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Thema: Fragen zu Options-Brokern

  1. #1

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    1

    Fragen zu Options-Brokern

    Hi an Alle,

    ich bin neu in diesem Forum, kenne mich aber bereits mit der Materie ziemlich gut aus - ich habe nämlich Finanzierungstheorie studiert, jedoch muss ich zugeben, dass es mir ein wenig die Schamesröte ins Gesicht treibt, da ich überhaupt keine Ahnung von der tatsächlichen Praxis habe... typisch Uni

    Da ich die Theorie schon ziemlich verstehe und nachvollziehen kann, wäre ich Euch UNENDLICH dankbar, wenn Ihr mir Empfehlungen geben könntet, wo man denn am Besten Optionsscheine und wo man am Besten Options handelt. Ich interessiere mich explizit für US-Optionen und -Optionsscheine.

    Zur Zeit habe ich meine Aktiendepot bei comdirect und könnte dort auch Optionsscheine erwerben, jedoch würde ich mich über Euern Rat freuen, da ich v.a. die Transaktionskosten gering halten will.

    Bei Interactive Brokers (scheint die geringsten Gebühren zu haben) muss man ja anscheinend 10.000 USD im Deposit haben. Alternativ hat mir Optionsxpress gefallen.

    Noch eine wichtige Frage an Euch: Muss man wirklich beim Optionshandel immer das volle Kapital für die theoretische Ausübung eine Calls hinterlegt haben? Optionen werden doch meist gar nicht ausgeübt.

    Wäre Euch wirklich sehr dankbar für ein paar Tipps, damit ich bald einsteigen kann die Praxiswelt

    Beste Grüße,

    Marc

  2. #2
    Avatar von iti
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    Dresden
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    429
    Hallo Marc.

    Interactive Brokers ist eine gute Wahl, sowohl für den Handel mit Optionen als auch für den Handel mit Optionsscheinen. Es gibt mehrere Reseller, die deutschen Support bieten und niedrigere Ersteinzahlungen verlangen (z.B. http://www.lynxbroker.de/mindestanforderungen.php). Wer noch nie mit der Trader Workstation 4 zu schaffen hatte, sollte jedoch eine längere Einarbeitungphase einkalkulieren und sich vorerst mit Hilfe eines Demoaccounts mit der komplexen Software vertraut machen. Viele Reseller bieten hierfür Einstiegskurse und Trainingsvideos an.

    Für den Handel mit Optionen wird eine zusätzliche Freischaltung benötigt. Die Höhe der Margin für Short Optionen ist vom Basiswert abhängig (bewegt sich bei US Optionen jedoch meist im Bereich zwischen 15% und 25%). Die konkreten Auswirkungen einer Order auf die Margin können in der TWS angezeigt werden. Die Options Margins von InteractiveBrokers (und den Resellern gleichermaßen) sind hier beschrieben: https://www.interactivebrokers.com/en/?f=margin&p=opt

    Zur Erinnerung: wer eine Option kauft (also eine Long Position aubaut) riskiert (wie bei Aktien, Optionsscheinen, Zertifikaten und Ähnliches) nur den Kaufpreis. Weil hier der mögliche Verlust schon von Haus aus begrenzt ist, wird auch kein zusätzliches Kapital als Sicherheit verlangt. Eine Absicherung gegen einen möglichen Verlusts in Folge einer plötzlichen, starken Kursbewegung wird nur bei Short Positionen und Leerverkäufen verlangt. Reicht die Absicherung nicht, gibt es einen Margin Call: der Broker verlangt mehr Sicherheiten und stellt bei Nichterfüllung die Short Position (nach Verkauf der vorhandenen Sicherheiten) glatt.

    Als Einstiegstip kann ich nur abermals zu Trockenübungen über einen TWS Demoaccount raten, bis der Umgang mit und das Verständnis der Software wirklich sitzen und im Schlaf runtergebetet werden können (die entsprechenden Grundkenntnisse über die Funktionsweise der Instrumente, die man darüber handeln will, selbstredend vorausgesetzt).

    mfG,
    Marco

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