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Thema: Zinssatz US-FED: Zinssatz wird gezielt manipuliert um Anleger zu schädigen

  1. #34
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    Weltweit steigt der Verschuldungsgrad von Unternehmen und Staaten rasant an

    Stand: 10:19 Uhr | Lesedauer: 4 Minuten - Von Anja Ettel - Wirtschafts-Korrespondentin


    Eine sonderlich entspannende Lektüre war der globale Finanzstabilitätsbericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) noch nie. Irgendwo in der weiten Welt der Banken, Bonds und Börsen liegt schließlich immer irgendetwas im Argen. Doch die Zahl an Anfälligkeiten, die die Finanzwächter aus Washington in ihrem aktuellen Report auflisten, lässt dann doch aufhorchen.

    Weltweit steigt der Verschuldungsgrad von Unternehmen und Staaten rasant an. Gleichzeitig drängen Investoren auf der Suche nach Rendite in einem Umfeld extrem niedriger Zinsen in immer risikoreichere Papiere. Und parallel dazu steigt angesichts der geopolitischen Spannungen und des anhaltenden Handelskonflikts zwischen den USA und China die Unsicherheit – und damit auch die Gefahr von überschießenden Reaktionen an den Finanzmärkten.

    Zwar lobt der IWF schon seit Langem – und auch in diesem Report explizit – die ultralockere Geldpolitik, die die Konjunktur in unsicheren Zeiten stütze. Doch gleichzeitig kommen selbst die IWF-Ökonomen nicht umhin, vor den wachsenden Nebenwirkungen ebendieser extremen und seit Jahren andauernden geldpolitischen Lockerung zu warnen.

    „Die niedrigen Zinsen haben das Wachstum unterstützt und die Abwärtsrisiken kurzfristig eingedämmt. Allerdings ermutigen sie auch zum riskanten Anlageverhalten und befeuern die Anhäufung von Anfälligkeiten, was mittelfristig zur Gefahr für das Wachstum wird“, heißt es in dem Bericht, der traditionell im Vorfeld der IWF-Jahrestagung veröffentlicht wird.

    Mit besonderer Sorge blicken die Ökonomen dabei auf die steigende Schuldenlast von Unternehmen rund um den Globus. „Die Anfälligkeiten im Unternehmenssektor sind in einigen systemrelevanten Volkswirtschaften bereits erhöht“, warnt der IWF und verweist dabei auf die steigende Verschuldung und die gleichzeitig sinkenden Möglichkeiten, die sich auftürmenden Schulden im Falle einer Konjunkturflaute oder bei sich plötzlich verschlechternden Zinskonditionen noch ausreichend bedienen zu können.

    Sollte es zu einem Einbruch kommen, der auch nur halb so stark ausfallen würde wie einst die globale Finanzkrise vor elf Jahren, könnte der Wert der potenziell ausfallgefährdeten Unternehmensschulden auf 19 Billionen Dollar steigen, so die Schätzung des IWF.

    „Das wären fast 40 Prozent der gesamten Unternehmensschulden in den größten Industrienationen“, warnen die Experten. Dieser Wert würde dann sogar noch über dem damaligen Krisenniveau liegen – ein klarer Hinweis darauf, wie wackelig die Lage in diesem Bereich mittlerweile ist.

    Nichtbanken im Finanzsektor besonders gefährdet

    Ebenso besorgniserregend: die wachsenden Risiken für sogenannte Nichtbanken im Finanzsektor. Dazu zählen zum Beispiel Versicherer oder Venture-Capital-Firmen. In 80 Prozent der Ökonomien mit – gemessen am Anteil an der Wirtschaftsleistung – systemrelevantem Finanzsektor seien die Anfälligkeiten in dieser Gruppe bereits erhöht, heißt es im IWF-Report. Und auch in diesem Fall verweisen die Ökonomen aus Washington darauf, dass dieser Anteil zuletzt während der großen Finanzkrise solche Höhen erreicht hat.

    Hinter der deutlich gestiegenen Risikoneigung steckt vor allem die verzweifelte Jagd nach Rendite, auf die sich viele institutionelle Investoren begeben haben, seit klassische Staatsanleihen kaum noch etwas abwerfen beziehungsweise sogar mit Negativzinsen belegt sind.

    Wie dramatisch die Verhältnisse mittlerweile sind, belegt ebenfalls eine Zahl aus dem IWF-Report. Nach Schätzungen der Finanzinstitution liegt das Volumen ausstehender Schuldtitel mit negativer Rendite weltweit mittlerweile bei rund 15 Billionen Dollar. Davon seien etwa sieben Billionen von den großen Industrienationen begeben worden, darunter etwa Deutschland, Frankreich, Japan und die Schweiz.

    Und ein Ende der verkehrten Zinswelt ist weiterhin nicht in Sicht: An den Märkten sind demnach für die großen Währungsräume weiterhin fallende Zinsen bis weit in das Jahr 2022 hinein eingepreist. Zu diesem Zeitpunkt könnten dann sogar 20 Prozent aller Staatsanleihen eine Minusverzinsung aufweisen, schätzt der IWF.

    Dass in der Folge gerade institutionelle Investoren wie Pensionsfonds und Versicherer immer stärker in besser verzinste, dafür aber auch deutlich riskantere Anlagen drängen, registrieren die Finanzwächter mit wachsender Sorge. Gerade weil viele Institutionelle mittlerweile ein ähnliches Portfolio aufwiesen, könnte sich im Fall von Turbulenzen der dann zu erwartende Ausverkauf sogar noch beschleunigen.

    Eine weitere Gefahr schlummert laut IWF zudem in den Schwellenländern. Denn deren Kapitalzuflüsse sind wegen der weltweiten Jagd nach Rendite ebenfalls stark gestiegen. Im Durchschnitt liegt das Verhältnis von Auslandsschulden zu Exporten mittlerweile bei 160 Prozent und damit deutlich höher als noch 2008, zu Beginn der großen Finanzkrise.

    In einigen Ländern sei diese Rate sogar bereits auf 300 Prozent gestiegen, heißt es im IWF-Bericht. Sollten sich die Finanzierungskonditionen rasant verschlechtern, dürfte das die betroffenen Länder und ihre oft hoch verschuldeten Staatskonzerne vor erhebliche Probleme stellen. Die jeweils betroffenen Länder könnten sich dann gezwungen sehen, mit staatlichen Hilfen einschreiten zu müssen, um das Schlimmste zu verhindern.

    Für die Politik bedeute das eine klare Aufgabenstellung: Da die politischen Unsicherheiten und Handelsstreitigkeiten der wichtigste Grund dafür seien, dass die Finanzwelt derart unter Druck geraten sei, müssten die Regierungen alles daransetzen, genau diese Konflikte zu lösen, ihre Wirtschaftspolitik auf die Herausforderungen auszurichten und ihren Instrumentenkasten so anzupassen, dass dieser ausreichend gerüstet sei, um mit den vielen Anfälligkeiten in der Finanzwelt angemessen umzugehen.

    Was genau das sein könnte und welche Antworten die Politik derzeit überhaupt finden kann, dürfte eines der zentralen Themen beim anstehenden IWF-Treffen an diesem Wochenende werden.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...ligkeiten.html

  2. #35
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    US-Finanzsystem: Geldschwemme durch die Hintertür - 26. Oktober 2019

    Ernst Wolff

    Obwohl sie es öffentlich bestreitet, hat die US-Zentralbank FED in den vergangenen Wochen die nächste Geldschwemme eingeleitet

    Das US-Finanzsystem hätte die Krise von 2007/08 nicht überstanden, wenn die FED nicht eingegriffen, ihre Bilanz auf etwa 4,5 Billionen US-Dollar ausgeweitet und den Leitzins mehrmals gesenkt hätte.

    Den FED-Verantwortlichen war allerdings klar, dass eine solche Geldpolitik das System auf Dauer zerstören würde. Deshalb haben sie 2015 begonnen, die Zinsen vorsichtig zu erhöhen und die Bilanz der FED zu reduzieren.

    Zu spät, wie sich Ende 2018 gezeigt hat: Der Aktienmarkt erlebte seinen schlimmsten Dezember-Einbruch seit 70 Jahren und beruhigte sich erst wieder, nachdem FED-Chef Jerome Powell eine Rückkehr zur lockeren Geldpolitik versprach.

    Seine Reaktion machte deutlich, was in den zehn Jahren zuvor passiert war: Die Finanzindustrie war vom billigen Geld abhängig geworden und verlangte wie ein Suchtkranker nach weiteren Injektionen.

    Trotz aller öffentlichen Dementis der FED - genau solche Injektionen erleben wir zurzeit im Zusammenhang mit den Interventionen am US-Repo-Markt, und zwar in ungewöhnlich rasch zunehmendem Ausmaß.

    Was ist der Repo-Markt?

    Der Repo-Markt ist ein Teil des US-Anleihenmarktes, auf dem sich US-Banken und Hedgefonds bei Bedarf mit frischem Geld versorgen. Repo steht für Repurchase Operation, zu deutsch: Rückkaufgeschäft. Finanzinstitute, die für Transaktionen Geld brauchen, leihen es sich nicht einfach, sondern verkaufen über Nacht Wertpapiere, insbesondere US-Staatsanleihen, um diese am folgenden Tag wieder zurückzukaufen.

    Der US-Repo-Markt bewegt sich in einer Größenordnung von etwa 2,2 Billionen Dollar und hat seit den Turbulenzen im Rahmen der Weltfinanzkrise 2007/08 weitgehend reibungslos funktioniert. Wer US-Staatsanleihen hielt und frisches Geld brauchte, konnte es sich durch einen befristeten Verkauf über Nacht besorgen. Umgekehrt konnten die Institute, die über genügend Geld (im Fachjargon "Liquidität" genannt) verfügten, durch einen befristeten Aufkauf von Staatsanleihen Zinsen kassieren.

    Am 16. und 17. September diese Jahres ist es auf eben diesem Repo-Markt zu heftigen Turbulenzen gekommen. Um negative Auswirkungen auf den Interbankenhandel zu verhindern, griff die FED zum ersten Mal seit 2008 in das Geschehen ein und versorgte das System mit "Liquidität". Das heißt: Sie trat selbst als Käufer auf und sorgte so für eine Senkung der vorübergehend in die Höhe geschossenen Zinsen sowie einen zunächst reibungslosen weiteren Ablauf der Transaktionen.

    Was steckt hinter den Problemen?

    Medien, Großbanken und FED verwiesen umgehend darauf, dass es sich um ein technisch bedingtes, kurzfristiges Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage handle, ausgelöst unter anderem durch eine Geldknappheit der Unternehmen auf Grund der am Quartalsende fälligen Steuervorauszahlung und wegen kurz zuvor getätigter umfangreicher Staatsanleihenkäufe.

    Diese Version der Ereignisse ist inzwischen durch die weitere Entwicklung widerlegt worden. In der Zwischenzeit sind die Probleme nämlich nicht verschwunden, sondern haben sich hartnäckig gehalten und dazu geführt, dass Schritt für Schritt immer größere Summen ins System gepumpt werden.

    Was die Ursache ist und warum die Maßnahmen der FED offensichtlich nur geringe Wirkung gezeigt haben, ist bis heute nicht klar. Klar ist dagegen, dass anfänglich von einem dreitätigen Eingriff der FED die Rede war. Kurz darauf hieß es, man werde bis zum 10. Oktober mit mindestens $ 75 Milliarden pro Tag in den Repo-Markt eingreifen und den notleidenden Banken (die namentlich nicht genannt wurden) drei 14-tägige Repo-Operationen von jeweils mindestens $ 30 Milliarden anbieten.

    Aus den $ 75 Milliarden sind inzwischen $120 Milliarden und aus den $ 30 Milliarden zwei wöchentliche $ 45 Milliarden-Spritzen geworden, insgesamt also atemberaubende $ 690 Milliarden pro Woche. Zudem hat die FED am 11. Oktober angekündigt, sie werde bis zum Juni 2020 monatlich für $ 60 Milliarden kurzfristige US-Staatsanleihen (T-Bills) kaufen. In den vergangenen 14 Tagen hat sie bereits $ 30 Milliarden dafür ausgegeben.

    Es gibt kein Halten mehr

    Niemand kann sagen, warum die FED gerade jetzt zu diesem Mittel greift. Spekuliert wird darüber, dass ihre Führung wegen der einsetzenden Rezession mit Problemen bei einigen Großbanken rechnet, aber auch darüber, dass ein ungeordneter Brexit wegen der auf ihn abgeschlossenen Wetten im Derivatebereich diverse Banken oder Hedgefonds in Schwierigkeiten bringen könnte.

    Egal, was der Grund ist, eines steht auf jeden Fall fest: Das frisch geschaffene Geld wird auch diesmal nicht in die Realwirtschaft, sondern über Großinvestoren ("primary dealers") ins Finanzcasino fließen und die ohnehin vom Platzen bedrohten Blasen an den Märkten weiter vergrößern.

    Damit hat das globale Finanzsystem ein neues Stadium erreicht, denn diesmal ist klar: Es wird - wie bei einem Süchtigen, dem in höchster Not immer mehr Drogen verabreicht werden müssen - kein Zurück mehr geben. Die Entscheidung der FED bedeutet, dass die Geldschleusen auf Dauer geöffnet sind und die Welt - wegen der Übermacht des US-Dollars - in eine Phase nicht mehr aufzuhaltender Geldentwertung eingetreten ist.

    https://www.heise.de/tp/features/US-...r-4569790.html


    SCHULDEN G.m.b.H. Teaser "Guter Kunde" : https://youtu.be/ucqLCuuavi4

  3. #36
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    US-Notenbank Fed steuert auf dritte Zinssenkung in diesem Jahr zu- 27.10.2019

    Für Mittwoch wird eine erneute Zinssenkung um einen Viertelprozentpunkt erwartet. Experten sind sich uneins über den weiteren geldpolitischen Kurs.


    Washington – Die US-Notenbank Fed steht vor der dritten Zinssenkung in diesem Jahr. Wegen der Folgen des Handelskonflikts für die Wirtschaft dürfte sie laut Experten nach Lockerungen im Juli und September am Mittwoch eine weiteren Schritt nach unten folgen lassen. Bei einer Kappung um einen Viertelpunkt würde der Leitzins dann auf die neue Spanne von 1,5 bis 1,75 Prozent sinken.

    Notenbankchef Jerome Powell und sein Stellvertreter Richard Clarida haben die Tür für eine weitere Lockerung weit aufgestoßen. Sie stehen bereit, "angemessene Maßnahmen" zur Unterstützung des Wirtschaftswachstums zu ergreifen. An den Finanzmärkten wurde dies als Signal für eine weitere Lockerung der Geldpolitik verstanden.

    Schwächelnde US-Industrie

    "Die Fed wird wohl erneut eine Zinssenkung vornehmen – die dritte in Folge. Und erneut liefert die schwächelnde US-Industrie das Hauptargument, zusammen mit der nachlassenden weltwirtschaftlichen Dynamik", so Ökonom Tobias Rehbock von der deutschen staatlichen Förderbank KfW. Auch Commerzbank-Chefökonom Jörg Krämer geht davon aus, dass sich die US-Notenbank zu einer erneuten Lockerung "durchringen" wird. Als Hauptgrund gelten die von US-Präsident Donald Trumps Zollpolitik ausgelösten Unsicherheiten im Handel: Sie werden laut einer Fed-Studie die Welt 850 Milliarden Dollar (765,28 Mrd. Euro) an Wirtschaftskraft kosten – allein 200 Milliarden davon die USA.

    Konkret dürften sich Bremsspuren des Handelskonflikts beim Wirtschaftswachstum im Sommer zeigen: Die Daten dazu werden den Währungshütern am Mittwoch quasi frisch auf den Tisch geliefert. Experten erwarten, dass sich der Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal abkühlt – auf annualisiert 1,6 von 2,0 Prozent im Frühjahr. "Es dürfte sich ein bremsender Einfluss des Außenhandels zeigen. Der private Verbrauch hingegen sollte sich erneut als Wachstumsträger Nummer eins erwiesen haben", prognostiziert Ökonom Heinrich Bayer von der Postbank.

    Handelsstreit noch nicht vorbei

    Volkswirt Christian Lips von der NordLB verweist darauf, dass die von dem US-Handelsstreit mit China ausgehende Unsicherheit trotz jüngster Hoffnungszeichen noch nicht beseitigt ist. "So verkündete US-Präsident Trump zwar eine Teileinigung im Handelskrieg zwischen den USA und China. Es sind hier jedoch noch weitere Details zu klären, wie die seither etwas widersprüchlichen Statements aus den beiden Hauptstädten zum Inhalt der Vereinbarung verdeutlicht haben."

    Zugleich liegt der auf seine Wiederwahl Ende 2020 schielenden US-Präsident den unabhängigen Währungshütern ständig in den Ohren, den Zins drastisch zu senken und so der Wirtschaft mehr Schub zu verleihen. Wenn Powell nach dem Zinsbeschluss vor die Presse tritt, werden Finanzmarktexperten besonders auf Signale zum weiteren Kurs achten. Fed-Beobachter Thomas Strobel von UniCredit erwartet, dass die Währungshüter im Dezember "eine Pause" in Sachen Zinsveränderungen einlegen.

    Commerzbank-Chefökonom Krämer rechnet eher damit, dass die Fed zum Jahresende mit einer weiteren Senkung nachlegen wird. Dann sollte aber seiner Ansicht nach vorerst das Ende der Fahnenstange erreicht sein, wenn die Fed ihre geldpolitische Kurskorrektur weiterhin als "Versicherung" gegenüber etwaigen Abwärtsrisiken verstanden wissen wolle. Massivere Zinssenkungen in Richtung der Null-Grenze seien nur zu erwarten, wenn die Daten sehr schwach ausfielen: "Dann wäre die Fed aber nicht mehr im Vorsorgemodus, sondern bereits aktiv in der Bekämpfung einer Wirtschaftskrise tätig." (APA, 27.10.2019)

    https://www.derstandard.at/story/200...in-diesem-jahr


    Ergo: aus dem Grund hat der Goldkurs kräftig reagiert, denn da gibt´s Leute die Spekulieren auf fallende FED-Zinsen, nun ja, jeder hat sein Steckenpferd.


    Unter den Bäumen muss die Freiheit grenzenlos sein - zuerst im Marillenhain wirft man sich die Pillen ein. Auf geht's dann zum Birkenwald, denn die Pillen wirken bald:https://youtu.be/hejNw4jSWsM
    Geändert von Luis (27.10.2019 um 23:01 Uhr)

  4. #37
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    Zum dritten Mal in Folge: US-Notenbank senkt Leitzins - 30.10.2019

    Die US-Notenbank hat ihren Leitzins zum dritten Mal in Folge um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Der Leitzins liegt nun im Korridor von 1,5 bis 1,75 Prozent, wie die „Federal Reserve“ am Mittwoch mitteilte

    Um einen Konjunktureinbruch zu verhindern, hat die US-Notenbank ihren Leitzins erneut um 0,25 Prozentpunkte gesenkt.

    Nach der dritten Zinssenkung in Folge seit Juli liegt der Leitzins damit nun im Korridor von 1,5 bis 1,75 Prozent, wie die „Federal Reserve“ am Mittwoch in Washington mitteilte. Die Zentralbank gehe von anhaltendem Wirtschaftswachstum aus, „aber es bestehen bei dieser Prognose weiter Unsicherheiten“, hieß es mit Blick auf das global schwächere Wachstum. Der Inflationsdruck sei derzeit gering.

    Die US-Wirtschaft befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Die Arbeitslosenquote ist so niedrig wie seit Jahrzehnten nicht mehr, doch die Warnsignale einer bevorstehenden Abkühlung mehren sich.

    ▶︎ Der Handelskrieg mit China lastet auf der US-Konjunktur, genauso wie geringere Investitionen der Privatwirtschaft und eine Flaute im verarbeitenden Gewerbe.

    Die Fed bemüht sich mit ihrer Geldpolitik, das nunmehr seit einem Jahrzehnt anhaltende Wirtschaftswachstum aufrechtzuerhalten. Die Notenbank hatte daher nach Jahren stagnierender oder steigender Zinsen im Juli die Kehrtwende eingeleitet.

    Die jüngste Zinssenkung war allgemein erwartet worden, die Reaktion der Märkte dürfte sich daher in Grenzen halten.

    ▶︎ Mit Spannung erwarteten Investoren jedoch den weiteren Ausblick der Notenbanker: Wird die Fed zusätzliche Zinssenkungen andeuten? Oder wird die Zentralbank erst mal eine abwartende Stellung einnehmen?

    Investoren erhofften sich mehr Klarheit von Notenbankchef Jerome Powell, der am Mittwoch vor die Presse treten wollte.

    Der Leitzins, die sogenannte Federal Funds Rate, ist der Zinssatz, zu dem sich Geschäftsbanken über Nacht Geld leihen. Eine Senkung des Zinssatzes verbilligt Kredite, weswegen Firmen leichter investieren können und viele Bürger weniger für den Schuldendienst ausgeben müssen – sie haben so mehr Einkommen zur Verfügung.

    ▶︎ Die US-Wirtschaft konnte ihr Wachstumstempo im Sommer dank eines robusten Privatkonsums in etwa halten. Die weltgrößte Volkswirtschaft wuchs im dritten Quartal auf das Jahr hochgerechnet um 1,9 Prozent, wie Zahlen vom Mittwoch zeigten.

    Das war nur geringfügig weniger als das Wachstum von 2,0 Prozent, das im zweiten Vierteljahr erzielt wurde. Anders als in Europa werden Wachstumszahlen in den USA auf das Jahr hochgerechnet. Sie geben damit an, wie stark die Wirtschaft wachsen würde, wenn das Wachstumstempo ein Jahr lang anhielte. Die Wachstumszahlen aus den beiden großen Wirtschaftsräumen sind daher nicht unmittelbar miteinander vergleichbar.

    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/...6280.bild.html

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