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Thema: Bargeld Abschaffung: Krieg dem Bargeld!

  1. #34
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    EZB hat keine Einwände gegen Lagarde als Notenbank-Chefin - 25.07.2019

    Frankfurt (Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat keine Einwände gegen die Ernennung von IWF-Chefin Christine Lagarde zur Nachfolgerin von EZB-Präsident Mario Draghi.

    Lagarde sei anerkannt mit professioneller Erfahrung in den Themen Geldpolitik oder Banken, teilten die Währungshüter am Donnerstag in Frankfurt mit. Draghis achtjährige Amtszeit läuft im Oktober ab. Die frühere französische Finanzministerin soll im November das Ruder bei der EZB übernehmen. Lagarde war Anfang Juli von den EU-Staats- und Regierungschefs als Draghi-Nachfolgerin nominiert worden.

    https://www.onvista.de/news/ezb-hat-...efin-258208345

  2. #35
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    Die Abschaffung von Bargeld wäre ein Grund auszuwandern!

    FinanceNewsTV - Am 18.07.2016 veröffentlicht

    https://youtu.be/PoN70Cbs_2Q

    Wir leben in sehr merkwürdigen Zeiten:

    • Notenbanken drucken Geld bis zum Umfallen
    • die Staaten weltweit sind bis über alle Ohren verschuldet
    • der 500 Euro-Schein wird aus dem Verkehr gezogen
    • es wird über die Abschaffung des Bargeldes diskutiert
    • der Sparer wird kalt und schleichend enteignet

    Und als ob das alles nicht schon merkwürdig genug wäre, ist diesmal gar ein Investment Punk auf dem ehrwürdigen Parkett der Börse Frankfurt zu Gast. Andreas Franik hat dort Gerald Hörhan getroffen - Immobilien-Investor, Investment-Banker, Querdenker, Publizist & Gründer der Ausbildungsplattform Investment Punk Academy und zu all den spannenden Themen dieser Tage befragt.

    Risikohinweis: Die ausgestrahlten Videos stellen keine Kauf- oder Verkaufempfehlung dar, sondern sind eine Momentaufnahme der Finanzmärkte. Wir empfehlen grundsätzlich vor jeder Entscheidung die Beratung durch Ihre Bank oder einen unabhängigen Vermögensverwalter.

    https://www.youtube.com/watch?v=PoN70Cbs_2Q

    https://www.youtube.com/user/FinanceNewsTV/featured

    https://www.youtube.com/user/FinanceNewsTV/videos

  3. #36
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    Welt ohne Geld - Wie die Abschaffung von Banknoten vorangetrieben wird

    marktcheck - Am 31.07.2018 veröffentlicht

    https://youtu.be/JJCsxZSWtWE

    Bargeldloses Bezahlen ist auf dem Vormarsch. Es ist schnell, einfach und bequem. Weltweit haben bargeldlose Transaktionen das Bezahlen mit Bargeld längst abgelöst. Noch halten Bundesbank und Bundesregierung am Bargeld fest. Aber können sie die Entwicklung hin zur bargeldlosen Gesellschaft aufhalten? Denn viele haben ein Interesse daran, dass wir aufhören, mit Bargeld zu bezahlen. Banken wollen Münzen und Scheine loswerden, weil deren Bereitstellung teuer ist. Politiker wollen weniger Bargeld, um Kriminalität und Terrorismus zu bändigen. Zentralbanker wollen Bargeld abschaffen, weil sich dann leicht Negativzinsen durchsetzen lassen. Und digitale Bezahlkonzerne wie PayPal oder VISA wollen einfach von allen Geldgeschäften profitieren und dabei möglichst viele Finanzdaten über uns Verbraucher sammeln. Ihr Ziel: Die komplette Kontrolle über unser Kaufverhalten.

    Die Doku "Welt ohne Geld" zeigt, wer die Stichwortgeber einer weltweiten Anti-Bargeld-Lobby sind: Konzerne wie Visa oder Mastercard. Ihr Credo: eine bessere Welt dank digitaler Bezahlsystem. Je mehr Menschen ins internationale Finanz-System integriert werden, desto mehr Wachstum und Arbeitsplätze. Dabei profitieren in erster Linie die Bezahlkonzerne selbst, dank Gebühren und dem Zugriff auf unermessliche Datenschätze. Wir alle werden „gläsern“. Aber auch Staaten nutzen die neuen Möglichkeiten, via Bezahldaten mehr über uns zu erfahren. Auf der Strecke bleibt das Interesse der Bürger am Bargeld: als Wertauf-bewahrung und, um unabhängig zu sein von den Interessen Dritter. Bargeld ist und bleibt ein Stück Freiheit.

    Mehr Infos zur Sendung auf unsere Homepage:

    http://www.swr.de/marktcheck und auf unserer Facebook-Seite http://www.facebook.com/marktcheck

    https://www.youtube.com/watch?v=JJCsxZSWtWE


    Alte Zeiten: CowboyTV

    https://youtu.be/qClQzZT2FGE

    https://www.youtube.com/watch?v=qClQzZT2FGE

    https://www.youtube.com/channel/UC0s...XoJpHPA/videos

    https://www.youtube.com/channel/UC0s...JpHPA/featured

  4. #37
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    Bargeldverbot: EISZEIT FÜR CASH – aus FocusMoney Nr. 42 - 2019

    WF und Notenbanken wie die EZB nehmen das Bargeld ins Visier. Was hinter den Plänen steckt – und warum Ökonomen bereits weitere Einschränkungen wittern

    Bargeld hat es heutzutage wahrlich nicht leicht. Kürzlich wurde es gar als Klimasünder gebrandmarkt. So kam die Niederländische Zentralbank in einer Studie zu dem Ergebnis, dass Barzahlungen 21 Prozent mehr CO2- Ausstoß verursachen als Transaktionen mit EC- und Kreditkarten. Die negative Umweltbilanz des Bargelds sei vor allem auf die Produktion von Münzen und den Betrieb von Geldautomaten zurückzuführen. Wenn man die Bankomaten um 25 Prozent reduziere, stoße man acht Prozent weniger CO2 aus, heißt es in dem 30-seitigen Papier. Möglicherweise bedarf es jedoch schon in wenigen Jahren gar keiner Geldautomaten mehr.

    Die Anzeichen mehren sich, dass in den 2020er-Jahren das Szenario Wirklichkeit wird, vor dem FOCUS-MONEY bereits 2015 in einer Titelgeschichte warnte: die vollkommene Abschaffung des Bargelds. „Negativzinsen, Enteignung, totale Kontrolle: Ein Bargeldverbot hätte dramatische Folgen für die Gesellschaft“, schrieben die Autoren damals. Galt diese Perspektive zu jener Zeit vielen als unvorstellbar, ist sie heutzutage absolut konsensfähig. Das hat gute Gründe. Institutionen wie die Europäische Zentralbank (EZB) oder der Internationale Währungsfonds (IWF) stellen mittlerweile unverhohlen die Weichen für eine Welt ohne Scheine und Münzen. Kreuzzug gegen Bares.

    So hatten die Währungshüter in der EZB bereits 2016 beschlossen, den 500-Euro-Schein aus dem Verkehr zu ziehen. Und tatsächlich: Seit April dieses Jahres werden keine neuen 500-Euro-Banknoten mehr produziert und ausgegeben. Offiziell, um Kriminalität, Terrorfinanzierung und Schwarzarbeit zu erschweren. Allerdings legte ein Blogbeitrag des IWF dieses Jahr offen, worum es beim Kreuzzug gegen das Bargeld in Wirklichkeit geht: um das Tor in eine Welt von Minuszinsen aufzustoßen. „In einer bargeldlosen Welt gäbe es keine Untergrenze mehr für den Zins. Eine Zentralbank könnte den Leitzins von beispielsweise zwei Prozent auf minus vier Prozent senken, um einer schweren Rezession entgegenzuwirken“, schreiben die Ökonomen des IWF.

    „Ohne Bargeld müssten die Menschen den negativen Zinssatz zahlen, um ihr Geld von der Bank verwahren zu lassen.“

    Das Kalkül: Wird das Bargeld abgeschafft, ist Sparern der einzige Fluchtweg vor den Minuszinsen verbaut. Einfach das Bankkonto leer räumen und alles unters Kopfkissen, ins Schließfach oder den hauseigenen Tresor packen funktioniert nicht mehr. Entweder muss man tatenlos zuschauen, wie sich die Ersparnisse auf der Bank Jahr für Jahr in Luft auflösen, oder man verprasst seine Rücklagen auf Teufel komm raus. So entstünde aus dem Nichts ein riesiges Konjunkturprogramm. Nicht vom Staat bezahlt, sondern direkt von den Bürgern. Repression durch die Hintertür. In einem Land wie Deutschland, in dem sich das Bargeld größter Beliebtheit erfreut, ist ein Verbot von Scheinen und Münzen ohne Widerstände jedoch kaum denkbar. Laut einer Umfrage von Bitkom Research sprechen sich drei von vier Deutschen gegen die Abschaffung des Bargelds aus. Kein Wunder angesichts von 4,8 Billionen Euro, die aktuell auf deutschen Konten schlummern. Die Einführung von Negativzinsen, gekoppelt mit einem Verbot, Barreserven zu halten, würde die Menschen hierzulande besonders hart treffen.

    Der Aufschrei der Empörung wäre gewaltig. Deswegen haben sich die IWF-Experten etwas anderes einfallen lassen. Statt ein gesetzliches Verbot auszusprechen, wollen sie Bargeld wie eine eigene Währung behandeln. Es gäbe einen Währungskurs für elektronisches Geld – also alle Guthaben und Verbindlichkeiten bei der Bank – und einen Kurs für Bargeld. Zwischen der Währung „E-Geld“ und der Währung „Cash“ wird dann ein Umtauschkurs eingeführt. Diesen Kurs kann die jeweilige Zentralbank variabel verändern. Wollten die Notenbanker Negativzinsen erheben, zum Beispiel in Höhe von minus fünf Prozent, werteten sie die Cash-Währung eben um jene fünf Prozent gegen- über der Währung „E-Geld“ ab.

    Die Finanzrepression durch die Hintertür wäre perfekt. Entwertung von Vermögen. Die Folge wäre eine Zweiklassengesellschaft. Bargeld und elektronisches Geld hätten nicht mehr denselben Wert. Das wiederum funktioniert nur, wenn auch die Händler mitziehen und einen Preis für Barzahler und einen zweiten für Kartenzahler verlangen. In den Supermärkten würden an den Regalen für jedes Produkt also zwei Preise prangen. Der IWF hält das für umsetzbar. Schließlich würden viele Geschäfte in kleineren Ländern ihre Waren sowohl in der Heimatwährung als auch in Dollar auszeichnen. Vor allem die Politik dürfte sich darüber freuen. Laut dem Ökonomen Daniel Stelter verfolgen Finanzminister und Zentralbanker unter dem Deckmäntelchen des Kampfes gegen Terror, Kriminalität und trübe Konjunkturaussichten noch ein weiteres Ziel.

    „Im Kern geht es um die Entwertung von Schulden“, sagt Stelter. Ende 2018 summierten sich die Schuldenstände von Staaten, Firmen und Privathaushalten rund um den Globus auf gewaltige 182 Billionen Dollar – der höchste Wert aller Zeiten. Insbesondere viele Staaten haben sich kräftig verschuldet, um während der Finanzkrise Rettungspakete für Banken und milliardenschwere Konjunkturprogramme zu schnüren. Die Hoffnung, die Schulden später durch höheres Wachstum, gepaart mit Inflation und Sparmaßnahmen, abzubauen, entpuppte sich jedoch als Illusion. „Nun müssen Negativzinsen das System am Laufen halten, um einen Schuldenkollaps zu vermeiden“, sagt Stelter. Das Problem ist nur: Wer Schulden entwertet, entwertet spiegelbildlich auch Vermögen.

    Ohne die Einschränkung der Bargeldnutzung sei dies nicht möglich, sagt der ehemalige Unternehmensberater. Big-Brother-Dystopie. Die langfristigen Folgen allerdings – da sind sich viele Wirtschaftswissenschaftler einig – wären verheerend. Rahim Taghizadegan, CoAutor des Buches „Die Nullzinsfalle“, ist überzeugt: „Dieses Rezept aus der Mottenkiste des Absolutismus führt zu einer Spaltung der Wirtschaft in eine wei- ße mit offiziellen Wechselkursen und eine schwarze mit inoffiziellen Wechselkursen.“ Da der per Zwang durchgesetzte Tauschkurs schlechter wäre als derjenige, der sich im freien Markt einstellen würde, entstünde eine Schattenwirtschaft, in der das Bargeld sogar an Kaufkraft gegenüber dem Buchgeld gewönne, so der Ökonom. Zudem würden viele Bürger in Alternativen wie Gold oder Kryptowährungen flüchten, um der Abwertung ihrer Cash-Reserven zu entgehen.

    Der IWF-Vorschlag sei daher nicht nur kontraproduktiv für die Wirtschaft, sondern auch unwirksam: „Um Minuszinsen durchzusetzen, reicht die Abwertung des Bargelds nicht aus“, sagt Taghizadegan. „Wahrscheinlich müsste es doch abgeschafft oder verboten werden, ebenso wie Gold und Kryptowährungen.“

    Gut möglich also, dass am Ende doch ein vollständig elektronisches Geldsystem steht. Für viele Bürger eine äußerst unbehagliche Vorstellung. „Wen die Bargeldabschaffung an George Orwells Big-Brother-Dystopie erinnert, der ist keinesfalls hysterisch“, sagt Thorsten Polleit, Chefvolkswirt der Degussa. In einer bargeldlosen Welt verlieren die Bürger den Schutz vor den neugierigen Blicken der Behörden. Jede Zahlung, jede noch so kleine Transaktion hinterließe elektronische Spuren – egal, ob im Online-Banking, mit der Kreditkarte oder der Bezahl-App.

    Kein Geldgeschenk, kein Trinkgeld, kein Arzneikauf bliebe mehr verborgen. Ohne Bargeld wird die Privatheit des Einzelnen obsolet, der gläserne Bürger wird Realität. Im schlimmsten Fall droht die totale Überwachung. Für Fondsmanager Dirk Müller ein realistisches Szenario.

    „Wer weiß schon, wie die politische Landschaft in 20 oder 30 Jahren aussieht?“, warnt Müller. In einer Welt mit rein elektronischem Geld sei die Gefahr groß, dass totalitäre Regierungen den Bürger gängeln und kontrollieren. „Dagegen könnte sich auch niemand mehr wehren, denn für die Regierung wäre es ein Leichtes, sämtliche Konten zu sperren, um unliebsame Kritiker mundtot zu machen. Klick – und man ist raus aus dem Spiel.“ Verfassungskonform? Bis zu diesem Worst-Case-Szenario ist es allerdings noch ein weiter Weg. Es ist fraglich, ob die Abschaffung des Bargelds überhaupt im Einklang mit dem Grundgesetz stünde. Dies müsste ein Gang zum Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe klären. Gut möglich, dass der Zwang, alle Zahlungen elektronisch abzuwickeln und damit persönliche Daten freizugeben, im Widerspruch zum Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung steht. Dieses fußt auf Artikel zwei des Grundgesetzes – dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit.

    TIMO BAUDZUS - aus FocusMoney Nr. 42 - 2019


    Ergo: Die Bargeld-Abschaffer gehören als Verbrecher gebrandmarkt und anschließend gesteinigt.

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