Man liest überall von Bonds, die ein Paket schnüren aus Aktien, um das Ausfallrisiko zu streuen.

Das ist grundsätzlich nicht schlecht solange der kaum zu vermeidende Anteil fauler Aktien, den Gewinn nicht auffrist.

Wenn es aber um die Euro/Dollar-Krise geht, dann dürfte auch den größten "Bondvisionären" ein ungutes Gefühl aufsteigen was am Ende passiert wenn der sprichwörtliche "Jongleur aller Bonds" der "Obermotz aller Obermotze" plötzlich ins Straucheln kommt und auch Edelmetall kann man nicht essen und wohl kaum als schusssichere Weste gebrauchen.

Bonds haben nun mal keine Kalorien und Aktien haben keinen Nährwert.

Ziel des Vermögensaufbaus sollte es schon sein die Finanzanlagen auch im Ernstfall abzusichern.

Motto: Wenn der Aktionär pleite ist oder verhungerte, dann war die Vermögensanlage umsonst, das Erbe weg und die Mühe vieler Jahre zerstört.

Auch eine Lebensversicherung versichert nicht das Leben sondern den Todesfall, eigentlich sind es alles Todesfallversicherungen.

Worum es mir geht ist eine Art "Überlebensversicherung" als Bond mit physisch hinterlegten Leistungen.

Die Zutaten wären somit folgende:

Ziel: warm, trocken und sicher ohne Aktien zu verfeuern, um sich zu wärmen.

Also...

- in physische Naturalien einlösbare Rohstoffaktien auf Grundnahrungsmittel.

d.h. die kleinste sinnvolle Einheit ist folglich ein Verbund im Rahmen von Familienbetrieben aus autarkem Energieversorger, ein Wasseraufbereiter, ein Bäcker, ein Landwirt, ein Fleischer, ein bewaffneter Wachmann, ein Fuhrunternehmen, ein Nahrungsmittelhändler, ein Versicherer und ein Entsorger.

- eine Überlebenstageversicherung, also eine Beitragsvorauszahlung auf eine Anzahl Tage von unbedingt abgesicherter Grundversorgung an Notrationen, die bei Nichtinanspruchnahme über den Handel umgewälzt wird.

- in persönlichen Wachschutz einlösbare Aktien von bewaffneten Sicherheitsunternehmen, vorallen für die Kinder sichere Betreuung mit Abhol- und Bringeservice während man selbst die persönlichen Notfallmaßnahmen trifft.

- in Notstrom einlösbare Aktien (ausleibare mobile Geräte) auf Energie an zentraler Stelle mit Aufladefunktion für Notebooks und Handys sowie Kühlmöglichkeiten der Eigenversorgung,

- in Containerwohnanlagen einlösbare Versicherung für den Fall der Verwüstung von Immobilen durch Plünderung. Containerwohnen ist also Camping in festen Unterkünften auf beschränkten Platz und nur als Notfallabsicherung gedacht.

- in Anteilsscheine einlösbare Aktien von Dienstleistern autarker Versorgungssysteme (Strom, Gas, Telekom, Klima, Entsorgung, Werkzeugausleihstation) aus bewirtschafteten Containern, die im Krisenfall in alle Welt geliefert werden und vor Ort nachgefüllt und weitervermietet werden.

- die Bezahlung der Leitungen muss mit Vorräten und mit physischem Edelmetall zum Nachkaufen erfolgen und mit fälschungssicheren Lebensmittelkarten abgesichert sein, da in der Krise kein Papiergeld mehr angenommen wird. Das heisst die sichere Hinterlegung von Vorräten und EM außerhalb einer Bank, die pleitegehen kann, ist ein Thema. Es taugen dafür auch keine ETF.

- eine medizinische Notfallgrundversorgung

- der Eigenanteil währerd der Krise sind 4h gemeinnützige Tätigkeit für freie Unterkunft und Essen. Wie will man sonst auch in einer Hyperinflation bezahlen wenn man keinen Job mehr hat und die Arbeitsämter nicht mehr zahlen. Es geht also nicht anders als mit Mitarbeit. Motto - wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen - Ausnahme: schwer kranke und bettlägerische Personen.

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Ich denke es ist jetzt grob klar wie die Sache funktionieren soll.

Der Beitragszahler zahlt je nach gewünschtem "Kuschelfaktor" Pakete mit freiwählbaren Service wie bei den privaten Krankenkassen und erhält eine Chipkarte, die in einen frei wählbaren Gebiet das Überleben absichert.

Mit dem Geld arbeiten die Investoren indem sie die Infrastruktur von Versorgungssystemen aufbauen. Dafür müssen Techniker, Wachschutz, Transportunternehmen, Investoren und Lieferanten des Handels für die Umwälzung wie ein Unternehmen organisiert werden.

Das ist also vergleichbar mit den ADAC wo man einen Jahresbeitrag bezahlt und 100% sicher sein kann und auch kontrollieren kann, dass ein personengebundenes Überlebenspaket eingelagert ist und im Bedarfsfall innerhalb weniger Stunden zentral und innerhalb weniger Tag auch dezentral zur Verfügung steht.

Es geht um ein soziales Netzwerk was man "essen und bewohnen" kann, nichts virtuelles, sondern etwas reales.

Wer kennt sich mit der Bildung von solchen Fonds aus und kann diese mittels Budget ausstatten und ein Pflichtenheft managen damit nur Geld fliest wenn Leistung dahintersteht und die Investoren 100% abgesichert sind?

Wer kennt Investoren, die genau so ticken?

Wer wäre bereit an der professionellen Planung mitzuarbeiten?