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Thema: DeutscheSteuerAusbeutung: arbeiten lohnt sich nicht mehr!

  1. #34
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Zitat Zitat von Rudio Beitrag anzeigen
    Da gehen die Meinungen auseinander..
    Wie kommt man zu einer eigenen Meinung?

    https://www.google.de/search?q=Rudio...hrome&ie=UTF-8

    Rudio, ich habe meine eigene Meinung dazu:

    7 Millionen ohne Kohle sind 7 Millionen in Hartz IV und noch mehr - die SPD sorgt schon dafür dass ihre Stammwähler nicht verhungern müssen - Rudio darf zahlen so wie ich und der große fleißige Rest. Der brave Steuerzahler muss anschaffen gehen und die anderen aushalten. Das kommt mir vor, wie ein Zuhälter System - wir werden gefickt und die anderen haben den vollen Genuss dabei! So einfach nach Reiermann und Söhne - mir ist einfach zum Kotzen!

    https://youtu.be/ESclVQniacU?t=16


    Viel Schlimmer heute am 17.11.2019 in Südtirol im Martelltal:

    VIDEO ZEIGT WIE LAWINE NACH MARTELL ROLLT am 17.11.2019 :

    https://youtu.be/O8zK2HjqqW8

    https://www.google.de/search?q=Marte...hrome&ie=UTF-8

    Schneechaos auch in Österreich und Oberitalien in Südtirol:

    Lawine trifft Südtiroler Dorf Martell - 17.11.2019 - 14:19 Uhr - , aktualisiert am 17.11.2019 - 16:38 Uhr

    Lawine rollt ins Dorf

    In der Gemeinde Martell in Südtirol sind zwei Lawinen niedergegangen, eine davon traf den Ortskern, wie RAI Südtirol berichtet. Ein Einwohner konnte auf Video festhalten, wie die Schnee- und Geröllmasse ins Dorf rollt. Die Aufnahme stellte er anschliessend auf Facebook. Mehrere Häuser mussten evakuiert werden, verletzt wurde jedoch niemand. Das Dorf ist laut der Tiroler Tageszeitung aktuell von der Welt abgeschnitten. Die Schulen dürften am Montag geschlossen bleiben.

    https://youtu.be/O8zK2HjqqW8


    Heute kurz vor 12 Uhr wurde in Dietenheim bei Bruneck eine Stromleitung beschädigt :

    https://twitter.com/i/status/1196039375244668930

    Im Hochsommer brennt der Wald komplett ab!



    https://www.idowa.de/gallery.italien...1f0cb591e.html

    Ergo: Über Nacht rollt auf uns eine kleine Eiszeit zu...und so begann die Kleine Eiszeit um 1545 herum.

    https://www.google.de/search?q=Marte...hrome&ie=UTF-8


    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post308950
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Luis (18.11.2019 um 09:42 Uhr)

  2. #35
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    Steuer konfus - aus FOCUS-M ONEY 49/2019

    Einst glaubte man, der Anteil der deutschen Steuerliteratur an den weltweiten Steu-
    ertexten liege bei 60 Prozent, es sind tatsächlich wohl „nur“ zehn bis 15 Prozent.
    Immer noch Wahnsinn, und immer wird es noch konfuser. Zum Beispiel werden stän-
    dig neue Beträge erfunden, ab denen man als Spitzenverdiener oder als so vermögend
    gilt, dass keine Förderung mehr nötig ist. Bei der Übernahme der Pflegekosten der El-
    tern, wenn die das nicht mehr selbst bezahlen können: 100 000 Euro geplant. Beim Bau-
    kindergeld gelten 75 000 Euro. Das tritt neben Beträge, die schon länger in Kraft sind:
    Ab 55 961 Euro zahlen Singles den Spitzensteuersatz, ab 265 327 Euro Reichensteuer.
    Zudem gibt es in Deutschland auch eine Vielzahl von Einkommensbegriffen.

    Jeder kennt noch die Unterscheidung von Bruttoeinkommen (ohne Abzug von Steuern
    und Sozialabgaben) und Nettoeinkommen (Auszahlung des Arbeitgebers nach Ab-
    zug von Steuern und Sozialabgaben). Die Grenze für den selbst zu übernehmenden
    Eltern-Unterhalt soll zum Beispiel bei 100 000 Euro Bruttogehalt gezogen werden.
    Des Weiteren findet der interessierte Laie den Begriff des zu versteuernden Einkom-
    mens ZVE – das ist der Betrag nach Abzug aller steuerlichen Abzugsposten wie Wer-
    bungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen. Am ZVE ist das
    Baukindergeld aufgehängt – die erwähnten 75 000 Euro, die pro Kind um je 15 000
    Euro steigen. (Dabei wird auf den Durchschnitt der letzten beiden Steuerbescheide
    als Vergleichsmaßstab geschaut – auch das variiert). Das ZVE ist nicht zu verwech-
    seln mit dem Begriff Gesamtbetrag der Einkünfte. Hier werden – hätten Sie’s ge-
    wusst – z. B. außergewöhnliche Belastungen wie Krankheitskosten angesiedelt, um
    den zumutbaren Eigenanteil der Steuerzahler zu berechnen (z. B. Single bis 51 130
    Euro sechs Prozent; Ehepaar ohne Kinder fünf Prozent).

    An all diese unterschiedlichen Begriffe hat der Gesetzgeber steuerliche Fördermit-
    tel geknüpft. Daher ist es für Bürger kaum nachvollziehbar, wieso es im einen Fall
    50 000 Euro, im anderen Fall 75 000 Euro sind, um irgendwelche Vergünstigungen zu
    erhalten. So ist das zu versteuernde Einkommen ZVE Maßstab für die Berechnung
    der tatsächlichen Steuerlast, die progressiv steigt. Gleichzeitig werden am ZVE der
    Eingangssteuersatz 14 Prozent (Single: 9168 Euro), der Spitzensteuersatz (42 Prozent;
    Single: ab 55 961 Euro) und der Reichensteuersatz (45 Prozent; Single ab 265 327
    Euro) bemessen. Für Verheiratete gelten die doppelten Beträge.

    Anders wieder bei der Günstigerprüfung, der Frage, ob Kindergeld oder Kinder-
    freibeträge zur Anwendung kommen. Hier greift das zu versteuernde Einkommen
    als Maßstab. Kinderfreibeträge sind ab ca. 80 000 Euro günstiger als Kindergeld (ver-
    heiratetes Ehepaar).

    Nun auch noch der Soli respektive dessen geplante Teil-Abschaffung: Dieser Zu-
    schlag knüpft bei der Berechnung eigentlich an der Steuerschuld an. Daher ist für
    keinen klar Denkenden nachvollziehbar, wie es zu der folgenden Festlegung kommt,
    die beim Bruttojahreseinkommen ansetzt:

    Single:

    Bruttoeinkommen bis 73 000 Euro – kein Soli
    Bruttoeinkommen ab 73 000 bis 109 000 Euro – ermäßigter Solisatz (3,5 Prozent)
    Bruttoeinkommen ab 109 000 Euro – voller Soli (5,5 Prozent)

    Ehepaar mit zwei Kindern:

    Bruttoeinkommen bis zu 151 000 Euro – kein Soli
    Bruttoeinkommen ab 151 000 bis 221 000 Euro – ermäßigter Satz (3,5 Prozent)
    Bruttoeinkommen ab 221 000 Euro – voller Satz (5,5 Prozent).

    Sie erkennen in alledem eine Systematik und blicken sogar noch durch?

    Dann melden Sie sich umgehend zur Steuerberaterprüfung an.

    Frank Mertgen,
    stellv. Chefredakteur


    Geheime Schatzkammern in Deutschland | Entdeckt! Geheimnisvolle Orte

    https://youtu.be/e4DXThAZlMQ

    Tief im Schwarzwald gibt es einige geheime Schatzkammern, die große Geheimnisse bergen.

    https://www.youtube.com/watch?v=e4DXThAZlMQ

  3. #36
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    Staat macht 2019 rund 40 Milliarden Euro Überschuss - 04. Dezember 2019

    Die öffentlichen Haushalte werden auch 2019 einen hohen Überschuss erzielen.

    Bund, Länder und Gemeinden dürften Ende des Jahres zusammen mit 39,5 Milliarden Euro im Plus liegen, heißt es in einer internen Vorlage für die Sitzung des Stabilitätsrats von Bund und Ländern am 13. Dezember, über die das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) berichtet. 2018 hatte das Plus allerdings noch 45,3 Milliarden Euro betragen.

    Im Jahr 2020 wird der Überschuss der Vorlage zufolge wohl deutlich schrumpfen und nur noch bei 4,5 Milliarden Euro liegen. 2021 und 2022 rechnen die Experten sogar mit einem leichten Minus. 2021 wird dieses bei sechs Milliarden und 2022 bei 1,5 Milliarden Euro liegen.

    Ursachen für den Rückgang "sind vor allem die finanziellen Auswirkungen von prioritären und weiteren Maßnahmen des Koalitionsvertrags", insbesondere die teilweise Abschaffung des Solidaritätszuschlags sowie das Familienentlastungsgesetz, heißt es in dem Papier. Dadurch wird der Bundeshaushalt nach der schwarzen Null in diesem Jahr 2020 rund elf Milliarden und 2021 rund 14 Milliarden Euro ins Minus rutschen.

    Auch die Überschüsse der Länder werden in den nächsten Jahren geringer ausfallen. Nach einem Plus von 10,5 Milliarden Euro in diesem Jahr werden es 2023 nur noch 2,5 Milliarden Euro sein. Die Gemeinden werden 2023 sogar ein "geringes Defizit" aufweisen, können zwischen 2019 und 2021 allerdings mit Überschüssen rechnen und 2022 mit einem ausgeglichenen Haushalt.

    Dank der aktuellen Überschüsse ist der Schuldenstand Deutschlands weiter rückläufig, wodurch Deutschland schon in diesem Jahr die Maastricht-Kriterien einhalten könnte. "Eine Unterschreitung der 60-Prozent-Grenze zum Ende dieses Jahres erscheint aufgrund der mit der Projektion verbundenen Schätzspanne nach wie vor möglich, aber nicht sicher", heißt es in dem Papier.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/135...ro-ueberschuss


    Ergo: Sollten die EU-Beiträge und die Rüstungsausgaben bis zum Jahre 2024 verdoppelt sein, werden 20 Millionen Familien ohne Stromversorgung dastehen - den Rüstungsscheiß wird der kleine Mann durch Enteignungen seiner gewohnten Lebensqualität bezahlen müssen – das heißt im Grunde: Deutschland wird in die Steinzeit zurückgeführt – die moderne Beleuchtungsarten werden dann wieder Kerzen und Öllampen sein….

  4. #37
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    Bund der Steuerzahler: Umweltbundesamt verbreitet Quatsch- 05. Dezember 2019

    Der Bund der Steuerzahler (BdSt) sieht die jüngsten Forderungen des Umweltbundesamts zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Verkehr extrem kritisch.

    "Diese Vorschläge sind völliger Quatsch. Ich werde langsam wirklich ärgerlich, dass ein Bundesamt so wenig Grundkenntnis von der Steuer-Systematik besitzt", sagte BdSt-Präsident Reiner Holznagel der "Bild" (Freitagausgabe).

    Vor allem die Streichung der Pendlerpauschale, die auch für Nutzer des ÖPNV gilt, stößt auf Ablehnung beim BdSt. Holznagel zu "Bild": "Die Abschaffung der Pendlerpauschale zu fordern ist ein alter Hut. Wenn Parteien dies tun: geschenkt. Aber das Bundesumweltamt sollte Experten haben. Die Pendlerpauschale ist kein Steuerprivileg, sondern eine notwendige Maßnahme, Arbeitnehmer mit längerem Arbeitsweg zu entlasten. Die Forderungen des Umweltbundesamts sind insofern weder fach- noch sachgerecht."

    Die Behörde hatte in einem jetzt bekannt gewordenen Papier unter anderem ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen und die Anhebung der Spritpreise um bis zu 70 Cent gefordert. Außerdem sollten Pendlerpauschale und die steuerliche Absetzbarkeit von Dienstwagen abgeschafft werden.

    https://www.mmnews.de/politik/135116...reitet-quatsch

  5. #38
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    Scholz will Abzocken: Hiobsbotschaft für alle Sparer! - 10.12.2019

    Jahrelang wurde verhandelt, jetzt ist die Einführung einer Finanztransaktionssteuer zum Greifen nahe. Doch was heißt das eigentlich?

    Fakt ist: Das, was einmal als Reichensteuer tituliert wurde, ist offenbar doch mehr eine Steuer für alle Sparer und Alters-Vorsorgende!

    Während man im Bundesfinanzministerium von Olaf Scholz (61, SPD) über voraussichtliche Einnahmen von anfänglich rund 1,5 Milliarden Euro pro Jahr jubelt, warnt sogar der Bankenchef.

    Hans-Walter Peters, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken, zu BILD: „Die geplante Aktiensteuer ist eine Hiobsbotschaft für die Sparer. In Zeiten von Nullzinsen wird es für Kleinanleger noch schwieriger rentabel fürs Alter vorzusorgen. Die Negativzinspolitik der EZB und die Aktiensteuer nehmen den Sparer jetzt von zwei Seiten in die Mangel. Die Steuer trifft auch die Wirtschaft und wird sich negativ auf Wachstum und Beschäftigung auswirken.“

    Wie weit sind die Verhandlungen?

    Die Verhandlungen zur Einführung einer solchen Steuer seien auf europäischer Ebene gut vorangekommen und stünden kurz vor dem Abschluss, teilte das Finanzministerium heute mit. Einen erheblichen Teil der Einnahmen will der SPD-Politiker Scholz zur Finanzierung der Grundrente verwenden, die die Große Koalition beschlossen hat und 2021 einführen will.

    Was ist die Finanztransaktionssteuer?

    0,2 Prozent will Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) künftig von Aktien-Umsätzen steuerlich abziehen. Das gilt allerdings nur für Aktien von großen, beispielsweise Dax-Unternehmen.

    Heißt: Wer für beispielsweise 20 000 Euro Aktien kauft, muss 40 Euro an Steuern zahlen – neben den herkömmlichen Gebühren.

    Das Problem: Betroffen sind auch Aktienfonds, wie ETFs, Rentenfonds, sogar Riester- und Rürup-Verträge, die in Aktien investieren.

    Wofür sollen die Steuer-Einnahmen verwendet werden?
    Mit der Steuer sollen Menschen bessergestellt werden, die mindestens 35 Jahre gearbeitet haben, aber trotzdem nur eine Mini-Rente bekommen. Bisherigen Angaben zufolge wird dafür mit Kosten von bis zu 1,5 Milliarden Euro pro Jahr gerechnet, mindestens eine Milliarde davon soll durch die Transaktionssteuer finanziert werden.

    Die Steuer in Höhe von 0,2 Prozent des Geschäftswerts soll zunächst in zehn Ländern auf Aktienkäufe eingeführt werden und nur für Papiere von Unternehmen gelten, die mehr als eine Milliarde Euro wert sind. In Deutschland sind das 145 Konzerne, in den zehn Staaten zusammen über 500. Neben Deutschland machen auch Belgien, Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Österreich, Portugal, Slowenien und die Slowakei mit.

    Kritik auch von der FDP

    Kritik kam auch aus der FDP: Die Pläne träfen nicht Spekulanten. „Betroffen sind aber ganz normale Kleinsparer, die Geld etwa für die Altersvorsorge oder ihre Kinder anlegen“, sagte FDP-Experte Florian Toncar zur Nachrichtenagentur Reuters. „Auch Lebensversicherungen und Versorgungswerke, die sich um die Altersvorsorge von Millionen Menschen kümmern, werden die Steuer zahlen.“

    Die Einnahmen würden zudem auf alle teilnehmenden Länder verteilt. „Das bedeutet, dass die Einnahmen, die diese Steuer in Deutschland bringt, gar nicht alle beim deutschen Finanzminister landen werden.“

    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/...9080.bild.html


    Ergo: die Scholz FINANZTRANSAKTIONSSTEUER ist eine heimliche Vermögenssteuer für arme Sparer - die SPD ist eine skrupellose gnadenlose Abzockerpartei. Für mich kann die SPD zur Hölle fahren.

    Das waren noch Zeiten: https://youtu.be/Xo86klWK-Ec

  6. #39
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    Führende Ökonomen warnen vor Risiken für Finanzsystem - 10. Dezember 2019

    Führende Ökonomen zeigen sich besorgt über mögliche Risiken für das Finanzsystem.

    Clemens Fuest, Leiter des Müncher Ifo-Instituts, warnte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben) davor, dass "wir derzeit auf den Finanz- und Immobilienmärkten teilweise blasenartige Entwicklungen haben, die irgendwann zu starken Gegenbewegungen führen werden". Wann diese Gegenbewegungen eintreten würden, sei "nicht zuverlässig vorhersagbar".

    Auch sieht der Leiter der Münchener Forschungseinrichtung Risiken bei einem Einbruch der chinesischen Wirtschaftsentwicklung. Ein solcher Einbruch würde "Schockwellen um den Globus schicken, die auch Europa hart treffen".

    Auch die Wirtschaftsweise im Sachverständigenrat der Bundesregierung, Isabel Schnabel, zeigte sich besorgt: "Bedenklich ist, dass die wirtschaftliche Dynamik zurückgegangen ist, dass also weniger Unternehmen gegründet werden und auch weniger aus dem Markt ausscheiden", sagte die von der Bundesregierung nominierte Kandidatin für den Posten als Exekutivdirektorin bei der Europäischen Zentralbank (EZB).

    Diese Entwicklung sei "schädlich für das langfristige Wachstumspotenzial der Wirtschaft". Henning Vöpel, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI), sieht die Situation bei den Banken als "angespannt".

    Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte Vöpel: "Selbst die Bundesbank und die EZB sagen, dass wir es in der Geldpolitik derzeit mit Übertreibungen und Verzerrungen zu tun haben. Das wird an der manipulativen Wirkung der Geldpolitik auf den Zinssatz und am Aufkauf von Unternehmensanteilen deutlich."

    Laut dem Hamburger Ökonom steht einigen deutschen Banken eine schwere Zeit bevor. "Die Zinsmarge bleibt extrem gering, man kann sich in der derzeitigen Phase kaum konsolidieren oder gesund schrumpfen. Hinzu kommen Regulierung und Digitalisierung, die die Banken auch strukturell stark unter Druck setzen", sagte Vöpel. Auch der Bundesregierung sei das Szenario einer möglichen Krise präsent. "Deshalb hält sich Deutschland auch mit anderen Euro-Ländern derzeit so zurück, wenn es um das Thema Bankenrettung geht", sagte Vöpel.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/135...r-finanzsystem

  7. #40
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    Sixt nennt Vermögenssteuer existenzielle Bedrohung - 23. Dezember 2019

    SAP Gründer droht mit Wegzug

    IT-Unternehmer Hasso Plattner hat für seine Ankündigung, Deutschland bei Einführung einer Vermögenssteuer zu verlassen, viel Unterstützung von anderen Unternehmern bekommen.

    Die "Bild" (Montagausgabe) befragte andere Unternehmer zu den Vermögenssteuer-Plänen der SPD. Unternehmer Martin Richenhagen, CEO der AGCO-Corporation, sagte der Zeitung:

    "Den neuen SPD - Chef kenne ich recht gut, da wir in Bonn gemeinsam im Studentenwohnheim Tannenbusch gewohnt haben. Seine Steuerpläne halte ich für vollkommen abwegig.

    Die Steuereinnahmen in Deutschland sind bombastisch. Leider geht man mit dem Geld nicht wirklich vernünftig um. So könnte durch Abbau der Bürokratie viel mehr erreicht werden als durch die populistische Forderung nach einer Vermögenssteuer!"

    Unternehmer Erich Sixt sagte dem Blatt: "Abgaben auf liquides Vermögen sind eine politische Entscheidung - das kann man gutheißen oder nicht. Verkraftbar wären solche Abgaben, denn die liquiden Mittel sind prinzipiell vorhanden. Deutlich schwieriger wird es, wenn nicht-liquides Vermögen wie Immobilien und vor allem Unternehmenswerte besteuert werden sollten. In vielen Fällen könnte die Vermögenssteuer nur durch die Veräußerung von Unternehmensanteilen beglichen werden."

    Der Unternehmer fügte hinzu: "Insbesondere für Familienunternehmen wäre das eine existenzielle Bedrohung, viele könnten nicht als Ganzes bestehen bleiben. Zudem wären dringend notwendige Investitionen gefährdet und im schlimmsten Fall auch Arbeitsplätze. Ich bezweifle stark, dass das im Interesse des Wirtschaftsstandorts Deutschland liegen würde. Meiner Meinung nach gilt auch hier: Sozial ist nicht der, der verteilt, sondern der, der dafür sorgt, dass es etwas zum Verteilen gibt!"

    SAP-Plattner droht mit Wegzug bei Vermögensteuer

    SAP-Gründer und Milliardär Hasso Plattner droht aus Deutschland wegzuziehen, falls das Land eine Vermögensteuer einführt. „Gerade habe ich im Teletext gelesen: 72 Prozent der Deutschen befürworten die Vermögensteuer“, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) unter Verweis auf den jüngsten Deutschlandtrend.

    Bei einer zweiprozentigen Vermögensteuer muss ich Deutschland verlassen.“ Was er dann mit seinen SAP-Aktien mache, müsse er sich noch überlegen. Die Überlegungen beträfen allerdings nicht Projekte wie das Hasso-Plattner-Institut an der Universität Potsdam, das er mehreren Hundert Millionen Euro gefördert hat, und das Kunstmuseum Barberini, weil sie über seine Stiftung finanziert werden.

    Plattner ärgert sich unter anderem über die SPD. „Ich habe die SPD viele Male gewählt und unterstützt, jetzt manövriert sie sich halt für mich ins Abseits“, sagte Plattner der F.A.S.

    Auch in anderen Ländern wird über Vermögensteuern diskutiert, beispielsweise in den Vereinigten Staaten. „Wenn die Sozialisten glauben, dass Unternehmer Gangster sind, die bestraft werden müssen, dann ist das eine andere Gesellschaft“, sagte Plattner in dem Interview. „Wer glaubt, dass der Staat die Firmen besitzen soll, muss sich nur die ehemalige DDR angucken.“

    Plattner ärgert sich laut F.A.S.-Interview nicht über die Einkommensteuern. Die Vermögensteuer sei aber sei ein falsches Instrument, wenn ein Land Wachstumsunternehmen wolle. „Eine neue SAP kann ich mir unter diesen Umständen nicht vorstellen.“, prognostiziert der SAP-Gründer.

    Unternehmen hätten oft eine Phase, in der sie wachsen und schon einen hohen Marktwert haben, in der ihre Gründer also als vermögend gelten – in denen es aber noch nicht genügend Gewinne gebe, um davon Vermögensteuer zu bezahlen.

    „Wer Geld verdient, der zahlt schon Steuern, und das ist in Ordnung so", sagte Plattner der F.A.S. „Aber eine Substanzbesteuerung auf das Firmenvermögen? Macht das, macht das, zehn Jahre später wird man den Erfolg sehen. Dann gibt es halt keine Wachstumsunternehmen mehr.“

    https://www.mmnews.de/vermischtes/13...elle-bedrohung


    Ergo: Vermögenssteuer? Eine alte Kommunisten Steuer der SPD! Die SPD setzt sich immer an den gemachten Tisch, andere, dürfen deren Sauerei aufräumen. Die Bundesdeutschefinanzkasse zeigt Milliarden überschüße auf und der Finanzminister Scholz will immer noch mehr Geld aus Deutschland rausquetschen, Scholz führt so einen Art Steuerraubzug gegen sein eigenes Volk durch - ohne Rücksicht auf Verluste.

  8. #41
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    Karussell-Betrug mit der Mehrwertsteuer - 307 Milliarden E. einfach weg

    08.01.2020 - 15:51 Uhr

    Mit dieser Masche wird die EU um Milliarden geprellt

    Deutsche Wirtschaftsforscher sind einer Betrugsmasche auf der Spur, die EU-Staaten Milliarden kostet.

    Der Handelsüberschuss von 307 Milliarden Euro, den die EU mit sich selbst hat, sei zumindest teilweise auf Betrug zurückzuführen, heißt es in einer Analyse des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) und des Münchener Ifo-Instituts.

    So gelangten die Forscher zu ihrer Einschätzung

    ▶︎ Die Forscher analysierten die vorhandenen Handelsdaten der 28 EU-Mitgliedsstaaten untereinander, beginnend mit dem Jahr 1999.

    ▶︎ Wenn alle Ein- und Ausfuhren der EU-Länder untereinander korrekt erfasst würden, müsste die Handelsbilanz des gesamten Staatenbundes mit sich selbst ausgeglichen sein. Davon könne in der EU aber nicht die Rede sein.

    „Messfehler allein können diese systematische Abweichung nicht erklären“, schreiben die Autoren des Berichts, IfW-Präsident Gabriel Felbermayr und Ifo-Forscher Martin Braml. „Vielmehr scheint massiver Umsatzsteuerbetrug eine Ursache, der die EU-Staaten 30 bis 60 Milliarden Euro pro Jahr kostet.“

    Systematischer Betrug mit der Umsatzsteuer
    Waren können aus anderen Mitgliedstaaten empfangen werden, ohne Umsatzsteuer zahlen zu müssen. Die Firmen schlagen die Mehrwertsteuer auf den Warenpreis auf, führen sie aber nicht ans Finanzamt ab. Beim Weiterverkauf der Ware ins Ausland, kann sich der Käufer die bezahlte Mehrwertsteuer erstatten lassen, dabei war diese ja nie dem Staat zugeflossen. So entsteht ein Betrugskarussell!

    Felbermayr und Braml erklären: „Wenn Unternehmen Umsätze als Exporte deklarieren, sind diese von der Umsatzsteuer befreit. Werden diese Umsätze aber gar nicht im Ausland erzielt, sondern im Inland, fehlen sie in der Importstatistik des angeblichen Handelspartners und bleiben damit unversteuert.“

    „Eine umfassende Reform des europäischen Mehrwertsteuerrechts, das zu großen Teilen noch aus den 1990ern stammt, ist schon lange überfällig“, sagte der EU-Abgeordnete Markus Ferber (54, CSU). Das derzeitige Regelwerk sei angesichts der Entwicklung des Binnenmarktes und der Herausforderungen der Digitalisierung überholt.

    EU-Reform kommt nicht voran

    Die EU-Kommission hatte 2017 eine umfassende Reform vorgeschlagen, die aber nicht vorankommt. Über Steuerfragen müssen in der EU die Mitgliedstaaten einstimmig befinden. Zum besseren Abgleich von Steuerdaten hatten die EU-Mitgliedstaaten vergangenes Jahr ein elektronisches Analysesystem in Betrieb genommen.

    Auch die neu geschaffene europäische Staatsanwaltschaft, die nach Möglichkeit noch in diesem Jahr an den Start gehen soll, soll neben Korruption, Geldwäsche und Betrug mit EU-Geldern gegen grenzüberschreitenden Umsatzsteuerbetrug vorgehen.

    Die IfW- und Ifo-Forscher empfehlen einen digitalen, automatisierten Datenabgleich von Importen und Exporten innerhalb der EU. Bilanzfehler könnten dadurch verhindert und Betrug erschwert werden.

    Seit der Einführung des europäischen Mehrwertsteuersystems 1993 ist der EU-interne Handelsüberschuss stetig gewachsen. Die nun festgestellten 307 Milliarden Euro entsprechen der Wirtschaftsleistung der acht kleinsten EU-Länder.

    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/...5008.bild.html


    Ergo: der Staat hat viele Schwarze Löcher offen, worin unsere sauer verdienten Steuergelder - ungehindert - in dunkle Kanäle abfließen. Wir zahlen alle nur mehr Steuern und Abgaben deshalb, für den organisierten staatlichen erlaubten Betrug mit Steuergelder.

    https://www.google.de/search?q=Ergo%...hrome&ie=UTF-8
    Geändert von Luis (08.01.2020 um 19:01 Uhr) Grund: 307 Milliarden Euro

  9. #42
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    307 Milliarden E. einfach weg...

    Jetzt wissen wir, warum das viele Steuergeld, so einfach, auf Nimmerwiedersehen, verschwindet:


    Das heißt auch Anfüttern der Politiker - wenn Sie auf den Geschmack kommen, machen Sie für Geld alles erst richtig möglich, und wenn der Bürger dabei finanziell verreckt!

    https://victoriawindtner.wordpress.c...h_72_sdk_komp/

    https://www.google.de/search?q=Das+h...hrome&ie=UTF-8
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  10. #43
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Steuern: Drangsalieren + Abkassieren - 11. Januar 2020

    Trotz Rekordeinnahmen will der Staat die Bürger weiter auspressen. Neben der CO2-Steuer ist der neueste Hit die "Finanztransaktionssteuer" und "Bodenwertzuwachssteuer". Esken will gar den Sozialismus einführen. - Wann regt sich Widerstand gegen maßloses Abkassieren?

    Einkommen ist die Provision des Staates zur Erarbeitung der Steuern (Autor unbekannt)

    Alice Weidel:

    Wo die SPD auch mit neuem Führungsduo in den Umfragen am Krückstock geht, besinnt sie sich auf ihre vornehmliche Kernkompetenz zurück: dem Erfinden neuer Steuern im Wochentakt. Nicht genug, dass die Bürger für das CO2 auf allen Ebenen bald tief in die Tasche greifen müsse, nun will man sich zudem an den Grundbesitzern bereichern, indem man eine Bodenwertzuwachssteuer ins Spiel bringt - für bebaute Grundstücke, landwirtschaftliche Flächen, Gärten etc.

    Damit gedenkt man das Fell des Bären zu verteilen, noch bevor dieser erlegt ist. Die SPD plant eine Steuer auf Gewinne, die maximal im Verkaufsfall von Grund und Boden überhaupt spruchreif würden. Was die Genossen dabei vergessen: Wo man eine Bodenwertzuwachssteuer installiert, geht diese zu Lasten der Wohnungssuchenden. Anreize für den Neubau von Häusern werden nicht geschaffen, vielmehr verleidet man potenziellen Bauherren den Entschluss, überhaupt noch Wohnraum zu schaffen.

    Schamloser kann man die Neiddebatte und die Aufstachelung gegen die vermeintlich "Besitzenden" gar nicht betreiben! Unter dem Deckmantel die Wohnraummisere - die man als SPD grundsätzlich mitzuverantworten hat - zu bekämpfen, droht abermals der klamme Griff in Bürgers Tasche. Verfassungsrechtliche Zweifel an der Zulässigkeit einer derartigen Steuer sind dabei angebracht. Das Bundesverfassungsgericht hat ein "Steuererfindungsrecht" ausdrücklich abgelehnt!

    Deutschland, Steuerland

    von Rocco Burggraf

    Nehmen Sie mal einen Bierdeckel und notieren Sie - nur des Überblicks wegen - einfach mal eine willkürliche Auswahl der in Deutschland erhobenen direkten und indirekten Steuern und Abgaben. Die im Verbund inzwischen immerhin um die 60% Ihres (hoffentlich noch durchschnittlichen) Einkommens fressen.

    • Wahrscheinlich kennen Sie

    Mehrwertsteuer, Umsatzsteuer, Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer, Grundsteuer, Grunderwerbssteuer, Zweitwohnungssteuer, Versicherungssteuer, Kfz-Steuer, Mineralölsteuer, Kirchensteuer, Erbschaftssteuer, Schenkungssteuer, Einfuhrumsatzsteuer, den Zoll und die allseits beliebte Besteuerung der Renten von Umweltsäuen und ähnlichen verzichtbaren Subjekten.

    • Vielleicht haben Sie auch schon gehört von

    Ökosteuer, Energiesteuer, Erdölbevorratungsabgabe, Kernbrennstoffsteuer, Luftverkehrssteuer, Tonnagesteuer, Feuerschutzsteuer, Reichensteuer, Kapitalertragssteuer, Spekulationssteuer und der Abgeltungssteuer, die jetzt eine diskret automatisierte Zinsbesteuerung ist.

    • Insidern bekannt und ziemlich einträglich sind

    die Luxus- oder Sektsteuer, Schaumwein- und Zwischenerzeugnissteuer, Kaffeesteuer, Biersteuer, Branntweinsteuer, Schankerlaubnissteuer, Pferdesteuer, Hundesteuer, Kinosteuer, Tanzsteuer, Jagd- und Fischereisteuer, Rennwett- und Lotteriesteuer, Glücksspielsteuer, Spielbanksteuer, Tabaksteuer und (Sie werden nicht betroffen sein...) Sexsteuer.

    • Ein weites Energiefeld bilden Ihre patentwürdig simulierten „Stromkosten“ mit

    EEG-Umlage, Offshore-Umlage, Offshore-Netzumlage, Lastenumlage, Konzessionsabgabe, StromNEV-Umlage, KWKG-Umlage, Netzentgelt, Messtellenbetriebsumlage und Stromsteuer, die die eigentlich nicht vorhandenen - weil ja „erneuerbaren“ Energiekosten gehörig aufpeppen.

    • Weil dies alles hinten und vorn nicht reicht, plant der von Ihnen immer wieder gern gewählte Regierungsapparat derzeit

    die drastische Erhöhung vieler der oben genannten Steuersätze, das sympathisch klingende, vorerst auf 20 Milliarden taxierte Klimapaket unter anderem mit dynamisierter CO²-Steuer, deutlich erhöhter KfZ-Steuer, Flugbenzinsteuer, dazu eine Fleischsteuer, Vermögenssteuer, Grundwert-Zuwachssteuer, die Besteuerung von Minijobs und natürlich das Leckerli für die treuesten unter den Staatsdienern: Den künftig automatisiert angehobenen Rundfunkbeitrag.

    Außerdem:

    Bundesfinanzminister Olaf Scholz will Anlegern den Aktienkauf mit der Finanztransaktionssteuer vermiesen. Sie trifft nicht Spekulanten und Banken, sondern vor allem Privat-Anleger, die fürs Alter sparen.

    Bierdeckel alle? Gut, ich höre auf...

    Sind Steuern Diebstahl?

    Die Steuereinnahmen sind auf Rekord. Trotzdem will der Staat immer mehr. Besonders die SPD präsentiert im Wochentakt neue Ideen, dem Bürger noch tiefer in die Tasche zu greifen. Esken will jetzt gar den Sozialismus einführen. Wie endet das? Michael Mross zum Steuer-Staat Deutschland.

    https://youtu.be/a8FQSippPDY

    https://www.youtube.com/watch?v=a8FQ...ature=emb_logo

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/136...en-abkassieren


    Ergo: Steuern sind grundsätzlich Diebstahl, da es dafür keine nützlichen und verwertbaren Gegenleistung gibt.

  11. #44

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    Raffelhüschen zu Beamtenpensionenbombe

    dann sollte alles klaro sein
    aber nicht für DummSchrillKreisch Weidel
    "mehr geld für kaputtgesparte Beamte!"

    #Beamte_Abschieben

  12. #45
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    Steuergeld für Zeitungen - Staatlicher Meinungskauf? - 13. Januar 2020

    Der Bundestag winkte die Subventionen für Zeitungszusteller durch. Tatsächlich darf das Geld auch für andere Dinge eingesetzt werden...

    https://youtu.be/K6fn-o2XU6g

    Staatlicher Meinungskauf: Zwangsgeld jetzt für alle Massenmedien – Boehringer spricht Klartext

    Peter Boehringer spricht Klartext: „Staatlicher Meinungskauf: Zwangsgeld jetzt für alle Massenmedien“

    Etikettenschwindel: statt Zustellerunterstützung nun Verlagssubvention mit Steuergeld

    Zwangs-GEZ für Zeitungen wird in letzter Minute im Haushaltsausschuss durchgedrückt

    Die Regierung kauft knallhart auf allen Ebenen mit Steuerzahlergeld Meinung …

    … besonders die SPD über ihre „Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft - ddvg“

    https://www.mmnews.de/politik/137008...r-meinungskauf


    MdB Peter Boehringer

    Staatlicher Meinungskauf: Zwangsgeld jetzt für alle Massenmedien – Boehringer spricht Klartext
    - Meinungsfreiheit verliert man in kleinen Scheiben: ein weitsichtiger Leserbrief von 1999
    - Etikettenschwindel: statt Zustellerunterstützung nun Verlagssubvention mit Steuergeld
    - Zwangs-GEZ für Zeitungen wird in letzter Minute im Haushaltsausschuss durchgedrückt
    - Die Regierung kauft knallhart auf allen Ebenen mit Steuerzahlergeld Meinung …
    - … besonders die SPD über ihre „Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft - ddvg“

    ► Bundesrechnungshof wirft Parteien Zweckentfremdung von Steuergeldern vor https://www.spiegel.de/politik/deuts...a-1261038.html

    Mehr von Peter Boehringer hier:

    ✅ PBoehringer ► https://www.pboehringer.de
    ✅ Instagram ► https://www.instagram.com/pboehringer
    ✅ Facebook ►https://www.facebook.com/Peter.BoehringerCom
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    ✅ Twitter ► https://twitter.com/PeterBoehringer
    ✅ Telegram ► https://t.me/pboehringer


    Ergo: Lügenblätter werden mit Steuergelder gerettet - gebt keinen Cent für Printmedien aus.

  13. #46
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    SPD-Chefin Esken will keine Steuer-Senkungen - dafür mehr Steuern erheben!

    TROTZ REKORD-ÜBERSCHUSS VON 13,5 MILLIARDEN

    14.01.2020 - 15:16 Uhr

    SPD-Chefin Esken stellt sich bei Steuer-Senkungen stur! Sie lehnt trotz Rekord-Überschuss von 13,5 Milliarden im Bundeshaushalt jede Entlastung der Bürger durch Steuer-Senkungen ab.

    „Das halte ich wirklich für einen gefährlichen Vorschlag, jetzt Steuern zu senken“, sagte Esken am Dienstag im Bayerischen Rundfunk zu entsprechenden Forderungen aus der Union.

    Ihre Begründung: Es sei unklar, wie sich die Einnahmesituation weiter entwickele. Die Konjunktur sei „derzeit eher flau“. „Wir müssen also eher in die Binnenkonjunktur investieren, um die Konjunktur auch stabil zu halten“, so die SPD-Chefin. Deshalb müsse in Schulen und Straßen, den öffentlichen Nahverkehr und die digitale Infrastruktur investiert werden.

    Sie forderte einen „langfristigen Investitionsplan“, damit „unabhängig von Kassenlage und Konjunktur“ investiert werden könne.

    Klar ist: Finanzminister Olaf Scholz (61, SPD) schwimmt im Geld! Ihm stehen insgesamt 19 Milliarden Euro zur Verfügung. Er streicht im zurückliegenden Haushaltsjahr 2019 einen Rekordüberschuss von 13,5 Milliarden Euro ein. Hinzu kommen nicht verbrauchte Gelder in Höhe von 5,5 Milliarden Euro.

    Mittelstandspräsident Mario Ohoven zu BILD: „Die letzte Steuerreform, die diesen Namen verdient, gab es im Jahr 2008. Es ist daher höchste Zeit, Betriebe und Bürger spürbar zu entlasten. Wenn jemand weniger Steuern zahlt, als er muss, ist das Steuerbetrug. Nicht besser verhält sich nach meiner Überzeugung der Staat, der Wirtschaft und Bürger mehr Steuern zahlen lässt, als sie müssten. Wenn die GroKo jetzt nicht den Soli für alle sofort abschafft, kommt das in meinen Augen einem moralischen Steuerbetrug an Mittelstand und Mittelschicht gleich.“

    Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft sei dabei eine Verfassungsbeschwerde vorzubereiten.

    Anfang Januar 2019 betonte Scholz noch gegenüber BILD: „die fetten Jahre“ seien vorbei. „Von jetzt an erwarte ich keine unvorhergesehenen Mehreinnahmen mehr.“

    Falsch gedacht!

    Zu den neuen Zahlen sagt Scholz jetzt: „Wir haben ein bisschen Glück gehabt, aber wir haben auch gut gewirtschaftet.“

    https://bilder.bild.de/fotos-skalier...h,c=0.bild.gif

    Proteste aus der Opposition und von Experten
    Experten und Teile der Opposition halten Steuer-Senkungen schon lange für angebracht.

    FDP-Haushaltsexperte Otto Fricke (54) zu BILD.: „Wer durch Tricks und niedrige Zinsen 19 Mrd. Euro Haushaltsüberschuss erzielt, hat die Pflicht, die Mittel denen zurückzugeben, die sie erwirtschaftet haben.“

    Auch der Präsident des Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel (43), wird deutlich: „Dieser Milliarden-Überschuss verpflichtet! Die neuen Rekordzahlen erhöhen den Druck auf Finanzminister Scholz und Wirtschaftsminister Altmaier, das Soli-Aus vorzuziehen. Wir haben jetzt das Geld, um den Soli komplett und für alle abzubauen.“

    Investitionen und Schulden-Abbau gefordert

    DIW-Chef Marcel Fratzscher (48) gibt zu Bedenken: „Steuersenkungen per Gießkanne wären das Falscheste, was die Bundesregierung mit den Milliardenüberschüssen im Haushalt anstellen kann. Uns sollte klar sein, dass die immensen Überschüsse trotz schwächelnder Konjunktur ein großes Glück und eine Chance sind, die nicht leichtfertig vergeben werden sollte. Der Bedarf an Zukunftsinvestitionen in den Bereichen Infrastruktur, Bildung, Digitalisierung und Klimaschutz ist immens. Die Bundesregierung braucht nun endlich einen klaren und langfristigen Plan, um die deutsche Wirtschaft fit für die Zukunft zu machen.“

    Nicht nur Zukunftsinvestitionen stehen zur Debatte. Auch eine Entschuldung von Kommunen wird von der SPD angestrebt.

    Swen Schulz, SPD-Haushaltspolitiker, sagte dem „Tagesspiegel“: „Es gibt Spielraum für die Stärkung der Kommunen und einen langfristigen Investitionspakt. Die Koalition wäre gut beraten, die Gunst der Stunde zu nutzen und sich schnell auf ein Maßnahmenpaket zu einigen, das noch in diesem Jahr greift.“

    https://www.bild.de/politik/2020/pol...8738.bild.html


    Ergo: bis die regierenden Strategos das viele Steuergeld investiert haben, haben bereits andere Leute, am Geld bedient - und die Steuerkasse ist wieder leer.

  14. #47
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    Österreich droht Deutschland mit Ausstieg bei der Aktiensteuer - 21.01.2020

    Der neue österreichische Finanzminister macht eine klare Ansage Richtung Berlin und Paris: Entweder der Vorschlag für eine Steuer auf Finanzgeschäfte wird überarbeitet – oder Österreich steigt aus dem Projekt aus. Die deutschen Sparer würde es freuen.

    Gernot Blümel ist erst seit zwei Wochen im Amt, und schon bei einem seiner ersten großen Auslandstermine muss er eine unangenehme Botschaft überbringen. Der frischgebackene österreichische Finanzminister nimmt am Treffen der Euro- und EU-Finanzminister in Brüssel teil und traf dort am Dienstagmorgen auch zum ersten Mal in der neuen Rolle seinen deutschen Amtskollegen Olaf Scholz in kleiner Runde.

    Die Botschaft, die der ÖVP-Politiker mitbrachte, dürfte Olaf Scholz kaum gefallen haben. Es war nicht weniger als ein Ultimatum: Entweder der deutsch-französische Vorschlag für eine Finanztransaktionssteuer wird überarbeitet oder Österreich steigt aus den Verhandlungen über eine Abgabe auf Finanzgeschäfte aus.

    In Wien ist die Frustration groß darüber, wie sich das europäische Projekt einer Finanztransaktionssteuer entwickelt hat. Österreich hatte das Projekt auf europäischer Ebene nach der Finanz- und Wirtschaftskrise mit initiiert und maßgeblich vorangetrieben, nachdem die EU-Kommission einen entsprechenden Vorschlag für eine Regelung gemacht hatte.

    „Die Idee der Finanztransaktionssteuer kam nach der Finanz- und Wirtschaftskrise auf, als man verantwortungsloses hochspekulatives Verhalten besteuern wollte“, sagte Blümel gegenüber WELT. „Es ging ursprünglich darum, Anleger zu bestrafen, die auf abstürzende Kurse und Staatspleiten spekuliert haben, und unethisches Spekulationsverhalten unattraktiv zu machen und die Realwirtschaft zu stützen.“

    In den vergangenen Jahren haben sich die Verhandlungen aber zunehmend von dieser ursprünglichen Idee entfernt. Das Fass zum Überlaufen brachte offenbar ein deutsch-französischer Vorschlag für eine Finanztransaktionssteuer, den Olaf Scholz im Dezember präsentierte – offenbar nicht mit den anderen acht EU-Ländern abgestimmt, die ebenfalls an den Verhandlungen zu einer Finanztransaktionssteuer teilgenommen hatten.

    Der deutsch-französische Vorschlag hat allerdings mit der ursprünglichen Idee nur noch wenig zu tun: Sie soll als Steuer auf Aktienkäufe und -verkäufe eingeführt werden. Andere Finanzinstrumente wie Derivate sollen von der Steuer verschont bleiben, genauso wie der Intradayhandel und der spekulative Hochfrequenzhandel.

    Das sorgt in Wien für Frust: „Der vorliegende deutsch-französische Vorschlag, den auch Olaf Scholz propagiert, verkehrt die ursprüngliche Idee der Finanztransaktionssteuer in ihr Gegenteil“, sagt ÖVP-Finanzminister Blümel. „Damit würden die Realwirtschaft und Kleinanleger bestraft und indirekt die Spekulanten belohnt.“

    „Diesen Weg kann Österreich nicht mitgehen“

    Die neue Regierung in Wien aus konservativer ÖVP und Grünen sei nicht bereit diesen Vorschlag mitzutragen, sagt der 38-jährige politische Shootingstar. „Diesen Weg kann Österreich nicht mitgehen. Deshalb muss der aktuelle Vorschlag so überarbeitet werden, dass er wieder in Richtung der ursprünglichen Vorstellung von einer Finanztransaktionssteuer geht, Spekulanten bestraft und die Realwirtschaft fördert. Wenn es hier zu keiner Änderung kommt, werden wir aus der Gruppe der Mitgliedsländer, die diese Finanztransaktionssteuer einführen will, aussteigen.“

    Sollte Österreich tatsächlich aus den Verhandlungen aussteigen, droht das Projekt zu scheitern. Bisher treibt ein kleiner Kreis von EU-Ländern, die sich als Vorreiter sehen, das Projekt voran. Für solch eine „Verstärkte Zusammenarbeit“, wie es in der Sprache der EU-Verträge heißt, sind mindestens neun Länder nötig.

    Bisher verfolgen neben Deutschland und Österreich auch Frankreich, Spanien, Italien, Belgien, Portugal, Griechenland, Slowenien und die Slowakei das Projekt, das ursprünglich als Steuer auf alle Finanztransaktionen in allen EU-Staaten konzipiert war. Estland hat diesen Kreis bereits verlassen; ein Ausscheren weiterer Partner könnte das Ende des Vorhabens bedeuten.

    Ein Verzicht Österreichs, das die Verhandlungen nicht nur mit angestoßen, sondern in Brüssel auch inoffiziell koordiniert hatte, hätte zudem eine erheblich negative Signalwirkung. In Wien hält man allerdings den vorliegenden Vorschlag offenbar nicht mehr für eine geeignete Grundlage für Verhandlungen.

    „Dieser Vorschlag ist genau das Gegenteil von dem, was die Kommission vor einigen Jahren vorgeschlagen hat. 99 Prozent aller Finanzgeschäfte werden davon nicht erfasst“, sagt Finanzminister Blümel. „Stattdessen macht der Vorschlag es unattraktiv für kleine und mittlere Sparer, am Aktienmarkt zu investieren. Das wäre gerade in Zeiten ultraniedriger Zinsen besonders wichtig, um Altersarmut zu verhindern.“

    Auch deutsche Anleger- und Aktienverbände haben bereits kritisiert, dass der deutsch-französische Vorschlag die Altersvorsorge mit Aktien erschwere und es für Unternehmen erheblich schwieriger mache, sich Eigenkapital an den Märkten zu besorgen. „Eine stärkere Beteiligung der Sparer am Aktienmarkt wird durch diesen Vorschlag torpediert“, sagt Blümel. „Deshalb muss er geändert werden. Wenn er nicht geändert wird, verlassen wir die Gruppe, das habe ich Olaf Scholz auch so mitgeteilt.“

    Nachdem der deutsch-französische Entwurf bereits im Dezember für Kritik gesorgt hatte, erklärte das Bundesfinanzministerium damals, dass der Richtlinienvorschlag genau das sei: ein Vorschlag, der den aktuellen Diskussionsstand wiedergebe und über den nun weiter diskutiert werden müsse.

    Scholz gerät unter Druck von Anlegerschützern

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...iensteuer.html


    Zitat: 99 Prozent aller Finanzgeschäfte werden davon nicht erfasst“, sagt Finanzminister Blümel. „Stattdessen macht der Vorschlag es unattraktiv für kleine und mittlere Sparer, am Aktienmarkt zu investieren. Das wäre gerade in Zeiten ultraniedriger Zinsen besonders wichtig, um Altersarmut zu verhindern.“

  15. #48

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    Sparfuchs Finanzminister und Abzocker Beamte

    zu cum ex finanzminister und beamte cum ex https://www.tagesschau.de/invest​iga...cumex-117.html

    und jetzt alle mit AfD Dumpfschrillen "Flüchtlingkostäään! Kapuutgesparte Beamtäää!"
    genau so stellt man sich Opposition vor bravo weiter so! Mehr Nebelkerzen!

  16. #49
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    Habe deinen Artikel bei ARD nicht finden können, dafür den hier:


  17. #50

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    kann schon sein dass der auf Befehl von Sparfuchs Schäuble und mehrGeldfürmehrBeamte Scholz deleted wurde der war für Tagesschau sehr gut über 100 mrd Steuergelder kassiert und Verjährung

  18. #51
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    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    kann schon sein dass der auf Befehl von Sparfuchs Schäuble und mehrGeldfürmehrBeamte Scholz deleted wurde der war für Tagesschau sehr gut über 100 mrd Steuergelder kassiert und Verjährung
    Hier wird auch viel Steuer Geld vergeigt:

    Steuerzahlerbund klagt: Bläh-Bundestag kostet mehr als eine Milliarde

    von: Florian Kain veröffentlicht am - 23.01.2020 - 15:34 Uhr

    Der Steuerzahlerbund dringt auf einen schnellen Beschluss zur Verkleinerung des Bundestags (derzeit 709 Abgeordnete).

    Grund: ein neuer Kosten-Rekord des Parlaments! Steuerzahler-Präsident Reiner Holznagel (43) klagt in BILD: „Jedes einzelne Mandat erzeugt unmittelbare Kosten von mehr als 750 000 Euro pro Jahr.“

    Mit den Ausgaben für Beamte, Liegenschaften und Sicherheitsdienst belaufen sich die Bundestagskosten 2020 erstmals auf mehr als eine Milliarde!

    https://www.bild.de/politik/inland/p...7278.bild.html


    Ergo: so viel Kohle können die Steuerzahler Huren gar nicht anschaffen gehen, wie die Zuhälter Politiker die herbeigeschaffte Kohle verheizen.

  19. #52
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    Spitzensteuersatz: Immer mehr Bürger ausgepresst - 25. Januar 2020

    Immer mehr Steuerzahler müssen den Spitzensteuersatz von 42 Prozent zumindest auf einen Teil ihres Einkommens bezahlen.

    Das berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf eine Schätzung des Bundesfinanzministeriums. Demnach kamen 2019 rund 4,2 Millionen Steuerzahler mit ihrem Einkommen in eine Größenordnung, ab welcher der Spitzentarif fällig wird.

    Ein Jahr zuvor seien es noch 100.000 weniger gewesen. Damit falle mittlerweile fast jeder zehnte Einkommensteuerzahler mindestens teilweise unter den Spitzentarif, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter. Dieser setzte 2019 für Ledige bei einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 56.000 Euro ein. Bei sehr hohen Einkommen greift die sogenannte Reichensteuer von 45 Prozent.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/137...rsatz-buergern

  20. #53
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    SSSSSteueränderungen: ATTACKE AUF DEN ANLEGER ...

    SSSSSteueränderungen: ATTACKE AUF DEN ANLEGER

    Still und heimlich wurden für Anleger die Steuerregeln zum Jahreswechsel verschärft. Vor allem bei Termingeschäften drohen herbe Nachteile, die richtig Geld kosten können. Es erscheint fast wie ein Angriff aus dem Hinterhalt: Versteckt in völlig anderen Gesetzen, erfolgt der nächste Zugriff des Fiskus auf das Altersvorsorgevermögen von Privatanlegern. Denn im „Gesetz zur Einführung einer Pflicht zur Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltung“ verbirgt sich unter Artikel 5 eine weitreichende Änderung des Einkommensteuergesetzes. Dabei ist jetzt noch gar nicht mal die Rede von der geplanten und umstrittenen Finanztransaktionssteuer auf Aktiengeschäfte, sei es im europäischen oder im nationalen Rahmen. Nein, es geht um für Anleger günstige Urteile des Bundesfinanzhofs, die dem Fiskus schon länger ein Dorn im Auge waren.

    Rolle rückwärts verhindert. Entgegen der bis dahin üblichen Praxis der Finanzämter haben die höchsten deutschen Steuerrichter nämlich entschieden, dass auch der Verfall, der Ausfall, die Ausbuchung oder die Übertragung wertloser Papiere und Wirtschaftsgüter sehr wohl als steuermindernde Verluste anzuerkennen sind. Nun wollte das Bundesfinanzministerium (BMF) diese Rechtsprechung am liebsten per Gesetz wieder aushebeln. Im weiteren Verfahren wurde aber immerhin ein Kompromiss gefunden: Solche Verluste bleiben anerkannt, können aber mit Einkünften aus Kapitalvermögen nur bis zu einer Höhe von 10000 Euro im Jahr ausgeglichen werden. Nicht verrechnete Verluste sind auf die Folgejahre vortragbar. Diese Neuregelung gilt für derartige Verluste, die ab dem 1.1.2020 entstehen. Übers Ziel hinausgeschossen. Doch für den Bereich der Termingeschäfte hat der Gesetzgeber die ganz große Keule ausgepackt. Hierfür wird ein neuer und ganz eigener Verrechnungskreis geschaffen. Sämtliche Verluste aus Termingeschäften sind künftig nicht mehr mit anderen Kapitalerträgen verrechenbar, sondern nur noch mit Gewinnen aus Termin- und Stillhaltergeschäften – ebenfalls auf maximal 10000 Euro im Jahr gedeckelt. Das gilt zwar erst für ab 1.1.2021 entstehende Verluste, reicht aber schon heute, um Anleger auf die Barrikaden zu treiben.

    „Eine Verlustbeschränkung auf 10000 Euro hat gravierende Auswirkungen auf Anleger, die etwa mit Optionen und Optionsscheinen handeln“, sagt Henning Bergmann, geschäftsführender Vorstand des Deutschen Derivate Verbands (DDV). „Die Neuregelungen wirken sich negativ auf den privaten Vermögensaufbau aus, wie bei der Kursabsicherung eines Aktiendepots mit Optionsscheinen.“ Nun mögen 10000 Euro als Jahresgrenze vor allem für Daytrader relevant klingen, doch gerade bei Absicherungsstrategien von Vorsorgedepots ist die Grenze schnell auch für ganz normale Privatanleger überschritten.

    Zumal sich die neuen Regeln über die Jahre zu teuren Geldabflüssen für Sparer potenzieren können. „Die Beschränkung der Verluste aus Termingeschäften auf 10000 Euro je Veranlagungsjahr bleibt auch dann bestehen, wenn ein Verlust im Vorjahr entstanden ist, in das Folgejahr vorgetragen wird und im Folgejahr zusätzlich Verluste entstehen“, erklärt Daniel Kai Fischer, Rechtsanwalt und Steuerberater bei Andersen Tax & Legal, spezialisiert unter anderem auf Investmentsteuerrecht und die Besteuerung von Kapitalanlagen. „Die Höhe des verrechenbaren Gewinns ist dabei unbeachtlich.“ Wie die beiden Beipielrechnungen auf Seite 66 zeigen, können so jährlich Steuern fällig werden, obwohl der Anleger mit Termingeschäften reale Verluste macht. Zugleich steigen die Verlustvorträge in kaum noch abbaubare Höhen. Oder bei realen Gewinnen mit Termingeschäften können durch die Grenze der Verlustanerkennung deutlich höhere Steuern als bisher fällig werden. Die Steuerbelastung kann dabei auch höher als der tatsächliche Veräußerungsgewinn ausfallen.

    Neue Probleme geschaffen. Außerdem werfen die geänderten Regeln einige offene Fragen auf, die bald zu klären sind. Das beginnt schon bei der Art der betroffenen Geschäfte. „Trotz der begrifflichen Verwendung der Termingeschäfte im Einkommensteuergesetz gibt der Gesetzgeber keine Legaldefinition“, sagt Anwalt und Steuerberater Fischer. „Die laufende Rechtsprechung macht deutlich, dass die Einordnung äußerst schwierig ist und immer wieder Aufklärungsbedarf besteht. Keine Termingeschäfte stellen zumindest der gewöhnliche Aktienerwerb oder der Kauf eines Indexzertifikats dar.“ Doch darüber hinaus besteht Unsicherheit. Optionen, Swaps oder Futures dürften zu den Termingeschäften zählen, aber was ist etwa mit der breiten Vielfalt an Zertifikaten (s. Grafik oben)? „Wir analysieren derzeit die genaue Terminologie und damit auch die betroffenen Produktgruppen“, sagt DDV-Vorstand Bergmann. „Hierzu ist auch noch ein inhaltlicher Austausch mit dem BMF erforderlich.“ Offen ist ebenfalls, ob Banken die Gewinne und Verluste aus Termingeschäften überhaupt unterjährig verrechnen dürfen. Auskünfte aus dem BMF könnten vermuten lassen, dass auf Gewinne automatisch sofort Abgeltungsteuer abzuführen ist, die Verluste aber stets separat zu bescheinigen sind und eine Verrechnung der Verluste erst mit Abgabe der persönlichen Steuererklärung erfolgen kann.

    Das würde natürlich Liquiditätsnachteile sowie erheblichen Zusatzaufwand für Anleger bedeuten. Doch es gibt aus dem Ministerium auch gegenteilige Stimmen, die für eine unterjährige Verrechnung plädieren. Das Bundesfinanzministerium wird sich offiziell dazu aber wohl erst im Lauf dieses Jahres in einem BMF-Schreiben äußern. Bezeichnend ist zudem: Im Würgegriff des Fiskus befinden sich wieder mal vor allem Privatanleger. Für professionelle Marktteilnehmer ist die Verlustbeschränkung dagegen auszuhebeln. „Die Begrenzung der Verluste aus Termingeschäften in Höhe von 10000 Euro könnte umgangen werden, wenn der Verlust im Betriebsvermögen realisiert wird“, sagt Experte Fischer. „Denn dort wird die Höhe der Verrechnung nicht begrenzt.“

    Gunst der Stunde genutzt. Zudem hat der Gesetzgeber gleich noch eine andere Lücke geschlossen: beim Crowdlending, also der Kreditvergabe von Anlegern per Internet. Zinszahlungen daraus werden nicht automatisch besteuert, sondern Anleger müssen diese in ihrer Steuererklärung angeben. Das ändert sich ab 1.1.2021: „Es wird ein neuer Kapitalertragsteuertatbestand für sogenannte Crowdlending-Geschäfte eingeführt“, erklärt Experte Fischer. „Die Einkommensteuer auf Zinsen wird künftig durch Abzug vom Kapitalertrag auch dann erhoben, wenn die Zinsen aus einer Forderung stammen, die über eine Internet-Dienstleistungsplattform erworben wurde.“ Auch diese Änderung ist in einem anderen Gesetzeszusammenhang versteckt. Da könnte man insgesamt schon an eine gewollte Überrumpelungstaktik des Fiskus denken.

    WERNER MÜLLER

    Auszug aus FOCUS-MONEY 6/2020

    Ergo: wir werden von Verbrechern regiert!

  21. #54
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    Kurz warnt vor Finanztransaktionssteuer - 03. Februar 2020

    Österreichs Regierungschef Sebastian Kurz hat die Bundesregierung davor gewarnt, die Einnahmen aus einer Finanztransaktionssteuer schon jetzt zur Finanzierung der Grundrente zu einzuplanen.

    Er wäre "vorsichtig, die möglichen Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer jetzt schon verplanen", sagte Kurz unmittelbar vor seinem Besuch bei Bundeskanzlerin Merkel am Montag in Berlin der "Welt" (Montagausgabe).

    "Ich bin sicher, dass sich die deutsch-französischen Vorschläge zur Finanztransaktionssteuer, die auch von Herrn Scholz (dem Bundesfinanzminister; Anm. d. Red.) vertreten werden, so nicht durchsetzen. Wir werden jedenfalls alles tun, um das zu verhindern", sagte Kurz weiter.

    Scholz rechnet nach eigenen Angaben mit 1,5 Milliarden Euro jährlich aus der neuen Steuer. Die Pläne aus Berlin und Paris hätten mit den ursprünglichen Vorschlägen aus zahlreichen EU-Ländern nichts mehr zu tun.

    Kurz: "Wir sind dagegen hochspekulative Geschäfte und Derivate von einer Finanztransaktionssteuer auszunehmen und stattdessen die Realwirtschaft und die Kleinanleger zu bestrafen. Wir wollen die Spekulanten besteuern, nicht die Sparer, die in Zeiten einer Niedrigzinspolitik zur Altersvorsorge in Aktien investieren." Einige andere EU-Länder teilten diese Sichtweise ebenfalls, so Kurz.

    Hintergrund: Ein Teil der EU-Länder hat sich im Rahmen einer verstärkten Zusammenarbeit für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer ausgesprochen. Die Diskussion läuft seit 2011. Zur Durchsetzung sind mindestens neun Länder nötig, momentan sind einschließlich Österreich zehn Länder dafür.

    Über die Ausgestaltung der neuen Steuer gibt es aber Streit. Die Steuer war auch Thema beim letzten Treffen der EU-Finanzminister. Ohne die Zustimmung Österreichs dürfte die Steuer nicht kommen.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/138...saktionssteuer


    Ergo: Österreichs Regierungschef Sebastian Kurz wird der geträumten Scholz SPD-Finanztransaktionssteuer vom Tisch fegen – und das ist auch gut so.

    Keine absolute Macht der GroKo Steuerabzocker.

  22. #55
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    So zerstört Olaf Scholz den Privat-Anleger!

    https://youtu.be/s0jjEuYkb28

    Olaf Scholz zerstört die Kleinsparer. Wir sprechen über die Finanztransaktionssteuer. Man kommt aber nicht umhin, jemandem Vorsatz zu unterstellen, der im Jahr fast 200.000€ Gehalt als Minister bekommt und der dann sagt, Geldanlage mache er nicht. Man kann es nicht anders, als eine absolute Frechheit nennen, was unser Finanzminister hier plant. Schaut es euch an!

    https://www.youtube.com/watch?v=s0jjEuYkb28


    Ergo: Deutschland wird von Verbrechern regiert und von Leuten ohne Hirn!

    https://www.google.de/search?q=Deuts...hrome&ie=UTF-8

    https://www.google.de/search?q=Deuts...hrome&ie=UTF-8

  23. #56
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    So stark finanzieren Sie den deutschen Sozialstaat - 12.02.2020

    Die Abgabenlast hat zuletzt spürbar zugenommen, insbesondere für die arbeitende Mittelschicht. Wahr ist aber auch: Rund die Hälfte der Bürger bekommt mehr vom Staat zurück, als sie einzahlt. Finden Sie mit dem WELT-Rechner heraus, zu welcher Gruppe Sie gehören.

    Dieses Gefühl dürfte fast jeder kennen: Ohne ihre moralische Reiseflughöhe von 33.000 Fuß zu verlassen, erklären Experten in Talkshows oder im Radio wortreich, was die Bürger zu tun und zu lassen haben, damit das Gemeinwesen funktioniert. Abgesehen davon, dass die Experten manchmal nicht den Eindruck erwecken, als hätten sie neben „Experte“ je einen anderen Beruf bekleidet, kranken die Diskussionen, ökonomisch gesehen, oft an einem wesentlichen Fakt: Aus der moralischen Höhe ist der feste Grund der alltäglichen Lebenswirklichkeit oft kaum noch auszumachen.

    Wer weiß denn schon genau, was der einzelne Bürger über Beiträge und Steuern aller Art zur Finanzierung des Gemeinwesens beiträgt? Selbst bei erfahrenen Politikern, die weitreichende Entscheidungen wie etwa die Einführung der Grundrente treffen, ist da viel Ungefähr im Spiel.

    Wirtschaftswissenschaftler des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln wollten es genauer wissen und haben auf den Euro genau ausgerechnet, was eine Normalo-Familie in Deutschland zur Finanzierung des Sozialstaats beiträgt. Was muss ein Haushalt mit einem bestimmten Gehalt zahlen, und was erhält er im Gegenzug – abhängig von seiner Lebenssituation – an Transferleistungen? Dank der detaillierten Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) lassen sich entsprechende Werte für jedes Perzentil der Einkommensverteilung beziffern.

    Herausgekommen ist eine wahre Schatztruhe an Informationen, mit der sich jeder für eine Diskussion über Abgaben- und Steuerlast munitionieren kann. Sie sind so feinkörnig, dass sich jeder selbst verorten und auf den Euro genau nachschauen kann, wie viel Sozialstaat er oder sie alltäglich finanziert. Mit dem interaktiven Rechner von WELT können Sie herausfinden, wo Sie stehen.

    Unbestreitbar ist die stark umverteilende Wirkung des deutschen Sozialstaats. „Die Umverteilung in Deutschland funktioniert. Die Haushalte in der unteren Hälfte der Verteilung erhalten im Durchschnitt höhere Zahlungen vom Staat, als sie an diesen abführen“, sagt IW-Steuerexperte Martin Beznoska. Bis hinein in die Mittelschicht bekommen Menschen vom Staat also mehr, als sie an Steuern und Abgaben abführen.

    Das ist umso bemerkenswerter, als in die Rechnung des arbeitgebernahen Instituts nicht nur Lohnsteuern mit einfließen, sondern auch alle anderen nennenswerten Steuerarten. Obwohl die Mehrwertsteuer zum Beispiel ärmere Menschen in Relation zu ihren Einkünften stärker belastet als reiche, profitieren sie unter dem Strich deutlich vom sozialen Ausgleich. Das unterste Zehntel der Haushalte, das sogenannte 1. Dezil, erhält im Schnitt mehr als 4400 Euro netto vom Staat.

    Doch schon für ganz normale Familien schlägt die Bilanz um: Einen durchschnittlichen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren mit 70.000 Euro brutto kostet der Sozialstaat rund 15.000 Euro im Jahr. Dem stehen rund 14.300 Euro Transferzahlungen gegenüber, darunter zum Beispiel Kindergeld. „Ab diesem Punkt sind die Haushalte im Schnitt Nettozahler, und die Nettobelastung steigt kontinuierlich“, erklärt Beznoska. Für das oberste Prozent der Haushalte beträgt die Belastung 38 Prozent.

    Zwar kommen auch Gutverdiener in den Genuss von Renten, Kindergeld oder anderen Transfers, insgesamt geben sie jedoch deutlich mehr ab, als sie zurückbekommen. In absoluten Werten zahlt das oberste Prozent im Jahr nach Abzug der erhaltenen Transfers 118.000 Euro je Haushalt netto an den Staat.

    An dieser Rechnung ändert sich auch dann wenig, wenn einkalkuliert wird, dass ein Teil der heutigen Abzüge in die gesetzliche Rentenversicherung fließt, also Ansprüche auf künftige Leistungen begründet. Die Rentenzahlungen werden nicht aus bestehendem Kapitalvermögen bestritten, sondern stammen aus laufenden Beitrags- und Steuerzahlungen aller Versicherten. Da die Rente in Deutschland, langfristig gesehen, unterfinanziert ist, ließe sich schwer argumentieren, dass heutige Arbeitnehmer später mehr herausbekommen, als sie einzahlen. Sie bilden schlicht keinen persönlichen Kapitalstock.

    Bei alledem darf allerdings nicht außer Acht gelassen werden, dass direkte Geldzahlungen nicht die einzige Art und Weise sind, wie Bürger vom Wirken des Sozialstaates profitieren. Auch Infrastruktur, Rechtsordnung, innere und äußere Sicherheit, Bildung, Kultur und vieles mehr müssen finanziert werden. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass das Leistungsfähigkeitsprinzip unter Einbeziehung sämtlicher Steuern, Sozialabgaben und monetärer Transferleistungen gilt“, so IW-Experte Beznoska. Insgesamt belaufen sich die staatlichen Transferzahlungen in Deutschland auf rund eine halbe Billion Euro im Jahr.

    Mittelschicht wird immer stärker belastet

    Ebenso legitim ist jedoch die Frage, ob Art und Verteilung der Lasten dem Gesamtwohlstand zugutekommt. Nicht wenige Ökonomen zweifeln nämlich daran. So zeigen die Daten auch, dass die arbeitende Mittelschicht in Deutschland seit Jahren immer stärker belastet wird. Zugleich mehren sich die Sorgen über eine nur noch schleppende Wachstums- und Innovationsfähigkeit der größten Ökonomie Europas. „Die deutsche Volkswirtschaft wächst im Schneckentempo. Vergangenes Jahr hat das Bruttoinlandsprodukt nur noch um 0,6 Prozent zugelegt, und auch für das Jahr 2020 wird lediglich mit einem geringfügig höheren Wachstum gerechnet“, stellt Tobias Thomas fest. Er ist Direktor des Wirtschaftsforschungsinstituts EcoAustria und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Thomas macht dafür auch einen Reformstau bei der Einkommensteuergesetzgebung verantwortlich.

    Seit mehr als 5000 Tagen habe es in Deutschland keine größere Entlastung bei der Lohn- und Einkommensteuer mehr gegeben. In Österreich, wo EcoAustria seinen Sitz hat, sieht das aktuelle Regierungsprogramm hingegen die Senkung der ersten drei Stufen der Einkommensteuer vor, und zwar von 25 auf 20 Prozent, von 35 auf 30 Prozent und von 42 auf 40 Prozent. Die regelmäßigen Anpassungen des Grundfreibetrags – und damit des steuerfreien Einkommens – an das Preisniveau bringen zwar eine gewisse Entlastung. Doch das reicht bei Weitem nicht aus, um die Belastung der privaten Haushalte insgesamt auszugleichen und der sogenannten kalten Progression entgegenzuwirken. Kalte Progression bedeutet, dass die steuerliche Belastung mit steigenden Einkommen überproportional steigt.

    Wie Thomas ermittelt hat, schöpft der Staat seit zehn Jahren immer mehr Einkommen ab: Noch im Jahr 2010 machten die Staatseinnahmen aus Lohn- und Einkommensteuer in Deutschland nur sieben Prozent der Wirtschaftsleistung aus, bis 2018 war der Wert bereits auf neun Prozent des Bruttoinlandsprodukts geklettert. „Dieser Anstieg ist verbunden mit einer deutlichen Einschränkung der Konsummöglichkeiten der privaten Haushalte“, kritisiert der Ökonom. Würde die Belastung durch die Lohn- und Einkommensteuer dem Durchschnitt der Jahre 1999 bis 2010 entsprechen, also der Zeit vor der aktuellen Verteuerung, dann hätten die privaten Haushalte 2020 mehr als 55 Milliarden Euro zusätzlich für private Ausgaben zur Verfügung. Ungefähr in dieser Größenordnung bewegte sich zuletzt auch der Überschuss in der Staatskasse. Das Potenzial für eine große Steuerreform wäre also da.

    Wie viele andere Ökonomen auch glaubt der EcoAustria-Chef, dass steuerliche Entlastungen in dieser Größenordnung das Wachstum anschieben könnten und auch positiv für die Lage am Arbeitsmarkt wären, der nach jahrelangem Boom zuletzt einigen Anlass zur Sorge gab. „Allein die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags wäre mittelfristig sogar mit einer 0,45 Prozent höheren Wertschöpfung und einer 0,35 Prozent höheren Beschäftigung verbunden“, sagt Thomas. Eine andere Option wäre die jährliche Anpassung des steuerlichen Tarifverlaufs an die durchschnittliche Lohnentwicklung: „Dadurch könnte die schleichende Mehrbelastung der Haushalte vollständig verhindert werden.“

    Allerdings hat sich die große Koalition in Berlin gegen eine Entlastung der Bürger entschieden. Das hat nicht nur mit der schwächeren Konjunktur zu tun. Vielmehr hat die Bundesregierung Beschlüsse gefasst, die tendenziell mehr Staatseinnahmen erforderlich machen. Dazu kommt die Verschärfung der demografischen Situation ab den Zwanzigerjahren, die mehr Transferzahlungen zugunsten der Älteren nötig macht. So dürfte sich das Geben und Nehmen des deutschen Sozialstaats eher intensivieren. Umso wichtiger ist es für den Einzelnen, seine Zahlen zu kennen. Bei der Beurteilung dessen, was ihm fairerweise abverlangt werden kann, sollte niemand auf Experten angewiesen sein, die eher selten ihre moralische Reiseflughöhe verlassen.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...-bekommen.html

  24. #57
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    Fachleute empfehlen Steuer auf Fleisch und Milch

    Eine Kommission spricht sich für eine Steuer auf tierische Produkte aus. Das Geld soll es den Landwirten ermöglichen, ihre Ställe tiergerecht umzubauen.

    Eine Steuer auf Fleisch, Wurst, Milch und Käse könnte das Leben der Nutztiere verbessern: Eine von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) eingesetzte Kommission von Fachleuten empfiehlt eine zweckgebundene Verbrauchssteuer auf tierische Produkte – das eingenommene Geld soll dann an die Landwirte gehen, die damit die Ställe um- oder neu bauen. Umwelt- und Tierschützer begrüßten die Vorschläge, der Bauernverband reagierte zurückhaltend. Klöckner kündigte eine sorgfältige Prüfung an.

    Das sogenannte Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung unter der Leitung des früheren Landwirtschaftsministers Jochen Borchert (CDU) legte am Dienstag in Berlin seinen Bericht zum Umbau der Tierhaltung vor. Dieser Umbau sei „unumgänglich“, heißt es darin – als Gründe zählt die Kommission die Nitratbelastung von Böden und Umwelt durch zu viel Gülle, die hohen Treibhausgasemissionen durch intensive Tierhaltung und die veränderte Einstellung der Gesellschaft zur Tierhaltung auf.

    Das Landwirtschaftsministerium müsse diesen Umbau „im Rahmen einer langfristigen Transformationsstrategie“ unterstützen. Konkret schlägt die Kommission drei Haltungsformen vor, die sich am geplanten staatlichen Tierwohlkennzeichen oder am schon bestehenden Tierschutzlabel des Einzelhandels orientieren könnten.

    Mehr Platz für die Tiere

    Diese Haltungsformen sehen generell mehr Platz für die Tiere vor, in Stufe zwei „Kontakt zum Außenklima“, in der höchsten Stufe auch Auslauf oder Weidehaltung. Als Zeithorizont für eine bessere Haltungsform für alle Nutztiere – Stufe zwei – schlägt die Kommission das Jahr 2040 vor.

    Die Kosten insbesondere für Umbau und Neubau von Ställen schätzen die Fachleute auf jährlich zunächst 1,2 Milliarden Euro, von 2030 an auf 2,4 Milliarden Euro und 2040 dann auf 3,6 Milliarden Euro. Die Landwirte müssten den Empfehlungen zufolge 80 bis 90 Prozent dieser Kosten in Form von Prämien oder Investitionsförderung ersetzt bekommen.

    Bezahlen sollen dies vor allem die Verbraucher über eine Steuer. Laut der Empfehlung seien 40 Cent pro Kilogramm Fleisch und Fleischprodukte denkbar, zwei Cent pro Kilogramm Milch und Frischmilchprodukte sowie Eier und 15 Cent pro Kilogramm Käse, Butter und Milchpulver.

    Lob von Umweltschützern, Kritik von Verbraucherschützern
    Greenpeace lobte: „Eine zweckgebundene Tierwohl-Abgabe stellt sicher, dass das Geld der Verbraucher zielgenau bei Landwirten ankommt.“ Landwirtschafts-Fachmann Martin Hofstätter rief Klöckner auf, die Empfehlungen der Fachleute „ohne weitere Verzögerungen umzusetzen und die überfällige Agrarwende einzuleiten“. Davor schon könne sie die von der Bundesregierung in Aussicht gestellte „Bauern-Milliarde“ einsetzen, um den Bau zukunftstauglicher Ställe zu fördern.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16628814.html


    Ergo: das wird sicherlich eine Scholz Kommission sein, die von Scholz finanziert und gefördert wird, damit man Deutschland noch besser ausplündern kann - Deutschland wird von 5 Millionen Jahre Gefängnis regiert.

  25. #58

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    Es sind nicht nur Steuern

    es sind auch kommunale Gebühren und Abgaben
    Finanzschwache Kommunen können die gewaltigen Lasten der Beamtenalimentierung nicht mehr aus Steuereinnahmen aufbringen und erhöhen was nur geht Abgaben Gebühren und Grundsteuer
    und die gnadenlos DummSchrill AfD "Mehr Geld für kaputtgesparte Beamte!"

  26. #59
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    Lügner Scholz: 124,3 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen bis 2023

    Wegen der eingetrübten Konjunktur steigen die Einnahmen des deutschen Staates nicht mehr so stark wie zuletzt. Bund, Länder und Kommunen müssen bis zum Jahr 2023 mit 124,3 Milliarden Euro weniger auskommen, als noch im Herbst erwartet. „Es bleibt ein Wachstum, wenn auch wie gesagt ein geringeres Wachstum“, sagte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) bei der Vorstellung der neuen Steuerschätzung am Donnerstag in Berlin. „Bund und Länder können auch in nächsten Jahren mit ordentlichen Steuereinnahmen rechnen.“ Diskutiert wird nun, was das für die Projekte der Bundesregierung bedeutet, für die das erwartete Steuerplus eigentlich schon verplant war.

    Denn die Haushaltspläne basieren auf den Steuerschätzungen. Im November hatten die Steuerschätzer für die Zeit bis 2022 noch ein Plus von 6,7 Milliarden Euro für Bund, Länder und Kommunen berechnet. Auch das galt schon als Dämpfer, weil die Zuwächse in den Vorjahren deutlich höher waren. Bei der Vorstellung der Eckwerte für den Haushalt im März hatte Scholz schon geringere Einnahmen eingerechnet – trotzdem aber allein für den Bund noch mit 10,5 Milliarden Euro mehr gerechnet.

    Seitdem jedoch musste die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr mehrmals nach unten korrigieren. Inzwischen erwartet sie, dass das Bruttoinlandsprodukt nur noch um 0,5 Prozent wachsen wird. Ende 2018 hatte die Regierung noch mit einem Plus von 1,8 Prozent gerechnet.

    Seit Jahresbeginn ging es abwärts

    Scholz hatte seine längerfristige Finanzplanung zu Jahresbeginn schon an die sich abzeichnenden schlechteren Wirtschaftsdaten angepasst – doch seitdem ging es weiter abwärts. Nach der aktuellen Steuerschätzung wird es daher eng im Etat. Denn zusätzlich zur schwächeren Konjunktur stehen nun auch Ausgaben an, die im November noch nicht eingerechnet waren: etwa Steuerentlastungen über das Familienpaket, Milliarden für die Kitas, die Entlastung von Ländern und Kommunen bei den Flüchtlingskosten.

    Scholz hat seine Kabinettskollegen daher bereits zur Haushaltsdisziplin aufgefordert. Alle Projekte müssten nach Prioritäten sortiert werden, kündigte er an. Die Koalitionäre könnten nicht mehr einfach drauflos Pläne schmieden, stattdessen müssten alle Resorts schauen, ob sie Projekte nach hinten schieben könnten. Die Koalition könnte das vor eine Zerreißprobe stellen.

    https://www.welt.de/politik/deutschl...r-Steuern.html

    Ergo: der Scholz schreit von weniger Steuereinnahmen - auch wen noch ein plus an Steuereinnahmen übrig bleibt - von Verlust! WIR MÜSSEN DIE TEURE POLITIK ABSCHAFFEN - DEN DIE FRISST AUCH KLEINE KINDER. Scholz führt uns vor Augen, wie gierig der SPD Mann auf unser sauer erwirtschaftetes Geld stiert - das SPD-Staat ist im Begriff - alles Geld beim Bürger abzuholen - was nicht irgendwie - Niet - und Nagelfest ist.


    Zitat Zitat von vladimirbush-Es sind nicht nur Steuern Beitrag anzeigen
    es sind auch kommunale Gebühren und Abgaben
    Finanzschwache Kommunen können die gewaltigen Lasten der Beamtenalimentierung nicht mehr aus Steuereinnahmen aufbringen und erhöhen was nur geht Abgaben Gebühren und Grundsteuer
    und die gnadenlos DummSchrill AfD "Mehr Geld für kaputtgesparte Beamte!"

    Es sind nicht nur Steuern

    Deine Gewerkschaft Verdi.de, will ein mehr für seine Mitglieder herausholen.

    vladimirbush,

    lege für deine Alterspflege, viel Geld zurück, oder mache Schulden, lebe wie Krösus, hinterlasse nichts, so muss die öffentliche Hand für dich sorgen, alle Pflegekosten, übernehmen.

    Pflege kostet Milliarden, mit, oder ohne Beamte.


    DEUTSCHLAND
    FINANZMINISTERIUM
    Kosten für pensionierte Beamte steigen auf 757 Milliarden Euro
    Veröffentlicht am 14.06.2019 | Lesedauer: 2 Minuten
    https://www.welt.de/politik/deutschl...m-Vorjahr.html

    https://www.google.de/search?q=Pfleg...hrome&ie=UTF-8


    BERLIN

    DER HAMMER DES TAGES:

    4,3 Tonnen beschlagnahmte Zigaretten und Tabak aus Berliner Hauptzollamt gestohlen!

    Demnach entsprechen die unversteuerten Zigaretten 26.000 Stangen mit einem Gesamtgewicht von 3,4 Tonnen. Der Steuerschaden betrug laut Behörde bei der Sicherstellung knapp eine Million Euro. Nach Informationen der Zeitung soll die Menge des gestohlenen Wasserpfeifentabaks mehr als eine Tonne betragen.

    https://www.berliner-zeitung.de/mens...berlin-li.1011

  27. #60
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    Steuerzahler haften für Flüchtlingsbürgen - 19. Februar 2020

    Steuerzahler müssen für geplatzte Flüchtlingsbürgschaften in Millionenhöhe aufkommen.

    Ein Jahr nach dem Beschluss zur Übernahme der meisten sogenannten Flüchtlingsbürgschaften stehen die Kosten für Bund und Länder fest: Bundesweit hätten die betroffenen Einrichtungen "Forderungsausfälle in Höhe von insgesamt 21.698.509 Euro gemeldet", heißt es in einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) vorliegt.

    Der höchste Betrag, 8,3 Millionen Euro, entfällt auf Niedersachsen, gefolgt von NRW mit 6,78 Millionen Euro und Hessen mit 2,1 Millionen Euro. In Berlin beziffern sich die gemeldeten Ausfälle auf 1,24 Millionen Euro.

    Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise hatten Zehntausende Privatpersonen und Institutionen Syrern mit sogenannten Flüchtlingsbürgschaften eine Einreise nach Deutschland ermöglicht. Sie verpflichteten sich zur Übernahme der Sozialleistungen. Weil aber zahlreiche Bürgen von den Behörden unzureichend über die Geltungsdauer informiert worden waren, hatte sich die Bundesregierung vor einem Jahr mit den Ländern auf eine Kostenübernahme nach Einzelfallprüfung geeinigt.

    "Auf Drängen der SPD muss der Steuerzahler nun die Kosten für die geplatzten Flüchtlingsbürgschaften übernehmen. Das ist ein Skandal", kritisierte der AfD-Abgeordnete René Springer in der NOZ. Allerdings standen auch Union, Grüne, FDP und Linkspartei hinter der Entscheidung, das Geld nicht von den Bürgen einzufordern, wenn diese nicht eindeutig informiert worden waren, dass sie auch nach Abschluss der Asylverfahren für Kosten hätten geradestehen müssen. 2016 hatte die Große Koalition dann klargestellt, dass die Verpflichtungen für die Dauer von fünf Jahren gelten.

    Über einen Antrag der AfD-Fraktion, sämtliche Erstattungsforderungen einzutreiben, war im Bundestag gestritten worden. Der CDU-Abgeordnete Thomas Heilmann etwa hatte es als "moralisch verwerflich" bezeichnet, dass die AfD das Thema erkennbar aufziehe, "um wieder und wieder Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen."

    Für den AfD-Abgeordneten Springer sind die Altfälle nur die Spitze des Eisbergs. Weiterhin kämen Ausländer mithilfe von Verpflichtungserklärungen nach Deutschland, viele Bürgen würden aber nach wie vor nicht herangezogen, sollten die Eingereisten finanziell nicht auf eigenen Beinen stehen. "Weil Ausländerbehörden und Jobcenter schlichtweg versagt haben", sagte er der NOZ.

    Springer verweist unter anderem auf einen Bericht des Hamburger Rechnungshofes. Der monierte vergangenes Jahr, dass die Behörden oft nicht prüften, ob Verpflichtungserklärungen vorliegen. In dem Rechnungshofbericht, der der "NOZ" vorliegt, wird auf eine Stichprobe mit einer Fehlerquote "von über 90 Prozent" verwiesen. "Bis heute wurden keine Maßnahmen ergriffen, um derartiges Behördenversagen in Zukunft zu verhindern", sagte Springer.

    https://www.mmnews.de/politik/139119...htlingsbuergen

  28. #61
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    Alle Einkäufe unter zehn Euro befreien!

    WIRTSCHAFTSMINISTER ALTMAIER LEDERT GEGEN BONPFLICHT

    von: FLORIAN KAINveröffentlicht am 21.02.2020 - 22:55 Uhr

    Wird die Kassenzettel-Flut doch noch gestoppt?

    Wirtschaftsminister Peter Altmaier (61, CDU) appelliert in einem Brandbrief an alle Finanzminister der Länder für eine Reform der umstrittenen neuen Vorschrift, die seit dem 1. Januar gilt.

    Altmaiers Idee: Sämtliche „Geschäfte des täglichen Lebens, die einen Wert von zehn Euro nicht übersteigen“ sollen von der Bonpflicht wieder „ausgenommen“ werden.

    Die Notmaßnahme gegen die Belegflut von zusätzlich zwei Millionen Kilometer Bons pro Jahr könnte bereits auf der Länderfinanzministerkonferenz (27. Februar) beschlossen werden, schreibt Altmaier.

    Der ursprüngliche Grund für die Bonpflicht: Bundesfinanzminister Olaf Scholz (61, SPD) will Umsatzsteuerbetrug in Milliardenhöhe verhindern. Der Bundestag hatte das Gesetz Ende 2016 unter dem damaligen Finanzminister Wolfgang Schäuble (77, CDU) beschlossen.

    Jedoch sorgt es bei unseren Einzelhändlern für geballte Zettelwut – und auch bei den Kunden. Fotos von Bon-Bergen und vollgestopften Finanzamtsbriefkästen wurden seit Jahresbeginn massenhaft im Internet geteilt.

    Ob Altmaiers Vorstoß Erfolg haben wird, ist ungewiss. Das Finanzministerium verteidigte schon frühere Attacken gegen die Belegpflicht. Allein in einem Fall habe ein Eisdielen-Besitzer 1,9 Millionen Euro Steuern hinterzogen. „Das kann der Gesetzgeber nicht hinnehmen.“

    https://www.bild.de/politik/inland/k...4216.bild.html


    Ergo: wenn das Coronavirus durchs Land gerast, dann braucht ihr euch über den Bürokratismus keine Gedanken mehr machen - dann hat sich das Thema Bon Pflicht - von alleine erledigt! Der ganze Quatsch wird nicht mehr überwacht werden- dann wird das Leben - für die das überlebt haben - viel leichter.

    https://www.google.de/search?q=B%C3%...hrome&ie=UTF-8

  29. #62
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    In der 100-Milliarden-Euro-Frage geht Scholz auf Konfrontation zu den USA

    G20-Finanzministertreffen

    Sonntag, 23.02.2020, 14:57

    Viele der weltweit größten Konzerne zahlen nur wenig Steuern. Das ist vor allem den Top-Wirtschaftsnationen ein Dorn im Auge. Sie wollen die internationale Steuerarchitektur umkrempeln. Worum es im Detail geht.

    Selbst Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat es eigentlich schon akzeptiert: Die großen Digitalkonzerne sollen bald deutlich mehr Steuern zahlen - auch in Europa. Das sei schon okay und irgendwie auch verständlich, ließ Zuckerberg zur Münchner Sicherheitskonferenz verlauten.

    Sein Finanzminister, der US-Amerikaner Steven Mnuchin, zeigte sich beim derzeitigen Treffen der führenden Industrie- und Schwellenländern (G20) in Saudi-Arabien nicht ganz so begeistert. Doch klar ist: Eine globale Reform der Steuern für Unternehmen rückt immer näher.

    Europäer machen Druck

    Vor allem die Europäer machen Druck: „Dieses Jahr müssen wir zu einer Entscheidung kommen“, sagte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) in Riad. Der deutsche Vizekanzler ist einer der stärksten Verfechter der Reform, noch vehementer ist nur der französische Finanzminister Bruno Le Maire. Zusammen mit Spaniens Wirtschaftsministerin Nadia Calviño sowie Italiens Finanzminister Roberto Gualtieri forderten sie rasche Fortschritte. Es gehe um viele Milliarden Euro Steuereinnahmen für den Bau von Schulen, Krankenhäuser und moderne Infrastruktur - vor allem jedoch „um die Legitimation des Staates und unsere demokratischen Werte“.

    Zwar reiste Scholz wegen der Wahl in seiner Heimat Hamburg noch vor Ende des Gipfels ab. Da war aber schon klar: Prinzipiell werden die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer mitziehen - doch an Details könnte man sich noch lange verhaken.

    Die zwei Schlupflöcher

    Konkret sollen zwei Schwachstellen im globalen Steuersystem beseitigt werden: Noch immer können große Unternehmen recht einfach ihren Firmensitz verlegen und legal in Steueroasen flüchten. Vor allem Länder mit großer Bevölkerung und aufwendiger Infrastruktur könnten in diesem Wettbewerb nur verlieren, sagt Scholz.

    Zugleich geht es um die angemessene Besteuerung von Digitalriesen wie Amazon, Apple, Google und Facebook. Diese Unternehmen erwirtschaften enorme Gewinne in Regionen, in denen sie keinen Sitz haben. Schätzungen zufolge zahlen sie dadurch nicht einmal halb soviel Steuern wie klassische Industriebetriebe.

    Das wäre weniger problematisch, wären diese Unternehmen nicht solche Schwergewichte. Doch einer Studie des Beratungsunternehmens EY zufolge waren unter den zehn teuersten Unternehmen der Welt Ende 2019 sieben Digitalkonzerne, darunter Apple, Microsoft, die Google-Mutter Alphabet, Amazon und Facebook. Aus Deutschland schafften es lediglich SAP und ganz knapp Siemens in die Top 100.

    Der Lösungsansatz

    Die für globale Steuerfragen zuständige Industrieländer-Organisation OECD schlägt eine globale Mindeststeuer vor. Wenn ein Unternehmen in einer Steueroase nur einen Niedrigsteuersatz zahlt, könnte die Differenz zur Mindeststeuer in anderen Ländern, etwa im Ursprungsland, verlangt werden. Außerdem soll sich die Besteuerung nicht mehr nur am Firmensitz orientieren. Konzerne sollen da Abgaben zahlen, wo Kunden und Nutzer ihrer Dienstleistungen sitzen und die Umsätze erzielt werden.

    Die Profiteure

    Nach einer Prognose der OECD könnte die Reform weltweit zusätzliche Steuern von rund 100 Milliarden Dollar bringen. Profitieren würden vor allem die Industrieländer, Schwellenländer wie Indien sind deshalb wenig begeistert. Scholz rechnet auch für Deutschland mit zusätzlichen Einnahmen, vor allem durch die Mindestbesteuerung. Die Regeln für Digitalriesen dagegen gelten eher als symbolisch, bringen einem Land wie Frankreich wohl nur wenige hundert Millionen Euro ein. Trotzdem entzündet sich gerade an dieser Regelung der größte Streit.

    Die Probleme

    Die Amerikaner haben kein Problem mit einer Mindeststeuer - sie haben sogar selbst schon etwas ähnliches eingeführt. Das Ergebnis: Einige große Firmen verlegten ihre Sitze zurück in die USA. Problematisch findet die US-Regierung die Pläne für eine Digitalsteuer, weil davon viele amerikanische Firmen betroffen wären. Die USA hatten deshalb einen abgeschwächten Vorschlag gemacht, bei dem die Konzerne die Wahl hätten, sich dem neuen System zu unterwerfen oder nicht. Die Europäer dagegen pochen auf eine Paketlösung: Ohne Digitalsteuer sei nichts zu machen, machte Le Maire in Riad klar.

    Die Zeit

    Scholz sagt, die Zeit dränge, bis Jahresende müsse man sich einig sein. Das liegt vor allem an Frankreich: Weil international nichts voranging, führten die Franzosen im Alleingang eine Digitalsteuer für Internetkonzerne ein. Derzeit ist sie ausgesetzt, weil US-Präsident Trump sofort mit Strafzöllen etwa auf französischen Käse und Champagner drohte.

    Es herrscht also eine Art Waffenstillstand bis Jahresende - was Scholz gar nicht schlecht findet, erhöht es doch den Druck, die Sache endlich zu klären. Andernfalls drohe ein „Steuerkrieg“, warnt auch der OECD-Verhandlungsführer Pascal Saint-Amans. In den USA allerdings würde man gern die Präsidentschaftswahlen im November abwarten. Höhere Steuern für US-Digitalunternehmen, das macht sich nicht gut im Wahlkampf.

    Scholz warnte seinen Kollegen Mnuchin in Riad: „Wir haben keine Zeit, auf Wahlen zu warten.“ Der deutsche Vizekanzler hat ein früheres Datum im Blick: Anfang Juli gibt es eine Konferenz in Berlin - er wäre gern Gastgeber für das große Finale.

    https://www.focus.de/finanzen/news/g..._11695559.html

  30. #63
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    Staatsbeamter

    Marion Schieder - Staatsbeamter : https://www.br.de/mediathek/video/ma...0c5f001813e21b

    Staatsbeamter

    01.01.2019 Brettl-Spitzen ∙ BR Fernsehen

    Marion Schieder mit "Staatsbeamter" in der Volkssängerrevue "Brettl-Spitzen VIII" im Münchner Hofbräuhaus.

    https://www.ardmediathek.de/br/playe.../staatsbeamter

    https://www.br.de/br-fernsehen/sendu...zen/index.html

    https://www.br.de/br-fernsehen/sendu...ieder-100.html


    Die Volkssängerrevue | 01.01.2020 Brettl-Spitzen X BR Fernsehen

    01.01.2020, 20:15 Uhr - 89 Min - UT

    Was wären klassische Couplets, freche Brettl-Kunst und deftige Wirtshauslieder ohne die Liebe? Sicher nur halb so schön! Und deshalb ist "Liebe" in allen Facetten das große Thema dieser Neujahrssendung. Der Oberpfälzer Jürgen Kirner lässt es krachen und präsentiert zünftige Volkssänger aus Franken, Niederbayern, München, Österreich und der Oberpfalz.

    Das geniale Trio Schleudergang und die stimmgewaltige Barbara Preis bringen den Festsaal zum Kochen. Aus Österreich feiern das hochmusikalische Trio Tschejefem und das traditionelle Schleierfall Duo ihre Premiere im BR Fernsehen.

    Dazu gibt sich die charmante Schauspielerin Marion Schieder die Ehre und Bianca Bachmann interessante Einblicke in das Leben einer mondänen Spielerfrau. Der Franke Tobias Boeck rockt mit bekannten Operetten-Couplets die Bühne und präsentiert gemeinsam mit Alexander Schuhmann frechen Gstanzl-Gesang.

    Und mit Gassenhauern aus den 60er-Jahren begeistert fröhlich-fetzig das wunderbare Quartett Conny und die Sonntagsfahrer aus dem Gäuboden und dem Salzburger Land.

    Als Neuentdeckungen aus der Oberpfalz stehen das Duo Ohdraaht & Lumpad und auch der Kabarettist Wolfgang Kamm zum ersten Mal auf der Bühne im Hofbräuhaus.

    Natürlich ist die Couplet-AG wieder mit von der Partie – dieses Mal mit einer bissigen Interpretation von der "Liebe" zur Verwandtschaft.

    Und ebenfalls wieder begleiten die vier Vollblutmusiker der Brettl-Spitzen-Musi fulminant alle Solisten.

    Aus Niederbayern werden vier fesche Damen bei ihrem großen Fernsehauftritt aufspielen. Als Gruppe Auf d'Sait'n sind sie die Gewinnerinnen des Brettl-Spitzen-Gesangswettbewerbs "Jetzt sing i".

    https://www.br.de/mediathek/video/di...8d78001abeaef9

  31. #64
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    Steuer-Gewerkschaft fordert Schließen von Finanzämtern - 13. März 2020

    Bei einer weiteren Ausdehnung der Corona-Epidemie müssen nach Ansicht der Deutschen Steuer-Gewerkschaft die Finanzämter für den Publikumsverkehr geschlossen werden.

    "Die Funktionsfähigkeit der deutschen Finanzverwaltung muss in jedem Fall gesichert werden", sagte Gewerkschaftschef Thomas Eigenthaler dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben). Derzeit sei eine solche Maßnahme noch nicht nötig, doch die Situation müsse sehr genau beobachtet werden.

    "Die Kolleginnen und Kollegen in den Finanzämtern sind jedenfalls sehr besorgt, sich durch Besuche von Steuerzahlern anzustecken", sagte der Vorsitzende der DSTG, die die Interessen der 110.000 Beamten und Angestellten in der Steuerverwaltung vertritt. Eigenthaler forderte zudem eine unbürokratische Entlastung von in Not geratenen Unternehmen durch Steuerstundungen.

    Gleichzeitig müsse aber der hohe Zinssatz für die gestundeten Beträge von sechs Prozent jährlich erheblich reduziert oder auf Null abgesenkt werden. "Wenn ein Unternehmen auf die gestundeten Steuerschulden noch sechs Prozent Zinsen zahlen muss, hilft ihm das gar nicht", betonte Eigenthaler.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/140...-finanzaemtern


    Ergo: Finanzämter? Wenn die längere Zeit zu haben - das merkt doch kein Mensch – außer - man erwartet eine größere Steuererstattung, sprich Rückzahlung.

  32. #65
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    Kurzarbeitern droht Ärger mit dem Finanzamt

    ACHTUNG, NACHZAHLUNGEN!

    von: PHILIP FABIAN veröffentlicht am 23.05.2020 - 11:15 Uhr

    Das Kurzarbeitergeld ist steuerfrei – und dennoch droht Millionen Kurzarbeitern nächstes Jahr Ärger mit dem Finanzamt!

    Der Ärger beginnt schon damit, dass Kurzarbeitbezieher eine Steuererklärung ausfüllen müssen, weil sie die staatliche Leistung bekommen haben. Viele Menschen haben damit ihre Schwierigkeiten, und das heißt: Ärger und eventuell Beratungskosten durch den Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein.

    Vor allem aber: Es drohen auch Nachzahlungen! Davor warnt die deutsche Steuergewerkschaft in der „Süddeutschen Zeitung“.

    Der Grund: Gewisse Einkünfte wie das Kurzarbeitergeld sind zwar steuerfrei – sie können aber für einen höheren Steuersatz sorgen.

    Dahinter steckt der sogenannte Progressionsvorbehalt, ein Prinzip des Steuersystems. Für alle Menschen, die steuerfreie Einkünfte erhalten, leitet sich daraus ein neuer Steuersatz ab, der sowohl die zu versteuernden als auch die steuerfreien Einkünfte berücksichtigt.

    Eine Flut von Bürokratie-Ärger droht auf Bürger und Finanzämter zuzurollen – auch weil die Berechnung des Steuersatzes sehr kompliziert ist für Bürger, die sowohl zu versteuerndes Einkommen als auch steuerfreies Geld bekommen haben. Das betrifft praktisch alle Corona-Kurzarbeiter, da die Krise erst im März richtig losging.

    ▶︎ Thomas Eigenthaler von der Steuergewerkschaft sieht die Gefahr, dass hunderttausendfach Bürger bei den Finanzämtern anrufen, um sich erklären zu lassen, warum sie proportional mehr Steuern zahlen müssen, obwohl sie viel weniger verdient haben. Doch „einem Normalbürger diesen Progressionsvorbehalt zu erklären, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit“, sagt Eigenthaler.

    Eigenthalers Forderung: Den Progressionsvorbehalt für dieses Jahr einfach streichen. Das wird er am Montag auch im Finanzausschuss des Bundestags darlegen.

    Arbeitgeberzuschüsse könnten für den gleichen Ärger sorgen: Zwar sollen sie nach dem Corona-Steuergesetz ausnahmsweise steuerfrei werden – dennoch können sie den Steuersatz erhöhen.

    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/...1224.bild.html

    Ergo: die kalte Progression ist der größte Staatsbetrug aller Zeiten - Steuerzahler macht dafür euren Finanzminister rund.

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