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Thema: EURO : Wann platzt der € ?

  1. #1
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    EURO : Wann platzt der € ?

    "Meuthen - Der EFDD-Europa-Talk aus Straßburg" - Folge 3: Richard Sulik & Prof. Dr. Max Otte diskutieren mit Gastgeber Prof. Dr. Jörg Meuthen die Frage: ❝Wann platzt der Euro?❞

    https://youtu.be/mj9r5Xjeid4

  2. #2
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    Deutsche bezahlen bitter für den Euro

    Die EZB hat unter der Ägide Mario Draghis mit ihrer realitätsfernen Politik ("Whatever it takes") erreicht, dass in Deutschland die Immobilien- und Aktienmärkte explodiert sind, Wohnen zum Luxus geworden ist, die Reichen noch reicher geworden sind, Sparer dank der Niedrigzinsphase und der Inflation bei mittlerweile über 2 Prozent enteignet werden, jungen Menschen die Möglichkeit einer adäquaten Altersvorsorge genommen wird und solide wirtschaftende Banken wie Volksbanken, Raiffeisenbanken und Sparkassen sukzessive zerstört werden. Fakt ist: Super Mario hat mit seinen Worten damals die Eurokrise beendet aber nicht gelöst sondern lediglich in die Zukunft verschoben und weiter aufgebläht.

    Wann werden die Eurobefürworter endlich erkennen, dass der Euro viel zu schwach für Deutschland und viel zu stark für Südeuropa ist und dass sich dieser Sachverhalt auch nicht ändern wird. Wann werden sie lernen, dass wirtschaftshistorisch bisher alle Währungsunionen gescheitert sind? Wann werden sie den teuren Fehler sich eingestehen und die Verarmung der EU-Bürger beenden? Der Europa zerstört Europa anstatt es zu einen! Wie lange ist der Deutsche Bürger noch bereit für eine zum Scheitern verurteilte Währung zu bezahlen? Wie lange können die Eurobefürworter die Bevölkerung noch über diese Tatsachen hinwegtäuschen? Brauchen wir weitere gelbe Westen in ganz Europa?

    https://www.heise.de/tp/features/Der...d-4257837.html

  3. #3
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    Italien wirft Paris Kolonial Gelüste vor

    „Heute werden so viele Afrikaner in die Migration getrieben, weil einige europäische Länder, vor allem Frankreich, nie aufgehört haben, Dutzende afrikanische Länder zu kolonisieren“, sagte Di Maio. Diese Länder seien für das Drama der Flucht und Migration im Mittelmeer verantwortlich, so Di Maio.

    Die italienische Regierung liegt bereits seit Längerem mit Frankreich im Clinch – unter anderem wegen ihrer restriktiven Einwanderungspolitik. Außerdem ist das Verhältnis angeknackst, seit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im Sommer des Vorjahres die damals neue italienische Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und Lega Nord als „populistische Lepra“ bezeichnete. Di Maio forderte daraufhin eine Entschuldigung von Macron. Dieser ging auf die Forderung jedoch nie ein.

    Für große Verärgerung in Paris sorgte, dass die Di Maio und Salvini Anfang Jänner die „Gelbwesten“-Bewegung in Frankreich aufgerufen hatten, „standhaft“ zu bleiben. Präsident Macron regiere „gegen sein Volk“, erklärten sie. Die französische Regierung hatte daraufhin „Respekt“ von dem EU-Partnerland gefordert. Die im November gestarteten „Gelbwesten“-Proteste gegen steigende Lebenshaltungskosten und soziale Ungerechtigkeit machen Macron schwer zu schaffen. An den Protestwochenenden gab es immer wieder gewaltsame Ausschreitungen.

    https://orf.at/stories/3108619/

  4. #4
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    Lockere Geldpolitik bis zum Schluss

    EZB unter Draghi

    Es wird wohl eine Premiere in der Geschichte der Europäischen Zentralbank (EZB): Mario Draghi könnte als erster EZB-Präsident das Amt verlassen, ohne je den Leitzins erhöht zu haben. Seit 2011 wurde der Zinssatz nach unten gedreht, nun liegt er schon seit knapp zwei Jahren bei null Prozent. Eine Änderung der Geldpolitik ist nicht in Sicht.

    https://orf.at/stories/3109666/

    Ergo: Lockere Geldpolitik bis zum bitteren Erbrechen, bis zum bitteren Ende - Leute, setzt lieber auf Edelmetalle, der Crash wird kommen. Die letzten beißt die plötzlich herbeigeführte Inflation ins ersparte. Alle Papierwährungen gehen auf Null und werden als Altpapier im Reisswolf verschwinden.

  5. #5
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    Jetzt kippt die Stimmung im gesamten Euro-Raum

    Das Wirtschaftsklima in der Euro-Zone ist unter die Null-Linie gesunken – zum ersten Mal seit 2014. Das liegt auch am Brexit. Doch das ist nur ein Teil der Erklärung. Für zwei Länder sieht es besonders düster aus.

    In Frankreich, Europas zweitgrößter Volkswirtschaft, belasten die Gelbwestenproteste das ohnehin abgeschwächte Wachstum. Dass im Frühjahr drei Monate lang die Bahn bestreikt worden war und im November die Raffinerien von Total, hatte der Konjunktur ebenfalls einen Dämpfer verpasst. Der Rückgang der Industrieproduktion fiel daher mit minus 1,3 Prozent sogar deutlich stärker aus, als Ökonomen erwartet hatten.

    In Italien, der viertgrößten Volkswirtschaft Europas, hatte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorquartal um 0,2 Prozent verringert. Schon in den Sommermonaten war die Wirtschaftsleistung leicht gesunken. Bei zwei Minusquartalen in Folge sprechen Ökonomen von einer technischen Rezession.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...Nullpunkt.html

  6. #6
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    Euro-Gruppe? Kritik an „geisterhafter“ Euro-Gruppe! Wer ist Euro-Gruppe?

    Sie hat sich während der Euro-Krise zu einem der einflussreichsten Gremien der EU gemausert und sitzt in Sachen Wirtschaftspolitik bis heute an den Schalthebeln: die Euro-Gruppe. Doch so mächtig sie ist, so mysteriös ist sie auch. Dass ihre Entscheidungen weitgehend hinter geschlossenen Türen getroffen werden, kritisiert nun Transparency International. Dort ortet man Geheimniskrämerei und mangelnde demokratische Kontrolle.

    Die Euro-Gruppe könne einem „fast geisterhaft“ erscheinen, schreibt Transparency in dem am Dienstag präsentierten Bericht. „Sie ist nicht in den EU-Verträgen verankert, ihre Mitglieder behaupten manchmal, keine Entscheidungen zu treffen, sie hat kein Personal und kein Hauptquartier“ – und keinen Twitter-Account. Nicht einmal Beschlüsse darf das informelle Gremium offiziell treffen.

    Und doch handle es sich bei der „mysteriösen“ Euro-Gruppe um eine „De-facto-Wirtschaftsregierung“, deren Entscheidungen Auswirkungen auf das Leben von Millionen Europäerinnen und Europäern haben – bis heute, wie der jüngste Budgetstreit zwischen der EU und Italien zeigt. Transparency kritisiert nun, dass die Arbeitsweise des Gremiums und ihre Rolle im EU-Gefüge undurchsichtig sei. Durch diese Unklarheit sei die Euro-Gruppe niemandem Rechenschaft schuldig, was wiederum Fragen ihrer Legitimität aufwerfe.

    https://orf.at/stories/3110400/

    Ergo: wie viele Millionen Euro Gage kassiert diese undemokratischer und „geisterhafter“ Euro-Gruppe´n Haufen?

  7. #7
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    Italien dreht an Eskalationsschraube: die Mutter aller Schlachten!

    Der Krach zwischen Italien und Frankreich spitzt sich zu. Frankreich hat am Donnerstag seinen Botschafter aus Rom zurückgerufen – als Reaktion auf eine Reihe „extremer Erklärungen“ Italiens. Das Fass zum Überlaufen brachte ein Treffen des italienischen Vizeregierungschefs Luigi Di Maio mit Vertretern der französischen „Gelbwesten“-Bewegung.

    Der frühere Chefstratege von US-Präsident Donald Trump, Steve Bannon, griff unterdessen Macron direkt an. Bannon sagte der französischen Zeitschrift „L’Express“, der Präsident sei ein „Hampelmann“. Die „Gelbwesten“ nannte er dagegen „eine Inspiration für die ganze Welt“. Sie kämpften im Land der Französischen Revolution „die Mutter aller Schlachten“.

    https://orf.at/stories/3110710/

    Ergo: in Bälde donnern zwischen Frankreich und Italien die Kanonen! Und der Euro wird verschwinden...

    https://www.google.com/search?q=Fran...w=1388&bih=895


    Das haben die Italiener bis heute nicht vergessen:

    Nach den Vereinbarungen von Plombières im Juli 1858 versprach der Ministerpräsident des Königreichs Sardinien Camillo Benso von Cavour dem französischen Kaiser Napoleon III. die Abtretung von Savoyen und Nizza im Austausch für seine Unterstützung der italienischen Einigungspolitik. Der Vorschlag wurde dann durch den sardisch-französischen Bündnisvertrag vom Dezember 1858 offiziell. In diesem Vertrag wurde Sardinien die französische Hilfe und Frankreich die Übergabe von Savoyen und Nizza garantiert.

    https://upload.wikimedia.org/wikiped...%80%931870.png

    https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_Turin_(1860)


    Die Kanonen von Navarone: https://youtu.be/XjSLrNbdTZY

    https://www.google.com/search?client...n+von+Navarone

    Der wilde Haufen von Navarone (1978) Spielzeit 1,43 Std. : https://youtu.be/PsK4Q0uNSgA

    Schmeißt Deutschland aus dem Euro:

    Die Eurozone krankt am Exportweltmeister Deutschland in seiner Mitte. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat unlängst Vorschläge unterbreitet, wie mit einem Eurozonen-Budget auf eine Harmonisierung im europäischen Wirtschaftsraum hingearbeitet werden könnte. Aber Deutschland bewegt sich nur in Trippelschritten auf Macron zu. Wenn das so weiter geht, besteht die Gefahr, dass unsere europäischen Nachbarn die Geduld verlieren und Deutschland bitten, den Club zu verlassen, so wie früher die Musterschüler eine Klasse überspringen mussten. Damit es nicht so weit kommt, muss sich nicht nur die Austeritätspolitik ändern, sondern in Deutschland müssten endlich die Löhne deutlich steigen. Den deutschen Sozialdemokraten bietet das die Chance, sich aus der babylonischen Gefangenschaft neoliberalen Denkens zu verabschieden und den Kampf für soziale Gerechtigkeit mit der Rettung Europas zu verknüpfen.

    https://www.euractiv.de/section/euro...-aus-dem-euro/

    Ergo: soweit wird´es nicht kommen, weil die Deutsche Wirtschaft gerade gegen den Baum gefahren wird - der Lenker heißt Merkel!



    Pipeline „Nord Stream 2“: Paris stellt sich gegen Berlin

    Im Streit um die Erdgaspipeline „Nord Stream 2“ stellt sich Frankreich gegen Deutschland. Wie das das französische Außenministerium heute in Paris mitteilte, unterstützt Frankreich eine Änderung der EU-Richtlinie, die es der EU-Kommission ermöglichen soll, das Pipelineprojekt deutlich strenger zu regulieren. Berlin lehnt das neue Gesetz hingegen strikt ab.

    Es liefen aber noch Verhandlungen über eine mögliche Änderung des Textes, sagte ein Sprecher des Außenministeriums. Zuerst hatte die „Süddeutsche Zeitung“ über den Streit zwischen Berlin und Paris berichtet.

    https://orf.at/#/stories/3110715/


    Louis das Schlitzohr: https://youtu.be/xVPcRJh615s
    Geändert von Luis (08.02.2019 um 00:08 Uhr)

  8. #8
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    Zehn Jahre nach der Finanzkrise: Keines der Probleme gelöst!

    https://youtu.be/NKhbD-WKA6k

    Das globale Finanzsystem befindet sich in einer prekären Lage. Zehn Jahre nach dem Beinahe-Zusammenbruch von 2007/2008 ist keines der Probleme von damals gelöst. Im Gegenteil-das Spekulationscasino dreht sich nach wie vor, der Schuldenberg wächst weiter und die Risiken nehmen kontinuierlich zu. In der Krise haben die Regierungen die größten Finanzinstitute der Welt vor zehn Jahren für "too big to fail" erklärt. Unterstützt wurden sie durch die Zentralbanken, die seit 2008 riesige Geldsummen in das System gepumpt und Kredite zu immer niedrigeren Zinssätzen vergeben haben. Ergebnis dieser nie dagewesenen Geldschwemme ist ein Konstrukt – das am meisten manipulierte Finanzsystem aller Zeiten.

    https://www.youtube.com/watch?v=NKhbD-WKA6k

    Es gibt - leider - noch eine sehr effektive Methode, die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Kommt jemand drauf? Richtig: Krieg und Zerstörung. Denn was zerstört wurde muss ja dann auch wieder aufgebaut werden, was ein neu erstarktes Verlangen nach Kapital mit sich bringen würde.Und unsere lieben Freunde aus Übersee (und mit ihnen im Schlepptau auch die NATO) zündeln ja auch an allen Ecken und Enden. Es wäre für die Amis/Finanzindustrie wahrscheinlich die größte Genugtuung wenn die NATO und Russland aufeinander losgehen würden. Ein schöner dritter Weltkrieg (bloß nur weit ab vom Territorium der USA versteht sich) um dann wieder weiterzumachen als sei nichts gewesen. Die paar Millionen Tote, die bestimmt nicht aus der Oberschicht oder der Führungsebene stammen werden, mein Gott, die verkraftet der Planet schon.

    https://youtu.be/NKhbD-WKA6k

    Die Alten die ihr Geld in Sparstrümpfe und in die Matratzen gesteckt haben hatten recht.

  9. #9
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    Italien auf Konfrontationskurs - Kommt die DM?

    Italiens populistische Regierung will die Führungsriege der italienischen Zentralbank Banca d’Italia und der Börsenaufsicht Consob „komplett ausräumen“, wie Vizepremier Matteo Salvini von der rechtspopulistischen Lega-Partei im norditalienischen Vincenza sagte. Gemeinsam mit seinem Koalitionspartner Luigi di Maio, Chef der Fünf-Sterne-Partei und ebenfalls Vizepremier, kündigte Salvini an, dass die Regierung sich zur Bewältigung von Bankenkrisen künftig notfalls auch über Vorgaben der EU-Kommission hinwegsetzen werde.

    Der Vorstand der italienischen Zentralbank ist auf fünf Mandatsträger verteilt, deren Amtszeit sechs Jahre andauert und die einmalig wiedergewählt werden können. Der Chef der Notenbank, Ignazio Visco, ist erst seit 2017 im Amt, aber das Mandat des Vizedirektors Luigi Federico Signorini ist am Montag abgelaufen, und auch die Amtszeit zweier seiner Kollegen läuft bis Mai ab.

    Luigi di Maio wünscht sich nun, dass die Posten mit neuen Personen besetzt werden: „Bei der Banca d’Italia brauchen wir Diskontinuität.“ Man könne die Mandatsträger nicht in ihrem Amt bestätigen, wenn man daran denke, was in jüngster Vergangenheit vorgefallen sei, sagte er auf einer Versammlung von ehemaligen Kleinaktionären der norditalienischen Banken Popolare di Vicenza und Veneto Banca, die 2017 abgewickelt worden waren.

    Die Aktionäre hatten ihre Anteile abschreiben müssen. Die brauchbaren Vermögenswerte der Kleinbanken waren für den symbolischen Betrag von einem Euro an den Konkurrenten Intesa Sanpaolo gegangen.

    „Wir, die an die Banca Popolare di Vincenza geglaubt haben, sind an der Nase herumgeführt worden“, sagte Di Maio laut der Zeitung „Il Sole 24 Ore“ zu den Kleinaktionären: „Von der Politik, von den Kontrollinstanzen und den Banken selbst.“ Salvini stimmte auf derselben Veranstaltung in die Kritik seines Koalitionspartners ein: „Wer dafür bezahlt wird, auf die Ersparnisse der Italiener aufzupassen und diesen Job nicht erfüllt, muss ausgetauscht werden.“

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...stauschen.html

    Ergo: haben wir in Bälde die Deutsche Mark wieder zu Händen und Italien die Lire?

  10. #10
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    „Dann wäre es für Deutschland Zeit, den Euro aufzugeben“

    Rutscht die Wirtschaft weiter ab, hat die EZB ein Problem. Denn sie kann nicht mit Zinssenkungen reagieren. IWF-Experten schlagen nun eine Lösung vor – die einer Enteignung von Bargeldbesitzern gleich käme. Deutsche Ökonomen reagieren entsetzt.

    Man kann die Pferde zur Tränke führen, saufen müssen sie selber“: Karl Schiller, der große Wirtschafts- und Finanzpolitiker, soll das gesagt haben, vor mehr als 50 Jahren. Der Sozialdemokrat beschrieb damit die Grenzen der Geldpolitik: Eine Zentralbank kann ihre Kredite zwar über ihre Zinspolitik billig machen. Ob die Geschäftsbanken das angebotene Geld aber auch annehmen, ist eine andere Sache. Eine lockere Geldpolitik, heißt das, kann wirksam sein, um einen Konjunkturabschwung aufzufangen. Sicher aber ist das nicht.

    Wenn nun wirklich die Wirtschaft in Deutschland und dem Rest der Euro-Zone in Richtung Rezession rutschen sollte, dann könnte die Europäische Zentralbank abermals vor diesem Problem stehen. Und ein zweites käme hinzu: Beim zentralen, klassischen Instrument der Geldpolitik, der Steuerung des Leitzinses, ist der Spielraum des EZB-Chefs und vielen anderen Währungshütern im aktuellen Zyklus kleiner denn je.

    Eine Lösung wäre es, Bargeld abzuschaffen und vollständig auf elektronische Zahlungssysteme zu setzen – was in vielen Ländern wenig praktikabel wäre und zudem höchst unpopulär. Stattdessen könnte man die Geldmenge aber auch in zwei Parallelwährungen unterteilen, argumentieren nun Agarwal und Krogstrup. Zwischen der einen Währung (bestehend aus Bargeld) und der anderen (bestehend aus Sicht- und Spareinlagen) würde es einen Umtauschkurs geben.

    Dieser Umtauschkurs kann dann mit der Zeit verändert werden, damit das Halten von Bargeld jederzeit so attraktiv ist wie Einzahlungen bei der Bank. Bei einem Negativzins von minus fünf Prozent zum Beispiel würde dann Bargeld pro Jahr um eben jene fünf Prozent gegenüber den Einlagen abgewertet. Beide Parallelwährungen verlören also gleich viel an Wert. Unter dem Strich, so Agarwal und Krogstrup, könnten auf diese Weise „stark negative Zinsen eine realisierbare Option werden“. Zentralbanken würden „komplett befreit“ von ihrem Dilemma.

    Allerdings haben Fachleute wie Jörg Krämer Zweifel, dass negative Zinsen überhaupt helfen. „Sie sorgen nämlich für extrem niedrige Anleiherenditen, sodass die Menschen immer mehr Probleme mit ihrer Altersvorsorge bekommen“, sagt der Chefvolkswirt der Commerzbank. „Fehlen auf Dauer die Zinseinnahmen, könnten die Bürger gezwungen sein, ihren Konsum zurückzufahren, um so mehr für das Alter zu sparen.“ Die Folge: weniger Wachstum statt mehr.

    Das Parallelwährungsmodell wäre „die lange befürchtete Währungsreform, bei der die Bargeldbestände entwertet werden“, sagt Hans-Werner Sinn. „In Deutschland wird besonders viel Bargeld gehalten, weil die viele Liquidität, die die EZB geschaffen hat, hierhin überwiesen wurde, um Immobilien, Aktien und Firmen zu kaufen.

    Damit ist auch schon klar, wer hier geschröpft werden soll.“

    Deutschland habe „durch die niedrigen Zinsen schon etwa 700 Milliarden Euro verloren“, so Sinn,

    das Bargeld aber habe „der Ausbeutung der Sparer noch eine Grenze gesetzt, weil es eine Zinsuntergrenze von null implizierte. Man arbeitet nun aber in Washington offenbar fieberhaft daran, auch diese Grenze zu schleifen.“


    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...tionieren.html


    Ergo: Die US-Finanzverbrecher bekommen den Hals nicht voll genug und wollen immer MEER GELD bei den Deutschen Rauben - der IWF ist eine verkommene US-Räuberbande...wer kann diese US-Ganoven stoppen?
    Und was den USA an Geld fehlt, holt man sich beim Deutschlands Sparer einfach ab:

    Schuldenberg der USA: Durch diese Billion wird Amerika zur Gefahr für die Welt
    https://www.welt.de/img/wirtschaft/m...ung-pd-jpg.jpg
    Seit Donald Trump im Amt ist, wächst der amerikanische Schuldenberg noch schneller. Jetzt wird eine neue Schallgrenze durchbrochen. Die Dimensionen sind inzwischen so gewaltig, dass die Situation allmählich außer Kontrolle gerät.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...en-Rekord.html

  11. #11
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    Schweiz: Bricht die Italien-Krise der SNB das Genick? Wegen Euro bald pleite?

    Rund 700 Milliarden „Geld aus dem Nichts“ hat Jordan nun schon gedruckt. Will heissen: Die SNB hat für jeden Bewohner und jede Bewohnerin der Schweiz rund 100’000 Franken Schulden gemacht. Tendenz steigend.

    Anstatt Euros in die Euro-Stärke hinein zu verkaufen, kauft die SNB immer noch mehr Euro. Noch mehr. Noch mehr. Jedes Fenster zum Ausstieg lässt sie ungenutzt. Die SNB verpasst jede Gelegenheit. Mutwillig. Der Euro ist nun drei Jahre gestiegen. Aber die SNB hat nicht verkauft – sie hat stets dazugekauft.

    Seit Anfang 2015, unmittelbar vor Aufgabe des Mindestkurses bis heute, hat die SNB ihre Devisenanlagen um weitere fast 300 Milliarden, von rund 500 auf fast 800 Milliarden, oder um fast 60 Prozent aufgestockt. Das momentane Resultat lautet, dass der Euro jetzt wieder 5 Rappen unter dem damaligen Mindestkurs liegt.

    Wenn das so weitergeht und die SNB jedes Jahr für rund 100 Milliarden Devisen kauft, lässt sich einfach ausrechnen, wohin die Reise führt:

    In zwei Jahren besitzen wir eine Billion Devisen. Nach weiteren 10 Jahren 2 Billionen.
    Der Euro notiert dann vielleicht noch bei eins zu eins. Verlust der SNB: Zwischen 200 und 400 Milliarden.

    Das Eigenkapital der SNB ist dann weg. Die SNB ist Konkurs – genauso wie ihre grössten Geldgeber, die UBS, die CS und die Kantonalbanken.

    https://insideparadeplatz.ch/2018/05...nb-das-genick/



    Wegen Frankenaufwertung : Milliardenverlust für Schweizer Notenbank

    Die Aufwertung des Frankens hat der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im dritten Quartal einen Milliardenverlust beschert. Von Juli bis September stand unter dem Strich ein Minus von 12,94 Milliarden Franken, wie die Bank am Mittwoch mitteilte. Seit Jahresbeginn steht ein Verlust von 7,83 Milliarden Franken zu Buche.

    Grund dafür war zum einen der Wertgewinn des „sicheren Hafens“ Franken im Vergleich zu Euro und Dollar wegen des Streits um das italienische Staatsbudget und den Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China. Dadurch ist das Devisenportfolio der SNB bei der Umrechnung in Franken weniger wert. Der Verlust aus den Fremdwährungspositionen belief sich auf insgesamt 5,3 Milliarden Franken.

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-15866352.html


    Wilde Spekulationen um die Schweizer Notenbank

    Nach einem fulminanten Aufstieg ist der Aktienkurs der Schweizer Nationalbank binnen weniger Tage stark gefallen. Was und wer steckt dahinter?

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) gehört zu der Handvoll Notenbanken in der Welt, die an der Börse notiert sind. Dort fristete die SNB-Aktie, die nach Einschätzung der Nationalbank eher mit einer Staatsanleihe als mit einem echten Beteiligungspapier vergleichbar ist, über viele Jahre ein Mauerblümchendasein. Der Kurs dümpelte meist um die Marke von 1000 Franken herum. Doch im Herbst 2016 verdoppelte sich der Aktienpreis. Und das war erst der Anfang einer spektakulären Rally: Im April dieses Jahres kletterte der Kurs auf 8500 Franken. Danach ging es allerdings wieder flink bergab. Doch der größte Rückschlag erfolgte in den vergangenen Tagen. Binnen einer Woche verlor die Aktie mehr als ein Viertel ihres Wertes. Am Freitag lag der Kurs mit 4200 Franken nur noch leicht oberhalb des Stands vom Jahresanfang.

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-15953887.html


    Ergo: Was wird passieren, wenn die Schweizer Nationalbank, die ein-gesammelten Euro-Billionen auf die Märkte wirft?

    https://www.google.com/search?client...iz.B0vp-CrmGrc

  12. #12
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    Das Vertrauen in Geld und Staat könnte vollkommen verloren gehen

    Das Thema „Bargeldabschaffung“ macht gerade wieder die Runde, wobei die Diskussion zwei Dimensionen hat. Einerseits schreitet die Digitalisierung voran. Bargeldloses Bezahlen ist sicher und bequem. In Schweden gehen viele Menschen bereits ohne Geldbörse aus dem Haus. Manche träumen bereits vom Bezahlen mit einem implantierten Chip. Auch im Euro-Raum nehmen elektronische Bezahlvorgänge stetig zu, selbst wenn Bartransaktionen nach Aussagen der Bundesbank immer noch schneller und günstiger sind.

    Auf der anderen Seite soll Bargeld unter Zwang verschwinden. Die Europäische Zentralbank (EZB) unter Mario Draghi hat den 500-Euro-Schein mit Schwarzarbeit, Geldwäsche und Terror in Verbindung gebracht, weshalb die lila Note seit Kurzem aus dem Verkehr gezogen wird. Seit 2014 werden die Einlagen der Geschäftsbanken bei der EZB negativ verzinst, sodass manche Banken von wohlhabenden Kunden Minuszinsen und von vielen Kunden höhere Gebühren fordern. Für die nahende Rezession sind noch deutlich höhere negative Zinsen avisiert. Das geht aber nur, wenn Bargeld abgeschafft ist oder automatisch an Wert verliert. Sonst würden die Bankeinlagen einfach in Bares getauscht.

    Für eine solche zwangsweise Entwertung haben jüngst Autoren des Internationalen Währungsfonds (IWF) einen Vorschlag gemacht. Die Ökonomen Ruchir Agarwal und Signe Krogstrup schlagen vor, die Geldmenge in zwei Parallelwährungen zu unterteilen. Zwischen der einen Währung (bestehend aus Bargeld) und der anderen (bestehend aus Sicht- und Spareinlagen) würde es einen Umtauschkurs geben.

    Die Bargeldliebe der Euro-Bürger steht dem jedoch im Weg. Im Gegensatz zu den Schweden fragen die Bürger der Währungsunion mehr statt weniger Euro-Noten nach. Dazu muss man wissen, dass die Bargeldmenge für Zentralbanken ein „autonomer Faktor“ ist, der nicht direkt von ihnen bestimmt wird. Zentralbanken stellen so viel Bargeld zur Verfügung, wie die Bürger an den Schaltern und Bankautomaten für ihre täglichen Transaktionen oder für die Wertaufbewahrung nachfragen.

    Die Bargeldmenge im Euro-Raum steigt

    In Schweden ist der Bargeldumlauf im Verhältnis zum Sozialprodukt von rund 16 Prozent im Jahr 2001 auf zuletzt fünf Prozent gefallen. Das entspricht der Annahme, dass Bargeld eine Last ist, zum Beispiel weil es täglich herumgetragen oder im Safe gesichert werden muss. Hingegen hat sich im Euro-Raum seit der Einführung der Gemeinschaftswährung im Januar 2001 die umlaufende Bargeldmenge von 4,5 Prozent des Sozialprodukts auf heute knapp zehn Prozent mehr als verdoppelt. Insbesondere die Nachfrage nach 500-Euro-Scheinen ist angestiegen. Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben.

    Für den Euro erhoffte man sich eine wachsende internationale Bedeutung. Eine internationale Währung wird gerne im Ausland gehalten, weil sie im Vergleich zur nationalen und anderen internationalen Währungen besonders stabil ist. So zirkulieren beispielsweise viele Dollar-Noten in Entwicklungsländern. Eine solche Entwicklung ist beim Euro jedoch ausgeblieben. Der jüngste EZB-Bericht zur internationalen Rolle des Euro sieht seine internationale Bedeutung als rückläufig an und inzwischen auf einem historischen Tief.

    Ein weiterer Grund könnte der Vertrauensverlust in Banken sein. Im Verlauf der europäischen Finanzkrise wankten viele europäische Geldhäuser, sodass die Kunden erwogen, ihre Einlagen abzuziehen. In Falle eines solchen „Bank-runs“ ist mehr Bargeld nötig. In Griechenland wurde deshalb im Jahr 2015 das Bargeld an den Automaten zeitweise rationiert. Die deutsche Kanzlerin sah sich am 5. Oktober 2008 genötigt, die Sicherheit der Ersparnisse zu garantieren. Allerdings ist im Euro-Gebiet nicht nur die Bargeldmenge, sondern sind auch die Einlagen bei den Banken stark angestiegen. Von einer generellen Flucht ins Bargeld kann also nicht gesprochen werden.

    Die Bilanz der EZB ist aufgebläht

    Eine naheliegende Erklärung für den Anstieg der Bargeldmenge ist, dass die EZB einfach viel mehr Geld in Umlauf gebracht hat. Der Leitzins ist von 4,75 Prozent im Oktober 2000 auf heute null Prozent gefallen. Die Bilanz der EZB wurde vor allem durch umfangreiche Ankäufe von Staatsanleihen von zehn Prozent des Sozialprodukts (2001) auf heute über 40 Prozent aufgebläht. Die realen Einlagenzinsen sind schon lange negativ. Verschleppte Reformen und hohe Schuldenstände vieler Euro-Staaten (insbesondere Italiens) unterhöhlen das Vertrauen in die gemeinsame Währung und die Unabhängigkeit der EZB.

    Früher hätte eine solche Situation zu mehr Inflation geführt. Das ist heute nicht der Fall. Die Bürger halten aber ihre Ersparnisse sowohl vermehrt in Bargeld als auch in kurzfristigen Bankeinlagen, während langfristige Termineinlagen tendenziell abnehmen. Das kann als Zeichen für ein schwindendes Vertrauen in die Tragfähigkeit des Geldsystems gesehen werden.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...den-Staat.html


    Hans-Werner Sinn, der langjährige Präsident des Münchner ifo-Instituts, sieht die IWF-Ideen mit großer Skepsis
    Hans-Werner Sinn: „Dann wäre es für Deutschland Zeit, den Euro aufzugeben“

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...tionieren.html


    Italien und das Gold :

    https://www.boersenforum.de/showthre...n-und-das-Gold

  13. #13
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    Euro-Besitzer haben 10% ihres Vermögens verloren.

    Euro immmer schwächer - wegen Italien

    18. Februar 2019

    Der Euro hat in einem Jahr über 10% zum Dollar verloren. Oder anders ausgedrückt: Euro-Besitzer haben 10% ihres Vermögens verloren. Das merkt man nicht nur, wenn man in New York Kaffee trinkt. Aussichten: weiter schwächer.

    Italien auf dem Weg zum neuen Griechenland?

    Aber Griechenland hatte vor einigen Jahren eindrucksvoll gezeigt, dass die Märkte durchaus auch in größere Turbulenzen geraten können, wenn die Verschuldung eines Landes aus dem Ruder läuft. Und Italien könnte vielleicht das nächste Griechenland werden.

    In der Börse-Intern vom Mittwoch vergangener Woche hatte ich eher beiläufig erwähnt, dass eine Rezession es der Regierung in Rom erschweren wird, die mit der EU-Kommission im Dezember ausgehandelten Haushaltsziele für 2019 einzuhalten.

    Seitdem bestätigte am Freitag der abermalige Rückgang der Industrieproduktion im Dezember um 0,8 % gegenüber dem Vormonat (November: -1,7 %) die aktuelle Schwäche der italienischen Wirtschaft. Experten erwarten daher bereits, dass sich das geplante Haushaltsdefizit in Italien auf 2,4 % des BIP ausweiten und die Staatsschuldenquote auf 132,4 % ansteigen wird. Kurioser Weise sind dies genau die Werte, die vor den Verhandlungen mit der EU-Kommission eingeplant waren.

    Im Hinblick auf die Einhaltung des Euro-Stabilitätspaktes dürfte dies über kurz oder lang nicht nur für neue Konflikte mit der EU-Kommission sorgen, sondern vor allem auch die Bewertung durch die Ratingagenturen weiter negativ beeinflussen.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/115...-wegen-italien

  14. #14
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    Abwertung der Bonitätsnoten für italienische Staatsanleihen

    „Die Ratingagenturen kommen dieses Mal um eine Abwertung nicht herum“, sagt ein römischer Wirtschaftsprofessor mit langer Erfahrung in der Politik, der aber ungenannt bleiben will. Lorenzo Codogno urteilt, eine Abwertung durch die Agenturen Standard&Poor’s und Fitch sei so gut wie sicher. Doch damit beginnt schon in wenigen Tagen eine Zitterpartie. Denn Italien könnte sich dann keine weitere Abwertung mehr leisten. Die italienischen Staatstitel werden von vielen Fonds und Banken gehalten, die garantiert haben, nur in sichere Anlagen zu investieren. Sobald Italien auf der untersten Stufe der sicheren Anlagen angekommen ist, entscheidet das Urteil über die Zukunftsaussichten die Frage, ob Italien vor Turbulenzen steht oder nicht.

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-16048030.html

    Ergo: Der große Euro Knall kommt immer näher - die Anleger kaufen immer mehr Edelmetalle - Kurse steigen.

    https://www.ariva.de/chart/images/ch...0~Uintraday~W1

  15. #15

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    Der Verfall des Euros?

    Viele Experten waren der Ansicht, dass die Anleihekäufe der EZB dem Euro
    kurz- und langfristig zusetzen. Bewusst wurde dies in Kauf genommen, um
    bessere Handelschancen zu haben. Die EZB verfolgt mit diesen Maßnahmen
    auch eine Steuerung der Inflation, die leider für die Verbraucher in einem
    bestimmten Korridor liegen muss. Die starke Ausdehnung der Geldmenge in
    Euro hat bekanntlich nur einen sehr geringen Einfluss auf die Preise in Europa
    gehabt. So gesehen wurden die Staatsschulden durch die EZB von der Euro-
    entwicklung abgekoppelt. Hier hilft natürlich auch die Nullzinspolitik der EZB.
    Die Staaten können alte Schulden günstig umschulden und auch günstig neue
    Schulden machen. Dies hilft auch dem Euro. Von dieser Seite greifen also
    die Stabilitätssysteme in Europa. Ein kleines Ungemach könnte von der Indus-
    trieproduktion kommen, wenn die Gütermenge weiter stark wächst und der
    Absatz auch in die USA einbricht. Hier käme es unter Umständen zu einer
    Deflation. Es gibt mehr Güter als verkauft werden. Auch hier würde der Euro
    nicht direkt leiden, weil durch das höhere Angebot auch die Preise fallen
    könnten. Hier darf jedoch nicht die Gefahr für die Firmen übersehen werden;
    für die Produktion von Gütern werden vorab Kredite aufgenommen, die im
    ungünstigsten Fall nicht termingerecht zurückgezahlt werden könnten. Auch
    könnte es zu erheblichen Steuerausfällen kommen. Wichtig bleibt die Ausge-
    glichenheit. Die größte Gefahr zur Zeit für die Volkswirtschaft in Europa ist
    der steigende Rohölpreis. Es sind bereits viele Fluggesellschaften pleite ge-
    gangen, weil die Spritpreise nicht mehr bezahlbar sind. Also insgesamt kommt
    das Transportgewerbe in Turbulenzen. Viele Menschen könnten ihre Arbeits-
    plätze verlieren; die Macht der Ölkonzerne auf die Volkswirtschaften ist auch
    heute noch sehr groß. Im Extrem könnte ein Land wie die BRD Gegensteuern,
    indem das Militär den Fuß vom Pedal nimmt. Hier würde es bekanntlich helfen,
    wenn die Militärflieger auf dem Boden bleiben. Ganz ist dies sicherlich nicht
    möglich. Wo ein Wille ist, gibt es bekanntlich viele Möglichkeiten gute Lösungen
    zu finden. Niemand will wirklich dem Euro schaden? Was würde es den Scheichs
    bringen, wenn die Valuta Euro Schüttelfrost bekäme. So gesehen ist es gut,
    dass die Notenbanken auf der WELT besser verflochten sind. Die Menschen
    brauchen doch auch ein wenig Sicherheit.

  16. #16
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    Auf den Crash vorbereiten? DER CRASH IST DIE LÖSUNG

    Die Enteignung der Bürger für diesen Fall wird längst vorbereitet. Staatsanleihen, Renten- und Lebensversicherungen, Konten - das sind die großen Verlierer im Falle eines Crashs, der lieber früher als später kommen soll, denn nur dann sind Politik und Wirtschaft bereit, radikal etwas zu verändern.

    Wie man sein Geld rechtzeitig in Sachwerte umschichtet, um sein Erspartes nicht zu verlieren, erklären die Finanzstrategen für jeden verständlich.

    Spannende Dokumentation zu dem Thema: https://youtu.be/cRWubq2fKYc

    5 Ideen aus "Der Crash ist die Lösung" von Matthias Weik und Marc Friedrich

    Die 5 IDEEN in der Übersicht:

    Idee 1: Die Krisenverursacher sind die Krisengewinner 0:33
    Idee 2: Deutschland Exportweltmeister mit Rekordschulden 2:47
    Idee 3: Wir können unser Vermögen durch Sachwerte vor einem Crash schützen 5:07
    Idee 4: Der Crash ist die Lösung Big Bang Theory 7:59
    Idee 5: Die Krise ist eine Chance und erfordert umdenken 10:59

    https://youtu.be/FCqwcIVNWWg

    https://www.youtube.com/channel/UCXT...6XHvOtg/videos

    https://www.youtube.com/channel/UCXT...HvOtg/featured

  17. #17

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    Leistungsüberschuss 58 Mrd. Euro und die Gefahr eines Crashs

    Auf den ersten Blick schneiden sich diese beiden Worte gewaltig. Für
    die Bürger ist es unverständlich, von so einem Szenario überhaupt zu
    sprechen noch darüber nachzudenken. In der Tat, es besteht eine große
    Gefahr, dass die Länder, die diese Schulden haben, sie nicht zurückzahlen
    können. Die freie Marktwirtschaft stößt hier an Grenzen. Die USA sieht
    zurecht die nationale Sicherheit aufgrund einer steigenden Staatsver-
    schuldung gefährdet. Die utopische Summe von 22 bis 24 Billionen US
    Dollar Staatsverschuldung kann kein Bürger in der Welt so richtig ver-
    stehen. Wie ist es nur möglich, dass die größte Volkswirtschaft der Erde
    es nicht schafft, die Einfuhren und Ausfuhren ins Gleichgewicht zu be-
    kommen. Es gibt doch viele gute Produkte aus den USA John-Deere
    Traktoren sind fast jedem Landwirt in der BRD ein Begriff. GE mit seinen
    Flugzeugturbinen und Windrädern ist doch auch für jeden ein Begriff.
    Der große Mineralölkonzern Exxon mit der deutschen Tocher Esso, ist
    ein Unternehmensnahme den jeder in BRD kennt. Um hier alle guten
    Firmen aus Amerika zu nennen, würde die Zeit nicht reichen. Ist es nun
    ein Versäumnis der amerikanischen Firmen sich intensiv um die Ver-
    marktung von US-Produkten in BRD zu bemühen? Sicherlich wird es so
    sein, von alleine wird bestimmt keiner den schwierigen Weg in die USA
    wagen. Für die großen Ölkonzerne der USA steht doch der deutsche
    Markt weit offen? Selbst die großen Stahlkonzerne und Aluminiumkonzerne
    können ihre Produkte in einem freien Wettbewerb in BRD anbieten. Es
    besteht hier also wirklich eine Gefahr für den Euro von außen. Käme der
    US-Dollar unter die Räder, würde hiervon auch nicht nur der Euro sondern
    alle internationalen Währungen betroffen sein. Unser Wirtschaftsminister
    Altmeier könnte hier also wirklich gute Gespräche mit den USA führen.
    Allerdings scheint das Schiefergas der USA nicht überall in BRD gut anzu-
    kommen. Hier spielt wahrscheinlich auch das umstrittene Fracking eine
    Rolle, was zu erheblichen Schäden im Grundwasserbereich führt. Es ist
    im obigen Beitrag richtig erkannt, dass die möglichen Gefahren für den
    jetzt noch stabilen Euro direkt erkannt und beseitigt werden müssen.
    Eine große Gefahr für den Euro ist die soziale Ungleichheit in Europa in
    den Bereichen Löhnen, Renten, und Krankenschutz. Selbst die Indus-
    trialisierung ist bekanntlich nicht in jedem Land in Europa gleich. Selbst
    bei den Rohstoffen gibt es starke Unterschiede. Selbst Arbeit für die
    Menschen ist nicht überall da, wo sie eigentlich sein sollte. Spätestens
    bei dem Wort Integration von Flüchtlingen und Migranten müssen wir
    Deutschen merken, dass mit Geld nicht alles gelöst werden kann. Die
    sozialverträgliche Integration von Menschen in der BRD ist oft nicht möglich,
    weil entsprechende Arbeitsplätze fehlen. Noch schlimmer ist, dass es oft
    sprachliche und schulische Probleme gibt, die eine Integration unmöglich
    machen. Selbst die Arbeitsauffassung ist nicht überall gleich in der Welt.
    Die BRD versucht durch schulische Programme und ausbildungs Programme
    den Menschen zu helfen. Natürlich alles dies ist nur möglich, wenn diese
    Menschen unser Grundgesetz einhalten also gegen die geltenden Gesetze
    nicht verstoßen. Natürlich haben wir in BRD auch interne Probleme mit
    Menschen, die keine Stelle finden aus bestimmten Gründen. Hier entsteht
    auch ein Kontrast oder ein Wettbewerb mit Migranten und Flüchtlingen.
    Unser Sozialsystem schützt alle diese Menschen, mit dem Existenzminimum
    in den Einkünften über Sozialhilfe und Wohngeld. So gesehen gibt es auch
    in der Rechtsprechung und in den Gesetzen in Europa Unterschiede und An-
    gleichungsbedarf. Das Europa der Gegensätze ist noch lange nicht da, wo
    es eigentlich sein sollte. Mob, Kriege und Gewalt sind der falsche Weg, um
    diese wirklichen Probleme zu lösen.

  18. #18
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    Italiens Ramsch-Status ist nicht mehr weit

    Rom

    Die Achse Salvini – Di Maio hat gehalten. Die beiden so unterschiedlichen Koalitionäre in Rom haben sich zusammengerauft und einen Sieg über Wirtschafts- und Finanzminister Giovanni Tria errungen.

    Ausgabenpolitik gegen Haushaltskonsolidierung: Beide Populisten denken nicht an die Wirtschaft und an die Reaktion der Märkte, sondern an ihre Wähler. Sie wollten ihre Wahlversprechen umgesetzt sehen, um jeden Preis, und sich positionieren. Schon spricht man von Neuwahlen im Frühjahr. Jede Kraft will die erste sein.

    Bei den Haushaltsverhandlungen hat Vizepremier und Chef der Bewegung Fünf Sterne Luigi Di Maio einen Sieg durchgesetzt, die Populisten-Regierung in Rom kalkuliert bei der Finanzplanung mit einer Neuverschuldung von 2,4 Prozent. Die magische Zahl des Haushaltsdefizits, um die seit Tagen mit harten Bandagen gerungen worden war, ist deutlich höher als gedacht und ursprünglich geplant.

    Es ist eine doppelte Niederlage: Einmal für den Vernunftkurs des gemäßigten, parteilosen Wirtschafts- und Finanzminister Giovanni Tria, der immer betont hatte, dass Italien sich an die Brüsseler Vorgaben an alle Mitgliedstaaten halten würde und den Schuldenabbau nicht aus den Augen verlieren werde. Jetzt ist Italien wieder Wackelkandidat und die nun kommenden Ausgabensteigerungen könnten bald zu einer Schuldenkrise führen.

    https://www.handelsblatt.com/meinung...hAEnubVuKj-ap3


    Ergo: Italien der Euro Sprengmeister wird uns die DM II bringen.

  19. #19
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    EZB lässt Gelddruckmaschine heiß laufen 08. März 2019

    Die Aussicht, dass die europäische Zentralbank die Zinsen mal wieder anhebt, gehen gegen Null genauso wie der Zinssatz selbst. Die Wirtschaftsaktivität der Eurozone schwächt sich bedrohlich ab. Banken können auf Zusatz-Milliarden hoffen.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/117...e-heiss-laufen

  20. #20

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    Ist Draghi noch der richtige Mann für die EZB?

    Der aus Italien stammende EZB-Präsident Draghi ist ja bekanntlich in Italien groß ge-
    worden. Die älteren Semester werden sich sicher erinnern, dass die Italiener immer mit
    einer großen Inflation zu kämpfen hatten. Die Lira war in der Vergangenheit oft so schwach,
    dass sie beim Gang zur Toilette Anwendung fand. Die italienischen Finanzfachleute haben
    also fast ein Leben mit der Bekämpfung von Inflation zugebracht. Der starke Euro in der
    Anfangszeit war ja das gerade Gegenteil; er strotzte vor Stabilität. Für den Präsidenten
    war es also kein Problem die bekannten Mittel für Inflation bis heute einzusetzen. Bei der
    Einführung des Euros verschwanden auch in Italien leider die Schulden nicht. Die mafiösen
    Strukturen sind bis heute nicht in Italien verschwunden. Viel gutes Geld wird von der Finanz-
    mafia auch heute noch in Asche verwandelt. Die ultra lockere Geldpolitik mach der EZB-
    Präsident natürlich auch für den italienischen Staat und die dort ansässigen maroden Banken.
    Die Bürger möchten auch einen gerechten Anteil von der Geldschöpfung haben?! Es ist wahr-
    scheinlich in Italien genauso wie in vielen anderen europäischen Staaten, das billige Geld
    kommt erst gar nicht bei den Bürgern an. Viele Konsumentenkredite liegen heute noch zwischen
    6 und 12 % ohne dass nur eine Bank in Europa wirklich rot wird. Wahrscheinlich sieht es bei
    der Vergabe von Hypotheken ähnlich aus. Das gezogene Geld der Banken verschwindet oft
    mehr in die eigene Tasche der gescholtenen Manager und wirklich dubiosen Projekten. Es
    sind leider wieder die sparsamen Bürger, die hauptsächlich dafür verantwortlich sind, dass
    es noch den Euro in der jetzigen stabilen Form gibt. Wenn es nach Draghi und weiteren ver-
    antwortlichen Personen ging, wäre die Währung wahrscheinlich schon im Sarg und unter der
    Erde. Die Zahlmeister der EU, wozu auch die BRD gehört, sind bemüht hier etwas gegenzu-
    steuern. Ein Projekt, was nur funktioniert, wenn die Konjunktur gut läuft. Ein Zahlmeister der
    EU GB will sich bekanntlich aus vielen Gründen aus der EU verabschieden. Die Geldstabilität
    des Euros wird komischer Weise auch durch die Inflationspolitik der EZB hochgehalten. Wie
    vielfach berichtet wären sonst die gewaltigen Schuldenberge der EU-Staaten -hier auch BRD-
    nicht mehr zu bezahlen. Die Diskussion, ob es richtig ist, dass hier hauptsächlich dem Finanz-
    apparat die "Goldenen Nüsse" in den Rachen geschmissen werden, sollte erlaubt sein. Der
    Kollaps des Euros steht also nicht wirklich bevor. Selbst die nicht wirkliche Hyperinflation
    könnte dem Euro in der Stärke nichts anhaben. Alle würden bei einem Untergang des Euros
    zu viel verlieren. Keine Weltwährung würde den Untergang des Euros überleben. Selbst für
    die Firmen in Europa kann es nichts Besseres geben. Bei den jetzigen niedrigen Schuldzinsen
    für Anleihen könnte der Euro noch ein 1000 jähriges bestehen feiern. Voraussetzung ist na-
    türlich, dass die lieben Menschen sich nicht vorher umgebracht haben.

  21. #21
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    Hellseher oder bezahlter Schreiber?

    Zitat Zitat von HuppertzR

    Der Kollaps des Euros steht also nicht wirklich bevor.

    Selbst die nicht wirkliche Hyperinflation könnte dem Euro in der Stärke nichts anhaben.
    Wer hat dir die Glaskugel - Merkel? - ausgeliehen - Hellseher oder bezahlter Schreiber?


    Richter zerpflückt Merkels Flüchtlingspolitik:

    https://www.bild.de/regional/duessel...3042.bild.html
    Geändert von Luis (09.03.2019 um 23:07 Uhr)

  22. #22
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    Kommt ein Mann vom Arzt zurück.

    Fragt ihn seine Frau: "Na, was hat der Arzt gesagt?"

    "30 Euro!"

    "Nein, ich meinte, was hast du?"

    "Nur 20 Euro!"

    "Zum Kuckuck nochmal, was fehlt dir?"

    "10 Euro!"

  23. #23

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    Euro

    Meine Hellseherin schreibt immer Sie werden empfangen. Ich muss feststellen,
    dass ich seit der Zeit, seit dem ich die liebe Frau kenne, nur gezahlt habe. Mein
    Schuldenkonto bzw. die Schulden werden immer größer. Ich lebe also auch von
    der Hoffnung und werde zum Ende enttäuscht. Hasi nicht verzweifeln! Wir müssen
    nur richtig an den Euro glauben. Bedenke der Schweizer Franken ist bekanntlich
    auch noch da.

  24. #24
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    Ironie?

    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Meine Hellseherin schreibt immer Sie werden empfangen. Ich muss feststellen,
    dass ich seit der Zeit, seit dem ich die liebe Frau kenne, nur gezahlt habe. Mein
    Schuldenkonto bzw. die Schulden werden immer größer. Ich lebe also auch von
    der Hoffnung und werde zum Ende enttäuscht. Hasi nicht verzweifeln! Wir müssen
    nur richtig an den Euro glauben. Bedenke der Schweizer Franken ist bekanntlich
    auch noch da.
    Wir glauben an den Euro wie die Chinesen - in Italien - militärisch einmarschieren werden.

    https://www.google.com/search?client...chieren+werden.

    https://www.google.com/search?client...einmarschieren


    Seine Kugeln pfeifen das Todeslied - Film Komplett by Film&Clips: https://youtu.be/RCUFg3iINyg

  25. #25

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    Euro -Die Deutschen haben ja im Rückblick auch Erfahrung mit Inflationsgeld-

    Im Rückblick der deutschen Geschichte tauchen viele nicht gute Geldeinheiten auf.
    Die jüngeren Menschen in der heutigen Geschichte kennen ja leider nur die starke
    "DM" und die damaligen Währungshüter. Aber eine gewisse Zeit vorher gab es auch
    das liebe Inflationsgeld, wo fast jeden Tag auf dem Geldschein noch eine Null range-
    hangen wurde. Waren es hier manchmal 100000 Geldeinheiten und mehr für 1 Pfund
    Butter. Also ganz richtig war es nicht, wenn hier Italien mit der Lira an den Pranger
    gestellt wurde. Viele Menschen finden es auch nicht richtig, wenn heute die vielen
    hilfreichen Taten des EZB-Präsidenten für den Euro generell als Universalmittel dar-
    gestellt werden. Viele Berichterstatter loben natürlich das Engagement des EZB-
    Präsidenten den Euro stabil zu halten. Es gibt jedoch auch viele Kritiker, die sagen,
    dass die Bürger und Verbraucher seit der Amtsperiode des Präsidenten zu kurz kommen.
    Die Frage lautet hier, ob es richtig ist, dass die Bürger seit dem Anfang der Finanz-
    krise weitgehend auf Zinsen verzichten müssen. Viel mehr noch, wenn sie sich er-
    dreisten zu sparen, wird das liebe Geld durch die Inflation regelrecht aufgefressen.
    Also die oft wenigen Zinsen führen zu einer Vernichtung des eingesetzten Kapitals.
    Hier ist es aus Sicht vieler Beobachter auch nicht richtig, dass die Bürger und Bürgerinnen
    der EU durch den Verzicht auf Zinsen Staaten und Banken dauerhaft ein Leben auf
    Pump garantieren. Auch hier werden die vielen Hilfsmaßnahmen der EZB zur Rettung
    der Staaten und Banken begrenzt notwendig gewesen sein. Nur hat kein Bürger in
    der EU gewollt, dass die Vorgehensweise ein Dauerzustand sein sollte. Das Aufkauf-
    programm der EZB für bestimmte Anleihen, hat den Banken bis heute starke Liquidität
    verschafft, dies ging oft wieder zu Lasten der Sparer. Die Banken haben die über-
    schüssigen Geldmittel auch wieder direkt in den Finanzmarkt gesteckt. Im Normal-
    fall hätten die Banken dieses Geld nicht gehabt und die Märkte hätten sich normaler
    entwickelt. Das billige Geld hat hier die Finanzwelt auch wieder verführt nicht gute
    Sachen zu tun. Wenn heute die Finanzwelt etwas falsch gemacht hat in der EU,
    braucht sie praktisch nur zu husten und die EZB übernimmt die dubiosen Papierchen.
    Kein Bürger in der EU möchte diese Politik so wirklich. Wurden die geretteten Staaten
    in der EU wirklich gerettet oder nur in einen Endlostunnel der Unvernunft geführt. Das
    liebe Schuldenkarrusell wird bis heute bei den meisten EU Staaten weiter betrieben und
    Sparen ist ja bekanntlich nicht nötig, weil der Präsident der EZB alles möglich macht.
    Hier gibt es einen großen Kontrast zwischen Bürger -Verbraucher und auf der anderen
    Seite Staaten und Banken. Die Kritik muss hier bestehen bleiben, dass die EZB und
    der jetzige Präsident überhaupt nicht nach neuen Wegen sucht, womit auch die Menschen
    in der EU leben könnten. Die gute Konjunktur nimmt auch direkt Einfluss auf ein Währungs-
    gefüge. Die "DM" war hier ein gutes Beispiel für Geldstabilität; leider auch mit vielen Hilfs-
    mitteln. Auch zu "DM" Zeiten gab es Konjunktureinbrüche und Liquiditätsprobleme. Hier
    hat die jeweilige Regierung geholfen mit Programmen den Inlandsmarkt anzukurbeln also
    Investitionsanreize zu schaffen. Leider hat es hier auch das Gegenteil bei den Zinsen durch
    die Hochzinsphase gegeben, die ja bekanntlich damals zu einer gewaltigen Schuldenan-
    häufung in der BRD geführt hat. Warum sollte es heute nicht auch noch andere Möglich-
    keiten geben den Euro für Staat, Banken und Bürger liebenswerter zu gestalten?

  26. #26
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    Dollarkurs (Euro / Dollar) Chart 1,1287 -0,79% -0,009

    Der Euro hat heute gehörig Luft abgelassen und taucht ab:

    https://www.ariva.de/chart/images/ch...=1553264863494

    https://www.ariva.de/devisen/

    Ergo: Der Euro wird butterweich...das einzige harte am Euro ist das Gold!

    https://youtu.be/sCf-TFFt85M

    https://www.google.com/search?client...rd+butterweich

  27. #27
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    Wie uns die EZB plattmacht

    Pulverfass Europa:

    warum die Lunte zur Währungsreform bereits brennt und wie die EZB die Sprengkraft weiter erhöht.

    FOCUS-MONEY redet Tacheles und sagt, was uns droht.

    Realzinsen in den USA und Deutschland

    Zins minus Inflationsrate ergibt den Realzins – ist diese Messgröße negativ, verliert das Angesparte über die Zeit an Kaufkraft.

    Ein negativer Rekord-Realzins, wie wir ihn momentan haben, lässt hart Erspartes dahinschmelzen.

    Was rollt da nur auf die Deutschen zu?

    Nichts Gutes,

    so viel ist sicher im Euro-Minenfeld. In den Bilanzen
    der Banken stehen Milliardenrisiken an Zombie-
    Krediten, Deutschland droht ein Verlust von einer Billion
    Euro, wenn die Euro-Zone kollabiert, und die Gefahr von
    Altersarmut wird für die Bürger täglich größer. Und wer
    lässt das alles zu: die Europäische Zentralbank (EZB) mit
    ihrer Zinsstrategie, die bereits an die Abschaffung des
    Bargelds denkt. FOCUS-MONEY analysiert die Sprengfallen,
    welche die Niedrigzinsen hinterlassen, und sagt, wie
    es um das europäische Wirtschaftssystem steht. Außerdem
    lässt FOCUS-MONEY fünf Experten zu Wort kommen, die
    prägnant benennen, was in der EU, der EZB und beim
    Euro alles schiefläuft und was passieren müsste.

    Abschwung eingeläutet. Wir dürfen uns schon wieder
    auf stürmische Zeiten einstellen, weil der Wirtschaft auf
    dem europäischen Kontinent der Wind aus den Segeln
    genommen wird. Innerhalb von nur drei Monaten korrigierte
    die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit
    und Entwicklung (OECD) ihre Prognose Anfang März
    für das deutsche Wirtschaftswachstum von 1,8 auf 0,7 Prozent
    drastisch nach unten. Ein sich abschwächender chinesischer
    Markt, das Brexit-Chaos, die Schuldenspirale in
    Europa und aufflammende Handelsstreitigkeiten mit den
    USA hinterlassen ihre Spuren. Das gleiche Spiel in der Euro-
    Zone. Für die 19 Staaten des Euro-Systems setzte die
    OECD das Wachstum auf 1,0 Prozent – eine Halbierung,
    nachdem die Experten Ende 2018 noch einen Anstieg um
    1,9 Prozent kalkuliert hatten.

    Und in Italien schlägt die Rezession jetzt endgültig
    durch. Dank der ökonomischen Geisterfahrer in der
    Populisten-
    Regierung rechnet die OECD dort mit einem
    Minus von 0,2 Prozent. Dabei ist das alles noch gar nicht
    in Stein gemeißelt. Weitere Korrekturen nach unten scheinen
    nicht ausgeschlossen.

    Drei Jahre Zinsfreiheit. Und welcher volkswirtschaftliche
    Mechanismus greift nun, wenn die Konjunktur lahmt?
    Richtig, die Notenbank tritt für gewöhnlich in Erscheinung,
    senkt den Leitzins und kurbelt durch billigere Kredite
    für Konsumenten und Unternehmen die Wirtschaft
    an. Dumm nur, wenn sich die Zinsen nicht mehr senken
    lassen, weil der Zentralbank kein Spielraum mehr bleibt.
    Dumm nur, wenn genau das der Realität entspricht – und
    eben das ist momentan der Fall.

    Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihr gesamtes
    Pulver bereits seit März 2016 verschossen. Seither liegt
    der Leitzins bei null Prozentpunkten. Zinstiefschlafphase
    ohne irgendwelche Regungen. Und beim Dornröschenschlaf
    bleibt es: Bei der letzten EZB-Sitzung am 7. März
    2019 verkündeten die Zentralbanker, am Nullzins festhalten
    zu wollen, und zwar bis mindestens zum Jahresende.
    Von einer zuvor angedeuteten möglichen Trendwende
    zum Ende des Sommers war nicht mehr die Rede. Angesichts
    der aufkommenden Wirtschaftsflaute in der Euro-
    Zone kommt das nicht wirklich überraschend.

    Und wer leidet weiterhin unter der Zinsstrategie der
    EZB? Der kleine Sparer, gerade im zinsaffinen Deutschland.
    Wer also auf steigende Zinsen in diesem Jahr setzte,
    wird abermals enttäuscht. Am Terminmarkt rechnen nun
    die Experten für frühestens Herbst 2020 mit einem Umdenken
    in der Frankfurter EZB-Zentrale.

    Vorbild Japan – 24 Jahre Zinsarmut. Die Frage drängt sich
    auf, ob wir mittlerweile ein Geldsystem haben, dass nur
    noch auf Grund von Niedrigzinsen funktioniert. In Japan
    zum Beispiel lag der Leitzins seit 1995 nie höher als 0,5
    Prozent, seit 2016 liegt er sogar bei minus 0,1 Prozent –
    bei niedrigen Wachstumsraten in den vergangenen Jahren.
    Droht uns also eine Japanisierung?

    Kommt es zum Bank-Run?

    Das Verharren beim Nullzins
    verhilft einem in die Geschichtsbücher: dem derzeitigen
    EZB-Präsidenten Mario Draghi. Bleibt es bei der festgefrorenen
    Null, ist der Italiener der erste und bisher einzige
    EZB-Präsident, der während seiner gesamten Amtszeit
    – immerhin acht Jahre – kein einziges Mal den
    Leitzins erhöhte. Abgesehen von dieser Randnote, tiefer
    als null kann der Leitzins doch gar nicht sinken. Jeder
    würde doch sofort sein Geld vom Konto abheben und es
    in den Sparstrumpf stecken, im Schließfach aufbewahren
    oder hinterm Haus vergraben, um sich den Negativzinsen
    zu entziehen. Natürlich gibt es seit 2014 Minuszinsen
    für die Einlagen der Geschäftsbanken bei der EZB. Aber
    seien wir ehrlich, ein negativer Leitzins ist nicht realistisch.
    Und jetzt tief durchatmen: Doch, genau das ist er!
    Bargeld weg = Freiheit weg. Als Steigbügelhalter für Negativzinsen
    dient sich jetzt der EZB nämlich der Internationale
    Währungsfonds (IWF) an. Die beiden IWF-Ökonomen
    Signe Krogstrup und Ruchir Agarwal sprachen
    sich Anfang Februar auf dem offiziellen Blog der Institution
    dafür aus, eine Parallelwährung einzuführen, um
    erstens
    Bargeld massiv abzuwerten und zweitens Negativzinsen
    einzuführen. Um die Zinsen unter null zu drücken,
    braucht es gar kein Bargeldverbot. Die Idee sieht
    vor, dass die Zentralbank die Geldmenge in Bargeld und
    elektronisches Geld (E-Geld; Spar- und Girokonten) aufsplittet.
    Dafür legt sie zwischen beiden einen Umrechnungskurs
    fest, bei dem der Wert des Bargelds gegenüber
    dem E-Geld zum Beispiel um jährlich drei Prozent
    abnimmt. Gleichzeitig führt sie beim E-Geld Negativzinsen
    ein. Die Einschätzung der Ökonomen: Durch die
    Negativzinsen beim E-Geld sinkt der Wechselkurs des
    Bargelds.

    Die Zentralbank
    könnte nun beim Umrechnungskurs
    von Bargeld zu E-Geld sowie beim Negativzins
    den gleichen prozentualen Wert festlegen. Das würde
    bedeuten: Läge der Negativzins einer Bankeinlage bei
    drei Prozent, wären nach einem Jahr statt 100 Euro nur
    noch 97 Euro auf dem Konto. Gleiches passiert, wenn nun
    nach einem Jahr 100 Euro Bargeld auf das Konto eingezahlt
    würden. Da die Konsumenten mit Bargeld und EGeld
    (EC- und Kreditkarten) einkaufen, gehen die Geschäfte
    dazu über, ihre Ware mit beiden Währungen zu
    bepreisen. „Dadurch würden die Barmittel sowohl gegenüber
    den Waren wie auch dem E-Geld an Wert verlieren.
    Es gäbe keinen Vorteil mehr, Barmittel im Verhältnis zu
    Bankguthaben zu halten“, so die beiden IWF-Ökonomen.
    Kurzum: Die Aufbewahrung in Sparstrümpfen, Schließfächern
    und Kisten hinterm Haus wäre genauso unattraktiv
    wie auf dem Konto, da beide Parallelwährungen an Wert
    verlieren. Da sich weder das eine noch das andere lohnt,
    sind die Bürger zum Geldausgeben gezwungen.

    Die Folge: Mit diesem IWF-Modell verliert das Bargeld
    sein ureigenes Charakteristikum der Schutzfunktion, da
    eine De-facto-Enteignung einsetzt. Die Abschaffung des
    Bargelds wäre letztlich die Konsequenz. Das muss man
    sich auf der Zunge zergehen lassen: Beim IWF – einer
    Organisation der Vereinten Nationen, die die Fahne der
    Freiheit hochhält – arbeiten Ökonomen daran, die Freiheit
    der Bürger in der Geldwelt, die das Bargeld zweifellos
    mit sich bringt, abzuschaffen. Blanker Nonsens und
    graue Theorie?

    Misstrauen angesagt. Die EZB würde doch niemals so
    weit gehen und Negativzinsen einführen, oder? Jetzt bitte
    zweimal tief Luft holen. Bereits im vergangenen Jahr
    publizierte der IWF die Studie „Geldpolitik mit negativen
    Zinssätzen: Entkopplung von Bargeld und E-Geld“ mit
    dem Extremvorschlag, das Bargeld zu entwerten und abzuschaffen.
    Die Autoren: die bereits genannte Ökonomin
    Signe Krogstrup und Katrin Assenmacher-Wesche. Und
    jetzt halten Sie sich fest: Assenmacher-Wesche ist nicht
    irgendein Rädlein im EZB-Gebilde, sondern aktuelle Lei-
    terin der Abteilung Geldpolitische Strategie bei der EZB.
    Wie weit der Gedanke einer Bargeldabschaffung in der
    EZB-Zentrale in höheren Positionen bereits gediehen ist,
    sollte jedem zu denken geben.

    Nullzinspolitik: Status quo. Schon die jetzige Nullzinsphase
    macht den Sparern zu schaffen und führt zu abstrusen
    Exzessen. Denn wenn Geld keinen Preis mehr hat,
    findet auch keine Wertschätzung mehr statt. Das führt
    zu zahlreichen Verwerfungen und Risiken an den Kapitalmärkten,
    die FOCUS-MONEY nachfolgend analysiert.
    Sprengsatz: Zombie-Kredite
    Ein gigantisches Risiko bergen die Zombies. Unter
    einem Zombie ist ein bereits verstorbener Mensch zu
    verstehen, der wieder zum Leben erweckt wurde, jedoch
    ohne Seele durch die Welt geistert. Bei Zombie-Krediten
    verhält es sich ähnlich. Da werden durch die Zinsstrategie
    der EZB Unternehmen mit Krediten versorgt, die
    wirtschaftlich längst tot sein sollten. Unternehmen, die
    Produktivitätsprobleme haben, zu wenig verdienen und
    eigentlich nicht wettbewerbsfähig sind. Doch sie bleiben
    auf dem Markt, anstatt zu verschwinden. Das Problem:
    Der ökonomische Kreislauf, die wirtschaftliche Selektion
    à la Charles Darwin, wonach nur die soliden Unternehmen
    überleben, funktioniert nicht mehr. Die ZombieUnternehmen
    hängen quasi am Tropf der EZB, da sie nur
    die Nullzinspolitik am Leben hält.

    Und genau die ist laut Bank für Internationalen Zahlungsausgleich
    (BIZ) dafür verantwortlich, dass immer
    mehr untote Unternehmen in Europa hinzukommen.
    „Eine wichtige Rolle dürfte dabei spielen, dass auf Grund
    der langen Niedrigzinsphase der finanzielle Druck auf die
    Unternehmen, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen,
    gesunken ist“, so der BIZ-Chefökonom Hyun

    Aus FOCUS-MONEY 13/2019

  28. #28
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    Warum der Euro scheitern wird!

    Der Euro wird scheitern! Das steht außer Frage.

    https://youtu.be/mRxoFUNBE5Y

    Das einzige was wir nicht wissen, ist "wann?".

    Wobei wir haben die Antwort hierzu gegeben in diesem Video:

    https://www.youtube.com/watch?v=9yLVy-OrsEA

    Währungsunionen sind in der Vergangenheit immer gescheitert!

    Der Euro ist für Deutschland viel zu billig und für die südlichen Länder (Griechenland, Italien, Spanien usw.) viel zu teuer.

    So viele unterschiedliche Staaten in ein Währungskorsett zu zwingen kann nicht funktionieren.

    Wir haben aktuell die historisch niedrigsten Zinsen seit 5.000 Jahren!

    Und daran wird sich so schnell auch nichts ändern.

    Denn wenn sich der Zinssatz jetzt erhöhen würde, gingen die Südstaaten morgen schon alle baden.

  29. #29
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    Der Euro schafft sich selber ab: viele Leute haben immer weniger Geld am Ende

    vom Monat übrig - so bleiben mehr Tage übrig um gut zu verhungern.

    Danke Euro - Danke EZB!


    Über ein Viertel hat keine Ersparnisse

    Die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher hat am Monatsende kein Geld mehr auf dem Konto, mehr als ein Viertel hat keinerlei Ersparnisse. Das ergab eine Umfrage der Direktbank ING in mehreren Ländern, für die in Österreich mehr als 1.000 Personen befragt wurden.

    Demnach haben 32 Prozent der Österreicherinnen keinerlei finanzielle Reserven, bei den Männern sind es 23 Prozent. Insgesamt sind es 27 Prozent der Männer und Frauen in Österreich, die keine Ersparnisse haben. In der Vorjahresbefragung Ende 2017/Anfang 2018 waren es noch 24 Prozent gewesen.

    „Die finanzielle Lage verschärft sich nicht nur in Österreich, sondern in vielen europäischen Ländern“, sagt ING-Chefökonom Carsten Brzeski.

    „Die schönen Sparquoten im Euro-Raum sollten nicht über die problematische Lage hinwegtäuschen, nämlich über die Schere zwischen Arm und Reich, die weiter auseinandergeht: Der Anteil derjenigen, die gar nicht sparen (können), steigt an. Gleichzeitig legen die, die können, noch mehr zur Seite.“

    Rücklage erst ab drei Monatseinkommen

    13 Prozent der Befragten gaben an, weniger als ein Nettomonatseinkommen (des Haushalts) an Sparreserven zu haben und stehen damit ebenso auf finanziell wackeligen Beinen. „Erst ab etwa drei Monatseinkommen kann man von einer ausreichenden Rücklage sprechen, die notfalls unerwartete dringende Ausgaben abdeckt“, so die Experten der ING.

    42 Prozent der Sparer verfügen über einen Polster zwischen ein und sechs Monatsgehältern und sind damit gut abgesichert. 13 Prozent haben ein halbes bis ein ganzes Jahresgehalt am Sparbuch und 14 Prozent sogar mehr als das Einkommen eines ganzen Jahres.

    51 Prozent der Befragten haben gegen Monatsende gelegentlich oder meist kein Geld mehr auf dem Konto.

    https://oesterreich.orf.at/stories/2972102/

  30. #30
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    Draghi klaut Sparern sieben Milliarden

    Spareinlagen seit Januar drastisch gesunken

    28.03.2019 - 21:48 Uhr

    Tagesgeld, Sparbuch & Co. werfen seit Jahren kaum noch etwas ab. Doch nun kommt es noch schlimmer!

    Seit die Inflation wieder ansteigt, verlieren Sparer unter dem Strich bares Geld. Nach Berechnungen der Comdirect Bank lag der tatsächliche Zins für Spareinlagen nach Abzug der Inflation im ersten Quartal 2019 bei minus 1,21 Prozent.

    ► Sparer verloren demnach in den ersten drei Monaten sage und schreibe 6,9 Milliarden Euro.

    „Mittlerweile dauerhaft niedrige Zinsen unterhalb der Inflation führen weiter zu einem schleichenden Wertverlust der Ersparnisse“, erläutert Comdirect-Chef Arno Walter.

    Um die zeitweise gefährlich niedrige Inflation im Euroraum anzukurbeln, haben die Währungshüter um den Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Dragi, Geld extrem günstig gemacht. Der Leitzins liegt seit geraumer Zeit auf dem Rekordtief von null Prozent. Die EZB strebt für den Euroraum mittelfristig eine Inflation von knapp unter 2,0 Prozent an – weit genug entfernt von der Nullmarke.

    Doch die Inflation in Deutschland ist im März auf den niedrigsten Stand seit knapp einem Jahr gesunken. Die Verbraucherpreise lagen um 1,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im April 2018 hatte die Rate ebenfalls bei 1,3 Prozent gelegen. Sie war im Laufe des Jahres zunächst gestiegen, bevor sie sich wieder abschwächte.

    Dauerhaft niedrige oder auf breiter Front sinkende Preise könnten Unternehmen und Verbraucher verleiten, Investitionen aufzuschieben. Das bremst die Wirtschaft.

    https://www.bild.de/geld/mein-geld/w...1916.bild.html

  31. #31
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    Crash

    Mission Geld - Am 04.04.2019 veröffentlicht

    https://youtu.be/ylCV776PnHw

    Börse, Brexit und Europäische Union: Der Crash-Professor Max Otte spricht Klartext bei der Mission Money. Welche Aktien hat der Experte momentan auf der Watchlist. Warum er den Kapitalismus sehr kritisch sieht. Warum er den Brexit dagegen positiv beurteilt und nur Unruhe und ein Knall die EU retten können. Und was er als Bundeskanzler heute noch ändern würde

    Buch von Max Otte: https://amzn.to/2FYAgjI

    Buch von Timo Baudzus "Unsere fetten Jahre sind vorbei": https://amzn.to/2HedeZ3

    https://www.youtube.com/channel/UCpv...sZFH3a_6tl_YyQ

    https://www.youtube.com/channel/UCpv...6tl_YyQ/videos

  32. #32
    Premium-Mitglied Avatar von Hasi
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  33. #33

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    Hasi es ist besser so manches Bild nicht anzuklicken!

    In den vielen Berichten wird leider Ordentlich beschrieben, was die EZB alles machen muss,
    damit die Staaten und Banken liquide bleiben. Es bringt leider wenig, wenn die Bürger hier
    wissen, dass die Fiskalpolitik vieler Staaten in Europa eine Rückzahlung der Schulden nicht
    wirklich vorsieht. Die Banken sind hier leider nur ein Bindeglied. Früher hat die Sparquote der
    Bürger ausgereicht, um die Versorgung der Märkte also auch der jeweiligen Staaten sicher-
    zustellen. Ja, sogar die Volkswirtschaften in Europa wurden noch mit dieser Sparquote
    ständig versorgt. In Europa hat sich vieles geändert und es hatte leider nicht angefangen
    mit dem Fall der Mauer in Berlin -BRD-; sondern mit der Bankenkrise in Amerika. Es scheint
    schon vergessen, dass hier hunderte Banken pleite gegangen sind.
    Betrug und Konkurs waren leider keine Seltenheit.
    Es muss hier nicht erwähnt werden am Beispiel von Wells Fargo
    wie Geschäfte in Amerika gemacht werden. Auch der Milliarden-Betrüger Maddoff ist den
    meisten Menschen in Erinnerung. Hier wurden Mosaiksteinchen bewegt, die viele Banken-
    zusammenbrüche in der Welt zur Folge hatten. Natürlich sollen hier nicht alle guten
    Banken und Firmen kriminalisiert werden.

    Leider haben die europäischen Banken bis
    heute auch eine gewaltige Schuld an dieser Situation. Sie haben sich durch die hohen
    Zinsen der amerikanischen Schuldpapiere verführen lassen und diese Papierchen lasten
    noch heute auf das europäische Finanzsystem. Ist es hier auch die Verführung der
    Europäer Güter zu produzieren und im Übermaß nach den USA zu schaffen. Die USA mit
    ihrer hohen Wirtschaftskraft können nicht mehr alle Güter aufnehmen und bezahlen. Der
    Konflikt hier besteht mit der ganzen Welt. Das Thema der toxsischen Aktiva bei den
    Banken zur Unterlegung des Eigenkapitals bleibt ein Dauerthema. Auch wenn diese nicht
    guten Papierchen in Bad-Banken ausgelagert werden, bleiben diese auch ein Problem für
    die EZB. Auch wenn die EZB dies nicht hören möchte, ist sie doch auch ein gewisser
    Schmutzlöser für die Banken. Bei Bedarf wird ständig neues Geld geschaffen "Endlos-
    schöpfung". Die USA war hier auch wieder Vorbild für schlechtes Handeln. Der Euro
    wird stabil gehalten durch die starke Wirtschaftsleistung der Europäer. Der Euro wird
    auch stabil gehalten durch den weitgehenden Verzicht der Bürger auf angemessene
    Zinsen.Selbst das Wort Inflation scheut die EZB nicht, um es den Bürgern zu verab-
    reichen und es angemessen zu verkaufen. Auch diese Inflation ist ja bekanntlich über-
    all schon einkalkuliert. Ob die Bürger auf den europäischen Haushalt oder die nationalen
    Haushalte schauen, die jeweilige Inflation wird überall gern gesehen. Das Bild vom
    europäischen Tresor scheint nicht unbedingt dazu angetan, hinter dem Tresor zu
    schauen. Eine Golddeckung wird es bestimmt für den Euro nicht geben. Die Hoffnung
    für Europa bleibt bestehen, dass die vielen produzierten Güter in Europa doch irgend-
    wie vermarktet werden können und so für gutes Bruttosozialprodukt sorgen. Die
    Hoffnung bleibt bestehen, dass die EZB noch lange Zaubereinheiten für die Bürger
    hat und damit den Euro hochhalten kann. In anderen Kontinenten sind leider die
    Sitten nicht besser. Die heutige gute Kaufkraft des Euros ist auch ein kleines Wunder,
    über das wir uns alle freuen können. Warum also den Euro schlechter reden, als dieser
    wirklich ist. Die Europäer dürfen sich nicht durch kein Land der Welt spalten lasse.

    Zerwürfnisse in der Welt, Krieg, atomare Zerstörung werden bestimmt der falsche Weg
    sein.

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