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Thema: EURO : Wann platzt der € ?

  1. #133

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    Euro -Wie stehen die Valuten zueinander?-

    Der Außenhandelswert einer Währung kann auch darüber entscheiden, wie die Export-
    chancen der Länder sind. Gerade im Streit zwischen den USA und dem Rest der Welt
    geht es sich bei der Lösung der Handelsüberschüsse und dem Defizit der USA mit dem
    Rest der Welt darum, dass die USA eben nicht mehr alle Handelsströme der restlichen
    Welt aufnehmen möchte.

    Bisher steht hier berechtigt die BRD in der Kritik. Hier wurde im Jahre 2019 der höchste
    Leistungsbilanzüberschuß in der Welt erzielt.

    Die USA hätten lieber einen viel stärkeren Euro, dass eben die Handelsströme von
    Europa nach den USA so stärker gebremst würden. Die BRD steht hier in einer starken
    Pflicht zu den USA. Die USA mahnt an, dass die Pflicht zu höheren Verteidigungsaus-
    gaben besteht und eingehalten werden muss. Meine Person würde hier eine andere
    Lösung vorziehen.

    Die USA hätten genügend Möglichkeiten durch die großen Ölgesellschaften der USA
    in die BRD und nach Europa zu liefern. Die Spottmärkte in Rotterdam, Antwerpen,
    Wilhelmshafen und Hamburg haben hier immer Kapazitäten für Lieferungen aus den
    USA bereitstehen. Wo eine Wille ist, könnte es viele Wege geben.

    Der Euro sollte wirklich in seiner wahren Stärke publiziert werden. Gerade in der
    BRD könnte der EURO fast mit Gold unterlegt werden. Wenn sich die wahre Stärke
    des Euros im Außenwert zeigen würde, wäre dies nicht gut für den Handel Europa
    mit dem Rest der Welt.

    Die EZB versucht mit vielen Mitteln ein wenig Inflation zu erzeugen, damit die
    deflationären Tendenzen nicht sichtbar sind.


  2. #134

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    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen



    Der Euro sollte wirklich in seiner wahren Stärke publiziert werden. Gerade in der
    BRD könnte der EURO fast mit Gold unterlegt werden. Wenn sich die wahre Stärke
    des Euros im Außenwert zeigen würde, wäre dies nicht gut für den Handel Europa
    mit dem Rest der Welt.

    Die EZB versucht mit vielen Mitteln ein wenig Inflation zu erzeugen, damit die
    deflationären Tendenzen nicht sichtbar sind.
    Richtig Deutschland profitiert von einem schwachen Euro der ist schwach wegen der "Südländer" von DumpfSchrillKreisch AfD in Fremdauftrag propagierte Rückkehr zu nationalen Währungen wäre katastrophal für Exportnation Deutschland

  3. #135
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    Viel Rot ist Euro tot - Euro Abwertung: wann haut Trump auf den Tisch?

    da legt selbst der Russische Rubel zu...

    https://tv.rbc.ru/?utm_source=topline

    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    Richtig Deutschland profitiert von einem schwachen Euro der ist schwach wegen der "Südländer" von DumpfSchrillKreisch AfD in Fremdauftrag propagierte Rückkehr zu nationalen Währungen wäre katastrophal für Exportnation Deutschland

    https://www.ariva.de/devisen/


    Devisen: Euro fällt auf neues Viermonatstief - Dienstag, 11.02.2020 13:50 von dpa-AFX - Aufrufe: 179

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Dienstag leicht gesunken und hat einen neuen Tiefstand seit etwa vier Monaten erreicht. Am Mittag wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,0915 US-Dollar gehandelt, nachdem sie am Morgen auf 1,0906 Dollar (Dollarkurs) gefallen war. Das war der tiefste Stand seit Anfang Oktober. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,0951 Dollar festgesetzt.

    https://www.ariva.de/news/devisen-eu...tstief-8166671


    Britische Pfund Sterling wertet laufend auf - genau so habe ich mir das vorgestellt: Spekulanten treiben das Pfund in die Höhe.

    https://www.google.de/search?q=briti...w=1920&bih=952


    Banken geben ungültige Pfund-Noten heraus

    Seit dem 1. März 2018 sind die alten 10-Pfund-Noten in England nicht mehr gültig. Schweizer Banken geben dennoch vereinzelt solche heraus.

    Eine Bernerin ist Anfang April nach England gereist. Damit sie dort nicht mit leerem Portemonnaie ankommt, hat sie in einer Filiale der Berner Kantonalbank Britische Pfund geholt. Sie erhielt zwanzig 10-Pfund-Scheine. Doch zehn davon waren unbrauchbar: In England wird derzeit auf neue Münzen und Noten umgestellt. Seit dem 1. März 2018 kann nicht mehr mit alten 10-Pfund-Noten bezahlt werden.

    https://www.20min.ch/schweiz/news/st...Noten-15950927


    Britische Pfundnoten - noch gültig?
    Wer kennt das nicht, man war schon einmal in England, hat noch alte Britische Pfundnoten und Pfund-Münzen vom letzten London-Urlaub im Schrank und möchte sie gern dem Enkel oder Kind als Taschengeld auf die Jugendreise nach London oder Schülersprachreise nach England mitgeben. Oftmals liegen zwischen einem zweiten Besuch ins Reiseland oder der Mitgabe von übrig gebliebener Währung mehrere Jahre.

    Britische Pfundnoten bitte prüfen
    Wer noch ältere Münzen und Banknoten in seinem Besitz hat, sollte diese bitte auf Aktualität prüfen, da sie ungültig werden bzw. bereits ungültig sind.

    Britische Pfundnoten - 1 Pfund-Münze:
    Die „alte“ 1 Pfund-Münze hat bereits ihre Gültigkeit am 16. Oktober 2017 verloren. Sie wurde durch eine neue 1 Pfund-Münze ersetzt, welche eine Abbildung von Königin Elizabeth II. aufweist. Laut britischem Finanzministerium zählt sie zu den sichersten Münzen auf der Welt. Traurig nur, dass ca. 350 Millionen alte Pfundmünzen noch in Haushalten umherschwirren. Die neue 12-eckige 1-Pfund-Münze wurde am 28. März in Umlauf gebracht und ersetzte die seit 1983 im Umlauf befindliche bekannte runde 1-Pfund-Münze (Bild 1). Auf Ihrer Jugendreise oder Schülersprachreise nach England sollten nun alle Münzhandhabungsgeräte wie Automaten, Schließfächer für Freizeitzentren, Supermarktwagen und Self-Service-Checkouts die neuen 1 Pfund-Münzen akzeptieren.

    https://www.zebra-tours.de/britische...ie-lange-noch/

    Auch die Raiffeisenbanken geben ab dem Erscheinungsdatum nur noch die neuen Notenserien heraus, wie Sprecher Dominik Chiavi erklärt. Die Rücknahme ist jedoch noch möglich:

    Sämtliche Noten aller Serien seit der Gründung der Bank of England 1694 können bei den Raiffeisenbanken ohne Ablauffrist eingereicht werden.

    Sie werden zum normalen Noten-Ankaufkurs abgerechnet», so Chiavi.

  4. #136
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    Pfund wertet heute richtig auf...

    https://www.ariva.de/chart/images/ch...0x420~Uweek~W1


    Mensch vladimirbush,

    deine Pfund Prognose war für den Mülleimer.

  5. #137

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    Das Verhältnis Pfund zum Euro und US-Dollar

    Eigentlich gab es die Diskussion, wie entwickelt sich das Pfund nach dem Brexit zum
    Euro. Von vielen Akteuren des Empire wird sicherlich ein starkes Pfund gewünscht. Selbst
    viele Teilnehmer hatten vorausgesagt, dass das Pfund nach dem Brexit stark ansteigt.

    Jetzt Klartext gesprochen: Eine starke Währung gegen andere Weltvaluten muss nicht
    unbedingt Vorteile haben. GB ist auch eine Nation, die auf den Export angewiesen ist.
    Logisch ist hier, dass ein zu starkes Pfund im Wettbewerb Nachteile bekommt. GB lebt
    ja nicht nur vom Öl und Gasexport. Hier würde so gesehen ein Vorteil entstehen. Leider
    wird ja in US-Dollar abgerechnet. Von daher geht der jetzige Kurs in Richtung hohe
    Arbeitslosigkeit mittelfristig also zu Lasten der Menschen in Briten. Auf der Einkaufsseite
    wäre hier natürlich auch ein Vorteil zu sehen. Die Sachlage scheint nicht wirklich ein-
    fach zu sein und selbst Ökonomen sind sich hier nicht einig. Das Commonwealth ist in
    Währungssicht noch komplizierter; da hier die meisten Staaten bereits eigene Währungen
    haben. Ein starkes Pfund kann hier unter Umständen günstig einkaufen. Dies würde in
    günstigen Fällen großen Handelsfirmen zu Gute kommen. Nur leider hat das produzierende
    Gewerbe von dieser Pfundstärke wenig. Übrigens sind die Briten nicht angetreten beim
    Brexit den Euro kaputt zu machen. Es waren in Briten 50 % der Menschen, die meinten
    die Eurozone -hier EU- wäre nicht gut für Briten. Diese Meinung muss nicht richtig sein.
    Die Briten durften auch bei der Zugehörigkeit zur EU bekanntlich ihre Währung Pfund
    behalten. Also Pfund und Euro haben sich nicht wirklich weh getan. Hier muss zukünftig
    leider auch gesehen, dass aufgrund von Wettbewerbsnachteilen große Industriefirmen
    vom Kontinent GB verlassen müssen aufgrund der starken Währung, weil sie hierdurch
    keine Exportchancen mehr haben. Also, es ist davon auszugehen, dass sich Pfund und
    Euro auch in der Zukunft nicht weh tun wollen. Die Gefahr, dass die vielen Hedge-Fonds
    in Briten jetzt losgelöst von der EU nicht immer Gutes machen, besteht leider. Auch
    hier sollte gelten, dass in Briten, USA und EU-Europa Steuerehrlichkeit und Steuer-
    schlupflöcher geschlossen werden. Auch die Überfälle der Heuschrecken kommen
    leider den Menschen in Briten nicht zu Gute.

    Die Eurozone will bekanntlich mit dem Rest der Welt gute Geschäfte machen. Nur so
    ist auf dem Kontinent langfristig eine Vollbeschäftigung gesichert. Die Eurostärke
    wird auch durch die hohe Produktionsleistung und den Dienstleistungssektor gesichert.
    Die BRD wird in der Zukunft nicht mehr alleine hier Lokomotive sein. Länder wie
    Frankreich, Niederlande, Spanien, Italien haben längst in der Produktionsleistung
    zu der BRD aufgeschlossen oder die BRD bereits überholt. Auch hier gilt, nur das
    gemeinsame Arbeiten der Staaten in der EU, macht die Mitgliedstaaten und den
    Euro stark. Auch Länder mit einer schwächeren Wirtschaftsleistung und Schwächen
    in der Vergangenheit sind für die Eurozone wichtig.

    Über die Stärke des Euros muss wirklich nicht mehr diskutiert werden. Die EZB tut
    zur Zeit alles, damit der Euro an Stärke verliert, damit der Export weiterhin gute
    Chancen hat. Also, die jetzigen Abläufe der Valuten zueinander haben nicht mit
    einer Schwäche des Euros zu tun. Die Menschen haben auch ein Anrecht auf die
    angestrebte Vollbeschäftigung weltweit und in der EU.

  6. #138
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    Die unheimliche Stärke des Dollar - 14.02.2020 - 19:39 Uhr

    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Über die Stärke des Euros muss wirklich nicht mehr diskutiert werden. Die EZB tut
    zur Zeit alles, damit der Euro an Stärke verliert, damit der Export weiterhin gute
    Chancen hat. Also, die jetzigen der Valuten zueinander haben nicht mit
    einer Schwäche des Euros zu tun. Die Menschen haben auch ein Anrecht auf die
    angestrebte Vollbeschäftigung weltweit und in der EU.

    HuppertzR,
    das ist reines Wunschdenken von dir:
    sollte der Euro so richtig abrotzen, wird Trump zu üblen Maßnahmen greifen, und der dt. Wirtschaft den Todesstoß verpassen. Dann ist Ende mit Merkel GroKo Euro & EU - in der Not - denkt jedes Europa Land an sich - dann wird der Euro mausetot sein – und schon wieder hat Deutschland ein Krieg verloren – den des Euro-Krieg.
    Die Scholz Steuermilliarden fließen - ausnahmslos - in den totalen Euro-Krieg - der Euro Krieg verlangt nach immer mehr Steuermilliarden der nach den Sparguthaben greift und vernichten wird. Alle dt. Finanzminister unterstützten - mit unseren Steuergeldern - den totalen Euro-Krieg.

    Mehr: Euro fällt auf neues Tief : https://www.handelsblatt.com/finanze.../25546086.html

    https://www.google.de/search?q=Euro-...hrome&ie=UTF-8

    Satanella : https://youtu.be/kWYKImAE1tY



    Die unheimliche Stärke des Dollar

    Viele hatten einen schwächeren Dollar in diesem Jahr erwartet. Doch er steigt und steigt. Analysten warnen vor den Risiken des Höhenflugs.

    Frankfurt Eine beliebte Erfolgsformel am Kapitalmarkt lautet: The Trend is your friend, der Trend ist dein Freund. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der US-Dollar. Er hat bereits 2018 und 2019 im Vergleich zu anderen wichtigen Währungen zum Teil deutlich zugelegt.

    Obwohl viele Analysten für dieses Jahr eher skeptischer sind, steigt und steigt er. Diese Woche erreichte der Dollar im Vergleich zum Euro den höchsten Stand seit 2017.

    Er profitiert unter anderem von der robusten Wirtschaft in den USA und der Konjunkturschwäche in Europa. Aber auch von vergleichsweise hohen Zinsen in den USA und der Unsicherheit um Sars-CoV-2, die dazu führt, dass Anleger Risiken meiden. Aus Sicht von Analysten birgt der aktuelle Höhenflug jedoch Risiken.

    Commerzbank-Devisenexperte Ulrich Leuchtmann warnt in einem aktuellen Kommentar vor einer spekulativen Blase. „Anleger sollten sich der Gefahr bewusst sein, dass es, wenn die Party mal vorbei ist, schnell in die andere Richtung gehen kann“, schreibt er.

    Aktuell profitiert der Dollar unter anderem von der Nervosität rund um Sars-CoV-2. In Zeiten hoher Unsicherheit meiden Investoren Risiken und bringen ihr Kapital in sogenannte sichere Häfen, die als besonders risikoarm gelten. Dazu zählt am Devisenmarkt neben dem japanischen Yen und dem Schweizer Franken auch der US-Dollar. Dieser hat jedoch auch in Phasen zugelegt, in denen die Furcht vor Sars-CoV-2 an den Märkten eher abgenommen hat.

    Einen Grund für den Aufwärtstrend beim Dollar sieht Leuchtmann in der aktuell sehr geringen Schwankungsintensität des Wechselkurses zum Euro. Dies führt dazu, dass sich die Zinsdifferenzen zwischen dem Euro-Raum und den USA stärker bemerkbar machen. Im Euro-Raum liegt der derzeit entscheidende Einlagezins bei minus 0,5 Prozent – in den USA dagegen ist der Leitzins zwischen 1,5 und 1,75 Prozent festgelegt.

    Dadurch wird eine besondere Form von Währungsgeschäften attraktiver: sogenannte Carry-Trades. Dabei verschulden sich Investoren in einem Währungsraum, wo die Zinsen niedrig sind, und legen das Kapital dort an, wo sie höher sind. Solche Geschäfte funktionieren dann am besten, wenn die Währung, in der man sich verschuldet, abwertet und keinen allzu großen Schwankungen unterliegt. Auch für Unternehmen aus anderen Währungsräumen wie den USA ist es derzeit attraktiv, sich in Euro zu verschulden. Wenn sie sich in Euro verschulden und das Kapital in andere Währungsräume verschieben, schwächt das tendenziell den Euro-Kurs und stärkt den Dollar.

    Ein weiterer wichtiger Grund für die aktuelle Schwäche des Euros sind schlechte Konjunkturdaten für den Euro-Raum. So erlitt die Industrieproduktion in Deutschland nach neuen Zahlen im Dezember 2019 den stärksten Einbruch seit der Finanzkrise. Auch in anderen Euro-Ländern wie etwa Italien war der Rückgang beträchtlich. Ohnehin gehen die Prognosen für dieses Jahr nur von einem sehr geringen Wachstum im Euro-Raum aus. Dadurch ist der Währungsraum besonders anfällig für wirtschaftliche Schocks wie aktuell Sars-CoV-2. Dagegen hängt die US-Wirtschaft viel weniger vom Export ab und zeigt sich daher robuster.

    Euro-Schwäche bedingt die Dollar-Stärke

    Bayern-LB Devisenexperte Manuel Andersch führt die aktuelle Dollar-Stärke daher vor allem auf die Konjunktursorgen im Euro-Raum zurück. „Die Stärke des Dollars hängt auch mit der Schwäche des Euros zusammen“, sagt er. Schwächt sich die Konjunktur in Europa wegen der Folgen des grassierenden Virus noch stärker ab, könnte der Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB) zunehmen, geldpolitisch noch einmal nachzulegen.

    Zwar sind die Hürden dafür hoch, aber allein die Spekulation darüber reicht, um den Euro-Kurs zu schwächen. Sinken die Zinsen im Euro-Raum noch weiter, würde es für internationale Investoren attraktiver, ihr Kapital in anderen Währungsräumen zu investieren – was tendenziell den Euro schwächt und den Dollar stärkt.

    Andersch verweist zudem auch auf charttechnische Gründe für die Dollar-Stärke. Anhänger dieser Lehre versuchen mehr oder weniger mit dem Geodreieck künftige Kursentwicklungen vorherzusagen – und liegen damit oft gar nicht weit daneben. Sie orientieren sich an bestimmten Signalmarken. Eine solche Marke hat der Dollar in dieser Woche überschritten, als er über den alten Höchststand im September gestiegen ist. „Damit ist ein wichtiger Widerstand gefallen“, sagt Andersch. „Man kann diskutieren, wie sinnvoll die Charttechnik ist, aber viele Händler orientieren sich daran.“

    Risiko Trump

    Trotz des aktuellen Aufwärtstrends warnt auch Andersch vor den längerfristigen Risiken für den Dollar. Er fürchtet, dass die US-Regierung angesichts des starken Dollars einschreitet. „Der Markt unterschätzt aktuell das Risiko, dass die Trump-Regierung den Dollar schwächen könnte“, sagt Andersch. Ähnlich äußert sich auch der Devisenstratege der US-Großbank Citi, Ebrahim Rahbari. „Wir erwarten, dass die US-Regierung auf die weitere Dollar-Stärke achtet“, schreibt er in einem Kommentar.

    US-Präsident Donald Trump hat sich mehrfach für einen schwächeren Dollar ausgesprochen. Bislang hat er damit noch nicht viel bewirkt. Seine Versuche scheiterten vor allem daran, dass sich die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) von ihm nicht in die Geldpolitik hineinreden lässt. Zuletzt hat die US-Regierung jedoch versucht, sich anderweitig Spielraum zu verschaffen. Sie hat ein Gesetz finalisiert, das es ihr erlaubt, Strafzölle gegen Staaten zu verhängen, denen sie vorwirft, ihre Währung zu manipulieren. „Die US-Regierung könnte eine Vielzahl von Instrumenten nutzen, um mit Zöllen zu reagieren“, schreibt Rahbari.

    Zudem könnte Trump seinen Einfluss auf die Notenbank deutlich verstärken, wenn er bei den US-Wahlen im November im Amt bestätigt wird. In diesem Fall könnte er über Personalentscheidungen Einfluss auf die Fed nehmen. Seine Bereitschaft dazu hat er zuletzt unterstrichen, zum Beispiel indem er mit Judy Shelton eine Kandidatin für das Führungsgremium der Fed vorgeschlagen hat, die ihm politisch sehr nahesteht.

    Shelton war eine Anhängerin des Goldstandards, also des Vorschlags, den Dollar ans Gold zu binden. Inzwischen setzt sie sich für besonders niedrige Zinsen ein. Knapp ein Jahr nach den Wahlen in den USA läuft die Amtszeit des bisherigen US-Notenbankchefs Jerome Powell aus. Trump könnte einen Nachfolger bestimmen, der bereit ist, die von ihm gewünschte Geldpolitik umzusetzen – und so den Dollar schwächen.

    Hinzu kommt außerdem, dass die US-Notenbank seit Ende vergangenen Jahres wieder für monatlich 60 Milliarden US-Dollar Anleihen kauft – nachdem sie zeitweise ihren Bestand an Anleihen sogar abgebaut hatte. Die Fed führt dafür zwar keine geldpolitischen Gründe an. Anders als nach der Finanzkrise geht es ihr nicht darum, die Wirtschaft anzukurbeln. Damals hatte sie vor allem langlaufende Papiere gekauft, um die langfristigen Zinsen zu senken und so das Wachstum zu stützen.

    Bei den aktuellen Käufen betont die Fed, dass diese rein technischer Natur seien, um Liquiditätsengpässe am Geldmarkt zu vermeiden. Die Wirkung ist aus Sicht von Ökonomen aber dennoch ähnlich. Die Fed weitet ihre Bilanz aus und bringt Dollars auf den Markt, wodurch das Angebot steigt. Tendenziell spricht auch das gegen einen stärkeren Dollar – zumindest, wenn die Fed ihre Käufe fortsetzt.

    Strukturelle Schwächen

    Neben politischen Faktoren und der Geldpolitik sprechen auch fundamentale Gründe gegen den Dollar. „Die Fundamentaldaten für den Dollar werden immer schlechter“, sagt Gergely Majoros von der Fondsgesellschaft Carmignac. „Das liegt vor allem an den hohen Defiziten im US-Haushalt und in der Leistungsbilanz.“ Allein für den Haushalt 2019 wird das Haushaltsdefizit auf etwa fünf Prozent der Wirtschaftsleistung geschätzt. Auch in der Leistungsbilanz schreiben die USA deutliche Defizite, also im Handel von Waren und Dienstleistungen mit dem Ausland.

    Normalerweise macht dies eine Währung anfällig. Die betroffenen Länder sind auf Kapitalzuflüsse aus dem Ausland angewiesen, um ihre Defizite zu decken. Vor allem in Schwellenländern hängen Währungskrisen oft damit zusammen, dass Kapitalzuflüsse abrupt stoppen.

    Natürlich sind die USA damit nicht vergleichbar. Wegen der Rolle des Dollars als internationale Leitwährung genießen sie einen Sonderstatus. Andere Faktoren wie die Risikoneigung an den internationalen Kapitalmärkten und politische Themen spielen eine stärkere Rolle. „Wegen des Status des Dollars als internationale Leitwährung ist es schwer vorherzusagen, wann sich die fundamentale Schwäche auf den Dollar-Kurs niederschlägt“, sagt Majoros. Dennoch bezweifeln viele Experten, dass sich der Dollar auf Dauer von fundamentalen Faktoren entkoppeln kann.

    Mehr: Euro fällt auf neues Tief : https://www.handelsblatt.com/finanze.../25546086.html

    https://www.handelsblatt.com/finanze.../25547210.html

    Swingerclub : https://youtu.be/1vitHzeFsa0

  7. #139
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    Dollarkurs (Euro / Dollar) Chart 1,0794 -0,40% -0,0044

    Euro fällt wie Stein - Wertverlust seit Tagen.

    https://www.ariva.de/euro-dollar-kur...&avgType1=None
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  8. #140
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    Interview mit Thorsten Polleit: Unser Geld ist kaputt – mit radikaler Wende -

    können wir es retten:

    https://www.focus.de/finanzen/videos/

    Die Schulden steigen und steigen und niemand weiß, wie das enden wird. Aus Sicht von Thorsten Polleit, Gold-Experte und Chefvolkswirt bei Degussa, liegt die Ursache im ungedeckten Papiergeldsystem und im wachsenden Einfluss des Staates. Im Interview mit FOCUS Online erklärt er, was sich ändern muss.


    "Die Turbulenzen an den Finanzmärkten haben ihren Ursprung im Jahr 1971. Damals hob US-Präsident Nixon die Goldbindung des Dollar auf. Angeblich wegen Spekulationen gegen die USA. In Wirklichkeit hatten sich die USA durch die Kriege in Korea und Vietnam finanziell überhoben. Seit dem besteht jede Währung zu 50 Prozent aus Betrug und zu 50 Prozent aus reinem Glauben. Der Glaube nämlich, dass ein paar Stück Papier genau so viel wert sind, wie der zu erwerbende Artikel, etwa eine Rolex-Uhr. Der Wert des Geldes kann beliebig berechnet und manipuliert werden. Die EZB ist dafür ein gutes Beispiel. Der Euro ist reines Designer-Geld, das auf Grund der unterschiedlichen Wirtschaftsleistungen der EU-Mitgliedsländer keine echte Währung darstellt."

    https://www.focus.de/finanzen/boerse..._11674982.html


    Thorsten Polleit:

    https://www.youtube.com/results?sear...orsten+polleit

  9. #141

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    ECB Bilanz war nahe daran

    die der Bank of Japan zu erreichen als
    Bank of Japan has ramped up its balance sheet to >105% of Japanese GDP as Japan is heading for recession.
    Nun ist im EU GDP UK GDP noch drin rechnet man das raus ist ECB so um 48% zum Vergleich FED 18%
    Nachdem Zar Putin die angeblich gigantischen russischen Dollarreserven verkauft hatte stieg der US $ unaufhaltsam USDx mar future 99,6
    man sieht wieder ... Wunschdenken kostet nur
    EURO ist nicht geplatzt ( kein Wunder wenn der ewige Beamte AfD Meuthen das trötet dann passiert das Gegenteil)
    GBP fällt
    und schauen wir auf USD/RUB vor Zar Putins knallharten Streich gegen den US$ kauften 61 Rubel 1 US$ jetzt kaufen 63,7 Rubel 1 US$
    das heisst im Klartext für AfD Wähler leicht verständlich RUssland Exporte NICHT in US$ zu handeln war eine verlustreiche Idee vor dem geniestreich 1 US$ 60 Rubel danach 63,7 Rubel

    na ja wie deutsche Beamte erhalten auch die Oligarchen des Zaren Beihilfe

    nun können Putin Freunde mal überlegen was war der Denkfehler

  10. #142
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    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    die der Bank of Japan zu erreichen als
    Bank of Japan has ramped up its balance sheet to >105% of Japanese GDP as Japan is heading for recession.
    Nun ist im EU GDP UK GDP noch drin rechnet man das raus ist ECB so um 48% zum Vergleich FED 18%
    Nachdem Zar Putin die angeblich gigantischen russischen Dollarreserven verkauft hatte stieg der US $ unaufhaltsam USDx mar future 99,6
    man sieht wieder ... Wunschdenken kostet nur
    EURO ist nicht geplatzt ( kein Wunder wenn der ewige Beamte AfD Meuthen das trötet dann passiert das Gegenteil)
    GBP fällt
    und schauen wir auf USD/RUB vor Zar Putins knallharten Streich gegen den US$ kauften 61 Rubel 1 US$ jetzt kaufen 63,7 Rubel 1 US$
    das heisst im Klartext für AfD Wähler leicht verständlich RUssland Exporte NICHT in US$ zu handeln war eine verlustreiche Idee vor dem geniestreich 1 US$ 60 Rubel danach 63,7 Rubel

    na ja wie deutsche Beamte erhalten auch die Oligarchen des Zaren Beihilfe

    nun können Putin Freunde mal überlegen was war der Denkfehler


    Der Euro bleibt keine Dauerwährung - der wird (s)ein Sterbedatum haben.

    Der EU-Haushalt 2020 wird nicht kommen und verabschiedet.

    Ratspräsident scheitert mit Kompromissvorschlag im Streit um EU-Budget : https://www.zeit.de/politik/ausland/...rschlag-streit

    Kurz droht mit Veto gegen EU-Haushaltsplan : https://www.handelsblatt.com/politik...bUguKWMOrT-ap5

  11. #143

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    Zitat Zitat von Luis Beitrag anzeigen
    Der Euro bleibt keine Dauerwährung - der wird (s)ein Sterbedatum haben.

    Der EU-Haushalt 2020 wird nicht kommen und verabschiedet.

    Ratspräsident scheitert mit Kompromissvorschlag im Streit um EU-Budget : https://www.zeit.de/politik/ausland/...rschlag-streit

    Kurz droht mit Veto gegen EU-Haushaltsplan : https://www.handelsblatt.com/politik...bUguKWMOrT-ap5
    das bringt alles nichts ECB hat alle in der Hand

    Schweiz! Hierzulande wird der Vorschlag die absurden Beamtenpensionen zu deckeln strafrechtlich als Hassposting....
    und da kommt Dummplärr AfD mit Flüchtlingäään...Plünderer der Sozialsystemäää
    unfassbar wie dumm der Deutschmichel ist der fällt auf jeden Nebelplärr rein

  12. #144
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    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    das bringt alles nichts ECB hat alle in der Hand

    Das Problem bleibt die EZB und die wird scheitern.

  13. #145

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    Zitat Zitat von Luis Beitrag anzeigen
    Das Problem bleibt die EZB und die wird scheitern.
    Wunschdenken kostet nur bringt null
    nicht mit Inflation sondern mit Deflation haben Zentralbanken Regierungen in der Hand

  14. #146
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    Wunschdenken kostet nur bringt null
    nicht mit Inflation sondern mit Deflation haben Zentralbanken Regierungen in der Hand

    vladimirbush, irren ist menschlich aber im Irrtum verharren ist teuflisch - der Knall war nicht zu überhören.

  15. #147
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    EU-Gipfel zum Milliarden-Haushalt geplatzt - 21.02.2020

    Keine Einigung im Milliarden-Poker! Der EU-Gipfel um den neuen Haushalt ist am Freitagabend geplatzt. Der Sondergipfel wurde ohne jede Einigung beendet, wie ein Sprecher von EU-Ratspräsident Charles Michel bestätigte.

    Die Forderungen der 27 EU-Staaten waren offenbar zu unterschiedlich für einen Kompromiss. Dabei ging es auch um die Frage, ob Deutschland künftig mehr bezahlen soll.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (65, CDU) erklärte am Freitagabend, die Differenzen seien zu groß für einen Kompromiss. Deshalb habe man den Gipfel abgebrochen. „Wir werden also auf das Thema zurückkommen müssen“, sagte die Kanzlerin in Brüssel.

    Nach einem Vermittlungsversuch von Deutschland und Frankreich waren nach mehr als 24-stündigen Verhandlungen zwar neue Zahlen und Kompromissvorschläge im Gespräch. Sie brachten aber vorerst keinen Durchbruch.

    Der neue Haushalt soll gut eine Billion Euro umfassen

    Es geht um den Haushaltsrahmen für die Jahre 2021 bis 2027 und damit auch um Hilfsgelder für Millionen Landwirte, Kommunen, Unternehmen und Studenten, auch in Deutschland. EU-Ratschef Charles Michel war am Donnerstag mit einem Vorschlag von gut einer Billion Euro in den Gipfel gegangen. Aus diversen Gründen stieß er aber bei Bundeskanzlerin Angela Merkel und anderen Teilnehmern auf Ablehnung.

    Die ganze Nacht zum Freitag beriet Michel dann in Einzelgesprächen mit den 27 EU-Staaten, Pessimismus machte sich breit. Dynamik entstand nach Angaben von Diplomaten erst, nachdem Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron zusammen mit den übrigen Nettozahlern eine gemeinsame Position absteckten - das sind die EU-Länder, die mehr in den Haushalt einzahlen, als sie herausbekommen.

    Michel ließ daraufhin neue Berechnungen zu einem Kompromisspaket anstellen. Dabei ging es um scheinbar hauchdünne Unterschiede und Kommastellen: Michel hatte ursprünglich vorgeschlagen, 1,074 Prozent der europäischen Wirtschaftsleistung in den Haushaltsrahmen einzubringen. Nach der Neuberechnung waren es einem Arbeitspapier zufolge noch 1,069 Prozent.

    Die wichtigsten Nettozahler wollten allerdings eigentlich nicht mehr als 1,0 Prozent der Wirtschaftsleistung geben. Das Zugeständnis für sie steckte in anderen Zahlen: Die Rabattbeträge von 2020 für die fünf Nettozahlerländer Deutschland, Dänemark, Schweden, Österreich und die Niederlande sollen erhalten bleiben. Österreich bekäme 100 Millionen Euro zusätzlich. Kanzler Sebastian Kurz freute sich am Freitagnachmittag über Bewegung in die richtige Richtung.

    Offenbar ein weiterer Gipfel nötig

    Das zuletzt vorgeschlagene Volumen liegt aber sehr deutlich unter den Forderungen der 17 wichtigsten Empfängerländer von EU-Hilfen. Sie verlangen nach Angaben des ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán 1,3 Prozent der Wirtschaftsleistung. Der Unterschied zwischen 1,069 und 1,3 Prozent machen mehr als 200 Milliarden Euro aus.

    Die Distanz sei sehr groß, sagte Orbán. Ein weiterer Gipfel werde „sehr wahrscheinlich“ nötig, hatte er schon am Nachmittag gesagt. Über den Zeitpunkt eines neuen Treffens soll offenbar EU-Ratspräsident Charles Michel entscheiden.

    Völlig ungeklärt war ein weiterer Streitpunkt: Die Auszahlung von EU-Hilfen soll künftig an die Rechtsstaatlichkeit in den Empfängerländern gekoppelt werden. Ratschef Michel hatte vor dem Gipfel den dafür vorgesehenen Mechanismus etwas entschärft und war damit den potenziell betroffenen Ländern Polen und Ungarn entgegengekommen. Auch das traf bei Merkel auf Kritik. Daraufhin war im neuen Arbeitspapier die Rede von geplanten „Klarstellungen“ bei dem Mechanismus. Orbán sagte indes, das werde erst ganz am Ende geklärt.

    https://www.bild.de/politik/2020/pol...5300.bild.html



    Ergo: das war absehbar dass der EU - Haushaltsgipfel scheitert - der wird auch weiterhin scheitern - da helfen keine weitere EU Haushaltsgipfel weiter.

  16. #148
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    eEURO AUF DEM WEG ZUM UNTERGANG

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  17. #149
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    Was von der EZB im Jahr 2020 zu erwarten ist - Von Christoph Rottwilm

    23.01.2020

    Erste Sitzung der Zentralbank im neuen Jahr


    Neues Jahr, neue Präsidentin, und bald wohl auch eine neue Strategie - am heutigen Donnerstag kommt in Frankfurt erstmals 2020 der Rat der Europäischen Zentralbank zusammen. Ein passender Anlass also, sich die Aktivitäten der Notenbank einmal genauer anzuschauen: Was ist in diesem Jahr eigentlich von der EZB zu erwarten?

    Kurzer Rückblick: Zuletzt machte die EZB im September 2019 größer von sich reden, unter dem damals noch amtierenden Präsidenten Mario Draghi. Seinerzeit beschlossen die Währungshüter, einmal mehr tief in ihren Werkzeugkasten zu greifen, um den ihrer Ansicht nach bestehenden Abwärtsrisiken für die Euro-Konjunktur entgegenzutreten. Zwar ließen Draghi und Co den EZB-Leitzins unverändert bei 0 Prozent, auf dem Niveau also, auf dem sich der Zins bereits seit einigen Jahren und auch heute noch befindet. Sie senkten jedoch den Strafzins für Banken, die Gelder bei der Zentralbank parken, weiter von minus 0,4 auf minus 0,5 Prozent.

    Zudem setzten die Zentralbanker im September ihre milliardenschweren Anleihekäufe wieder in Gang. Ende 2018 hatte die EZB ihr Kaufprogramm, in dessen Zuge sie seit 2015 Wertpapiere im Wert von rund 2,6 Billionen Euro gekauft hatte, zwar eingestellt. Im Herbst 2019 folgte dann jedoch die Kehrtwende. Seither kann die Notenbank wieder monatlich bis zu 20 Milliarden Euro in Anleihen stecken.

    Der scheidende EZB-Präsident Mario Draghi übergab seiner Nachfolgerin Christine Lagarde also ein Institut, dessen Geldschleusen weit offen standen. Und er überließ ihr alle Optionen, diese Geldpolitik auf die eine oder andere Weise fortzusetzen. Eine sehr expansive Geldpolitik sei für längere Zeit nötig, sagte Draghi. Die EZB sei allerdings auch bereit, ihre geldpolitischen Instrumente "falls nötig anzupassen".

    Wie wird Lagarde also mit diesem Erbe umgehen?

    https://www.manager-magazin.de/finan...a-1304256.html

  18. #150

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    Bin Gesinnungsbeamter

    deshalb bin ich zu faul für einen klärenden Vortrag wie eigentlich der Aussenwert von Währungen bestimmt wird. Also z.B. wieviele US Dollar kauft ein Euro. Hier kann man jede Menge Wunschdenken von Amateuren lesen.
    Kleiner Tip "Settlement" "clearing house"
    Vielleicht kann mal jemand das grosse Geheimnis Wert Währung im web zusammentragen
    es ist nicht einfach
    es wäre einfach wenn es nur Devisenhandel gibt und keine "Zentralbank-Instrumente" so ist es aber nicht.
    trader meinen zu wissen nach bank of England CEO Carney letzter session ist das "weitere Schicksal" british pound erst klarer wenn Carney nachfolger im März Banksitzung leitet

  19. #151
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    Zitat Zitat von vladimirbush - Bin Gesinnungsbeamter - Beitrag anzeigen
    deshalb bin ich zu faul für einen klärenden Vortrag wie eigentlich der Aussenwert von Währungen bestimmt wird. Also z.B. wieviele US Dollar kauft ein Euro. Hier kann man jede Menge Wunschdenken von Amateuren lesen.
    Kleiner Tip "Settlement" "clearing house"
    Vielleicht kann mal jemand das grosse Geheimnis Wert Währung im web zusammentragen
    es ist nicht einfach
    es wäre einfach wenn es nur Devisenhandel gibt und keine "Zentralbank-Instrumente" so ist es aber nicht.
    trader meinen zu wissen nach bank of England CEO Carney letzter session ist das "weitere Schicksal" british pound erst klarer wenn Carney nachfolger im März Banksitzung leitet
    Trage zusammen was zusammen gehört - aufgeht´s - liege nicht so faul rum.

  20. #152

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    Zitat Zitat von Luis Beitrag anzeigen
    Trage zusammen was zusammen gehört - aufgeht´s - liege nicht so faul rum.
    bin Gesinnungsbeamter Arbeit liegt mir überhaupt nicht

  21. #153
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    bin Gesinnungsbeamter Arbeit liegt mir überhaupt nicht
    Nun ja: "Wer die Arbeit kennt und zu ihr rennt, und sich nicht drückt, der ist verrückt."

    Demnach wäre vladimirbush gar nicht verrückt - willkommen im Club der Faulenzer.

    Noch besser: Hoch lebe die Arbeit! So hoch, daß keiner drankommt …

    https://www.google.de/search?q=wer+d...hrome&ie=UTF-8
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