Die Staatsanleihen aus dem Euroraum sind mit teils kräftigen Kursgewinnen in den ersten Handelstag des Jahres gestartet. Die Peripherie hinkt der Performance der Kernländer deutlich hinterher, was der Zunahme der Risikoaversion der Investoren mit den Vorgaben aus Asien sowie der Entwicklung an den Aktienmärkten geschuldet sein dürfte. Die Rendite der 10-jährigen Bunds hat dabei gleich den Renditestiefstand vom 29. Mai 2018 von 0,188 Prozent aus dem Markt genommen. Sie fiel am Mittwoch gemäß Bloomberg-Daten auf 0,177 Prozent. Zugleich ist in bereits seit 8 Uhr eine starke Aktivität im Bund Future zu beobachten.

Bis 10.00 Uhr wurden rund 163 Tsd. Kontrakte umgesetzt, was dem 2,5-fachen des Durchschnitts von ca. 65 Tsd. Kontrakten um diese Uhrzeit entspricht. Von einem ruhigen Handelsauftakt zum Jahresbeginn kann also nicht die Rede sein. Einige Investoren dürften gleich zu Beginn des Jahres auf dem falschen Fuß erwischt worden sein.

Die Markit Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitenden Gewerbe im Dezember dürften die Bewegung der Renditen unterstützt haben.

Der Indikator fiel für Spanien mit 51,1 Punkten schwächer aus als es erwartet wurde
Der italienische PMI konnte im Vergleich zum Vormonat und den Erwartungen auf 49,7 Punkte zulegen. Mit weniger als 50 Punkte bleibt er jedoch in einem Bereich, der auf eine Schrumpfung der Wirtschaftsleistung im verarbeitenden Gewerbe hindeutet, was keine guten Nachrichten für die italienische Regierung sein sollten.