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Thema: EURO : Wann platzt der € ?

  1. #1
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    EURO : Wann platzt der € ?

    "Meuthen - Der EFDD-Europa-Talk aus Straßburg" - Folge 3: Richard Sulik & Prof. Dr. Max Otte diskutieren mit Gastgeber Prof. Dr. Jörg Meuthen die Frage: ❝Wann platzt der Euro?❞

    https://youtu.be/mj9r5Xjeid4

  2. #2
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    Deutsche bezahlen bitter für den Euro

    Die EZB hat unter der Ägide Mario Draghis mit ihrer realitätsfernen Politik ("Whatever it takes") erreicht, dass in Deutschland die Immobilien- und Aktienmärkte explodiert sind, Wohnen zum Luxus geworden ist, die Reichen noch reicher geworden sind, Sparer dank der Niedrigzinsphase und der Inflation bei mittlerweile über 2 Prozent enteignet werden, jungen Menschen die Möglichkeit einer adäquaten Altersvorsorge genommen wird und solide wirtschaftende Banken wie Volksbanken, Raiffeisenbanken und Sparkassen sukzessive zerstört werden. Fakt ist: Super Mario hat mit seinen Worten damals die Eurokrise beendet aber nicht gelöst sondern lediglich in die Zukunft verschoben und weiter aufgebläht.

    Wann werden die Eurobefürworter endlich erkennen, dass der Euro viel zu schwach für Deutschland und viel zu stark für Südeuropa ist und dass sich dieser Sachverhalt auch nicht ändern wird. Wann werden sie lernen, dass wirtschaftshistorisch bisher alle Währungsunionen gescheitert sind? Wann werden sie den teuren Fehler sich eingestehen und die Verarmung der EU-Bürger beenden? Der Europa zerstört Europa anstatt es zu einen! Wie lange ist der Deutsche Bürger noch bereit für eine zum Scheitern verurteilte Währung zu bezahlen? Wie lange können die Eurobefürworter die Bevölkerung noch über diese Tatsachen hinwegtäuschen? Brauchen wir weitere gelbe Westen in ganz Europa?

    https://www.heise.de/tp/features/Der...d-4257837.html

  3. #3
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    Italien wirft Paris Kolonial Gelüste vor

    „Heute werden so viele Afrikaner in die Migration getrieben, weil einige europäische Länder, vor allem Frankreich, nie aufgehört haben, Dutzende afrikanische Länder zu kolonisieren“, sagte Di Maio. Diese Länder seien für das Drama der Flucht und Migration im Mittelmeer verantwortlich, so Di Maio.

    Die italienische Regierung liegt bereits seit Längerem mit Frankreich im Clinch – unter anderem wegen ihrer restriktiven Einwanderungspolitik. Außerdem ist das Verhältnis angeknackst, seit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im Sommer des Vorjahres die damals neue italienische Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und Lega Nord als „populistische Lepra“ bezeichnete. Di Maio forderte daraufhin eine Entschuldigung von Macron. Dieser ging auf die Forderung jedoch nie ein.

    Für große Verärgerung in Paris sorgte, dass die Di Maio und Salvini Anfang Jänner die „Gelbwesten“-Bewegung in Frankreich aufgerufen hatten, „standhaft“ zu bleiben. Präsident Macron regiere „gegen sein Volk“, erklärten sie. Die französische Regierung hatte daraufhin „Respekt“ von dem EU-Partnerland gefordert. Die im November gestarteten „Gelbwesten“-Proteste gegen steigende Lebenshaltungskosten und soziale Ungerechtigkeit machen Macron schwer zu schaffen. An den Protestwochenenden gab es immer wieder gewaltsame Ausschreitungen.

    https://orf.at/stories/3108619/

  4. #4
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    Lockere Geldpolitik bis zum Schluss

    EZB unter Draghi

    Es wird wohl eine Premiere in der Geschichte der Europäischen Zentralbank (EZB): Mario Draghi könnte als erster EZB-Präsident das Amt verlassen, ohne je den Leitzins erhöht zu haben. Seit 2011 wurde der Zinssatz nach unten gedreht, nun liegt er schon seit knapp zwei Jahren bei null Prozent. Eine Änderung der Geldpolitik ist nicht in Sicht.

    https://orf.at/stories/3109666/

    Ergo: Lockere Geldpolitik bis zum bitteren Erbrechen, bis zum bitteren Ende - Leute, setzt lieber auf Edelmetalle, der Crash wird kommen. Die letzten beißt die plötzlich herbeigeführte Inflation ins ersparte. Alle Papierwährungen gehen auf Null und werden als Altpapier im Reisswolf verschwinden.

  5. #5
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    Jetzt kippt die Stimmung im gesamten Euro-Raum

    Das Wirtschaftsklima in der Euro-Zone ist unter die Null-Linie gesunken – zum ersten Mal seit 2014. Das liegt auch am Brexit. Doch das ist nur ein Teil der Erklärung. Für zwei Länder sieht es besonders düster aus.

    In Frankreich, Europas zweitgrößter Volkswirtschaft, belasten die Gelbwestenproteste das ohnehin abgeschwächte Wachstum. Dass im Frühjahr drei Monate lang die Bahn bestreikt worden war und im November die Raffinerien von Total, hatte der Konjunktur ebenfalls einen Dämpfer verpasst. Der Rückgang der Industrieproduktion fiel daher mit minus 1,3 Prozent sogar deutlich stärker aus, als Ökonomen erwartet hatten.

    In Italien, der viertgrößten Volkswirtschaft Europas, hatte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorquartal um 0,2 Prozent verringert. Schon in den Sommermonaten war die Wirtschaftsleistung leicht gesunken. Bei zwei Minusquartalen in Folge sprechen Ökonomen von einer technischen Rezession.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...Nullpunkt.html

  6. #6
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    Euro-Gruppe? Kritik an „geisterhafter“ Euro-Gruppe! Wer ist Euro-Gruppe?

    Sie hat sich während der Euro-Krise zu einem der einflussreichsten Gremien der EU gemausert und sitzt in Sachen Wirtschaftspolitik bis heute an den Schalthebeln: die Euro-Gruppe. Doch so mächtig sie ist, so mysteriös ist sie auch. Dass ihre Entscheidungen weitgehend hinter geschlossenen Türen getroffen werden, kritisiert nun Transparency International. Dort ortet man Geheimniskrämerei und mangelnde demokratische Kontrolle.

    Die Euro-Gruppe könne einem „fast geisterhaft“ erscheinen, schreibt Transparency in dem am Dienstag präsentierten Bericht. „Sie ist nicht in den EU-Verträgen verankert, ihre Mitglieder behaupten manchmal, keine Entscheidungen zu treffen, sie hat kein Personal und kein Hauptquartier“ – und keinen Twitter-Account. Nicht einmal Beschlüsse darf das informelle Gremium offiziell treffen.

    Und doch handle es sich bei der „mysteriösen“ Euro-Gruppe um eine „De-facto-Wirtschaftsregierung“, deren Entscheidungen Auswirkungen auf das Leben von Millionen Europäerinnen und Europäern haben – bis heute, wie der jüngste Budgetstreit zwischen der EU und Italien zeigt. Transparency kritisiert nun, dass die Arbeitsweise des Gremiums und ihre Rolle im EU-Gefüge undurchsichtig sei. Durch diese Unklarheit sei die Euro-Gruppe niemandem Rechenschaft schuldig, was wiederum Fragen ihrer Legitimität aufwerfe.

    https://orf.at/stories/3110400/

    Ergo: wie viele Millionen Euro Gage kassiert diese undemokratischer und „geisterhafter“ Euro-Gruppe´n Haufen?

  7. #7
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    Italien dreht an Eskalationsschraube: die Mutter aller Schlachten!

    Der Krach zwischen Italien und Frankreich spitzt sich zu. Frankreich hat am Donnerstag seinen Botschafter aus Rom zurückgerufen – als Reaktion auf eine Reihe „extremer Erklärungen“ Italiens. Das Fass zum Überlaufen brachte ein Treffen des italienischen Vizeregierungschefs Luigi Di Maio mit Vertretern der französischen „Gelbwesten“-Bewegung.

    Der frühere Chefstratege von US-Präsident Donald Trump, Steve Bannon, griff unterdessen Macron direkt an. Bannon sagte der französischen Zeitschrift „L’Express“, der Präsident sei ein „Hampelmann“. Die „Gelbwesten“ nannte er dagegen „eine Inspiration für die ganze Welt“. Sie kämpften im Land der Französischen Revolution „die Mutter aller Schlachten“.

    https://orf.at/stories/3110710/

    Ergo: in Bälde donnern zwischen Frankreich und Italien die Kanonen!! Und der Euro wird verschwinden...

    https://www.google.com/search?q=Fran...w=1388&bih=895


    Das haben die Italiener bis heute nicht vergessen:

    Nach den Vereinbarungen von Plombières im Juli 1858 versprach der Ministerpräsident des Königreichs Sardinien Camillo Benso von Cavour dem französischen Kaiser Napoleon III. die Abtretung von Savoyen und Nizza im Austausch für seine Unterstützung der italienischen Einigungspolitik. Der Vorschlag wurde dann durch den sardisch-französischen Bündnisvertrag vom Dezember 1858 offiziell. In diesem Vertrag wurde Sardinien die französische Hilfe und Frankreich die Übergabe von Savoyen und Nizza garantiert.

    https://upload.wikimedia.org/wikiped...%80%931870.png

    https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_Turin_(1860)


    Die Kanonen von Navarone: https://youtu.be/XjSLrNbdTZY

    https://www.google.com/search?client...n+von+Navarone

    Der wilde Haufen von Navarone (1978) Spielzeit 1,43 Std. : https://youtu.be/PsK4Q0uNSgA

    Schmeißt Deutschland aus dem Euro:

    Die Eurozone krankt am Exportweltmeister Deutschland in seiner Mitte. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat unlängst Vorschläge unterbreitet, wie mit einem Eurozonen-Budget auf eine Harmonisierung im europäischen Wirtschaftsraum hingearbeitet werden könnte. Aber Deutschland bewegt sich nur in Trippelschritten auf Macron zu. Wenn das so weiter geht, besteht die Gefahr, dass unsere europäischen Nachbarn die Geduld verlieren und Deutschland bitten, den Club zu verlassen, so wie früher die Musterschüler eine Klasse überspringen mussten. Damit es nicht so weit kommt, muss sich nicht nur die Austeritätspolitik ändern, sondern in Deutschland müssten endlich die Löhne deutlich steigen. Den deutschen Sozialdemokraten bietet das die Chance, sich aus der babylonischen Gefangenschaft neoliberalen Denkens zu verabschieden und den Kampf für soziale Gerechtigkeit mit der Rettung Europas zu verknüpfen.

    https://www.euractiv.de/section/euro...-aus-dem-euro/

    Ergo: soweit wird´es nicht kommen, weil die Deutsche Wirtschaft gerade gegen den Baum gefahren wird - der Lenker heißt Merkel!



    Pipeline „Nord Stream 2“: Paris stellt sich gegen Berlin

    Im Streit um die Erdgaspipeline „Nord Stream 2“ stellt sich Frankreich gegen Deutschland. Wie das das französische Außenministerium heute in Paris mitteilte, unterstützt Frankreich eine Änderung der EU-Richtlinie, die es der EU-Kommission ermöglichen soll, das Pipelineprojekt deutlich strenger zu regulieren. Berlin lehnt das neue Gesetz hingegen strikt ab.

    Es liefen aber noch Verhandlungen über eine mögliche Änderung des Textes, sagte ein Sprecher des Außenministeriums. Zuerst hatte die „Süddeutsche Zeitung“ über den Streit zwischen Berlin und Paris berichtet.

    https://orf.at/#/stories/3110715/


    Louis das Schlitzohr: https://youtu.be/xVPcRJh615s
    Geändert von Luis (07.02.2019 um 23:08 Uhr)

  8. #8
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    Zehn Jahre nach der Finanzkrise: Keines der Probleme gelöst!

    https://youtu.be/NKhbD-WKA6k

    Das globale Finanzsystem befindet sich in einer prekären Lage. Zehn Jahre nach dem Beinahe-Zusammenbruch von 2007/2008 ist keines der Probleme von damals gelöst. Im Gegenteil-das Spekulationscasino dreht sich nach wie vor, der Schuldenberg wächst weiter und die Risiken nehmen kontinuierlich zu. In der Krise haben die Regierungen die größten Finanzinstitute der Welt vor zehn Jahren für "too big to fail" erklärt. Unterstützt wurden sie durch die Zentralbanken, die seit 2008 riesige Geldsummen in das System gepumpt und Kredite zu immer niedrigeren Zinssätzen vergeben haben. Ergebnis dieser nie dagewesenen Geldschwemme ist ein Konstrukt – das am meisten manipulierte Finanzsystem aller Zeiten.

    https://www.youtube.com/watch?v=NKhbD-WKA6k

    Es gibt - leider - noch eine sehr effektive Methode, die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Kommt jemand drauf? Richtig: Krieg und Zerstörung. Denn was zerstört wurde muss ja dann auch wieder aufgebaut werden, was ein neu erstarktes Verlangen nach Kapital mit sich bringen würde.Und unsere lieben Freunde aus Übersee (und mit ihnen im Schlepptau auch die NATO) zündeln ja auch an allen Ecken und Enden. Es wäre für die Amis/Finanzindustrie wahrscheinlich die größte Genugtuung wenn die NATO und Russland aufeinander losgehen würden. Ein schöner dritter Weltkrieg (bloß nur weit ab vom Territorium der USA versteht sich) um dann wieder weiterzumachen als sei nichts gewesen. Die paar Millionen Tote, die bestimmt nicht aus der Oberschicht oder der Führungsebene stammen werden, mein Gott, die verkraftet der Planet schon.

    https://youtu.be/NKhbD-WKA6k

    Die Alten die ihr Geld in Sparstrümpfe und in die Matratzen gesteckt haben hatten recht.

  9. #9
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    Italien auf Konfrontationskurs - Kommt die DM?

    Italiens populistische Regierung will die Führungsriege der italienischen Zentralbank Banca d’Italia und der Börsenaufsicht Consob „komplett ausräumen“, wie Vizepremier Matteo Salvini von der rechtspopulistischen Lega-Partei im norditalienischen Vincenza sagte. Gemeinsam mit seinem Koalitionspartner Luigi di Maio, Chef der Fünf-Sterne-Partei und ebenfalls Vizepremier, kündigte Salvini an, dass die Regierung sich zur Bewältigung von Bankenkrisen künftig notfalls auch über Vorgaben der EU-Kommission hinwegsetzen werde.

    Der Vorstand der italienischen Zentralbank ist auf fünf Mandatsträger verteilt, deren Amtszeit sechs Jahre andauert und die einmalig wiedergewählt werden können. Der Chef der Notenbank, Ignazio Visco, ist erst seit 2017 im Amt, aber das Mandat des Vizedirektors Luigi Federico Signorini ist am Montag abgelaufen, und auch die Amtszeit zweier seiner Kollegen läuft bis Mai ab.

    Luigi di Maio wünscht sich nun, dass die Posten mit neuen Personen besetzt werden: „Bei der Banca d’Italia brauchen wir Diskontinuität.“ Man könne die Mandatsträger nicht in ihrem Amt bestätigen, wenn man daran denke, was in jüngster Vergangenheit vorgefallen sei, sagte er auf einer Versammlung von ehemaligen Kleinaktionären der norditalienischen Banken Popolare di Vicenza und Veneto Banca, die 2017 abgewickelt worden waren.

    Die Aktionäre hatten ihre Anteile abschreiben müssen. Die brauchbaren Vermögenswerte der Kleinbanken waren für den symbolischen Betrag von einem Euro an den Konkurrenten Intesa Sanpaolo gegangen.

    „Wir, die an die Banca Popolare di Vincenza geglaubt haben, sind an der Nase herumgeführt worden“, sagte Di Maio laut der Zeitung „Il Sole 24 Ore“ zu den Kleinaktionären: „Von der Politik, von den Kontrollinstanzen und den Banken selbst.“ Salvini stimmte auf derselben Veranstaltung in die Kritik seines Koalitionspartners ein: „Wer dafür bezahlt wird, auf die Ersparnisse der Italiener aufzupassen und diesen Job nicht erfüllt, muss ausgetauscht werden.“

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...stauschen.html

    Ergo: haben wir in Bälde die Deutsche Mark wieder zu Händen und Italien die Lire?

  10. #10
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    „Dann wäre es für Deutschland Zeit, den Euro aufzugeben“

    Rutscht die Wirtschaft weiter ab, hat die EZB ein Problem. Denn sie kann nicht mit Zinssenkungen reagieren. IWF-Experten schlagen nun eine Lösung vor – die einer Enteignung von Bargeldbesitzern gleich käme. Deutsche Ökonomen reagieren entsetzt.

    Man kann die Pferde zur Tränke führen, saufen müssen sie selber“: Karl Schiller, der große Wirtschafts- und Finanzpolitiker, soll das gesagt haben, vor mehr als 50 Jahren. Der Sozialdemokrat beschrieb damit die Grenzen der Geldpolitik: Eine Zentralbank kann ihre Kredite zwar über ihre Zinspolitik billig machen. Ob die Geschäftsbanken das angebotene Geld aber auch annehmen, ist eine andere Sache. Eine lockere Geldpolitik, heißt das, kann wirksam sein, um einen Konjunkturabschwung aufzufangen. Sicher aber ist das nicht.

    Wenn nun wirklich die Wirtschaft in Deutschland und dem Rest der Euro-Zone in Richtung Rezession rutschen sollte, dann könnte die Europäische Zentralbank abermals vor diesem Problem stehen. Und ein zweites käme hinzu: Beim zentralen, klassischen Instrument der Geldpolitik, der Steuerung des Leitzinses, ist der Spielraum des EZB-Chefs und vielen anderen Währungshütern im aktuellen Zyklus kleiner denn je.

    Eine Lösung wäre es, Bargeld abzuschaffen und vollständig auf elektronische Zahlungssysteme zu setzen – was in vielen Ländern wenig praktikabel wäre und zudem höchst unpopulär. Stattdessen könnte man die Geldmenge aber auch in zwei Parallelwährungen unterteilen, argumentieren nun Agarwal und Krogstrup. Zwischen der einen Währung (bestehend aus Bargeld) und der anderen (bestehend aus Sicht- und Spareinlagen) würde es einen Umtauschkurs geben.

    Dieser Umtauschkurs kann dann mit der Zeit verändert werden, damit das Halten von Bargeld jederzeit so attraktiv ist wie Einzahlungen bei der Bank. Bei einem Negativzins von minus fünf Prozent zum Beispiel würde dann Bargeld pro Jahr um eben jene fünf Prozent gegenüber den Einlagen abgewertet. Beide Parallelwährungen verlören also gleich viel an Wert. Unter dem Strich, so Agarwal und Krogstrup, könnten auf diese Weise „stark negative Zinsen eine realisierbare Option werden“. Zentralbanken würden „komplett befreit“ von ihrem Dilemma.

    Allerdings haben Fachleute wie Jörg Krämer Zweifel, dass negative Zinsen überhaupt helfen. „Sie sorgen nämlich für extrem niedrige Anleiherenditen, sodass die Menschen immer mehr Probleme mit ihrer Altersvorsorge bekommen“, sagt der Chefvolkswirt der Commerzbank. „Fehlen auf Dauer die Zinseinnahmen, könnten die Bürger gezwungen sein, ihren Konsum zurückzufahren, um so mehr für das Alter zu sparen.“ Die Folge: weniger Wachstum statt mehr.

    Das Parallelwährungsmodell wäre „die lange befürchtete Währungsreform, bei der die Bargeldbestände entwertet werden“, sagt Hans-Werner Sinn. „In Deutschland wird besonders viel Bargeld gehalten, weil die viele Liquidität, die die EZB geschaffen hat, hierhin überwiesen wurde, um Immobilien, Aktien und Firmen zu kaufen.

    Damit ist auch schon klar, wer hier geschröpft werden soll.“

    Deutschland habe „durch die niedrigen Zinsen schon etwa 700 Milliarden Euro verloren“, so Sinn,

    das Bargeld aber habe „der Ausbeutung der Sparer noch eine Grenze gesetzt, weil es eine Zinsuntergrenze von null implizierte. Man arbeitet nun aber in Washington offenbar fieberhaft daran, auch diese Grenze zu schleifen.“


    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...tionieren.html


    Ergo: Die US-Finanzverbrecher bekommen den Hals nicht voll genug und wollen immer MEER GELD bei den Deutschen Rauben - der IWF ist eine verkommene US-Räuberbande....wer kann diese US-Ganoven stoppen?
    Und was den USA an Geld fehlt, holt man sich beim Deutschlands Sparer einfach ab:

    Schuldenberg der USA: Durch diese Billion wird Amerika zur Gefahr für die Welt
    https://www.welt.de/img/wirtschaft/m...ung-pd-jpg.jpg
    Seit Donald Trump im Amt ist, wächst der amerikanische Schuldenberg noch schneller. Jetzt wird eine neue Schallgrenze durchbrochen. Die Dimensionen sind inzwischen so gewaltig, dass die Situation allmählich außer Kontrolle gerät.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...en-Rekord.html

  11. #11
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    Schweiz: Bricht die Italien-Krise der SNB das Genick? Wegen Euro bald pleite?

    Rund 700 Milliarden „Geld aus dem Nichts“ hat Jordan nun schon gedruckt. Will heissen: Die SNB hat für jeden Bewohner und jede Bewohnerin der Schweiz rund 100’000 Franken Schulden gemacht. Tendenz steigend.

    Anstatt Euros in die Euro-Stärke hinein zu verkaufen, kauft die SNB immer noch mehr Euro. Noch mehr. Noch mehr. Jedes Fenster zum Ausstieg lässt sie ungenutzt. Die SNB verpasst jede Gelegenheit. Mutwillig. Der Euro ist nun drei Jahre gestiegen. Aber die SNB hat nicht verkauft – sie hat stets dazugekauft.

    Seit Anfang 2015, unmittelbar vor Aufgabe des Mindestkurses bis heute, hat die SNB ihre Devisenanlagen um weitere fast 300 Milliarden, von rund 500 auf fast 800 Milliarden, oder um fast 60 Prozent aufgestockt. Das momentane Resultat lautet, dass der Euro jetzt wieder 5 Rappen unter dem damaligen Mindestkurs liegt.

    Wenn das so weitergeht und die SNB jedes Jahr für rund 100 Milliarden Devisen kauft, lässt sich einfach ausrechnen, wohin die Reise führt:

    In zwei Jahren besitzen wir eine Billion Devisen. Nach weiteren 10 Jahren 2 Billionen.
    Der Euro notiert dann vielleicht noch bei eins zu eins. Verlust der SNB: Zwischen 200 und 400 Milliarden.

    Das Eigenkapital der SNB ist dann weg. Die SNB ist Konkurs – genauso wie ihre grössten Geldgeber, die UBS, die CS und die Kantonalbanken.

    https://insideparadeplatz.ch/2018/05...nb-das-genick/



    Wegen Frankenaufwertung : Milliardenverlust für Schweizer Notenbank

    Die Aufwertung des Frankens hat der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im dritten Quartal einen Milliardenverlust beschert. Von Juli bis September stand unter dem Strich ein Minus von 12,94 Milliarden Franken, wie die Bank am Mittwoch mitteilte. Seit Jahresbeginn steht ein Verlust von 7,83 Milliarden Franken zu Buche.

    Grund dafür war zum einen der Wertgewinn des „sicheren Hafens“ Franken im Vergleich zu Euro und Dollar wegen des Streits um das italienische Staatsbudget und den Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China. Dadurch ist das Devisenportfolio der SNB bei der Umrechnung in Franken weniger wert. Der Verlust aus den Fremdwährungspositionen belief sich auf insgesamt 5,3 Milliarden Franken.

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-15866352.html


    Wilde Spekulationen um die Schweizer Notenbank

    Nach einem fulminanten Aufstieg ist der Aktienkurs der Schweizer Nationalbank binnen weniger Tage stark gefallen. Was und wer steckt dahinter?

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) gehört zu der Handvoll Notenbanken in der Welt, die an der Börse notiert sind. Dort fristete die SNB-Aktie, die nach Einschätzung der Nationalbank eher mit einer Staatsanleihe als mit einem echten Beteiligungspapier vergleichbar ist, über viele Jahre ein Mauerblümchendasein. Der Kurs dümpelte meist um die Marke von 1000 Franken herum. Doch im Herbst 2016 verdoppelte sich der Aktienpreis. Und das war erst der Anfang einer spektakulären Rally: Im April dieses Jahres kletterte der Kurs auf 8500 Franken. Danach ging es allerdings wieder flink bergab. Doch der größte Rückschlag erfolgte in den vergangenen Tagen. Binnen einer Woche verlor die Aktie mehr als ein Viertel ihres Wertes. Am Freitag lag der Kurs mit 4200 Franken nur noch leicht oberhalb des Stands vom Jahresanfang.

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-15953887.html


    Ergo: Was wird passieren, wenn die Schweizer Nationalbank, die ein-gesammelten Euro-Billionen auf die Märkte wirft?

    https://www.google.com/search?client...iz.B0vp-CrmGrc

  12. #12
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    Das Vertrauen in Geld und Staat könnte vollkommen verloren gehen

    Das Thema „Bargeldabschaffung“ macht gerade wieder die Runde, wobei die Diskussion zwei Dimensionen hat. Einerseits schreitet die Digitalisierung voran. Bargeldloses Bezahlen ist sicher und bequem. In Schweden gehen viele Menschen bereits ohne Geldbörse aus dem Haus. Manche träumen bereits vom Bezahlen mit einem implantierten Chip. Auch im Euro-Raum nehmen elektronische Bezahlvorgänge stetig zu, selbst wenn Bartransaktionen nach Aussagen der Bundesbank immer noch schneller und günstiger sind.

    Auf der anderen Seite soll Bargeld unter Zwang verschwinden. Die Europäische Zentralbank (EZB) unter Mario Draghi hat den 500-Euro-Schein mit Schwarzarbeit, Geldwäsche und Terror in Verbindung gebracht, weshalb die lila Note seit Kurzem aus dem Verkehr gezogen wird. Seit 2014 werden die Einlagen der Geschäftsbanken bei der EZB negativ verzinst, sodass manche Banken von wohlhabenden Kunden Minuszinsen und von vielen Kunden höhere Gebühren fordern. Für die nahende Rezession sind noch deutlich höhere negative Zinsen avisiert. Das geht aber nur, wenn Bargeld abgeschafft ist oder automatisch an Wert verliert. Sonst würden die Bankeinlagen einfach in Bares getauscht.

    Für eine solche zwangsweise Entwertung haben jüngst Autoren des Internationalen Währungsfonds (IWF) einen Vorschlag gemacht. Die Ökonomen Ruchir Agarwal und Signe Krogstrup schlagen vor, die Geldmenge in zwei Parallelwährungen zu unterteilen. Zwischen der einen Währung (bestehend aus Bargeld) und der anderen (bestehend aus Sicht- und Spareinlagen) würde es einen Umtauschkurs geben.

    Die Bargeldliebe der Euro-Bürger steht dem jedoch im Weg. Im Gegensatz zu den Schweden fragen die Bürger der Währungsunion mehr statt weniger Euro-Noten nach. Dazu muss man wissen, dass die Bargeldmenge für Zentralbanken ein „autonomer Faktor“ ist, der nicht direkt von ihnen bestimmt wird. Zentralbanken stellen so viel Bargeld zur Verfügung, wie die Bürger an den Schaltern und Bankautomaten für ihre täglichen Transaktionen oder für die Wertaufbewahrung nachfragen.

    Die Bargeldmenge im Euro-Raum steigt

    In Schweden ist der Bargeldumlauf im Verhältnis zum Sozialprodukt von rund 16 Prozent im Jahr 2001 auf zuletzt fünf Prozent gefallen. Das entspricht der Annahme, dass Bargeld eine Last ist, zum Beispiel weil es täglich herumgetragen oder im Safe gesichert werden muss. Hingegen hat sich im Euro-Raum seit der Einführung der Gemeinschaftswährung im Januar 2001 die umlaufende Bargeldmenge von 4,5 Prozent des Sozialprodukts auf heute knapp zehn Prozent mehr als verdoppelt. Insbesondere die Nachfrage nach 500-Euro-Scheinen ist angestiegen. Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben.

    Für den Euro erhoffte man sich eine wachsende internationale Bedeutung. Eine internationale Währung wird gerne im Ausland gehalten, weil sie im Vergleich zur nationalen und anderen internationalen Währungen besonders stabil ist. So zirkulieren beispielsweise viele Dollar-Noten in Entwicklungsländern. Eine solche Entwicklung ist beim Euro jedoch ausgeblieben. Der jüngste EZB-Bericht zur internationalen Rolle des Euro sieht seine internationale Bedeutung als rückläufig an und inzwischen auf einem historischen Tief.

    Ein weiterer Grund könnte der Vertrauensverlust in Banken sein. Im Verlauf der europäischen Finanzkrise wankten viele europäische Geldhäuser, sodass die Kunden erwogen, ihre Einlagen abzuziehen. In Falle eines solchen „Bank-runs“ ist mehr Bargeld nötig. In Griechenland wurde deshalb im Jahr 2015 das Bargeld an den Automaten zeitweise rationiert. Die deutsche Kanzlerin sah sich am 5. Oktober 2008 genötigt, die Sicherheit der Ersparnisse zu garantieren. Allerdings ist im Euro-Gebiet nicht nur die Bargeldmenge, sondern sind auch die Einlagen bei den Banken stark angestiegen. Von einer generellen Flucht ins Bargeld kann also nicht gesprochen werden.

    Die Bilanz der EZB ist aufgebläht

    Eine naheliegende Erklärung für den Anstieg der Bargeldmenge ist, dass die EZB einfach viel mehr Geld in Umlauf gebracht hat. Der Leitzins ist von 4,75 Prozent im Oktober 2000 auf heute null Prozent gefallen. Die Bilanz der EZB wurde vor allem durch umfangreiche Ankäufe von Staatsanleihen von zehn Prozent des Sozialprodukts (2001) auf heute über 40 Prozent aufgebläht. Die realen Einlagenzinsen sind schon lange negativ. Verschleppte Reformen und hohe Schuldenstände vieler Euro-Staaten (insbesondere Italiens) unterhöhlen das Vertrauen in die gemeinsame Währung und die Unabhängigkeit der EZB.

    Früher hätte eine solche Situation zu mehr Inflation geführt. Das ist heute nicht der Fall. Die Bürger halten aber ihre Ersparnisse sowohl vermehrt in Bargeld als auch in kurzfristigen Bankeinlagen, während langfristige Termineinlagen tendenziell abnehmen. Das kann als Zeichen für ein schwindendes Vertrauen in die Tragfähigkeit des Geldsystems gesehen werden.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...den-Staat.html


    Hans-Werner Sinn, der langjährige Präsident des Münchner ifo-Instituts, sieht die IWF-Ideen mit großer Skepsis
    Hans-Werner Sinn: „Dann wäre es für Deutschland Zeit, den Euro aufzugeben“

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...tionieren.html


    Italien und das Gold :

    https://www.boersenforum.de/showthre...n-und-das-Gold

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