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Thema: Bundrendite auf 52-Wochentief

  1. #1
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    Bundrendite auf 52-Wochentief

    Die Staatsanleihen aus dem Euroraum sind mit teils kräftigen Kursgewinnen in den ersten Handelstag des Jahres gestartet. Die Peripherie hinkt der Performance der Kernländer deutlich hinterher, was der Zunahme der Risikoaversion der Investoren mit den Vorgaben aus Asien sowie der Entwicklung an den Aktienmärkten geschuldet sein dürfte. Die Rendite der 10-jährigen Bunds hat dabei gleich den Renditestiefstand vom 29. Mai 2018 von 0,188 Prozent aus dem Markt genommen. Sie fiel am Mittwoch gemäß Bloomberg-Daten auf 0,177 Prozent. Zugleich ist in bereits seit 8 Uhr eine starke Aktivität im Bund Future zu beobachten.

    Bis 10.00 Uhr wurden rund 163 Tsd. Kontrakte umgesetzt, was dem 2,5-fachen des Durchschnitts von ca. 65 Tsd. Kontrakten um diese Uhrzeit entspricht. Von einem ruhigen Handelsauftakt zum Jahresbeginn kann also nicht die Rede sein. Einige Investoren dürften gleich zu Beginn des Jahres auf dem falschen Fuß erwischt worden sein.

    Die Markit Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitenden Gewerbe im Dezember dürften die Bewegung der Renditen unterstützt haben.

    Der Indikator fiel für Spanien mit 51,1 Punkten schwächer aus als es erwartet wurde
    Der italienische PMI konnte im Vergleich zum Vormonat und den Erwartungen auf 49,7 Punkte zulegen. Mit weniger als 50 Punkte bleibt er jedoch in einem Bereich, der auf eine Schrumpfung der Wirtschaftsleistung im verarbeitenden Gewerbe hindeutet, was keine guten Nachrichten für die italienische Regierung sein sollten.

  2. #2

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    Es bleibt schwierig eine angemessene Rendite zu erzielen!

    Zitat Zitat von Traderforum Beitrag anzeigen
    Die Staatsanleihen aus dem Euroraum sind mit teils kräftigen Kursgewinnen in den ersten Handelstag des Jahres gestartet. Die Peripherie hinkt der Performance der Kernländer deutlich hinterher, was der Zunahme der Risikoaversion der Investoren mit den Vorgaben aus Asien sowie der Entwicklung an den Aktienmärkten geschuldet sein dürfte. Die Rendite der 10-jährigen Bunds hat dabei gleich den Renditestiefstand vom 29. Mai 2018 von 0,188 Prozent aus dem Markt genommen. Sie fiel am Mittwoch gemäß Bloomberg-Daten auf 0,177 Prozent. Zugleich ist in bereits seit 8 Uhr eine starke Aktivität im Bund Future zu beobachten.

    Bis 10.00 Uhr wurden rund 163 Tsd. Kontrakte umgesetzt, was dem 2,5-fachen des Durchschnitts von ca. 65 Tsd. Kontrakten um diese Uhrzeit entspricht. Von einem ruhigen Handelsauftakt zum Jahresbeginn kann also nicht die Rede sein. Einige Investoren dürften gleich zu Beginn des Jahres auf dem falschen Fuß erwischt worden sein.

    Die Markit Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitenden Gewerbe im Dezember dürften die Bewegung der Renditen unterstützt haben.

    Der Indikator fiel für Spanien mit 51,1 Punkten schwächer aus als es erwartet wurde
    Der italienische PMI konnte im Vergleich zum Vormonat und den Erwartungen auf 49,7 Punkte zulegen. Mit weniger als 50 Punkte bleibt er jedoch in einem Bereich, der auf eine Schrumpfung der Wirtschaftsleistung im verarbeitenden Gewerbe hindeutet, was keine guten Nachrichten für die italienische Regierung sein sollten.
    Wenn Staatsanleihen den Anlegern keine angemessene Rendite mehr bringen,
    kann es sich lohnen nach den lieben Industrieanleihen zu schauen. Hier fällt
    zur Zeit die Nordex auf. Eine festverzinsliche Anleihe mit 6,5 % und einer über-
    schaubaren Laufzeit bis 1.2.2023. Selbst der Kurs 21.1.2019 Euro 93,95 bietet
    den Anlegern ein kleines Bonbon. Nordex ist natürlich kein Blue Chip und hier
    ist natürlich auch ein höheres Ausfallrisiko im Extrem. Ich weiß nicht, ob Anleger
    hier auch eine Hermes Versicherung für einen Ausfall abschließen können. Die
    Anleger haben die Qual der Wahl entweder Aktie oder Anleihe. Als Beimischung
    in einem gemischten Depot bestimmt überlegenswert.

  3. #3

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    Hohe Renditen bergen auch große Gefahren

    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Wenn Staatsanleihen den Anlegern keine angemessene Rendite mehr bringen,
    kann es sich lohnen nach den lieben Industrieanleihen zu schauen. Hier fällt
    zur Zeit die Nordex auf. Eine festverzinsliche Anleihe mit 6,5 % und einer über-
    schaubaren Laufzeit bis 1.2.2023. Selbst der Kurs 21.1.2019 Euro 93,95 bietet
    den Anlegern ein kleines Bonbon. Nordex ist natürlich kein Blue Chip und hier
    ist natürlich auch ein höheres Ausfallrisiko im Extrem. Ich weiß nicht, ob Anleger
    hier auch eine Hermes Versicherung für einen Ausfall abschließen können. Die
    Anleger haben die Qual der Wahl entweder Aktie oder Anleihe. Als Beimischung
    in einem gemischten Depot bestimmt überlegenswert.
    Im ARD Nachrichtendienst wurde heute nochmal auf die Insolvenz von Prokon
    hingewiesen. Hier wurde den Anlegern auch eine sehr hohe Rendite angeboten.
    Leider ging das Unternehmen in die Insolvenz. Ich habe die Geschichte dieser
    Unternehmung nicht weiterverfolgt. Für die Investoren schien hier nur interessant,
    dass von einem Angebot von über 50 % für die Anleger die Rede war. Natürlich,
    jede unternehmerische Tätigkeit ist mit Risiken behaftet. Die Jung-Bonds bzw. die
    Aufleger sollten in der Verpflichtung stehen, eine Ausfallversicherung für das Extrem
    abzuschließen. Auch die Privatanleger können sich gegen Ausfall absichern.

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