 E als Ziel galten! CRS wird sich eingedeckt haben zwischen 28 und 38 E, denn das Risiko
    nach unten liegt etwa bei - 10, max. - 15%,
    d.h., bei max. 38 E unten.
    Nach oben? 45- 52 realistisch, evtl.
    mit Lotteriezulage, wobei sich aber
    niemand traut, sich festzulegen. Komisch.
    Da die CRS in der Schweiz sitzt und
    Eisenbeiss dort auch seine Firmen hat
    (Liechtenstein)liegt nahe, dass die CRS
    gute Infos hat. Sie haben offensichtlich
    Angst, den Preis von 44 E nicht realisieren
    zu koennen und haben den Zielkurs um 100%!
    von 22 auf 44 E angehoben, damit er dort
    stabil bleibt, denke ich.
    So vermute ich hier auch den realen Uebernahmepreis etwa um die 44 E.
    Uebernahmedatum? Durch die Amis, wenn der
    EURO billig, d.h., bei 1.00 zu haben ist.
    Leider kommt mann z. Zt. nicht mehr billig
    d.h, unter 40 E ran. Somit ist die eigentliche Fantasie gelaufen.
    Spekulativ koennen Mutige jetzt evtl. noch ca. 25% in drei Monaten gewinnen. Mit einem Call auf VW, Allianz oder DB nach der Korrektur im September aber das jede Woche einmal. Jetzt, denke ich waere erstmal ein
    PUT auf den EURO dran - jetzt!
    Alles keine Empfehlungen, nur Gedanken,
    denn jeder ist seines Glueckes Schmied.
    Gruss S.


  3. #3

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    Es ist eingetreten, wie ich es hier eingeschaetzt hatte:
    1.)Uebernahme erst 2004
    2.)Kursbereich ca. 22 E zum Kaufen war
    erreicht.
    3.)Credit Swiss hat 5 Tage vor Uebernahme
    noch mal downgegradet, um billig zu
    kaufen,(wie in 2003 bei Kurs 30E auf 22E
    downgegradet und dann 48 E.)
    War klares Zeichen fuer den Einstieg1
    War alles klar nachzuvollziehen.
    Seid Ihr dabei gewesen? + 50% in 2 Monaten.
    Ich hoffe es. Dann Prost Holsten.
    Gruss S.


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