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Thema: Goldpreis auf 6-Monats-Hoch

  1. #34
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    Wertvoller als Diamanten und Gold...

    Das sind die 14 teuersten Stoffe unseres Planeten - 25.04.2017 - Finanzen100

    Es gibt nur vier Schwimmbecken voll Gold auf der Erde und dennoch ist das Edelmetall spottbillig. Ein Gramm Gold gibt es für 37 Euro - für den Spitzenreiter müsstet ihr mindestens 25 Milliarden Euro hinlegen.

    Die folgende Auflistung enthält eine Auswahl der wertvollsten Stoffe der Welt. Es gibt zum Beispiel noch einige Mineralien, die ebenfalls in diese Liste gepasst hätten. Zudem sei erwähnt, dass viele der erwähnten Stoffe nicht offen und/oder legal gehandelt werden können, weswegen die Preise oft auf Schätzungen beruhen. Wir haben uns außerdem bemüht, immer möglichst aktuelle Preise zu recherchieren und geben an, wo das nicht der Fall ist.

    14. Gold - 37 Euro pro Gramm

    Alles Gold, was je auf der Erde gefördert wurde, lässt sich bequem in vier olympische Schwimmbecken füllen. Das treibt den Preis: Aktuell kostet die Feinunze (etwa 31 Gramm) rund 1.270 Dollar.


    (...)


    1. Antimaterie - 23 bis 57 Milliarden Euro pro Gramm

    Der teuerste Stoff auf der Erde ist aber Antimaterie, also das Gegenteil von Materie. Die soll zwar in großen Mengen beim Urknall entstanden sein, ließ sich aber lange nur theoretisch beschreiben. 1995 wurden am CERN in der Schweiz erstmals Antimaterie-Teilchen künstlich im Teilchenbeschleuniger erzeugt. Die Schätzungen für die Kosten schwanken stark, sind aber hoch: Die Nasa schätzte sie 1999 auf 57 Milliarden Euro pro Gramm, US-Forscher 2006 eher auf 23 Milliarden Euro pro Gramm.

    Ihre wichtigste Eigenschaft sind die Unmengen an Energie, die entstehen, wenn Anti-Materie-Teilchen auf Materie treffen. Dies ließe sich friedlich für Reaktoren nutzen, aber auch kriegerisch als Waffe.

    Von Christoph Sackmann

    https://www.finanzen100.de/finanznac...464325_408642/


    https://www.google.com/search?client...21.EUP92W0tW1U

    https://www.google.com/search?client...j0.h2vN9e15GT8

    https://www.schunk-carbontechnology....kstoffe-DE.pdf

    http://www.chemieonline.de/forum/sho...d.php?t=160925

    http://www.chemieonline.de/forum/showthread.php?t=655

    https://www.lernhelfer.de/schuelerle...el/kohlenstoff

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoff

    https://www.google.com/search?q=kohl...&bih=895&dpr=1

    Forscher wandeln Kohlendioxid wieder in Kohle um:
    Wenn Kohle verbrennt, entsteht Kohlendioxid.
    Nun ist es Forschern erstmals gelungen, den Vorgang bei Raumtemperatur wieder rückgängig zu machen.
    Ihre Technik könnte beim Klimaschutz helfen.
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...a-1255348.html

  2. #35
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    Goldbergbau : Barrick Gold und Newmont kooperieren

    Der kanadische Bergbaukonzern Barrick Gold hat das Übernahmeangebot für den amerikanischen Mitbewerber Newmont Mining zurückgezogen. Der Konzern hat andere Pläne.

    Der größte Goldminenkonzern der Welt, Barrick Gold, hat seinen 18 Milliarden Dollar teuren Versuch einer Übernahme der Nummer zwei, Newmont Mining, am Montag zurückgezogen. „Wir haben auf unsere Aktionäre gehört“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Barrick, Mark Bristow. „Jetzt konzentrieren wir uns auf eine Reduzierung unserer Schulden und um die Steigerung unserer Dividende.“

    Als Verlierer geht Bristow nicht vom Platz, denn die beiden Goldminenkonzerne haben sich darauf geeinigt, ihre bislang getrennt betriebenen Projekte in Nevada in ein Gemeinschaftsunternehmen einzubringen, an dem Barrick 68,5 Prozent der Anteile halten wird. Von diesem regionalen Zusammenschluss werden Synergien von 500 Millionen Dollar in den kommenden 5 Jahren und von 5 Milliarden Dollar in den kommenden 20 Jahren erwartet.

    Der Aktienkurs von Barrick stieg in einer ersten Reaktion um 3 Prozent, während sich der Aktienkurs von Newmont geringfügig ermäßigte. Die beiden Unternehmen haben mit den Fondsgesellschaften Van Eck, Blackrock, Vanguard und Flossbach von Storch identische große Aktionäre. Offenbar ist es Bristow nicht gelungen, sie vom Nutzen einer Vollfusion zu überzeugen.

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-16083502.html

    https://www.ariva.de/barrick_gold-aktie

    https://www.ariva.de/newmont_mining-aktie

  3. #36
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    Goldpreis Chart 1.301,61 $ +0,64% +8,2684 $

    Gold steht wieder über 1.300,00 USD!

    https://www.ariva.de/chart/images/ch...0~Uintraday~W1

  4. #37
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    US-Dollar fällt gerade wie Stein...

    Was ist gerade los mit dem US-Dollar? :

    https://www.ariva.de/chart/images/ch...0x420~Uweek~W1

    und Gold steigt immer schneller an:

    https://www.ariva.de/chart/images/ch...0x420~Uweek~W1

  5. #38
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    90 Prozent Wertverlust: Die Euro-Währungsreform kommt,

    ist sich Frank Walter von der Ersten Finanz- und Vermögensberatung
    efv sicher.

    Sachwerte seien dann ein Muss


    FOCUS-MONEY: Wird es den Euro Ende 2019 noch geben?

    Frank Walter: Sicher. Denn der politische Wille hält ihn am Leben.
    Es dürfte aber immer mehr eine Schattenwährung geben.

    MONEY: Was meinen Sie damit?

    Walter: Ich meine die künftige Differenzierung zwischen dem
    Geld auf dem Konto und dem im Portemonnaie. Es wird letztlich
    zwei Euro-Welten geben, eine physische und eine elektronische.
    Die Bedeutung des Bargelds rückt dabei immer mehr in
    den Hintergrund.

    MONEY: Wie beurteilen Sie das Risiko einer Euro-Währungsreform?

    Walter: Zunächst muss man wissen, dass es bei einer Währungsreform
    „nur“ um die Neubewertung einer Zahl per staatliches
    Dekret geht, so wie in der Geschichte zum Beispiel 1987 unter
    Bettino Craxi aus 100 Millionen italienischen Lira 100 000 Lira
    wurden. Die viel spannendere Frage ist, warum es zu einer Währungsreform
    kommt.

    MONEY: Ihre Antwort?

    Walter: Die Ursache ist stets dieselbe: Schulden. Dabei ist es zunächst
    gar nicht schlimm, wenn ein Staat Schulden macht, da er
    faktisch Leistungen erbringt, zum Beispiel Infrastruktur und Bildung.
    Wenn aber der Punkt erreicht ist, bei dem die Schulden,
    so wie jetzt, nur noch durch beliebiges Drucken von Papiergeld
    gedeckt werden können, wird es kritisch. Dann kommt es immer
    zu einer Währungsreform.

    MONEY: Was bedeutet das für den Bürger?

    Walter: Vereinfacht gesagt, ist eine Währungsreform nichts anderes
    als der Tausch von Guthaben der Bürger gegen die Schulden
    des Staates.

    MONEY: Wie könnte eine Euro-Währungsreform ablaufen?

    Walter: Irgendwann wird eine neue Währung eingeführt. Ob
    das bedeutet, dass die Deutschen wieder die D-Mark bekommen
    oder ob es einen Nord- und einen Süd-Euro gibt, spielt dabei
    keine Rolle. Dem neuen gedruckten Geld wird eine spezifische
    Kaufkraft zugewiesen, die nach allen Erfahrungen in der Vergangenheit
    nur einem Zehntel der des alten entspricht.

    MONEY: Wie wahrscheinlich ist eine Euro-Währungsreform?

    Walter: Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es 13 Merkmale
    gibt, die als Indikation für das Näherrücken einer Währungsreform
    gewertet werden können. Acht davon sind erfüllt, etwa
    die Aufgabe des Goldstandards. Der genaue Zeitpunkt einer
    Euro-Währungsreform lässt sich nicht vorhersagen. Die Wahrscheinlichkeit
    dafür liegt aber bei 100 Prozent.

    MONEY: Worauf sollten Anleger als Nächstes achten?

    Walter: Da wäre zum einen das Anspringen der Inflation, was einer
    schleichenden Enteignung gleichkommt. Ein weiteres Warnzeichen
    ist, wenn der Erwerb von Sachwerten erschwert wird,
    der Staat also zum Beispiel auch für den Kauf physischen Goldes
    die Mehrwertsteuer einführt. Dass man dem Bürger das Bargeld
    in der Funktion als Wertspeicher wegzunehmen versucht, ist ein
    drittes Indiz.

    MONEY: Wie können sich Anleger vorbereiten?

    Walter: Das Wichtigste ist zunächst, eine persönliche Vermögensbilanz
    aufzustellen. Auf der einen Seite stehen die Geldwerte,
    also das Tages- und Festgeld, die Lebensversicherung
    oder der Bausparvertrag. Auf der
    anderen Seite listen Anleger ihre Sachwerte
    auf wie Immobilien und Edelmetalle. Und natürlich
    Aktien. Dann muss man sich vor Augen
    halten, dass bei einer Währungsreform
    circa 90 Prozent der Geldwerte vernichtet
    werden. Die Vermögensverluste bei Sachwerten
    hingegen sind viel geringer. Ein Sachwert
    wird nach einer Währungsreform zudem
    wieder an Wert gewinnen – oder schon
    währenddessen, so wie Gold.

    Fazit
    Die Niedrigzinsen hinterlassen ein einziges Minenfeld
    – sowohl im Euro-System als auch in der Altersversorgung
    bei jedem Einzelnen. Sie sind verantwortlich dafür, dass
    Bankenausfälle und vielerorts Altersarmut drohen, weil
    sich mit ihnen keine Rendite mehr erzielen lässt.
    In Japan gibt es Niedrigzinsen zwar schon seit über zwei
    Jahrzehnten, ohne dass die Wirtschaft den Bürgern um die
    Ohren fliegt. Allerdings gibt es dort auch eine Nation, eine
    Zentralbank, eine einheitliche Wirtschaftspolitik. Für die
    EU gilt: Die Zünder sind scharf gestellt, und jede Bombe
    kann eine Kettenreaktion auslösen. Deshalb braucht es für
    das Ersparte in Krisenzeiten eine Schutz- und Trutzburg.
    Die richtige Strategie, wie Sie Ihr Vermögen sicher aufstellen,
    lesen Sie auf den folgenden Seiten.

    Frank Walter ist gelernter
    Kaufmann für Wohnungsund
    Grundstückswirtschaft
    und studierte Wirtschaftsingenieurwesen

    Wenn Italien abschmiert,
    bricht das System der EZB zur
    Rettung des Euro zusammen“

    Johannes Hirsch, Gründer und Geschäftsführer
    der Vermögensverwaltung Antea

    Eine Währungsreform ist
    de facto nichts anderes als
    der Tausch von Guthaben
    der Bürger gegen die
    Schulden des Staates“

    Frank Walter, Geschäftsführer der Ersten
    Finanz- und Vermögensberater efv GmbH

    AUS FOCUS-MONEY 13/2019

  6. #39
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    Gold! Das beste Geld der Welt

    Gold ist wahres Geld!

    Währungen kommen und gehen, doch mit Gold haben sogar schon antike Zivilisationen gehandelt und bezahlt.

    Der Wert von Gold ist in uns Menschen so tief verankert, dass er die Jahrtausende überdauert.

    Seit der Finanzkrise 2008 horten auch die Notenbanken wieder massig Gold.

    Und das hat einen Grund...

    https://youtu.be/gSl34MdHHsw

  7. #40
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    Goldexplorationen rückläufig – Produzenten in der Zwickmühle

    am 26. März 2019

    Der Goldpreis geht zurück, Produzenten übernehmen Mitbewerber, anstatt zu explorieren und die Anleger pochen auf Wirtschaftlichkeit – die Goldbranche erlebt turbulente Zeiten. Die Deutsche Welle befragte Analysten nach den Hintergründen der stagnierenden Neuerkundung von Lagerstätten und den Mechanismen, die sich darin äußern. Geht der Welt wahrhaftig das Gold aus?

    Schon seit zwei Jahren wird in der Edelmetallbranche darüber spekuliert, ob die Goldvorräte der Erde sich dem Ende zuneigen könnten. Während die Goldproduktion weltweit neue Höhepunkte erreicht, mehrt sich unter Experten die Befürchtung, dass zwischenzeitlich alle wichtigen Goldvorkommen der Welt exploriert sein dürften. Was würde dieses Szenario für Freunde des Edelmetalls, Investoren und folgerichtig nicht zuletzt für die fördernden Unternehmen bedeuten?

    Trotz maximaler Kapazität: Goldproduktion rückläufig

    Branchenkenner und Protagonisten wie Ian Telfer, Vorstandsvorsitzender des kanadischen Goldproduzenten Goldcorp schätzen, dass die Goldproduktion ausgehend vom aktuellen Stand erlahmen wird. Dafür sprechen Erfahrungswerte. Es ist bekannt, dass die Goldproduktion derzeit ihre maximale Kapazität erreicht hat. Schon mehrfach kam es zyklisch in der Vergangenheit nach einem solchen Produktionshöchststand zu signifikanten Rückgängen. Diesmal liegt die Situation indes etwas anders als zuvor: Konnten sich Minderungen früher durch die Erschließung neuer Quellen wieder ausgleichen, sieht es derzeit so aus, als gebe es keine unbekannten großen Lagerstätten mehr zu entdecken. Matthew Miller, Analyst bei der New Yorker Investmentberatung CFRA Research, äußerte gegenüber der Deutschen Welle, dass die Goldproduzenten trotzdem weiterhin bemüht seien, ihre Reserven analog zu ihrer Produktion zu vergrößern.

    Die Suche nach Weltklasse-Lagerstätten

    In den vergangenen drei Jahren sind die Neuentdeckungen von Goldvorkommen weltweit deutlich seltener geworden. Dies obwohl, wie die Zahlen der Londoner Lobbyorganisation World Gold Council beweisen, nachweislich mehr Geld in Exploration investiert worden ist. Die Goldlagerstätten, die entdeckt wurden, versetzen Experten allerdings nur in mäßige Begeisterung. Um als „Weltklasse“-Lagerstätte zu gelten, wären hochgradige Vorkommen mit mehr als fünf Millionen Unzen Reserven gefordert, die rentabel durch Minen erschlossen werden und 250.000 Unzen Gold produzieren könnten. Derartige Minen machen aktuell gut die Hälfte der weltweiten Produktion aus. Der Mangel an zukünftigen Entdeckungen in dieser Größenordnung wird sich nach Ansicht der Experten auf die weitere Goldproduktion auswirken.

    Erz „light“

    Verschärfend kommt hinzu, dass die Menge an Gold, die aus neu entdeckten Lagerstätten pro Tonne Erz gewonnen werden kann, ebenfalls rückläufig zu sein scheint. Das Edelmetall-Beratungsunternehmen Metal Focus stellt die Durchschnittswerte der frühen siebziger Jahre aktuellen Zahlen gegenüber. Das vielsagende Ergebnis: Der Goldgehalt sank von 10 Gramm pro Tonne in den vergangenen Jahrzehnten auf heute nur noch 1,4 Gramm pro Tonne.

    Neue Allianzen: Fusionen und Joint Ventures

    Zugleich hat die Goldbranche in der jüngsten Vergangenheit eine beispiellose Fusionswelle erlebt. Die Unternehmen setzen die Zusammenlegung von Konzernen als Strategie zur Bekämpfung geringer Erträge und gegen sinkende Reserven ein. So fanden sich in der vergangenen Woche die beiden größten Gold-Bergbauunternehmen, Barrick Gold und Newmont Mining, zu einem Joint Venture zusammen. Im Zuge dieser Übereinkunft wurde das vorangehende Angebot von Barrick zum Kauf von Newmont – ein Deal im Wert von fast 18 Milliarden Dollar – zurückgezogen. Anfang des Jahres hatte Barrick bereits den Konzern Randgold Resources übernommen. Das kostete Barrick 6,1 Milliarden USD, während Newmont zum Preis von 10 Milliarden USD den Mitbewerber Goldcorp übernahm.

    Kaufen statt schürfen

    John Ing, Bergbau-Analyst beim Anlageberater Maison Placements Canada, merkte gegenüber der Deutschen Welle an, dass es für die Goldkonzerne aktuell rentabler sei, an der Börse Gold zu kaufen als selbst welches zu fördern. Der Wertpapieranalyst Ryan Hanley von der Laurentian Bank prognostiziert, dass sich solche Konsolidierungen künftig fortsetzen werden, da sie den Unternehmen zur Komplettierung ihrer Projektpipelines dienen. Zusammenschlüsse und Einkauf seien demnach ein erheblich effizienterer Weg, um Reserven aufzufüllen, als selbst neue Lagerstätten zu explorieren und Minen einzurichten. Wie es um die Exploration steht, zeigen zudem die Budgets, die für die Suche nach neuen Lagerstätten aufgewendet werden. Waren dies im Jahr 2012 weltweit noch etwa 21 Milliarden USD, haben sich die Aufwendungen 2018 praktisch halbiert und lagen bei 10,1 Milliarden USD. Im vergangenen Jahr wurde die Hälfte der Explorationsbudgets in Goldprojekte umgesetzt. Australien, Kanada und die Vereinigten Staaten stellen derzeit 40% der weltweiten Ausgaben in die Lagerstätten-Erkundung.

    Explorationen als Preisfrage

    Während die Goldreserven sich verkleinern, wird es für die Unternehmen zunehmend schwierig, neue Vorkommen aufzuspüren. Die Analysten verorten einen Grund für die Zwangslage der Goldminenbetreiber in den niedrigen Goldpreisen und betonen, dass die – physischen – Goldreserven der Welt keineswegs erschöpft seien. John Ing sieht wohl aber eine direkte Relation zwischen dem Goldpreis und Goldfunden. Der Mangel an verfügbarem Gold würde sich über dessen niedrigen Preis erklären: Das Edelmetall sei vorhanden, aber momentan zu billig, um es effizient zu fördern oder danach zu suchen.

    Billiges Gold fördert Produktionsrückgang

    Stiege der Goldpreis, so Ing, auf 2.000 USD pro Unze, würde das Explorationen ankurbeln und in der Folge würden neue Lagerstätten aufgetan. Davon ist der Goldpreis gegenwärtig aber weit entfernt – die aktuellen Kurse liegen bei etwa 1.300 USD pro Unze; ein Preisniveau weit unterhalb der 1.800 USD pro Unze, die das Gold noch 2011/2012 einbrachte. Die Analysten gehen davon aus, dass der Goldpreis bei mindestens 1.500 USD pro Unze liegen müsse, um weiterhin das aktuelle Produktionsniveau aufrecht zu erhalten. Je mehr die Goldpreise ergo sinken, desto mehr sind die Goldproduzenten auf Einsparungen bedacht, denn die Anleger interessierten sich eher für finanzielle Kennzahlen wie den Cashflow und weniger für den produktiven Output der Minen. Für die Minenbetreiber ist es folgerichtig keine Option mehr, die Produktion um jeden Preis zu steigern.

    Goldsuche an neuen Orten

    Die Experten gehen davon aus, dass der Goldpreis langfristig wieder anziehen wird, da die Branche sich um Expansion bemüht. Ing merkt an, dass die Explorationen sich künftig auf andere Zielgebiete konzentrieren müssten, nachdem die ergiebigsten bekannten Lagerstätten schon ausgebeutet seien. Ecuador und andere Länder in Lateinamerika oder Afrika seien diesbezüglich einen näheren Blick wert. In Kombination mit technologischem Fortschritt sollten höhere Preise dazu führen, dass die Erzeuger nach neuen, auch ungewöhnlichen Lagerstätten suchen – zum Beispiel am Meeresgrund oder im Weltraum, auf Asteroiden.

    Kaum betroffen: Gold für Schmuckhändler

    Nach Ansicht des World Gold Council wird die Nachfrage nach Gold für Schmuck innerhalb der nächsten dreißig Jahre, bei zu erwartendem Wohlstandswachstum in der Welt, deutlich ansteigen. Die Käufer von Goldschmuck indes, namentlich die in Wachstumsmärkten wie Indien und China, werden den Rückgang der Goldproduktion auch längerfristig noch nicht zu spüren bekommen. Das aus Minen zugelieferte Gold sei nur ein Bruchteil des insgesamt verfügbaren Goldes. Weltweit werden jährlich 3.000 Tonnen Gold produziert, während die Gesamtheit allen in Minen abgebauten Goldes bei 190.000 Tonnen läge. Zukünftig wird mehr Gold recycelt als gefördert werden, betonte Matthew Miller von CFRA Research.

    https://www.miningscout.de/blog/2019...r-zwickmuehle/

  8. #41
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    Warum der Goldpreis steigen wird

    Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Seit Ende vergangenen Jahres hat der Goldpreis deutlich zugelegt und damit die Kursflaute von 2018 fast schon vergessen gemacht. In den letzten Wochen ist die Erholung aber wieder erlahmt. War es das schon wieder oder ist das nur eine kurzzeitige Verschnaufpause, bevor es wieder nachhaltig über die Marke von 1.300 US-Dollar/Unze gehen kann?

    Ein Ausbruch nach oben ist kurzfristig schon wegen des aktuell starken Dollarkurses weniger wahrscheinlich. Der Greenback zeigt sich in diesem Jahr gegenüber dem meisten anderen Hauptwährungen sehr robust. Ein stärkerer Dollar ist meist negativ für den Goldpreis.

    Wie aber steht es um die mittel- bis längerfristigen Aussichten? Kann Gold perspektivisch wieder Boden gewinnen? Dafür gibt es gute Argumente. Zunächst ist festzustellen, dass viele Notenbanken, allen vorneweg die Federal Reserve, einen geopolitischen Schwenk vollzogen haben bzw. im Begriffe sind diesen zu tun.
    Hat die Fed Ende vergangenen Jahres noch mehrere Zinserhöhungen für 2019 in Aussicht gestellt, ist sie von dieser Linie komplett abgerückt. Nach Einschätzung des Fed-Präsidenden von Chicago, Charles Evans, könnte die Fed sogar bis weit ins Jahr 2020 hinein die zinspolitischen "Füße" stillhalten. Evans begründet dies mit der mauen Inflation. Steigende Zinsen bzw. Renditen am Anleihemarkt sind normalerweise ungünstig für den Goldpreis, denn dadurch sinkt die Attraktivität von Gold als Anlage im Verhältnis zu Anleihen.

    Auch eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China könnte sich positiv auf den Goldpreis auswirken, weil sich dadurch die chinesische Konjunktur stabilisieren dürfte, und das Risiko einer Abwertung des Yuan abnimmt. EinE schwächere China-Währung bedeutet für die dortigen Goldkäufer, dass das in US-Dollar gehandelte Edelmetall teurer wird.

    Washington und Peking gaben in letzter Zeit verstärkt Signale, dass es im Handelsstreit zu einer Einigung kommen könnte. US-Finanzminister Steven Mnuchin sagte am Wochenende, er gehe davon aus, dass die Verhandlungspartner bald auf die Zielgerade einbiegen. Die Bemühungen beider Länder würden weit über das hinausgehen, was in den vergangenen Jahren an Handelsvereinbarungen erzielt worden sei, sagte Mnuchin am Rande der IWF-Frühjahrestagung in Washington. „Ich denke, dass wir hoffnungsvoll sein können, bald die letzte Runde einläuten zu können.“

    https://www.ariva.de/news/warum-der-...n-wird-7525799

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